Beiträge von Hammu

    Manni ist ein ganz netter und es gibt wohl nur wenige hier im Forum und auch sonst in D, die sich so gut mit Equipment auskennen.


    Stimmt!! Ich habe ihn mal auf einer Drumclinic kennengelernt und das auch so empfunden, tausend kleine Tipps und Anekdötchen rund ums Drumset parat, unabhängig von dem damals beworbenen Drumequipment und das auch lange nach Beendigung der offiziellen Clinic und absolut nicht abgehoben.

    Das bisher Bemängelte würde ich nun nicht unbedingt nur an M.v.B. festmachen - alle anderen , in Musikzeitschriften tätigen, Tester sind imo leider ebenso oberflächlich und indifferent in ihren Testbeschreibungen, eben einfach nur erweiterte Produktbeschreibungen der Hersteller.


    Und dennoch können imo diese Tests für einen noch unerfahrenen, jungen Drummer schon mal die gröbste Spreu vom Weizen trennen, in der unheimlich großen Auswahl an Drumsets und Becken.


    Ich würde mir zwar oft genug eine ernsthaft wehtuende Bemerkung zu groben und unüberseh/hörbaren Fehlern bei Drums und Becken wünschen, aber davon werde ich wahrscheinlich weiterhin nur träumen können, weil die Tester nun mal eben alle von den großen Inserenten der Zeitschrift abhängig sind.
    Und die gesamte Qualität hat sich in den letzten 20/30 Jahren doch sehr gehoben und angeglichen (auch in den unteren Preisklassen!!), zumindestens von der Verarbeitung, Stabilität und der Haltbarkeit her gesehen - klangliche Unterschiede waren immer schon stark subjektiv und Zeitgeist/modeabhängig und lassen sich nicht wirklich testen/bewerten.
    Was des Einen sein Himmelreich ist da eben des Anderen Hölle, oder so ähnlich.

    Ich habe derzeit Firefox 7.01 auf meinem Rechner mit Windows 7 Home und der funzt einwandfrei - scheint also eher ein anderes Problem zu sein.

    Wenn die Doppelfußmaschiene innen ist, ist mir die Hi Hat zu weit weg.


    das gleiche Problem hättest du auch, wenn du mit zwei Bassdrums spielen würdest - das ist eben "bauartbedingt" und muß so hingenommen werden.


    Für teuer Geld kannst du allerdings, von einigen Firmen, auch eine zentrierte DFM erwerben, z.B. von Sleishman (http://www.google.de/imgres?im…&ved=0CFEQ9QEwBw&dur=2532), bei der die Pedale dann rechts und links von der Bassdrum positioniert sind.

    Ich möchte etwas mehr Sustain und Volumen haben. Ich habe mir gedacht wenn die Toms freischwingend Hängen, dass sie dann mehr Schwingen und somit mehr Sustain und subjektives Volumen haben müssten.


    Dann mußt du sie imo aufhängen, das hilft wirklich - ich finde Standtoms klingen immer irgendwie abgewürgt (aber das wurde hier schon oft genug diskutiert - ist wie Alles eine Geschmacksfrage).
    Das ein Standtom lauter sein soll ist wahrscheinlich nur ein "psychoakustischer" Effekt am Platz des Drummers, vllt wegen der Bodenreflexionen.

    Aber das kann man wirklich nicht mit Instrumentenbau vergleichen, da eine Trommel nicht über Nacht in Schraubzwingen eingepackt irgendwo im Sonor-Werk rumstehen kann...


    Doch, denn normalerweise wird ja der Leim beim Trommelbau heiß und unter immensem Druck (so habe ich es gelesen) verpresst, das geht dann viel schneller - und ist dann imo genauso, als wenn man ein Werkstück mit Kaltleim und Schraubzwingen über Nacht aushärten läßt.

    wie soll das denn mit dem teflonband funktionieren? gibt es was, das die schraube schwergängiger macht oder so?


