Beiträge von grobmotoriker

    werde jetzt auch mal meinen senf dazu geben...


    @ grieser: goldenberg und keune sind vielleicht "old school" aber auch standardwerke in denen alles notwendige wirklich von grund auf dargestellt wird. stick controll ist auch old school und trotzdem trommeln es alle...


    als ergänzung / alternative zu den o.a. werken würde ich "George Hamilton Green's Instruction Course for Xylophone" empfehlen. technik übungen und ragtimes. macht imho viel mehr spass als goldenberg.


    wenn's um vier mallet-technik geht ist stevens sicher erste adresse. trotzdem sollte man sich zuerst generell gedanken über den griff machen stevens vs. traditional vs. burton...
    surf doch mal auf die homepage von Michael Lang da findet man auch ein paar nette sachen für den unterricht.


    zur instrumentendiskussion: wenn geld keine rolex spielt, dann marimba kaufen! F-Marimba wäre schön... C-Marimba gigantisch ;) ... MarimbaOne für die besonders reichen... aber auch adams baut schöne instrumente. das xylo-zeug kann man locker auch auf einer marimba spielen und man hat länger freude an einem grossen instrument ;)

    hallo zusammen!


    gestern sind mir beim aufräumen ein paar uralte sticks in die hände gefallen.


    Powertip CC Canada steht drauf... müssten maple stöcke sein... mit "rillen" für einen besseren griff am schaft...


    mein exemplar ist zwar ziemlich abgelutscht (tip)... aber die dinger liegen gut in der hand... richtige dicke.. nicht so schwer... einfach klasse.


    leider weiß ich nicht, wo ich die dinger her hatte... sind bestimmt schon zwanzig jahre alt ;) kennt jemand von euch diese stöcke / diese marke? gibt's die noch irgendwo???


    vielen dank für eure hilfe!! lg grobmotoriker

    Ihr habt recht... so stickingzeugs gibt's genug und in achtergruppen finde ich das auch nicht prickelnd...


    weshalb ich trotzdem in diesem fred schreibe? weil ich euch meine neue errungenschaft mitteilen will ;) "odd meter calisthenics for the snare drummer" von mitchell peters.
    = stone mit krummen taktarten/gruppierungen :D


    mir macht's mehr laune als der olle stone, dass hirn wird mehr beansprucht und ich bin peters fan...
    dazu noch "odd meter rudimental etudes" kaufen und viel spass beim üben!!!

    Um was gings in dem fred nochmal ursprünglich?? ;) Ging es nicht darum zu beurteilen, ob eine gewisse Unterrichtsmethode sinnvoll oder nicht sinnvoll ist?


    Also... Drumdidis Beiträge wurden ja schon von vielen gelobt. Besonders hat mit folgende Aussage gefallen


    Zitat

    Die Technik sollte den musikalischen Aufgaben folgen und nicht umgekehrt.


    Wieso fängt jemand an zu trommeln? Weil er geil auf's musizieren ist, oder? Das bedeutet dann für mich, dass man probiert Musik zu machen und dabei merkt, dass man Technik üben muss, um den Song spielen zu können. Stupides Stickcontrol üben, geht zumindest einem Anfänger nach kurzer Zeit tierisch auf die Nerven. Nur wenn für den Schüler klar ist weshalb er übt, kämpft er sich auch durch Technikübungen.


    Dass man Notenlesen lernen muss, steht für mich außer Frage. Dazu gibt's auch in anderen Freds genug gute Begründungen. Ob ich wissen muss, ob RLRR Paradiddle heißt oder nicht, wage ich zu bezweifeln. Nenn es wie Du willst, so lange Du den Bewegungsablauf einsetzen kannst, wenn du ihn brauchst...


    Auch Matz hat etwas wichtiges gesagt... Oft ist der Schlagzeug (Instrumental) Unterricht die einzige halbe Stunde in der Woche in dem sich EIN Erwachsener für EIN Kind / EINEN Jugendlichen eine halbe Stunde Zeit nimmt. Dass dabei auch mal private / schulische Problemchen diskutiert werden ist gut und wichtig. Ja als Lehrer ist man auch Sozialarbeiter und es ist gut so.


