Beiträge von Drumstudio1

    Diese koreanische Website (der Süden natürlich) die eigentlich u.a. auch eine Werbe-/Verkaufplattform für einen Drumshop darstellt, ist mir schon vor Jahren aufgefallen.


    Niemals habe ich dort ein schlecht ab-gemischtes Drumset gehört. Auch jene Drummer die ich dort agieren sah waren technisch sehr gut.


    Wenn man mit diesem Sound konkurieren will, muß man sehr gut! trommeln können (Betonung auf SEHR), sehr gut Stimmen können und tolle Aufnahmetechnik und im bestcase noch einen tollen Raum zur Verfügung haben.


    Der "Haupt-Trick" dieser Videos basiert auf der Verwirrung bzw. dem Understatement der Namensgebung:
    Der Begriff "Garage" wird hier für den oberflächlichen Leser ad absurdum geführt, da es sich hier mitnichten um eine hastig anberaumte Session mit zugedröhnten Pseudo-Rock´Rollern handelt, die zwischen den letzten Bierflaschen und Müll in einer Garage herumtaumeln... sondern um eine präzise vor- und nachbereitete Recordungsession die vom Aufwand sehr viel deutlicher an einem professionellen Tonstudio ist... als ein Ford Mustang an einer Garage.


    Es ist immer gut sich an dem Guten bzw. sich nach oben! zu orientieren. Gleichwohl wird die Mehrzahl mir bekannter Trommler an solch einer Umsetzung (klanglich, spielerisch, recordingtechnisch, location-technischj scheitern.


    Nochmals: die Betreiber haben natürlich ein vitales Interesse daran, das Material im bestmöglichen Klang-Gewand vorzustellen.


    Kleiner Tip: Bass-drum und Floortoms dürften recht dicht am tiefsten Tuning/"Grundton den die Kick und die Floortoms zulassen gestimmt sein. So "ähnlich" :D habe ich das Hyperdrive (hatte ich mehrfach hier) in Erinnerung. Man hört mit etwas Phantasie oder gar Phantasterei :D aber auch bei den Floortoms schon deutlich, das in diesem Tuning nicht mehr sehr viel Substanz nach unten da ist, während die Hängetoms im Video im Vergleich doch deutlich vitaler und sustainreicher klingen. Man kann natürlich immer einwenden: "genau so wollten wir es! "Die Floortoms sollen nicht nerven sondern nur ein kurzes, tiefes "plopp" machen und im Kontrast dazu die Hängetoms: "Buuuinnnnnnnngggggg"". Es ist in jedem Falle toll gemischt und gut gestimmt (für das anvisierte Ziel).

    Zitat

    Zehn Minuten Viertel zu klopfen ohne Metronom finde ich - rein spekulativ -
    etwas befremdlich. Wozu soll das gut sein?


    Ja, und da bekomme ich neben den Schmerzen im Handgelenk auch noch Schmerzen in den Augen, wenn ich das lese. Insbesondere wenn die "Klopftechnik" womöglich falsch ausgeführt wird...


    Noch mehr Schmerzen - und zwar im Kopf! bekomme ich bei der Feststellung, dass wir hier von 1-2 netten Personen immer wieder (und wieder und wieder...) zum Doktor Sommer-Team "gemacht werden".


    "Babsi vermutet sie könnte Schwanger sein. Alfons habe vor ein paar Monaten kein Verhütungsmittel dabei gehabt, weil das Gummi zum Üben noch auf der Snare lag. Kann der dicke Bauch von Babsi auch von den 10 MacRibs kommen die sie jeden Tag zu ihrem Vollkornmüsli verzehrt... also als Frühstück meine ich. Nachmittags und Abends ißt Babsi kaum etwas - jedenfalls. keine einzigen MacRibs, nur jeweils eine Party-Pizza. Die ist bei Luigis Frittenbude aber nur halb so groß wie ein Wagenrad (der ist bei der Portionierung nämlich geizig) - an den Pizzen kann der dicke Bauch also garantiert nicht liegen."


