Beiträge von Lite-MB

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    Original von trommelmann ... Aufgrund ihrer Dicke schon ...


    und unterstützt durch die richtige Anschlagtechnik

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    Original von d0om
    diese ''drumplates'' kosten sich aber bestimmt einiges?


    ...wenn du schon ständig Kokolores schreibst - und dann noch in schlechtem Deutsch, dann mach wenigstens das Baden von deinem Baden-Württemberg raus.
    Sonst glaubt man noch, hier wären alle leicht daneben... :]

    hab ich auch schon selber gebaut - da ich gerade auf die Schnelle nichts Geeigneteres hatte, habe ich 19mm weiß beschichtete Spanplatte genommen - nicht optimal, aber hat gar nicht so schlecht geklungen.


    über die Abmessung kann ich nichts sagen, habe das Teil vor Jahren mal irgendwo vergessen...

    möchte mich wavey anschließen, Wärme/Kälte sind nicht das eigentliche Problem, sondern die Feuchtigkeit, vorallem die schnelle Änderung der Feuchte.


    Z.B. Gigs in der Abenddämmerung Openair sind besch...eiden, oder Festzelt, wenns draußen regnet, etc.


    Im Proberaum, auf einer "normalen" Konzertbühne, bzw. zu Hause im Keller hatte ich nie Probleme, auch nicht mit großen Rahmentrommeln oder Djemben.



    Noch ein kleiner Hinweis, wenn du die Stimmung wegen Feuchtigkeit nach oben gedreht hast, auch wieder zurückspannen!! Sonst kann dir das Fell in normaler Umgebung reißen.

    Das Pandeiro kommt halt klanglich für diese "europäische" Musik nicht in Frage, deshalb habe ich ja auch vorgeschlagen die Schellen auszutauschen.


    Dann hätte man ein gut zuspielendes Instrument (Rahmen und Fell vom Pandeiro) und die schellen aus dem Schellenring, die zur Musik passen.



    Ich spiele schon einige Jahre Pandeiro und mir persönlich gefällt der Sound der Pandeiro-Schellen erheblich besser, als das "Geklingel" der Schellen-Tambourins, aber wo der Pandeiro-Sound nicht passend ist, ist er halt nicht passend...

    wer Taiko sagt, kann auch Buk sagen - diese koreanischen Gong-Trommeln gibt es ja auch mit einem Meter Durchmesser (und größer).


    Die haben da zweierlei Arten zu spielen, entweder hängt die Trommel senkrecht in einem Ständer oder hängt fast waagrecht in einem anderen Ständer - jeweils an drei kräftigen Seilen.


    Zuhause in der Mietswohnung geht sowas halt gar nicht, deshalb haben die Buk-Spieler zum Üben eine dicke (massive!!) Holzscheibe und darauf sind dann wahlweise (reboundabhängig!) richtig dicke Filz- oder Gummischeiben aufgeklebt, so, daß Randschläge auf dem Holz möglich sind. Zur weiteren Dämpfung steht der Ständer auf einem dicken Teppich.


    Die Holzscheibe wird auch mit Seilen (anderes eingestellt) in die normalen Buk-Ständer gehängt, so daß die Filz/Gummi-Lage dem Schlagfell entspricht.


    Die Schlägel sind recht ähnlich.
    Sound gibts natürlich kaum, vorallem nicht bukähnlich...



    Meine Frau hatte diese Übe-Scheiben, wir haben sie aber wieder verkauft, da wir extrem günstig wohnen, die Buks stehen im Wohnzimmer (sind ja wesendlich edler als viele Möbelstücke) und können problemlos "original" gespielt werden - der einzige, den es stört, bin ich - mich nervt, daß die Gläser in den Vitrinen "hüpfen"...

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    Original von Manson
    Stimmt man die dann nich mittels Wärme bzw. Kälte?

    ...+ feuchtem Lappen


    bei den großen Bodhrans (Rahmentrommeln) wird das so gemacht, aber da ist ziemlich viel Erfahrung notwendig - da habe ich hinterher schon Felle gesehen, die waren wesentlich schlapper als vorher...



    ich spiele ein kleines Tambourin von "Studio 49", der Spannmechanismus ist recht sinnfällig und stabil, das Teil hat etwa 10" - und da beginnt auch schon das Problem. Ich hatte noch nichtmal von Studio 49 ein passendes Ersatzfell bekommen, letztendlich habe ich mir ein kl. Djembefell gekauft und selber aufgezogen.


