Wahrscheinlich hat dein Bandkollege einen Drummer gesehen, der ein E-Drum mit Triggern in herkömmlichen Trommeln benutzte - Nichtdrummer können das eh nicht auseinanderhalten
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Beiträge von Hammu
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Eine: http://www.thomann.de/de/millenium_14x65…steel_snare.htm
wird nicht wesentlicher schlechter im Sound sein als: http://www.thomann.de/de/tama_pss146_starphonic_steel.htm
bei entsprechender Stimmung!!!
Aber nur, wenn man ein Exemplar erwischt, welches vernünftig verarbeitet ist - ich denke, bei "Billig"-Snares ist das ähnlich wie bei "Billig"-Becken - eine gewisse Qualitätsstreuung ist vorhanden.
Ansonsten hast du schon Recht, soviel Unterschied wird es bei gleichem Material und gleicher Bauart nicht geben. -
Ich persönlich würde auch noch anmerken, das Umweltschutz und Arbeiterrechte in Ländern wie den USA, KAnada, Deutschland oder der Schweiz warscheinlich größer geschrieben werden als in der Türkei oder in China. Sicher macht das den Braten nicht fett - trotzdem würde ich es nicht außer acht lassen!
Was mir daran allerdings unlogisch erscheint, ist, dass z.B. Meinl und Paiste ihre B20 Rohlinge in der Türkei vorproduzieren lassen, eben um die Kosten für Umweltschutz, Arbeitsschutz und Arbeiterrechte zu umgehen - warum werden sie dann später trotzdem viel teurer verkauft, als wenn man die Becken direkt aus dem Herstellerland (auch über einen deutschen Vertreib) bezieht (Diril, etc.)?
Das Material ist das Gleiche, die Grundbearbeitung ist die Gleiche und das bißchen zusätzliche Handarbeit in Deutschland/in der Schweiz kann es eigentlich nicht sein, oder? -
Übe deine Rudiments einfach auf einem Lederkissen, dann ist dir egal, welches Fell du letztendlich auf der Snare hast.
Das ist jetzt ernst gemeint. -
Dann nimm diese hier (http://www.s-drums.de/Snares/P…ronce-Snare-14-x-6-5.html), die kommt einer Supra schon verdammt nah.
Ich habe einige Zeit diese Snare und eine Supra besessen und habe die Supra verkauft, weil sie sich zu ähnlich klangen, aber die Supra beim Verkauf mehr Geld einbrachte
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Die Phosphor Bronze besitze ich aber auch nicht mehr, da ich bei dem Angebot einer 14" x 6,5" PEARL Sensitone Brass, schwarz vernickelt (baugleich einer Steve Ferrone Signature (http://drumcenternh.com/snare-…nature-snare-drum-6-5x14/), nur ohne Goldhardware, aber für schlappe 169€ neu!!!) nicht Nein sagen konnte
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So kommt man peu a peu zu einer, einem besser gefallenen, Snare.Wie bei Becken, eine fast endlose Suche und Tauscherei, die aber trotzdem Spass macht.
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werden sie sicher einigen Ausschuss haben, der die Endkontrolle nicht übersteht. Das macht die Becken teurer
Das kann eigentlich nicht der Punkt sein, denn das Material dieser Becken (sicher auch das Material vom Abdrehen) geht mit Sicherheit wieder in den Gießkreislauf - wertvoller Rohstoff geht also nicht wirklich verloren.
Bei den diversen "Brands" (Musikstore, Thomann, etc.) wird wahrscheinlich einfach diese Endkontrolle nicht gemacht, daher die größere klangliche Streuung - was aber mit Sicherheit bei den ganz alten Zildjians (z.B. K) ganz genauso war (deshalb findet man dort auch oft Highs and Lows).Wie Psycho schon erwähnte - solange die teuren Cymbals derart nachgefragt werden, werden sich die Preise nach der Höhe dieser Nachfrage richten.
Wenn der Hersteller merkt, dass er mit den hohen Preisen (imo teilweise auch künstlich hochgesetzt) auf dem Markt nicht durchkommt, gibts kurzfristig mal wieder eine Rabattaktion mit 20% auf den utopischen Listenpreis - und schon rennt alles in die Läden und kauft diese Becken, im trügerischen Gefühl, ein Schnäppchen gemacht zu haben.
Im Mittel rechnet sich das für den Hersteller - aber mit der eigentlichen Qualität der Becken hat das imo eher weniger zu tun. -
Die Fertigungsmethoden unterscheiden sich wohl auch. Das Schmieden von Hand ist teuer, weil man dazu erfahrene Beckenschmiede braucht, die einiges an Arbeitszeit investieren müssen. Die Selektion, die einen weitgehend gleichen Klang zwischen Becken des gleichen Modells sicherstellt, trägt auch dazu bei, weil es wiederum erfahrene Arbeiter braucht, um den Klang zu beurteilen und natürlich auch Becken aussortiert werden, die dann nicht verkauft werden.