    Ob der Unterricht des Fred erstellers umsonst war? Die Frage kann man aus der Entfernung nicht beurteilen. Aber es scheint ihm zumindest Spass gemacht zu haben. Und erst als er im Forum gelesen hat, dass Mühle Mama-Pappa heißt und auf die Trommel hauen "Full Stroke", dass Moeller keine Milch aus dem Allgäu ist, etc. fängt er an zu Zweifeln. Ja er hat wohl ein paar Defizite, aber nichts was er nicht "nachlernen" kann. Abhängig davon welchen Lehrer man sich nimmt, werden unterschiedliche Inhalte vermittelt. Wenn einer zu einem "Klassiker" geht, wird er vieles über kleine Trommeln, Pauken und Stabspiele erfahren, u.U. bleibt das drum set auf der Strecke. Ist dieser Unterricht dann umsonst? Ist der Schüler deshalb ein schlechterer Musiker??

    Hallo Simon!


    Wenn Du was spezielles für Vibraphon suchst, kann ich die "the art and language of Jazz Vibes" von Jon Mezger empfehlen. ich hab das Werk bei brandt percussion in Karlsruhe gekauft.


    Im Buch wird imho alles vermittelt, was man am vibraphon braucht... Scales, Harmonielehre, Voicings, Übetipps, Hörempfehlungen, etc.


    Einziger Haken dabei; der Autor weißt ausdrücklich darauf hin, dass man viel üben muss, um wirklich gut am Vibraphon zu werden :)


    Leider bin ich nicht diszipliniert genug, um das Übeprogramm durchzuhalten :( aber wenn, dann würdest du von mir auch im jazzpodium lesen :D


    Eine ganz gute Homepage für Vibraphonisten finde ich auch www.malletjazz.com. Unter Online Lessions findest du hier auch ein paar tipps zu chord-voicings, übetipps, ein wenig allgemeine harmonierlehre, etc... nicht so sehr in die tiefe, aber immerhin ein anfang....

    so ganz klar ist es mir persönlich nicht, was schwere sticks bringen sollen...


    leider bin ich kein sportler und kenne mich deshalb mit muskeln / muskelaufbau nicht wirklich aus...


    gaaanz laienhaft würde ich zwischen kraft und schnelligkeit / ausdauer unterscheiden... ein gewichtheber braucht "andere" muskeln, als ein sprinter... (ja ich weiß... der eine braucht armmuskeln der ander beinmuskeln.... ha ha)


    gewichtheben ist eine statische angelegenheit, er muss nicht sonderlich schnell sein.... der sprinter muss beweglich, spritzig, etc... sein


    für's trommeln braucht man doch nicht wirklich kraft, oder??? wieso dann gewicht an stöcke und handgelenke, schwere stöcke, etc...


    als einzigen grund für schwerere stöcke würde ich den sound gelten lassen... eine tenordrum mit einem 7a stöcklein klingt anders als mit einem 5b stock gespielt...


    der stock muss "in die hand passen" mit händen, wie bratpfannen wird mann wohl keinen 7a spielen...


    bin ich alleine mit meiner meinung??

    hier ist jetzt schon mehrmals von gefühlen geredet worden....


    muss man verliebt sein um ein liebeslied zu spielen? sind "gute" menschen bessere musiker / trommler?? ich denke nein!!


    .... es gibt auch hier im forum einige "unschöne" geschichten über topdrummer... buddy rich muss ein richtiges a...loch gewesen sein... auch über vinnie kursieren schauergeschichten...


    oder spricht ihr von anderen gefühlen als liebe, hass, trauer,.... ??

    Schöner fred!!! Aber ich befürchte, dass wir zu keinem Ergebnis kommen können... :(


    Zum Teil zeigen es auch schon die Posts... Es gibt anscheinend keine wirklichen Kriterien, die es uns erlauben ab einem bestimmten, musikalischen, technischen Level ein Urteil abzugeben...


    Gsälzbär hat davon erzählt, wen er mit BUMM TSCHAK beeindrucken kann, und wen nicht...


    Ich liebe BUMM TSCHAK!! Ich glaube, dass wohl alle hier im Forum BUMM TSCHAK spielen können. Und die meisten können (hoffentlich) die Time halten. Trotzdem wird bei jedem das BUMM TSCHAK anders klingen. Und ganz unabhängig davon ob einer doublebase ;) bei 124567 bpm spielen kann, oder Möllert, oder, oder sonst tolle Dinge kann, gibt es Trommler , die uns mit ihrem BUMM TSCHAK in den Bann ziehen...


