Premier Resonator Drums
Auch diese Sets mit ihrem Prinzip des "Kessels im Kessel" (siehe JPG-Attachment ganz unten, am Ende dieses Posts) waren drumhistorisch ein beachtenswerter, innovativer Ausnahmefall der Premier bei vielen älteren Drummern bis heute eine Art Sonderstellung beschert und um deren Existenz man als Drummer wissen muß.
Apropos.... in meiner Musik-Sozialisation wurde Premier Ende der siebziger eindeutig durch die britischen Bands the Who und die Band "Blondie" geprägt. Letztere Band war auch in Deutschland Ende der Siebziger Jahre/Anfang der Achtziger Jahre von unvorstellbarer Medienpräsenz begleitet Trotz der damals wenigen dt. TV-Stationen, "mußte" man geradezu irgendwann auch auf Clem Burke - den energetischen Drummer - dem es oftmals aufgrund seiner "ausladenden Spielweise" gelang die meist auf Deborah Harry verweilenden Blicke auch mal auf sich zu lenken - aufmerksam werden. Im Fernsehen allerdings auch häufig bei Playback-Einsätzen unbeschwerter, leichtverdaulicher Sendeformate. Aber es gab auch lobenswerte, echte Live-Ausnahmen in Deutschland - siehe Link 1.
Er, Keith Moon/Kenny Jones und insbesondere der vorab schon erwähnte Carl Palmer ließen mich in den frühen Achtzigern in Shops oder der Musikmesse neben Tama-, Sonor-, Pearl und Ludwig-Prospekten auch IMMER nach Premier-Infos Ausschau halten. Those were the days.
Clem Burke scheint um den Kult des Drumsets bzw. seinen damaligen Drumsounds zu wissen und betonte mal in einem Interview das er die sehr erfolgreiche Blondie-Scheibe "Eat to the beat" von Blondie definitiv mit seinem Premier Resonator in den Power Station Studios in einem mächtig klingenden, ambience-lastigen Raum eintrommelte.
Bei den Videos kann ich nicht 100 % garantieren das es jeweils Resonator Kits waren, insbesondere da in der Geschichte von Premier nicht alle gefertigten Resonator-Drumsets das kleine annähernd rechteckige Extra-Badge aufwiesen und die "Bildschärfe" (ich meine die Pixel) diverser Youtube-Beiträge Drumset-Identifizierung generell nicht leicht macht. Da müßte man Clem fragen.
Live hier, das meine ich auch früher ... hust... "vorgestern" gesehen zu haben... schnief.
[video]http://www.youtube.com/watch?v=-MnJ9bNEan0[/video]
[video]http://www.youtube.com/watch?v=0-HgR88vofc[/video]
[video]http://www.youtube.com/watch?v=0cuqencXoLI[/video]
Abseits vom Resonator-Thema: das Clem Burke auch in der Moderne nicht nur Kult sondern auch geradezu "wissenschaftlich"
relevant ist, sieht man hier:
[video]http://www.youtube.com/watch?v=eXwr4E-HA7k[/video]
edits: only Rechtschreibung.