Beiträge von Drumstudio1

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    Wäre dann aber doch recht verwundert da genau das in so vielen endlosen Threads Hauptbestandteil der Grundsatzdiskussion war.


    Ich verstehe gut was Du meinst.
    Dies ist aber vielleicht die Crux, die wir manchmal auf diversen Ebenen des Internet und auch in diesem Forum haben.


    Manche haben womöglich aufgegeben (oder haben banal nicht immer de Zeitressourcen... oder die Nerven... hahaha) immer wiederkehrende falsche oder sagen wir "einseitig kolportierte Dinge" richtigzustellen.


    Wie oft lesen wir auch hier im Forum:
    a.) Base-Drum :D
    b.) Pinstripe-Felle hätten Öltropfen zwischen den Lagen ;(
    c.) Die 12" Tom meines Drumsets hängt schief (einer der langwierigsten "Glaubenskämpfe" bzw. Paradigmenstreits in Bezug auf "der", "die" oder "das")
    d.) Mein Drumset ist von Remo (weil auf dem Schlagfell Remo steht) :D


    Dies und ähnliches ist oft richtig gestellt worden. Aber nicht immer. Das ist gerade für Rookies heikel, die ja auf der Suche nach möglichst richtigen Antworten sind. Aber so toll dieses Forum ist, nicht oft aber eben auch nicht selten bleiben eindeutig falsche oder manchmal (freundlicher formuliert) umstrittene bis an der Grenze zur Wahrheitsdehnung befindliche Aussagen, bestehen. "Man" sicher kann nicht alles leisten.

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    Oh, nicht schon wieder. Diese Mär, dass Roland angeblich die Sounds sysnthetisch erzeugt, hält sich ebenso hartnäckig wie einst die Behauptung, Spinat würde unglaublich viel Eisen enthalten. Falsches wird durch viel Wiederholung aber nicht richtiger.


    Diese Meinung wurde stets nur von einer Minderheit vertreten.


    Friends and me erinnern noch Drum-Samples und suboptimales Rohmaterial und Antriggern! von Drumpads vom C64. hahaha. Göttlicher Kult war das in den Achtzigern. Ja, es tut sich was, alle paar Jahre wird es ein Stückchen besser.


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    Falsches wird durch viel Wiederholung aber nicht richtiger.


    Selbstherrliche Beweihräucherung im Schutz der Anonymität des Webs wird durch Wiederholung aber auch nicht cooler sondern bleibt "narzisstischer Auswuchs" ;)


    Demut ist eine Tugend. Mal `drüber nachdenken.

    snafu


    Das paßt genau zu dieser (Hör-)Vermutung von mir:

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    Das wäre durchaus denkbar, wenn die zugrundeliegenden "Sounds" aufwendiger,differenzierter, authentischer als Datensatz implementiert sind.


    Ob dem so ist vermag ich noch nicht zu beurteilen.


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    Etwas Hoffnung (im Sinne realistischerer Sounds und Dynamik) macht mir auch das Bassdrumdemo-Video. Da ist insbesondere bei den Passagen des dynamischen Bassdrumspiels des Drummers manches, dessen was man vom Modul als "Gegenleistung" hört, nicht sooo übel.

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    Theoretisch sicher.


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    Nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch ;) (ich beschäftige mich von Berufswegen damit)


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    ... liegt an einer extrem selten anzutreffenden Konstellation, dass ein Entwickler in beiden Welten gleichermaßen zuhause ist.


    Genau deswegen schrieb ich: in der Theorie sicher! :thumbup:


    In der Praxis eben oftmals nicht bzw. sehr selten, weil es eher wenige Menschen gibt, die beide Herzen in einer Brust tragen.


    Genau Dein Schlußsatz bestätigt genau meine Sichtweise bzw. meine Argumentation :D


    Vieles hat historisch mit den (akademischen) Bildungsinstitutioen zu tun aber das führt hier zu weit, und seit 2-3 Dekaden wird ja erfreulicherweise in diversen Bildungsstätten einiges getan bzw. diverse Skills verbindendes :D implementiert bzw. zu fördern versucht. Auch hier habe ich Hoffnung.


