Beiträge von Drumstudio1

    Ein herrlicher Anachronismus...
    ... als Anfang dieses Jahres ein spezielles Premier XPK-Kit mit 6 Concerttoms im Web vorgestellt wurde (und auf der Namm im Januar 2014 tatsächlich auch ausgestellt wurde), war ich entzückt und verwundert zugleich.


    Verwundert, da ich den Markt potentieller Käufer als gegen Null tendierend einschätzte und begeistert, da ich immer wieder eigene Lebensphasen hatte, wo ich Concerttoms (natürlich auch abhängig von der Raumumgebung) liebte und jenes neue Premier Set eine wunderschöne Naturholz-Optik zu haben scheint, die mich sofort zum Kauf verleitet - hust... verleiten würde!


    Auf zig Websites waren fortan Bilder zu finden dazu teilweise in Videos der Namm auch die Info, dass Premier zum moderaten Preis (around 699 Euro) das Kit anbietet (die "mitgelieferte" Hardware besteht freilich bei dem Preis nur aus Tomhalter und Doppeltomstand sonst keinerlei Hardware).


    Zu gerne möchte ich solch ein Produkt-"Wagnis" ;) bzw. Kult-Drumkit mit einem Kauf unterstützen.
    Nur leider, leider finde ich keines. Das Namm-Ausstellungskit ist leider verkauft. Premier selbst antwortete mir bislang auf meine Anfrage wann und wo ich die Sets kaufen kann noch nicht.


    Ein dt. Fachhändler (seit einiger Zeit auch Berater von Premier) antwortete mir auf meine gesonderte Anfrage an ihn, netterweise prompt
    Ob ich die Antwort zitieren darf weiß ich nicht. Vielleicht nur soviel: für mich ist kein Set erwerblich zu haben...


    Lange Rede kurzer Sinn:
    Ich würde mich irre freuen, wenn es noch eine Handvoll "rückwärtsgewandter" hahaha... Anachronisten gibt, bzw. Liebhaber! perkussiver, attacklastiger Sounds die solch ein Set neu kaufern würden (gerne auch per PN). Vielleicht kann man so den diversen Vorankündigungen noch Taten folgen lassen.


    Hier ein paar Links:
    Offizielle Premier Ankündigung in Wort und Bild:
    http://drumset.premier-percussion.com/news/xpk-concert-tom


    Namm-Show Fotos:
    http://www.musicradar.com/news…tand-in-pictures-592691/7


    Video Namm-Show, Januar 2014
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=unR4IMc4t64[/video]

    Der Lehrer liebt es wenn bei einem Standarddrumset mit einer Bassdrum das Pedal und der rechte Fuß möglichst exakt ausgerichtet und die Bassdrum wie ein Kanonenrohr zum (imaginierten) Publikum zeigt. Ferner die Kick und die Snare! sowie die Position des Hockers (mit dem Hintern als Haupt-Stabilisator für gerades Sitzen) den "optischen" und körperlichen Ausrichtungs-Schwerpunkt bilden und alles andere z.B. Hihat, Floortom etc. paßt sich dieser Ausrichtung an. Ebenso wenn 3 Standarttoms (Hi, Mid, low) und Hihatpedal ohne Körperdrehung oder Fehlstellung der Beine und Füße locker erreich- und bedienbar sind.


    Es gibt freilich auch Ausnahmen auch bei manchen berühmten Drummern. Um die geht es mir aber hier der einfachheithalber nicht.


    Nun zu den Phänomenen (auch und bewußt ganz abseits von Jürgen hier allgemein! angeschniten werden, ich könnte Seiten schreiben, alleine die Hitze erlaubt es mir nicht)


    1.) Es gibt Drummer die sich für ihre Körperausrichtung die falschen Fixpunkte suchen.
    Insbesondere sobald eine Bassdrum nicht parallel oder nicht in einem rechten Winkel zu einer Raumwand ausgerichtet steht, kommen jene mit der Körperausrichtung am Drumset total ins Schleudern. Sie richten ihren Körper zu der ein oder anderen Wand aus oder sonstigen räumlichen geometrischen, strukturgebenden Anhaltspunkten. Dieses Phänomen ist massiv und betrifft die Mehrzahl der Rookies aber auch mehr der Erfahreneren als man (mir) hier glauben wird ;) . Ich empfehle dann immer: "beachte nur! die Stellung der Bass und der Snare (nicht die Raumumgebung). Man sollte stets das Publikum vor der Bassdrum als Bild im Kopf haben". Das hilft manchen. Es erfordert für Rookies ein gewisses Abstraktionsvermögen die Raumumgebung auszublenden und die Bass, Snare und Hocker sowie das "imaginierte" Publikum als die einzig RELEVANTEN Fixpunkte zu betrachten. Für manche ist es eine ganz harte Nuß vorstellungstechnisch. Vielleicht ähnlich wie manche früher mit der Schulgeometrie brutal gekämpft haben. Aber es ist erlernbar, für manche allerdings sehr, sehr langwierig .


