Beiträge von Drumstudio1

    Peavey´s Radial (Bridge) Pro Drums, waren vor 20 Jahren eine bahnbrechende Idee (erdacht von klugen Köpfen) die aber am Markt chancenlos blieb bzw. die Bauchgefühle der Drummer in der Masse leider nicht ansprach. Gleichwohl gibt es bis zum heutigen Tage einzelne Drumbauer, die dieses Konzept weiter verfolgen bzw. zu adaptieren versuchen.


    In Konzerten, Bild und Ton gab es in unseren Breiten damals von Peavey nur sehr wenig bis nichts.


    Der auf dem US-Markt seinerzeit bedeutendste Peavey-Drum-Endorser der auch mit zig Workshops kreuz und quer durch die USA reiste und in Lehrvideos die Drums auch in Europa bekannter machte war Bobby Rock (an den Drums für viele Bands tätig. Bei uns vielleicht noch am ehesten bekannt: Vinnie Vincent´s Invasion oder auch Nelson oder auch vereinzelte Gastspiele mit Slaughter).


    Seine Peavey Drumsets waren im Rahmen seiner Videos und Workshop-Tourneen üppig und materialtechnsich mit diversen speziellen Drums bestückt.
    (Historien-trächtiges Drumcommunity-Detail :P am Rande: sehr lange Zeit nutzte er trotz Peavey-Endorsement eine Sonor Signature Bellbrass)


    Auch hier ermöglicht Youtube eine Zeitreise zurück:
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=A5jDID1ZG9M[/video]


    Hier mehr zum Konzept, für die später geborenen oder auch Rookies die es vielleicht noch nicht kannten:
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=ufPf2XgPoWw[/video]


    edits>: Rechtschreibung- sonst nix

    So genial Jürgens Post ist...


    ... ihr seid mehrheitlich gemein und ignorant! :D


    Der Verkäufer sagte die Wahrheit!


    Er sprach allerdings von SEINER Wirbelsäule.


    Wenn der Umsatz am Monatsende nämlich nicht stimmt, dann springt ihm verärgert wieder der Chef ins Genick. Das tut dann immer höllisch weh und ist der Gesundheit allgemein sowie der Funktionalität der Wirbelsäule im Besonderen abträglich. Also immer schön das Verkaufs-Geblubber ernst nehmen, durch Kauf unterstützen und schon geht es dem Verkäufer inklusive seiner Wirbelsäule besser. Das wenn die Haushaltskasse in der Monatsmitte schon wieder leer ist und ihm seine Faru dann postwendend mit dem Nudelholz eins über den Schädel gibt ist dann freilich ein anderes Thema. Da empfiehilt er dem nächsten Kunden einen innovativen Kopfhörer von der Edel-Manufaktur "Mental-Spinal-Blackout". Denn da hilft der gesteigerte Umsatz gegen Kopfweh und Gedächtnisverlust oder geistige Umnachtung. Also SEIN Kopfweh. Und so weiter, und so weiter...

    Drumkits aus Metall (nicht etwa "chrome-like" Folie-bezogene Holzkessel) gab es musikhistorisch natürlich schon lange. Aber abseits von Ludwig-, Asba, etc. Katalogen der Siebziger, die für mich als junger Kunde im Musikalienhandel um 1980/81/82 noch mehrfach irgendwo als Ausmist-Restposten bzw. "Altpapiergaben" zu ergattern waren, war es insesonders die Medienpräsenz der damals neu gegründeten Band "Asia" die mich around 1982/83 auf Carl Palmers Premier Drumkit aufmerksam machte.


    Auch hier wieder ein Hoch ;) auf Youtube.
    Das frühe Konzert als Medienereignis erinnere ich von damals natürlich.
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=eb_UJ8rQtoA[/video]


    Dass genau jenes Kit für Youtube vom heutigen Besitzer für die Retro-Fans noch mal abgelichtet und angespielt wurde, habe ich erst unlängst mit Verzücken! entdecken können.
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=yk2axWny04c[/video]


    Das Carl selbst musikhistorisch auch schon deutlich früher auf Schwergewichte der Metallurgie ;) stand, bzw. diese medienwirksam einsetzte, ist natürlich auch belegbar.
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=kwmbh1H1nks[/video]

    @ Jürgen


    Tolles, explizites :D Bildmaterial hast Du da ausgegraben. :thumbup:


    Und noch was ganz wichtiges der Drumhistorie:


    Tama Artstar (1 "Cordia")


    Eines der bestklingeden Drumkits der Achtziger (leider auch eines der teuersten) und Tamas mächtige (klanglich für manchen bessere) Antwort von 1983 auf Sonors Signature. Tama hatte damals u.a. geworben mit der Rückkehr zu dünneren Kesseln für besseren Sound.


