Beiträge von chesterhead

    Seven Nation Army: Wenn das original cool schlecht ist, dann muss die Coverversion auch so sein. Also hat er Gittarist mal spontan Pause bei dem Lied (es sei denn er hat nen octaver dann ist der Basser raus). Die klimmpernde Klampfe braucht keiner, genauso wenig wie die viertel auf der Bierflasche. Fräulein Drumwunder zieht auch ihr Crash dezent durch und spielt nich auf der Hihat. Dazu noch voller Elan auf die Bassdrum latschen und das wird schon.
    Bei den anderen Songs wird es schwieriger. Die sind nämlich besser gespielt im original, da müßt ihr üben üben üben


    Let Me entertain you groovt nicht. Das ist nicht enstpannt genug. Hör die mal das Original an und versuche das zu verstehen. Das ist in der Strophe extrem lässig. Dieses "Let me entertain you" muss dann aber auf den Punkt kommen, nicht so zaghaft angemerkt wie bei euch.


    Bei when i come around ist da sProblem ähnlich. Erstmal sollte der guzte Klampfenmann mal hören was da gespielt wird. Der Keyboarder hat Pause. Dein Einsatz kommt nicht punktgenau. Dann bust du wieder zu hektisch. Versuch mal entspannter zu werden, es geht nicht darum um auf jeden Fall die Time zu halten, sondern das ganze nach hause zu grooven. Also entspann dich. Das Solo istz eine Peinlichkeit!!!

    Der Mix bei beiden Songs ist meines Erachtens unausgeglichen. Der Gesang ist nicht präsent genug, er versinkt in der breiten Masse. Davon abgesehen kickt mich das nicht, klingt so ein bißchen nach Nickelback. War das euer Ziel? Dann habt ihr es erreicht.

    Ein feuchter Keller ist wirklich mit Vorsich zu geniessen. Außen ist auf deinem Set Folie drauf - aber ist der blanke Kessel der Feuchtigkeit ausgesetzt, da kann das Holz Feuchtigkeit ziehen. Das ist aber nicht das Problem. Die Metallteile können oxidieren - rosten kann nur Eisen ;)
    Die Chromteile werden erst matt, dann so dunkelgesprenkelt und zu guter Letzt gibt es irgendwann Chromfraß. Alles sehr unschön. Deine Becken können auch oxidieren - Da bilden sich dann grüne Punkte, die mit der Zeit wachsen. Das ist zwar unschön, läßt sich aber mit Zitronensäure/Salz entfernen.
    Wenn sich schon Schimmel auf der Wand bildet würde ich aus ganz anderen Gründen gehen. Die Sporen einiger Schimmelpilze sind äußerst toxisch. Wenn du denen mehrmals die Woche unter körperlicher Anstrengung ausgesetzt bist, dann kann das schwere gesundheitliche Schäden mit sich ziehen.
    Diese Luftentfeuchter müßtest du schon im großen Maßstab einsetzen, die bringen nur kurzfristig in kleineren Räumen was, das würde ich sowieso lassen.


    Fazit: Sofort raus aus der Bude, auch wenn ihr dann nicht proben könnt und ein neuer Proberaum nicht zu finanzieren ist, oder schwer zu finden. Dein Set und deine Gesundheit werden es dir danken.

    Zitat

    Original von Borsti
    [Vielleicht ist es jemand der zu Hause nichts zu sagen hat und muss sich jetzt deshalb in seinen Kritiken auslassen...


    Geil Borsti, ich freue mich jeden Tag auf deine Posts, das ist echt der Knaller. Die Armen CDs können sich aber auch nicht wehren, zu dumm...


    Dieser Bericht ist ganz großer Sport, nicht nur weil er in die Vollen geht, sondern weil man aber genausogut herausziehen kann, was dem Autor missfällt. Er beschreibt doch ganz deutlich, welche Passagen überflüssig sind, wo abgegriffene Riffs zum Zuge kommen und dergleichen. Er spricht der Kapelle noch nichtmal die Daseinsberechtigung ab ("Zielgruppe..."). Wo ist also das Problem? Da gibt es in diversen Magazinen andere Kritiker, die lange nicht so gekonnt eine Platte auseinandernehmen.

