Beiträge von Hammu

    Jetzt gibt es natürlich die 70-Euro snares von Millenium, v.a. die Stahlsnare 14x6.5 (was ich will).
    Erfahrungen? Ich werde natürlich gute Felle draufzimmern und ordentlich stimmen. Kann ich damit arbeiten?


    Natürlich kann man damit arbeiten - was mir allerdings bisher bei sehr billigen Stahlsnares aufgefallen ist, ist die "Schmalbrüstigkeit", da fehlt irgendwie der Druck, sie sind einfach viel leiser und undynamischer, als ihre teuren Kollegen.
    Was nicht heißt, dass es nur schlappe Snares im preiswerten Bereich gibt.
    Momentan spiele ich eine Stahlsnare von Peavey (ist aber mehr oder weniger ein NoName Teil, da Peavey eigentlich weltweit kaum als Drumbauer in Erscheinung tritt).
    Die klingt spitzenmäßig (allerdings gepimpt mit Markenfellen, Gussspannreifen und neuem Teppich :rolleyes: ).
    Und auch eine "Billig"-Snare von Mapex (Chromium), die mal besaß, hatte ordentlich Biss.
    Oder hör dir mal die Peace Phosphorbronze Snares an (http://www.s-drums.de/Snares/P…ronce-Snare-14-x-6-5.html, habe ich auch mal eine zeitlang gespielt) - sehr schön im Sound.
    Auch nicht übel ist diese hier für 69€!!:http://www.s-drums.de/Snares/1…9307cc37d0681fc173c7a2f8f oder diese für 59€: http://www.s-drums.de/Snares/Snare-Black-Metall-14-x-6.html
    Aber neue Markenfelle sind dort Pflicht!


    Es geht also schon was, auch auf dem Billigsektor.
    Aber wie Kollege Fwdrums unter meinem Post richtigerweise schreibt:

    Die Streuung in der Qualität ist meist
    auch höher, als bei den Markenherstellern.



    P.S.: Aber das, von Drummerboy68 angezeigte, Bonham Set für 650€ (s.Post 12) ist schon ein Preishammer, das würde ich mir, an deiner Stelle, mal anschauen.
    Für eine gute, günstige Stahlsnare schau mal hier: Biete !! PEARL PRESTIGE SESSION SELECT Komplettset inc. Handware und Taschen + PEARL SENSITONE 14"x6,5" !!

    Eine Muß-Regel wäre mir auch lieber.


    Macht auch mehr Sinn, da wir sonst den Thread " Was könnte es noch wert sein?" nicht bräuchten.
    Andererseits ignoriere ich solche Anzeigen einfach - fertig (ebenso wie bei Ebay die Anzeigen mit höherem Startpreis als 1€).

    Da würde ich direkt in Vogelmann´s Wunderbaren Trommelladen nach Ludwigsburg gehen.
    Sämtliche Angestellte dort sind Fans großer Basstrommeln, und ein duftes Schlagzeugmuseum gibt es auch.


    Hmm, und eine, kostenlos nutzbare, Gelddruckmaschine für Kunden steht dort auch? :)
    Für ein Budget von 1000€ (für die großen Trommeln) wirds auch dort nichts geben - nur der Frust wird größer, wenn man dort die schönen Ludwig-Teile stehen sieht ;( .

    Ich hab natürlich an das Catalina Rock set von gretsch gedacht, Viele meinen aber das wäre schlecht verbaut und die Snare kling bescheuert (ich weiß, die kann ich wechseln, aber das kostet wieder).