    Die Antwort: ich weiß es nicht! Und hier im Forum oder auf Alpha Centauri weiß es auch keiner was mit Babsi ist oder sein könnte.


    Die immer wiederkehrenden virtuellen Fragen in diversen Threads zur Gesundheit, zum Übepensum und Inhalt etc. etc. sind für Leser nicht nur ermüdend bis anstrengend sondern sind aus der Ferne schwer (und virtuell schon GARNICHT) kompetent zu beantworten - und in dieser Vehemenz im Forum auch fehl am Platz.


    Mein konstruktiver Vorschlag für alternative Denkansätze wäre folgender:

    1.) "Persönlichkeitscheck":

    a.) bin ich selbst zu ungeduldig?
    b.) Kann ich zuhören bzw. verstehe ich das was mein Drumlehrer sagt?
    c.) Lasse ich mich auf die Übungen meines Drumlehrers unter Achtung der eigenen Gesundheit korrekt ein oder hindert mich irgendetwas was mit mir selbst zu tun hat, am körperliche Unversehrtheit erhaltenden! Üben? Faustregel: Schmerzen gehören zum Drumming nicht dazu. Beim Zwergenwerfen in Schottland sicher schon, wenn der Zwerg auf dem Boden aufschlägt, brummt dem kleinwüchsigen schon mal der Schädel. Aber das ist Sport, keine musikalische Disziplin.
    d.) Vertraue ich wildfremden! Personen im Internet (ohne jegliches Wissen über deren Kompetenz, deren Motive & Absichten etc.) mehr als Personen meines persönlichen realen Umfelds? (Arzt, Eltern, Drumlehrer etc. etc.)



    2.) Check der Interaktion mit dem Drumlehrer:

    a.) habe ich Zweifel an dessen Kompetenz oder seiner Methodik?
    b.) Kommuniziere ich das was mich beim Drumming (auch beim Üben) beschäftigt ausreichend mit meinem Drumlehrer?
    (Kommunikation im Drumunterricht besteht nicht nur im Zuhören. Im Idealfall bedeutet es beiderseitigen Austausch)
    c.) Informiere ich ihn vollständig über Schmerzen die aufgrund seiner Übungen auftreten und reagiert er mit neuen oder besser erklärten Übe-Modi die das Auftreten weiterer Schmerzen verhindern?


    3.) Veränderung der Situation:
    a.) Kann ich mal ab und an früher! einen Arzt fragen bezüglich körperlicher Befindlichkeiten (Schmerzen beim Üben, Überlastung/ Überbeanspruchung durch möglicherweisse zu oft einsetig wiederholte Übungen etc.) um künftig ohne Schmerzen zu üben oder Musik zu machen?
    b.) Wenn mir etwas am Lehrer oder seiner Methodik komisch vorkommt oder ich alle 3 Stunden Tips im Internet von mir wildfremden Personen suche zu Dingen für die eigentlich der Unterricht da sein sollte - wie wäre es mal einen anderen Lehrer auszuprobieren?


    Ich meine es wirklich so konstruktiv wie (es mir) möglich (ist). Ich ringe hier mit den richtigen Worten.
    Sollte ich (trotz langem Ringen um faire Worte) die falschen Worte gefunden haben, kann ich es auf Nachfrage gerne löschen. Ein Wort genügt!


    P.S: Das Doktor Sommer-Team ist u.a. aufgrund des Auflagenrückgangs der Zeitschrift bzw. der Frage was noch zeitgemäß ist und ankommt um die letzten verbliebenen Leser zu halten, unlängst in den Ruhestand versetzt worden - wird behauptet. Ich persönlich glaube, das arme Team hat es nicht mehr ausgehalten... immer wieder die gleiche Leier... wieder und wieder...

    Zitat

    Ich weiß ich sollte meinen Lehrer dazu befragen und ihn mal drauf schauen lassen aber der würde mich ganz schön blöd angucken wenn ich das mit der Stockhaltung nach bald 4 Monaten immer noch nicht hinkriege, oder?


    !.) Es gibt Drummer die verbessern oder "Feinjustieren" über Jahre (permanent) ihre Stockhaltung. Manche Dinge brauchen Zeit und/oder ändern sich mit weiterer Erfahrung.


