Dieses Phänomen tritt bei ... hust ... manchen Herstellern häufig,
bei anderen seltener...
... und bei Driten nahezu nie auf.
Das ist in der Branche auch kein großes Geheimnis.
Dieses Phänomen tritt bei ... hust ... manchen Herstellern häufig,
bei anderen seltener...
... und bei Driten nahezu nie auf.
Das ist in der Branche auch kein großes Geheimnis.
Aber warum passiert das bei der Mehrzahl der Doppel-Pedal-Drummer nicht?
Es müssen hier im konkreten Threadbeispiel eigentlich
Wirkfaktoren zusammen kommen, die bei der radikal
überwiegenden Mehrzahl der Doppel-Pedal-Drummer nicht auftreten.
ZitatEs scheint an der Glocke zu liegen, da die Becken an sich perfekt ineinander passen.
Das ist die Frage.
Lege das Bottom Becken auf eine 100 % plane Oberfläche. z.B: moderne Herdplatte (Ceranfeld).
Fahre mit einem Finger mit reichlich Druck entlang des Beckenrandes (also vollführe eine langsame Kreisbahn). Wenn sich nun irgendwo, irgendwann das Becken anhebt bzw. woanders absenkt... weißt Du mehr.
Ich ging/gehe zu einem gewissen Prozentsatz davon aus
, dass das Fell ehemals (viel) zu lasch gespannt war... bzw. dieses nach 4-5 Stunden Dauertrommeln nochmals lascher wurde, also sich faktisch de-tuned hatte, also das Fell kaum noch Haftreibung zum Kessel und Spannreif hatte.
Ich vermute Du hast das Fell nun so weit höher gestimmt, dass die Haftreibung nun deutlich höher ist, dass auch durch Dauertrommeln und leichtes De-Tuning, immer noch genug Haftreibung da ist. Das Fell sich nicht mehr drehen wird. Und/oder womöglich die Verformung des Spannreifens (nun wieder in Bodennähe) das Verrutschen auch verhindert.
Grundsätzlich bin ich nicht sicher, was im Bereich der Spannreif Deformation Mitursache ist. Das kann man aufgrund eines Fotos leider nie 100 % einschätzen/vorwegnehmen.
EDITS. War alles zu kompliziert beschrieben von mir. Sorry! ![]()
Ich gehe aber davon aus, dass wenn kein Voodoo im Spiel ist, dass wenn Du wieder sehr lasch stimmst, also seeeeeeeeeeehr lasch und lange trommelst, sich wieder das alte Phänomen einstellen würde. Insbesondere wenn die Fußmaschine nicht exakt ausgerichtet ist und mit viel körperlichem Input getrommelt wird,
Zitat
@ Drumstudio1: du wolltest noch etwas zu den Schlegeln sagen??
Dein erstes Photo war von der Perspektive nicht so gut. Mir fiel da aber trotz der heiklen Perspektive
sofort der Winkel der Beater auf. Siehe mein erster Post Ich habe siehe unten die Perspektive nun korrigiert. Nach der Korrektur, steht nun für den Betrachter die Trittplatte des Pedals senkrecht zum Boden und man kann nun links auf dem Bild den Winkel der Beater zum Fell etwas besser beurteilen.
Wenn man nun das Bild links betrachet (Dein Original-Winkel) fällt auf, dass Deine Beater etwa 1 - 2 Grad leicht "falsch" ausgerichtet scheinen. Also ganz leicht!!!! nach rechts zeigen. Ob es die Fußmaschine als ganze ist/war oder "nur" die Beater vermochte ich nicht zu erkennen. Aber es wirkte right from the start auffällig im Zusammenhang mit der "Drehung des Fells im Uhrzeigersinn".
Insofern wäre mein Tip gewesen die Beater leicht in die andere Richtung auszurichten und das Pedal und die sichere Arretierung ganz exakt zu überprüfen. Oder eben auch mal eine gegenteilige Fehlstellung vorzunehmen
. Siehe Blld rechts. Also Pedal und Beater genau 1 -2 Grad in die andere! Richtung auszurichten und schauen was passiert.
Edits:
ZitatIch habe auch nocht einmal die FM kontrolliert und dazu den Abstand der Pedalachse zum Fell gemessen. Also rechts vom rechten Schlegel und links vom linken Schlegel. Die FM war minimal (1-2mm) "schräg". Hat also nicht im 90° Winkel von Fell weggezeigt sondern wohl eher 88,895° (genauer gings leider nicht). Habe nun die FM minimal korrigiert.
Und natürlich ist die 1-2 mm von Dir nun erwähnte "Fehlausrichtung" Deiner Fußmaschine eine sehr plausible Mitursache für das Drehen des Fells. Aber auch hier höchstwahrscheinlich nur bei De-tuning-Effekt beim Fell bzw. zu wenig Haftreibung und recht energetischem Drumming. Mir fiel wie gesagt beim Ursprungsbild "nur" der Winkel der Schlägel auf und der Hinweis mit dem Uhrzeigersinn der Felldrehung. Das fand ich sofort "verdächtig".
