Beiträge von Drumstudio1

    Zitat

    Ein Freischwingding klingt in der Gummizelle kürzer
    als ein totgedämpftes abgewichstes Pinstripe auf
    einem Aldi-Tom in der Kathedrale.


    Das ist natürlich völlig richtig. Der Raum ist nicht selten der größte klangprägende Einfluß/Wirkfaktor auf unser Instrument, lange vor Freischwing-Effekten und was viele nicht glauben mitunter je nach Umgebung sogar vor dem Faktor Fellwahl etc. etc. Das haben wir ja vor vielen Jahren schon in mehreren Threads erörtert/diskutiert. Gleichwohl ist es schön das Maximum an Klang (es es geht ja nicht nur um "Nachklang"-Dauer) herauzukitzeln mittels guter Drums, guter Kesselhardware, alternativer Tomaufhängung etc. Abdämpfen kann man, wenn gewünscht, später immer noch. Aber den Sound HINGEGEN verlängern oder bass-dominanter machen etc., durch den Bau einer Kathedrale um das eigene Drumset, das ist heutzutage für die meisten ohne eine Heerschar von Leibeigenen schwerer realisierbar.


    edits: Zu viele Buchstabendreher.

    Bitte auch andere Wirkfaktoren nicht vergessen.
    Mitunter auch ganz banale: man kann bekanntlich beim Star-Cast schon mitels dem Anpressdruck der Kontermuttern gewissen Einfluß nehmen (das war früher immer mein erster und kostenfreier Versuch ;) ) .


    Auch wichtig: verkürztes Sustain steht mitunter nicht nur im Kontext mit dem Freischwingsystem sondern zuweilen auch dem Tuning. Wenn also von 4-5 mal längerem Sustain (wirklich gemessen? Wie? Womit?...) die Rede ist, dann wäre interessant in welchem Tuningbereich und wie bzw. ob! sich diese Relation "4 - 5 mal länger" in anderen Tuningranges nachweisen läßt? :D Dann gibt es noch den Zusammenhang mit dem L-Stück (bzw. dem Tomarm, an welcher Stelle des l-Stücks sich das Tom befindet bzw. wie fest der Nylonball oder andere Bauteile angezogen sind etc. Selbst dort kann man, wenn man alles wirklich pedantisch erforschen will noch (in Grenzen natürlich) Einfluß-Effekte feststellen. Das will verständlicherweise nicht jeder -muß man auch nicht :D


    Und auch noch wichtig. verkürztes Sustain ist ja nur ein Faktor. In vielen Fällen ist die engere! Tuning Range durch schlechte Entkopplung vonToms viel störender. Dies war für mich immer der noch viel! wichtigere Faktor. Nämlich in wirklich andere Tonlagen stimmen zu können, wenn ein Tom passabel oder gar gut entkoppelt ist. Desweiteren auch wichtig, das nicht selten ohne Freischwingsysteme je nach Tuning störende "Klang-Artefakte" dominanter werden bzw. erst hörbar auftreten... aber letztres ist nochmal ein ganz anderes hochkomplexes Thema.


    Ich denke hier im Forum gibt es eher eine Mehrheit Pro-Freischwingsysteme. Ich mochte sie tendenziell immer! Seit der Markteinfürhung von Rimsi. Gleichwohl wissen sicher viele, das manche Freischwingsytseme besser und anderer schlechetr sind. Manchmal sind eingschränkte Wirkeffekte nur bei gewissen Trommel-Maßen gegeben (wie oben schon beschrieben), manchmal ausgelöst nur durch kleine Detail-Mängel einzelner Bauteile, Gummis, Passung, Montage-Position, manchmal aus anderen Gründen...


    Gerade vor 1-2 Jahren hat Tama bei der Einführung der Star Serie den nächsten Schritt (der faktisch vorhersehrbar war ;) ) unternommen. Und ich erwarte der wird noch immer nicht die Schlußversion der Freischwingsyseteme sein. Es bleibt spannend.

