Beiträge von Drumstudio1

    Ich finde den Drummer videotechnisch sympathisch - ohne Abstriche.


    Funktionale, drummethodische "Glaubenssätze" ;) kann man hingegen teilen oder ablehnen. Wir sind ein freies Land. :D


    Das man als junger Mensch zuweilen in übereifrigem loyalem "Gehorsam" :D etwas zu weit geht... weiß jeder von uns. Mitunter bewertet man das selbst ein paar Jahre später anders. Alles nicht tragisch, sondern allzu menschlich.


    Detail am Rande: die Bassdrumrosette der Mesawa-Schießbude sieht mit Verlaub in meinen Augen fürchterlich klobig aus und läßt den Geruch von Heng Chao aufkommen... macht ja nichts. Die sah man vor ein paar Jahren auf der Messe auch in unseren Breiten.


    Weiterhin viel Erfolg.

    Ganz sicher nicht das einzige/erste - aber das Carbon-Drumkit mit der größten Außenwirkung bzw. dem größten Bekanntheitsgrad!


    Yamahas Sonderanfertigung für Tommy Aldridge sah nicht nur die Bühne des Donington Festivals mit Whitesnake und sonstige Gigs im Rahmen der Whitesnake Tournee des "Slip of the Tongue" Albums sondern wurde auch in Videoclips von Bands wie House Of Lords etc. gefeatured. Sein customized-Drumrack für die Carbon-Drumkiste-haben sicher auch manche alte Hasen nicht vergessen.


    Kurioserweise war ich genau Anfang der Neunziger Jahre in Besitz der Kauf-VHS-Kassette die nun in Auszügen bei Youtube zu finden ist (siehe Link 1). Auch hier ein filmisches Deja Vu ;) nach einigen Jahren.


    Ich finde es auch super welche Fahrt der Thread aufnimmt und hoffe das wir hier auch weiterhin tolle, zeitlich zurückliegende Drumkits und wichtige Sondereditionen etc. vorstellen. Im Idealfall mit Bild und Ton (also bewegtes und vertontes Filmmaterial). Also tolles vorstellen, aber Grundsatzdiskussionen warum Walnuß-Holz aus Neuguinea besser klingt als Carbon im Weltraum von Ulf Merbold gedrechselt, in anderen Threads führen,


    Ein paar Infos zum Carbonkit:
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=KrXY8SuWB2A[/video]


    Whitesnake Donington Festival 1990 mit dem nicht ganz unbekannten ;) Steve Vai an der Gitarre:
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=criYQk8qcG8[/video]

    Josh ist vielelicht etwas Hart in den Äußerungen, und doch kann ich sie offengestanden gut nachvollziehen.


    Ich muß sagen dass eine derartig generalisierende Überschrift (wie in diesem Thread) wenn sie so in Suchmaschinen auftauchen sollte, im Vergleich dazu die Bildzeitung zum zurückhaltend-nüchtern-berichtenden Wissenschaftsblatt macht. ;)

    Diese pauschalisierenden-reißerischen Überschriften mögen Clickzahlen hochtreiben helfen... aber sind für unser (an sich sehr schönes) Forum eine unnötige und bedauernswerte Annäherung an die inhaltliche Bedeutsamkeit des Teletubbie-Forums

    Peavey´s Radial (Bridge) Pro Drums, waren vor 20 Jahren eine bahnbrechende Idee (erdacht von klugen Köpfen) die aber am Markt chancenlos blieb bzw. die Bauchgefühle der Drummer in der Masse leider nicht ansprach. Gleichwohl gibt es bis zum heutigen Tage einzelne Drumbauer, die dieses Konzept weiter verfolgen bzw. zu adaptieren versuchen.


    In Konzerten, Bild und Ton gab es in unseren Breiten damals von Peavey nur sehr wenig bis nichts.


    Der auf dem US-Markt seinerzeit bedeutendste Peavey-Drum-Endorser der auch mit zig Workshops kreuz und quer durch die USA reiste und in Lehrvideos die Drums auch in Europa bekannter machte war Bobby Rock (an den Drums für viele Bands tätig. Bei uns vielleicht noch am ehesten bekannt: Vinnie Vincent´s Invasion oder auch Nelson oder auch vereinzelte Gastspiele mit Slaughter).