    Buddy Poor ist ein weiser Mann


    Zitat

    je feiner es schwingt, egal ob musik, liebe oder sogar gott, je schwerer lässt es sich in worte fassen. Wir leben in einer materiellen umgebung......

    ein schönes thema hast Du Dir da ausgesucht salvation...


    damals in der schule gab's bei mir zwei arten von musik-Lk-lern:
    die einen waren gut in mathe und hatten deshalb auch mathe-lk,
    die anderen waren gut in sprachen und hatten deshalb englisch, französisch, etc.


    ob es wirklich eine korrelation zwischen musikalischer leistung und schulischer leistung gibt, mag ich bezweifeln.


    bei mir an der schule war ich einer der wenigen, der zwar gut in mathe war, aber in physik keinen fuss auf den boden gebracht hat... und obwohl der einstein so schön geige gespielt hat, werde ich seine relativitätstheorie nie verstehen...


    ich könnte mir vorstellen, dass durch das musizieren irgendwelche strukturen im gehirn gebildet werden <--- sorry, kann das nicht besser ausdrücken... diese "strukturen" beinhalten aber keine so konkreten dinge wie mathe oder physik, sonder eher übergeordnete sachen, wie vernetztes denken, kommunikation, multitasking, ... also dinge, die man überall (in jeder schulischen disziplin) brauchen kann...


    wie oder was man aus diesen "musikerstrukturen" macht ist von person zu person unterschiedlich, bzw. von der umwelt abhängig.

    so werde jetzt auch noch ein paar zusätzliche namen in die runde werfen, die alle in der sog. e-musik zuhause sind....


    Leigh Howard Stevens
    keiko abe
    ney rosauro
    peter sadlo
    nebojsa jovan Zivkovic
    martha klimasara


    auch im klassischen bereich gibt es wirklich viele geile trommlern und solisten. zumindest in trommlerkreisen sind diese damen und herren auch "berühmt".


    spätestend seit dem 20 jahrhundert gibt es auch eine menge an schönen werken für orchester und solo-schlagzeug.


    von milhaud gibt es gleich zwei concertos
    das marimba concert von creston ist sicher auch ein "klassiker"
    auch für pauken gibt es das eine oder andere z.b. von william kraft oder von karl-heinz köper


    schön getrommelt wird auch bei strawinsky (--> beim sacre geht's ziemlich zur sache... und l'histoire du soldat ist ne geile set-up nummer)


    könnte noch lange so weiter schreiben.... trommeln sind keine erfindung der neuzeit.... ohne pauken keine orchestermusik... nicht mal bach,mozart und beethoven konnten sich dem wundervollen klang der pauke entziehen :D

    Stefan


    bist du dir sicher, dass du im richtigen fred gepostet hast? dir scheint es gar nicht darum zu gehen, wie man/frau leise spielt und groovt. dir geht es wohl nur darum, wie du deinem bandleader klar machst, dass du NICHT zu laut bist.


    falls es dir doch um technik geht, dann beherzige die aussagen von nils. üben hilft!! ist zwar mühselig, aber es lohnt!


    wenn du der meinung bist, dass dich der bandleader in deiner künstlerischen kreativität stört, dann mußt du wohl die band wechseln. es sei denn auch alle anderen sind mit der leistung eures cheffs nicht zufrieden...

    Schwieriges / komplexes Thema, das hier behandelt wird...


    Den Vergleich mit anderen Drummern versuche ich mir gerade abzugewöhnen... Es wird immer Drummer geben, die besser spielen... und es wird auch Drummer geben, die schlechter spielen...


    Gute Drummer zu hören sollte aber nicht zu Frustration, sondern zu Motivation führen...


    "Schlechtere" Drummern zu hören sollte auch nicht zu Überheblichkeit führen! Man kann von jedem etwas lernen... Es gibt Drummer die technisch schlechter sind als ich, die aber trotzdem grooven wie die Sau.


    Ein anderes Problem ist es, wenn man weiß wie es klingen soll, es aber selbst nicht umsetzen kann. Das richtige Maß an Selbstkritik zu haben ist sicher schwierig. Ich habe dafür leider kein Patentrezept und v.a. bei mir wird das Problem mit zunehmendem Alter immer größer. Ich fühle mich manchaml wie ein Eunuch: Ich weiß wie's geht, kann's aber nicht (mehr) :)

    ich verfolge die diskussion jetzt schon eine ganze weile... wichtiges thema, aber leider auch sehr sehr komplex.


    es geht hier darum, ob man guten gewissens trommeln aus bubinga kaufen kann. sich nur auf die frage "woher kommt das holz" zu beschränken halte ich für schwierig und u.U. sogar falsch.


    der "bubinga-holzfäller" hat u.U. eine zehnköpfige familie zu ernähren. wenn kein bubinga gekauft wird, entziehe ich ihm seine lebensgrundlage. bin ich jetzt gut oder schlecht? müssen wegen mir jetzt arme kinder verhungern? auf der anderen seite gefährde ich die umwelt mit bubinga trommeln... mir fällt es als laie schwer zu beurteilen, was "richtig" ist.


