Beiträge von Drumstudio1

    RIP Jimmy Bain 19.12.1947 - 24.1.2016


    Er war einer meiner Heroes am Bass (seit ich ca. 16 Jahre alt war).


    Die Rainbow "On Stage" hörte ich unendliche Male. Es dürfte von den Rillen des Vinyl nicht mehr viel übrig geblieben sein. Einer meiner absoluten Favoriten an Live-DLP''s damals wie Heute!


    Das Rainbow "Rising" Meisterwerk kennt ohnehin jeder Musiker meines Jahrgangs. Auch mit Jimmy am Bass.
    Ebenso die frühen "Dio" Band-Veröffentlichungen mit Jimmy am Bass, dürften den meisten bekannt sein.


    Sein Bass-Spiel wirkte oft sehr simpel bzw. Grundton-orientert. Aber es war - schwer zu beschreiben - in den Ohren vieler genial auf den Punkt bzw. zum jeweiligen Song beeindruckend! stimmig.


    So findet sich sein Bassspiel folgerichtig auch auf der ein oder anderen Scheibe wo es der normale Musikkonsument vielleicht garnicht vermutet, da Jimmy abseits der 2 obengenannten, weltberühmten Bands auch ab und an herbeigerufen wurde um im Studio Parts zu übernehmen.


    Unlängst schickte ich mal unserem lieben Kolllegen fwdrums einen Link zu der tollen Symbiose zwischen Drums und Bass die ich im Web entdeckt hatte, zum Fachsimpeln für uns Drummer.


    Heute paßt der Link wenn auch aus traurigem Anlaß irgendwie wieder. Das Zusammenspiel von jimmy und Vinny (Appice) dieses Links st fantastisch. Mitunter braucht man viele Jahre der Gehörschulung um zu ermessen, wie gut! das Zusammenspiel zwischen Bassisten und Drummer gelungen ist und woran tausende andere scheitern (die den Song covern).


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=lkzSEDM7Y_0&feature=youtu.be[/video]

    "Partnerwechsel" unter Musikanten gab es immer wieder. Aus den verschiedensten Gründen.


    Mitunter straucheln aber nicht nur Endorser bei der Auswahl bzw. Fragestellung "welche Firma bietet mir (logistisch, materialtechnisch) "was", "wann","wo" und "in welchem Ausmaß?"...


    ... mitunter geht aber auch bei manchen Firmen etwas vor... und dann gibt es "Signale" und dann gehen manche etc.


    Als ich die Nachricht las, fiel mir SOFORT! untenstehendes Video ein und mein gewisses Befremden als ich dieses vor etwa 3 Jahren sah.
    Damals ging mir vieles durch den Kopf. Ich war etwas "ergriffen", und zwar mitnichten weil ich die Dialoge und Gesten wortwörtlich übersetzte sondern etwas "freier" versuchte mir einen Reim daraus zu machen.


    Mein Kerngedanke, justamente bei diesem Video vor 3 Jahren war "schauen wir mal wie lange noch?" bzw. der 2. Gedanke der visualisierte beherzte Versuch "Nicko bei der Stange zu halten"... denn damals waren ja schon einige gegangen. Dazu kam/kommt noch die Marktsituation/Position etc. etc. "der raue Wind auf stürmischer See".


    Nun retrospektiv ist es natürlich garnicht mehr wichtig zu interpretieren, weil Fakten geschaffen sind.


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=IJEeILo4stg&feature=youtu.be[/video]

    Ich mache auch gerrne darauf aufmerksam dass mit der Verlängerung der Röhre, der tieffrequente "Booom" tatsächlich zunehmen wird/kann, aber der Attack bzw. die Lokalisierbarkeit des Attack in gleicher Relation indifferenter wird bzw. je nach Standort des Drummers oder der Zuhörerschaft auch abnimmt!


    Insofern wünschst Du die Eierlegendewollmilchsau. Die ist aber nicht leicht zu züchten/finden.


    Diese "Klangrelationen" in Bezug auf die jeweilige Kesseldimensionierung ist nicht jedem Drummer bekannt, das macht auch nichts ;). "Nur" macht es Sinn vor weiterem Materialverbau sich etwas mit dieser Thematik zu beschäftigen.

    Danke für den Erfahrungsbericht.


    Prinzipiell finde ich es beeindruckend (insbesondere menschlich beeindruckend) bei solch einem "Trash-Handel" noch so freundlich zu bleiben.
    Ich erlaube mir hier mal die Bemerkung, dass nahezu jeder annähernd ambitionierte Drummer mit rudimentärer Sehkraft (vom Hörvermögen oder Professionalität will ich freundliciherweise garnicht erst schreiben) durchaus erkennt wenn 2 Becken von verschiedenen Herstellern stammen.