    Hier mit dem noch jungen Simon Phillips mit Mike Oldfield around 1984. Ab Anfang der Achtziger war Simon in der Drumcommunity in aller Munde. Und ich befürchte fast, daran hat sich bis heute nicht viel geändert.


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=hZ3k5zbWzNo[/video]

    Next one:


    Ist man erstmal bekannt/erfolgreich genug, ist in Sachen Support und Sonderwünsche, vieles möglich.


    So errinnere ich noch gut die späten Achtziger wo immer wieder Tama Endorser Tama-Acryl "Monster-Kits" auf Bühnen zeigten - obwohl Tama zu diesem Zeitpunkt überhaupt keine Acryl-Kits (mehr) im Portfolio hatte oder konrketer: diese als mega-out und als überkommenes Relikt der Siebziger galten. Im Videolink sogar (da 1987) mit Tama Artstar 1 Kesselböckchen. Das fiel mir damals SOFORT auf, da ich just als dieses Video erschien mein Tama Cordia endlich komplett Zuhause hatte (Sparen seit 1984).


    Apropos: gerade Gil Moore von Triumph hatte einige ausladende :D Augenschmaus-Kits während seinen diversen Tourneen mit der Band.


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=0iP3Au0uwGQ[/video]

    Genau so meinte ich es.

    Zitat

    das riesige HiPercussiondrumset ging angeblich dann an den darauffolgenden Saxon-Drummer Nigel Glockler über.


    Danach, später war es Nigel Glockler.


    Das Video zeigt den Tosco, Hipercussion Endorser (Pete Gill), genau wie der Flyer der damals in der Saxon-Frühphase in den Shops auslag .

    Es gibt so viele Konzertmitschnitte die Drum- und Cymbal-Produkte der Vergangenheit beinhalten, die die Vintage-Szene vielleicht noch "mental auf dem Schirm hat" aber die in den Archiven der TV-Stationen dem Verfall preisgegeben scheinen bzw. jüngeren Drummern gänzlich unbekannt sind.


    Insbesondere Youtube macht es den älteren Semestern bei der Resteverwertung alter Sinneseindrücke "ich habe doch 1979 bei einer Fernsehsendung bei Drummer XY das Drumset der Marke Delta47 gesehen" viel leichter kuriose und interessante Dinge aufzuspüren.


    So erinnerte ich HiPercussion (Meazzi) Ende der Siebziger bzw. Anfang der Achtziger (in Natura sah ich selbst die Kisten bei Kollegen erst einige Jahre später).


    Ein Din A/4 -Flyer der Firma Hipercussion (oder war er von Tosco?) im Musikalienhandel machte mich around 1980 auf einen Endorser aufmerksam der gerade mit Saxon sehr erfolgreich sei. Bald darauf kam dann im dt. Fernsehen eine Konzertübertragung wo man das seinerzeit - wie heute! - skurril anmutende Drumset mit einer "Monatsproduktion" Tosco-Becken bestückt in Action bestaunen konnte (siehe Link).


    Tosco wurde dann später von Sabian "einverleibt".


    Das riesige HiPercussiondrumset ging angeblich dann an den darauffolgenden Saxon-Drummer Nigel Glockler über. Dies erklärt das man teilweise Tour-Bilder mit beiden an diesem! monströsen ;) Set findet. Hipercussion bzw. Meazzi
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=QClH8HvxStA[/video]

    Zitat

    Also, ich leg die auf Trommeln, die groß genug sind, dass die Stick Platz haben, damit sie nicht runterrollen... aber Du willst jetzt nicht wirklich sagen, dass Sticks nur vom Aufliegen auf dem Rim sich nach unten "durchbiegen" od


    :thumbup:



    Uri Geller seems to be everywhere ;)

    Für manche ist es zu aufgesetzt, zu kitschig oder gar Dinosaurierrock ;) .


