Beiträge von Hammu

    Erklär mir doch einfach mal, wie man etwas völlig gleichwertiges für 1/4 des Preises als "No Name" (was es ja eigentlich wegen der Deklaration als "Black Panther garnicht ist) verticken kann - und das bei 'ner vergleichsweise günstigen Marke wie Mapex?


    Aber gern - indem man z.B. als großes Musikhaus (egal ob Thomann, Musikstore, etc...) einfach 1000 - 2000 Stück davon bestellt - dann geht der Einkaufspreis ganz schnell nach unten und für den Hersteller ist die Aktion ja auch eine einfache Möglichkeit, mal wieder ins Visier der Drummer zu kommen (ist also eigentlich auch eine Art von Werbung für den Hersteller).
    Würden also die Aktions-Snare wirklich viel schlechter sein, als die "Originale", würde sich der Hersteller ja selber ans Bein pinkeln - vllt hast du also nur eine Montagsproduktion erwischt, das kann auch den besten Firmen mal passieren.


    Funktioniert auch nicht nur bei Musikinstrumenten so.

    Ich glaub nicht, dass man ne Thomann Edition der Black Panther für 1/3 - 1/4 des Preises einer echten BP mit einer echten BP vergleichen kann - erst recht nicht, wenn es um Verarbeitung geht. bei Gussspannreifen scheint es auch Qualitätsunterschiede zu geben - die der BP waren jedenfalls besonders schwer. Und mehr Gesamtmasse trägt in den seltensten Fällen zu nem positiven Sound bei, schätz ich ...

    Die Saturn gefiel mir jedenfalls schon von der Haptik besser und wirkte insgesamt einfach "ehrlicher" und weniger aufgesetzt. Besser kann ich das jetzt grad nicht beschreiben :whistling:


    Sorry, in Deitschland herrscht zwar "Glaubens"freiheit, aber bei manchen Dingen kann man wirklich nur den Dieter Nuhr zitieren: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die ...... halten.


    Denn mit solchen unausgegorenen, nicht bewiesenen Statements verunsichert man den Themenstarter nur - denn Glauben heißt ja, nicht wissen!

    Teste mal hochwertige B8 Becken (z.B. Paiste 2002, Dimensions, Signature (ist aus B15 Bronze, Dank an Jürgen K., man lernt nie aus), etc.) - die liegen eher im hellen, hochtonigen Bereich, als die B20 Becken, die eher warm, weich und damit dunkler klingen.
    Vllt findest du ja dort dein Traumbecken.

    Da wir freie Marktwirtschaft (der Zusatz "soziale" ist ja leider schon vor etlichen Jahren abhanden gekommen ;) ) haben, ist erlaubt, was reich macht - fertig!
    Der Verbraucher kann das zwar etwas steuern, indem er z.B. immer beim billigsten Anbieter kauft, aber leider hat das, wenn es denn alle so handhaben würden, das Resultat, dass die teureren Mitbewerber irgendwann das Handtuch werfen müssen und somit ein Monopolist übrigbleibt, der dann, in Ermangelung von Konkurrenz, die Preise beliebig hoch ansetzen kann, womit dem Verbraucher allerdings auch nicht gedient ist.
    Also egal wie man sich dreht und wendet, der Ar... bleibt immer hinten :D
    Theorie und Praxis sind allerdings eh immer zwei Paar Schuhe (es gibt immer einige "Faule", die die Preise nicht vergleichen und so hat scheinbar jeder in der Handelswelt seine Nische und alles gleicht sich doch irgendwie aus.
    Mit den teuren Ersatzteilen ist das ähnlich wie bei Druckern - die bekommt man für nen Appel und nem Ei im Fachhandel nachgeworfen - verdienen tun die Hersteller dann an der Tinte, dann aber richtig (deshalb auch bloß keine Normierung der Patronen und Schutz vor "Schwarz"-Nachfüllern mit elektronischen Chips an den Patronen).
    Bei einigen Geräten geht das soweit, dass man sich besser einen neuen, billigen Drucker kaufen kann, statt der Patronen (z.B. HP).

