Beiträge von Lite-MB

    ... Wunderbar, wenn sich Leute in Deinem (Eurem) Alter zusammenfinden und mit so viel Herzblut die Musik zusammen entdecken.
    Ich wünsche Euch viel Freude und Erfolg mit der Musik! ...


    AMEN !!


    Ich kann mich hier nur anschließen, für Euer Alter sehr reif und eigenständig, ich wünsche Euch reichlich Möglichkeit Eure Musik auf die Bühne zu bringen.


    ...trotzdem zwei Anmerkungen, KEINE Kritik, nur mal so zum drüber nachdenken...:
    *bei Blue Monk ist Euch der jugendliche Eifer beim Arrangement vielleicht etwas durchgegangen, die Musik von Monk lebt sehr von seiner Harmonik, aber auch vor allem von seiner Rhythmik - die ihr hier komplett glattbügelt, der erste AHA-Effekt ist bei mir schnell der Einsicht gewichen - da fehlt was...
    *dein Intro beim vierten Stück empfinde ich einen Hauch "zu technisch", mir würde was musikalischeres besser gefallen, quasi als hinführende Einleitung. Mein Eindruck ist, daß nach deinem Intro musikalisch ein kleiner Bruch kommt.

    Ich wünsche, dass es zu diesem Herrn einen Thread gibt.


    Ja dann mach doch einen!!


    Material sollte es genug geben, Günter Sommer war einer der führenden, auch antreibenden Musiker der DDR-Jazz-Szene, was Avantgarde und Freejazz betrifft. Seine Persönlichkeit, seine Musikalität und sein Können war auch schon lange vor dem Mauerfall so prägend, daß er sehrwohl ziemlich früh eine feste Größe im gesamteuropäischen zeitgenössischen Jazz war.


    Er hat auf jeden Fall einen würdigenden Thread verdient - als hau rein...

    wie es in Berlin aussieht, weiß ich leider nicht.


    Hier im Süden kommen auf jeden freien Alt- und Tenor-Sax-Platz, wie auch fürs Schlagzeug 20-30 Bewerber, die Hälfte davon hat das Musikstudium schon angefangen bzw. stehen unmittelbar davor, die andere Hälfte sind engagierte Amateurs.


    Wer einen dieser Plätze will, muß besser sein als die anderen Bewerber.


    In der Regel wird ein aktuelles Stück aus dem Repertoire aufgelegt, das ist dann vom Blatt (max. 10 Minuten Vorbereitungszeit) zu spielen, jenachdem, obs eine endgültige Prüfung ist, oder nur eine Vorauswahl, wird noch was solistisches erwartet.


    Das Problem ist halt, daß viele der Drummer, die beruflich in diese Richtung wollen, einen Platz in einer Landjugend-Big Band in ihrer Biografie haben sollten, entsprechend werden die Profis auch vorlegen.


    Tja, hättste Posaune gelernt, am besten Baß-Posaune, die nehmen sie alle - da herrscht extremer Mangel...




    Edit: Rechschreibfehler raus gemacht

    ... die meisten hier werden mit dem namen wohl nix anfangen können ...


    wie so oft, gehöre ich hier nicht zu der Mehrheit - mir ist vor allem die Zusammenarbeit mit Count Basie sehr bekannt bis vertraut. Er hat die Basie Big Band quasi vorm Wegsterben bewahrt - zu der Zeit der Zusammenarbeit (ca. 1955-1965) gabs kaum noch Big Bands und das Konzept von Neal Hefti war sehr tragfähig.


    ... naja, der hat seit, öhm? 1978? oder so nix mehr getan als von royalities zu leben (schätze ich) ...


