Beiträge von Drumstudio1

    Zitat

    Hier ist ein Profimusiker (den ich durchaus schätze und sympatisch finde), der bereits eine sehr erfolgreiche (zumindest sehr angesehene) Lehr-DVD realisiert hat. Er ist aktuell im Markt bekannt und gefragt und hat Zugang zu Musikverlagen, hat Kontakte, kurz: Dieser Mann kann problemlos eine weitere Lehr-DVD produzieren. Wieso bitte braucht der uns als Financier oder genauer: Spender?


    Da kann ich nur spekulieren, hätte da aber schon einige generelle Gedanken (abseits eines konkreten Namens/Künstlers) die sich mir förmlich aufdrängen :D .


    Ich könnte mir wie schon mal erwähnt bestens vorstellen:
    1.) Das man so völlig freie Hand hat inhaltlich und konzeptuell. Keiner einem irgendwie ´reinplappert, einen ausbremst etc. wie das bei Verlagen/klasssicher Vertriebstruktur öfters vorkommt als mancher vermuten mag.
    2.) Monetär/anteilig so eventuell sogar mehr hängenbleibt.
    3.) Die Vorfinanzierung hat eventuell den Vorteil das eine gewisse Summe wenn sie denn erreicht wird, vor der Projektdurchführung gesichert! ist. Also "etwas" sicher ist bevor man sich sorgen um den Einbruch von Absatzzahlen (und somit Gewinn) von Raubkopien, "veruntreute" Vorab-Promo DVD`s etc. machen muß.
    3.) Diese Crowd...-Methode später evaluativ eventuell auch einen Vergleich gestattet. Simpel heruntegerbrochen: Ist das Crowdfunding für den konkreten! Künstler eine lohnenswerte Alternative zum traditonellen Vermakrtungsweg oder nicht?


    Vorsichtig verweise ich auch auf viele andere Dinge die sich in den letzten Jahren tun. Ich kenne nette Drumschüler, die von ihren Lieblingsbands Vip-Carts kaufen. Da wird auch vorab gezahlt. Teilweise verlebt man dann tolle Momente mit seinen Lieblingsbands kurz vor deren Gig - teilweise wird man sehr schnell "durchgereicht" und das Management oder Künstlerbetreuer etc. drängt (zuweilen etwas unangenehm) auf die Einhaltung eines ganz engen Zeitkorsetts. Diverse Bands bieten Gigs "Zuhause" an (entsprechendes Kleingeld bereithalten) etc. etc.


    Manches ist zuweilen Geldmacherei - manches ist zuweilen Alternativeinkommensquelle in Zeiten wo andere Einkommensbereiche für Musikanten/Künstler nicht mehr so viel abwerfen wovon man leben kann oder sich im Einzelfall gar defizitär entwickeln.


    Manches ist mir bei manchen Bands heutzutage suspekt, anderes kann ich als Versuch eines neuen Modelles durchaus nachvollziehen.

    Zitat

    Hier ist ein Profimusiker (den ich durchaus schätze und sympatisch finde), der bereits eine sehr erfolgreiche (zumindest sehr angesehene) Lehr-DVD realisiert hat. Er ist aktuell im Markt bekannt und gefragt und hat Zugang zu Musikverlagen, hat Kontakte, kurz: Dieser Mann kann problemlos eine weitere Lehr-DVD produzieren. Wieso bitte braucht der uns als Financier oder genauer: Spender?


    Da kann ich nur spekulieren, hätte da aber schon einige generelle Gedanken (abseits eines konkreten Namens/Künstlers) die sich mir förmlich aufdrängen :D .


    Ich könnte mir wie schon mal erwähnt bestens vorstellen:
    1.) Das man so völlig freie Hand hat inhaltlich und konzeptuell. Keiner einem irgendwie ´reinplappert, einen ausbremst etc. wie das bei Verlagen/klasssicher Vertriebstruktur öfters vorkommt als mancher vermuten mag.
    2.) Monetär/anteilig so eventuell sogar mehr hängenbleibt.
    3.) Die Vorfinanzierung hat eventuell den Vorteil das eine gewisse Summe wenn sie denn erreicht wird, vor der Projektdurchführung gesichert! ist. Also "etwas" sicher ist bevor man sich sorgen um den Einbruch von Absatzzahlen (und somit Gewinn) von Raubkopien, "veruntreute" Vorab-Promo DVD`s etc. machen muß.
    3.) Diese Crowd...-Methode später evaluativ eventuell auch einen Vergleich gestattet. Simpel heruntegerbrochen: Ist das Crowdfunding für den konkreten! Künstler eine lohnenswerte Alternative zum traditonellen Vermakrtungsweg oder nicht?


