Beiträge von Hammu

    am material alleine wirds also nicht unbedingt liegen


    Muß nicht, kann aber vllt. - einer von vielen möglichen Gründen eben.
    Ich bin eigentlich auch kein Freund der Grundmaterialtheorie - nur bei meinen drei SONOR Phonic BDs wars halt schon auffällig, einzig meine Pearl Wood Fiberglass BD hat das Ganze noch negativ getoppt ;( .
    Ich habe ja auch nur meine klanglichen Erfahrungen mit meinen, im Text, aufgelisteten BDs beschrieben - das heißt ja nicht, dass alle Buche-BD Kessel so zickig sein müssen.
    Und die Bauweise spielt sicherlich auch eine sehr große Rolle und die verwendeten Felle eben.
    Aber zu der Zeit, wo ich diese BDs spielte, gab es nur Pinstripe, Ambassador und CS-Felle für die BD - PS3, Emad und Superkick war also noch nicht.

    Ich finde das sie zu laut läuft und das Pedal schwabelt irgendwie rum, die umlenkketten hängen auch immer durch


    Durchhängen darf da mal garnichts, dann funktioniert ja das Umlenksystem überhaupt nicht (deshalb schwabbelt das Pedal ja auch) - hast du vllt auch die Zugkraft unter 0 eingestellt (wie z.B. NikDrummer123)?
    Wenn nicht, dann ist mit der Maschine generell etwas nicht in Ordnung - ich würde sie sofort zurückschicken und zwar nicht als Retoure, sondern als Reklamation!!
    Den Fehler nett beschreiben und sie sollen dir einfach eine neue, intakte Maschine schicken, die Leute bei Kirstein sind eigentlich recht umgänglich.
    Warum willst du denn die, vom Hersteller gemachten Fehler (kann ja durchaus mal vorkommen, habe ich auch bei viel höherpreisigen Geräten schon erlebt), ausbaden?

    @hammun irgendwie befürchte ich das!



    ich dachte aber Birke klingt eher hell, Buche liegt im mittleren Bereich und Ahorn eher weich.


    Birken-Drums sind, meiner bisherigen Hörerfahrung nach, attack -und bassbetont, haben allerdings kaum Mitten (daher klingen sie schon ohne irgendwelche Hilfsmittel fast wie abgemikt und sind gerade daher im Rockbereich so beliebt).
    Maple/Ahorn ist eher als weich/warmklingend einzustufen, und zwar relativ linear über den gesamten Frequenzgang, daher muß man in manchen Livesituationen, bei Mikrofonierung, am Mischpult die unteren Mitten (typische Dröhnfrequenzen) etwas absenken. In rein akustischer Umgebung klingen sie aber sehr schön voll und sind daher hauptsächlich im Jazz/gemäßigten Popbereich gerne eingesetzt.
    Buche dagegen hat, im Normalfall, relativ viel Mitten, aber wenig Höhen und auch nur einen recht "schlanken" Bassbereich - für die Durchsetzungsfähigkeit bei Toms garnicht mal so übel.

    Ich fürchte, es könnte wirklich an deiner Bassdrum liegen, leider.
    Ich besaß einen 20" x 14" Sonor Phonic, eine 22" x 18" Sonor Phonic Plus und eine 22" x 16" Sonor Phonic Performer, alle aus Buche (in verschiedenen Dicken) und alle klangen mehr "Pöck" (bretthart) als "Bumm", egal welche Felle ich damals draufmontierte, was mir schon ziemlich auf den Keks ging - könnte also vllt doch am Grundmaterial Buche liegen.
    Denn danach hatte ich eine 22" x 16" SonorLite Bassdrum aus Birke, da hatte ich dieses "Plöck" nie, die klang immer super, voll und rund.
    Auch bei meiner derzeitigen 22" x 18" Pearl MMX (Maple/Ahorn) , meinen beiden 22" x 16" Pearl BLX und meiner 20" x 18" Basix Custom Bassdrum (alle aus Birke) habe ich diesen Effekt nicht - alle vier Bassdrums klingen voll und rund.