    Höre es dir lieber mal selber an - auf solche pauschalen Meinungen Anderer würde ich mich nicht verlassen.
    Die Catalinas, die ich bisher gesehen habe, waren jedenfalls allesamt ordentlich verarbeitet - so, wer hat denn nun wirklich Recht?
    Bei deinem Budget wird dir auch nichts Anderes übrigbleiben, einen Kompromiss einzugehen - denn ich glaube kaum, das man ein original Ludwig-Set in diesen Größen (egal ob Holz oder Plastik) für 1000€ bekommen wird (allein die Supraphonic Snare wird schon gebraucht zwischen 200 - 300€ gehandelt, je nach Zustand).
    Aber andererseits glaube ich auch nicht, dass das unbedingt nötig ist - heute gibt es soviele gute, preiswerte Drums, die mit der richtigen Befellung/Stimmung, genauso Bonham-mäßig klingen können.
    Die richtige Spieltechnik ist da sicherlich viel ausschlaggebender.

    Im Prinzip ist man ja nur als Käufer im "Nachteil" und um diesen etwas zu minimieren sind die NN+Versand-Gebühren glaube ich nicht zu viel verlangt - das Ganze lohnt sich ja eh nur bei etwas größeren Warenwerten :D


    Genau, und beim Auspacken stellt man dann fest, dass im Paket nur Backsteine drin sind (und der Postbote ist dann natürlich schon weg, weil die es immer eilig haben) - tolle Sicherheit :D :thumbup:


    Leute, kocht das Alles nicht zu heiß (bis jetzt ist doch hier im Forum noch nicht viel passiert, oder?) - ein bißchen Vertrauen sollten wir uns schon bewahren.

    ....mhm....wegen 2" mehr...ca 5cm....:-D


    Tja, manchmal sind eben die 5cm länger, die den Unterschied machen :D :D .
    Nein, im Ernst, eine 18" tiefe BD ist, auf manchen Club/Kneipen"bühnen", platzmäßig schon grenzwertig - eine 20er dann erst recht.
    Aber das war auch nur ein Zusatzgegenargument, viel schlimmer finde ich die spiel/klangtechnische Unflexibilität solch eines Drummonsters.

    Ich habe leider auch keine Ahnung, welche Snare das sein könnte, aber die Böckchen sehen den alten SONOR Phonic Böckchen sehr ähnlich (nur eben ohne das Sonor Logo) - vllt kannst du deine kaputten Böckchen einfach durch solche Sonorteile (s. Bild unten, Stdrums.de/Sonor spareparts/used parts) ersetzen.
    Miß mal einfach den Befestigungslochabstand und die Abmessungen deiner Böckchen aus, vllt passts ja.


    lugphonic.JPG

    Ich würde mein Hauptaugenmerk nicht auf die Trommeln richten (die klingen heutzutage selbst in der unteren Mittelklasse (preislich gesehen) mit der richtigen Befellung alle schon recht amtlich - die Unterschiede der einzelnen Marken sind da imo eher marginal hörbar, auch die des verwendeten Holzes).
    Viel wichtiger finde ich die Auswahl der richtigen Becken - die kann man nämlich leider nicht mehr umstimmen oder mit einem neuen Fellsatz pimpen - einmal Schei..klang - immer Schei..klang!!.
    Aber mit 2000€ Budget bist du, zumindestens bei Gebrauchtkauf, immer im grünen Bereich.


    P.S. Von einer 20" tiefen Bassdrum würde ich dir persönlich abraten - zwar trendmäßig total IN, aber leider doch spielerisch sehr unflexibel (man hat immer volle Power (leise spielen ist da schon sehr schwer) und in kleinen Kneipen auch noch echte Platzprobleme, von den Transportproblemen mal ganz abgesehen :D ).
    Aber Geschmackssache, wie Alles eben.

    SPD SX oder Octapad ?????????
    Nur steig ich nicht durch was der gravierende unterscheid beider Pads ist.


    Das Octapad ist meines Wissens nur ein Drum-to-Midiwandler mit eingebauten Pads, aber ohne eigene Klangerzeugung.Kommando zurück - ich habe gerade gesehen, dass das neue Octapad mittlerweile doch eigene Sounds hat (http://www.thomann.de/de/roland_octapad_spd30.htm)!
    Im Gegensatz zum SPD SX kann man aber keine Sounds selber samplen.
    Das SPD SX dagegen hat einen eigenes Klangmodul, ein Sampling Modul eingebaut und eingebaute Pads (http://www.musicradar.com/news…ing-percussion-pad-497241).


