Mein Eindruck war, dass komplett-Mikrofonierung zur Spielverbesserung eher ablenkt bzw. den Sound auffettet und kleine Timingfehler oder dynamische Schwankungen maskiert.
Etwas anderes ist es, wenn man alles mikrofoniert aber diese Sgnale nicht! beim Üben auf den Ohren hat... sondern hinterher! nach dem Üben, mit zeitlichem Abstand nüchtern! die Kanäle akribisch analysiert (beim Lauschen über Kopfhörer, Hifianlage, auch mal die Spuren einzeln schaltet etc.) Alleine was man da beim Analysieren des Kick-Kanals mitunter entdecken kann... zieht vielen das Selbstwertgefühl erst mal in den Keller
Hilft aber auf Dauer, und vielen Wiederholungszyklen (wenn man sich dem stellen kann)
, deutlich besser zu werden und an eigenen Mängeln zu arbeiten.
Mit diesem Procedere kann man meiner Meinung nach massig über seinen eigenen Mikrokosmos in Sachen Mikrortiming, Dynamikkontrolle etc. lernen.
So macht das für mich total Sinn.
Aber nochmals: permanentes Drumming mit Mikrofonsignalen auf den Ohren ist meiner Meinung nach genau das Gegenteil einer Hilfe.
Edit: noch einen Satz ergänzt