Deshalb sind die Beckenschmieden aus der Türkei ja auch billiger, der Lohn der Arbeiter (Dengler) ist sehr niedrig. Aber warum sind dann die Becken von Paiste oder Meinl soviel teurer? *
Und die bekanntesten Beckenserien der großen Hersteller werden garnicht oder höchstens marginal (zur Korrektur) handgehämmert, z.B. A.Zildjian, Paiste 2002 - das Meiste macht der Maschinenhammer mit Computersteuerung.*Die handgehämmerten B20 Becken von Paiste oder Meinl (ausser M-Serie, denn die werden aus fertigen Metallplatten der Wieland-Werke gestanzt und maschinengehämmert) werden eh in der Türkei vorproduziert und bekommen im Hauptwerk gerade mal den allerletzten Schliff (z.B. Abdrehen).
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Du zahlst einfach für die gehobene Qualität in den Oberklasse-Serien (z.B. eine hohe klangliche Flexibilität) der Hersteller, aber vor Allem für das Prestige, welches du dir mit dem Markennamen erkaufst - wäre es nicht so, dürften sich diese ganzen unsäglichen Einsteigerserien der namhaften Beckenhersteller garnicht verkaufen lassen - tun sie aber und garnicht mal so selten.
Weil einfach das Prestige und der Nimbus der großen Marken schon die Augen jedes, beckentechnisch noch unbedarften, Einsteigers glänzen läßt und er dazu gehören möchte, verkaufen sich auch die Einsteigerserien sehr gut (wahrscheinlich prozentual zum Gesamtumsatz einer Markenbeckenfirma sogar besser als die gehobeneren Serien) - das ist, im Prinzip, die gleiche Marketingmasche, wie z.B. auch beim Verkauf von überteuerten Band-Tourshirts nach einem tollen Konzert.Und natürlich zahlt man auch für die, allerdings sehr relative, Sicherheit mit, ein klanglich einwandfreies, haltbares Becken auf hohem Niveau zu bekommen.
Relativ deshalb, weil auch ein teures Markenbecken nicht jede schlechte Schlagtechnik aushält und auch nicht jedes teure Becken automatisch einen Garant für guten Klang gibt.Unbekannter Marken (z.B. Diril, Masterwork, Zultan, Orion, etc.) müssen sich diesen Nimbus erstmal hart erkämpfen - aber auch in diesem Segment sind, seit ihrem Erscheinen auf der musikalischen Bühne, die Kaufpreise und der IN-Faktor schon deutlich gestiegen.
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Jetz vor Weihnachten würde ich es einfach mal bei Ebay einsetzen - viele sparsame Eltern suchen gerade nach den Weihnachtsgeschenken, und das Set ist ja, bis auf die Becken, komplett, also schon mal weniger Zukauf-Stress für die elterlichen Käufer.
Putz das Set ordentlich und mache schöne Fotos, dann hast du gute Chancen, evtl. sogar 100€ -150€ dafür zu bekommen, auf jeden Fall aber mehr als 50€.
Gewähr gebe ich dafür allerdings nicht, die Launen von Ebay sind dafür zu unberechenbar (soll heißen: was gestern noch für 1000€ wegging kann heute, wg zu geringer Nachfrage, ebensogut locker für nur 50€ weggehen!!!!). -
Zunächst bin ich mal fast sicher, dass deine billige Millenium Snare nicht aus Alu (wie kommst du zu deiner Überzeugung?), sondern aus normalem Stahl ist.
Alu Snares sind eher Exoten im Snaremarkt und dementsprechend teurer (z. B. Ludwig Supraphonic/Supersensitiv Snares).Wenn deine Millenium aber sauber verarbeitet ist, was leider meistens der Haken bei Billigsnares ist, sollte ihr mit neuen Markenfellen und einem Marken-Snareteppich schon ein ordentlicher Ton zu entlocken sein.
Meine eigenen Erfahrungen mit billigen Stahl-Snares war bisher allerdings meist, dass sie zwar, trotz ordentlicher Felle und Stimmung,imo immer etwas zu leise waren - vllt liegts auch an den, dort oft verbauten, "dünnen" Spannreifen (1,6mm) und/oder am zu dünnen Kesselblech.
Ob eine Aufrüstung mit dickeren Spannreifen, Markenfellen und Snareteppich sich dann allerdings noch lohnt, sei mal dahingestellt.