    Ich verstehe dein Problem nicht wirklich.
    Montier doch einfach das Slavepedal, die Kardanwelle und den "Slave"-Schlegel vom Hauptpedal ab, dann hast du doch eine Einzelfußmaschine - einfacher und preiswerter gehts nicht.
    Die, dann natürlich leere, Schlegelaufnahme des "Slave"-Schlegels behindert den guten Lauf des Hauptpedals in keinster weise und die Sonor SP 472 (so heißt das doppelte Pedal richtigerweise, die SP473 ist das Einzelpedal) läuft sehr ordentlich, ich habe sie selbst eine zeitlang gespielt.


    Moigus war mal wieder schneller!


    Ich würde erstmal mit dem Bohren warten - wenn die Beine 10,5mm haben und die Durchgänge deiner Böckchen auch 10,5mm haben könnte es doch auch direkt passen, oder? Bohren kann man immer noch, von 10,5mm auf 11mm geht blitzschnel, da reicht vllt schon eine Rundraspel.

    Der Piezo ist mit dem normalen, braunen Paketklebeband an die Metallplatte geklebt.


    Das löst sich relativ schnell und dann wackelt der Piezo - die Anschlüsse reißen ab.
    Ich klebe meine Piezos einfach mit doppelseitigem Teppichklebeband auf die Halteplatte, das hält bombenfest.
    Desweiteren fixiere ich die, vom Piezo, abgehenden Kabel mit ein wenig Heißkleber auf die Halteplatte, um eine Zugentlastung zu erhalten (Kabel aber nicht zu straff spannen, auf der Seite zum Piezo hin meine ich).

    Das Teil ist nicht besser oder schlechter als das alte 505er - nur neuer (also lohnt sich für dich eigentlich kein Neukauf).
    Mit ordentliche Fellen bekommt man einen brauchbaren Sound (bei beiden Modellen) - das wars dann aber auch schon.
    Einen qualitativ größeren Unterschied gibt es dann eigentlich erst ab der Sonor 200xer/300xer Serie, und imo auch da eher im Hardware-Bereich.
    Und Videos kann man mittlerweile sehr leicht auf Klangschönheit trimmen - nur live im Laden hört man, wie gut es, im Auslieferzustand (also keine teureren Felle drauf), wirklich ist.

    Nun wird natürlich die Antwort kommen: Schraub´s dran, stimm es entsprechend und du wirst sehen, ob´s passt - das will ich aber derzeit noch nicht, da ich ansonsten bei einem möglichen Interessenten evtl. einen Verlust mache, da das Tom dann nicht mehr neu ist.


    Ich würde es trotzdem ausprobieren (bevor du unnötig viel Geld ausgibst) - einem evtl. Käufer wird es bei einem einzelnen Tom einer Drumserie eh egal sein, obs neu ist oder nicht (ein Verkäufer kann ihm ja viel erzählen, ausser das Tom ist wirklich noch originalverpackt im zugeklebten Karton) - Hauptsache, der Preis stimmt für ihn.
    Vllt. bekommst du genau die Intervalle hin, die dir gefallen.

    @ Dutchsakater: Das ist eine völlig normale, markttechnisch gesehen, übliche Mischkalkulation.
    Es werden z.B. von den Kunden eines Herstellers meist die HiHats und die Rides besonders gerne gekauft, die Crashes fallen aber in der Gunst der Kunden eher ab - also wird das schlecht verkaufte Crash in ein Beckenset gepackt, bietet es für einen günstigen Preis und schon sind die Crash-Lager auch leer.
    Man hat zwar nicht den vollen Preis für das Crash bekommen, aber immer noch mehr als garnichts.
    Als Kunde kauft man dann allerdings ein Becken mit, das man vllt garnicht braucht bzw, was einem garnicht so gut gefällt -ob sich das trotzdem lohnt, muß eben jeder selbst entscheiden.
    Desweiteren ist der günstigere Setpreis aber auch eine Art Mengenrabatt.