    2.) Insbesondere bei 2 großen Bassdrums (22", "24" etc.) ist für diverse Drummer der Spielkomfort mit einigen Kompromissen behaftet.


    3.) Wir Menschen sind nicht gleich gewachsen. Beim Waldlauf begegnet mir fast jeden 2. Tag ein sehr netter älterer Herr den ich trotz meiner schlechten Sehkraft schon in 200 Metern Entfernung erkenne. An den ausgeprägten O-Beinen. Und es gibt bei uns Individuen viele! andere körperliche Unterscheidungsmerkmale, Becken, Rücken(Verlauf/Krümmung), Armlänge, Beinlänge etc. etc. Vieles ist mitnichten gleich. Genau deswegen verbietet es sich aus der Ferne Pauschalempfehlungen oder Pauschalverbote zu geben.


    Das ein 2.15 großer Drummer und Basketballspieler die Crashcymbals nicht direkt vor der Nase montiert hat, der 1.59 kleine Eishockeytormann und Drummer aber doch - leuchtet uns allen ein. Da wir die Armlänge entsprechend der Körpergröße in gewisser Korrelation unterstellen. An individuelle Unterschiede bei Fuß und Beingröße/länge und individuellen Stellungen oder Fehlstellungen denken wir kurioserweise selten(st).


    4.) Ich persönlich favorisiere Single-Kick und Doppelpedale aus spiel-ergonomischen Gründen UND! aufbau- und transportlogistischen Gründen. Insbesondere jene Variante bei der die Kardanwelle keinen Millimeter ausgefahren wird sondern das Slavepedal direkt bzw. so dicht wie möglich an der Hihat ´dran ist.. So geht man im Bestcase keinen bis im "worstcase" den geringstmöglichen Kompromiß in Sachen Fußstellung, Körperbalance und Abstand zur Hihat ein. Vorsicht: individuelle anatomische Besonderrheiten (siehe Waldlauf) ausgeklammert.


    5.) Die Macht der Gewohnheit. Hat man sich jahrelang an eine suboptimale Körperausrichtung bzw. -Stellung gewöhnt ist es mitunter sehr schwer eine andere Haltung einzunehmen bzw. von dieser üebrzeugt zu werden ;) . Da sich in aller Regel viele (Micro)-Time-relevanten Bewegungsablaufe an die suboptimale Stellung angepaßt haben. Somit eine Korrektur der Stellung für viele Drummer zunächst einer Verschlechterung ihres Spiels oder zumindest ihres Spielgefühls und ihrer Spielsicherheit gleichkommt. Es geht mitunter mit massiven Widerständen einher. Die aber verständlich sind... eben da zunächst der Eindruck entsteht "ich kann so nicht gut spielen".


    6.) Bei vielen Drumsetaufbauten gibt es massiven Optimierungsbedarf. Mitunter erübrigt sich dann jede Diskussion über Fehlstellungen


    Edits: Only Rechtschreibung, davon aber reichlich

    Zitat

    Jürgen K erstellt einen Spekulations-Thread? Und das noch Multiple Choice (mit medizinischen, aufbautechnischen, mechanischen und sicher noch weiteren Imponderabilien)? Dann noch die Frage, ob sein Fuß woanders evtl. anders stünde ...


    Das ist garnicht der Fuß von Jürgen...



    ... sagen seine Freunde aus dem Saunaclub... kicher.

    Zitat

    könnte man hier nicht einen " Mogelpackung ich hab' dich erwischt"- Thread draus machen


    :thumbup:
    Auch, wenn hier im Thread nach Rückfrage (oder vielleicht doch nach dem Aufmerksam-machen... hust) sich alles positiv verändert hat - GENERELL eine phantastische Idee, Josh!