    Das würde den Rahmen sprengen alles aufzulisten.


    Ich beschränke mich auf ein Beispiel jüngerer Zeit, dass auch in Deinem Thread eine Rolle spielt.


    Demon-Pedal auf der Messe tagelang immer mal wieder angetreten. Für toll befunden. Das ist sie faktisch auch.
    Das Demon Pedal dann günstig gebraucht gekauft. Nach einigen Wochen Spielzeit hatte ich mich allerdings bei manchen "Spiel-Figuren" haptisch irgendwie nicht wohlgefühlt. Irgendetwas schwer benennbares störte mich bei 2 aufeinanderfolgenden Sechzehnteln. Nur da fühlte ich mich bei der Demon mitunter je nach Tagesform etwas unwohl. Jede Parameteränderung des Pedals bewirkte diverse Laufunterschiede... aber behoben dieses kleine Problemchen (also sich an manchen Tagen nicht ganz so wohl zu fühlen bei 2 flotten Sechzehnteln) von mir nicht. Ich Laufe der Monate trat dieses Detail in den Hintergrund. Es spielte keine Rolle mehr für mich.


    Dann kam das Low-Budget-Modell "Demonator" (932).
    Diese ist ja nur optisch angelehnt. Faktisch ist es eine völlig andere Maschine. Aber diese übertraf für mich deutlich! die Budget-Vorgänger-Modelle 900/902 bzw. noch früher die P122 (die ich auch bestens kannte und mehrfach hatte). Sie hatte somit lauftechnisch Verwandschaft mit den Modellen P122 und 900 (trotz anderer! Konstruktionsweise) die ich jahrelang gespielt hatte, übertraf diese aber sofort! in Sachen Spielfeel. Und dieses Gefühl des übertreffens bzw. "hier geht es sofort", hält bis Heute an. Es gab right from the start bis zum heutigen Tag nicht das geringste Gefühl des Unwohlseins in irgendeinem spieltechnsichen Teilbereich. Dieses Pedal fühlte sich für mich ab Day one extrem gut an, ohne jegliche Veränderung über die bisherigen Monate.


    Aber Fußmaschinen sind (wenn nicht DIE) individuellste Entscheidung. Obiges soll also keinerlei Kaufempfehlung sdein, sondern nur mal die höchst subjektiven zuweilen skurrilen Individual-Befindlichkeiten aufzeigen.

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    Eine meiner Toms klingt scheiße und schwingt nicht frei. Sie klingt abgewürgt und passt nicht zu meinem restlichen Set.
    Vieleicht finden wir ja eine Lösung


    Das gibt es zuweilen auch fernab Deines Posts, bzw.- Fernab vom Thema "Freischwingsysteme". Vielleicht einfach weil die Relation "verbaute Drumshell-Hardware zu Kesselmaßen bzw. Shellkonzeption" nicht bei jeder Trommel (nicht bei jeder "Trommelmaß-Relation") Sinn macht. Mancher von uns hat schon erlebt, dass mehrere identische Modelle einer Serie beim 10" toll klingen aber beim 12" nicht oder umgekehrt etc. etc. z.B: nur mal als erster vager Hinweis: Relation Spannschraubenböckchen-Anzahl zum Shellmaß etc. etc. vieles mehr ist bedenkbar :D


    Meine (vielleicht für manchen kühn-anmutende) These war dann eher das mit jener Relation je nach Tom-Maß bzw. verbautem Material etwas nicht mehr aufgeht, was beim nächstgrößeren oder kleineren Tom noch funktionierte etc. Oder andersherum: stimmt die Relation des Verbauten nicht... kann auch der "Freischwinger" nichts mehr retten. So habe ich es mehrfach erlebt. Nicht oft - aber leider auch nicht ultra-selten.


    Die Identifation solcher Phänoemen erlaube ich mir persönlich ;) allerdings wirklich nur (und nur dann) wenn ich tatsächlich mehrere Serien-identische Kessel mit 100 % identischer Ausstattung mit dierem Effekt nachweisen kann.