    2.) Es gibt Schüler die trotz gutem Lehrer über Jahre Tips zu der vom jeweiligen Lehrer empfohlener Handhaltung in den Wind schlagen... und ihr eigenes Ding durchziehen - zuweilen mit feststellbaren Nachteilen.

    Ausgekoppelt aus ansonsten sinnlos gewordenem Thread. Chuck


    Es ranken sich immer wieder diverse Mythen um Mapex Orion und Mapex Saturn. Viele Mythen sind darin begründet, dass durchaus eine Menge Drummer mal eines von beiden hatten... aber deutlich weniger beide lange Zeit parallel! nebeneinander unter selben Soundbedingungen testeten. (Außerdem sei der Hinweis erlaubt das beide Serien durchaus über die Jahre nicht gleich geblieben sind. So gab es z.B: auch Orion Sets mit dünneren! Kesseln als jene die von mir unten erwähnt sind, es gab auch Saturn mit dickeren Kesseln und anderen Hölzern etc etc.. Für jeden echten Vergleich muß! man also fairerweise berichten WAS konkret verglichen wurde).


    Gleichwohl untenstehend mein Versuch etwas der vielen Vergleiche der letzten 5 Jahre in Bezug auf die 2 Serien mitzuteilen.


    Ich hatte 2 verschiedene Orion Sets der letzten 1-2 Produktionsphasen hier. Will heißen 22 x 18 Kick, 10", 12", 14" Toms, 14 x 5,5 Snare. Ich hatte aber auch mal ein kleineres Kit mit 12" und eher seltenerem 15" Toms sowie Snare. Die Toms mit 6,1 Millimeter Dicke, die Kick wenn ich es recht entsinne 7,5 mm. Alle Kessel aus Ahorn.


    Dazu im direkten! Vergleich einen halben Meter daneben immer wieder mehrere Saturn Kits (7, 8 oder 10 ? ich weiß es nicht mehr... auch Schülerkits etc. etc.) (stets die Auflagen mit den ultradünnen 5.1, mm Tomkesseln und der 7,X mm Kick Mischkessel Maple/Walnuss. Kesselmaße siehe oben und noch weitere zusätzliche Kessel auch mit anderen Maßen (die aber hier keine Rolle spielen sollen).


    Dies entspricht nicht den neuen Saturn 4 Exotic die nun etwas dickere Kessel haben, sondern dem Saturn ("3") in Arctic White wie es einer im Thread vorher postete von Musik World Brilon.


    Wichtig:
    Obwohl beide Serien Ahorn-Holz beinhalten ist super-wichtig festzuhalten, dass die Walnusslagen die sich beim Saturn zum Ahorn hinzugesellen :D sehr! klangprägend sind. "Sehr" bedeutet, dass es keinen mir bekannten Fellwechsel gibt, der ein Orion zum Saturn werden läßt in Sachen Sound. Ich gehe noch weiter: wenn Z.B. ein Musikalienhändler sagen sollte, dass es durch Fellveränderungen möglich wäre den Sound des anderen Sets zu simulieren dann redet er groben Unfug. Da mir wie Kollegen sicher auch schon andere Walnuß "geprägte" Kits unterkamen, wird sich jeder erinnern, dass diese Sets einen sehr deutlichen/charakteristischen "Eigenklang" gegenüber tradionelleren Hölzern wie z.B. Maple aufweisen. Viele Hersteller haben und experimentieren mit Walnuss. Es dringt nicht immer in jedermanns Bewußtsein durch... aber das Holz ist bei diversen Herstellern (zuweilen leider nur kurzzeitig oder in Sonderauflagen) im Portfolio.

    Apropos:
    wir habern mittlerweile einige Kits auf dem Markt deren Holzsorte oder spezielle Mischkessel so indiviuell charakteristisch klingen dass alte Sprüche oder Bauernweisheiten der "siebziger" ("zieh einfach andere Felle auf") wirklich.... Bullshit sind. Das mag nicht jeder nachvollziehen können/wollen... aber ist für jedermann mittels Zeit und A/B Vergleichstests weitestgehend verifizierbar.