    Du mußt das Teflonband ganz eng um das Schraubengewinde wickeln (aber im Gegenuhrzeigersinn, sonst löst sich das Teflonband beim Einschrauben wieder) - beim Wiedereinschrauben macht diese zusätzlich Teflonschicht die Schraube schwergängiger, dadurch löst sie sich im Idealfall nicht mehr von alleine.

    Könnten wir uns eine Trommel ausschliesslich aus Leim bauen? Na, ich weiss nicht.


    Nun, das REMO "Acousticon R"- Material bestand doch schon fast nur aus Leim und feinsten Holz "Abfall"-Fasern :D - aber ok, hat sich auch nicht wirklich durchgesetzt in der Drum-Szene :rolleyes: .


    Ich denke aber auch, dass der Leim eher uninteressant ist für die Klangqualität einer Trommel - stabile Konstruktion (also nicht mit Luftlöchern zwischen den Holzlagen, hohe Steifigkeit auch bei dünnen Kesseln und die Qualität/Aufbau der verwendeten Felle machen imo letztendlich den Sound aus - je dicker der Kessel, desto präsenter, lauter, attackreicher - je dünner, desto leiser, dafür aber voller, bassiger, wärmer - so zumindestens meine bisherige Erfahrung.


    Aber vllt ist es auch wichtig, dass das verwendete Material BIO-Holz von freiwachsenden Bäumen ist und nicht so einen "Schund" aus industrieähnlichen Plantagen, wer weiß, was sich die Werbefritzen da noch als nächstes Verkaufsargument einfallen lassen :D :D

    am besten mit integriertem Dämpfungsring.


    Tu dir das nicht an - ein normales, einlagiges Fell kannst du immer noch an allen Stellen gezielt abdämpfen, einen eingebauten Dämpfungsring aber leider nicht entfernen, wenn er dir den Sound vllt doch zu stark dämpft!!


    Oder schneide aus deinem alten Fell einen etwas 2 - 3 cm breiten Ring aus und lege ihn auf das neue Fell - quasi als Dämpfungsring von aussen.


    Du könntest aber auch mal das EVANS Genera Powercenter mit, von unten, aufgeklebten Punkt in der Mitte versuchen (http://www.google.de/products/…8KCwDw&ved=0CJIBEPMCMAc)* - das klingt bei mir sehr gut, auch ohne zusätzliche Dämpfung.


    *oder das Pendant von REMO Controlled Sound (http://www.google.de/products/…s-gbd59Eh&ved=0CGMQ8wIwAw)

    aber zu allererst der freundliche Tip von mir: Nimm andere Felle! Die Werksfelle (Remo UT) taugen nix. Gute Markenfelle sollten es schon sein, dann sieht das schon ganz anders aus..


    Naja, die Original USA Remo Felle sind zwar wirklich noch einen Tick besser, als die Remo UTs, aber auch damit kann man aus dieser Snare einen schönen, rockigen Sound herausholen - Equipment ist nicht immer alles.


    Und die Kunststoffbänder einfach mal gegen eine Schnüre ersetzen hilft auch oft - der Snareteppich kann sich mit einer Schnüre besser ausrichten, als mit der starren Kunststofflasche.

    Die Paiste "Dimension"-Serie ist auch eher für Rock konzipiert worden - mein 22" Dimensoin Full Ride gebe ich jedenfalls nicht mehr her (wird auch leider nicht mehr gebaut). Und mein 20" Ufip Class Medium Ride auch nicht - auch sehr musikalisch, aber rocktauglich.
    Es führen eben viele Wege nach Rom, man muß sie nur finden :D .


    P.S. Muß mich leider revidieren: Ich bin jetzt doch auf ein 22" PAISTE 2002 Ride umgestiegen (war mir sonst zu teuer, bin aber sehr günstig drangekommen :) ) - das Becken ist total flexibel was den Musikstil angeht und sehr dynamisch spielbar (ist auch bei kleinen Gigs nie zu laut).

    Tolle Veranstaltung!!!!!


