Beiträge von Lite-MB

    Doch man kann es studieren soviel habe ich schon herausgefunden aber viel mehr auch nicht man findet nicht wirklich was


    ...versuche mal lieber erst rauszufinden, was man dann als Diplom-Instrumentenbauer für Jobaussichten hat!


    Die Instrumentenbauer, die ich kenne und die wirklich Instrumente bauen, reparieren, überarbeiten, umbauen,...., die kommen ALLE aus dem handwerklichen Bereich, die meisten mit solider Berufsausbildung, einige Quereinsteiger, aber auch einige Autoditakten.

    ich mutmaße mal, daß irgendeinem Herrn irgendein Artikel bei Wiki nicht gefällt und da der weder rausgenommen noch geändert wird, hat er in seinen schlauen Rechtsbüchern irgendeinen Aufhänger gesucht, um Wiki eines reinzuwürgen.
    Und ist damit vor einem deutschen Gericht durchgekommen!

    Titel: Mas que nada
    Band: Al Jarreau
    Album: Tenderness (->WEA 4509 93778-2)
    Erscheinungsjahr: ?? aufgenommen 1993
    Drummer: Steve Gadd
    Stil: Samba-Adaption
    Warum: Gadd führt mal wieder hochklassig vor, daß weniger mehr ist und groovt wie Schwein. Respekt vor jedem, der das in Time durchziehen kann - einschließlich Schluß... :D
    Aufnahme wo erhältlich: bei den üblichen Verdächtigen
    Noten wo erhältlich: keine Ahnung, ob es davon Noten gibt

    ... Was man wonach kauft ist eine Frage der Persönlichkeit, der Einstellung zu Geld und den Lebensumständen...


    da schätzt du mich aber bezüglich Handy viel zu hoch ein - ich bin vor ein paar jahren zufällig in irgendeinen Laden gegangen und habe dem Typen gesagt, ich will ein Handy mit dem man nur telefonieren kann und sonst gar nix und das zuverlässig funktioniert.
    Der absolut reine Zufall wollte, daß es ein Nokia war... - sonst hätte ich nicht mal gewußt, von was der schreibt.


    Wenn ich zuerst bei einem Aldi vorbeigekommen wäre, würde die Sache wahrscheinlich völlig anders aussehen.


    Ich bin der total untypische Handybesitzer schlechthin, wenn ich das Teil nicht vergesse, habe ich es zwar dabei wenn ich unterwegs bin, min. 80% der Zeit ist es ausgeschaltet und in diesem Jahr habe ich sicherlich noch nicht öfters als 3x damit telefoniert - keine Ahnung, warum manche Mensche ohne Handy nicht zurecht kommen, sind wohl irgendwie schlecht organisiert...?!

    ..das Timing ist nicht beeindruckend ...


    Das ist wohl eine Frage der eigenen Erwartungshaltung und der Wahrnehmung...?!


    Ich finde das gut gespielt - wenn, dann bemängel ich eher, daß er sich nicht entscheiden konnte, das ist weder Fleisch noch Fisch.

    hat wohl am ehesten damit zu tun, daß sich die Bassdrum-Figur an den Surdos vom Straßen-Samba orientiert und nicht an der "Samba-Grooves", die hier in Mitteleuropa am Drumset gespielt werden.


    Samba und Samba ist halt was Grundverschiedenes, in den Surdo-Grooves sind immer am Taktende leichte Verschiebungen "aus dem Beat", die er näherungsweise auf die Bassdrum umgesetzt hat. Technisch liegt das irgendwo zwischen Straßen-Samba in Brasilien und Samba, wie er hier bei uns "nachempfunden" wird.




    Edit: Schreibfehler verbessert

    in dem was drumdidl schreibt, finde ich auch die mir bekannte Realität wieder - deshalb war ich wohl auch so hartnäckig in der Diskussion mit Matz...


    Wir machen keine Cover-Musik, spielen alles selber und bewegen uns überwiegend im Bereich der Jazz-Realbooks. Mindestens die Hälfte der Musiker mit denen ich zu tun habe sind keine Freiberufler, die haben das irgendwann mal probiert, sind beim Finanzamt abgeschmiert und haben es dann dabei belassen.



    Zumindest haben nach der neueren Festlegung die studierten Musiker keine Probleme mehr, anhand vom Diplom als Künstler eingestuft zu werden - ist zwar ein Fortschritt, aber immer noch zu wenig in unserer Kulturwüste!

    suche Verlag und Bestellnummer von einer "schönen" Version von "Little Drummer boy", hat einer von Euch was, was er mir empfehlen kann.


    sollte für Snaredrum sein, etwas füllen, muß aber nix komplexes/kompliziertes sein, das meine Mit-Musikerin eher verwirren würde...(*)


    Eine der Kolleginnen meiner Frau (Englisch für Grundschule in einer Sprachheilschule) hat sich in den Kopf gesetzt für den Weihnachtsgottesdienst der Schule eben dieses Stück aufzuführen mit zwei 4. Parallelklassen - ...und ich habe die überaus ehrenvolle Aufgabe sie zu begleiten.



