Beiträge von Hammu

    Ich wäre da sehr viel pragmatischer:
    Wenn das Set, mit neuen Fellen, gut klingt, würde ich es einfach so wie es ist spielen - fertig.
    Wenn die Optik mich vllt. doch allzusehr nerven würde - würde die verhuddelte "Lackierung" etwas anschleifen (bis die "Lack-Tränen" weg sind) und dann nochmal ordentlich überlackieren - Folie verändert den Klang, je nach Verklebung, imo zu stark.
    Im Übrigen sieht das Set auf den Fotos doch garnicht soooo schlimm aus, finde ich.
    Das Schwarz innen würde ich lassen, denn wenn das Set gut klingt scheint es ja irrelevant für den Sound zu sein.
    Die Böckchen/Hardwareteile kann man ja einfach mal etwas polieren und von innen neu mit Schaumstoff bedämpfen, wenn sie denn schon abmontiert sind.
    Unaufgearbeitet wird das Set nicht viel bringen, weder hier, noch bei Ebay.

    Was steht denn auf dem Spiel? Nur 95€!
    Also kauf dir den Koffer mit den Mikros und mache deine eigenen Erfahrungen - vllt gefällt dir das Ergebnis besser, als sich mancher hier, angesichts des Preises, vorstellen kann/will.
    Sollte es dir garnicht gefallen, wirst du die Teile sicherlich auch ohne großen finanziellen Verlust wieder quitt.
    Aber ein kleines Mischpult wäre noch wichtig.
    Ich habe auch nicht die teuersten Mikrofone (Thomann, Fame, uralte Sennheiser (billigst gekauft)), aber für den normalen Liveeinsatz bzw. Proberaumaufnahmen reichen mir diese "Billig" - Mikrofone voll und ganz.
    Die paar Prozente Höhen/Bässe/Linearität, die dort gegenüber den teureren Mikros fehlen, werden dir, als Aufnahmeunkundiger, sicher noch nicht auffallen.
    Und "Profi" - Equipment bekommt man eh nicht für 150€ Budget, auch nicht gebraucht.
    Ich finde übrigens auch, das Positionierung und Raum wesentlich wichtiger als teure HighEnd-Mikrofone sind.


    Nur zum besseren Verständnis:
    Dieses "Basix Custom" ist günstig und wirklich nicht schlecht, aber ururalt (hat noch die alten Böckchen und keine Freischwingaufhängung der Toms) und hat mit dem, hier oft angepriesenen, Basix Custom, bis auf die Lackierung und dem Namen, nichts gemein!!
    Klingt zwar trotz Mischholzkessel (ich glaube Linde/Birke) trotzdem gut (ich habe mal eins in schwarz besessen), aber wie gesagt - kein echtes Basix Custom der modernen Bauart.
    Aber für VHB 240€ kann man da eigentlich nichts verkehrt machen, wenns denn überhaupt noch da ist (und da stimmt auch der angegebene Neupreis).

    Deine aufgelisteten Drumsets sind alle hilflos überteuert - Finger weg davon!!
    Der Neupreis meines Basix Custom war 499€!!!! Mit Becken hätte es 599€ gekostet!!


    Bevor du gebraucht kaufst, informiere dich zunächst mal über die gängigen Neupreise.
    Oft gibt es auch günstige Auslaufmodelle, gerade jetzt, vor der Musikmesse in Frankfurt.


    Ich finde momentan (Stand 10.01.2012) die Fame B20 Becken auch toll vom Preis/Leistungsverhältnis, allerdings hat meine langjährige Erfahrung mit diesen "Brands" der großen Musikhäuser gezeigt, dass, in diesem Fall, die Musikstore Hausmarke Fame doch einer ziemlich hohen Fluktuation unterworfen ist, soll heißen: schon morgen könnte ein ganz anderes Fabrikat (vllt mit schlechteren Klangeigenschaften) unter dem gleiche Namen verkauft werden - daher meine Einschränkung auf den heutigen Stand der Dinge.
    Ich habe auch nichts gegen gute B8 Becken - klanglich akzeptabel fangen die, für meine Ohren, allerdings erst bei der Paiste 2002 Serie an und die ist einfach für Einsteiger (und auch generell) viel zu teuer.
    Da gibt es eben in der B20 Fraktion doch wesentlich preiswertere Angebote (Masterwork Troy, Fame B20, Zultan Rockbeat, Ibrahim/Murat Diril, etc.)


    P.S. gebrauchte Meinl Raker und alte Paiste 505 Becken oder preiswerte neue Orion-Becken (http://www.Kalango.com) wären, als Vertreter der B8 Fraktion, für mich klanglich wie preislich auch noch akzeptabel.


    Lass vor Allem die Finger von den Billigserien der großen Hersteller!!! die sind allesamt ihren Namen nicht wert.