    Bei einer einzelnen! Trommel von Pipi-Mao-Ling würde ich hingegen stets zunächst andere Ursachen verantwortlich machen bzw. bedenken... wie schlechte Verarbeitung, verzogener Kessel, mieses "Klangholz", meise Gratungen, falsch dimensionierte Spannreifen, unzureichend geschulte Mitarrbeiter (bzw. erlogenes Qualitätsmanagementsystem, dass in Wahrheit nie implementiert wurde), betrunkene MItarbeiter etc. etc.


    Kurios: Just bei der 1. Superstar Hyperdrive Generation (Birke/Linde) hatte ich 3 folierte Sets parallel im Test im Raum. Bei allen dreien fiel stets dasselbe Hängetom im Vergleich zur Tuning-Variabiltät bzw. Klang zum 2. Hängetom ab. Das habe ich in den tiefen dieses Forums vor Jahren so mal beschrieben. Ich finde den alten Thread nicht mehr. Welches Maß (also ob 10 x 6,5 oder 12 x 7 habe ich vergessen). Es klang auch mitnichten "scheiße" sondern war einfach etwas weniger gut und hörbar etwas eingeschränkter in Sustain und auch Tuningrange.


    Von der späteren Hyperdrive-Variante (Full Birch) hatte ich nur noch eines hier. Da erinnere ich den Effekt nicht mehr. Kann aber auch am verstaubten Gedächtnis liegen. :D

    Auch oft übersehen bzw. nochmals etwas konkreter: einer der wichtigsten/mitentscheidensten Faktoren des "Spielgefühls" und der Laufeigenschaften: die Schlegel-Auslenkung ("Länge") und der Winkel des Schlegels zum Fell. Wer den Schlegel total mittg zum Bassdrumfell führt hat eine völlig andere Hebelwirkung/Spielgefühl, als 3-4 + X Zentimeter weiter höher (was einige Nasen and me :D bevorzugen).


    Die längerfristigen Tests haben simple gesprochen "Vor- und Nachteile".
    Ich habe viele Fußmachinentypen längere Zeit besessen.
    Das interessante, je länger ich diese spielte umso eher gewöhnte ich mich an jene... irgendwann dachte ich: "also doch kein Fehlkauf, läuft gut".
    Dann kam irgendwann eine andere Fußmaschine unter die Zehen die sofort gut lief und mit der Microtime-Dinge möglich waren die bei anderen Modellen selbst nach 2 Jahren Spielpraxis mir nicht möglich waren.


    Got it ;) ?
    Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Dies hat bei der Einschätzung der wirklichen "Passung zwischen Mensch und Maschine" teilweise erhebliche bias-behaftete "Beurteilungen" zur Folge.


    Um ein Produkt in Sachen Langzeittauglichkeit/Ausfallquoten zur bewerten gilt natürlich je länger im Test, desto besser.


    Aber beim, Bewerten der Laufeigenschaften der Maschine und der Tauglichkeit für einen selbst, ist es wesentlich kniffliger, zu beurteilen, ob eine längere Testzeit per se eine REALERE EInschätzung/Bewertung zuläßt - siehe Beispiel oben.

    Und das grandiose:


    wenn Du alles konzentrierst im Thread ein zweites mal liest :D , wirst Du feststellen, dass viel weniger aneinander vorbei geredet wurde, also Du vermutest und für viele Anfänger und manche Fortgeschrittene sich womöglich auch noch ein gewisser Erkenntnisgewinn einstellen kann. :thumbup:


    Unterhaltungswert + Aufklärungsarbeit = Dr. Sommer-Team ... ähm, ich meine natürlich Drummerforum!

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    Die Trommel klingt also lasch, flach, nicht druckvoll und die Obertöne kommen stärker zur Geltung. Fellseitige Dämpfmaßnahmen dämpfen bevorzugt die Obertöne, wo hingegen die Grundschwingungen kaum/ wenig bedämpft werden. Also das genaue Gegenteil zu der Freischwinggeschichte an den Kesseln!