    Jetzt bin ich aber off. Damit es nicht Off-topic wird.

    Theoretisch sicher. :D


    Ich kenne kein E-Drumsytem, dass den Zusammenhang zwischen Felldehnung/Beugung und dem beim akustischen Drumset auftretendern manig-fachen Tonhöhen-, Oberton- etc. etc. und banaler "Klangverändungen" in annähernd realistischer! Relation zum Impact gerecht wird. Von den nachfolgenden! Wechselwirkungen mit dem Kessel bzw. dem Resonanzfell, den Laufzeiteffekten, dem Raum, etc. etc. ganz zu schweigen.


    Daran! ist freilich nicht Newton schuld :D


    Aber das kommt auch noch, da bin ich sehr zuversichtlich. Mehr Prozessorleistung bzw. "Realtime-Veränderung" klang- und tonhöhenbestimmender Parameter nebst den diversen Wechselwirkungen, mehr Verständnis! von Drummern wie von Ingenieuren, was beim Trommeln faktisch tatsächlich passiert und wie vielschichtig die Parameter des Konstrukts Trommel zusammenwirken etc.


    Es hat sich schon manches verbessert und ich bin hoffnungsvoll, dass Menschen noch weiter dazulernen. Unser Forum trägt auch fast täglich in einem wenn auch mitunter kleinen Rahmen dazu bei.

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    Bei Drums ist allein eine Membran schon 2D


    Da habe ich massive :D Zweifel.
    Für mich ist bei Drums schon das Schlagfell selbst (die erste Membran) in der Praxis schon 3D.
    Denn es geht ja nicht nur um die Position des Stockes Richtung "X- oder Y-Achse" sondern auch die Dehnung des Felles beim Impact durch den Trommelstock (wenn man so will also noch eine sehr frequenz- und letztlich auch klang-bestimmende "Höhenvariable" - letzteres hier sogar in doppeldeutigem Wortsinne).

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    Wenn die neuen zugrundeliegenden Samples eine bessere Qualität haben (mehr Samples pro Instrument, mehr Velocitylayer ), dürften sie auch mehr Speicherplatz belegen.
    Weniger Instrumente, aber in höherer Qualität kann man als Veredelung bezeichnen.


    Richtig. Ich sage seit Jahren: "lieber nur 2 oder 3 Drumkits in einem Modul (die aber authentisch klingen) als 878343 Sounds die neben Trillerpfeife, orgiastischem Stöhnen und Atombombenabwurf, kein einzig gut klingendes Drumset abbilden." :D


    Insofern wäre eine Reduzierung von Quatsch-Sounds ;) zugunsten von Klanggüte und Authentizität der Abbildung eines akustischen Drumsets endlich ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn dem so ist... ?

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    Verstehe ich das richtig? Das Reduzieren ist ein Veredeln?


    Das wäre durchaus denkbar, wenn die zugrundeliegenden "Sounds" aufwendiger,differenzierter, authentischer als Datensatz implementiert sind.


    Ob dem so ist vermag ich noch nicht zu beurteilen.

    Im Ansatz höre ich bei manchen Videos (im Web gibt es heute ja noch 1-2 andere Videoquellen) bei manchen Toms bei schnellen Schlagfolgen bzw. auch bei der Snare noch Machine-Gun-Artefakte. Ich finde sie allerdings (wenn? ich richtig höre) nicht mehr ganz soo heftig wie zuvor. Ich hoffe es ist aufgrund des neuen Mopduls durch Layern oder meinetwegen schnelles "fuzzy-logic"-ansteuern verschiedener Parameter bzw. rasches "modul-genereriertes real-time-variieren" diverser Soundparameter möglich, dies noch deutlicher zu entschärfen.


    Als erstes muß!!! man bei einem neuen Modul darauf achten, dem Vorurteil (das bei E-Drums noch Machine-Gun-Salven auftreten) deutlich hörbar entgegenzutreten.