    Aufklärung:


    Die Stative sind im Set klangtechnisch aufeinander abgestimmt.


    Wieher... :D


    Im Ernst: derartiger Nonsens findet sich in der Drum- und Cymbalbranche dauernd. Ich erinnere zig Beispiele dieser Art. Das geht immer so lange gut, bis man auf den Bullshit aufmerksam macht.

    Zitat

    Das klingt sehr interessant. Die Sonor bzw. Kirchhoff-Teile sind ziemlich teuer und das Fame-Logo find ich hässlich. Schaun wer mal


    Da hätte ich als erstes die Badges entfernt. Denn das Tubelug-Design war für Fame-Verhältnisse durchaus gelungen... und der Preis insbesondere in der Ausverkaufsphase zwischen 499 und 555.- Euro wirklich extrem niedrig. Ich meine aber die Fame-Acryl sind ohnehin Geschichte.

    Es war schon lange (einige Jahre) vieles schlimm, was bei diversen Verkaufsportalen durch Kriminelle vor sich geht - zumindest in Deutschland.


    Mein Eindruck ist aber es wird von seiten der Gangster immer schneller agiert bzw. sowohl der prozentuele Anteil von Betrügereien bzw.- Betrugsversuchen als auch die zeitliche Reaktion wird immer schneller (also der Versuch der Gangster in Kommunikation mit ahnungslosen zu treten). Dies wiederum auf zwei Ebenen: sowohl beim Anzeigen-Aufgeben in krimineller Absicht bzw.dem Fingieren von Angeboten als auch bei kriminell motivierten Anfragen auf redliche Anzeigen ahnungsloser Privatverkäufer um dann irgendwie zu erreichen, dass redliche Privatverkäufer ihre Ware schicken, im Glauben das Geld an ihn sei unterwegs oder schon eingetroffen etc. etc.


    Gegenwärtig erhalte ich bereits wenige Minuten! nach dem Schalten von Verkaufsanzeigen eines sehr großen Portals Anfragen von EINDEUTIG kriminell motivierten.


    Ich würde mich nicht wundern wenn wir bald mal in Reportagen Berichte von Räumlichkeiten "sonstwo in der Welt" sehen wo dutzende Gangster wie die Hühner auf der Stange aufgereiht nichts anderes tun als diese Anzeigen zu schalten oder auf redliche Anzeigen in betrügerischer Absicht zu antworten.


    In der Hoffnung, das unser Forum ein klein wenig helfen kann, den ein oder anderen Kollegen vor diesen Betrugsmodi zu warnen...

    Und ich sehe nun erst dass die Kampagne nicht bis Ende des Jahres läuft (was ich zunächst dachte) sondern nur bis Ende August!
    Holla, die Sommermonate bedeuten doch ohnehin oftmals Flaute.


    Das ist dann vom Zeitrahmen natürlich sehr knifflig...

    Abbot bringt mich auf eine Idee.


    Ist bei Hochkarätern wie Weckl nicht meist irgend ein Artist-Betreuer vom Inlands-Vertrieb mit vor Ort bei derartigen Events? Nicht zuletzt um den Küsntler für einen reibungslosen Ablauf helfend/logistisch/Wunsch-von-Lippen-ablesend :D zur Verfügung zu stehen bzw. "Dinge" zum reibungslosen Ablauf zu führen. Quasi u.al.auch als Zwischenstück zwischen Künstler und Umfeld?


    Wie der sich zu den kleinen aktuellen Unstimmigkeiten äußert, würde mich mal interessieren.

    Ich bin vielleicht etwas altmodisch:
    Der Mann ist doch aufgetreten und mindestens manchem Zuschauer hat die Darbietung sehr gefallen. Das nach außen vom Store beworbene wurde doch erreicht/erfüllt: "Der Weckl kommt zum Store - schaut ihn Euch dort an" und genau das war möglich.


    Vielleicht hat Weckl beim Aufbau der Kameras noch eine andere Einstellung vertreten als kurz vor Beginn der Darbietung. Wenn er seine Meinung dann kurzfristig geändert hat, ist das für die Personen welche die Technik aufbauten natürlich enttäuschend, vielleicht auch für den Store generell, der sich möglicherweise von einem dauerhaften "Videovermächtnis" online längerfristig eine kleine zusätzliche Werbewirkung erhofft hat(te).

