Beiträge von Lite-MB

    ist ein 6/8 Stück.


    aber gerade für Einsteiger (besonders mit Besen) ist es nicht schlecht, die Figuren vom 3/4 zu verwenden und die dann "musikalisch auf den Groove zu verteilen". Man wird dann schnell dahinterkommen, daß die Betonungen beim 3/4 doppelphrasig sind und automatisch einen 6/8 draus machen.

    Ich stimme die Bongos übrigens vor allem deshalb runter, da ich sie nicht regelmäßig benutze. Ich weiß auch nie, wer wann im Proberaum die Heizung auf volle Pulle stellt o.ä.
    Wenn ich sie dann runtergestimmt habe, brauche ich mir einfach keine Sorgen mehr um die Bongos zu machen.


    Das ist ja auch vernünftig!!
    Darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht, bzw. machen müssen - ich bin da völlig autark, habe eigene Lagermöglichkeiten, eigenen Proberaum und transportiere grundsätzlich selber.

    ich mache das fast genauso wie der Trommelmann, aber ich entspanne nichtmal beim sommerlichen Transport, da ich ein Flightcase habe und das in der Regel weit unten eingeladen ist.


    Ansonsten, was ich z.B. bei Freiluft-Gigs (besonders abends oder bei schlechtem Wetter) zum Korrigieren hochstimme, drehe ich anschließend auch wieder komplett runter.


    Ich spiele uralte Bongos von AFRO Percussion mit Eselsfellen, da sind nach über 25 Jahren immer noch die ersten Felle drauf und immer noch top in Schuß.

    Josef + chaosman, ich mache einen Scan von meinem Farbspiegel und schicke ihn Euch per Mail - hier einstellen kann ich leider nicht, dazu reichen meine Computerfähigkeiten und Möglichkeiten nicht aus.

    zu Zeiten, als SONOR sich als "unsinkbar" betrachtet hat, gab es da alles! wirklich alles!! Ich habe auch schon ein neongelbes Signature gesehen...


    Ein Kollege hat sich Anfang der Achtziger zwei originale Toms aus den 60igern bei SONOR nachbauen lassen, dünne Kessel mit Verstärkungsringen zu Zeiten vom PhonicPlus - für das passende Geld war das kein Problem.
    Deshalb halte ich zunächst mal alle abgefahrenen Ausführungen aus der Zeit für denkbar, natürlich haben die bevorzugt eingesetzt/verbaut, was sowieso im Lager war. Selbst PhonicPlus-Kessel mit Bubinga-Funier kann ich mir vorstellen.

    Ich finde, Du spielst einfach ein bisschen zu viel. Pausen sind auch Musik ;)


    ...würde ich normalerweise auch finden...
    aber beide "Vorlagen", Original von Buddy Rich und die aktuelle Version von Dave Weckl werden nicht gerade zurückhaltend am Drumset gespielt - in diesem Fall empfiehlt es sich, sich da anzuhängen.
    Zumal die Buddy Rich Aufnahme in Big Band Kreisen ziemlich bekannt ist, wenn das eine Big Band aufführt, wird das Gefrickel erwartet...




    Nachtrag Stunden später:
    Inzwischen habe ich die Aufnahme gehört, die Duke als Vorlage genommen hat. Dave Weckl und Kollegen machen aus der Nummer eine Schlafwagen-Version, das stimmt mich schon fast traurig bis depressiv.
    Dafür ein doppeltes Lob an Benjamin, er bringt schon etwas mehr Drive und Power als der Herr Weckl.
    Da bleibe ich doch lieber bei Buddy Rich als Vorlage!

    na ja, von Holz habe ich wenig Ahnung, ich befasse mich erst seit 35 Jahren sehr intensiv damit - mache seit fast 10 Jahren auch Möbel-Restaurationen...


    Schau Dir im Post 75 die Katalogseite an, besonders das Standtom, genauso hatte ich vor fast 30 jahren die Trommel von SONOR in der Hand gehabt, nur noch wesentlich heller - eigentlich eine unnatürliche Farbe (helles Ocker mit Gelbstich). Wenn das überhaupt Eiche-Funier ist (was ich ja hier schon mal leicht angezweifelt habe), dann keine übliche deutsche/mitteleuropäische Eiche.


    Ich habe die Farbtafel aus dem Katalog 80/81 gedruckt hier liegen, im Vergleich entspricht Dein EN (Eiche natur) hier dem ER (Eiche rustikal) und ein Farbton wie Dein ER kommt hier gar nicht vor. Wobei Dein ER auch schon eher ein Nußbaum ist.