    Dafür sind die Schellen sehr durchsetzungsfreudig und gutklingend - sprich , das ist kein nerviges Geklingel, sondern ein definierter und harmonischer Sound.



    Für einen Bastler käme vielleicht folgende Lösung in Frage, ein Pandeiro mit Plastikfell und einen preiswerten Schellenring (der gut klingt!) anschaffen und dann einfach die Schellen austauschen. Mit etwas Gefühl und einer spitzen Zange lassen sich am Pandeiro die Stifte der Schellen rausschieben.

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    Original von renttuk ... das 14er crash halte ich für weniger interessant ...


    aha, und warum?


    ich habe ein 14er Avedis-Crash ziemlich dünn, wiegt so um 750-760g, um 1968 (+/- 2 Jahre) neu gekauft.
    Wenn ich bei Kneipen-Gigs überhaupt ein Crash mitnehme, dann ist dieses immer erste Wahl.
    Die dünnen K's kommen erst viel später...

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    Original von Rockstar
    Irgendwie geht bei mir das Stück nicht.


    ich mußte es auch zuerst auf die Festplatte laden - direkt abspielen ging auch nicht.



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    Original von kerplunk ... Lite-MB, nichts für ungut, aber ich glaube du hast dich ein bisschen im Ton vergriffen ...


    ...warum fällt mir nur das spontan ein: "...der getretene Hund bellt..."?

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    Original von kerplunk ... Eventuell auch das Comping noch ein bisschen ausbauen ...


    Das ist immer wieder die alte Frage, spielt man das als Musiker, ...oder als Drummer??!


    Die Big Band hat knapp 20 Beteiligte, der Drummer ist da 1/20 vom Ganzen, für alle Musiker liegen Noten auf (auch für den Schlagzeuger!!), warum in aller Welt sollte der Schlagzeuger das "Exklusiv-Stück" in der Big Band sein, der da alles zufrickeln muß?
    Al_Sabbah spielt sehr vorbildlich und banddienlich.

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    Original von Al_Sabbah ... Lite-MB : kannstu mir nochmal kurz erklären, wie du das meinst mit dem "Zeitintervall" von harold jones? Ist das von dem irgendwie besonders? ...


    Überhaupt nichts besonderes - ich hatte nur die Idee, daß du dir die Originale Basie-Aufnahme aus den 60igern öfters angehört haben könntest (Harold Jones war der Drummer bei dieser Aufnahme), dabei kann man die leichte Verschiebung gefühlsmäßig gut erfassen, die aus dem Laid Back kommt und den Kicks voll auf den Beat/Offbeat.


    Das hatte ich versucht mit "Zeitintervall" zu beschreiben (mir ist grad nichts besseres eingefallen), weil das auch die Zeit sein könnte, um die die Kicks zu spät kommen.
    Ist mehr gefühlt, ich kann es nicht handfest begründen.
    ...ich glaube einfach, daß die Verzögerungen bei dir musikalischer Natur sind und keine technischen Hänger.

    Al_Sabbah
    mir gefällt die Aufnahme auch recht gut, die "Wackler" sehe ich überhaupt nicht eng, es hätte ziemlich sicher Probleme gegeben mit den Bläsern, wenn du stur durchgespielt hättest - das hast du instinktiv richtig gemacht.
    Wenn überhapt, dann ist das allen Musikern anzulasten.


    Nachfolgend kein Gemäckel, ich will Deine gute Leistung nicht schmälern, aber ein paar Tips...
    ...du bleibst nicht konstant beim Laid Back, aber das ist genau das, was die Leichtigkeit vom Original ausmacht, du läßt dich von deinen Bandkollegen mitziehen und spielst zwischendurch immer wieder auf dem Beat. Das ist aber nichts, was man aus einem Buch lernen kann, das bringt nur das Üben/Proben mit der Band, ich kann jetzt auch gar nicht sagen, ob es an dir alleine hängt, oder ob die Kollegen in der Rhythmusgruppe da noch "mithelfen" - das ist insgesamt eher eine Bauchsache und das Durchhalten eine Frage des Selbstbewußtseins. Beides kommt mit der Übung und der Routine. DAS WIRD SCHON!!


    2-3 Kicks kommen zu spät, wahrscheinlich hast du das Zeitintervall von Harold Jones verinnerlicht, aber weil du in diesem Moment nicht Laid Back spielst, verschieben sich auch die Kicks nach hinten, im Währenden merkst du dann, das es nicht paßt und dann wirst du hektisch.


