Beiträge von Drumstudio1

    Das Teil funktioniert bestens! Die Rack Pipe Clamp wird ja zentimeterweit über das Rohr gestülpt und dann zusätzlich noch fixiert.


    Ich hatte somit längere Zeit an meinen Peatrl Racks ein 14" oder auch bei anderen Drum-Aufbauten ein 16" Tom in Kopfhöhe montiert.
    Das einzige Risiko war, dass ich mir beim Vorbeigehen den Kopf anhaue (an den großen Toms) :D

    Mein Eindruck war, dass komplett-Mikrofonierung zur Spielverbesserung eher ablenkt bzw. den Sound auffettet und kleine Timingfehler oder dynamische Schwankungen maskiert.


    Etwas anderes ist es, wenn man alles mikrofoniert aber diese Sgnale nicht! beim Üben auf den Ohren hat... sondern hinterher! nach dem Üben, mit zeitlichem Abstand nüchtern! die Kanäle akribisch analysiert (beim Lauschen über Kopfhörer, Hifianlage, auch mal die Spuren einzeln schaltet etc.) Alleine was man da beim Analysieren des Kick-Kanals mitunter entdecken kann... zieht vielen das Selbstwertgefühl erst mal in den Keller :D ;) Hilft aber auf Dauer, und vielen Wiederholungszyklen (wenn man sich dem stellen kann) ;) , deutlich besser zu werden und an eigenen Mängeln zu arbeiten.


    Mit diesem Procedere kann man meiner Meinung nach massig über seinen eigenen Mikrokosmos in Sachen Mikrortiming, Dynamikkontrolle etc. lernen.
    So macht das für mich total Sinn.


    Aber nochmals: permanentes Drumming mit Mikrofonsignalen auf den Ohren ist meiner Meinung nach genau das Gegenteil einer Hilfe.

    Edit: noch einen Satz ergänzt

    Servus Frank!
    Ich mag die 930 sehr.


    Natürlich alles subjektiv, "was" sich "wie" unter den "eigenen" Füßen anfühlt.
    Vor einer Weile kostete das 930 Pedal lächerlich wenige 69 Euro.
    Jetzt leider 10 Euro mehr... aber gemessen an den guten Laufeigenschaften immer noch ein Witz.

    Zitat

    die Problemstellung nicht 100%ig verstanden haben


    Zitat

    Mein Problem besteht nun darin, das wenn ich den Snareteppich spanne, sich dieser leicht von dem Fell abhebt und somit wenig bis teilweise garkeinen Kontakt mit dem Resofell hat.


    Zitat

    Habe ihn aufgespannt und es war erst immer noch ein wenig am rascheln.


    Vielleicht liegt/lag eine gewisse Verwirrung ;) hier?
    Denn diese 2 Punkte können sehr gut zusammengehören inhaltlich, problem-symptomatisch... (z.B. wenn kein Snarebed vorhanden, falsch montierter Teppich, Tomfell aufgezogen etc. etc.) müssen aber nicht! :D (denn wenn mal etwas unkontrollierter raschelt können die Ursachen wesentlich banaler sein und dann spulen wir Drummer in aller Regel viel banalere und schnell pragmatisch umsetzbare Tips herunter, weil wir das alle! kennen).


    Das wichtigste: die Snare scheint nun zu funktionieren.
    Gut so!

    Nur noch mal um sicherzugehen:
    1.) Hat die Snare ein Snarebed ?
    2.) Ist das Snarebed auf der Resonanzfellseite wo es sich befinden sollte?
    3.) Oftmals wird der Snareteppich von den erfahreneren Drummern wesentlich leichter angezogen, als es viele Drum-Einsteiger mitunter für möglich halten.
    4.) Die Rede ist von einer Dixon Snare. Ich habe vom Bildmaterial den Eindruck es ist manches/einiges gebastelt oder womöglich sogar verbastelt? worden.


    5.) Um ganz sicher zugehen (im vorhinein "sorry :D für die albern erscheinende Frage): es ist wirklich auf Resofellseite ein Resofell für Snares! (also ultra dünn) aufgezogen und nicht etwa ein Ambassodor oder Diplomat für Toms?