    Generell stört mich an diesen ganzen Sound/ und auch Materialdiskussionen einfach die Erwartung, eine allgemein gültige Regel fürs Stimmen, für den Klang, für das Material, ...etc. zu bekommen.
    Und leider wird das ja heutzutage auch gerne gemacht, alles und jedes in eine Schublade zu stecken, in Regeln zu verpacken - einfach alles zu einer Wissenschaft zu machen.
    Wenn sich die, wirklich bahnbrechenden, Musiker früherer Zeiten immer an irgendwelche bestehenden Normen gehalten hätten, hätten wir heute nicht diese Vielfalt in der musischen Kunst.
    Sicherlich gibt es grobe Vorgaben, die durchaus sinnvoll sind (das jetzt also ein Drummer, der in einem kleinen, Barjazz-Trio spielt, nicht unbedingt mit einem Set in "Männergrößen" aufläuft, oder anders herum kein Metalldrummer versucht, seine Band und deren Musikstil mit einem Kinder-Drumset zu bedienen, sollte eigentlich klar sein), aber das meiste an Aufbau und Klang sollte imo doch, der musikalischen Weiterentwicklung zuliebe, ganz frei gehalten werden - ganz nach dem Motto: Erlaubt ist, was Spass macht.
    Dafür müßte man sich natürlich recht intensiv mit seinem Instrument und dessen Möglichkeiten auseinandersetzen und das scheint für viele Musiker (leider meistens auch für mich, sorry) zu aufwendig zu sein.
    Da kopiert man doch lieber schon bestehende Soundvorlagen, kauft sich das angesagte und erlaubte Equipment (nein! Pinstripe-Felle sind immer noch verboten!! ;) ) und spielt Standardgrooves/Licks, auf die Gefahr hin, eben auch nur eine Kopie bestehender Musiker zu bleiben.
    Nicht " wie erreiche ich den Drumsound von Drummer XY" oder welche Felle/Stimmung sollte dafür benutzen, sondern " wie kann ich, in der Band, in der ich spiele, meine Eigenart, meinen eigenen Stil, einfügen, um diese Band von den tausend anderen Bands unterscheidbar zu machen" sollte die Hauptfrage sein.
    Das dafür eine saubere Stimmung und auch eine ordentliche Quallität der Instrumente Voraussetzung sind (beides rein technisch gesehen), ist mir natürlich klar - hat aber mit dem Sound nichts zu tun.
    Zum Thema zurück:
    Man kann imo vllt. u.U. mit einer rockorientierten Drumstimmung sogar den besseren Jazz spielen, als mit einer, von der "Musiker-Polizei" abgesegneten Jazz-Stimmung, abhängig eben nur vom eigenen Können und dem Gefühl für die gespielte Musik.


    P.S. Das Ganze sind allerdings nur rein theoretische, amateurphilosophische Betrachtungen meinerseits, die leider nicht von meinem eigenen Können untermauert werden ;( - aber egal, Gedanken sind frei.

    Direkt selber getestet habe ich das Set nicht, aber ich habe mal eine Zeit lang ein Session in Normalgrößen gespielt.
    Diese war einfach gestrickt, aber ordentlich verarbeitet und mit Markenschlagfellen hatten die Trommeln auch einen ordentlichen Klang.
    Die Hardware nutze ich teilweise heute noch.
    Das Problem mit dem platzsparenden Verpacken kann man einfach lösen, indem man entweder, wie schon von Fwdrums erwähnt, die Bassdrum an geeigneter Stelle von einem Schreiner durchsägen läßt, dann eine Innenring-Verstärkung einbauen läßt und Klappscharniere anbaut, oder indem man einfach das Frontfell entsprechend groß ausschneidet, sodaß die Toms hineinpassen (bei einer 21" tiefen BD sollte das bei den flachen Toms kein Problem sein).


    Eine passende Transporthülle für diese riesiglange BD wird allerdings recht schwer aufzutreiben sein, fürchte ich.

    Ich denke, möglich ist das schon, aber du kannst davon ausgehen, dass das Stimmen sehr lange dauern wird.
    Das erreichbare Intervall wird auch mit Sicherheit nie so groß sein, wie bei der Kombi 14/16 möglich und das Grund-Timbre (Klangeindruck, unabhängig von der realen Tonhöhe) der Toms wird auch verschieden sein - vllt wäre da was mit unterschiedlichen Felltypen zu machen.

    John Simon: Du hast ja grundsätzlich Recht, aber die Snare des Themenstarters ist ja nun schon einmal da, und er möchte sie, aus Kostengründen, scheinbar erst einmal weiter benutzen.
    Zwei neue Markenfelle und einen Marken Snareteppich zum Pimpen der alten Snare bekommt man für 50€ - 60€, für diese Summe bekommt man normalerweise leider noch keine gute Gebrauchtsnare.