Beiträge von Lite-MB

    Champion, mit KEINER Werksoberfläche - irgendwer hat da nachgearbeitet...


    DAMALS untere Mittelklasse, drunter gabs das Rocker2000 und das Action, drüber das SuperChampion.
    War zu der Zeit das typische "Musikvereins-Schlagzeug".


    nur mal so am rande, das champion gab es nur foliert und furniert, lackiert so weit ich weiss nicht. bei dir hat jemand die folie abgemacht und es überstrichen.


    So isses, zumindest die allerwahrscheinlichste Variante.

    wenn das zweite Bild fürs kompl. Set dient, dann ist es ein Teardrop und einiges älter als 79/80.


    Der typische 80iger Sound waren dicke Buchenkessel (SuperChampion / Phonic / PhonicPlus) und PinStripes drauf, die Teartrops hatten bedeutend dünnere Kessel und in der Regel Verstärkungsringe. Keine Ahnung, welche Ausführung Dein neues SONOR Set hat.


    Wenn Dir das alte Set mit den PinStripes paßt, dann bleibe doch dabei.



    Fürs Teardrop Ersatzteile zu bekommen ist eine Aufgabe, halt alle einschlägige Läden abklappern, private Anzeigen schalten, vielleicht hat auch hier im Board einer was abzugeben.

    ...und mit 5 Jahren monatlicher Preisverdopplung war er ja dann einer von den Großen ;)...


    nur beim Abzocken, ansonsten war er der ganz normale bodenständige selbständige Mechaniker geblieben, als ich den persönlich kennengelernt habe, kam der immer noch mit seinem alten Kastenwagen, hat immer noch in seiner Gerage gearbeitet und in einem kleinen bescheidenen Haus gelebt - nachdem der Job durch war, hat er den Riemen komplett runtergemacht, sich ein brauchbares Wohnmobil gekauft und sich in längerfristigen Urlaub begeben.


    Wir haben ein gemainsames Hobby, ich treffe ihn 1-2x im Jahr, er ist ganz der alte geblieben - nur daß er sich keine Gedanken mehr machen muß, wo morgen (und übermorgen) sein Einkommen herkommen wird.

    Mit Patentstreitereien, feindlichen Übernahmen, etc. kenne ich einige Fälle - alle so, daß ein "Großer" einen "Kleinen" durch Ausssitzen in die Knie gezwungen hat. Das ist wie beim Poker, irgendwann kann der Kleine nicht mehr mitbieten und MUSS aussteigen...



    Aber ich kenne auch einen ganz anderen Fall (allerdings schwer OT hier), ich erzähl es aber immer wieder gerne, weil dem Burschen meine ganze Sympathie gehört:
    Anforderung war, es mußte eine ganz ordinäre Pumpe so abgedichtet werden, daß die min. 100% dicht ist, das Problem war: die Flüssigkeit war hoch aggressiv und RADIOAKTIV.
    Wegen dem Medium mußten die Pumpen in kurzen Intervallen gewechselt werden, Monatsbedarf ca. 300 Stück


    Viele Firmen haben sich um den Auftrag bemüht, wirklich fertiggebracht hat es ein "Einzelkämpfer" im Elsaß, der das in einer Garage zusamengebastelt hat, bewacht von einem guten Dutzend Rottweilern.
    Der hat KEIN Patent angemeldet, weil dann klar geworden wäre, wie die Dichtung funktioniert und hat die Zeit genutzt, die ihm blieb... und zwar in der Form, daß er monatlich den Preis um 100% erhöht hat, der Kunde hat zähneknirschend bezahlt.
    Der Typ war total cool, hat die Pumpen selber eingebaut und wenn die ausgebaut waren, wollte die keiner mehr untersuchen... :D


    so lief das ganze über fast fünf Jahre, der Kerl hat sich dumm und dämlich verdient, die EU-Behörde hatte nur die Wahl zwischen Pumpen kaufen (zu jedem Preis) oder das Projekt abschalten, selbst durch das Abschalten hätte sich die Pumpmenanzahl nur gedrittelt. Die waren dem ausgeliefert, wie beim Zauberlehrling, wer den Prozeß erstmal in Gang bring, braucht Pumpen, egal was die kosten...