    Und dies genau erklärt auch ein viel gravierenderes Problem. Habe ich Floortoms die nicht gut vom Boden entkoppelt sind (also nicht sehr frei schwingen können) , kann ich diese nicht so tief stimmen. wie es eigentlich der Kessel im Zusammenhang mit seiner Befellung zulassen würde. Es gibt diverse Floortoms verschiedener Drumserien und Hersteller (übrigens über Trends hinweg - von Vintage bis zur Gegenwart), bei denen würde mancher Drummer (in positiver Hinsicht) "erschrecken" wie gut diese klingen (könnten), wenn sie besser entkoppelt wären und ein viel tiefer und "reiner ausklingendes" Klangergebnis erzielbar wäre, wenn der Hersteller bessere Entkopplung implementiert hätte. Wie deutlich weiter ihre Tuningrange wird - und für viele auch nicht unwichtig: wie viel leichter diese zu stimmen wären, wenn sie besser entkoppelt sind.


    Diese "Drei bis vier+ X" Effekte (weitere Tuning-Range, tieferer "Grundton", schnelleres Stimmergebnis etc.) betriftt natürlich prinzipiell auch kleinere Toms aber insbesondere bei diversen Floortoms läßt sich selbst für jeden Mittel- und Innenohr-entzündeten, hochfiebrigen ;) hörbar! nachweisen, dass Entkopplung beileibe nicht nur mit Ausklangzeit oder etwa "nur Details" zu tun hat, SONDERN mitunter recht MASSIV MIT DER TUNING-RANGE und wie flexibel man stimmen kann... insbesondere wie tief und "sauber" es nach unten stimmbar ist.


    Das mag vielen Drummern egal sein ;) , da diese Verbesserungen im Alltag ja nicht hörbar sind. In welchem Alltag eigentlich?
    Dass diese Phänomene nicht wahrgenommen werden beim Clubgig und 50 betrunkenen Nasen am Tresen die kontraproduktiv :D gegenüber der Band, den gesamten Gig hinweg die Wirtin immer wieder lautstark zum lasziven Tanz auf dem Tresen herbei-gröhlen, mag sein. Also mit jedem Meter weiteren Abstand zum Drumset oder im Zusammenspiel mit den anderen Musikern und/oder "störenden" Umgebungsgeräuschen kein Schwein mehr ein besser klingendes Tom wahrnimmt. Natürlich ist das oftmals so, dass akustische Verbesserurngen irgendwann zur vernachlässigbaren Größe werden. Es gibt aber zum Glück auch Drummer die hören selbst gern ihr gut klingendes Drumset aus der Fahrerpostion beim Spielen, und sei es nur im Proberaum, weil es einfach Spaß macht auf einem toll klingenden Set zu spielen, weil es beflügelt und schön ist. Das wäre mir! Argument genug gut klingende Trommeln zu haben. :P Wer das nicht will... so what.

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    finde es weitaus "entspannter" meine Snares gleichartig überall hochzustimmen und ggf. mit einem kleinen Moongel-Pad ein paar wenige Obertönchen/Sustainlängen zu reduzieren.


    Das genau ist ein wichtiger Punkt.
    Es ist Jahrzehnte her, da wurde als ein Teil-Argument der "Verstimm-Methodik" nicht selten genannt, so könne man Einfluß auf störende Obertöne nehmen wenn gerade mal kein Stückchen Gaffa oder Tempo-Teilstück oder sonst etwas dämpfendes zur Hand ist. Das "Argument" fand ich in zivilsatorisch eng besiedelten Regionen schon vor 30 Jahren... - hust - ... etwas albern, aber heute wo sich jeder mittels Handy zur Pizza von Luigi noch den Milchshake von Alfonso bestellt, überhaupt kein Argument. Wo um Gottes Willen gibt es noch einen Gig ohne irgendetwas kleb-bares greifbar bzw. dämmbares? Und wie schwierig wäre zeitnahe Abhilfe mittels moderner Vernetzung?