    Das Alesis Pad sieht sehr interessant aus für den relativ geringen Preis.

    Druffnix:
    1.Hätten die Becken durchaus etwas für mich sein können - ich habe schon oft nette Drumteile bei solchen Aktionen gefunden und auch behalten, wo ich vorher nicht damit gerechnet hätte, sie zu kaufen (gerade bei solchen Billigheimern, die normalerweise keiner mit dem Ar... anguckt, bzw. keiner sich nicht vorstellen kann, sowas zu kaufen).
    2.Das Rückgaberecht ist doch genau dafür eingerichtet worden, um die Sachen im Realtime-Betrieb testen zu können (ausgiebig heißt bei mir eigentlich nur: ca.1.5 Std. Probe, und dabei gehe ich eigentlich immer pfleglich mit meinen Sachen um - ist also kein hektischer Livebetrieb, wo es auch mal zu unvorhersehbaren Unfällen kommen kann. Und ich bin auch nicht der HeavyHitter in Sachen Drumspiel).
    Ich nutze also nur ein völlig legales Kundenrecht.
    3. Das ist nämlich auch die einzige Möglichkeit, mal unbekanntere Teile zu testen (im Laden ist es doch eigentlich garnicht möglich, einen aussagekräftigen Test zu machen (Akustik, Hektik, andere Leute, usw.)) - und wenn ich schon Geld ausgebe, solls auch passen.


    Ich habe z.B. mal im Store gefragt, ob ich die ausgesuchten Becken u.U. bei Nichtgefallen zurückbringen kann - dieses wurde mir nicht zugestanden.
    Ergo habe ich dann die Teile dort einfach online bestellt, da war es seltsamerweise möglich.
    Es gibt sicherlich auch kleinere Händler, wo dies auch beim Ladenkauf möglich ist, aber die haben dann meist diese große Auswahl nicht.


    Die Alternative hieße: man kauft nur noch die Sachen der großen Markenhersteller, die weitestgehend klanglich bekannt sind oder einfach garnichts mehr (denn eigentlich habe eh ich genug Pröll rumliegen).
    Aber das ist imo einfach nur langweilig und ich bin auch zu neugierig, was es noch gibt, wenn man mal über den "Marken"-Tellerrand hinaus schaut.


    P.S. B-Ware mit Fingertatzen bekommt man übrigens auch, wenn man die Becken direkt im Laden kauft (wo sie auch alle Drummer antesten und betatschen) - nur dann eben für den vollen Preis, ohne Rückgaberecht!! ;)

    Würdest Du das Crash ähnlich beschreiben wie ich? Konnte ich aus Deiner Aufnahme nicht so raushören.


    Trashig würde ich es nicht beschreiben, nur sehr, sehr schnell reagierend - also leichtes "Riden" ist garnicht möglich, da es sich sofort zu einem, wenn auch sehr schönem, gleichmäßigen Rauschen aufschwingt, aber dann doch nicht so dunkel, wie ich ein trashiges Becken definieren würde.
    Es ist schnell da und auch schnell wieder weg, also eher, wie ein Splash, aber schon mit dem Klang (Fülle, Tonhöhe,etc.) eines Crashes.


    @ Benni: ja, du hast schon Recht - es ist schon sehr filigran und am unteren "Gewichts"-Ende eines normalen 16er Crashbeckens.