    Aber ich kann trotzdem verstehen, wenn jemand sagt (womöglich auch spontan) ich möchte die Live-Videoaufzeichnung doch nicht. Vielleicht hat Weckl befürchtet dieser Abend könne einer seiner schwächeren werden und wollte dann nicht noch eine Online-Ausschlachtung. Professionell hin- oder her. Es gibt auch weltklasse Musikanten die an manchen Tagen schwächeln... und sei es nur in Sachen Motivation, Selbstsicherheit oder Riskofreude beim Solieren (spieltechnisch bemerken davon Rookies oder semi-ambitionierte Zuschauer meist überhaupt nichts, aber Musiker/Künstler sind zuweilen selbst ihre härtesten Kritiker).


    Apropos: das Wort "professionell" verwenden viele von uns, me too!, fast täglich...
    Gleichwohl mag ich es nicht. Ich mag den Begriff nicht sonderlich, obwohl ich ihn selbst dauernd verwende.
    Nur mal so als radikaler, überspitzter Denkansatz: Ist Dir eine nette Freundin lieber oder eine "Professionelle"?


    Ähnlich wie der furchbare Satz "the show must go on".
    Ich kann mich an internationale Musikanten erinnern, die unmittelbar nach dem Tod bzw. der Todesnachricht von geliebten Familienmitgliedern und/oder schwersten Schicksalsschlägen ihre angesetzte Tour "durchgezogen" haben. Teilweise weil das Management eine längere Pause von den Weltbühnen zur Gefahr eines Karriere-Knicks herbeifabulierte, diverser Vertragsverpflichtungen etc. etc. Dann wurde die Tournee des Künstlers durchgezogen um den Preis bis unter die Zehennägel von Drogen betäubt von 2 Tourbegleitern gestützt zum Auftrittsort zu wanken. Was ist professioneller? die Selbsttoxikation im fatalen IRRGLAUBEN dadurch selbstbetäubt irgendwie mit dem seelischen Ballast umzugehen/auszublenden und die 1 1/2 Stunden jeden Aberd auf der Bühne "gerade so" durchzuhalten ODER im Bewußtsein um den seelischen Ausnahmezustand die Tour konsequent und gleichsam radikal abzusagen (und tausende Fans damit zu enttäuschen). Ich persönlich wäre für die Absage, zur Not sogar noch eine Minute vor dem ersten Gig.


    Es ist sicher ein Extrembeispiel, dass aktuell mit der Store-Geschichte nichts wahrscheinlich sogar GARNICHTS zu tun hat. Auch möchte ich den Weckl nicht per se verteidigen. Ich kenne ihn nicht persönlich. Aber ich würde gerne vorsichtig daran erinnern, dass es für jeden von uns (egal ob "Profi" oder nicht) auch sehr private Ereignisse, mitunter nur verhaltenssteuernde Stimmungen gibt (es muß garnix dramatisches sein). Die werden auch von uns nicht immer nach außen gut erklärt, transportiert Jedem von uns werden seltsame Episoden von sich sich selbst einfallen... in einer ehrlichen selbstkritischen Minute. Viele von uns sind ganz sicher! froh, dass es von jenen Episoden keinen öffentlichen VIdeomitschnitt gibt.


    Ich habe als Kunde mit dem Store sehr wenige miese (die liegen Dekaden - also sehr lange - zurück) und extrem gute! Erfahrungen (die letzten 10 -12 Jahre online & telefonsich ausnahmslos positiv bis sehr positiv und kulant) gemacht. Den "Schuld"-Begriff freilich in Bezug auf das Weckl-Video bzw. "unter aller Kanone" finde ich aus meiner Warte eher unpassend. Aber ich war nicht vor Ort und kann nicht ermessen ob noch mehr vorgefallen ist, was man hier nicht mitteilt ... bzw. nicht mitteilen kann/darf.


    Die Enttäuschung der Mitarbeiter hingegen kann ich natürlich gut nachvollziehen. Das pragmatisch-konstruktive: wenn man dem Weckl keine 2. Chance einräumen will: es gibt noch ein paar andere Weltklasse-Drummer da ´draußen, die der Store nächstes Jahr auftreten lassen kann.


    edits: only Rechtschreibung

    Zitat

    Hate den hier schon jemand die nue SONOR SPECIAL EDITION 2014 Steel Snare in 12"x5,75" antesten können?
    Find ich für ca. 60€ extrem interessant, oder??


