1. Du musst die Finger aus dem Weg bringen. Herr B. macht das, indem er Mittel-, Ring- und kleinen Finger anzieht und seitlich (mit den Fingerspitzen) auf den Stick legt und mit diesen plus Daumen den Stick greift. Zeigefinger liegt oben drauf. Er wechselt also regelmäßig aus seinem (großteils) French Grip auf diesen Pseudo-German-Grip. Letzterer ist für das normale Spiel ungeeignet, für seine Art des Rimclick-Spiels aber passend.
2. Es muss dir gelingen, beide Auflageflächen des Sticks (Schulter auf Rim, Hintern auf Fell) genau gleichzeitig auftreffen zu lassen. Außerdem wäre es nicht schlecht, wenn du dabei auch noch etwas deines Hand- oder Daumenballens mit aufs Fell bringst. Sonst singt die Snare nämlich gerne, weil bei diesem Grip eben keine Finger auf dem Fell liegen, die die Snare dämpfen würden.
Man kann aber auch bewusst das Stockende zuerst aufkommen lassen und dadurch eine Art Ghostnote spielen. Die Schwierigkeit daran ist hauptsächlich, dass es in time passiert und dass der eigentlich Rimclick noch ordentlich kommt.
Das Ganze Diese Rimclicktechnik hat übrigens nichts mit open oder crossed handed zu tun.
edit, zur Ergänzung:
- Natürlich könnte man das Zeug irgendwie auch crossed spielen. Aber versuch(t) doch mal, jedes mal die linke Hand wieder unter der rechten durchzuwurschteln, um rechtzeitg zu clicken. Zumal die wenigsten diverse Glocken, Jamblocks, Splashes oder gar Toms links ihrer Hihat stehen haben, um mit der Rimclick-Hand das alles in den Groove zu packen.
- Man sollte den Stick nicht sofort wieder vom Fell heben, weil die Snare sonst die Möglichkeit zum Singen hat. Womit der Rimclick nicht mehr klingen würde.