    Irgendwann kam dann ein großer Pumperhersteller auf den Trichter, hat ein Patent angemeldet, hat somit Kokurrenten auf den Plan gerufen - und der Preis war im Keller.

    ...Aber zur Lösung dieses Problems gibt es ja noch die gute alte Wirtschaftsspionage...


    Das ist aber dann schon die fortgeschrittene Art...


    ...die alltägliche Variante sieht eher so aus, weil Spionage nicht sooo kostengünstig ist.
    Ich kenne einige Fälle, in denen einfach Maschinen/Geräte der Konkurenz gekauft wurden, wenn möglich von mehreren Konkurenten - diese ausgiebig analysiert und die Ergebnisse den eigenen fähigen Köpfen vorgelegt. Nur in ganz seltenen Fällen ließ sich keine Möglichkeit finden zum gleichen Ergebnis zu kommen OHNE die Patente zu verletzen, gerade im Maschinenbau lassen sich die Patente nicht allumfassend formulieren ohne wiederum schon andere bestehende Patente zu verletzen.



    Große Ahnung vom Patentrecht habe ich nicht, habe aber in den 80igern einiges zugearbeitet für Patentanwälte - verstanden hab ich das nicht immer, so ganz logisch und geradlinig sind die Wege nicht. Damals hats oft Sinn gemacht, nicht eine große Anlage zu patentieren, sondern viele kleine Details - je kleiner der Komplex, desto genauer läßt er sich abgrenzen und schützen.



    ...irgendwas ist jetzt schiefgelaufen, mein Text sollte nicht im Zitat vom Honk stehen..???!!


    FIFY
    LG Moderator
    STOP!

    hat M6er Gewinde und im Original unter der Flügelmutter eine Rändelmutter. Ich nutze diese Rändelmutter nur am China, ansonsten komme ich mit den schwarzen Klemmnasen wunderbar aus.


    dito!


    Die Flügelmutter, gekontert durch die Rändelschraube steht die exakt 90° versetzt zur Hauptbewegungsrichtung - und alles ist gut. Die SONOR-Phonic-Ständer waren und sind einfach gut, weil auch nicht so blöd schwer, trotzdem stabil ohne Ende. (Nein, ich rede NICHT von den Phonic-Plus-Ständern, sondern von den einstrebigen...)


    Ein 24er benutze ich als Ride fast waagrecht, da tuts jeder Ständer...

    ...Probier einfach mal aus, was passiert, wenn Du einen "Backstein" oder vergleichbares auf die Lampe legst...?


    wenn die Lampen direkt an der Decke montiert sind, dann geht das natürlich nicht ;(


    Prinzip funktioniert aber trotzdem, z.B. Stahlstäbe mit Gaffa drankleben, zur Not auch 4-6 Holzkeile zw. Decke und Lampengehäuse, besser Filzkeile.
    Falls nur der Reflektor schwingt, dann dessen Gewicht verändert.

    Im technischen Bereich verhindert man Schwingungen am einfachsten dadurch, daß man das Gewicht ändert von den Teilen, die in Eigenresonanz kommen.
    Probier einfach mal aus, was passiert, wenn Du einen "Backstein" oder vergleichbares auf die Lampe legst. Bitte nur als Test - wenns funktioniert muß da eine sichere Lösung installiert werden.


    ...oder hab ich das jetzt mißverstanden und nur die Leuchtstoffröhre selber kommt in Schwingung...?

    mal davon abgesehen, daß Du einen fast 10 jahre alten Thread ausgegraben hast, bringst Du einige interessante Details, aber auch etwas tendeniöses Geschreibe...


    ...u.a. ist das Pearl Export, wie es jahrzehnte produziert wurde, ein ernst zu nehmendes Mittelklasse-Set zu günstigem Preis, das auf jeder Bühne problemlos seinen Dienst tut - und zwar NICHT stilistisch festgelegt, wie die Billig-SONORS aus den 80igern.