    @ borsti
    Dann höre dir mal von einem gewisse Herrn Marley ein Album names "burning" an. Das ist zwar sehr kommerziell(im Gegensatz zu den Wurzeln der Musik) hat aber einen authentischen Sound


    Stefan
    Weil ich zu positiven Sachen nichts meckern kann. Außerdem wüßte ich nicht, warum ich mich bedeckt halten soll wenn jemand in meinen Augen Falschaussagen verbreitet. Gibt es dafür einen Grund?


    newbeat
    Danke! Danke! Danke! Ich bin zu Tränen gerührt.

    Das seh ich ein bißchen anders Lunikoff


    Ein Durchgezogenes Ride ist eine einmalige Waffe. Ein Crash kann auch ordentlich geridet werden, das gibt dann halt einen helleren Ton, der einen dünenren Teppich hat.
    Ein CR hingegen kann beides ein bißchen, aber so ein Bastard kann in keiner Einzeldisziplin so gut sein wie ein Ride oder ein Crash. Ein CR ist träger als ein Crash, aber nicht so definiert wie ein Ride. Das ist ne völlig andere Welt, die man auch anders bedienen muss.

    Der Titel heißt, wer WIRKLICH was sagen kann. Ich kann nem Rocker auch ne 16/10/13 Kombi empfehlen. Das macht genauso wenig Sinn.


    Wenn der Gute nach einem bestimmten Sound fragt, dann nützt ihm deine unwissende, völlig überflüßige Antwort, da absolut themenfremd, überhaupt nichts. Es ght ja um Reggae-Grooves. Was will ich da mit einem 8" Tom? Ich wüßte nicht, wie ich da diesen typischen Patschsound, der sich aber auch durchsetzt rausbekomme. Schnelle, kurze Akzente vielleicht, aber darum geht es in dieser Stlistik nun wirklich nicht.
    Ich kann nämlich sehr wohl akzeptieren, wenn einer eine andere Meinung hat, allerdings nur wenn er sie fundiert rüber bringt. Ich beziehe mich bei meinen Tipps auf Platten aus dem Genre und eigene Erfahrungen und du? Lass mal hören, vielleicht kannst du ja mal was gehaltvolels bringen

    Zitat

    Original von Borsti


    Meinst du Ches?


    Also ne 10" sollte schon dabei sein. Sonst wird die ganze Stimmung zu tief.
    Übers 8" kann man sich wirklich streiten, aber das kann (tut hier auch jeder) man immer wenn von einem 8" die Rede ist...


    Es geht hier um REGGAESOUND! Ds hat nichts mit der Frickelnummer zu tun, hast du schomal einen Kessel ohne Reso mit CS gehört? Auch Concertom genannt. Das knallt nur noch und das ist genau das, was hier gefordert ist. Zumindest wenn man es stilecht haben möchte.
    Wenn du nicht weiß worum es geht, dann verkneif dir deplatzierte Staements, die bringen den threadstarter nicht weiter.

    Die Toms sollten nicht zu klein, sein da muss auch was bei rumkommen. Diese 8/10 Frickeldosen sind meiner meinung nach fehl am Platze.


    Ich würde 22/13/16, wahlweise durch ein 12er ergänzt nehmen. Da drauf dann CS's und ggf. die Resos abkleben, oder entfernen. Der typische Reggaetomsound hat keine singenden offenen Töne, sonde dumpfe, patschige.
    Als Snare wäre eine mitteltiefe Metallsnare geeignet(vielleicht ne Supraphonic - die geht immer und überall) der metallische Charakter muss meines Erachtens nach gut durchkommen, aber nicht penetrant scharf sein.
    Als Hihat würde ich, da es ja auch in Richtung Crossover geht eine weichere Soundedge nehmen, wegen des definierten Chicksounds.
    Als Crash etwas schnell ansprechendes, aber es sollte nicht so ipsig modern daherkommen. 16/17 Thin Crashs wären da gut.