    (*) ich habe eine Version von einer schottischen Pipe- and Drum-Band rausgeschrieben, das ist aber rhythmisch so vertrackt, daß die Tante spätestens nach jedem zweiten Takt raus war..., andere Versionen habe ich leider nicht.
    Falls keine Noten auffindbar sind, dann wäre die Empfehlung von einer entsprechenden Aufnahme auch ok, ich hörs dann raus.

    ist halt immer so eine Geschichte, wenn man mit dem Werkzeug wirklich umgehen kann, dann ist die Ziehklinge dafür ein fast göttliches Instrument - wenn mans nicht kann, wird man nicht glücklich wegen der vielen ungleichmäßigen Verletzungen und Schnitte im Funier.
    Sowas würde ich einfach durchtesten, kann auch sein, daß ein Dreikantschaber, der schafkantig ist und sauber parallel aufliegt vorab gute Dienste leisten könnte.


    Trotz allem würde ich persönlich zu allererst an einer kleine Stelle die verschiedenen Chemien durchtesten - wenn da was dabei ist, was funktioniert, so sauber und eben gehts mechanisch nicht.

    ... kannst Du auch probieren mit einem Heißluftföhn stellenweise das Zeug warmzumachen um es dann herunterzurubbeln. Das Killt Dir dann aber im schlimmsten Fall die Lackierung oder Folie auf der Aussenseite ...[/url]


    Föhn ist u.U. brauchbar, aber Achtung, ich habe mir trotz größter Vorsicht einen Keller-Kessel angekokelt - lieber immer nur ganz kurz föhnen.


    Des weiteren unterstütze ich cd_cd, großflächiges Schleifen funktioniert - aber hier auch wieder Vorsicht, zuert innen anfangen und nach außen arbeiten, umgekehrt hast du außen ruck zuck verkantet und die halbe Gratung abgetragen. Das Schleifpapier durchtesten, lieber mit viel zu feinem anfangen, als mit zu groben.
    Am besten gaaaaaanz langsame gleichmäßige Bewegungen von Hand, dann kannst du mehr Kleber abschleifen als wenn er durch hektisches Schleifen warm und pappig wird.

    steuerlich ändert sich überhaupt nichts - solange du die Grenze der Gewerbesteuer (weiß ich nicht aktuell, früher >36000.- Gewinn) nicht überschreitest.


    Wir reden hier ja auch nicht über Sinn oder Unsinn dieser ganzen Kleinkrämerei, sondern einfach von der Tatsache, daß hier bei uns die Musiker nicht automatisch Freiberufler bist, sondern in der Mehrzahl Gewerbetreibende.
    Und dazu bedarf es der Gewerbeanmeldung bei der Gemeindeverwaltung (natürlich kostenpflichtig).



    Persönlich finde ich das nicht mal mehr grenzwertig, aber das paßt ins Bild - Kultur fast aller Art ist hier in diesem unseren lande nichts wert.

    ... Das FA unterscheidet sehrwohl zwischen einer freiberuflichen und einer gewerblichen Tätigkeit. Letztere unterliegt lästigerweise nämlich nicht nur der Einkommen- und Umsatzsteuer, sondern auch der Gewerbesteuer ...


    So ist das!
    Gewerbesteuer bezieht sich Gott sei Dank auf den Gewinn und diese Grenze sollten clevere Musiker, zumindest solche, die zu den Normalverdienern gehören, zu umgehen wissen mit allem was irgendwie steuerabzugfähig ist.


    Gewerbe wird übriges bei der Gemeindeverwaltung angemeldet und nicht beim Finanzamt, nur die Anerkennung ob Freiberufler oder nicht liegt (zumindest hier in BW) beim FA. Und alles was nicht Freiberufler ist, ist Gewerbe.



    Matzdrum, vielleicht hast Du einfach Glück, daß bei Euch (Berufs-)Musiker grundsätzlich als Künstler gelten - wäre als nachahmenswert zu unterstützen. Hier bei uns argumentiert das Finanzamt immer mit dem Unterricht - wenn die Einnahmen aus dem Unterricht die Einahmen aus eigener musikalischer Tätigkeit übersteigt, hast du keine Chance auf Anerkennung. Wenn nicht, bleibt es immer noch im Ermessungsbereich des einzelen Sachbearbeiters.

    man gilt als u.a als freiberufler weil man einer selbstständigen tätigkeit nachgeht. das hat mit "künstler" absolut nix zu tun. ob man kunst schafft oder steine schleppt ist dem fa völlig gleich. mit einer gewerbeanmeldung hat das dann übrigens gleich nooch mal gar nix zu tun. herrlich, was hier für dinge kolportiert werden... kauft euch zum einstieg in die materie das hier: http://www.amazon.de/Musiker-i…oks&qid=1224928351&sr=8-1


    Dann solltest Du mal ganz schnell in deinem Buch lesen!
    Freiberufler sind fast auschließlich selbständige akademische Berufe (wie z.B. Ärzte, Rechtsanwälte, Architekten, Ingenieure, etc.), auch "anerkannte" Künstler - alles andere ist Gewerbe.