    Vorsicht, jetzt wird es etwas böse: mich beschlich früher manches mal das Gefühl, als ginge es eher darum zu tarnen, dass man in Wahrheit mit manchen Obertönen doch nicht leben kann/will obwohl man nach außen hin selbstbewußt die Maxime ausgibt "es sollte möglich offen und resonant klingen, sonst würgt ihr euer Instruemnt ab". Und da kam es manchen recht jene Drummer denen man sofort! die herkömmliche Dämpfung (kleines Stückchen Tempo, oder Möbelfilz-Gleiter oder sonstwas) ansieht, als die "unwissenden" oder "soundkiller" zu bezeichnen... und sich selbst ins Fäustchen zu lachen, weil man faktisch, das selbe Ergebnis über einen anderen Weg erzielt (der aber von außen als MAKEL nicht identifizierbar ist). Vielleicht auch nur böse Gedanken von mir... aber es gab zig Situationen wo mich dieser Impuls überkam. :D

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    Bei den Toms halte ich das aber auch für möglich. Besonders wenn man wie hier nicht drauf achtet, wie der Reifen liegt, sondern nur nach Falten guckt und dann mit einer einzelnen Schraube stimmt. Ich sehe oft völlig dezentral aufliegende Reifen, wo eine Seite quasi am Kessel andockt und auf der anderen fast 1 cm "Luft" ist. Ist auf Dauer vermutlich auch nicht so toll für den Reifen.


    Unverständlich bis "furchtbar" (für meine Lesart :D ) , wenn Menschen so stimmen. Dann wäre aber anzumerken, dass extrem-verschieden gestimmte Trommeln nicht jeder schätzt. Kann es sein, dass mitunter Tuning-Varianten beschrieben werden, die mit höherer Wahrscheinlichkeit zu lasten (insbesondere nicht allzu verwindungssteifer) Spannreifen gehen durch einseitige Beanspruchung? Das scheint womöglich die Quintessenz der Diskussion zu sein. Das wäre ja fast schon... "lustig". Naja, Spanneifen kosten ja nichts. Und das bisschen Verchromung macht Mensch und Umwelt ja sicher auch nix. Ordern wir nochmal ein paar für die nächsten Dekaden. :D Ironie-Modus off.


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    Meine Spannreifen leben jedenfalls seit mehr als zehn Jahren und ich halte mich
    an die traditionellen Stimmtechniken der Konservativen


    Tja, da erscheint dann solch eine Aussage in ganz anderem, wohl überlegten Licht. Auch ich habe habe bislang sehr wenig bis keine Spannreifen geschrottet. Die meisten Verluste/Mängel traten tatsächlich ab Werk, also fabrikneu! auf.


    Letzte Anmerkung: Spannreifen machen übrigens auch Fabrikneu und je nach Typus nicht immer dieselben bzw. langklingenden Töne. Wir sind hier wieder ganz schön am generalisieren.... uiuiuiuiuiiiieeeeee.


    Slightly Off-Topic, aber irgendwie paßt es doch zum Thread: Soeben das 2. neue Saturn IV von Schülern hier zum Tuning und Aufbau gehabt. Am hartnäckigsten das nagelneue 16" Saturn Flootom im tuning. Der Klang fiel deutlich zu den beiden wirklich gut klingenden 10" und 12" Hängetoms ab. Beim uralten Gähn-Verfahren "das Standtom mal in de Luft zu halten und anzsuschlagen" stellte ich fest, ich hatte doch gut gestimmt. Nun klang das 16" Tom fantastisch, 1-2 Klangklassen besser als auf den Beinchen und schön tief und mächtig plus langem Sustain. Sobald ich es wieder auf die mitgelieferten Füße stellte, änderte sich sofort die Ausklangphase massivst und schlimmer noch: diverse der tiefen Frquenzen waren nicht mehr da (bzw. offensichtlich "ausgelöscht"). Und das obwohl die Floortombeine doch "Sonicclear" heißen und in Katalogen so deutlich als neue Besonderheit herausgestellt werden... in meinen Ohren Mumpitz, leider!


