Beiträge von chesterhead

    Ich finde schwerere Beater klasse. Die erzeugen mehr Punch. Am liebst spiele ich Holz oder Plastik, weil diese beater einfach am durchstzungsfähigsten sind. Filz klingt zwar alleine am Set super, in der Band hört man den schön warmen Bass aber kaum noch.

    Feigling und Eigentorschütze:


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    Die Klassifizierung von Giftstoffen sit nur dann über die Wirkweise möglich, wenn diese im Detail bekannt ist, Schlaumeier


    Und das genau leisten Chemiker. Anders gehts auch gar nicht. "Das macht die Leber kaputt. Wieso? Och egal - Nennen wir es Gefahrstoffklasse III" :rolleyes:



    So Abpfiff

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    Die Wirkweise interessiert hinterher keinen mehr, hauptsache man kann es verbieten. Der Chemiker hat keine Rolle dabei gespielt, ausser der des Produzenten.


    Sage ich ja, Contergan is Ärzten aufgefallen, die allderdings nicht den Hauch einer Ahnung haben was da wirklich passiert ist - was sehr wohl von Interesse ist. Die Überprüfung durch Chemiker hat schließlich dazu geführt das dieses verteufelte Medikament mittlerweile doch noch zu was gut ist - Stichwort Lepra, Aids...


    Aber es geht hier auch gar nicht um Contergan sondern um die Klassifizierung vom Giftstoffen, die nur über die Wirkweise geschehen kann.


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    Bei deinen Posts gewinnt der Begriff science fiction eine ganz neue Bedeutung
    chesterhead


    Deine Posts zeugen wirklich nicht von Sachkenntnis, sondern eher vom selbstherrlichen Verständnis einiger Mediziner, die nie einen Einblick in grundlegende Wissenschaften genossen haben, sondern durch den leider immer noch häufigen elitären Lehrstil an deutschen Unis, ein gnadenlos falsches Bild ihres Berufs haben. Auch wenn du es nicht verstehen willst: Mediziner sind und bleiben Generalisten, die nie die spezielle Sachkenntnis von Biochemikern, Toxikologen, Biophysikern, Humanbiologen und artverwandten Spezialisten erreichen werden. Das kann auch gar nicht Ziel eines Medizinstudiums sein, aber das weißt du ja selber.


    Mehr ist dazu nicht zu sagen - bitte das letzte Wort ist deins.

    Wie schon die letzten 4-5 Post bist du mal wieder nicht in der Lage fundiert zum Thema beizutragen, aber das kennt man ja.


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    Original von Bibbelmann
    Ich dachte immer das WESENTLICHE ist es, zu erkennen, dass etwas giftig ist, um die Gefahr zu bannen. Hab ich wohl vollkommen falsch eingeschätzt:P


    Richtig und dieses Ergebnis liefert dir der Chemiker, damit du Mediziner das dann verwursten kannst und herausfindet welche Symptome auftreten. Du willst doch nicht ernsthatt behaupten das ein Mediziner einem ihm völlig unbekannten Stoff bekommt und ihn in einer Studie verwurstet ohne auch nur einen Ansatz zu haben?


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    Der Verdienst der Chemiker ist es sicherlich, Contergan erschaffen zu haben


    Richtig und auch dessen teratogene Wirkung herzuleiten auch.

    Ich sage ja: Verwerten von Ergebnissen. Die Durchführung ein Tierversuchs oder einer Feldstudie ist sicherlich Aufgabe eines Mediziners- richtig.
    Der anspruchsvolle Teil der Arbeit liegt aber erstmal im Erkennen der Gefahr. Du scheinst dir nicht bewußt zu sein, wie sowas läuft. Ein potentieller Gefahrenstoff wird überprüft indem sein chemisches Potential durch den Biochemiker abgecheckt wird und erst dann beginnt ggf eine Studie, die Ergebnisse überprüft - mehr auch nicht. Sollten dann weitere Aspekte auftreten ist ein Mediziner nicht in der Lage zu erklären was wirklich passiert. Zum Beispiel reicht es ja nicht zu sagen, der Stoff verhindert den Sauerstofftransport im Blut, sondern der entscheidende Punkt ist ja die Frage wieso er das tut. An der Schnittstelle arbeitet der Biochemiker dann eng mit dem Toxikologen zusammen, deswegen gibt es in allen großen Umwelt-, Arbeitsschutz-, und dergleichen Instituten immer beides. Den Lieferanten und den Verwerter.


    Prominentes Beispie:l Contergan. Der Wirkstoff Thalidomid besitzt 2 Enantiomere, einer super einer böse. Als dann Mißbildungen auftraten und auch erstmals ein Zusammenhang hergestellt wurde war es der Verdienst von Chemikern festzustellen, dass die Verbindung einer in vivo Reaktion unterliegt und somit gar nicht enantiomererein auftreten kann. Einem Mediziner fehlt einfach das Wissen von chemischer Seite abzuschätzen wie eine Reaktion im Körper abläuft und das ist der einzig sichere Weg. Genauso wie ein Chemiker nicht in der Lage ist eine Voraussage über die optimale Einarbeitung seines Hochleistungspolymeres als künstliche Hüfte zu machen.


    Noch was zum Thema MAK: Du weißt schon wer die MAK-Liste herausgibt und was da für Leute sitzen, oder?

    Schön, dass du überhaupt nicht auf meine Argumente eingeht und Aussagen aus dem Kontext reißt.
    Glaubst du die Mediziner haben das Wissen über die Wirkweise im menschlischen Körper exklusiv? Mediziner sind ganz groß im verwerten von Ergebnissen, aber mehr auch nicht. Um es ganz krass zu sagen: Würde euch ein Chemiker oder Biologe nicht sagen, dass der Stoff XY giftig ist, würdet ihr ihn glatt saufen.