    Ich kann mir nicht vorstellen (trotz der ernüchternden Erfahrung der vielen Vorgängermodelle), dass Roland dies nun beim 50´ er nicht endlich adäquat lösbar macht. Ich habe also noch etwas Hoffnung, dass wenn sich jemand in die Architektur hineinfuchst, dass da noch besseres möglich ist, als bei den bisherigen Demos.


    Etwas Hoffnung (im Sinne realistischerer Sounds und Dynamik) macht mir auch das Bassdrumdemo-Video. Da ist insbesondere bei den Passagen des dynamischen Bassdrumspiels des Drummers manches, dessen was man vom Modul als "Gegenleistung" hört, nicht sooo übel.

    Super Beitrag. Humorvoll und vieles inhaltlich bedenkenswert. :thumbup:



    Edits:

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    Es muss ja nicht immer aufwendig und teuer werden, ich finde z. B. die Fame und Millenium Pro Fuma einfach und zuverlässig,


    Hier sei der Einwand erlaubt :D , dass die Fame z.B. 9001 (ich habe das Doppelpedal) mitunter bei Drummern die mit einer "Seitendrift" spielen bzw. den Fuß nicht gerade auf dem Pedal aufsetzen bei manchen Bass-Spannreifen zum "Schrägstellen" neigt. Man muß also manchmal bei der Fame die Flügelschraube anziehen bis der Spannreif knirscht, wenn man das verhindern will. Das mag ich garnicht - bedenkt man den Einzel-Preis mancher Bass Spannreifen. Ich plädere ja für einen möglichst gerade aufliegenden Fuß, dann verdreht sich auch die Fußmaschine von Fame nicht. Aber wer das nicht befolgt hat je nach Spannreifen Formgebung bei der Fame eher mal ein Problem.


    Dies belegt wie oft der Teufel im Detail steckt.

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    Kann das bei dem Pedal nicht mittels einer zusätzlichen Kunststoff-Unterlegscheibe unterbunden werden? Einen Versuch wäre es ja mal wert.


    Ich denke das Unterbinden wäre leicht möglich wenn ich in das Gewinde etwas Schmodder oder sonstwas mit "reindrehe". Also um die Fixierungsschraube schwergängiger zu machen. Geht bei Stimmschrauben und anderem ja auch.


    Aber es ist kurios, dass so etwas so oft in der Woche bzw. wiederholt auftritt.
    Natürlich ist das Problem lösbar. Aber es sollte eigentlich in dieser Form nicht vorkommen.
    Laufeigenschaften bleiben für meine Füße (und die diverser Kollegen) ganz toll!

    Der Thread war ab dem 2. Post :D :thumbup: schon überflüssig, da Frank 1. ein toller Drummer ist und 2. sehr gute Materialkenntnisse besitzt. Ich denke Frank wollte uns nur mal (verklausuliert - also zwischen den Zeilen) einen spaßigen Sommer wünschen :D


    Hier insofern nur mal 2-3 weitere (wiederum nahezu überflüssige) Hinweise


    Pearl P930 läuft super. Von vier Doppelpedalen (also der 932) löst sich leider bei mir bei mindestens 2 die Feststellschraube am Spannreifen. Wieder, wieder und wieder. manchmal schon noch einer Stunde wie von Geisterhand, ganz egal wie stark festgedreht diese noch unmittelbar vorher war. Die Maschine rutscht aber glücklicherweise nicht weg sondern bleibt brav in Position (ich "slide" nicht) und die Laufeigenschaftsen sind prima und gefallen mir persönlich von allen 3 Modellen am besten (wie schon erwähnt).


    Die Sonor ist preislich sehr günstig und kann (wenn man es denn will) irre leichtgängig! laufen. Wenn man auf butterweich steht, wirklich recht beindruckend (bedenkt man den Preis). Vor Jahren begegneten mir welche. Diese hatten teilweise/manchmal schon werksneu aus dem Karton recht nennenswertes seitliches Spiel am Fußplatten-Ende zum Fersenstück. Fand ich frech... da ich sowas allenfalls bei gebrauchten Maschinen nach Jahren der Nutzung so erwarten würde. Ich habe seit Jahren keine neuen mehr hier gehabt, wollen wir davon ausgehen, dass der Fertiger sowas nicht mehr so `rauslässt.