    In Anbetracht der extrem guten Laufeigenschaften der 932 würde ich (wenn Hochgschwindigkeitsartistik im Black-Metal-Bereich nicht das Ziel ist :D ) kein anderes Pedal kaufen. Das Teil läuft sagenhaft und ist zur hier vom Kollegen genannten (klassischen) P880 nochmals eine dramatische! Verbesserung in der Pearl-Geschichte in Sachen Laufeigenschaften.


    Vom P932 einfach die Kardanwelle nebst Doppelpedal weglassen und die Sonne-Aufgehen lassen. Das Teil ist läuft unter den Füßen sehr, sehr vieler Drummer super.


    Was viele auch vergessen: die 932 Demonator hat das Feature! das Cam zu entfernen. Durch Abschrauben des orangenen Cams (ab Werk vormontiert) kann man diese also kinderleicht auf ein lineareres Feel umstellen.


    Solltest Du Deine verkaufen wollen (hätte ich je nach Preis Interesse). Ich habe schon mehrere und könnte noch! eine gebrauchen. :D

    Einen der schwerwiegendsten Edit-Fehler oder? "CD-Glitches" durften Kiss-Fans around 2012 vernehmen.


    Die Neuabmischung bzw. Studio-edits des alten LP-Klassikers von 1976 "Destroyer" mit dem 2012 Titel "Destroyer Resurrected" (über den Sinn solcher Neuabmischungen/Edits kann man sicher herzhaft streiten) hatte beim Song "Flaming Youth" in den ersten Sekunden deutlich hörbar einen heftigen "Ruckler".
    Erstaunlich, dass sowas "widerstandslos durch Abhörohren ;) rutschte" ... denn man muß den Song nicht mal kennen, um irritiert vom Stuhl zum kippen, aufgrund des Fehlers.

    https://www.youtube.com/watch?…L553318AF1CB1DC55&index=5


    Nur mit Unblock-Youtube hörbar... lohnt aber die Mühe. Ich fand es damals wie heute heftig.
    Der Fehler wurden wohl in späteren Neuauflagen der "Destroyer Resurrected" beseitigt.

    Ring Of Fire CD„The Oracle“
    Song: „Face the Fire“


    Ring Of Fire, Allstar Neoclasscial Progressive-Powermetal-Band.


    Wahrscheinlich höre ich falsch.
    Wer jetzt sagt „es soll so sein wie auf CD, es sind punktierte Septolen der Kick bei 478 BPM, die müssen so klingen“ hat meinen Segen ;)


    Für mich klingt es als würde wenige Sekunden nach 59:12 die schnelle! Kick irgendwann etwas abweichen bzw. schwimmen und dann dann nach weiteren Sekunden irgendwann wieder „rund“ und genau! in Time (um 59:19) weiterspielen. Kann auch Gebastel am PC im Studio beim Überblenden von 2 verschiedenen Einspiel-Varianten als Ursache sein... oder brutale Fehlwahrnehmung von mir... ?


    Ich hörte diesen Song around 2002 sehr selten... meinte aber stets an der identischen Passage als Zuhörer innerlich unruhig zu werden. Erst! durch die entstandene Unruhe hörte ich genauer hin und meinte dann die Kick als Ursache für meine innere Unruhe zu orten. Es mag aber ein Hör-Bias von mir sein.


    Somit insbesondere dieses Beispiel ohne Gewähr. Denn diese Musiker sind interstellar gut!!! und mein betagtes Gehör kann hier im hohen Tempo sowieso nicht mithalten.
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=pyKfliIeJuk[/video]

    Zitat

    Zuerst mal: Super Idee für einen Thread! Ich freue mich schon jetzt auf viele feine Musik-Goofs!


    Thanks lieber Kollege!

    Das nächste Beispiel ist gegenwärtig leider, leider nicht so gut über Youtube verifizierbar. Es richtet sich eher an jene, die die CD im Original! (also in sehr guter Tonqualität) zu Hause haben.