    ich bin auf die hilfe von experten angewiesen. aber auch unter den experten scheint keine einigkeit zu herrschen :(


    noch ein kleines beispiel aus meinem umfeld:
    bei mir in der gegend wurde vor einigen jahren von naturfreunden ein storch angesiedelt. bis in die dreissiger jahre war auf dem kirchturm des dorfes immer ein storchennest. nach der ansiedlung des storches gab es proteste einer anderen organisation, die in der nähe des dorfes kröten über die strasse getragen hat, strassensperrungen zur laichzeit, etc... die "bösen" störche fressen kröten! darum weg mit dem storch!!... wer hat recht??


    zur allgemeinen aufklärung wird dieser thread hoffentlich beitragen. aber letzten endes muss jeder die entscheidung wohl ganz mit sich alleine ausmachen, oder??

    Hier geht's ja ganz schön ab ;)


    rückständige öschis gegen fortschrittliche fischköppe :D


    ich find's immer lustig, wenn die wiener phillies ihre schnarre auf einen Stuhl trapieren :D


    Aber zurück zum Thema...


    Generell glaube ich, dass man nicht drum herum kommt seine Ohren beim Pauken stimmen einzusetzen...


    Ja, auch ich verwende ein Stimmgerät, um eine "grobe Richtung" zu bekommen... Aber trotzdem muss man beim Spielen seine Ohren einsetzen.


    Wenn das Orchester während des Konzerts höher wird, der Chor absäuft, oder, oder, oder,... nutzt es einem recht wenig, wenn man hinterher sagt "aber laut meinem Stimmgerät war's super".


    Also immer Ohren auf, und die Stimmmung dem Orchester anpassen.

    ein interessanter thread hier... zum teil mit sehr guten antworten...


    generell glaube ich, dass schlagzeugspielen mit dem richtigen aufbau und dem richtigen bewegungsablauf nicht krank macht.


    trotzdem gibt es krankheiten, für die schlagzeuger / musiker besonders anfällig sind. zum thema gehörschutz gibt es hier ja genügend threads, hws-schulter-arm-syndrom, sehnenreizungen, fokale dystonie (der musikerkrampf oder die beschäftigungsneurose), etc.


    viele dieser krankheiten werden imho nicht durch das musizieren ausgelöst, aber begünstigt. viele haben heute mit der wirbelsäule probleme. aber ein tennisarm tritt durch die häufigen wiederholungen beim trommeln unter umständen früher auf.


    auch die psychische belastung, der man als musiker ausgesetzt ist sollte nicht unterschätzt werden.


    von der körperlichen / psychischen belastung sind wir musiker durchaus mit hochleistungssportlern zu vergleichen. auch wenn wir nicht doppel-base ;) blaster sind und "nur" leichten langsamen jazz ;) oder klassisches zeug spieln.

    gab's hier nicht schonmal einen thread in dem darüber philosophiert wurde, ob man becken mixen darf?


    ich spiele z.b. ein anatolian 20" ride limeted one serie zusammen mit einer paiste 2002 14" hihat einem 18" sabian orchestral hhx und ein 16" paiste alpha crash. ab uns zu kommt noch mein paiste 2002 18" flat ride zum einsatz... komische kombination, aber mir gefällt's!!


    ich bin froh kein endorser zu sein und nur becken eines herstellers und einer serie spielen zu müssen :D

    Zitat


    Original von nacho-muchacho
    Versteh ich nicht ganz, wie machst du es denn wenn nicht mit kleinem Finger und Ringfinger???


    Bei Steven "umfasse" ich den Stock mit kleinem und Ringfinger... Der Stock kommt dann zwischen Mittel- und Ringfinger aus der Hand...


    Bei Mainieri kommt der Stock zwischen kleinem und Ringfinger aus der Flosse... Sieht so aus, als würde er ihn nur mit dem kleinen halten...


    ist das jetzt besser beschrieben??


    So sieht's aus


    Vielleicht kannst du's auf den Bildern erkennen!?

    Habe gestern Abend im WDR Mike Mainieri gesehen... tolle Sache das... mir ist aufgefallen, dass er seine Mallets auf seine eigene Art hält...


    Sieht fast so aus wie "Stevens" nur, dass er der/die/das erste und vierte Mallet zwischen kleinem und Ringfinger hält. Habe das noch nie bei einem Malletspieler gesehen und auch im Web nix zu dieser Technik gefunden.


    Weiß einer von Euch über diese Technik bescheid? Spielt sie vielleicht sogar? Wie ist Mainieri zu dieser Technik gekommen? Fragen über Fragen...