Druffnix
Genau dieses Set wollte ich seit Tagen vorstellen mit dieser für die Drumcommunity weltweit wichtigsten und musikalisch-kompositorisch besten! Zeitphase von RUSH.
Schön das Du es vorweggenommen hast. Denn so wird die Last auf mehrere Schultern verteilt ![]()
[video]http://www.youtube.com/watch?v=8QY9-_99b_4[/video]
Genau deswegen gelten ja meine Frage(n) der Überprüfung wie locker bzw. tief die Stimmung wirklich ist. Also was passiert wenn massiv versucht wird das Fell zu drehen.
Unter einer Medium-Stimmung ist das unmöglich. Und genau datz was Medium ist oder eben nicht... liegen oftmals Mißverständnisse vor.
ZitatDie eigentliche Fellspannung würde ich als Medium einschätzen
Und auch unter tiefer Stimmung dürfte sich wenig tun.
Bei ultra!! low-Tuning (also wenn die Klauen vereinzelt/teilweise lose sind) im Zusammenhang mit gewisser Schlegelausrichtung ist es zuweilen etwas anderes...
...steter Tropfen höhlt den Stein etc.
Ein klarer Fall für einen Exorzisten!
3 x Rosenkranz beten und zumindest an Weihnachten wieder in die Kirche gehen kann auch helfen.
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(M)ein zweiter Tip wäre, künftig die Proberaummiete wieder pünktlicher zu überweisen, dann muß der Vermieter nicht über Sanktionierungsmaßnahmen oder schräge Späße nachdenken.
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Ich kenne den Four-Way-Beater von Pearl durch jahrelange Nutzung sehr gut.
Bevor wir aber Produkte, Material, Voodoo, Drogeneinfluß oder sonstiges als Alternativ-Erklärungsansätze
bemühen bitte ich Dich ernsthaft folgendes zu testen:
Wichtig: Fellspannung und Fußmaschine genau so belassen wie es jetzt ist!
(mir fällt da zwar bei den Schlegeln auf dem Foto etwas auf,... aber das kommt später)
1.) Greife mit der flachen Hand etwa mittig auf das Fell (gerne auch mit beiden! Händen) und versuche unter Kraftanstrengung das Fell in oder gegen Uhrzeigerrichtung zu drehen.
Dies ist mir selbst bei recht tief gestimmten Bassdrums, wo das Fell mitunter punktuell 1-2 kleine Falten wirft, NICHT möglich.
Ich gehe davon aus, dass sich das Fell keinen Millimeter bewegen läßt.
2.) Teste nun durch kräftiges Andrücken der Finger beider Hände! am "Fellring" (jenes Aluteil das zwischen Bassdrumkessel und Bassdrumspannreif hervorschaut) das Fell zu drehen.
Ich gehe auch hier davon aus, dass sich das Fell keinen Millimeter bewegen läßt.
Sollte entgegen meienr Erwartung eine der 2 Methoden bei Dir das Verschieben des Fells zulassen (was ich nicht so recht glaube) dann sehen wir weiter. ![]()
Sieht klasse! aus.
Wertvoller Post HOHK! ![]()
Nur mal so als pragmatische Idee
- man muß die nicht teilen. Vielleicht "nur" für meine Denkart ist die im Alltag aber gut handelbar und logisch.
1.) Kaufe ich neu, kann ich beim Händler aussuchen oder zurückschicken
2.) Kaufe ich gebraucht, suche ich das was mir für den Preis angemessen scheint mit niedrigstmöglichem Risiko.
a.) Wenn bei Gebrauchtangeboten immer noch ein stattlicher Preis verlangt wird bin ich persönlich ULTRA-kritisch, eben da ich nicht abschätzen kann welche "Mikrotraumata" ein Cymbal eventuell schon mit auf den Weg bekommen hat, von denen ich nichts weiß, und die bei meinem 428. ten Cymbalschlag sich dann "Bahn brechen". Entscheide mich also im Zweifel eher dagegen.
b.) Wird bei Gebrauchtkauf etwas für einen Appel und nen Ei verkauft (also sehr, sehr günstig) kann ich mit optischen Mängeln die womöglich (aber nicht zwingend) latenter Ausdruck weiterer oder gar versteckter materialtechnischer Beeinträchtigungen/Traumata sein können, leben, da ein vorzeitiger Exitus des Cymbals mir finanziell nix abverlangt(e).
Ich denke hier nehmen right from the start einige den Begriff "lautlos" zu wortwörtlich.
Ich vermute der Threadstarter meint, das was zig tausend anderen Drummern beim Videodreh auch reicht.
(Also Meshfelle, oder die üblichen Sound-Off/Kautschuk-Vliesse/Dämm Auflagen wie beim Avantasia-Dreh etc. etc.)