    Anteil der dt. Produktion bei Porsche laut Firmenangabe: durchschnittlich 18%


    Echt? Und ich dachte, wenigstens das wäre ein komplett deutsches Auto - wobei mir das aber eh total wurscht ist, da ich schon lange alle möglichen "ausländische" Automarken (Renault, Mazda, Toyota, Opel, Citroen) und trotzdem zufrieden damit bin, eben wie bei meinen Drumteilen :D .

    unser lieber marco minneman setzt sich beim drumbrothers projekt an ein pearl und spielt darauf und das ist öffentlich zu sehen!


    Wo ist denn da überhaupt das Problem?
    Mich würde es da eher nachdenklich machen, dass die Endorser, auch wenn sie auf "Fremdware" spielen (weils halt der Veranstalter aus, im Post über mir, genannten Gründen stellt), trotzdem immer gleich gut bzw. so klingen, wie man es von ihnen gewöhnt ist!!
    Sollte das verwendete Equipment für diese Profis und ihren unverwechselbaren Spielstil/Sound vllt völlig egal sein??
    Das sind die Fragen, die die Welt bewegen :rolleyes: .

    wie ist es eigentlich mit der Ersatzteilversorgung bei "Hausmarken"?


    Kein Problem - da die meisten "Hausmarken" eh mehr oder weniger Kopien (oder Produktions-Ableger) der Markenhersteller sind, kann man die Ersatzteile dieser bekannten Marken verwenden (umgekehrt geht das aber natürlich auch).

    Kauft nicht den Chinascheiß sagt Frau S-Punkt!


    Dann darfst du garnichts mehr kaufen (oder zumindesten nur ganz teuer), sagt Hammu!


    oder glaubst allen Ernstes noch, das die Hardware der preiswerteren oder teilweise auch teureren Markensets(Ludwig, Sonor, Pearl, Tama,etc.....) noch in den jeweiligen Firmenherkunftsländer gefertigt?
    Alle, wie sie da sind lassen ihre Hardware (und auch teilweise die Trommeln z.B. Sonor 507, 200x, 300x, Ludwig Accent, etc.) in China, Taiwan, Indonesien fertigen, weils einfach billiger ist.
    Analog dazu : du müßtest schon einen Porsche kaufen, um ein rein "deutsches" Auto zu bekommen.


    Natürlich muß man bei den ganzen "Hausmarken" schon etwas genauer hinschauen, aber dann bekommt man auch gute, günstige Ware, die gegen die teuren Markenprodukte standhalten.
    Ob das mit dem Gewissen (Arbeitsbedingungen, etc.) immer vereinbar ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt - aber es wird nun mal global gehandelt und leider kann niemand mehr wirklich nachhalten, wo ein Produkt nun letztendlich herkommt.
    Wieder analog dazu: In "BIO" Ware ist auch nicht immer wirklich "BIO" drin - bei der Menge an Produkten dürfte es dann nämlich weltweit nur noch "BIO" Betriebe geben - zumal "BIO" noch nicht mal ein gesetzlich geschützter/definierter Begriff ist.


    P.S. Zum Thema: Ich besitze mehrere Hardewareteile von Millenium Pro und Fame Pro und sogar XDrum und bin immer noch sehr zufrieden mit deren Funktion/Verarbeitung.

    Ich würde für eine gebrauchte NoName Maschine keine 90€ ausgeben, solange es es bei Thomann eine Millenium 222 Pro bzw bei Musicstore eine Fame 9001 für 99€ inkl. Versand in nagelneu gibt (http://www.thomann.de/de/mille…ro_serie_fussmaschine.htm, http://www.musicstore.de/de_DE…001-/art-DRU0011072-000)- von beiden Maschine kann ich behaupten, dass sie sehr gut laufen, da ich beide besitze.
    Im Übrigen kann man bei den Fotos von der gebrauchten Maschine schon sehen, das die Halterungen der Federn schief auf der Achse sitzen - kein gutes Zeichen für gute Laufeigenschaften.


    Die Maschinen von Thomann/Musicstore kannst du nämlich bestellen, testen und wenn sie deinen Füßen nicht gefallen, innerhalb von 30 Tagen wieder zurückschicken, ohne Geld zu verlieren - die gebrauchte Maschine nicht (die sieht auch irgendwie nicht wirklich nach Ludwig aus).

    leider scheitert ein A-set-Umbau am Platz.