    Vorsichtig verweise ich auch auf viele andere Dinge die sich in den letzten Jahren tun. Ich kenne nette Drumschüler, die von ihren Lieblingsbands Vip-Carts kaufen. Da wird auch vorab gezahlt. Teilweise verlebt man dann tolle Momente mit seinen Lieblingsbands kurz vor deren Gig - teilweise wird man sehr schnell "durchgereicht" und das Management oder Künstlerbetreuer etc. drängt (zuweilen etwas unangenehm) auf die Einhaltung eines ganz engen Zeitkorsetts. Diverse Bands bieten Gigs "Zuhause" an (entsprechendes Kleingeld bereithalten) etc. etc.


    Manches ist zuweilen Geldmacherei - manches ist zuweilen Alternativeinkommensquelle in Zeiten wo andere Einkommensbereiche für Musikanten/Künstler nicht mehr so viel abwerfen wovon man leben kann oder sich im Einzelfall gar defizitär entwickeln.


    Manches ist mir bei manchen Bands heutzutage suspekt, anderes kann ich als Versuch eines neuen Modelles durchaus nachvollziehen.

    Jetzt auch noch mal ganz unabhängig von diesem konkreten Projekt bzw. unabhängig von einer einzelnen Person.


    Ich kann völlig irren, aber es gibt meines Wissens nach den ein oder anderen Musiker, der pro abgesetzter CD/DVD, ja selbst in Summe der Verkäufe! so viel weniger monetär als Enderlös (also zur Bestreitung seines Lebensunterrhaltes) einnahm, als mancher für denkbar halten würde.


    Insofern empfinde ich es (insbesondere wenn man einen tollen Namen hat, weil man viel kann und das auch noch sehr gut) als verständlich wenn jemand sich nicht unter Wert verkaufen will bzw. bei einem neuen Projekt nicht hart an der unteren Realiisierungsgrenze budgetiert - sondern entsprechend seiner Wünsche/Vorstellungen/seines Marktwertes etc.
    Also womöglich neben einer technisch hochwertigen Umsetzung und maximaler Eigenkontrolle der Gesamt-Konzeption ohne Störeinflüsse von Außen eventuell ;) auch mit der Zielsetzung das mal etwas finanziell-nennenswertes dabei herumkommt. Es ist neben dem Spaß für viele Berufsmusiker auch Profession.


    Ob man das als Endkunde, Fan etc. mittragen will und mit welchen etwaigen Anteil oder welchen Risiken, das kann dann eben vor der Mitwirkung jeder selbst entscheiden bzw. gedanklich durchspielen.

    Jetzt auch noch mal ganz unabhängig von diesem konkreten Projekt bzw. unabhängig von einer einzelnen Person.


    Ich kann völlig irren, aber es gibt meines Wissens nach den ein oder anderen Musiker, der pro abgesetzter CD/DVD, ja selbst in Summe der Verkäufe! so viel weniger monetär als Enderlös (also zur Bestreitung seines Lebensunterrhaltes) einnahm, als mancher für denkbar halten würde.


    Insofern empfinde ich es (insbesondere wenn man einen tollen Namen hat, weil man viel kann und das auch noch sehr gut) als verständlich wenn jemand sich nicht unter Wert verkaufen will bzw. bei einem neuen Projekt nicht hart an der unteren Realiisierungsgrenze budgetiert - sondern entsprechend seiner Wünsche/Vorstellungen/seines Marktwertes etc.
    Also womöglich neben einer technisch hochwertigen Umsetzung und maximaler Eigenkontrolle der Gesamt-Konzeption ohne Störeinflüsse von Außen eventuell ;) auch mit der Zielsetzung das mal etwas finanziell-nennenswertes dabei herumkommt. Es ist neben dem Spaß für viele Berufsmusiker auch Profession.