    Das Saturn hat einen deutlich fetteren, punchigeren Sound! Dieser Effekt ist für fast jeden aufmerksamen Menschen mit Ohren im A/B Vergleich hörbar. Hessisch gesprochen ;) ist der Sound deutlich "mehr in die Fresse", so als hätte jemand am Hifi-Verstärker die Loudness-Taste gedrückt. Es klingt trotz dieses hohen Punches nicht billig-aggressiv sondern nach deutlich mehr Geld als es faktisch kostet, weil zum Glück ein mächtiges (für unmikrofonierte Drums sehr UNTYPISCHES bzw. sehr selten anzutreffendes) Tiefbass-Fundament enthalten ist. Das was sich viele Rock-Drummer wünschen, aber nur wenige Holzsorten/"Kesselkonstruktionen" wirklich hergeben. Bass-dominaz und dieser punchige, druckvolle! Sound dominieren bei den Mischkesseln des Saturn deutlich.


    Auch wichtig: Soundbeispiele über Mikrofone transportieren dies nicht immer 1:1. Es gibt vieles was Mikrofonierung aufzeigen kann - aber auch vieles was mitunter nivelliert wird... je nach dem was im Signalweg noch passiert. Aber das ist ein anderes Thema.


    Das menschliche Ohr der meisten Drummer die hier verglichen haben nimmt den Klangunterschied aber sowohl in 1 Meter, als auch in 3 Metern Abstand wahr. Auch wenn man das Ohr ganz dicht an das Schalgfell hält, (HNO-Ärzte jetzt Augen zuhalten und nicht weiterlesen) hört jeder der sich darauf einläßt den deutlich drückenderen, bassigeren Klang des Saturn.


    Man kann es auch anders formulieren: Das Orion ist mittiger im Klang, wirkt für manche dezenter und auch weicher. Manche beschreiben aufgrund der mittigeren Ausrichtung (oder dem nicht so massiv angehobenen Bassantaeil) den Sound des Orion als "ausgewogener".


    Ich würde "ausgewogener" allerdings neutral betrachten. Nicht per se als positives Attribut.
    Ob jemand frequenzspezifisch "ausgeglichener", oder "ausgewogenerr" oder gar "mittiger und etwas weicher" in Sachen Anschlag einem Drumkit mit deutlich mehr Punch und Tiefbass-Timbre vorzieht, ist eher eine Frage des individuellen Geschmacks. Sehr ähnlich zur Loudness-Taste oder Klangregelung. Manche schalten Loundess aus und sind stolz auf ihren Purismus und die "Linearität" - andere lieben es wenn Bässe und Höhen 2 -6 db angehoben werden.


    Ketzer bringen es zuweilen ganz simpel auf den Punkt: Das Saturn klingt moderner, druckvoller, fetter.
    Das Orion hingegen traditioneller, mittiger, weicher. (Manche bezeichmen das "weicher" zuweilen auch als "wärmer"... sollte dieses Attribut manchem eher helfen...)


    Der Zusammenhang der "Weichheit" des reinen Maple Kessels des Orion (diese tendenzielle musikalische Weichheit zeichnet einige Maple-High-End Drums aus) als Gegenpol!!! zum Druck! und Punch! eines Saturn ist sehr schwer mit Worten zu beschreiben. Eben da es erstens am Mythos kratzt der in manchen Teilen der Drumcommunity kolportiert wird, dass es keine wesentlichen Klangunterschiede von Kesseln gäbe, sondern das Fell der wichtigste klangprägende Faktor sei (was Gottlob andere and me in dieser Pauschalität bestreiten) und zweitens, da der deutlich hörbare (komplexe) klangliche Unterschied schwer in Worten zu beschreiben ist und dazu sowohl die Musikinstrumnete-Industrie als auch wir Drummer immer noch weit davon entfernt sind normierte Begrifflichkeiten (die wirklich für alle dasselbe! Bedeuten) für Soundattribute zu definieren/verwenden.