Es gibt so günstige Gebrauchtsnares: z.B.Biete Fame 14'' x 6,5'' Snare, Biete pearl rockeimer 14x6,5er, Biete Drei Snares im Angebot (Pearl, Worldmax, ST Drums), 2x Tama Fussmaschine
Oder Bauteile: Biete 14" Pearl Die Cast Hoops, 10 LochDas es geht, habe ich gerade im Proberaum - eine neuaussehende Peavey (wußte bis dato garnicht, dass die noch existieren und schwarz vernickelte Snares bauen, wird also irgendwer nur den Namen gekauft haben, um Chinaware unter die Leute zu bringen, aber egal).
Der Vorbesitzer hat sie mit teuren Tama Gussreifen, Pearl Snareteppich und REMO Markenfellen gepimpt und sie klingt einfach saugut (laut, trotzdem dynamisch und warmklingend)!!
Allerdings ist das Kesselblech dieser Snare von sich aus schon recht dick und hat eine ausgeprägte Mittelsicke (wie bei einer Ludwig Supraphonic oder SONOR Phonic Snare), die die Kesselwand noch steifer macht. -
Für das Pearl Jungle Set brauch zusätzlich nur noch ein Pearl I.S.S. Halter (http://www.thomann.de/de/pearl_is1216s_tomhalter.htm)nebst einem Pearl kompatiblen Tomböckchen (z.B. BT3,http://www.musicstore.de/de_DE/EUR/-/art-DRU0000745-000?campaign=GBase).
bekommt man beides aber viel günstiger bebraucht. -
Stimmt, passt aber leider nicht in die Bassöffnung von Meinl.
Vllt mal mit anderen Röhren mit verschiedenen Durchmessern (Abflußrohr, Teppichrolle, Klorolle, aufgeschnittene Palstikflasche, usw.) ausprobieren obs passt - im Zweifel wäre das Ganze dann noch billiger.
Man muß ja nicht immer die vorproduzierten Teile nehmen. -
Was ist davon zu halten?
Ja, Ja, ich weiss. Taugen tut`s eh nicht bei dem Preis. Aber nur mal so gefragt.Noch mal meine Erfahrungen zu Fame E-Drums zusammengefasst (steht aber auch alles irgendwo in den bisherigen Threads zu E-Drum Fragen):
Ich besaß ein Fame DD 602 V2 - Modul.
Sounds waren passabel, der Controller vertrug sich auch mit meinen Selbstbau-Meshhead Drums (ließ sich schön anpassen von der Triggerintensität her) und das Teil war sehr preiswert, da gebraucht.
Irgendwann störte es mich aber, das bei der Snare kein Rimshot möglich war, die HiHat nur auf und zu, plus eine halboffene Position bot und die, für mich, brauchbaren Sounds sich in Grenzen hielten.
Daher bin ich irgendwann auf ein gebrauchtes Roland TD 6 Modul (hätte auch genausogut ein Yamaha DTXpress werden können, wenn ichs billig genug bekommen hätte) umgestiegen - und mehr brauche ich immer noch nicht.Fazit: Zum Üben reicht ein Fame Modul allemal, aber man wird mit der Zeit trotzdem anspruchsvoller.
Laut sind die Gummipads aller E-Drum-Systeme, die Triggerung per Piezo ist auch bei allen gleich - also sollte man gleich mit dem Gedanken an Selbstbau von Meshhead Trommeln liebäugeln (ich finde alle Fertigtrommeln sind hilfslos überteuert, wenn man betrachtet, was da an Elektronik drinsteckt) und der Umbau vllt vorhandener Akustik-Trommeln ist denkbar einfach, dank Einbausets z.B. von Handelsbude.de -
Wie gesagt: ich würde erst mal gar nichts machen, außer zwei Stimmschlüssel kaufen und anfangen zu stimmen. Ok, eine Rolle Gaffa hat man ja eh im Hause und Taschentücher und Bettzeug auch.
Sehe ich grundsätzlich auch so, nur, neue Schlagfelle erleichtern das Stimmen doch ungemein, gerade bei Ungeübten.
Aber mehr würde ich finanziell auch nicht reinpushen.
Optik ist imo eher zweitrangig, ordentliche Funktion ist da viel wichtiger! Und Cremeweiß ist so schlecht doch auch nicht, oder?
