@ Jensensen
Ich war offengestanden zunächst nicht ganz sicher ob die Aufforderung eher leicht ironischer Versuch war Trommeltotti zur weiteren Wiederholung zu bringen...
Dann dachte ich aber: Nein! Der Jensensen meint es wirklich nett-kollegial und konstruktiv!
Und so komme ich dem Angebot gerne (aber mittlerweile ermüdet) nach. Wobei es schon etwas Off-Topic ist, da der Thread ja Kritik an den etablierten heißt und nicht "Verbesserungsvorschläge Unverbesserlicher Forummitglieder"... hahaha.
Die Strukturierung von mir bei untenstehendem ist großer Mist! Pbu wird zurecht den Kopf schütteln. Ich habe seit Wochen bis Oktober ein recht aufwendiges Videoprojekt (selbstgewählt = selber Schuld) an der Backe
und bin im Forum mit Ausnahmen der letzten Tage eher selten(er). Ich hätte besser strukturieren müssen und es sind zu viele Fehler. Dazu kommt der klitzekleine 14" Monitor. Sorry für das Chaos.
Aber ich dachte besser einiges Schreiben (Wenn auch etwas unstrukturiert und chaotisch) als feige wegducken und nicht antworten.
Wichtig: Sollte der lange Text stören, oder zu Off-Topic sein, ein Wort der Mods und ich entsorge den sofort selbst mittels edt.
Zunächst, um es nur knapp und nicht allzu gebetsmühlenartig
zu wiederholem, weiß jeder der hier etwas länger im Forum mitliest, dass ich eine völlig andere Meinung als Totti in diversen Punkten vertrete. Differenzierung ist ein hohes Gut. Wer weit mehr als 127 Dynamikstufen fordert sollte nicht nur Totti und Gerald unterscheiden können,. gelle?
Und etwas abseits des Themas:
a.) Ich bewundere menschlich Totti's Gelassenheit auch Ausfällen und unschönen Äußerungen/Mutmaßugen ihm gegenüber (zum Glück nur von wenigen).
b.) ... kann mir aber das permanente WIederholen bzw. Zurückkehren auf die "Schwächen Rolands" selbst dann wenn gerade von Erdbeereis die Rede ist, auch nicht erklären und ringe dann seit Jahren um Luft.
Aber auch das habe ich anderen Thread schon mehrfach geäußert.
Ambivalenz beschreibt meine Stimmungslage da seit Jahren sehr gut, insbesondere da vieles im E-Drumsektor so erschreckend hohl ist, dass mir deutliche Kritik so berechtigt erscheint. Nur das Wiederholungsausmaß stellt mich vor Rätsel.
Und wie auch schon mehrfach erwähnt habe ich so viel von Roland besessen und besitze noch. Die Anwenderfreundlichkeit ("kennst Du eines ihrer Geräte softwareergonomisch, kannst Du fast alle bedienen") und die Haltbarkeit waren bei mir mit einer winzigen kleinen Ausnahme so vorbildlich, dass ich dies immer (subjektiv) mit Roland verbinde. Allles schon 5 mal von mir geschrieben. Trotzdem nochmal.
Ich persönlich finde Drumsets mit Gewebefellen leise genug. Ich brauche es nicht leiser... und ich möchte es auch nicht leiser weil ich befürchte dass dann auch "haptisch sowie akustische Rückmeldeschleifen" die auf Microtime-Ebene für uns Drummer eine viel größere Rolle spielen als mancher vielleicht vermutet, gefährdet werden könnten wenn man fast nichts mehr hört. Das ist aber nur eine vage Theorie von mir, die aus Neurotizismus resultiert bzw. daraus wie schlimm mein Bassdrumspiel wird, wenn ich es garnicht mehr höre sondern nur den Schlegel auftreffen sehe, z.B. früher bei Gigs neben lauten Gitarristen oder Bassisten ohne eigenen Drum-Monitor (was die Regel war) trommelte... Ganz schlimm bis traumatisch.
Als sonstige äußere Unterscheidung: Gerald ist der mit der arroganten Visage. Trommeltotti hingegen der mit dem netten freundlichen Blick.
Ausnahme: Trittschall der Bass.