    Zitat

    Wieso Link und man findet nichts? Einfach Google "Sonor Special edition Snare 2014" und Bilder und schon wird man zugetextet... ;)
    Ich habe mich entschlossen, für 50€ mal einen versuch zu starten. Für das Geld bekommt man ja nicht einmal eine Basix oder Gewa in 12"....


    Ich muß gestehen, ich stand zunächst auch auf der Leitung :D .


    Du meinst die vom Store für 55 ... oder?

    Danke!


    Danke Dennis, dass Du uns alten Knackern ;) ...


    a.) die Leistungsbereitschaft
    b.) die Zielstrebigkeit
    c.) die Phantasie und Kreativität
    d.) den Innovationsgeist


    den (manche) junge Menschen (Du!) besitzen, eindrucksvoll aufzeigst.


    Eine Tonne Respekt-gezollt nach Österreich.


    WUNDERVOLL!

    Zitat

    Hier ist ein Profimusiker (den ich durchaus schätze und sympatisch finde), der bereits eine sehr erfolgreiche (zumindest sehr angesehene) Lehr-DVD realisiert hat. Er ist aktuell im Markt bekannt und gefragt und hat Zugang zu Musikverlagen, hat Kontakte, kurz: Dieser Mann kann problemlos eine weitere Lehr-DVD produzieren. Wieso bitte braucht der uns als Financier oder genauer: Spender?


    Da kann ich nur spekulieren, hätte da aber schon einige generelle Gedanken (abseits eines konkreten Namens/Künstlers) die sich mir förmlich aufdrängen :D .


    Ich könnte mir wie schon mal erwähnt bestens vorstellen:
    1.) Das man so völlig freie Hand hat inhaltlich und konzeptuell. Keiner einem irgendwie ´reinplappert, einen ausbremst etc. wie das bei Verlagen/klasssicher Vertriebstruktur öfters vorkommt als mancher vermuten mag.
    2.) Monetär/anteilig so eventuell sogar mehr hängenbleibt.
    3.) Die Vorfinanzierung hat eventuell den Vorteil das eine gewisse Summe wenn sie denn erreicht wird, vor der Projektdurchführung gesichert! ist. Also "etwas" sicher ist bevor man sich sorgen um den Einbruch von Absatzzahlen (und somit Gewinn) von Raubkopien, "veruntreute" Vorab-Promo DVD`s etc. machen muß.
    3.) Diese Crowd...-Methode später evaluativ eventuell auch einen Vergleich gestattet. Simpel heruntegerbrochen: Ist das Crowdfunding für den konkreten! Künstler eine lohnenswerte Alternative zum traditonellen Vermakrtungsweg oder nicht?


    Vorsichtig verweise ich auch auf viele andere Dinge die sich in den letzten Jahren tun. Ich kenne nette Drumschüler, die von ihren Lieblingsbands Vip-Carts kaufen. Da wird auch vorab gezahlt. Teilweise verlebt man dann tolle Momente mit seinen Lieblingsbands kurz vor deren Gig - teilweise wird man sehr schnell "durchgereicht" und das Management oder Künstlerbetreuer etc. drängt (zuweilen etwas unangenehm) auf die Einhaltung eines ganz engen Zeitkorsetts. Diverse Bands bieten Gigs "Zuhause" an (entsprechendes Kleingeld bereithalten) etc. etc.


    Manches ist zuweilen Geldmacherei - manches ist zuweilen Alternativeinkommensquelle in Zeiten wo andere Einkommensbereiche für Musikanten/Künstler nicht mehr so viel abwerfen wovon man leben kann oder sich im Einzelfall gar defizitär entwickeln.


    Manches ist mir bei manchen Bands heutzutage suspekt, anderes kann ich als Versuch eines neuen Modelles durchaus nachvollziehen.

    Zitat

    Hier ist ein Profimusiker (den ich durchaus schätze und sympatisch finde), der bereits eine sehr erfolgreiche (zumindest sehr angesehene) Lehr-DVD realisiert hat. Er ist aktuell im Markt bekannt und gefragt und hat Zugang zu Musikverlagen, hat Kontakte, kurz: Dieser Mann kann problemlos eine weitere Lehr-DVD produzieren. Wieso bitte braucht der uns als Financier oder genauer: Spender?


