Dazu gehören auch schon früher verwendete Füllhölzer wie Mahagonie (obwohl ich nicht weiss, ob das wirklich billig ist).
Ja, das ist billig, da es nicht "das Mahagonie" ist, aus welchem deine Fensterrahmen sind, sondern nur eine minderwertige Mahagoniesorte, "japanisches, chinesisches, malayisches, etc. Mahagonie" genannt.
Diese ist recht weich und bröselt an einer scharfgeschnittenen Gratung relativ leicht ab.
Das gleiche gilt auch für Pappel oder Meranti.
Der Rest (also die Vormachtsstellung von Birke/Ahorn und neuerdings auch von Edelhölzern) ist imo reines Marketinggewäsch - det Volk braucht immer wat Neues
.
Da halte ichs wie Fwdrums: eine gut verarbeitete Trommel wird immer gut klingen, egal aus welchem Holz - beim einigen hält allerdings die Gratung länger, bei dem Anderen eben nicht.
Seit quasi alle Furnierschichten von Trommeln im Druckverfahren verklebt werden, braucht man sich auch um ein mögliches Verziehen bei Feuchtigkeit keinen Kopf mehr zu machen, auch egal bei welchem Holz.
Normale, handelübliche Trommeln sind, mehr oder weniger (Ausnahmen: aus einem Stück Holz gebogene oder in Fassbauweise produzierte Trommeln), alle aus Sperrholz.
Folie hatte einen schlechten Ruf, weil sie, oft auch von namhaften Herstellern, lieblos auf den Kessel gepappt wurde (meistens sogar zum Kaschieren von minderwertigen Holzfurnieren) - und eine nicht ordentlich verklebte Folie bremst nun mal die Kesselschwingung.
Seit aber DW seinerzeit angefangen hat, die Folie als eine eigenständige Furnierschicht zu behandeln und sie auch komplett unter hohem Druck verklebt hat (wird heute quasi von allen namhaften Herstellern auch so gehandhabt), war das Thema der "bremsenden" Folien erledigt - kleine Ursache, große Wirkung (man muß nur drauf kommen).