1.) Verbesserungswunsch 1 bzw. Idee
Da viele Kollegen and me je nach Wohnsituation oder Konstruktion der Böden massive Trittschallübertragungen für Mitbewohner erleben. Ich persönlich glaube dass man insbesondere beim Kickpedal eine Art "Schukartondeckel-Objekt oder gar etas größer einen Kreis der Pedalauflage und Pad-Beine vom Radius erfaßt/einschließt für nicht allzu teures Geld beilegen könnte mit einer Art Mischung aus Luftpolster und Laufschuh-Gel. Das ist aber weitab jeder Genialität sondern mit Sicherheit von tausenden anderen Drummern auch schon erdacht/spekuliert/fantasiert.
Und für die Spötter die sagen "Gel" oder Luftpolster" sind Weltraumtechnologie und viel zu teuer (was ich mir ehrlich nicht so recht vorstellen kann, dass dies so astronomisch teuer wäre) ... dann legt eben einfach eine "Verbundsschaumplatte" den Drumsets bei, so wie mancher meiner Drumschüler ihr E-Drumset etwas entkoppeln rmit einer Platte für Waschmaschinen. Ok, etwas formschöner könnte das Roland, Yamaha etc. dann schon machen/anbieten. 
OK, zugegeben manche Cymbalpads finde ich etwas zu laut bzw. vom Auftreffgeräusch wie zuweilen auch in Sachen Reboundverhalten irgendwie "nervig".
2.) Verbesserungs"phantasie" 2 bzw. Idee:
Ich habe früher als die Meshfelle noch etwas neues waren nie verstanden warum man nicht einfach ein flaches rundes Ding als Becken herstellt, in dem ein Meshfell eingezogen ist. Braucht vielleicht keiner. Aber besser als die bis heute meist anzutreffenden Gummipads würde es mir sicher gefallen. Ich habe oft wenn es leiser sein mußte, Ride-Figuren auf einem Tom mit Meshfell gespielt und fand es schöner vom Feel wie vom Sound der je nach Hersteller nicht so radikal "klackerte". Es sind noch viele andere Optionen denkbar... die Zeilt eilt aber...
3.) Zur erträumten Technik-"Revolution"
Ideen:
Wer Einblick in kreative Entscheidungsprozesse in Unternehmungen oder Forschungseinrichtungen hatte (ganz gleich in welcher Branche, dass Procedere ist universell! gültig/anwendbar) weiß, dass Gedankenverbote und geistig-antizipierte oder gar öffentlich (zu früh) geäußerte Kritik die brutalste Innovationsbremse für Ideen und faktische Kreativ-Impotenz für ein Unternehmen oder eine Forscshungseinrichtung bedeutet. Abwegig erscheinemde Ideen sind freilich kein Erfolgsrezept und können natürlich auch radikaler Bullshit sein... nur muß zunächst eine Stimmung geschaffen werden in der zunächst wertfrei neue Ansätze geäußert werden dürfen. Die Abwägung und das für und wider sollte erst später erfolgen, wenn man das maximal mögliche aus einem Kreativpool entwickeln möchte bzw. neue Wege oder Ideen entwickeln möchte. Wie das wohl bei den Unternehmen der E-Drumbranche aussieht? Womöglich nicht bei jeder gleich... 
Jetzt bekomme ich die Kurve:
Wer hier etwas länger dabei ist weiß sicher noch gut, dass schon unzählige Ideen vorgestellt wurden. Meist wurden sie postwendend in der Luft zerissen. Das ist garnicht schlimm, wir sind hier kein Mädchenpensionat... nur! sollte solch eine Haltung in den Unternehmen oder Forschungseinrichtungen nicht vorherrschen (siehe Abschnitt oben)... sonst haben wir die Piezo-Technik noch in 1000 Jahren... hahaha.