    Ok, ich hab gut jammern, ich habe zu der Zeit Superchampion, frühe und späte Phonics gespielt, bevor ich auf die Lite umgestiegen bin.

    na ja, zum Wegschmeißen viel zu schade und ein Performer-Käufer wird sich wohl nicht beschweren, wenn er eigentlich eine Phonic-Snare dazubekommt - auch wenn die Höhe nicht ganz paßt.


    SONOR (und andere Hersteller) hatten schon eine Liste von fähigen Firmen/Verkäufern, die sowas gut an den Mann gebracht haben.



    In ähnlicher Art und Weise kam ich an mein zweites Lite-Set, das hatte SONOR gratis für das Moers-Jazzfestival gestellt und wohl nicht ganz so zurückbekommen wie erwünscht. Das Set war drei Tage benutzt und hat "fast nichts" gekostet - dafür sind einige wüste Macken am Standtom...
    ...bissel nachgebessert mit einem Farbstift sieht man das ab einem meter Entfernung nicht mehr und dem Sound und der üblichen Qualität tuts zweimal nix ab.

    ...Gibt es hier einen Phonic-Kenner, dem auch schon mal eine Snare untergekommen ist, die zwischen der D505 und der D 506 liegt?...


    Früher..., ja früher hatte ich mal geglaubt, einigermaßen zu überblicken, was SONOR gemacht hat - je älter ich werde, desto größer wird das Faß ohne Boden, was die Ausnahmen betrifft.


    Zenario:
    Material war zu Ende, sollte eigentlich eine 6,5" Phonic geben, wurde aber erst nach der kompletten Kesselbearbeitung (oder noch später) erst bemerkt, daß da ein reichliches halbes Zoll fehlt.
    Genauso wie SONOR Signature-Snares mit fast nicht erkennbaren Chromfehlern als Phonic-Snares verkauft wurden, kann ich mir vorstellen, daß die zu niedrige Phonic auf Performer zurückgestuft wurde und dann als solche abgegeben wurde...???!

    verstehe ich auch nicht, wenn die sich schon die Birne zuknallen müssen, dann doch nicht mit dieser Scheiße - bei denen dürfte doch Geld keine Rolle spielen...


    ...womit ich in überhaupt gar keinster Weise Drogen verharmlosen möchte !!

    ich spiele schon Jahrzehnte die Regal mit dem Holzgriff und feststehenden Brushes - da hat man aber das "Transport-Problem", das aber ein bissel Konsequenz und Disziplin gar keines ist.
    Die Auffächerung dieser Besen regle ich ganz einfach mit einem kleinen Klebestreifen direkt an der Metalleinfassung.

    ...Was ich nicht empfehlen kann, ist meine Übergangslösung mit dem Galgenständer, der Gong kommt zu schnell in Drehung ...


    aus diesem Grund habe ich mir für meinen Sonnen-Gong (=Wind-Gong=Flach-Gong) eine kleinen Holzgalgen herhestellt: Oben mittig eine Durchgangsbohrung für den Beckenständer, unten nach außen versetzt, zwei Haken, daran hängt der Gong mit deiner Kordel.
    Man braucht aber wirklich einen kräftigen Galgen-Beckenständer mit langen Beinen, sonst stehts kippelig - ob des Gong-Gewichts und dessen Dynamik beim Spielen.


    Wer ein Foto braucht, bitte Mail-Adresse per PN.

    ...Scheint also als Drummer angefangen zu haben...


    da war der Vater gemeint, auch einer seiner Brüder war Schlagzeuger. Hansi hat Baß + Klavier gespielt.


    ...aber ein ganz Feiner war er nicht immer... - seinen Bruder Robert Last (eben den Drummer) hat er dazu gezwungen, seine Namen abzulegen, angeblich wegen Plagiat: "Robert Last Orchester", das wurde dann umbenannt in "Kai Warner Orchestra". In diesem Falle hatte er seine Popularität vor Gericht gnadenlos ausgenutzt.



    Nichts demdotrotz, ein Großer ist gegangen, Leute wie er werden nie mehr nachwachsen - ich mochte seine ausgedünnte Musik auch nicht besonders, aber bei den Fans war er der Größte.