    Vielen Dank an:
    - die Organisatoren für die tolle Location, der Verpflegung und dem ganzen Drum und Dran
    - den vielen Leuten für die vielen Tipps zur Verbesserungen an meinem (noch recht neuem und erstmaligen) Selbstbauversuch
    - DrumTec für noch mehr Tipps und für den problemlosen und zuvorkommenden Austausch des zerfledderten Beaters und dem kostenlos überlassenen Protection Dot :thumbup:
    - allen Anwesenden für tolle Gespräche, Infos, Tipps und dem Zur-Verfügung-Stellen deren Sets zum Probieren, Vergleichen etc.
    - den Vorführungen im Allgemeinen und im Besonderen


    Viele nette Leute habe ich kennengelernt und wieder Gesichter zu Avatars bekommen :)


    Das kann ich voll und ganz so unterschreiben!!
    Ich bin froh, mir die Zeit zum Kommen gegönnt zu haben und freue mich schon auf die Bilder und, hoffentlich, die nächste Veranstaltung dieser Art.

    Und alle dazu möglichen Antworten stehen schon irgendwo hier im Forum - die Suche hilft ;) .


    80s metal drummer: Im Ernst, dir werden die Antworten hier eh nicht viel weiterhelfen, da sowohl Trommeln, als auch Becken viel zu sehr vom individuellen Geschmack eines jeden Drummers/in abhängig sind.


    Ab einem mittleren Preisniveau (ca. 1000€, für mich fängt das aber auch schon bei einem Basix Custom für 500€ an) bekommst du von fast jeder existierenden Drum-Companie ein ordentliches, Live/roadtaugliches Komplett-Drumset (5-Piece inkl. Hardware) geboten.
    Alles Andere, Höherpreisige ist imo reiner Luxus, der nur noch marginal klangrelevant ist.
    Wenn man sich den Luxus gönnen will/kann, solls mir (und natürlich der Musikindustrie) Recht sein - nötig ist es nicht wirklich (ich habe schon supertolle Drummer, sehr gut klingend, auf Drumsets spielen hören/sehen können, die viele hier garnicht in ihre engere Auswahl aufnehmen würden) - nur der User bestimmt, wie gut ein Drumset wirklich klingen kann, nicht die Hochglanzprospekte der Hersteller mit der vollmundigen Werbung.


    Gehe einfach mal in diverse Musikläden und spiele einige teure und mittelpreisige Drumsets an, damit du dir eine eigene Meinung (und auch einen eigenen Geschmck) bilden kannst - aber Vorsicht, oft werden die teuren Sets, so als Verkaufsförderung :D , penibel gestimmt, die billigen aber nicht.


    Wenn du dir so einen Überblick über die aktuellen Sets verschafft hast, könntest du auch günstig gebrauchte Sets kaufen, wobei du dann, ausgehend von deinem Budget, natürlich eine Klasse höher angesiedelte Sets bekommen könntest.


    Toll, das es solche alten Kataloge überhaupt noch gibt!
    Die würde ich vllt mal der Firma SONOR anbieten, da die ja scheinbar selbst, nach eigenen Angaben, kein Info-Material aus dieser Zeit mehr hat.
    Was aber seltsam wäre, da man diese Katalogseiten auch auf der Site: http://www.sonormuseum.com/ findet, aber möglicherweise sind sie erst nach 2007 (also der Erstellung des ersten Post in diesem Thread) dorthinein geraten.


    @NikDrummer123: Auch wenn der Eingangs-Threat veraltet ist, aber auf diese Weise werden aber doch solche schönen, wichtigen Informationen wieder mal nach oben gespült und auch Vintage-Neulingen wieder zugänglich gemacht.