Um nicht wieder der Verwechslungsgfahr mit Totti ausgesetzt zu sein
, mache ich es besser nur ganz grob und wiederhole nicht alles:
a.) Seit Jahren sind im Forum immer wieder Ideen geäußert worden. Z.B. die Idee mittels Licht, oder elektronischer Abtast-Scans von Oberflächen, die Schläge zu erfassen. Eventuell auch in einer 2. Ebene ca. 1 Milimeter über! der Schlagfläche, um Latenzen des Moduls "gegenzurechnen" mittels erfaßtem "Pre-Stroke". Die Idee hatte isch vor 10 + X Jahren und kluge Menschen sicher schon vor 40 Jahren. Ich meine auch der nette Kollege Psycho (nun nach dem erfolgreichem Therapiaeabschluß
als Nopsycho unterwegs) hatte auch mal ähnliche Ideen geäußert. Wobei die Pre-Stroke Idee in meiner narzisstischen Birne meine war, weil mich vor vielen Jahren Modul-Latenzen (die ja teilweise geringer geworden sind) zum Wahnsinn trieben und ich mir nicht so recht vorstellen kann dass sie mit bisheriger Technologie in Summe (also alle "Wege" und "Flaschenhälse" aufaddiert) auf eine 1 Millisekunde zu bringen sind. Ich kenne die Berechnungensansätze von Laufzeiten des Akustikdrumsets zum Ohr und manche Äußerungen, dass die Latenzen von E-dums Peanuts seien. Ich wünsche mir trotzdem (Fuß aufstampfend
) eine Pad- und Modultechnik die messtechnisch selbst im Idealfall! keine Latenz aufweist. Warum, führt hier inhaltllich zu weit. Deswegen fantasiere ich Jahrzehnten von dieser Pre-Stroke-Erfassung also ganz kurz vor auftreffen auf dem Felln um dies dann mit den Latenzen im Modul zu verrechenn so dass der reale Sound des Schlags faktisch 100 % zum realen Spielzeitpunkt erklingt. Vielleicht braucht man das aber garnicht... wenn eine ganz andere Technologie kommt? Die vielleicht viel simpler aber doch gleichzeitig effektiv ist?
b.) Ein anderer Trigger-Ansatz war eine Induktionsidee bzw "Magnetismus"-Ansatz. Quasi ein leitfähiges (vielleicht sogar in Sektoren unterteiltes?) Meshfell oder "ähnliches Medium" und Sticks die einen Metalltip haben oder aus Alu sind .. whatever. Dazu könnte ich Seiten schreiben... Aber besser nicht. Es gibt sicher tausend bessere Ideen.
Zum Induktions-Prinzip kann ich auch editieren, weil ein Siemens-Mitarbeiter mir mal eine ähnlcihe Idee für E-Durms verbal skizzierte wenn ich es recht erinnere. Bevor der also die Rechtsabteilung einsetzt
... editiere ich natürlich sofort. Ich erinnere es zwar originär als meine Idee... aber kann ja irren... hahaha.
Natürlich wird dann zurecht schnell losgelacht, was ich gut! verstehen kann weil es so futuristisch klingt. Wenn man andererseits an die alte Fernsehr-Röhrenbildabtastung zurückdenkt, fragt man sich andererseits schmunzelnd ja auch zuweilen, wie jemand auf solch ein kurioses Konzept kommen konnte. Es wäre vieles mehr denkbar. Ob praktikabel müssen andere später entscheiden oder gar ausprobieren. Aber nochmals, da findet sich in den Tiefen des Forums so einiges. Und in der realen Welt natürlich auch...
Nun aber ganz pragmatisch (denn genau so sah ich es für mich immer und ich denke genau deswegen empfehlen Kollegen und ich Drumschülern wo es nicht anders möglich ist, häufig E-Drums):.
Ich benutze ich sie "nur" zum Üben zu jenen Zeiten wo ein akustisches Drumset nicht anwendbar ist ohne einen Fackelzug der Anwohner um das eigene Haus zu provozieren. Dies ist für mich persönlich immer (seit 1988 auch E-Drums in Nutzung) das Kernmotiv für E-Drums bzw. den Erwerb gewesen. Das kann für andere anders sein... aber für mich und die meisten Drummer die ich kenne! ist dies die KERNMOTIVATION ein E-Drumset zu erwerben.
Pragmatismus 1:
Was ich mir ganz pragmatisch wünsche (fernab der oben skizzierten technisch sicher wesentlich aufwendigeren Dinge:
Es kann nicht sein, dass im Jahre 2015 ich jenen Drummern die E-Drumssets (nahezu egal welchen Herstellers) der Presiklasse bis 1000 Euro für dynamisches Hihatspiel (Moeller-Whip, Laut/Leise, Betont/unbetont oder wie immer man es nennen mag) sagen muß: "Schalte für diese übungen das Modul aus und höre und schaue nur auf dass was Dir das Gummipad und Deine Sinne zurückmeldet. Die Pad-Konstrukiton bzw. die Hihatsimulation bzw. das Modul kann es nicht so interpretieren wie wir es brauchen. Das nackte Pad liefert Dir eine realistischere Rückmeldung als selbiges mit eingeschaltetem Modul und Kopfhörter. Nochmals das muß ich sagen als Lehrer im Jahr 2015! Haarsträubend! Ich möchte das nicht noch weiter ausführen, die erfahreneren Drummer wissen ganz sicher, was ich meine.