    "Dann laßt doch den ehemaligen UVP-Preis entscheiden" rief Brutus in den Senat :D . Das hilft hier leider nicht weiter, da der deutlich höhere Preis das Orion faktisch nicht klanglich begründbar war und ist. Saturn und Orion sind faktisch allseits der UVP-Verblendung hochwertig klingende Kits die einfach verschiedene Klangergebnisse bieten.


    Nochmals: mancher wird diese Statements nicht nachvollziehen können/wollen. Weil die Tatsache das beide Sets auch Maple-Lagen aufweisen und die identische Kesselhardware (nochmals: ich beziehe mich auf Saturn 3 im Vergleich mit Orion der späteren Produktjahre) und nur geringfügige Abweichungen der Kesseldicke Saturn 5,1 mm vs. 6,1 mm Orion Toms) es so schwer vorstellbar macht, dass die Kits DENNOCH so verschieden klingen sollen. Aber es ist klar, dass die Besonderheiten des Walnussholzes den massiven (und hörbaren) Unterschied ausmachen.


    Ein letztes Wort zu den Kicks. Die Orion Bass ist wirklich gut. Sie hat im Vergleich einen etwas deutlicheren Attack. Die Saturn hingegen ist ein Tiefbass-Monster, das aufgrund des vorherrschenden tiefen "Timbres" bzw. Bassanteils das konkrete Anschlagsgeräsuch (das konkrete zeitlich kurze "Patsch" des Schlegels beim Auftreffen am Fell) etwas verhaltener erkennen läßt.. quasi etwas unter dem "Donnergrollen" ;) des Tiefbassanteils. Gleichwohl hat sie einen massiven! Punch. Es ist auch für mich nicht immer einfach da zu trennen zwischen Attack (dem "Patsch") und Punch (dem gefühlten Tritt in die Magengrube).


    Ich könnte noch weiter ausholen und die Sonderauflagen des Saturn mit Birke in den Vergleich einbeziehen die es mal gab, mit einer Bassdrum die fulminant war. Aber das führt hier mangels Zeit aller beteiligter ;) zu weit.

    Anyway: ich wählte dauerhaft immer das Saturn. Aber unbedingt mit 22" Kick.


    Edits: only Rechtschreibung. Davon aber gleich mit reichlich Nachschlag.

    Das Video hatte ich schon vor Monaten mal zufällig entdeckt. Prima gemacht!


    Gleichwohl fiel mir damals schon auf: das Select Force ist mitnichten ein reiner Canadian Maple-Kessel sondern ein Mischkessel (Canadian Maple + Chinese Maple) ;) .

    Ich denke hier reden "manche" ;) aneinander vorbei. Und verweise nochmals auf meinen Post Nr.3


    In der Wiederholung ;) :
    Es ging doch auch um einen Umstieg in deutlich höherwertigeren Sound.


    Zitat Threadstarter:

    Zitat

    Jetzt ist es höchste Zeit, sich mal was richtiges zu zulegen.


    Status Quo: er hat jetzt ein Horizon (meist Linde, teilweise Linde-Birke Mischkessel, teilweise auch mal als Birke/Pappel-Mischkessel erhältlich etc.)


    Nun wird ihm hier dauerhaft, wiederholt und nochmals wiederholt ein Birke-Linde-Mischkessel: Pearl VB empfohlen. Warum?
    Bitte laßt unser schönes Forum nicht zur Teletubby-Spielwiese werden. Danke! ;)

    Zitat

    Viele sagen, die Snare klingt "tot",


    Ob eine Trommel mit einem (stark) vorgedämpften Fell "tot" klingt oder nicht, hängt neben persönlichen Vorlieben maßgeblich! von der Raumumgebung ab, in der die Trommel gespielt wird (natürlich auch noch anderen Faktoren wie Kesselmaterial bzw. Materialeigenschaften, Spielweise, etc.)


    Prima dass sich der Snare-Erwerb für Dich gelohnt hat.