    Das sei ihm vergönnt, er hat großartiges dafür gearbeitet - viele der aktuellen Künstler ruhen sich auf Lorbeeren aus, die nicht mal ihnen gehören...

    ich vermute auch mal REMO-Material aus an Anfangszeiten, meine Frau hat einiges von REMO (Rahmentrommeln, Tischtrommeln, Surdos,...) das Material sieht ganz anders aus. Ich hab auch schon Böckchen an die Surdos gebohrt für Standtombeine, das Material ist vom Gefühl her wesentlich näher am Kunststoff dran als an Holz.
    ...wenn da noch Holz drin ist, dann ist es bis zur Unkenntlichkeit ver/ein/zugeleimt... :Q

    schon öfters geschrieben, hier nochmals wiederholt...


    ich habe eine 18er und eine 22er Bassdrum zu meinem Lite-MB-Set, die 22er ist in den letzen 20 Jahren keine 5x gespielt worden...
    Selbst rein akustisch hat die 18er genügend Wumms für die Big Band!


    Da Rockmusik auch für 17 Zuhörer bei Kneipen-Gigs eh abgenommen wird, macht die Größe gar nichts aus, alles nur Standesdünkel von Drummern mit Sets in "Männergrößen". Wenn das Teil anständig gestimmt ist, passende Felle drauf hat, dann erledigt der Mensch am Mischpult alles andere zu jedermanns Zufriedenheit.

    ... Ein anderer Teppich verändert den Sound einer Snare defnitiv sehr stark. Ich hatte an meiner Phonic-Snare einen Bronze-Teppich von Sonor, den habe ich gegen einen breiteren Phosphor-Bronze-Teppich von Puresound eingetauscht - der Sound war defnitiv anders - wärmer, weniger Bauch, stärkeres Rascheln, etc ...


    Ich bin da definitiv zu faul, vielleicht auch zu wenig experimentierfreudig - wenn ich einen Sound habe, der mir gefällt/gut tut, dann fehlt mir etwas der Antrieb das immer noch verbessern zu wollen. Dazu braucht es dann eine starke Anregung von außen oder tiefe Unzufriedenheit von innen.
    Aber die Puresound-Teppiche "reizen" mich schon längere Zeit, beim nächsten fälligen Wechsel werde ich einen kaufen!

    ich hab ja die PhonicPlus 14x8" viele Jahre als "Jazz-Snare" gespielt, dazu hatte ich immer einen Sonorteppich mit 20 Snares drauf, der dem Original-Teppich entsprach (glaube ist Edelstahl), dafür habe ich aber schon immer dünne Resos gespielt (zum Amba beschichtet als Schlagfell), viele Jahre ein Anthoff-Fell aus der Klassik, dann einige Zeit ein Diplomat (mit dem war ich eigentlich am wenigsten zufrieden), seit diesem Jahr benutze ich Evans Orchestral 200 Snare Side.
    Über die Stimmung (Schlagfell etwas höher als Reso) bekomme ich den "Bauch" weg, zumindest so, daß es für mich angenehm klingt, wenn ich z.B. bei eim Gig überwiegend Besen spiele, dann kommt selbst dieser Riesen-Eimer wunderschön crisp daher. Rockmusik mach ich ja nicht, wenn aber in der Big Band entsprechende Musik ansteht, nehme ich einfach das Schlagfell etwas zurück und locker geringfügig die vier Schrauben vom Reso beim Teppich - das ergibt in den meisten Räumen sofort einen ordentlichen Wums.


    Bleibt aber zu bedenken, daß ich überwiegend akustisch spiele, mikrofoniert deutlich unter 5%. Ich dämpfe selten, aber wenn, dann nehme ich den Außendämpfer von Sonor, sehr locker angelegt - so, daß er das Fell gerade so berührt und keine Eigengeräusche mehr macht.


    Seit ein paar Wochen habe ich auch eine Top-Holzsnare, deshalb werde ich demnächst mal mit Moongel experimentieren, da funktioniert der Außendämpfer nicht zufriedenstellend.

    ich brauche den ständer her dafür das man die bongos so auf hihathöhe positioniert kriegt bzw, auf der anderen seite so auf "hinter dem floortom"-position. dafür ist der sitzständer vermutlich zu wenig ausziehbar?


    Da würde ich fast anraten: antesten!