    Fazit: Man kann so viel sagen, schreiben kolportieren und fantasieren. Probiere jeder selbst ungehemmt aus und bilde sich seine eigene Meinung. Das halte ich immer noch für die beste Methode mit dem größten praktischen Erkenntnisgewinn. Wer lieber in seiner begrenzten Lebenszeit trommeln will, kann das natürlich auch tun Just as you wish. :D


    Edits: Rechtsschreibung und Kleindruck vorgenommen, da manches slightly Off-topic.

    Zitat

    Auf Nachfragen hat Hr. Masshoff zugeben ( müssen), dass die Spannreifen nach etwa 2 Jahren irreparabel verzogen sind.
    Für mich persönlich ist das ein Ko- Kriterium.


    Auf Nachfrage hat die Nasa zugeben müssen, dass auf Alpha Centauri, Dinosaurier leben und auf übergroßen MP-3 Playern Musik von Mozart hören. Nach 2 Jahren sind die Batterien entleert und mangels passender Ersatzbatterien funktionslos. Das ist für mich ein KO-Kriterium. Ich kaufe mir nie wieder einen Mp-3-Player von Alpha Centauri. :D ;)


    Also manchmal befürchte ich (ich kann natürlich irren) wird auf unserem Planeten viel zu viel nachgeplappert bzw. womöglich etwas zu undifferenziert empfohlen oder etwas zu undifferenziert kolportiert. ;)


    Ich bin im Zweifel immer für die material-schonendsten und budget-günstigsten Methoden.


    Interessanter und im Alltag womöglich gravierender als das Haltbarkeitsdatum (übrigens ich liebe bei Toms "Ultra-Low-Tuning", halten dann Spannreifen auch nur 2 Jahre?) von "Spannreifen" (ich denke es ist bekannt, dass sich auch außerhalb des Typus Gußreifen zig verschiedene Spannreifen mit verschiedenen Materieleigenschasften respektive verschiedenen Verwindungssteifigkeiten tummeln) dürfte für normalsterbliche Drummer die bereits in der Fertigung mit Toleranzen gefertigten Spannreifen sein, die immer wieder mal vorkommen und oftmals von Drummern nicht korrekt identifiziert werden, sich jene also einen Wolf stimmen und/oder leider irrtümlicherweise dem Tom- oder Snarekessel unzureichende Klangqualität zuschreiben. Auch Spannreifen die BAUARBEITBEDINGT mit manchen Fellen mancher Hersteller nicht kompatibel sind - letzteres ist womöglich das "best kept secret of the Drumindustry ´til today" ;) - halte ich für das tägliche Musizieren und Stimmen bzw. Soundgenerieren für wesentlich bedeutsamer. Ist vielleicht aber nur meine Individualmeinung :D


    Zitat


    Gussspannreifen lassen Felle tendenziell leichter stimmen


    Nicht für Jedermann! Ich persönlich schätze diverse Gußreifen sehr (nicht vergessen, auch da haben wir aber zwischen manchen Herstellern Unterschiede)j aber Stimmen mit jenen ist für viele Drummer mitunter etwas schwerer... und nicht leichter.


    Edit: wichtiger Satz zum besseren Verständnis eingefügt.

    Das "Flattern" kommt insbesondere bei einschichtigen Fellen, wenn die Spannung sehr gering ist.


    Letzteres (eine sehr lasche Spannung) ist zwangsläufig nötig, weil Du mit dem 13" tief runter und somit einem 14" + X annährern willst - also ein Standtom simulieren möchtest. ;)


    Ich halte jedes Emperor, G2 oder Pinstripe (also doppellagige Felle) auf Schlagfellseite für diese Spezialanwendung als eher prädestiniert.


