Beiträge von Lite-MB

    ... sorry, aber bitte sag jetzt nicht, dass Weckl das gut getrommel hat...der BR Big Band gehen schon die Nackenhaare hoch] ...


    zwar OT:
    nicht nur Weckl, die ganze Band spielt wie ein Schlafwagen gegenüber der Rich-Version, wir hatten das schon mal in einem ganz anderen Thread besprochen, da es von der Weckl-Big Band ein Playalong gibt, an dem sich hier schon ein User versucht hat.


    Ich hatte ihn (sehr zu Unrecht) damals etwas kritisiert, weil ich es mit Buddy Rich verglichen habe - selbst der junge Mann hier im Board hatte etwas mehr Drive als Weckl...

    Lite-MB
    Wäre das diese Version?
    http://www.amazon.de/Mercy/dp/B001SMWLSI
    Leider spuckt der Amazon-Player bei mir gerade nichts aus. Vielleicht gehts ja bei dir. ...


    bei mir gehts, das ist zwar das Arrangement, aber doch etwas anders gespielt.


    Die Version, die ich meine, gehört zu diesen Aufnahmen:
    http://www.amazon.de/Live-East…sic&qid=1266485849&sr=1-5
    leider ist aber genau Mercy, mercy, mercy nicht auf der CD, sondern nur auf dem LP-Doppel-Album.
    Das Konzert war übrigends in Ostberlin am 26.11.1968 und John Slaughter drückt auf der E-Gitarre ein wundervolles bluesiges Solo ab - aber der Groove an und für sich ist das, was diese Version für mich so einzigartig macht...
    Ich habe es halt auch nur auf LP nd kanns schlecht kopieren.



    Edit:
    ich hab mir die Platte eben mal aufgelegt, für Prüfungszwecke taugt das Drumset darauf nicht, das ist zu einfach - aber um das Stück in seiner gesamten musikalischen Spannweite zu erfassen, dazu ist es eine tolle Version.

    ich kann die Einschätzung von Hochi so nur bestätigen - ich habe die mit Amba clear/clear gespielt, resonant gestimmt, das war eigentlich Sound pur.



    ... Natürlich ist ein ergonomischer Aufbau für bewegungsfaule Frickler nahezu unmöglich ...


    Frickler bin ich zwar nicht, aber nicht sehr groß, und vielleicht auch ergonomisch bedacht (...also auf gar keinen Fall bewegungsfaul... :D )

    Nehmts mir alle nicht übel, aber ich finde, wenn man ein Studium dieser Art anpeilt sollte man in der Lage sein, selbständig das Realbook aufzuschlagen und einen Standard auszusuchen und einzuschätzen.
    Ich weiss, ich weiss - jetzt heisst es wieder, es geht nur um Ideenfindung und Inspiration von aussen. Es geht aber auch um Selbständigkeit!


    das wäre auch meine Antwort gewesen, wenn der Kollege ein Jazz-Studium machen wollte - hier gehts aber eher um ein "Musik-Randbereich-Studium"...




    Edit:
    Wenn du Mercy mercy mercy spielen willst, dann kann ich dir auch eine uralte Version von Chris Barber live in Berlin ans Herz legen - keine Bange, das ist keine billige Dixieland-Nummer, sondern die geilste Version, die ich von diesem Song kenne.

    ... "Take Five" ... und außerdem die Mitmusiker mit dem ungeraden Takt überfordert sein könnten.


    wenns tatsächlich die Dozenten sind, wollen wir das jetzt mal nicht hoffen... :D


    Ja, "A-Train" ist auch schön mit Fours zu spielen.


    Edit:
    gollum_krumen
    Balladen würde ich nicht nehmen, schon gar keine langsamen bis ganz langsamen - da ist die Gefahr bei den Fours aus dem Timing zu fallen sehr groß.
    Aber "So what" ist ein wunderschönes Stück, zur Inspiration mal die Big band Version von Buddy Rich anhören.

    hast du an eine bestimmte Version bzw. Arrangement gedacht?? mercy mery mercy kenne ich nur als binären Achtel-Groove.


    Ein "wirklich" viertaktiges Solo oder ein paar Trading Fours?



    Ich denke mal drüber nach - aus dem hohlen Bauch könnte ich mir "A night in Tunisia" von Dizzy Gillespie vorstellen, das wechselt zwischen Latin und Swing und hat viele schöne Möglichkeiten kurze prägnante Soli zu spielen - in beiden Grooves.

    gibt schon Menschen, die Signature gespielt haben, u.a. hatte ich mal das zweifelhafte Vergnügen M.v.B. bei einem Workshop damit zu hören...


    Auf der anderen Seite gibts auch welche, die eines hatten und nie damit öffentlich gespielt haben - z.B. mich.
    Ich hatte fast 15 Jahre ein recht umfangreiches Signature (eigentlich waren es zwei Sets plus eine Trommel extra), insgesamt 18+22 BD, 10,12,13+14 HT, 14,16+18ST. Anfangs hatte ich ab und an mit dem "Jazz-Set" zu Hause etwas rumgespielt, auch mal bissel was größeres aufgebaut, aber das war es dann. Die 22" BD war bei mir keine Stunde im Einsatz.
    Die meiste Zeit stand es in einer Spedition im Klimaraum eingelagert weil ich zu Hause nicht soviel Platz habe. Vor knapp zwei Jahren habe ich es verkauft, dieses Angebot konnte ich nicht verstreichen lassen.


    Mein Fazit: eines der sinnlosesten Besitztümer meines (Trommeler-)Lebens.



    Edit:
    na ja Seppel, mit der damals modernen Befellung und der zeitnahen Stimmung war noch nicht der Top-Sound erreicht. Ich hatte zwar das Bubinga light, aber sooo groß regelt der Kessel auch nicht runter. Mit einlagigen Fellen und resonanter Stimmung klang die Kiste schon recht fett und trotzdem offen.
    Ich habe mehrmals mit dem Gedanken gespielt, das in 18/10/12/14 mit auf die Bühne zu nehmen, aber ich bin nicht allzugroß und das Set war einfach über einen ganzen Gig nicht bequem genug zu spielen. Soundmäßig hätte ich mir das schon vorstellen können.

    ... ich habe ne 22er bassdrum ...


    ich vermute mal sehr stark, daß bei 22" der Effekt bei weitem nicht mehr so tragend ist wie bei 18" - ums testen wirste nicht rumkommen, aber u.U. ist das PS für dich durchaus ein akzeptabler Allrounder.


    fwdrums beschreibt sehr schön den Sound von meiner 16er BD mit dem SK - vorher hatte ich ein Powerstroke drauf, da hat mit das Pinstripe davor fast noch besser gefallen...