    Ich habs gerade nachgemessen, beim hohen Ständer ist das Minimum Unterkante Bongos = 68cm, niedriger geht nicht. Die Bongos dazu, dann bist Du schnell bei 75-80 cm Fellhöhe. Beim HiHat wärs bei mir noch ok, beim Standtom deutlich zu hoch - aber ich bin auch nicht das Maß, da nicht sehr
    groß... :rolleyes:
    Dafür kann man das teil auch noch verwenden, wenn man das Perc.-Set im Stehen spielt.


    Beim niedrigen Ständer wirds wohl gerade umgekehrt sein?!

    ich habe auch den Meinl-Ständer, der ist ganz ordentlich. Lediglich das Handling ist gewohnheitsbedürftig (wie mein Vorredner schon richtig bemerkte), Werkzeug brauchts nicht, aber man muß diesen Bügel richtigrum einfädeln und dann über die Kante und in die Klemmschraube fummeln. Dieser Bügel hat aber den großen Vorteil, daß sich der eigentliche Halter nicht aufbiegen kann und die Bongos wirklich zuverläßig geklemmt werden. Die Stange zum Ablegen fixiert die Höhe.


    Auf die Schnelle habe ich das andere Modell nicht gefunden, aber im richtigen Leben hab ich schon gesehen... - Meinl hat auch ein Modell (genauso stabil!) das läßt sich sehr tief einstellen, quasi auf Kniehöhe. Wenn man nicht sehr oft Bongos spielt, ist das sicherlich von Vorteil und vermeidet den doch früher oder später einsetzenden Krampf in den Beinen.

    ist ein 6/8 Stück.


    aber gerade für Einsteiger (besonders mit Besen) ist es nicht schlecht, die Figuren vom 3/4 zu verwenden und die dann "musikalisch auf den Groove zu verteilen". Man wird dann schnell dahinterkommen, daß die Betonungen beim 3/4 doppelphrasig sind und automatisch einen 6/8 draus machen.

    Ich stimme die Bongos übrigens vor allem deshalb runter, da ich sie nicht regelmäßig benutze. Ich weiß auch nie, wer wann im Proberaum die Heizung auf volle Pulle stellt o.ä.
    Wenn ich sie dann runtergestimmt habe, brauche ich mir einfach keine Sorgen mehr um die Bongos zu machen.


    Das ist ja auch vernünftig!!
    Darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht, bzw. machen müssen - ich bin da völlig autark, habe eigene Lagermöglichkeiten, eigenen Proberaum und transportiere grundsätzlich selber.

    ich mache das fast genauso wie der Trommelmann, aber ich entspanne nichtmal beim sommerlichen Transport, da ich ein Flightcase habe und das in der Regel weit unten eingeladen ist.


    Ansonsten, was ich z.B. bei Freiluft-Gigs (besonders abends oder bei schlechtem Wetter) zum Korrigieren hochstimme, drehe ich anschließend auch wieder komplett runter.


    Ich spiele uralte Bongos von AFRO Percussion mit Eselsfellen, da sind nach über 25 Jahren immer noch die ersten Felle drauf und immer noch top in Schuß.

    Josef + chaosman, ich mache einen Scan von meinem Farbspiegel und schicke ihn Euch per Mail - hier einstellen kann ich leider nicht, dazu reichen meine Computerfähigkeiten und Möglichkeiten nicht aus.

    zu Zeiten, als SONOR sich als "unsinkbar" betrachtet hat, gab es da alles! wirklich alles!! Ich habe auch schon ein neongelbes Signature gesehen...


    Ein Kollege hat sich Anfang der Achtziger zwei originale Toms aus den 60igern bei SONOR nachbauen lassen, dünne Kessel mit Verstärkungsringen zu Zeiten vom PhonicPlus - für das passende Geld war das kein Problem.
    Deshalb halte ich zunächst mal alle abgefahrenen Ausführungen aus der Zeit für denkbar, natürlich haben die bevorzugt eingesetzt/verbaut, was sowieso im Lager war. Selbst PhonicPlus-Kessel mit Bubinga-Funier kann ich mir vorstellen.