    Gleichwohl hat es auch viel mit der Kesselkonstruktion und Holzsorte zu tun.
    Ich mache das seit langem immer wieder mal mit einem 12" Tom (also 12" als Ersatz für 14" Floortom). Aber es gibt nur wenige Kessel die das zulassen und man muß recht gut stimmen können, nämlich ganz dicht an der Grenze dessen was die Physik zuläßt ;) .


    Mit 13" geht es natürlich deutlich leichter.


    Edits: Buchstabe zuviel und nervige Wortwiederholungl

    Zitat

    Es war am Anfang nämlich nie die Rede von einer nur möglichen Produktion, falls genug Interesse bestünde. Auf der Premier Website wurde das Set breit angekündigt, auf NAMM verwiesen und mit noch anderen Farben, die später angeboten würden, geworben. Wie es aussah, sollte das Ding ab Juli verfügbar sein.


    Das genau ist der Knackpunkt und da genau hat Sweetbottom recht und trifft den Nagel auf den Kopf. Man hat Marketing-mäßig recht große NEWS-Wellen gemacht ;) , viele Websites hatten die Meldung dann weiter gestreut und die wirklich am Produkt interessierten potentiellen Endkunden (wobei jedem klar sein mußte, dass es im Jahre 2014 nur wenige kaufinteressierte für so ein kurioses Produkt gibt) mußten nach und nach manches andere bzw. unbestimmte erfahren/erfragen.


    Natürlich gehört Klappern zum Handwerk, und gerade wenn die See rauher wird bzw. der Markt angespannt ist, versuchen viele Firmen mit interessanten oder kurios! erscheinenden und kostengünstigen News-Meldungen irre teure Printwerbung zu flankieren oder gar ersetzen. Aber so wie das Set beworben wurde, denke ich war das eher subtoptimal und bremst(e) motivierte Fans solcher anachronistischer Freak-Produkte ;) eher aus. Diese Informationspolitik könnte/sollte verbessert werden, vielleicht sogar bevor man über Promo-Videos nachdenkt. Ich denke das lernt man aus dieser Story.


    Aber die echten Freaks ;) drücken natürlich weiterhin die Daumen.

    Deckt sich fast alles mit meinen Infos.


    Zitat

    Ich weiß ja nicht woher hier dieses Märchen stammt, man könne eine Anzahlung leisten, defenitiv ist das purer Unsinn!!!


    Diese Aussage stammt von Sweetbottom. Es muß ja auch garkein "Märchen" sein. Vielleicht gibt es tatsächlich einen Händler der eine Anzahlung auf "eventuell"-Produkte ;) machen läßt. Überrascht war ich von der Aussage (siehe meine Posts) allerdings auch.


    Ich persönlich würde auf einen ungewissen Ausgang grundsätzlich höchst ungerne bis keine Anzahlung im Voraus machen. Aber das muß jeder für sich selbst entscheiden. Aber nochmals: das muß kein Märchen sein. Vielleicht kann Sweetbottom nochmal genaueres mitteilen.

    Also manchmal ist unser Forum Speerspitze für Trends und News.
    Die Rückkehr von Cobham zu Tama allerdings ist so alt (Monate her), dass ich dem Datum des Threads garnicht trauen mag.


    Jetzt noch 5 Posts weiter der Realität und Zeitrechnung hinterher hängen ;) - und schwupps ist er bei Dixon ...hahaha.

    Zitat

    Aber mir ist lieber ein Verkäufer der sagt dass er es nicht weiss, als einer der das Blaue vom Himmel lügt.....


    + 1
    Sehe ich genauso. Lieber Mut zur Lücke als den "Stuss- & Phrasendrescherei-Modus" einzuschalten.


    Ich tappe allerdings bezüglich des Threads genauso im Dunkel wie JürgenK.


    Vielleicht bringt folgende Frage Licht ins Dunkel bzw. aufs´ Drumset:
    Sind vom Sohnemann Drumsticks gewünscht die Leuchten können (bzw. von Innen mittels Batterien beleuchtet werden) ähnlich diesen hier?
    http://harry-reischmann.de/201…cks-und-die-show-beginnt/