    Meine momentan Erklärung: SONOR hat die Farben im Laufe der Jahre kräftiger gestaltet, das EN das ich in der Hand hatte sah eh scheußlich und unnatürlich aus.



    Edith: mir fällt gerade auf, daß auf der Katalogseite auch die "negativen" Badges drauf sind - silbere Schrift auf schwarzem Grund.

    Hallo Benjamin, vielen Dank für die vielen Mühen mit dem Verschicken der Musik-Datei!!


    Im Gegensatz zu den Kollegen aus dem Rockbereich hier, finde ich die Bassdrum ziemlich ok - wenn lauter, dann nur einen kleinen Tick. Die Geschichte mit dem Ride-Becken wurde genannt... Deine Snare ist top, gefällt mir sehr gut.


    Insgesamt ist das sehr gut getrommelt, technisch habe ich da nichts zu mäkeln!!


    ...dafür musikalisch... - Du spielst das ziemlich auf dem Beat (bis auf die paar Hänger, die sogar hinter dem Beat sind), speziell in diese Nummer sollte das Schlagzeug "schieben", d.h. das ganze etwas vor dem Beat spielen (natürlich in Time!!). Ich kenne die Aufnahmen nicht, die Du als Vorlage hast (vermutlich die "Burning for Buddy"?), auf den Aufnahmen mit Buddy Rich selber kommt sofort das Gefühl auf, der Mensch treibt seine Musiker vor sich her vom Schlagzeug aus. Das ganze bekommt dann einen leicht aggressiven Touch (in angenehmen Sinne), zumal die Buddy-Rich-Aufnahme auch etwas schneller gespielt ist.
    ...oder habe ich das nur so in Erinnerung - zu finden auf der CD: Rich, Buddy - Mercy, mercy ->Pacific Jazz CDP 7243 8 54331 2 2 , LC 0770



    Hat Spaß gemacht, gerne mehr davon!

    ...weiterer Blick in meinen Katalog von 1980/81:
    neben dem EN (=Eiche natur, untypische Eichenmaserung, sehr hell) gab es noch ER (=Eiche rustikal, mit eher typischer Eichenmaserung und die Farbe wie etwas hellere rustikale Wohnzimmerschränke)

    um völlige Verwirrung zu stiften... - wer sagt uns denn, daß es tatsächlich ein Eiche-Funier war und z.B. kein Ahorn und Sonor hat es einfach nur "Eiche natur" genannt...??! Z.B. weil Eiche zu der Zeit werbetechnisch besser zu vermarkten war als Ahorn. Da müßte man einen SONOR-Internen anzapfen, der in dieser Zeit mitgemischt hat.


    Über die Oberflächenbehandlung weiß ich leider nichts, obwohl ich ein Palisander-Set hatte (im Übergang von SuperChampion auf Phonic) und jetzt u.a. ein Lite in Maserbirke. Das Maserbirke-Set habe ich einmal nachgeölt mit einem neutralen Pflegeöl, wie ich es auch für die Holzteile von Waffen benutze. Das hat gut funktioniert.

    Im Sonor-Museum gibts folgende Seite:
    http://www.sonormuseum.com/197…mallcat/1979smallcat.html


    Genau dieses Bild habe ich im Katalog vom darauf folgenden Jahr, das gedruckte Bild ist wesentlich!! heller. Schau dir mal die Maserung vom Stand-Tom an, das ist für Eiche extrem unnatürlich.


    Und so habe ich die paar Phonic-Trommeln in "Eiche natur" auch in Erinnerung, die ich live gesehen habe. Ich bin mir sehr sicher, daß dein Tom in "Eiche natur" ist.

    Josef, hab die Bilder gesehen, sind identisch mit dem Finish, das zu Zeiten vom Phonic bei SONOR "Eiche natur" hieß, sieht aus wie in meinem Katalog von 1980/81.

    bei SONOR gab es zu dieser Zeit für Geld alles! Deshalb auch immer wieder die Ausnahmen von der Ausnahme von der Regel...


    Aber! ...könnte es auch das "Eiche natur"-Finish sein, das gab es auch in Serie. Im Original habe ich nicht viele davon gesehen, es war aber keine typische Eichenmaserung, wie wir sie von üblichen Möbel-Funieren kennen, sondern wesentlich deutlicher "längs gesträhnt" und ziemlich hell, fast wie Ahorn.