    Danke für die Blumen :) !
    Stimmt, du hast Recht - ich habe mich da etwas mißverständlich ausgedrückt (oder besser, zuviel verschiedene Dinge in einen Topf geworfen).
    Die Entwicklung der durchgehenden Böckchen hatten natürlich nichts mit einem verstärkten Auftauchen der Kevlar-Felle zu tun (und die waren ja auch ganz schnell wieder weg vom "normalen" Drummarkt, haben sich also nichtmal großflächig durchgesetzt), manchmal sind verschiedene "Neuentwicklungen" auch nur zufällig auf einer Zeitlinie (wobei ich mich nicht mal mehr an die genaue Erscheinungszeit der Felle bzw. durchgehenden Böckchen erinnern kann - war halt allles damals :D, eine altersbedingte "Zeitverschwimmung" )
    Meine Äußerung bezog sich eigentlich auch eher auf die hohe Stimmspannung bestimmter Marschtrommeln (Pipes and Drums), unabhängig von diesen Spezialfellen.
    In der Werbung wurde aber eben genau auf eine solch mögliche, extrem hohe Spannung hingewiesen und die durchgehenden Böckchen als Ideallösung dafür propagiert (nur mit diesen Böckchen sollten die hohen Spannungen der Felle ohne Defekt an der Trommel zu bewerkstelligen sein (Angst vor Defekten wird in der Werbung immer gerne genommen :D ) - obwohl ich keinen Banddrummer kannte/kenne, der damals wie heute wirklich eine so hohe Spannung an seinem Set benutzt hat, also völlig praxisfern.
    Genau weiß ich ja auch nicht, wann diese Entwicklung begonnen hat (in der Erinnerung eben so in den 80ern, vllt auch früher (Premier z.B. hatte ja auch früher schon durchgehende Böckchen (vllt, weil Premier auch immer schon Paradetrommeln gebaut hat), hat diese aber nicht, wie spätere Firmen, werbetechnisch besondern hervorgehoben))

    Fazit: besser man kauft ambassador oder emperor coated, das Stimmbuch von Nils und die Sonne geht auf


    Falsch!
    Es ist lediglich für eine andere Klangwelt geschaffen - nur mit diesen Kevlar/Carbonfellen bekommt man, extrem hochgestimmt (daher kommt auch die Entwicklung der durchgehenden Stimmböckchen an den 80er Jahre Trommeln, eben um diese hohen Spannkräfte gleichmäßig zu verteilen - für normale Stimmungen (also nicht anders, als bei heutigen "Neuentwicklungen :rolleyes: )) natürlich völlig unnötig, aber die Werbung hat damals allen Drummern suggeriert, sie bräuchten das unbedingt), diesen, für Pipedrums typischen, glasigen, perligen Klang, in diese recht langen "Marschtrommeln" undnatürlich diesen einzigartigen Rebound.
    Mit Ambas und Co. bekommst du das nicht hin.
    Aber ist ja auch nicht unbedingt für Rock und Pop Musik gemacht.
    Ich hatte mal einige Zeit ein gelbes Kevlarfell der Firma Compo (sah aus, wie gewebt) - der Klang war sehr trocken, aber auf meiner damaligen SONOR 14" x 8" imo doch noch ausreichend lebendig, war eben damals, in Zeiten von Gaffa und Pinstripe, garnicht soooo unzeitgemäß.

    Schmetterling: Das Drumcraft ist sicherlich nicht schlecht, wenn man jedoch bedenkt, dass es noch vor 3 Jahren dieses Set (allerdings etwas anderes Design, aber mit allen jetztigen Features (Lack, Birke, Freischwinghalterungen,et.)) unter dem Namen Basix Custom (oder Magnum Birch oder andere "Brands" - für nähere Infos (qualitätsdiskussionen, etc.) schaue mal in die Suche) für 499€ komplett mit Snare und Hardware bekommen hat, fragt man sich doch, warum es jetzt sooo viel teurer sein muß.
    Schau doch mal nach einem gebrauchten Basix Custom, die sind oft sehr preiswert zu bekommen.


    Die Fame B20 habe ich eigenhändig/ohrig im Musikstore angetestet - klingen für mich teurer als sie sind. Kann ich also empfehlen.

    Am Preis sieht man ja den Wiederverkaufswert von Z-Ware. ;)


    Niedriger Wiedeverkaufspreis hat nicht immer mit der Qualität zu tun, sondern eher mit dem Image der Serie (ZBT sind halt Einsteigerbecken, aber immer noch besser als Paiste 302).
    Oder siehe die Meinl Raker Becken - ideal für harten Rock, aber gebraucht immer sehr günstig zu bekommen (steht aber Paiste Rude drauf, kosten die gebraucht gleich viel mehr - obwohl vom Klang her sehr ähnlich).

    Ist denn dieser Unterschied zwischen Pappel und Birke wirklich so deutlich, oder habe ich das falsch verstanden?


    Der größte hörmäßige Unterschied liegt in den verwendeten Fellen (einlagig oder doppellagig, beschichtet oder clear) - gleichsaubere Verarbeitung, ordentliches Stimmen und Markenfelle immer vorausgesetzt.

    Ich sehe eben auch und gerade bei Anfängern den Wiederverkaufswert, falls man sich verbessert oder eben aufhört, dann wird man nämlich manche Teile ganz schlecht wieder los.