    Zitat

    Wie viel Budget hast du?
    Wenn du wirklich relativ viel Geld zur Verfügung hast, würde ich dir empfehlen, folgendes Set anzusehen (weiß nicht ob das von den Größen her auch passt)!
    http://www.thomann.de/at/pearl_vision_do…_sabian_set.htm


    Also ob nun ein Pearl mit Birke-Linde Mischkessel (siehe Link: Pearl Vb) einem Horizon mit Linde (übrigens teilweise je nach Serie/Auflage des Horizon aber auch mit einzelner Birkenlage neben den Lindenlagen) klanglich wirklich sooo weit überlegen ist, dass man es als großen Sprung bzw. "Equipment-Aufstieg für Fortgeschrittenen" bezeichnen kann/darf/sollte?


    Da habe ich persönlich Zweifel.


    Natürlich ist das Pearl besser (insbesondere hardwaretechnisch) ... aber ich würde wenn eine nennenswerte deutliche Aufwertung angestrebt wird, etwas länger sparen bzw. ein Set wählen mit deutlich höherwertigeren Kesseln. Oder noch 1-2 Jahre auf der alten Bude weiter daddeln und vielleicht erstmal die Becken ersetzen.

    edits: Rechtschreibung. Davon massig entdeckt

    Ich kann nur nochmal meinen kollegialen Rat wiederholen mal mit einem Kollegen der Region einen netten Nachmittag zu vereinbaren. Right from the start gab/gibt es hier so viele Mißverständnisse.


    Unendlich zielführender wäre wirklich mal ein Schnelleinstig ins Thema mit einem erfahrenen Kolegen an der Seite.


    Auch und gerade der Erkenntnisgewinn über das Thema hinaus wäre wesentlich höher, als es die folgenden 15 Seiten mit virtuellem Inhalt hier noch "vermöchten" :D

    Zitat

    Hat irgendwer Erfahrungen damit oder Lösungsideen?


    Ich denke ich habe ähnliches schon mehrfach gepostet (auch diesen Monat schonmal). Diesmal nochmal :D , aber vielleicht etwas ausführlicher.


    Es ist zuweilen nervig und eigentlich auch nur mit Kopfschütteln quittierbar das in der Drumbranche weder Materialstärke (Dicke/Ausmaße) noch Formverlauf von Bassdrumspannreifen auch nur ansatzweise genormt sind. Nichts dergleichen: jeder produziert in Sachen Hoops was er will - bis zum heutigen Tag!


    Es ist ebenso ein Fakt das auch bei den Klemmmechanismen der Kickpedale jeder Hardwarehersteller macht was er will.


    Meines Wissens machen sich diverse Hersteller nicht mal die Mühen 1-2 dutzend Spannreifen verschiedener Hersteller/Serien/Baujahre auf Lager zu haben um bei
    neuer Pedallerie vor! Serienfertigung noch mal schnell mit dem Prototyp zu testen, ob jener sich mit möglichst vielen Formverläufen (Materialstärken etc.) von Hoops verträgt.


    Die Folge: jeder der mal ein paar verschiedene Fußmaschinen verschiedener Hersteller besessen hat und auch mal eine handvoll verschiedener Bassdrums verschiedener Hersteller/Serien/Baujahre "endeckt" über kurz oder lang nahezu zwangsläufig inkompatibilitäten zwischen einzelen Hoops und einzelen Pedalen.


    Randanekdote: ich führte vor 2-3 Jahren ein Gespräch mit dem Produzenten eines der meistverkauften Bassdrumpedale der Einstiegsklasse. Dieses Ding ist und wird schon seit Jahren zig tausendmale verkauft. Er hatte bislang noch nie gehört, dass sein Arretiermechanismus sich mit manchen Hoops nicht verträgt und das Pedal sich dann zur Seite "dreht". Insbesondere bei Drummern die "sliden" bzw. nicht immer 100 % exakt zur Pedal-Trittplatte ihren Fuß einsetzen. Will heißen: selbst die Produzenten interessieren sich nicht immer um das Thema bzw. es kann viele Jahre dauern bis ein Hinweis durchdringt.


