Fabelhafte Thread-Idee (mal ganz abseits der Materialkunde).
Ganz fernab konkreter Namen, und natürlich ohne in irgendeiner Weise das Thema E-Drumhersteller oder deren Endorser oder Werbung aufzugreifen untenstehendes nur ganz allgemein und ganz bewußt (auch wenn es zunächst reichlich Off-Topic erscheint) in Bezug auf „Händler“:
Wenn in einem Musikshop ein Händler herbeifabulierten Nonsens redet...
... ist der Händler jemand der herbeifabulierten Nonsens redet.
Es gibt hierfür für mein persönliches Empfinden keine Rechtfertigung. Er ist dann für mein persönliches Empfinden genau kein guter Händler (in meinem Verständnis als Kunde, der nicht zum Vollpfosten degradiert werden will den man mit Unsinn zu-quatscht). Ich werde nahezu täglich mit grobem Unfug und Nonsens konfrontiert (auch in Bezug was mir Kollegen von Shops berichten, Firmen, Vertriebe, Drumschüler etc. - nahezu täglich). Es mag sein, dass manche andere Kunden/Shopbesucher- manches Händlergeseier mit „systemimmanenten Berufsethos“ verwechseln.
Mir hingegen bleibt die Luft weg, wenn andere Musiker, Händler-Nonsens!, nicht selten sogar wahrheitswidriges bzw. einfach erfundenes von einem Händler als "ist eben so, machen alle Händler so" abtun.
NEIN, es machen nicht alle! Punkt.
Ich appeliere an das Gedächtnis:
Ich denke viele von uns werden durchaus Beispiele einfallen wo Menschen in einem wie auch immer definierten Rahmen (der mitunter real übrigens gar nicht in der Form wie von außen vermutet existiert) individuelle Spielräume schaffen. Es nicht machten wie „alle“ anderen.
Und genauso ist es für mich auch bei Endorsements oder Werbung. Es gibt sehr wohl nicht selten Spielräume die man ausloten und nutzen kann. Auch hier kennen wir alle! Beispiele bzw. können die Unterschiede täglich im Web, auf Workshops/Produktvorstellungen oder Messen erleben.
Ich gebe zu, dass das was auf vielen Messen geboten wird (auch diverse Video-Aufnahmen von großen Shops) seit Jahren eine für meine Augen/Ohren gewisse unschöne Tendenz hat, also immer mehr Präsentationen sich ähnlicher werden, reißerischer, übertriebener (so wie mitunter beim Theater um durch überzogene Mimik noch dem Zuschauer in der letzten Reihe klar zu machen dass der Dolch von Brutus voll ins Herz ging – dabei sind sie mir am Monitor des PC's doch schon ganz nah!) und dass man die Ausnahmen mitunter mit der Lupe suchen muß.
Aber nochmals: es gibt oftmals Spielräume und (wiederum meine persönliche Meinung) diese sehe ich als Konsument/Anwender gerne genutzt. Von Endorsern wie von Musikinstrumente-Händlern, von Medienreferenten wie vom Bestattungsunternehmer 
Eine öffentlich gepostete Aussage wie: "Du hast eben als Händler oder Endorser oder Medienreferent nur die Wahl es so zu machen wie es alle machen oder du bekommst den Auftrag nicht" verwechselt "Faust" oder "Mythen aus dem Mittelalter" oder Filme bezüglich dem "Pakt mit dem Teufel" mit der mannigfaltigen Realität die uns umgibt. Verschiedene Firmen haben durchaus auch verschiedene Philosophien und manches kann ausgelotet werden... wenn! man denn den Versuch unternehmen will zu definieren wie etwas stattfinden soll.
Betonierte Sätze wie "es muß so sein, sonst bist Du draußen, so läuft das im Geschäftsleben" nimmt genau (einer mentalen Schere gleich) schon jeden Impuls eines Händlers oder Endorsers oder xyz die Basis dieses so wichtige AUSLOTEN der Möglichkeiten wie er sich und ein Produkt präsentieren will vorzunehmen.
Aber nochmals: wer Augen und Ohren nutzt
kennt seit Jahren Unterschiede die real existieren. Nicht alle Werbung ist gleich.
Ich habe eine Weile überlegt andere, eigenständigere, individuellere Beispiele zu nennen/zu verlinken wie und wo es anders gestaltet wird/wurde als von manchem unterstellt. Ich habe mich dagegen entschieden weil es banal wäre und jeder mit Augen und Ohren diese selber kennt - oder schnell finden kann und weil ich auch „Vergleiche“ in der Öffentlichkeit etwas heikel finde.
edit: Only Rechtschreibung - sonst nichts verändert.