    Versuche mal im virtuellen Sonor-Museum was zu finden, ansonsten gerne ein Scan per Mail aus einem alten SONOR-Katalog - zum hier Einstellen von Bildern reichen meine PC-Fähigkeiten nicht aus... ?/

    ich halte das eher für einen Werbe-Gag von Pearl um auf ihr neu aufgelegtes Samba-Street-Instrumentarium aufmerksam zu machen.
    ...daß die "Test-Experten" der einschlägigen Zeitschriften darüber nachdenken bzw. sich dazu äußern, sagt doch eher was über deren Niveau aus...?!


    Und wenn Pearl den einen oder anderen Dummen findet (wahrscheinlicher im Sammlerbereich), der sich so einen Unsinn anschafft, dann werden sie das Geld wohl schon nehmen.

    ... eher zur Philosophie, zur Existenzberechtigung, zur inneren Einstellung eines Percussionisten! Wie bereits erwähnt, ich habe zugesagt, weil ich immer neugierig und für alles offen bin, aber ich möchte wissen, was Menschen denken, die von sich sagen, "Percussionist" zu sein! ...


    Das kann ich nur von meiner Sicht aus benennen, aber ich sehe das zum Teil drastisch anders als die Percussionisten, die aus der typischen Latin-Scene kommen - dort scheint mir das Macho-Gehabe Teil der Ausbildung zu sein, was öfters zu Problemen führt mit Drummern. Da ist dann oft wichtiger, "wer ist der Chef" der Schlagwerker, keiner will nachgeben - Ergenis für die Band oft unbrauchbar.


    Wenn ich Percussions spiele (mit einem Drummer!), dann bin ich einfach ein gleichberechtiger MUSIKER, bin bestrebt die Gesamt-Musik dienlich zu unterstützen, brauche mich nicht profilieren, indem ich ständig dem Schlagzeuger ins Gehege komme. Ganz besonders gut funktioniert das immer dann, wenn der Drummer das kollegial auch so sieht. Das hindert uns nicht einmal am Abend auch eine Battle zu spielen, aber ansonsten sind wir einfach beide Musiker, die dem Song, der Band, der Musik dienen.
    Klar, mit manchen Drummern kann man besser, mit anderen nicht so gut - das ist oft in beider Spielansatz begründet.


    ...kleines OT am Rande, ich habe einen allerliebsten Freund, super Schlagwerker (studierter Berufsmusiker), er spielt extrem geil Big Band am Drumset, wir müssen uns beide nichts beweisen - aber ich kann mit ihm nicht Jazz spielen, er ist in seiner Kreativität dermassen "flächendeckend", er läßt mir keinen Raum. Nicht absichtlich, aber das ist seine Spielanlage. In anderen Situationen (z.B. in der Klassik) ist er mein idealer "Nebenmusiker".

    idealerweise hast du einen banddienlichen Minimalisten am Drumset, dann kannst du im Prinzip alles ergänzend spielen, was der Drummer nicht spielt, du kannst mit dem Drummer gemeinsam spielen (stellenweise) um Akzente zu setzen, den Groove "fetter" zu machen, genauso idelalerweise instrumentierst du so, daß man dich als eigene Stimme wahrnimmt.


    Basics an diversen Perc.-Instrumenten sind sehr hilfreich, aber im Endeffekt ist viel wichtiger, daß du mit dem Drummer (und dem Bassisten!) auf den Punkt spielen kannst, sprich man hört euch beide GEMEINSAM und es gefällt - nichts schrecklichers, wenn da zwei Egomanen aufeinandertreffen, die beides alles spielen und sich ständig gegenseitig auflaufen lassen.
    Genauso scheiße, wenn Drummer und Percussionst gänzlich verschieden phrasieren/grooven.
    Wichtig ist einfach Fantasie und mit der Zeit die Gabe, zu ahnen/wissen/..., was der Drummer spielen wird um mit ihm zusammen was interessantes abzuliefern, dazu ist halt etwas Technik nötig um mithalten zu können.


    Wenn ich so ein Anbebot bekommen hätte, würde ich den Drummer bitten, mit ihm zusammen einfach mal etwas zu jammen, dabei könnt ihr beide feststellen, ob ihr überhaupt "miteinander könnt", wenn das geklappt hat, einen zweiten Durchgang zusammen mit dem Bassisten - wenn das funktioniert, geht in der Regel auch die komplette Band.



    ... bei "echter" Latin-Musik sieht das aber ganz anders aus, da haben die Percussionisten meistens sehr festgelegte Stimmen und auf sehr festgelegten Instrumenten - da sind tiefgreifende Vorkenntnisse unersätzlich...