    Journey „Revelation“– bzw. „The Walmart Years“ ;)


    Die Freude der Fans war im Jahre 2008 groß, als für kleines Geld in den USA exklusiv über Walmart vertrieben, ein Journey Triple-Pack veröffentlicht wurde.


    Eine CD mit nagelneuen Songs der Band, eine Live-DVD und eine weitere CD mit Neueinspielungen der größten Journey Klassiker. 3 Silberlinge zum Preis von einem!


    Alex Hlousek brachte mir an einem netten Nachmittagsdrummerplausch freundlicherweise (m)ein Exemplar mit. Danke nochmal!


    Um so größer meine Verwunderung einen (vermuteten) Punch-In oder sonstigen Mix-Kalauer zu entdecken. Die „Lokalisierung“ ging sogar ganz ohne Kopfhörer und schon beim ersten oder 2. Hören des Songs entdeckt.


    In der Neuaufnahme von Wheel in the Sky recht deutlich bei 1:08 und 2:08 Minuten.
    In der Vokalisten-Zeile „Uhh, I don't know where I'll be tomorrow“ ist scheinbar? ein punch-in vorgenommen worden. Die Silbe ist im Wort „where“ (man hört nur „whhh...“ bzw. eine Art subtiles „Ploppen“ oder ähnliches) brutal abgeschnitten bzw. falsch ge-puncht und wirkt dadurch auch rhythmisch für mein Drummergehör irritierend bis verstörend. Ich denke nicht, dass er da Schluckauf hatte. Wobei auschließen möchte ich es nicht :D Es wirkt aber eher wie ein Punch-In Fehler wie sie irre schnell passieren können. In jedem Falle ist das Ergebnis für mein Gehör störend. Ich höre Musik oft zum Einschlafen.. hahaha - ohne Witz! Wenn solch ein „a-rhythmischer“ ;) Kalauer kommt bin ich sofort aus dem Halbschlaf gerissen und sitze mit erhöhtem Puls aufrecht im Bett :D . So war es dann auch beim Hören dieses Songs.


    Nur zum Sichergehen:
    Es betrifft nur die von Kevin Shirley produzierte Neueinspielung von „Wheel in the sky“ von der Journey CD „Revelation“ aus dem Jahre 2008.


    Mit Kopfhörer hört man ihn besser... geht aber auch ohne (je nach Speakerbox).
    P.S. Mein teuerster Kopfhörer Zuhause kostete 39 Euro. Meist höre ich leider über einen Billighörer für 12.90 Euro ab – den Superlux HD-651 . Die genannten Beispiele sollten also weitestgehend auch für andere reproduzierbar sein ;)


    Leider finden sich bei Youtube nur radikal runtergerechnete Versionen mit grottig-schlechtem Klang. Man kann das oben beschriebene Phänomen hier kaum wahrnehmen (allenfalls bei 1:08 hörbar) bzw. mißverstehen bzw. garnicht wahrnehmen. Wer die CD „Revelation“ im Original abspielt hört es unmißverständlicher! Ich habe es auf diversen CD-Playern abgehört. Insofern ist der Link, leider, leider nicht so optimal. Schaut Zuhause! ob Ihr die Cd habt.
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=lftcCDTwmw4[/video]

    Zitat

    Das Käng-Becken zwei Takte vorher fällt natürlich störender auf


    :thumbup:
    Störend ist relativ. Ich mochte genau jenen Sound allerdings auch nie besonders. Den muß man freilich auch nicht entdecken... da er so prominent im Mix ist.
    Die Priest Platte "British Steel" weist abseits von diesem kuriosen/diskussionswürdigen China ansonsten sensationelle Beckensounds auf. Freilich lauter als heute Becken im Mix repräsentiert werden. Man munkelt es sei dort einiges einer Schweizer Firma eingesetzt worden. Ich denke, der Hersteller ist hier eher sekundär... die Aufnahmetechnik bzw. der Mix gelang für das Jahr 1980 SENSATIONELL in Bezug auf den Klang von Hihat, Crashes, Effektbecken. Selten zuvor und kaum noch danach haben Becken in einem Band-Mix so viel Stellenwert bzw. Raum erhalten.