    Ob man das als Endkunde, Fan etc. mittragen will und mit welchen etwaigen Anteil oder welchen Risiken, das kann dann eben vor der Mitwirkung jeder selbst entscheiden bzw. gedanklich durchspielen.

    Laßt ihn doch machen. Wir sind ein freies Land und das ist gut so.


    80.000 sind viel Geld. Aber schon der Trailer suggeriert ja, dass er wohl eher nicht wenig Aufwand betreiben will/wird.
    Warum soll er eine DVD für einen Verkaufspreis von 3.50 Euro machen oder mit einem Minimal-Budget von 5000 Euro, wenn er moglicherweise anstrebt es aufwendiger umzusetzen?


    Ich persönlich vermute er könnte das Geld zusammenbekommen. Die Aufmerksamkeit hier im Forum hilft ja auch noch ein winziges, klitzekleines bisschen mit. Und in Deutschland kennt seinen Namen und seine Spielfinesse! jeder Drummer... und in manchen anderen Ländern ist er wahrlich auch nicht unbekannt ;) .


    Der Trailer ist jedenfalls sehr modern gemacht (Ok, die inhaltliche "Pointe" ist sofort vorhersehbar und super-platt, aber auf dem von mir unterstellten ;) Intelligenz-Niveau von Benny kann er nicht genug Käufer finden, also wird eine simple Pointe werbetechnisch besser sein, um mehr Leute anzusprechen, insofern marketingtechnisch-"breitendeckend" richtig gemacht :D ).


    Und wenn etwas mehr als 80.000 Euro erzielt werden kann er vielleicht noch ein paar Euro in eine Zusatzversicherung stecken (der Rückwärtssalto klappt vielleicht eines Tages bei mauer Bühnenbeleuchtung auch nicht so perfekt, dann ist es nach dem Aufprall gut, etwas besser abgesichert zu sein :D ).


    Nochmals: er nutzt ein recht modernes Procedere bzw. Konzept. Er muß sich dadurch in Sachen Umsetzung von keinem Label/Verlag/Mäzen Reinquatschen lassen etc. etc. Warum nicht? Ist das nicht genau das von dem viele Musiker/Künstler träumen? Mal selbstkritisch an die Nase fassen.


    Sollte er die 80.000 Euro einsacken und ohne Gegenleistung abhauen und sich in Shanghai in einer verrufenen Spelunke 15 Jahre nonstop voll-laufen lassen - , ja dann wäre das sehr unschön. Aber davon gehe ich nicht aus. Das ist wohl ziemlicher Nonsens, insbesondere wenn man seine bisherige Strukturiertheit und Zielstrebigkeit auch nur für einen Millimeter mitverfolgt.


    Ob man an solch einer Aktion vor-finanzierungstechnisch mitmacht/mitmachen will, ist zweifelsfrei wieder eine ganz andere Frage. Aber das kann jeder für sich selbst entscheiden.

    Knappe Zitate sind schnell heikel oder mißverständlich :D


    Deswegen nochmal das Original :D

    Zitat

    BTW: Das mit den Rohspuren gelöscht ist drollig-amateurhaft bis wenig glaubhaft. Vieles (natürlich u.a. auch die Wahrheit) wäre da als Erklärungsmuster für solch
    eine Aussage denkbar.


    Der 2. Satz ist mir trotzdem wichtig. Es kann natürlich der Wahrheit entsprechen... aber es gäbe auch diverse andere Erklärungsmodelle für solch eine Aussage, dass die Rohspuren nicht mehr da sind. Nachbesserungen halte ich mir z.B. insbesondere dadurch vom Hals, indem das Basismateruial nicht mehr existent ist oder als nicht mehr existent bezeichnet wird.


    Aber nochmals: womöglich alles Kaffeesatzleserei, da wir ja keine Infos der "Gegenseite" haben.


    Ein File wäre noch der pragmatischste, womöglich erhellende Hinweis (für neugierige Nasen wie mich) , wie die Chose denn jetzt klingt.


    edit: only Buchstabendreher

    Oftmals will man/wollen wir hier im Forum helfen.