    Ideal wäre dann ein Selbstbau aus einem mittig zersägten 12er oder 13er für Snare und Bassdrum (13er sind billiger zu bekommen, habe auch ein A-Drum ähnlicheres Spielgefühl) und einem mittig zersägten 10er Tom (für die Hängetoms).
    ein zersägtes Tom ergibt ja immer zwei E-Drum Toms (ein Resofell ist ja bei E-Drums eh überflüssig.
    Das sollte wirklich überall Platz finden.

    Ich würde mir als Erstes ein gebrauchtes E-Drum Modul (Roland/Yamaha) kaufen und ein billiges Drumset mit kleiner Bassdrum (Eigen-Klang ist ja egal, Hauptsache haltbar).
    Das würde ich mir mit Meshheads und Pickup Triggern zum E-Drum umbauen.
    Die Beckenpads würde ich mir entweder gebraucht von Roland oder Yamaha oder neu von Fame/Millenium kaufen.
    Und ein E-HiHat Pedal natürlich auch.


    Mehr braucht man nicht.


    Du kannst natürlich auch mit nur einer Trommel anfangen - aber das Modul brauchst du auf jeden Fall.


    Für den Umbau schau mal hier: http://www.handelsbude.de/

    Sieht aus wie ein B20-Türkenbronze...Die Hälfte mag es vll wert sein...auf keine Fall mehr..oder ist das eine der Billigmarken?


    Das Becken CEM SAZ in der Auktion ist ein Dimavery, zumindestens steht es so auf dem Becken drauf und die Wurzeln von Dimavery Becken liegen wohl eher in China.


    Das einzige Dimavery Becken welches ich je getestet habe, ein 16" Crash, besitze ich immer noch, weil es imo gut klingt - es sieht aus wie ein STAGG SH und es klingt auch so, wie vergleichbare SHs und hat mich schlappe 30€ gekostet.
    Daher finde ich den Preis stark überhöht - aber vllt gibts ja von der Firma auch eine Nobelserie, die wir hier in Europa nur noch nicht kennen, obwohl ich das eher nicht glaube.
    Andererseits kosten die Ibrahim Diril in USA auch erheblich mehr, als hier und die Meinls sind dort wesentlich billiger als hier - also möglich ist alles, die globale Handelswelt ist schon ziemlich verrückt :wacko: .

    RIP.


    Er hat ja fast bis zum letzten Atemzug gewartet, um den Chefposten zu übergeben. ...


    Und das ganz sicher aus gutem Grund - jetzt, wo der kreative, oft auch eigensinnig/geradlinig organisierende (denn nur Kreativität bringt auch nichts) Kopf weg ist, wirds sicherlich nur noch bergab gehen (noch soviel Geld rausholen wie es geht und dann rechtzeitig abstoßen - mehr Kreativität wirds bei Apple nicht mehr geben, fürchte ich ;( ).

    Einwurf aus eigenem Interesse:


    Also ich überlege ja auch einen Neukauf, finde die Paiste becken super. Für die hälfte des Preises kriegt man aber Qualitativ gleichwertige Türken (angeblich...). So, alle reden immer von den großen vier, Meinl, Zildjian, Paiste und Sabian. Dann sagen die leute "Türken" zu allem wo Masterwork usw. drauf steht. Das Ufip wohl auch gute Becken baut ist denk ich auch bekannt. Aber was haltet Ihr von Orion (aus Brasilien) - UND NEIN ich bin kein Endorser, Ich habe zwei SEHR Preiswerte Orion Becken und die sind klangtechnisch für den Preis unschlagbar.


    So, ich bin total verunsichert einfach. Weil es ja bekannt ist, das die 300 euro Becken von Meinl z.B. bei guter Behandlung auch länger halten und ihren klang beibehalten. - Wie ist das bei den preislich attraktiveren Türken ... All solche Dinge würde ich gerne in diesem Thread lesen. :D Danke


    Nicht nur angeblich, sondern auch definitiv gibt es, auch bei den preiswerten "Türken", Paiste/Zildjian/Sabian/Meinl (die jeweiligen B20 Serien sind gemeint) - qualitativ adäquate Becken, nur eben günstiger bei vergleichbarer Qualität, so meine Erfahrung.
    Ich hatte schon jede Menge Becken türkische Herkunft, z.B. Masterwork, Istanbuls, Troys, Zultans, Ibrahim/Murat Diril und Anatolian Becken unter meinen Sticks - allesamt gut und preiswert.
    Hängengeblieben sind allerdings nur Crashes von Ibrahim und Murat Diril, da ich beim Ride Ufip Class (bzw. Paiste Dimension im frequenzselektiven Proberaum) bevorzuge.