    OK, das sollte aber bei einem PEARL Drumset nicht das Problem sein, denke ich.
    Und auf den Becken muß auch eigentlich nur Paiste oder Zildjian draufstehen, egal wie gut, die sind und aus welcher Serie, um sie gut wiederrverkaufen zu können.


    Bei Basix Custom Sets (imo sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis) und älteren Meinl Becken mü0te man allerdings, aus Imagegründen, schon Abstriche beim Wiederverkaufswert machen, da würde ich dir Recht gteben.

    Aus unserer Sicht, sicher.
    Aber dann kommt Sohnemann und nöllt: och, nur son gebrauchtes Teil, schade und in weiteren zwei Jahren vllt: Boah, die B20 Troy Deckel gehen mir auf den Zwirn, ich will lieber B8 Deckel und Paiste soll draufstehen.
    Ist also gehupft wie gesprungen.
    Und man muß ja auch nicht immer die Ermessensgrenze ausschöpfen, zumal die anderen Kinder ja auch noch Wünsche haben.

    Jürgen K.: Ersten reden wir hier über ein Set für einen jungen, zwei Jahre spielenden Drummer, der sicherlich noch genug mit den Rudiments und der körperlichen Koordination beim Drummen zu tun hat und damit noch nicht den Kopf frei, um große Klangunterschiede bei den Becken zu hören (das Leiden kommt erst viel später ;( )
    Zweitens soll es auch immer noch Menschen geben, die eben nicht den einen Euro-Dollar mehr haben, um immer das Optimum zu kaufen.
    Driitens wird der Hocker schon nicht soooo schlecht sein, ich habe jahrelang auf einem absoluten Billigteil gehockt und lebe immer noch (fast Beschwerdenfrei ;) )


    Er hat jetzt 2 Jahre auf sonem ALDI Billigteil gespielt/gesessen (schlimmer gehts doch nicht, oder?) und trotzdem immer noch Spass am Schlagzeugspielen - lt. deiner Auffassung dürfte es das doch garnicht geben.
    Ich denke, hier wird so manches Mal mit Kanonen auf Spatzen geschossen - aber jeder, wie er/sie mag.



    PS
    Beim Händler des Vertrauens kann ich mir mein Wunschpaket zusammenstellen. Ganz gemütlich mit kritischem Live-Test.


    Ja sicher, aber leider meist zum doppelten Preis


    generalstupid: Es ist ja stabile PEARL Hardware dabei, und der Hocker macht auch einen durchaus stabilen Eindruck, auch wenn Millenium draufsteht (Name ist Schall und Rauch).

    Oh ich hoffe mal, ihr zupft mir nicht die Flügel raus !! Ich bin nun bei meinen hin-und hergelinke auf folgendes Set gestoßen:
    http://www.thomann.de/de/pearl…b_standard_235_bundle.htm
    Wäre das vielleicht DAS Set für meinen Sohnemann? Neu, komplett, auch Birkenkessel und vor allen Dingen auch noch billiger...


    Einmal noch antworten - Bitte Bitte 8| 8|


    Liebe Grüße vom Schmetterling


    Ich finde das verlinkte Bundle garkein schlechtes Angebot - 898€ für ein nagelneues Pearl-Set inkl. Becken (die sicherlich auch noch einige Zeit zum Üben reichen werden), Hardware und 2 Jahre gesetzliche Gewährleistung/3 Jahre Thomann Garantie gegen ein gebrauchtes Pearl für 800€ ohne Becken (und von dem man nicht weiß, in welchem Zustand es ist) und ohne Garantie - meine Entscheidung wäre klar.
    Gegenüber seinem alten Set würde es der Traum sein.


    P.S. Es wird immer etwas Besseres und manchmal auch Günstigeres geben - nur finden muß man es dann auch.

    .......


    DAS Angebot ist heiss - für das Pörl würd ich auch höchstens 600,- zahlen! Die Session Serie war brauchbare Mittelklasse, das Taye hat viel professionellere Features.


    Das stimmt zwar, aber dafür ist das Taye ein Auslaufmodell ohne Vertrieb in Germany und 8,10,14,16 ist auch nicht gerade die Normreihe - mich würde das nicht stören, aber andere Leute sehen das vllt anders.

    Meine ich auch - ich glaube, die Pearl Sessions gab es sogar mal, vor nicht all zu langer Zeit, als Auslaufware für 499€.
    Was allerdings nichts an der recht hohen Qualität der Drums ändert.
    Aber einfach mal warten und dann im richtigen Moment zuschlagen.
    Jetzt, direkt nach Weihnachten, ist der Markt der günstigen Sets eh leergefegt.

    Bei der Cobra kannst du bloß wie bei jeder Maschine den Beater verändern was nicht zu einer weltveränderten Änderung des Spielverhalten führt.


    Was wiederum für eine Millenium Pro PD222 spricht, denn dort kannst du die Laufcharakteristik stufenlos einstellen (ganz einfach ohne Cam-Wechsel, nur mit dem Stimmschlüssel - genau wie bei der nobleren DW9000) - aber was nix kostet, kann ja hier auch nichts sein.