    Jetzt muß aber die Wahrheit heraus: Abseits altruistischer Taten packt mich in dieser konkreten Story nun der pure! Egoismus ;) .
    Ich würde zu gerne mal ein Songfragment hören... also von dem womit Deine Band nicht zufrieden ist.


    Diese Aufnahmen müssen ja existieren, also die Grundlage der Unzufriedenheit


    Ich platze vor Neugier :D


    BTW: Das mit den Rohspuren gelöscht ist drollig-amateurhaft bis wenig glaubhaft. Vieles (natürlich u.a. auch die Wahrheit) wäre da als Erklärungsmuster für solch eine Aussage denkbar.

    Das sind alles viel zu wenig Infos um da etwas konkret-substanzielles zu antworten.


    Nur weil irgendwo ein Messer herumliegt und im Nebenraum eine Leiche... muß die Verwendung des Messers nicht die Todesursache sein :D .


    Deswegen nur ganz vorsichtig und eher allgemein:
    1.) Oftmals gibt es unter Menschen die Aufnahmen mischen und jenen die dafür bezahlen eine gewisse Rückmeldeschleife. Will heißen man schickt z.B: vor der totalen Fertigstellung schonmal ein grobes File mit "In dieser Tendenz wird der Mix" an die Auftragegeber mit der Bitte, sollte etwas radikal Mißfallen, zeitnah ein Feedback zu geben.


    2.) Macht man sich in aller Regel vor der Auftragserteilung sachkundig wer etwas gut mischen kann. Das schützt freilich nicht immer vor Katastrophen, denn es gibt zuweilen auch "wandlungsfähige" Gestalten, die einmal bei einem Herzblutprojekt interstellar viel Arbeit hineinsteckten mit brilliantem Endergebnis, in anderem Falle jemand wie einen unwichtigen Störfaktor behandeln und auf die Schnelle etwas halbgares ´raushauen mit doofem Sound/Mischverhältnis. Gleichwohl kann gewissenhafte Vor-Recherche und Vorab-Meeting (vor Auftragserteilung) um gemeinsame Zielsetzung zusammen zu erörtern und festzustellen ob man überhaupt die gleiche Sprache spricht (im übertragenen wie im wortwörtlichen Sinne), viel Streß ersparen.


    3.) Mir persönlich ist tatsächlich kein Mensch bekannt, der mit Mischen Geld! verdient, der eine gewisse Neuanpassung/Feinjustage der Mixe abgelehnt hätte. Nochmals: kenne ich nicht.
    Und das genau ist de Knackpunkt. Bevor ich mich auf irgendein juristisches Gleis begeben würde, würde ich versuchen menschlich fair aber eben auch erwachsen-argumentierend auf eine Nachbesserung bzw. Berücksichtigung der Auftraggeberwünsche einzuwirken. Es ist eigentlich fast schon eine Frage der Berufsehre. Wer hier als Mischer VERNEINT, hat sich selbst sein Grab geschaufelt... bzw. mit dem stimmt etwas nicht.


    Ich kann mir das schwer vorstellen, dass da jemand kategorisch sagt "der erste Mix bleibt so wie er ist und nun gebt mir mein Geld".
    Diese Vorstellung erscheint mir lächerlich...
    ... es sei denn die Story ist eine viel komplexere oder gar andere als hier berichtet.. oder wir reden tatsächlich von einem Ton-Fuzzi, der vielleicht nebenher noch täglich 12 Stunden World Of Warcraft spielt, am Wochenende die Frittenbude von Onkel Jupp mit Ketchup ausstattet und in Personalunion die Senioren-Gymnastikgruppe von Alpha Centauri leitet. Also meilenweit von dem Tätigkeitsprofil eines mit Engagement arbeitenden Mischers/Tontechnikers etc. entfernt agiert.