    Das Vorbereiten der Breaks, Kicks,... ist Personalstil, das kannst du machen wie du willst, ich persönlich finde, daß da oft weniger mehr ist - wichtiger ist genau auf den Punkt zu spielen.

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    Original von Drummer66 ... Die letzte kaputte Klaue ist gerade in einer Werkstatt zwechs Anfrage "stabilerer Nachbau", deshalb kann ich kein Bild liefern...


    Versucht das mal konstruktiv so anzugehen, daß das Material nicht gebogen werden muß - sprich aus einem massiven Teil rauszuarbeiten. Dabei aber scharfe Kanten vermeiden, somst hast du auch damit Probleme durch die Kerbwirkung.


    Durch das (kalte) Biegen entsteht im Bereich des Radius Kaltverfestigung, dadurch wird dieser Bereich spröde und hart. Wenn die Belastung groß genug ist, reichen die "Kerben" in der Materialstruktur um dann dort anzufangen zu reißen.
    Messing und Alu sind da besonders empfindlich, tritt aber auch bei anderen Materialen auf, auch bei Stahl...



    ...aber das Problem sollte bei SONOR bekannt sein??!!



    Edit: ich weiß nicht, wie das Teil hinterher optisch aussieht, aber es käme auf den Versuch an - ein Original-Teil von SONOR zu glühen, vielleicht ließe sich da die Materialstruktur wieder richten. Da wäre ein Werkstoff-Fachmann gefragt, kann aber durchaus sein, daß durch das Biegen auch schon Feinrisse da sind, dann hilft auch das Glühen nichts.

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    Original von Signature4ever ...Gewinde sucht man da vergebens - am oberen Rim sind Kugellager bzw Laufrollen, die in einer Bahn am "Käfigrim" geführt laufen ...


    ...das Prinzip ist die "schiefe Ebene", ob als Gewinde, als Keil oder als Laufbahn für Kugeln ist letztendlich wurscht...

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    Original von Wolle S. ...da man sowas dann nicht durch geschicktes Feinfrickelstimmen ausgleichen kann ...


    selbst das könnte ich mir vorstellen - daß man die Zugstangen unten in Längsrichtung einzeln feinjustierbar macht. Beim jetzigen Aufbau halt auch wieder auf beide Felle...

    meachanisch sehe ich keine Probleme, weder vom Gewinde, noch von den Material-Paarungen. Mt zwei 2-3 Maschinenbauer-Kniffen läßt sich das Gewinde immer perfekt einfädeln, für jedermann.


    Mich stört auch eher, daß die Felle nicht unabhängig voneinander zu stimmen sind - ...obwohl, wäre für viele vielleicht auch kein Nachteil...?!

    von mir auch mal ein bißchen Name-Dropping aus den Randbereichen:


    Marcos Suzano - Pandeiro
    Glen Velez - Rahmentrommeln
    Mamady Kéïta - Djembe


    Reinhard Flatischler - musikalischer Grenzgänger


    Kodo - trad. jap. Trommeltruppe

    was sich z.B. verbessern läßt, ist die Aufstellung der Band - ganz weg davon, daß der Drummer (wie beim Blasorchester) hinter dem Haufen sitzt.


    Das Schlagzeug sollte min. gleichauf, wenn nicht sogar etwas vor den Bläsern stehen, aber so, daß er diese noch alle sehen kann. Die anderen Musiker der Rhythmusgruppe in komfortabler Hörweite.


    Hier wird mal grundsätzlich von völlig falschen Voraussetzungen ausgegangen. Min. 80% aller Big Band-Gigs spiele ich gänzlich unverstärkt, wie die Bläser auch, das sind akustische Gigs (vor allen, da es ein unangemessen hoher Aufwand ist, alle Musiker opimal abzunehmen), Mikros gibts für die Solisten (aber nur für die Soli!) und für den Gesang.
    Also gibts auch kein Monitoring, was ich nicht höre, weil ich laut war, ist weg.
    Auf der anderen Seite habe ich eine Führungsfunktion an den Drums, d.h. im Gesamtkontex muß ich immer hörbar sein.
    Big Band ist eine Erfahrungssache, das kann man nicht eben mal nebenbei auch noch mitmachen, das muß man lernen, üben, machen.


    ...und ich habe keine Probleme, mich mit einer 18er Bassdrum unverstärkt, an der richtigen Stelle durchzusetzen, genauso wie ich keine Probleme habe, mit meiner 14x8" PhonicPlus an der richtigen Stelle zu "drücken" aber pp zu spielen.