    Je länger man Musik aufmerksam hört, je feiner wird im Laufe der Jahre und Jahrzehnte die musikalische Differenzierungsfähigkeit.
    Das ist eine Binsenweisheit... und doch bis ins Alter spannend zu erleben bzw. "introspektiv" ;) zu verfolgen.


    Ich erinnere mich auch noch an diverse „Liner-Notes“ vieler früher CD's Anfang bis Mitte der Achtziger. Als Konsument hatte man eigentlich tollen Klang erwartet vom Übergang der LP zur CD, aber viele professionelle Labels machten bei ihren CD's im Booklet darauf aufmerksam, dass gerade aufgrund des neuen Mediums (ich gebe zu, die CD gibt es mittlerweile seit Jahrzehnten) eventuell Mängel der Aufnahmen nun beim Zuhörer beim hochwertigen Medium CD besonders offenbar werden könnten. Man meinte u.a. damals originär wohl eher das Rauschen alter (Master)Bänder... aber im Laufe der Jahre war für mich immer mehr zu entdecken.


    Ganz wichtig: wir alle machen Fehler. Es geht nicht um „Vorwürfe“ ;) im Sinne von „wie kann das passieren?“ sondern ganz im Gegenteil: das kreative feinkalibrieren der Gehörgänge bzw. das gegenseitige Aufmerksam-Machen und Vergleichen im Sinne von: „hört ihr das auch?“ im Zusammenhang mit Spaß! :D und nicht zu viel Ernst.


    Das manche ambitionierte Musiker bei Kleinstlabels oder Selbstvermarktung schnell mal etwas überhören oder übersehen ist erst recht verständlich. Um jene geht es mir nicht!


    Ich möchte mich auf hoch-professionelle Aufnahmen wohlbekannter internationaler Bands/Interpreten beschränken, die mancher vielleicht sogar schon viele dutzendmale + X im Leben gehört hat.

    In den letzten 2 Jahrzehnten habe ich kurioserweise sehr viele „Dinge entdeckt“ und doch konnte ich bei manchen Songs die ich seit Jugendjahren höre, plötzlich Dinge zum ersten Mal wahrnehmen. Mir macht diese Form des Gehörtrainings „im Geiste Sherlock Holmes“ ;) Spaß und ich fände es schön, wenn in diesem Thread neben dem unterhaltsamen, spaßigen Entdecken auch etwas „pädagogisch“ das Hörvermögen geschult wird.


    Beispiel 1:
    Die alte Refrain-Hymne von Judas Priest „United“.


    Früher als junger Mensch war mir und Kumpels das nie aufgefallen... aber neulich beim Joggen über Mp3... hoppla.


    Es klingt als wäre monaural auf der rechten Seite des Mix ein Ton womöglich einer ultra-cleanen E-Gitarre? oder sonstiges...
    Ein falscher! Ton wohlgemerkt der da eigentlich nicht hingehört. Vielleicht irgendein Artefakt von einer früheren Aufnahme oder eine sonstige Unachtsamkeit... ? Aber es gehört nie und nimmer in diesen Song an diese Stelle und ist beim Endmix offensichtlich überhört worden.
    Über Lautsprecher früher abgehört fiel mir das jahrzehntelang nie auf. Aber beim Joggen unlängst, war es dann soweit.


    Kopfhörer (für bessere Abhörkontrolle) aufsetzen und los geht es!

    Nochmals: dissonanter Ton (ganz rechts) bei Minute 1:21. Im letzten Ausklingen der Endung „Stand“ bzw. unmittelbar danach (Vocal-Zeile: „Make a stand“) ist der "suboptimale" :D Ton hörbar – denke ich ;)

    [video]http://www.youtube.com/watch?v=QbL8n2LurzA[/video]

    Sorry, in diesem Falle die Endorsement-Logik falsch verstanden ;)


    Zitat

    Warum haben die ihm PDA gedost und nich WD? Würde WD nich mehr Glamour und Ruhm einbringen? Besonders bezüglich der constant-present-double-horn-perforation?


    Er soll vorrangig Papperlapapp aufwerten.
    Nicht Papperlapapp ihn.