    Humor rules:
    Wahrscheinlich fiel nicht nur das Internet aus, sondern die Becken wurden auch von einem schnell zupackenden Schüler eingetütet und verschickt, da sich der Drummer traurigerweise Hände und Füße verstaucht hatte und somit das Verpacken und zur Post bringen nicht selbst übernehhmen konnte und durch die Augen-Laserbehandlung leider auch keinen prüfenden Blick mehr auf die Ware werfen konnte. Sonst (also abseits dieser widrigen schicksalshaften erschwerenden Umstände) wäre ihm natürlich aufgefallen, dass die Cymbals nicht zusammen gehören. Aber wir wollen ja nicht "pingelig" sein und wünschen einfach: Gute Besserung! :D

    Ich "experimentiere" :D seit Jahren mit gestackten Becken um eben genau etwas rauh-dreckiges im Cymbal-Setup zu generieren.
    Teilweise mit intakten Cymbals (dann bitte auftretende Metall-Abriebspuren bedenken bzw. Entwertung bei Wiederverkauf und auch etwaige Rißrisiken durch "mangelnde Schwingungsableitung" beim Stacken beachten) ,


    Viel lieber experimentiere ich aber mit Cymbals die schon gerissen sind. "Bitte" niemals ein gerissenes Becken (wenn Umtausch oder Kulanz abgelehnt wurde) wegwerfen... da man mitunter toll bzw. herrlich schräg klingende "Klanggebilde basteln kann und man auch wundervoll unbeschwert spielen und "trashen" kann, da kein Werteverlust mehr zu fürchten ist.


    Go for it!

    Zitat

    dass wir eine reine Hobbyband sind. Wir sind froh, wenn wir irgendwo spielen dürfen, was mit eigenem Material gar nicht so einfach ist. Wir hoffen, dass unser Demomaterial uns dabei hilft Gigs zu finden.


    Wobei wieder mal eindrucksvoll bewiesen wäre, was sogenannte Hobby-Bands alles zu leisten im Stande sind. Respekt!


    Nur da ausdrücklich nach einem Hebel gefagt wurde: es gibt eine Sache die mir etwas im Mix mißfällt. Es ist die Gitarre und deren Ambience-Sound bzw. Raum- oder Hall-Effekt. Ich hörte gerade nur schnell über die PC-Speaker.


    Konkreter: Die Gitarre (mit ihrer im Song als Trademark mehrfach gespielten PHrase: "dedett - dedett - dedett - dedett" - errstmals bei Sekunde 6) müßte für meinen Gehörgang trockener sein, bzw. dürfte nicht diesen Raumambiencve-Sound haben, um klanglich auch mehr der Funk-Spielweise oder Funk-Attitüde des Songs zu entsprechen. Durch ihren Ambience- oder Raumantreil/Hall oder whatever ;-), wirkt sie für mich in der jetzigen Form eher störend.


    Aber ohne jeden Zweifel: "schon" in der jetzigen Form kann man sich mit solch einer Aufnahme vortrefflich und aufrechten Hauptes überall bewerben.


    Edit: Only Buchstabendreher geordnet.

    Es gibt ja für uns Fans faktisch verschiedene kleinere "Baustellen".
    Man spricht als Fan ungern darüber... aber eine ist der Gesang bzw. das was davon blieb bzw. bleibt.
    Für den ist Neil nicht verantwortlich und eigentlich auch nicht Geddy sondern womöglich die Biologie bzw. das was die unbarmherzige Zeit von den vor Jahrzehnten erreichbaren Tonlagen übrigläßt.


    Man kann tiefer transponieren und/oder tiefer singen... man kann sich den Tönen mit einem "Glissando" fließend annähern (um die Beanspruchung zu reduzieren oder nicht zu lange auf den kaum erreichbaren hohen Tönen verweilen zu müssen). Es gibt wahrscheinlich ein dutzend Methoden oder "tricks"... aber irgendwann haben die ehemalig intonierten Gesangslinien mit der Gegenwart immer weniger gemeinsam.


    Insofern so traurig irgendwann ein Abschied ist... manchmal ist es vielleicht besser etwas kürzer zu treten. Aber ob der Abschied nun wirklich schon kommt ist ja noch fraglich.


    Das geht altersbedingt fast allen Musikern insbeonsdere des Prog-, Rock- und Hardrockgenres so. Sie hatten sich in jungen Jahren in Grenzregionen der Tonlagen bewegt, die schon in jungen Jahren für viele andere Menschen unerreichbar! waren. EIn hundertmeter-Weltrekordhalter rennt den Rekord als 70 jähriger auch nicht mehr.