    3 x Edits: Only Rechtschreibung. Inhaltlich nichts verändert.

    shardik


    Bezüglich Swanö
    Ich beziehe mich bei meiner Begeisterung für manche Musiker nie! auf Preise. Es gibt in meinen Augen als Musikfreund nichts fataleres als Musiker/Künstler nach ihrem temporären Marktwert zu definieren. Ich bin über Deinen Post diesbezügllich INHALTLICH entsetzt. Nehme ihn kein bisschen persönlich, sondern mit blankem Entsetzen zur Kenntnis. Auch würde ich empfehlen sehr zu überdenken (bzw. editieren) hier über die Preisstaffelung von Musikern (die womöglich nicht mal offiziell ist) sondern eventuell individuell zugeschnitten erfolgt, in (für meine Lesart) ironisierendem bis abwertendem Kontext zu posten. Ehrlich. so was muß doch nicht sein, oder?.


    Swanö ist vielen Musikanten möglicherweise nicht bekannt? Ich entdeckte über die letzten 15 Jahre oftmals zufällig (mitunter erst beim Studieren von Linernotes) das er bei diversen/vielen Sachen mitwirkte die mir sehr gefallen. Die erste CD die ich erwarb war "Moon..." oder so ähnlich. Ewig her. Dann mehrere Tribute-Beiträge von ihm auf Samplern die ich wahnsinnig kreativ und gelungen fand. Und nun die Querverbindung zum Forum-Kollegen. Genau darauf! bezog sich meine Euphorie, das unerwartet Swanö schon wieder! überraschend zu entdecken ist. Das war für mich das Potzblitz-Unglaublich!-Erlebnis... wiedermal hat er die Finger in.einem Proijekt. Ich würde sehr gerne mal mit ihm in einem Projekt mitwirken. Wenn es Dich kalt läßt, ist das völlig legitim. :D


    Bezüglich Massacre ist mir tatsächlich neu, dass sie "allles" oder jede "Hampelmanntruppe" signen.
    Und "Einkaufen" konnte man sich (wenn man es darauf anlegte) vom Hörensagen angeblich auch früher schon bei manchen iLabels.
    Ich kann natürlich irren. Shardik, Du scheinst die Hintergründe da genauer zu kennen. Nochmals: ich hatte mit Massacre als Musikfreund nur Tonträger erworben, von Bands die mir gefielen. Z.B. "Fates Warning" etc. Ich meine mal in einem Projekt gewesen zu sein, wo Massacre schon bei erster Anfrage abgelehnt! hat. Aber genaueres habe ich vergessen, vielleicht auch nur geträumt...


    Nochmals: das Statement über Swano, Preisen und wer wovon leben "muß" würde ich schon aus Kollegialitätsgründen löschen. Nur meine bescheidene ;) Empfehlung.


    Und nun Back To Topic.


    edits: zu kleiner Monitor- Buchstabendreher entfernt.

    Robi - Du bist der Größte!


    Super getrommelt und dann bei Massacre unter Vetrrag - das schafft heute kaum noch einer.
    Toll !!!


    Und nun erfahre ich ;) auch noch das Dan Swanö (einer der genialsten skandinavischen Musiker) beim MIx/Mastering die Finger im Spiel hatte!


    Unglaublich.


    BTW: Der hat die beste Mercyful Fate Song-Cover-Version aller Zeiten aufgenommen (aus "Melissa" - einem im Orriginal eigentlich eher lauen Song - ein Meisterwerk als 1- Man-Show-Cover gemacht). http://www.youtube.com/watch?v=9AU7VgCFm50


    Ebenso hat er "Country Girl" von Black Sabbath so genial gecovert das es dem Original in nichts! nachsteht.
    http://www.youtube.com/watch?v=7CO0QWTPZE4


    Ich habe bewußt die Links nicht sichtbar eingefügt, damit die Kernbotschaft Eurer neuen Scheibe nicht mitr fremden Bildinhalten zugekleistert wird :D .

    Interessantes Thema.


    Ein Schüler liess vor maximal 1-2 Jahren im Hochsommer seinen Drumkopfhörer(ich erinnere dunkel Vic Firth) im Auto liegen.
    Ergebnis: er berichtete mir das Ding habe sich dabei in Funktionalität (kaputt)) und wohl auch Form/Bauteile aufgelöst.
    Das hatte mich etwas gewundert, da ja ein Kopfhörer durchaus auch mal Live in brütender Scheinwerfer-Nähe eingesetzt wird/werden könnte und ich erwartet hätte dass Material wie Konstruktionsweise Sommertemperaturen im Auto standhält....bzw. mal auf Hitze getestet wurden...