    Ich hingegen fand und finde bis heute diverse Triumph-Songs insbesondere deren Arrangements und Killer-Refrain-Hooklines (zeitlos) gut!


    Ein Paradebeispiel für einen der besten Rock-Drumsounds des Planeten mitte der Achtziger (damals wahrscheinlich noch ohne Unterfütterung durch Samples) war die 1984 erschiene Platte "Thunder Seven" (die siebte von Triumph).
    Dieser Drumsound (insbesondere die Snare! und zuweilen auch die ambience-geprägten Toms) läßt mich heute noch verstört zurück, bedenke ich das hohe Alter der Aufnahmen.


    Die Tatsache heute zu wissen dass Eddie Kramer (Producer & Mixer) neben dem Engineer Ed Stone die Finger ´drin hatte, und Gil Moore (der Triumph Drummer) ein riesen Fan von Bonham und Paice-Drummming und Drumsound war und sich viele Gedanken um seinen Drumsound wie er auf Platte sollte gemacht hat... macht es für m ich immer noch nicht leichter zu verstehen wie und was die da getan haben.


    Einer der erfolgreichsten Songs dieser Scheibe, den ich bis heute irre gerne höre "Follow Your Heart":
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=zLEA6QbviVY[/video]


    Selber Drumsound aber in diesem anderen tollen Song ("Time Canon & Killing Time") mehr Luft zum Atmen für die Drums, da die anderen Instrumente in diesem Arrangement reduzierter spielen:
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=H0Mgk1PZTsg[/video]


    Das der Triumph Drummer sehr früh sein eigenes Tonstudio gründete (Metalworks Studios), dass wohl heute das größte und renommierteste Recording- und Mastering-Studio Kanadas ist - auch musikstil-übergreifend - ist da nur logische Konsequenz. Respekt!

    Was manchen Solisten nicht gleich klar ist, egal ob ehemals hinter dem Plattenspieler, dem PC oder der Wersi-Orgel:


    Musik im Bandkontext ist ein nicht gerade leicht plan- und steuerbarer Gruppen-(dynamischer)-Prozeß.
    Will heißen nur weil ich mich selbst morgens vor dem Spiegel für den tollsten Hecht halte ;) , muß mir entlang meiner Waldlaufstrecke nicht jede Lady Herzkissen zuwerfen und sich mir anschließen um sich mit mir zum nächsten Staffellauf anzumelden.


    Menschen zu finden die selbst Musik machen (können) und an einem Strang ziehen (womöglich an dem Strang den eine Person initiativ geknüpft hat) ist mitunter wahnsinnig schwer und von diversen überaschenden Wendungen begleitet. Und wenn man schon vor derm ersten kennenlernen anderer Musiker etwas als Konzeption geknüpft hat, dass man zu verwirklichen sucht, an dem andere mitwirken sollen, muß man diese dafür begeistern (können).


    Ich persönlich verstehe weder die Innovation, noch den musikalischen Nährwert noch die Begeisterung für die hier skizzierte Idee. Das kann aber an mir liegen.


    Insofern denke ich ist es der (womöglich mühsame) Job des Threadstarters seine Mannschaft:
    1.) selbst zu suchen
    2.) auf den von ihm ausgesuchten Kurs einzuschwören
    3.) die dauerhafte Motivation der Truppe bis zum ersten Gig (und womöglich darüberhinaus) sicherzustellen


    Viel Erfolg.

    Zitat

    Also zuerst mal ist mir in 26 Jahren Trommeln noch niemand begegnet, der diesen Song oder dieses Break gespielt hätte.
    Dieses Break mag historisch wichtig sein, ist aus heutiger Sicht aber einfach 0815-Gedudel, wenn auch für damals gut gespielt.


    Naaa, diese Groove-Variante ist in der Drumcommunity schon sehr berühmt. Viele drummer versuchen sich an dem Ding. Viele scheitern, weil die spezielle/markante Spielweise des damaligen Drummers in Kombination mit dem angeranzten Klang von damals eine eigenwillige Symbiose bildet, die heute schwer zu reproduzieren ist. Mancher will das auch garnicht :D


    Zitat

    Eine passionierte Drummerin und Freundin von mir meint sogar, dass dies auch ohne E-Drums also mit einem "echten" Schlagzeug möglich sein müsste.
    Meine Frage, warum das dann aber kein einziger Drummer anstrebt/umsetzt, konnte sie bisher auch nicht beantworten.