    Da kann ich nur spekulieren, hätte da aber schon einige generelle Gedanken (abseits eines konkreten Namens/Künstlers) die sich mir förmlich aufdrängen :D .


    Ich könnte mir wie schon mal erwähnt bestens vorstellen:
    1.) Das man so völlig freie Hand hat inhaltlich und konzeptuell. Keiner einem irgendwie ´reinplappert, einen ausbremst etc. wie das bei Verlagen/klasssicher Vertriebstruktur öfters vorkommt als mancher vermuten mag.
    2.) Monetär/anteilig so eventuell sogar mehr hängenbleibt.
    3.) Die Vorfinanzierung hat eventuell den Vorteil das eine gewisse Summe wenn sie denn erreicht wird, vor der Projektdurchführung gesichert! ist. Also "etwas" sicher ist bevor man sich sorgen um den Einbruch von Absatzzahlen (und somit Gewinn) von Raubkopien, "veruntreute" Vorab-Promo DVD`s etc. machen muß.
    3.) Diese Crowd...-Methode später evaluativ eventuell auch einen Vergleich gestattet. Simpel heruntegerbrochen: Ist das Crowdfunding für den konkreten! Künstler eine lohnenswerte Alternative zum traditonellen Vermakrtungsweg oder nicht?


    Vorsichtig verweise ich auch auf viele andere Dinge die sich in den letzten Jahren tun. Ich kenne nette Drumschüler, die von ihren Lieblingsbands Vip-Carts kaufen. Da wird auch vorab gezahlt. Teilweise verlebt man dann tolle Momente mit seinen Lieblingsbands kurz vor deren Gig - teilweise wird man sehr schnell "durchgereicht" und das Management oder Künstlerbetreuer etc. drängt (zuweilen etwas unangenehm) auf die Einhaltung eines ganz engen Zeitkorsetts. Diverse Bands bieten Gigs "Zuhause" an (entsprechendes Kleingeld bereithalten) etc. etc.


    Manches ist zuweilen Geldmacherei - manches ist zuweilen Alternativeinkommensquelle in Zeiten wo andere Einkommensbereiche für Musikanten/Künstler nicht mehr so viel abwerfen wovon man leben kann oder sich im Einzelfall gar defizitär entwickeln.


    Manches ist mir bei manchen Bands heutzutage suspekt, anderes kann ich als Versuch eines neuen Modelles durchaus nachvollziehen.

    Jetzt auch noch mal ganz unabhängig von diesem konkreten Projekt bzw. unabhängig von einer einzelnen Person.


    Ich kann völlig irren, aber es gibt meines Wissens nach den ein oder anderen Musiker, der pro abgesetzter CD/DVD, ja selbst in Summe der Verkäufe! so viel weniger monetär als Enderlös (also zur Bestreitung seines Lebensunterrhaltes) einnahm, als mancher für denkbar halten würde.


    Insofern empfinde ich es (insbesondere wenn man einen tollen Namen hat, weil man viel kann und das auch noch sehr gut) als verständlich wenn jemand sich nicht unter Wert verkaufen will bzw. bei einem neuen Projekt nicht hart an der unteren Realiisierungsgrenze budgetiert - sondern entsprechend seiner Wünsche/Vorstellungen/seines Marktwertes etc.
    Also womöglich neben einer technisch hochwertigen Umsetzung und maximaler Eigenkontrolle der Gesamt-Konzeption ohne Störeinflüsse von Außen eventuell ;) auch mit der Zielsetzung das mal etwas finanziell-nennenswertes dabei herumkommt. Es ist neben dem Spaß für viele Berufsmusiker auch Profession.


    Ob man das als Endkunde, Fan etc. mittragen will und mit welchen etwaigen Anteil oder welchen Risiken, das kann dann eben vor der Mitwirkung jeder selbst entscheiden bzw. gedanklich durchspielen.

    Jetzt auch noch mal ganz unabhängig von diesem konkreten Projekt bzw. unabhängig von einer einzelnen Person.


    Ich kann völlig irren, aber es gibt meines Wissens nach den ein oder anderen Musiker, der pro abgesetzter CD/DVD, ja selbst in Summe der Verkäufe! so viel weniger monetär als Enderlös (also zur Bestreitung seines Lebensunterrhaltes) einnahm, als mancher für denkbar halten würde.