    Ich war mein ganzes Berufsleben lang Freiberufler, jetzt im Rentenalter habe ich eine zweite Firma angefangen, die da nicht drunterfällt und mußte somit ein Gewerbe anmelden. Weil die Einkünfte dieser zweiten Firma größer sein werden, als meine Einkünfte aus meiner Ing.-Tätigkeit, hat mir mein Steuerberaten geraten alles unter dem Gewerbe zusammenzufassen- um keine doppelte Buchführung zu haben.



    @drumdidl
    "Generalunternehmer" ist natürlich nicht der richtige Begriff/Ausdruck, aber erstens kenne ich den korrekten nicht und zweitens ist mir nix treffenderes eingefallen - deshalb ja auch in Anführungszeichen.
    Bei uns ist der "Generalunternehmer" in der Regel der, der in den meisten Besetzungen spielt und somit ständig wechselnde Subunternehmer hat, funktioniert schon seit 30 Jahren. Für das Finanzamt ist alles transparent und durch das Überspringen der GbR auch weniger Arbeit, die hatten da noch nie was dagegen bzw. richtiger, haben noch nie nachgefragt. Bekannt ist die Tatsache, da in den Bands auch zwei musizierende Finanzbeamte mitmischen.

    und da sind wir wieder bei dem Punkt, den ich schon seit Jahren predige - gar keine Band gründen.


    Sondern bei jedem Gig tritt einer der Musiker als "Generalunternehmer" auf, die anderen sind einzelen Subunternehmer und werden dafür bezahlt. Somit läßt sich der finanztechn. Schritt der GbR übergehen.
    Ich weiß, funktioniert nicht grundsätzlich, aber mit den Musikern, mit denen ich in der Regel spiele, sind eh min. 80% selbständig, die meisten auch umsatzsteuerpflichtig. Zu jedem Gig gibt es jeweils extern (mit dem Veranstalter) und intern (unter den Musikern) einen kleiner Vertrag und gut ist. Das Geld fließt in der Regel über Bank-Konten und ist fürs FA nachvollziehbar.
    Ausgaben lassen sich so genauso absetzen wie innerhalb der GdR, nur halt für jeden Einzelnen.


    Einige haben es sogar geschafft, beim Finanzamt als Künstler anerkannt zu werden und gelten somit als Freiberufler - sind zwar natürlich trotzdem steuerpflichtig, brauchen aber kein Gewerbe anmelden. Was ja immer gierige Finger vom Gewerbeamt/Industrie- und Handelskammer nach sich zieht...

    es gab hier schon mal einen Thread da drüber, ich kann mich an die Bilder auf der Homepage erinnern - leider finde ich ihn gerade nicht..., schade, daß Paiste in letzter Zeit so selten hier ist.



    ...wer lange suchen muß, steht gelegentlich auf der Leitung...
    Handmadedrums

    ...ist allerdings fast 40 Jahre her...
    ich habe ein knappes halbes Jahr dafür gebraucht, mir das auf der Marimba zu erarbeiten, daß ich mit Ach und Krach die Aufnahmeprüfung für die Hochschule geschafft habe, allerdings hatte ich als Kind knapp drei Jahre Klavierunterricht, was recht hilfreich war. und in diesem halben Jahr habe ich täglich 2-3 Std. mit der Marimba zugebracht.
    Zwischen Aufnahmeprüfung und Studium war dann noch die Bundeswehr (Luftwaffenmusikkorps), da hat mir ein Kollege dann soviel beigebracht, daß ich locker durchs Studium kam.


    ...aber ich habe dieses Sch...-Teil gehaßt! Am Tag nach dem Diplom habe ich das Instrument verkauft... B)



    Edit: ursprünglichen Text entschärft...
    nach wie vor kein Verständnis!
    wir reden hier von einem Musiker, einem sehr eigenständigen, extrem kreativen Musiker, der in seinem Land Probleme hatte für das, was er geschaffen hatte, trotz internationalen Anerkennung.


    Ich habe kein Problem damit, daß das jemand nicht mag, nicht versteht, nicht nachvollziehen kann oder will - aber ich habe größte Probleme damit, wenn Günter Sommer der nötige Respekt versagt wird. Solche Menschen und Musiker gibts wenige, verdammt wenige.