Pragmatismus 2:
Genauso brauchen wir viel mehr Dynamikstufen, viel mehr Hihat-Öffnungs-Status-Zwischenstufen, viel mehr Samples (oder cleverere "Fuzzy-Logic-Algorithmen" um mittels Modelling reaslistischere Abweichungen von Folgesstrokes in Bezug zum Obertonspektrum etc. zu kreieren) um endlioch vom Machine-Gun Effekt wegzukommem.
Auch das haben Kollegen und ich oft geschrieben ... ich möchte auch das nicht weiter ausführen.
"Unser" pragmatischer Tip: so oft wie möglich eine echte Hihat spielen bzw. echtes Drumset. Oder zumindest eine echte Hihat mit echter Hihatmaschine am E-Drum... wenn es lautstärketechnisch zumindest ein paar Minuten täglich/wöchentlich geduldet wird.
Die Gebetsmühlen, die nervig-arroganten Belehrungen, die Altersdemenz, die Hormone, die Sonne und die Sterne:
Eine letzte Redundanz. Aber es hilft vielleicht Neulingen ein klein wenig zum Thema. Es wird manchmal radikal unterschätzt wie hart der Instrumentenmarkt für Hersteller und Vertriebe ist. Es wird radikal unterschätzt wieviele Hersteller sich völlig überheben bzw. auf die Fresse fallen. In den letzten 3 Jahren haben aufmerksame Augen vielleicht zwei im E-Drumsektor erlebt die sich verhoben haben bzw. deren vollmundigen, eigentlich prahlerischen Flyern und Ankündigungen nie mehr irgendetwas folgte oder im anderen Fall heiße Luft. Die von mir aus Rücksichtnahme nicht genannt werden.
Dies ist meiner völlig subjektiven Meinung nach, Trommeltottis Kardinalfehler (abseits der vielen Wiederholungen freilich). So berechtigt sein Wunsch ist, die Uralttechnik endlich abzulösen und von unzähligen Drummern herbeigesehnt wird, so berechtigt die Kritik mit herbeifabuleirenden Produktattributen Marke "Hypernatural-Super-Orgasm-Technology mit der Gummi-Puppe Babsy Turbo-Boost MK II Doppel D", so verhalten und vorsichtig sind die meisten Firmen.
Und nun, wirklich ganz unabhängig von allem vorab geschriebenen. Nur mal so - ich weiß garnicht warum - als Bedenk-Beispiel.
Der größte Akustikdrumhersteller der Welt (Pearl) bietet unter dem E-Drumsektor das an, was er gegenwärtig anbietet. Nachdenken und Schlüsse ziehen. Ich möchte das aus meiner subjektiven Sicht nicht näher kommentieren. Nochmals der Hinweis: Nachdenken und Schlüsse ziehen!
Noch ein anderer Hinweis. da Viele Firmen in der Musikinstrumentbranche große Investitionen fürchten bzw, genauergesagt fürchten am Markt vorbei zu entwickeln (wie es nachweislich ja immer wieder welche taten) und somit Geld zu verbrennen, wie der Teufel das Weihwasser... ... habe ich nie verstanden warum nicht mehr Firmen oder meinetwegen "Idealisten" wenn man es kleiner kochen will, die viel stärkere Anbindung an Universitäten oder sonstige Forschungseinrichtungen suchen. Also aus einem Mix aus Drittmittelförderung und bereits vor Ort befindlicher Infrastruktur und Manpower an den Unis Kosten/Risiken reduzieren und Kreativ-Outputs potenzieren. Das passiert meines Wissens eher selten, in den uns interessierenden Branchen, dabei ist dies so wahnsinnig banal und eigentlich sehr naheliegend... oder?
Und nun Hitzefrei!

Edits: nichts verändert außer Rechtscheibung. Vieles ist noch fehlerhaft.