Was man jetzt für die Optik in das Set hineinsteckt, bekommt man bei einem Verkauf (z.B. weil der Filius doch keine mehr Lust hat, das Instrument weiterzuspielen (von Jugendlichen besonders gerne genommen, wenn sie merken, das auch beim Schlagzeug ohne Üben nichts erreicht werden kann
)) mit Sicherheit nicht wieder raus - es ist und bleibt einfach ein, wenn imo auch recht gutes, altes Drumset ohne Kultstatus (wie z.B. alte Ludwig oder Sonor Drums). -
hir noch das besagte kabel von roland direkt:
Wie Alles von Roland überteuert - hier die günstige "Normal"-Variante für 8,50€!!: http://www.thomann.de/de/cordial_cfy_3_vpp.htm -
Als Resofell kann man das Fame-Fell schon nehmen, sieht schon toll aus.
Als Bassdrum Schlagfell würde ich allerdings kein Emperor nehmen, sondern den Klassiker REMO PS3 (am Rand vorgedämpftes, einlagiges Fell oder wenns teurer sein darf das EVANS EMAD Fell), damit spart man sich oft die innere BD Dämpfung mit Kissen, Decken,etc.
Ich denke, im DIY Thread posten eher die Kollegen, die ihrem Geld nicht böse sind und eher weniger davon haben
- die Profis basteln, schon aus Zeitgründen, eher weniger an ihren Klamotten.
Wir freuen uns schon auf die Fotoserie.Wenn der Menne langsam aufmerksam auf die Aktion wird, jetzt schnell handeln - was einmal gekauft ist, kann man nicht mehr zurückgeben

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Felle gibt es von Remo, Evans, Aquarian und da muss "Made in USA" drauf stehen*. Bestenfalls noch RMV (Brazil). Alles andere hat Hausverbot.
Ich weiß auch nicht, was an neuem Schrott besser sein soll als an alten Fellen.
*kein REMO UK,UV,Encore,UR, etc. - diese Ausführungen haben mit dem Original "Made in USA" qualitativ nichts gemein.So isses!!
Auch wenn ich hier oft genug der Verfechter von, imo gutem, "China-Mist"
bin - in Sachen Felle kommen mir auch nur diese Marken aufs Drumset, alles Andere hieße, den Teufel mit dem Belzebub austreiben zu wollen.macleho: Das ist dann auch gleich der Haken an den Billigfellen, den du suchtest.
Für die Snare würde ich ein REMO Ambassador coated empfehlen.Wenn dein Sohn sowieso schon bei Schwarz gelandet ist (wie übrigens gefühlte 90% aller Teenie-DrummerInnen
), so reicht sicher auch eine schwarze Folie aus dem Baumarkt, die gibts auch in 80 cm Breite. -
Die Nietung am Snareständer kann man einfach rausbohren, dann das Rohr wie gewünscht absägen, danach neue Löcher ins Restrohr bohren und die Halterung der Beine mit Blechschrauben wieder am Rohr festschrauben.
Wenns ein neuer Ständer sein muß, nimm den vom Musikstore für 39€, der ist Klasse und hält auch rüden Live-Betrieb aus , ich nutze ihn selbst auch.
Die Folie ist ja ganz schön teuer - damit wird sie das Teuerste am ganzen Set (miß mal den Umfang der Trommeln nach, da geht ganz schön was drauf an Metern, besonders bei der Bassdrum). -
verglichen mit richtiger Hardware, baut Millenium mit Sicherheit nur Schrott...
Hab selber 2 von den 'Pro's -vl kennen ein paar die Geschichte von unseren tollen Proberaumkollegen- und gegen meine Tama (Road)'Pro's... naja... brauch ich wohl nix dazu sagen...
Welche Snares von Millenium (übrigens gar nicht gewusst dasses die gibt) hast du denn bitte angetestet und für gut befunden? Mit Werksfell?Falsch!!
Die MILLENIUM Pro Hardware ist durchaus zu gebrauchen, so wie z.B. die Fumas, Percussion, Ständer, .....
Nur Schrott stimmt also so nicht!!Das Gleiche gilt übrigens auch für die FAME Pro Serie.
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Solange die Resofelle nicht arg verbeult sind, würde ich sie, aus Spargründen, erstmal drauflassen - die Schlagfelle sind imo wichtiger.
Ich würde auch STDrums.de für die kaputten Tomhalteböckchen empfehlen, allerdings würde ich als Folie keine teure Perloidfolie vom Stegner nehmen - wenn man diese nämlich noch über die normale Folie drüberpappt, könnte es mit den Fellreifen sehr eng werden.
Bei so einem alten Set tuts DC-Fix auch, finde ich.
So einen Heizungsschlüssel habe ich als Sohn eines Klempnermeisters natürlich als ersten Stimmschlüssel gehabt
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Schau mal, ob sich der Snareständer, durch Absägen des Hauptrohres, vllt noch etwas verkleinern läßt - bei mir wars nötig und hat auch geklappt, als mein Sohn, mit 4 Jahren, sein erstes Drumset bekam.