    Es bleibt eine super-tolle Band... der Gesang ist freilich deutlich hörbar "anders" als früher
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=1jxfDuiDtzU&feature=youtu.b[/video]e

    Da die alten Superstars ja faktisch zig-fach zu finden waren und noch sind, hätte ich da beim flüchtigen Überlegen keine Skrupel.


    Nach einem weiteren Atemzug würde ich dann mal Durchkalkulieren bzw. folgendes Gedankenspiel anstellen:
    Mitunter kann man ja auch Hyperdrives gebraucht sehr günstig bekommen. Wenn man etwas genauer sucht findet man diverse (nicht nur eines) Shellsets (z.B. bei Quoka) für 500, 550 oder 600 Euro.


    Es wäre also wirklich die Frage ob man ein klein wenig mehr Geld (siehe Beträge oben) ausgibt für ein 2. Drumset dass von Geburt an die kurzen Kessel hat.
    Man hätte dann lang vs. kurz zur Auswahl! Je nach Tagesform, Laune :D oder Platz auf der Bühne bzw. im Transportmittel.


    Oder für den etwas niedrigeren Betrag das alte Sets kürzen läßt und somit nur noch kurz (somit alternativlos) als Set hat und für das Durchsägen und Neugraten auch noch einiges an Kohle ausgegeben.


    Ich wüßte, was ich täte und was ich nicht täte ;)

    Ich persönlich würde (wäre ich in ähnlicher Situation) mit solchen DVD-Plänen noch warten. Man wird im Laufe der Jahre durch Üben und neue musikalische Anregungen und weitere EInflüsse ja immer noch besser oder variabler etc. Im Laufe der Zeit und mehr Erfahrung kann man oftmals auch besser die eigenen Fähigkeitern und den Wunsch der Außenwelt davon zu erfahren, einschätzen. Denn gerade bei einer DVD ist ja die Frage wer sich dafür interessieren soll? Und von einem ersten gezeigten Interesse eines womöglichen Käufers bis hin zum bezahlen ist es noch mal ein weiter Weg.


    Auch vielleicht bedenkenswert:
    Wir haben schon massig Drum-DVD´s auf dem Markt. Und zwar von weltbekannten Drummern mit herausragenden Fähigkeiten. Und manche dazu noch mit recht guten didaktischen Fähigkeiten (bei kritischer Betrachtung freilich nur eine Minderheit auf dem DVD-Markt, was womöglich belegt wie schwer es selbst vielen Weltprofis fallen kann an einer didiaktisch gut gemachten DVD mitzuwirken oder diese gar selbst zu konzipieren).

    Gerade die Fähigkeit didaktisch sinnvoll und inhaltlich präzise zu vermitteln wird erst mit sehr viel Erfahrung und Austausch mit anderen in einem langen dynamischen Prozeß entwickelt. Von der garnicht so leichten Strukturierung von Inhalten für eine DVD (Thema Spielzeit) ganz zu Schweigen.


    Ich würde mich da in so jungem Alter noch nicht so früh auf ein derartiges Projekt festlegen.


    Dazu kommt, dass der Begriff "mehr in das Profi Segment einsteigen" ja nicht unbedingt eine DVD voraussetzt. Mitunter ist diese Ebene irgendwann (später) von einer DVD gekrönt. Aber ob dass ein guter Start in diese Ebene ist bzw. man die Annäherung in das Profisegment so einfach beschließen kann?
    Ich habe da Zweifel.


    Toll und beeindruckend finde ich Deine hohe Motivation für Drums und Drumming. Da könnten manche neidisch werden. Das finde ich bemerkenswert. Aber ich würde die Motivation zunächst auf etwas kleinere, leichter-erreichbare und leichter überprüfbare Zwischenziele richten.


    Nur ein banales Beispiel: nicht immer sind Aussagen oder Thesen die man macht korrekt. Oftmals passieren Drummern schon bei sehr kurzen Videoclips bei Youtube etc. inhaltliche Fehler oder spieltechnische Fehler. Insbesondere bei jungen und noch nicht ganz so erfahrenen Drummern wäre manchnmal eine Art Supervisor und/oder Berater nicht schlecht, der manche Dinge noch mal mit einem kritischen Auge und Ohr prüft bevor etwas online geht oder gar als DVD gepreßt wird.


    Das schadet natürlich auch vielen hoch-erwachsenen nicht. Ein kritischer Außeninput kann manchmal konstruktiv helfen.


    In jedem Falle: viel Erfolg und weiterhin viel Spaß am schönsten Instrument des Universums.


    Edit: Bigsize war inhaltlich schneller. Mein Text zwar schon längst geschrieben... also nicht abgeschrieben. Einfach zu spät von mir abgeschickt. :D