Zitatfinde es weitaus "entspannter" meine Snares gleichartig überall hochzustimmen und ggf. mit einem kleinen Moongel-Pad ein paar wenige Obertönchen/Sustainlängen zu reduzieren.
Das genau ist ein wichtiger Punkt.
Es ist Jahrzehnte her, da wurde als ein Teil-Argument der "Verstimm-Methodik" nicht selten genannt, so könne man Einfluß auf störende Obertöne nehmen wenn gerade mal kein Stückchen Gaffa oder Tempo-Teilstück oder sonst etwas dämpfendes zur Hand ist. Das "Argument" fand ich in zivilsatorisch eng besiedelten Regionen schon vor 30 Jahren... - hust - ... etwas albern, aber heute wo sich jeder mittels Handy zur Pizza von Luigi noch den Milchshake von Alfonso bestellt, überhaupt kein Argument. Wo um Gottes Willen gibt es noch einen Gig ohne irgendetwas kleb-bares greifbar bzw. dämmbares? Und wie schwierig wäre zeitnahe Abhilfe mittels moderner Vernetzung?
Vorsicht, jetzt wird es etwas böse: mich beschlich früher manches mal das Gefühl, als ginge es eher darum zu tarnen, dass man in Wahrheit mit manchen Obertönen doch nicht leben kann/will obwohl man nach außen hin selbstbewußt die Maxime ausgibt "es sollte möglich offen und resonant klingen, sonst würgt ihr euer Instruemnt ab". Und da kam es manchen recht jene Drummer denen man sofort! die herkömmliche Dämpfung (kleines Stückchen Tempo, oder Möbelfilz-Gleiter oder sonstwas) ansieht, als die "unwissenden" oder "soundkiller" zu bezeichnen... und sich selbst ins Fäustchen zu lachen, weil man faktisch, das selbe Ergebnis über einen anderen Weg erzielt (der aber von außen als MAKEL nicht identifizierbar ist). Vielleicht auch nur böse Gedanken von mir... aber es gab zig Situationen wo mich dieser Impuls überkam. ![]()