    Seine Peavey Drumsets waren im Rahmen seiner Videos und Workshop-Tourneen üppig und materialtechnsich mit diversen speziellen Drums bestückt.
    (Historien-trächtiges Drumcommunity-Detail :P am Rande: sehr lange Zeit nutzte er trotz Peavey-Endorsement eine Sonor Signature Bellbrass)


    Auch hier ermöglicht Youtube eine Zeitreise zurück:
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=A5jDID1ZG9M[/video]


    Hier mehr zum Konzept, für die später geborenen oder auch Rookies die es vielleicht noch nicht kannten:
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=ufPf2XgPoWw[/video]


    edits>: Rechtschreibung- sonst nix

    So genial Jürgens Post ist...


    ... ihr seid mehrheitlich gemein und ignorant! :D


    Der Verkäufer sagte die Wahrheit!


    Er sprach allerdings von SEINER Wirbelsäule.


    Wenn der Umsatz am Monatsende nämlich nicht stimmt, dann springt ihm verärgert wieder der Chef ins Genick. Das tut dann immer höllisch weh und ist der Gesundheit allgemein sowie der Funktionalität der Wirbelsäule im Besonderen abträglich. Also immer schön das Verkaufs-Geblubber ernst nehmen, durch Kauf unterstützen und schon geht es dem Verkäufer inklusive seiner Wirbelsäule besser. Das wenn die Haushaltskasse in der Monatsmitte schon wieder leer ist und ihm seine Faru dann postwendend mit dem Nudelholz eins über den Schädel gibt ist dann freilich ein anderes Thema. Da empfiehilt er dem nächsten Kunden einen innovativen Kopfhörer von der Edel-Manufaktur "Mental-Spinal-Blackout". Denn da hilft der gesteigerte Umsatz gegen Kopfweh und Gedächtnisverlust oder geistige Umnachtung. Also SEIN Kopfweh. Und so weiter, und so weiter...

    Drumkits aus Metall (nicht etwa "chrome-like" Folie-bezogene Holzkessel) gab es musikhistorisch natürlich schon lange. Aber abseits von Ludwig-, Asba, etc. Katalogen der Siebziger, die für mich als junger Kunde im Musikalienhandel um 1980/81/82 noch mehrfach irgendwo als Ausmist-Restposten bzw. "Altpapiergaben" zu ergattern waren, war es insesonders die Medienpräsenz der damals neu gegründeten Band "Asia" die mich around 1982/83 auf Carl Palmers Premier Drumkit aufmerksam machte.


    Auch hier wieder ein Hoch ;) auf Youtube.
    Das frühe Konzert als Medienereignis erinnere ich von damals natürlich.
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=eb_UJ8rQtoA[/video]


    Dass genau jenes Kit für Youtube vom heutigen Besitzer für die Retro-Fans noch mal abgelichtet und angespielt wurde, habe ich erst unlängst mit Verzücken! entdecken können.
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=yk2axWny04c[/video]


    Das Carl selbst musikhistorisch auch schon deutlich früher auf Schwergewichte der Metallurgie ;) stand, bzw. diese medienwirksam einsetzte, ist natürlich auch belegbar.
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=kwmbh1H1nks[/video]

    @ Jürgen


    Tolles, explizites :D Bildmaterial hast Du da ausgegraben. :thumbup:


    Und noch was ganz wichtiges der Drumhistorie:


    Tama Artstar (1 "Cordia")


    Eines der bestklingeden Drumkits der Achtziger (leider auch eines der teuersten) und Tamas mächtige (klanglich für manchen bessere) Antwort von 1983 auf Sonors Signature. Tama hatte damals u.a. geworben mit der Rückkehr zu dünneren Kesseln für besseren Sound.


    Hier mit dem noch jungen Simon Phillips mit Mike Oldfield around 1984. Ab Anfang der Achtziger war Simon in der Drumcommunity in aller Munde. Und ich befürchte fast, daran hat sich bis heute nicht viel geändert.


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=hZ3k5zbWzNo[/video]

    Next one:


    Ist man erstmal bekannt/erfolgreich genug, ist in Sachen Support und Sonderwünsche, vieles möglich.


    So errinnere ich noch gut die späten Achtziger wo immer wieder Tama Endorser Tama-Acryl "Monster-Kits" auf Bühnen zeigten - obwohl Tama zu diesem Zeitpunkt überhaupt keine Acryl-Kits (mehr) im Portfolio hatte oder konrketer: diese als mega-out und als überkommenes Relikt der Siebziger galten. Im Videolink sogar (da 1987) mit Tama Artstar 1 Kesselböckchen. Das fiel mir damals SOFORT auf, da ich just als dieses Video erschien mein Tama Cordia endlich komplett Zuhause hatte (Sparen seit 1984).