    Nun die versöhnliche ;) Nachricht: Viele der Inkompatibilitäten sind mitunter durch "handgemachte" Anpassungsstücke/"Formanpassungs-Zwischenstücke" recht schnell und nahezu kostenfrei behebbar. Konkret: Ich verwende oftmals Reststücke von PVC-Böden oder Gummistücke von irgendwoher. Die schneide ich so zu, dass sie genau helfen Pedale und Hoop so aneinander anzupassen...


    a.) das der Winkel des Pedals stimmt (also nichts schräg steht oder gar schleift etc.)
    b.) Der Arretiermechanismus der Fußmaschine dank des Überbrückungs-PVC-Streifens besser an den Hoop "ansetzen" kann und im Idealfall weniger Druck der Feststellschraube benötigt wird um dort dauerhaft perfekt positioniert zu bleiben (was letztendlich auch dem Erhalt! der Rundheit/dem Formerhalt und der Lebenserwartung insbesondere von Woodhoops sehr entgegenkommt).

    Ich mag skurriles sehr.
    Ich finde es nicht übel und weiß wieviel Arbeit in ein paar Sekunden Youtube-Endergebnis in Wahrheit (verborgen im Hintergrund) stecken können.
    Auch für ein erstes Video ist das schon passabel umgesetzt.


    (Hoffentlich) Konstruktiv-kritisch angemerkt:
    Warum ich dabei nicht wirklich vollends begeistert bin ist schnell aufgeklärt:
    Die Pointe ist für mich viel zu platt bzw. viel zu früh vorhersehbar bzw. es gibt keine wirkliche Pointe, geschweige denn eine überraschende Wendung.
    Ich denke es wäre wesentlich mehr ´drin gewesen, wenn es nicht so linear und "plakativ" erzählt und somit ab dem ersten "Plong" klar gewesen wäre, um was es geht.



    Nur mal so als Alternativ-Idee (zugegeben, etwas aufwendiger):
    Säge-Lehrling produziert nur Ausschuß. Meister meckert dauernd ´rum. "Du bist der größte Looser" , im Hintergrund eine unförmige Alte (die Gattin, gerne gespielt von verkleidetem Bandkollegen) des Meisters die den Meister noch recht gibt und gegen den Lehrling aufhetzt. 2-3 Vorfälle werden gezeigt, alle nur 2-4 Sekudnen lang. Dann letzter Vorfall, Meister wirft Lehrling mit barschen Worten ´raus und wirft ihm das Sägeblatt hinterher... das ganz kurz einen Wohlklang beim Aufschlag abgibt


    SCHNITT


    Ekstatischer Gig mit netten Female-Fans, Drummer umjubelt. Geiler Beat mit exotischem Sound. Plötzlich der Schwenk auf...


    ...das Sägeblatt, das vorher im Bildausschnitt noch nicht erfaßt war.


    SCHNITT


    Alte im Bett griesgrämig/sauer dreinblickend, daneben der Meister.
    Meister: "ich weiß auch nicht was los ist"


    SCHNITT
    Drummer hinter dem Drumset nach dem umjubelten Gig, nette Freundin im Arm. Drummer schnippt mit Finger gegen das Sägeblatt. Augenblinzeln der Freundin. Der Wohlklang des Sägeblattes führt ins Fade-Out.


    FINI


    Das würde auch eindeutig die typischen Metall-Klischees bedienen (was man ja oft möchte bzw. selbstironisch im Metal anstrebt). Aber irgendwie nicht ganz so vorhersehbar bzw. etwas frech-offensiver. Dir fällt sicher für künftige Videos noch viel besseres ein als mir. Es ist manchmal nur eine Frage der Muße und des ungehemmten Brainstormings.


    Anyway: ich sehe beim Macher des Videos durchaus einiges Potential und freue mich auf weitere Videos.
    Viel Erfolg und kollegialer Gruß!


    [size=8]Edits: viel Chaos heute bei mir im Kopf. Sorry, ehemals entferntes aus dem Speicher gefunden und wieder eingefügt.