    Wenn es eines Rides bedarf, dann eine furztrockene Variante. Vielleicht mit Gaffa abkleben.

    Wenn du drinnen spielst, vor 150 Leuten, dann ist so eine dicke PA mit Einzelmikrofonierung nicht nötig. Die Bassdrum braucht ein bißchn verstärtkung, sonst kann man sie nur erahnen und deine schönen "inverted Doubles" kommen nicht zur Geltung. ;)
    Ein Overhead und ein Snaremic für den enstpannten Sound, das reicht. Wichtig ist es dann aber ausgeglichen zu spielen. Es bringt dir nicht, dein 10" zu streicheln und dann dein 20er Powerride durchzunageln, bis der Arzt kommt. Bei so einer Spielweise muss man die Toms laut bekommen, sprich so wenig wie möglich dämpfen und die Becken moderat bearbeiten.


    Wir haben Gigs in der Größenordnung (150 Mann, indoor) immer so gefahren, dass wir das Set ensprechend microfoniert haben, die Amps günstig platziert un gemict haben. ich hab es immer als ziemlich wichtig und vertraut empfunden, wenn ich den Proberaumsound auch auf die Bühne transportieren konnte, auch wenn ich dann nicht alles 100% gehört habe, hat es doch Sicherheit gegeben.

    Hast du eigentlich die antwortenn auf deinen Post verstanden? Es ist einfach Bullshit zu schreiben, dass 12/13/16 Anfängerkombinationen sind und schwerer zu stimmen. So etwas kann man nicht akzeptieren, sondern nur berichtigen. Wenn du trotz deines fortgeschrittenen Alters nicht in der Lage bist eigene, offensichtlich falsche, Meinungen zu überdenken, sollltest du mal über dein Pamphlet zum Thema Alter, Respekt und Kompetenz nachdenken und am besten eine dreimonatige Schreibzensur beantragen.

    Ruf einfach im Laden deiner Wahl an, oder besser geh vorbei. Die sollten die Listen mit gängigen Modellen der Serie da habe und dir einen Preis nennen können. Amptown müßte das hinbekommen. Das die entsprechenden Trommeln nicht auf der Seite auftauchen hat nichts zu bedeuten, höchstens, das sie nicht zum Standardprogramm gehören und bestellt werden müssen, was für dich eine längere Wartezeit bedeutet.

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    Original von metalhead
    Ich habe lediglich geschrieben, und das ist eben meine persönliche Meinung, daß Drumsets an Wert verlieren und das ich diesen Betrag für ein Schlagzeug nicht ausgeben würde.


    Und genau das ist doch der Grund kein neues Set zu kaufen, außer man findet seine bevorzugten Größen nicht, oder möchte mal die Jungfräulichkeit eines Sets beanspruchen.


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    Alternativ habe ich dem Verfasser dieses Threads eben Tamburo und PDP vorgeschlagen, da ich selbst Heavy Metal spiele und mit beiden Sets sehr zufrieden bin.


    Da fängt dann der Kappes an, dem Threadstarter werden 2 sehr gute Sets angeboten, für einen Preis deutlich unter dem Marktwert und du faselst was von Einsteigermühlen, die weder preislich noch soundmäßig irgendwie mithalten können. Für mich unverständlich und völlig am Thema vorbei.



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    Fakt ist aber, daß sehr viele Schlagzeuger meine Aussage, was das schlechtere Stimmen von 12" und 13" Toms angeht, bestätigt haben und das hat nichts mit "Halbwissen" zu tun.