    Orion habe ich auch schon gespielt, da ist allerdings nur eine Revolution Pro HiHat hängengeblieben, die aber demnächst wahrscheinlich von einer alten Meinl Raker Medium Soundwave HiHat ersetzt wird - aber nur, weil mir die Raker eben noch etwas besser gefällt.
    Die Orions sind teilweise mit den gehobenen Paiste Serien (z.B. alte Alpha) gleichzusetzen - nur im Ausverkauf auch viieel billiger.


    Becken halten eigentlich, unabhängig vom Preis und zumindestens bei mir, immer so lange, wie man sie gut behandelt - d.h. man muß sie nicht gerade streicheln, aber auch nicht wie ein Berserker prügeln (gute Schlagtechnik ist da Gold wert) - mir ist jedenfalls noch keins kaputt gegangen, egal von welcher Marke, toi, toi, toi.

    eine Investition in die Mülltonne ist immer eine bauchkribbelnde Angelegenheit.
    Einerseits ist bei geringer Ausgabe, der Verlust berechenbar (exakt diese Ausgabe), andererseits sind höherwertigere Instrumente aus dem Gebrauchtmarkt wieder verkäuflich. Dazu braucht es aber auf Seite des Einkäufers jemand mit Ahnung und davon nicht zu wenig.
    Auf Seite des Musikanten ist es so, dass der Spaß mit einem guten Instrument höher ist als mit einem schlechten. Das gilt in jeder Hinsicht. Andererseits ist jemand, der sich von einem Müllset nicht desillusionieren lässt, jemand, der wohl dabei bleiben wird.


    Ich finde, alles wird zu stark überbewertet: Unterricht, Equipment, Trommelgrößen,etc.


    Wenn ich bedenke, womit ich angefangen habe, oje, da ist alles, was man heute als sogenannte "unzumutbare" Mülltonnen-Sets bezeichnet, Gold gegen (ich hatte nicht mal einen echten Drum-Hocker, aber der Küchenstuhl tats auch) und ich hatte nicht mal Unterricht (für Sowas hatten meine Eltern garkein Geld).
    Sicher, ich bin zwar nicht berühmt geworden (wer will das auch schon :whistling: ), aber der Spass am Spielen ist immer noch da, trotz des anfänglichen Klumpatsch-Sets.
    Und ich war trotz Allem stolz auf mein erstes Set - und zum Üben und sogar für die ersten Gigs, auch in freier Wildbahn (Kneipen) hats völlig ausgereicht.
    Solange Alles stabil ist und nicht beim ersten Schlag kaputt geht, ist doch Alles im grünen Bereich - für den Anfang.
    Hat man dann erstmal Blut geleckt, wird man schon von selbst mit dem Auf/Umrüsten anfangen, wenn nicht, war es eben ein finanziell überschaubares Vergnügen (und zum E-Drum umgebaut, macht so ein Set immer noch eine gute Figur).
    Selbst für ein "Billig-Set" (vorausgesetzt, es ist nicht total defekt), kann man nach 1 -2 Jahren noch etwa 100€ bekommen, vor Allem, wenn es "Kindergrößen" sind (Weihnachten läßt grüßen!).


    Der Threadstarter sollte sich also nicht verunsichern lassen ;) - auch ein wesentlich teureres Set wird keine MeisterIn vom Himmel fallen lassen - wichtig ist nur das Üben und vor Allem der Spass an der Sache (der imo nicht größer durch teurer wird).
    Klar, ich hätte auch nach bestandener Führerscheinprüfung gerne einen Porsche statt eines Renaullt 4 gehabt, aber trotzdem fahre ich immer noch Auto (aber leider immer noch keinen Porsche).
    Nur mal so als Analogie im täglichen Leben.