    Hier noch ein Tipp, um die Becken ggf. etwas leiser/trockener zu bekommen:
    Ich habe mir gestern aus einem IKEA Mauspad (Moosgummi, 0,50€) zwei verschieden große Becken"filze" ( eins 8cm, eins 6 cm Durchmesser - also viel größer, als die üblichen Beckenfilze) ausgeschnitten und diese unter die Glocke des Rides (das 6 cm große) und unter das HiHat Bottom (das 8 cm große) gelegt - perfekt, beides, Ride-Becken und HiHat sind nun etwas trockener und leiser (nicht mehr so schrill), stehen gegenüber den Crashes also nicht mehr so stark im Vordergrund.
    Man bekommt diese Unterlage-Pads zwar auch für teuer unter dem Namen Cympads (dann in vielen verschiedenen Größen und Dicken), aber mein "Selbstbau" reicht bei mir völlig aus.
    Vllt. hilfts bei dir ja auch.


    Rampen: Die MCS sind ja sicher brauchbar, aber gegenüber den Anatolian Baris wären sie ganz klar ein Rückschritt - nur das wollte ich ausdrücken.

    die hcs serie ist ziemlich billig, sollte mich das verunsichern?
    bin kein anfänger mehr, und kann schrott zwischen anderem unterscheiden...


    was erwartet mich bei diesen becken und sind sie geeignet für mich? (funk,jazz,soul,disco...)


    Vergiss die Meinl HCS oder auch die MCS Serie - die sind nur stabil, reichen klanglich aber nur für Einsteiger aus.
    Da du ja keiner mehr bist, wie du schreibst, würden die Becken für dich einen Rückschrit bedeuten.


    Gute Becken sind eigentlich nie vom Preis oder von der Legierung (B20, B12, B10, B8, Nickelsilber, etc.) abhängig, sondern in erster Linie von der Komplexizität (also die damit erreichbaren Möglichkeiten der klanglichen Vielfalt), die, z.B. durch verschiedene Schlagtechniken, mit ihnen erreicht werden kann und natürlich von der gespielten Musik.
    Es gibt Becken, die fühlen sich in harter Rockmusik wohl, andere dagegen eher in ruhigeren, jazzigeren Gefilden - wohlgemerkt bei gleicher Klang und Verarbeitungsqualität.
    Die HCS/MCS Becken sind zwar preiswert, aber leider klanglich eher sehr, sehr eingeschränkt , und machen vielen, langjährigen Drummern einfach nicht den Spielspass, die, leider schon oft teurere Becken ihnen bieten (qualitativ negative Ausreisser gibt es allerdings auch im hohen Preissegment!!).


    Deine Baris Becken sind, aus meiner Sicht, schon sehr hochwertige Becken, sind aber scheinbar nicht zu deinem aktuellen musikalischen Umfeld passend - daher mußt du dich leider auf die lange Suche nach den, für dich, passenden Becken machen.
    Das machen viele Drummer hier :D :rolleyes: (An/Verkauf, Tausch, etc.) - schon recht aufwendig, manchmal nervig, aber auf lange Sicht findet man so seine "Traum"-Becken.


    Es gibt grundsätzlich die B8 und die B20 Fraktion - jede Legierung hat schon so ihren typischen Grundcharakter, mit gut oder schlecht hat das aber nichts zu tun (entscheidender ist, was die Beckenschmiede aus der Legierung herausholen und in welchem Land gedengelt wird (in der Türkei oder China ist Arbeitskraft billiger, aber nicht unbedingt schlechter, in der Schweiz dagegen, ist alles tierisch teuer, was sich dann natürlich auch auf den Verkaufspreis auswirkt).
    Du mußt einfach mal andere Beckenbauarten (heavy, medium, thin) ausprobieren und dich hier mal durch diverse Beiträge zu bestimmten Becken, und deren typischen Klängen, durcharbeiten - dann wirst du auch die passenden Becken für dich finden.

    Abgesehen davon, das ich CrossSticks Antwort auch für die beste Alternative halte (selbst die besten Meshhead-Trommeln spielen sich anders als akustische Toms und vor Allem die Becken sind bei E-Drums soundmäßig (bzgl. des Facettenreichtums durch verschiedene Spieltechniken) doch sehr stark limitiert, leider auch bei den teuersten E-Drum-Sets), findest du alle Antworten zu E-Drum Fragen hier: http://www.drummerforum.de/for…en-und-antworten/e-drums/