    Apropos: gerade Gil Moore von Triumph hatte einige ausladende :D Augenschmaus-Kits während seinen diversen Tourneen mit der Band.


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=0iP3Au0uwGQ[/video]

    Genau so meinte ich es.

    Zitat

    das riesige HiPercussiondrumset ging angeblich dann an den darauffolgenden Saxon-Drummer Nigel Glockler über.


    Danach, später war es Nigel Glockler.


    Das Video zeigt den Tosco, Hipercussion Endorser (Pete Gill), genau wie der Flyer der damals in der Saxon-Frühphase in den Shops auslag .

    Es gibt so viele Konzertmitschnitte die Drum- und Cymbal-Produkte der Vergangenheit beinhalten, die die Vintage-Szene vielleicht noch "mental auf dem Schirm hat" aber die in den Archiven der TV-Stationen dem Verfall preisgegeben scheinen bzw. jüngeren Drummern gänzlich unbekannt sind.


    Insbesondere Youtube macht es den älteren Semestern bei der Resteverwertung alter Sinneseindrücke "ich habe doch 1979 bei einer Fernsehsendung bei Drummer XY das Drumset der Marke Delta47 gesehen" viel leichter kuriose und interessante Dinge aufzuspüren.


    So erinnerte ich HiPercussion (Meazzi) Ende der Siebziger bzw. Anfang der Achtziger (in Natura sah ich selbst die Kisten bei Kollegen erst einige Jahre später).


    Ein Din A/4 -Flyer der Firma Hipercussion (oder war er von Tosco?) im Musikalienhandel machte mich around 1980 auf einen Endorser aufmerksam der gerade mit Saxon sehr erfolgreich sei. Bald darauf kam dann im dt. Fernsehen eine Konzertübertragung wo man das seinerzeit - wie heute! - skurril anmutende Drumset mit einer "Monatsproduktion" Tosco-Becken bestückt in Action bestaunen konnte (siehe Link).


    Tosco wurde dann später von Sabian "einverleibt".


    Das riesige HiPercussiondrumset ging angeblich dann an den darauffolgenden Saxon-Drummer Nigel Glockler über. Dies erklärt das man teilweise Tour-Bilder mit beiden an diesem! monströsen ;) Set findet. Hipercussion bzw. Meazzi
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=QClH8HvxStA[/video]

    Zitat

    Also, ich leg die auf Trommeln, die groß genug sind, dass die Stick Platz haben, damit sie nicht runterrollen... aber Du willst jetzt nicht wirklich sagen, dass Sticks nur vom Aufliegen auf dem Rim sich nach unten "durchbiegen" od


    :thumbup:



    Uri Geller seems to be everywhere ;)

    Für manche ist es zu aufgesetzt, zu kitschig oder gar Dinosaurierrock ;) .


    Ich hingegen fand und finde bis heute diverse Triumph-Songs insbesondere deren Arrangements und Killer-Refrain-Hooklines (zeitlos) gut!


    Ein Paradebeispiel für einen der besten Rock-Drumsounds des Planeten mitte der Achtziger (damals wahrscheinlich noch ohne Unterfütterung durch Samples) war die 1984 erschiene Platte "Thunder Seven" (die siebte von Triumph).
    Dieser Drumsound (insbesondere die Snare! und zuweilen auch die ambience-geprägten Toms) läßt mich heute noch verstört zurück, bedenke ich das hohe Alter der Aufnahmen.


    Die Tatsache heute zu wissen dass Eddie Kramer (Producer & Mixer) neben dem Engineer Ed Stone die Finger ´drin hatte, und Gil Moore (der Triumph Drummer) ein riesen Fan von Bonham und Paice-Drummming und Drumsound war und sich viele Gedanken um seinen Drumsound wie er auf Platte sollte gemacht hat... macht es für m ich immer noch nicht leichter zu verstehen wie und was die da getan haben.


    Einer der erfolgreichsten Songs dieser Scheibe, den ich bis heute irre gerne höre "Follow Your Heart":
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=zLEA6QbviVY[/video]


    Selber Drumsound aber in diesem anderen tollen Song ("Time Canon & Killing Time") mehr Luft zum Atmen für die Drums, da die anderen Instrumente in diesem Arrangement reduzierter spielen:
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=H0Mgk1PZTsg[/video]


    Das der Triumph Drummer sehr früh sein eigenes Tonstudio gründete (Metalworks Studios), dass wohl heute das größte und renommierteste Recording- und Mastering-Studio Kanadas ist - auch musikstil-übergreifend - ist da nur logische Konsequenz. Respekt!