    Halbwissen ist verbreitet und wird auch nicht durch die Masse gerechtfertigt. Es glauben auch viele, das die Post mit Peilwagen Schwarzseher findet.
    Fakt ist, das man ein 12/13/16 Set anders als ein 10/12/14 stimmen muss, weil die Konfigurationen ganz anders funktionieren. Das hat dann auch nichts mit schwierig zu tun, wenn man begreift, das 2 Toms mit einem Zoll Abstand nicht dazu ausgelegt sind homogen an ein drei Zoll größeres Standtom anzuschließen, was dazu noch tiefer ist. Bei den Fusionkisten, die alle den gleichen Abstand haben und dazu auch noch flache Toms ist diese Homogenität dagegen leichter zu erzielen, was auch das Prinzip dahinter ist.


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    Zu Hochi möchte ich nur eines sagen: Du bist mittlerweile bekannt dafür, alles was Dir nicht gefällt, schlecht zu machen.


    Richtig, aller Orten steht der Herr Hoch, wettert gegen neuemodische Musik, A-Custom und Mapexfusionkisten.


    Dieses Forum ist wunderbar, hier kann man viel Wissenswertes erfahren und Spaß haben. Es soll auch genug Neuankömmlinge geben, die sich hier wohlfühlen, Spaß haben und Informationen bekommen und geben. Dann gibt es aber immer wieder diesen Schlag Menschen, der moniert, hier würden Meinungen nicht akzeptiert. Da wird dann gegen Leute gepöbelt, die es wirklich drauf haben und das auch schon oftmals bewiesen haben. Darüber hinaus aber auch wirklich Fachwissen haben und Aussagen richtigstellen können. Denk mal drüber nach...

    Viele Grüße Claudius, dein Kollege Peter

    Hier mal, was der hoch geschätzte Patrick Großmann, seines Zeichens Visions-Redakteur, so sagt.


    Kurios, aber wahr: Um endlich an den ganz großen Zaster zu kommen, versuchen es die Frickel-Könige fortan mit Supermarkt-kompatibler-Softrock-Soße
    Acht Alben und 20 Jahre lang haben Dream Theater sich kollektiv die Hirne Weich soliert und im Stechschritt Takte gewechselt wie Hugh Heffner die Betthäßchen. Ein "Song" war erst dann fertig, wenn außer ihnen selbst nur noch Musikstudenten lächelten. "Alta, is dit geil! Krasse Dabbelbeis!", schallte es aus Proberäumen und Resopal-verholzten Mietskasernen, und alles schien gut. Zielgruppe gefunden und befriedigt. Schien, denn jetztw ollen sie uns alle. Dich. Mich. Unsere Eltern und Großeltern. Die Mission: verhältnismäßig kurze Popsongs einstreuen, damit die Rente sicher ist. Statt ausladender Ego-Eskapaden Mainstream ohne Gnade und Geschmacksbremse. Bei ledernen Heavyrockern wie "The Root Of All Evil" oder "Panic Attack" denkt man noch nichts Böses: Keyboardsolo, Synkopen, Gitarren-Gebretzel - alles noch da. Aber hernach kommt's dicke: Auf einer Sommerwiese beweist Pianist Jordan Rudess, dass er auch Clayderman kann, dann salben Streicher, macht Mike Portnoy jedem Top-40-Drummer Konkurrenz. Dazu knödelt sich James LaBrie (der Mann heißt nicht umsonst wie ein bekannter Käse) auf einer meterdicken Schleimspur durch biederstes Schlager-Terrain, dass sogar Biomilch sauer wird. (Portnoy entblödet sich in diesem Zusammenhang nicht, "allmost a Coldplay or U2 influence" zu bemühen, was, gelinde gesagt, mit körperlicher Züchtigung geahndet werden müsste.) "I Walk Beside You" begräbt auch noch den letzten Krümel Stolz und Anstand. Wer bis zum 24-minütigen Schlussepos "Octavarium (inklusive Rondo Veneziano-Orchester!) durchhält, bekommt ein Leinensakko. Ab damit ins Nachmittagsprogramm amerikanischer Hausfrauensender!
    (Visions Nr. 148, S. 93/94)


    Volltreffer!