    Hier die Antwort der Freundin meiner Freundin ;) :


    "Weil vielleicht nicht jeder Morgens aufsteht mit der Eingebung dass, dies so eine supertolle, superinnovative Idee ist."


    Oder anders übersetzt: Mancher wird es toll finden, andere nicht. Die Erdkugel dreht sich weiter.


    Keine Macht den Drogen - Amen.

    Wichtig: Das Set nicht in Koffern lassen bzw. nicht zu früh dort einpacken sondern das Set unverpackt sicherheitshalber ein paar Tage in normal temperiertem Wohnraum offen "atmen" lassen.

    Noch der Hinweis, dass ich around 1988 eher zufällig auf Torpey aufmerksam wurde.
    Da hatte er vor dem Auftauchen von Mr. Big eine tolle neo-classical-metal geprägte Scheibe mit Allstar-Besetzung u.a. mit Graham Bonnet und Chris Impellitteri unter dem Bandnamen IMPELLITTERI eingetrommelt. Die Scheibe hieß "Stand in Line". Die mußte ich schon alleine wegen dem überragenden Gitarristen und dem Sänger Bonnet haben. Das Drumming dort war auch klasse, aber ganz anders als bei Mr. Big. Bei Impellitteri viel mehr den Genre-"Auflagen" des Metal entsprechend. In Promo-Videos und auf Tour war er dann interessanterweise nicht mehr dabei.


    Das Pat Torpey allerdings parallel zu Impellitteri dazu auch für Nugent und andere tätig war erfuhr ich dann erst viel später...



    Je mehr ich hier lese, umso mehr Sorgen mache ich mir um Dich bzw. vielleicht noch mehr Deinen Arbeitgeber.
    Das Internet vergißt ja bekanntlich nichts, und wenn irgendwann der Falsche mitliest...


    Ferner könnten Außenstehende auch einen falschen Eindruck bekommen. Man könnte als Kunde befürchten man würde beim Besuch Eures Shops durch MItarbeiter in Bezug auf den Parameter "unliebsame Käufergruppe" ;) gescannt und dann (womöglich mit etwas Geschick durch Dritte) identifizierbar im Web bloßgestellt.


    Klar, wir sind nicht in einem Mädchenpensionat und ich kann sehr gut verstehen, dass es in JEDEM Job Menschen gibt mit denen man lieber zu tun hat... und andere mit denen man eher ungerne zusammentrifft. Auch muß jeder von uns Wege finden mit Frustmomenten (die leider jeder Job bietet) umzugehen bzw. Dampf abzulassen.


    Ich will das hier keinesfalls wie ein Spielverderber torpedieren. Ich mache mir wirklich Sorgen.


    Viele Musikshops haben es heute (wie Du als allererster weißt) sehr schwer. Da könnte dieser Thread zum weiteren Sargnagel der Auftragslage/Kundenbindung/Neukundenaquise etc. eines Unternehmens werden.


    Sorry, wenn es von mir destruktiv erscheinen sollte. Es ist nicht so gemeint.

    Zitat

    Wenn ich mir das Foto so anschaue, sehe ich persönlich ein ganz anderes Problem: nämlich daß die Klöppel sehr nah am Fell sind


    Genau das!!! wollte ich schreiben, weil es im ersten Photo offensichtlich war, wenn man den Ansatz des Schlegels (mehr war ja vom Schlegel nicht zu sehen) in Relation zur Achse und der Schlegelaufnahme betrachte. Da war der Thread aber schon zu.


    BTW. Ich weiß alles ist viel Arbeit. Und es ist toll und lobenswert!!! was die Mods hier alles völlig unendgeldlich leisten. Ich stelle mitunter traurig fest das in letzter Zeit diverse Threads für meine Lesart viel zu früh zugemacht werden. Ich finde das schade... da manche vermeintliche "Querantwort" mitnichten am Thema vorbeigeht... sondern ein dramatisches Mitdenken anregt und oftmals nicht vorab bedachte Teilaspekte und Lösungen aufzeigt.