    ... aber Ewartungen müssen ja nicht immer erfüllt werden ;) .
    Vielleicht auch nur ein Einzelfall denn im Rhein-Main-Gebiet staut sich durchaus mal die Hitze extrem. Das ist freilich nicht überall so schlimm in Sachen Hitze :D.

    Vielleicht noch wichtiger ist, dass man so nur auf den eigenen Ohren einen basslastigen (in manchen Ohren durchaus schönen ) Sound erhält.
    Die soziale Umgebung (andere Musiker, Drummerkollegen) oder gar die Nachwelt aber nicht.


    Ich dachte/vermute bei dem Thread hier geht es nicht darum nur für 2 Ohren diesen Sound zu erreichen, sondern auch als Recording-File erzeugen zu können - ähnlich wie im Video. Das kann aber ganz genau nur der Threadstarter wissen ;)

    Auch ich habe gestern Abend mit mir gerungen... ;) und mir ein voreiliges Statement gerade noch verkneifen können.


    Ausschlag für das Verkneifen können war ganz einfach folgende Üebrlegung:
    Wir alle machten Fehler und machen Fehler. Das verbindet uns (trotz aller Unterschiede). Ja, das klingt beinahe nach Bullerbü :)


    Zunächst: Auf der Website gibt es durchaus auch einige Aussagen die korrekt sind.
    Daneben ist leider eine Vielzahl von Aussagen interpretationswürdig, mißverständlich oder ganz einfach falsch.
    Ich denke gerade das macht nicht ganz zu unrecht manchen der deutlichen Kritiker hier so besorgt bzw. "unruhig". Wie kann ein Autodidakit oder "ambitionierter" Anfänger Hilfe erhalten, wenn die Informationsquelle vor Ungenauigkeiten strotzt bzw. manchen Autodidakten und/oder Anfänger radikal überfordert bei dem Trennen des Korrekten vom Mißverständlichen oder gar Falschen... denn er verfügt (als Autodidakt oder gar Rookie) noch garnicht über die notwendigen Unterscheidungskompetenzen.


    Aber aus Fehlern kann man lernen... und wir tun dies alle jeden Tag aufs neue (wir geben es zuweilen nur sehr ungerne zu).


    An dieser Stelle ganz bewußt nur ein einziger ganz einfacher, hoffentlich konstruktiver Hinweis (ohne jegliche Häme - ganz sachlich):
    Wenn man Menschen helfen will ein Drumset annähernd korrekt aufzubauen ist es hilfreich anschaulich ein Bild (oder mehrere) zu posten, dass einen möglichst korrekten Aufbau zeigt. Natürlich kann man zusätzlich auch Negativ-Beispiele posten unter dem Motto "so nicht" um die Blicke der Autodidakten oder gar Rookies zu sensibilisieren (den Blick zu schärfen wie es richtig ist und eventuell zusätzlich als genau und deutlich! gekennzeichnetes ANTI-Beispiel falsches oder suboptimales aufzuzeigen).


    Entscheide ich mich aber für nur ein einziges Bild mit der Überschrift "Aufbau des Drunsets" dann würde ich es insbesondere bei einer Website für Autodidakten oder gar Anfänger für unerläßlich halten dieses eine Bild gut auszuwählen.


    Auf der jetzigen Website wird leider ein Bild gezeigt bei dem der Autodidakt eigentlich nur sehen kann wie es nicht gut gemacht wird (aber der Hinweis wird ihm nicht gegeben dass der dort gezeigte Aufbau in vielen Ebenen nicht beispielhaft - respektive schlecht - ist). Und genau dieses Bild macht hier die Mißverständlichkeit der Website beispielhaft deutlich. Wird doch kurz darauf postuliert, ein korrekter Drumsetaufbau sei keine Kunst.


    Fakt ist: sehr viele Autodidakten scheitern daran radikal (oftmals über Jahre). Ganz so einfach ist es für viele offensichtlich doch nicht. Denn selbst die korrekte Bildauswahl macht schon Probleme... und der Autodidakt steckt im Dilemma das Beispielbild noch garnicht als fehlerhaft wahrnehmen zu können.