Das kann aber nur der Threadstarter selbst wissen. ![]()
Vielen Dank für den Bruford-Hinweis (also zur Autobiographie) ![]()
Jetzt kommt die Pointe: ich fand und finde bis heute den Hit ("Lift me up") toll, den Rest der Scheibe langweilig. Die liegt seit Jahren in einer Ecke herum. Was aber bei" Lift me up" damals (und heute, durch mehr Gehörschulung) auffällt, ist diese radikale ÜBERPRODUKTION. Es ist zuviel von allem!!! Teilweise wirkt es wirklich als seien Gesang, Gitarren, Keyboards und Drums vielfach wie eine Collage/übereinander "wieder und wieder" eingespielt worden. Das meinte ich auch mit Besetzung die sich einer Big Band angenähert hat. Das war womogich (ich kann natürlich irren) eine produktionstechnische und besetzungstechnsiche Gigantomanie die Musik als solche zu sehr überfrachtet bzw. in den Hintergrund rückt(e). Insofern finde ich es toll, wenn er sich da autobiographisch kritisch äußert. Trotzem ist es für mich als normalsterblicher ein toller Song mit tollen Musikern. Seine Bauchschmerzen beim Einspielen der Sache höre ich "Ignorant"
bzw. "Unwürdiger"
nicht wirklich heraus.
Es gibt für solche und ähnliche Hi-End-Exoten und derartige Anzeigen einen einfachen Plausibilitätscheck:
Der ist nicht 100 % sicher - das ist bekanntlich nix im Leben, aber 95 % ist auch schon viel.
Wer solch ein handgeschnitztes Hi-End-Instrument besitzt, inklusive güldenen! Stands...
1.) ... weiß ganz genau was ihn der "Dekadent geht die Welt zugrunde"- Look
gekostet hat und verkauft nicht so weit unter Wert.
2.) ... bewirbt solch ein Ausnahmeprodukt nicht so fehlerhaft/primitiv wie einen gebrauchten Salzstreuer der Frittenbude "Zum reihernden Jupp" auf Sankt Pauli.
Video/Song ist nicht so wirklich mein Musikgeschmack- wenngleich die Musiker vom handwerklichen alle aber jeden Zweifel erhaben sind.
Anyway bei 2.14 mal ganz genau hinsehen. Zeigt eine Methode von vielen...
[video]http://www.youtube.com/watch?v=5oeuqm5j2aA[/video]
Zitatich sehe frohen Mutes dem nächsten Mal entgegen wo wir dann alles noch komplizierter machen können.
![]()
Wie wäre es mit Back to topic? ![]()
Mein Favorit der letzten Tage, Wochen...
Unglaubliche Aufwertung!
Sagenhaft...
Respekt!
Aufgrund der fantastischen Steilvorlage von Hueni
...
... around 91/92 gab es eine Monster-Reunion von Yes. Die damalige Besetzung die sich Big Band-Ausmaßen annäherte
hatte dementsprechend sowohl Bill Bruford als auch Alan White an den Drums aufzuweisen.
Über deren üppige Drumsets im Rahmen dieser Reunion-Tour könnte man locker eine Diplomarbeit schreiben.
Für Simmons-Fans war und ist bis heute das von Bruford seinerzeit aufgefahrene Drum-Set in Sachen Materialaufwand zum Knie erweichen...
Vielleicht aber noch interessanter war durch die Doppelbesetzung die sinnbildliche Verknüpfung "experimenteller Moderne" (Simmons SDX mit vielfältigsten auch unerwarteten Sounds durch Bruford) mit der eher "traditonelleren Druminstrumentierung/Orchestrierung (natürlich auch musikalisch absolut hochwertig) von White am echten Akustikset.
[video]http://www.youtube.com/watch?v=dmmv_SIbyTI[/video]
Der Song "Lift me up" war dann tatsächlich trotz dem zeitgleich erfolgenden multimedialen "Massiv-Angriff"/Siegeszug (bzw. dem Generationswechsel) von Dream Theater auf die "alten" Progressiv-Bands noch ein Song der viel Airplay erhielt (wenngleich natürlich auch in spielzeittechnisch stark editierter Version für die Radios) . Man kam anfang der Neunziger selbst wenn man gewollt hätte durch Fernsehen, Radio und Präsenz in Musikgazetten an Bruford und White garnicht vorbei ![]()
Zum SDX und Bruford hier noch mehr:
[video]http://www.youtube.com/watch?v=9T-DcSAIagk[/video]
SDX mit anderem bekannten Menschen:
[video]http://www.youtube.com/watch?v=cGSyPMIaP50[/video]
Mr. Bruford.
Zitat(Ich hab das Interview auch nicht ganz korrekt zusammengefasst. Es ging auch mehr um Big Band-Aufnahmen etc
Genau das war mein Eindruck.
Trotzdem Danke für die nett gemeinten Hinweise.
Sollte jemand es tatsächlich mal probiert haben dann gerne einen kurzen Erfahrungsbericht posten.