    Dieses Angebot ist Wochen alt und mir etwas unverständlich immer noch unter Drummern weitestgehend unentdeckt.
    http://www.session.de/PEARL-Hardwareset-1000.html?sale=1
    Pearl Hardwareset 1000:
    H-1000 Hihatmaschine
    S-1000 Snare-Ständer
    B-1000 Galgenständer
    C-1000 Beckenständer
    P-2000C Fußmaschine
    TH-2000S Tom-Arm
    AX-20 Multiklammer


    Ich hielt den Preis für ultra-günstig (selbst wenn "Auslaufhardware" und/oder Showroom-Exemplare dabei sind.. Alleine das Eliminator-Pedal und die Hihatmaschine kommen im freien markt schon auf die ca.-Summe von 330 Euro)...
    empfahl es vor Wochen einem netten Drumschüler.


    Er berichtet das ihm keine! B-Ware oder Vorführmodelle mit leichten Gebrauchspuren geliefert wurden... sondern alles nagelneu! war. Er sagte ferner, die Tomhalter seien 2 mal dabei gewesen und ebenso 2 mal die Multiklammer.
    Ob das ein Zufall war, ober immer so bei diesem Angebot ausgeliefert wird, vermag ich nicht zu beurteilen.
    Das war für ihn das Schnäppchen des Jahres.


    Vielleicht auch für andere interessant. Ich kann mich in den letzten 2-3 Jahren nur an sehr wenige Hardwareangebote mit derartigem "Einsparpotential" erinnern.

    Zitat

    Das Internet ist voll mit komischen Vögeln, die im schlechtesten Fall auf komische Ideen kommen können. Die Kerle haben verschiedene Namen, meistens nennt man sie Abmahnanwälte. Ich möchte nicht, dass son Kerl mit Langeweile wg. meiner Frage auf komische Gedanken kommt. Daher hab ichs wieder gelöscht.


    Dann ist hoffentlich die Angabe der Weltmetropole XXXX auch nur eine Nebelkerze. Ich vermute würde diese Angabe nämlich stimmen (was ich eigentlich immer noch glaube :D ), man bräuchte 45 Sekunden um da einen entsprechenden Trommler zu identifizieren...


    Ich finde das Löschen auch doof.


    Ich denke die bessere Lösung wäre gewesen (wenn man massiv Abmahnimpulse fürchtet) nicht zu Löschen (damit auch weiterhin andere Forumuser von der Frage und den erfolgten Antworten profitieren können) sondern den Fall, den Verein und Drummer nicht "postalisch" verifizierbar zu machen bzw. konsequenter zu anonymisieren. Das war originär aber nicht unser Fehler...


    Edit: Ort durch XXXX ersetzt

    Auch ich kämpfe mit der Frage ob der Thread ernst gemeint ist.


    Falls Ja, dann würde ich wie so oft zuvor auch empfehlen Cymbalreiniger (egal welchen Herstellers) im Idealfall nie, wenn es denn unbedingt sein muß, so selten wie möglich zu verwenden.


    Wenn Becken etwas Einstauben und Du es wegen Stauballergie oder sontigem nicht aushälst dann wisch mit einem Baumwolltuch leicht darüber. In welcher Häufigkeit kann von Allergierelevanten Faktoren abhängen. Wenn man nix hat (und auch die Kollegen nix haben) würde ich es selten, nur wenn wirklich nötig tun.


    Ich persönlich denke, nach jeder Probe kann man viele andere, womöglich sinnhaftere Dinge tun. Aber das liegt im Auge des Betrachters.


    Wenn mir am Werterhalt des Drumsets liegt (also zwanghaftes Reinigungsverhalten wirklich mal kategorisch ausgeschlossen) könnte man sogar befürchten, dass das überhäufige Abwischen von Kesseln die Folien oder die Lackierung deutlich mehr mit (vielen kleinen) Mikrokratzern überzieht und somit Gebrauchspuren dadurch eher zunehmen, als das NICHTABWISCHEN.


    So, genug der Ernsthaftigkeit.


    Gibt es eigentlich Endorsements mit Haushaltsreiniger-Herstellern? :D


    @Flogging
    Räum´ gefälligst heute noch Dein Zimmer auf, Du Schmutzfink :D