    Erkläre mir den Riesenhaufen Mist wenn du kannst.

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    Original von Bibbelmann
    jeder Mediziner macht eine orientierende Grundausbildung in Chemie.


    Deren Inhalt ich nur zu gut kenne. Ich sage jetzt mal in aller Deutlichkeit: Das dort vermittelte Wissen reicht vielleicht um die Giftigkeit von Ameisensäure für den Puffer um Blut zu erkennen, oder Gefährlichkeit von Flusssäure nachzvollziehen. Wozu es aber auf keinen Fall reicht: Einen chemischen Stoff seines Giftpotenzials zu klassifizieren, weil Wissen über funktionelle Gruppen und deren Relevanz völlig fehlt.


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    In der Pharmakologie geht es, wie bei jedem Stoff dessen Wirkung auf den Menschen untersucht wird, auch um Physiologie. Ein Fach, das dir als Chemiker fehlt. Disqualifiziert, aus, vorbei.


    Schade für dich, dass du so eine eklatante Wissenlücke offenbarst. Was glaubst du woher das Wissen über Enzymatik, Zellphysologie etc stammt? Hast du eigentlich jemals im Vorlesungsverzeichnis der Chemiker geblättert? Wenn du dann an Stellen wie "Spezielle Enzymatik" "spezielle Biochemie - Naturbausteine und ihre Bedeutung für den menschlichen Stoffwechsel" stolperst merkst du vielleicht wie dumm deine Argumentation ist. Du kannst doch nicht allen Ernstes behaupten, dass ein so generalistisches Forschungsgebiet eigenständig betrachtet werden kann.


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    Bei uns haben die Leute in der Pharmakologie meist Humanmedizin studiert, oder Pharmazie, und arbeiten als Pharmakologen.


    Was ich sagen wollte, ist, das die Wissenschaft der Pharmakologie ein fächerübergreifende, stark chemisch geprägte Wissenschaft ist, die an allen großen Universitäten der Chemie zugeschrieben wird und das hat nicht nur historische Gründe


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    Das mag bei euch so sein. Dann wende dich bitte mal an die Leute Wenn Du dich schon so toll verkaufen willst, warum hast du dann nicht gleich Physik oder Theologie studiert? Ist doch schließlich alles Physik, und am Anfang war das Wort, und das war bei Gott..


    Du scheinst noch nie eine Blick auf die Homepages führender Toxikologie/Pharmakologieinstitute geworfen zu haben. Dann wüßtest du das viele Leute dort auch Medizin studiert haben, die leitenden Positionene, bzw einhergehende Professuren an Universitäten fast ausschließlich im Fach Chemie vergeben sind.


    Du magst dich als Mediziner für sehr toll halten und wahrscheinlich wird es an vielen Unis auch gelehrt, das der Mediziner Sachkenntnis über den ganzen menschlichen Körper hat, aber das solltest du dir mal ganz schnell von der Backe putzen. Dazu ist der Studiengang Humanmedizin viel zu generalistisch, als das ein Mediziner mit einem auf ähnlichem Gebiet spezialisierten Biologen,(Bio)Physiker oder (Bio)Chemiker auch nur ansatzweise auf Augenhöhe fachlich fundiert diskutieren kann.

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    Original von Bibbelmann
    Chester:
    Reine Chemiker haben, das ist dir doch wohl klar, in der Medizin gar nichts zu melden- einen Stoff synthetisieren vielleicht, als Teilgebiet der Pharmakologie.


    Stimmt, die Medizin im Sinne der Anamnese, Diagnostik und Medikamention kommt ganz ohne Chemiker aus.
    Wenn es aber um die Entwicklung von Medikamenten, die Weiterentwicklung und Bewertung von Medikamenten geht, die auch nichts anderes sind als gewöhnliche Syntheseprodukte , dann verkackt deine hochgelobte Medizin, bevor auch nur eine Spritze gesetzt wird.


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    Und die Pharmakologie, um die es hier geht, ist wie du weisst weitgehend ein _experimentelles_ Fach, in dem staendig wieder festgestellt wird,wie wenig man weiss. Dass ein Medikament, oft auch ein gefundener Stoff,
    der bei Ratten verträglich erschien, bei Menschen in Einzelfällen oder auch allgemein über eine lange Zeit nachwirkend schwerste Folgen haben kann.


    Pharmakologie beschäftigt sich mit Medikamenten, davon reden wir hier gar nicht. Die Disziplin um die es hier geht heiß Toxikologie, die im Gegensatz zur Pharamazie die rein schädliche Wirkung von Substanzen auf den menschlichen Körper untersucht.


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    Du solltest klinische Tätigkeit und komplexe Wechselwirkungen im Lebenden vom Reagenzglas trennen. Alles ist Physik, vieles Chemie;
    aber den Chemiker der auch nur einem Pharmakologen wenn es um unerwartete Wechselwirkungen geht verlässliche Voraussagen machen kann, möchte ich erstmal sehen.


    Ich möchte dich ja nicht wirklich ärgern, aber hast du schonmal drüber nachgedacht welchem weiteren Feld die Pharmakologie zugeorodnet wird? Auch wenn wir uns hier im interdisziplinären Bereich befinden.
    Im Gegensatz zu einem gweöhnlichem Mediziner umfasst die Pharmazie deutlich mehr Chemie und Biologie um dem Absolventen auch eine Basis zu geben chemische Prozesse zu verstehen und mit dem Spezialwissen über den menschlichen Körper zu kombinieren.
    Vielleicht solltest du mal bei den einschlägigen Instituten nachschauen und rausfinden was die Leute da studiert haben...Das wird dir überraschende Ergebnisse liefern.


    N8