    P.S.: Nach einem ausgiebigen Proberaumtest mit der Band gestern abend, werde ich die Becken doch wieder zurückschicken.
    Sie haben sich zwar wacker geschlagen, also doch recht gut im Proberaum (und gegen die Band) durchgesetzt, sind letztendlich aber doch nicht so gut wie meine bisherigen, dort verwendeten Becken (alles, teilweise alte, aber günstig gebraucht erstandene, zusammengewürfelte, Markenbecken (Paiste Dimension, Raker Soundwave, Diril D Serie, Stagg Vorserienmodelle (klanglich nicht mit den aktuellen SH oder DH Serien vergleichbar - meine klingen besser)), was angesichts des Preise auch eigentlich so zu erwarten war (aber man weiß ja nie - ich habe es auch schon anders erlebt).
    Und mittlwerweile bin ich doch schon ziemlich verwöhnt, was den Klang meiner Becken angeht (die durchaus nicht teuer oder Markenware sein müssen).
    Aber als Erstausstattung für einen Einsteiger sind sie mir auf jeden Fall eine Empfehlung wert, wie schon geschrieben, um Klassen besser als Alles, was man sonst von den großen Herstellern als Einsteigerbecken zu diesem Kurs bekommen würde.

    sie sind schon recht eng geschnitten (in mein 8er Case geht z.B. ein Tom mit YESS nicht rein...) - daher könnte es mit einer Steppdecke außenrum schon eng werden.


    Das stimmt! Ich habe Toms mit Purecussion R.I.M.S.-System, dafür mußte ich die Cases jeweils eine Nummer größer kaufen (10" in 12er, 12" in 13er, 14" in 15er Case, Pearl-Bassdrum 22" passt auch mit Schaumstoff (ca. 2 cm dick) dazwischen.

    Gestern morgen bei Musik Produktiv das Magnum MHH-1 Beckenset (http://www.musik-produktiv.de/de/magnum-handmade-mhh-1.html) bestellt, heute schon da - was ein Super-Service!
    Nun zu den Magnum Handmade B20 Becken:
    Sie sehen gut aus, sind aber nie im Leben handgehämmert - dafür sind sie viel zu gleichmäßig aus, aber die Werbung ist halt so :rolleyes: .
    Sie wirken zwar relativ dünn, aber die Gewichte sind seltsamerweise durchaus im Normbereich: 20" Ride = 2550 g, 16" Crash = 880 g, 14" Hihat Bottom = 1240 g, 14" HiHat Top = 980 g.
    Klanglich würde ich sie eher im jazzig/poppigen Bereich sehen, als im Rock/Metal Umfeld (Sounds siehe/höre weiter unten) - sprechen sehr schnell an und haben nicht diesen metallischen Unterton von billigen B8 oder Messingbecken, eher warm und leicht fauchig.
    Mit Sicherheit sind sie klanglich imo um Klassen besser als preislich vergleichbare oder sogar teurere Einsteigerbecken (z.B. Paiste PST3, Headliner, Meinl Classics, Sabian B8, etc.)
    Bei einem Preis von 159€ inkl. Tasche und Versand kann man wirklich absolut nicht meckern - ob ich sie allerdings behalte, werde ich heute, nach der Probe, entscheiden (soviel Test muß man schon machen dürfen, auch wenn man sie wieder zurückschickt).
    Sie sind auf jeden Fall keine Enttäuschung, was ich eigentlich bei diesem Preis schon fast erwartet hätte - ich bin schon ziemlich überrascht, was man heute für relativ wenig Geld bekommen kann.



    Sounds:


    Hihat: http://snd.sc/z0eD59
    Ride: http://snd.sc/yUpK5i
    Crash: http://snd.sc/zBCNvY


    Aufgenommen mit der Videofunktion meines Fotoapparates, gänzlich ohne Nachbearbeitung.

    Die Ungewissheit hat mich nicht ruhen lassen - ich habe mir die Teile (Magnum Handmade) einfach mal bestellt und werde berichten, sobald sie da sind - meine verdammte Neugier bringt mich noch an den Bettelstab ;( .
    Aussehen tun sie jedenfalls wie ein Mix aus Sabian XS20 und Stagg SH - boah Leute, bin ich gespannt auf den Klang.