Aaaaalso,
so ganz easy ist das nicht mit dem Blech zum Kreis biegen! Man könnte zwar ein dünnes Blech (< 2mm) entsprechend zusammenrollen und die beiden Enden miteinander verlöten, aber wie sieht's mit der Steifigkeit aus? Deshalb sind bei einer "Blech-Snare" üblicherweise sog. Sicken eingebracht, das sind die deutlich sichtbaren umlaufenden Ausbeulungen, die verhindern, dass der Kessel unter der Fellspannung bzw. dort, wo die Böckchen angeschraubt sind, nachgibt. Diese sind eigentlich nur durch maschinelle Unterstützung sinnvoll anzubringen. Ausserdem bin ich nicht sicher, ob man ohne eine Gratung auskommt.
Nimmt man dickeres Blech (> 3mm, z.B. Riffelblech), hilft nur noch walzen, d.h. das Blech wird maschinell über ein entsprechendes Werkzeug gewalzt und erhält somit dauerhaft die gewünschte runde Form. Auch hier müssen die Enden logischerwise verlötet/verschweißt werden
Nächste Möglichkeit: Drehen!
Noch aufwendiger, weil man a.) eine entsprechend große Drehmaschine und b.) einen (teuren) Rohling benötigt. Dadurch ließe sich aber ein exakt runder, stabiler Kessel mit astreiner Gratung drehen.
Gruß
Marcus