    Insofern empfinde ich es (insbesondere wenn man einen tollen Namen hat, weil man viel kann und das auch noch sehr gut) als verständlich wenn jemand sich nicht unter Wert verkaufen will bzw. bei einem neuen Projekt nicht hart an der unteren Realiisierungsgrenze budgetiert - sondern entsprechend seiner Wünsche/Vorstellungen/seines Marktwertes etc.
    Also womöglich neben einer technisch hochwertigen Umsetzung und maximaler Eigenkontrolle der Gesamt-Konzeption ohne Störeinflüsse von Außen eventuell ;) auch mit der Zielsetzung das mal etwas finanziell-nennenswertes dabei herumkommt. Es ist neben dem Spaß für viele Berufsmusiker auch Profession.


    Ob man das als Endkunde, Fan etc. mittragen will und mit welchen etwaigen Anteil oder welchen Risiken, das kann dann eben vor der Mitwirkung jeder selbst entscheiden bzw. gedanklich durchspielen.

    Laßt ihn doch machen. Wir sind ein freies Land und das ist gut so.


    80.000 sind viel Geld. Aber schon der Trailer suggeriert ja, dass er wohl eher nicht wenig Aufwand betreiben will/wird.
    Warum soll er eine DVD für einen Verkaufspreis von 3.50 Euro machen oder mit einem Minimal-Budget von 5000 Euro, wenn er moglicherweise anstrebt es aufwendiger umzusetzen?


    Ich persönlich vermute er könnte das Geld zusammenbekommen. Die Aufmerksamkeit hier im Forum hilft ja auch noch ein winziges, klitzekleines bisschen mit. Und in Deutschland kennt seinen Namen und seine Spielfinesse! jeder Drummer... und in manchen anderen Ländern ist er wahrlich auch nicht unbekannt ;) .


    Der Trailer ist jedenfalls sehr modern gemacht (Ok, die inhaltliche "Pointe" ist sofort vorhersehbar und super-platt, aber auf dem von mir unterstellten ;) Intelligenz-Niveau von Benny kann er nicht genug Käufer finden, also wird eine simple Pointe werbetechnisch besser sein, um mehr Leute anzusprechen, insofern marketingtechnisch-"breitendeckend" richtig gemacht :D ).


    Und wenn etwas mehr als 80.000 Euro erzielt werden kann er vielleicht noch ein paar Euro in eine Zusatzversicherung stecken (der Rückwärtssalto klappt vielleicht eines Tages bei mauer Bühnenbeleuchtung auch nicht so perfekt, dann ist es nach dem Aufprall gut, etwas besser abgesichert zu sein :D ).


    Nochmals: er nutzt ein recht modernes Procedere bzw. Konzept. Er muß sich dadurch in Sachen Umsetzung von keinem Label/Verlag/Mäzen Reinquatschen lassen etc. etc. Warum nicht? Ist das nicht genau das von dem viele Musiker/Künstler träumen? Mal selbstkritisch an die Nase fassen.


    Sollte er die 80.000 Euro einsacken und ohne Gegenleistung abhauen und sich in Shanghai in einer verrufenen Spelunke 15 Jahre nonstop voll-laufen lassen - , ja dann wäre das sehr unschön. Aber davon gehe ich nicht aus. Das ist wohl ziemlicher Nonsens, insbesondere wenn man seine bisherige Strukturiertheit und Zielstrebigkeit auch nur für einen Millimeter mitverfolgt.


    Ob man an solch einer Aktion vor-finanzierungstechnisch mitmacht/mitmachen will, ist zweifelsfrei wieder eine ganz andere Frage. Aber das kann jeder für sich selbst entscheiden.

    Knappe Zitate sind schnell heikel oder mißverständlich :D


    Deswegen nochmal das Original :D

    Zitat

    BTW: Das mit den Rohspuren gelöscht ist drollig-amateurhaft bis wenig glaubhaft. Vieles (natürlich u.a. auch die Wahrheit) wäre da als Erklärungsmuster für solch
    eine Aussage denkbar.


    Der 2. Satz ist mir trotzdem wichtig. Es kann natürlich der Wahrheit entsprechen... aber es gäbe auch diverse andere Erklärungsmodelle für solch eine Aussage, dass die Rohspuren nicht mehr da sind. Nachbesserungen halte ich mir z.B. insbesondere dadurch vom Hals, indem das Basismateruial nicht mehr existent ist oder als nicht mehr existent bezeichnet wird.


    Aber nochmals: womöglich alles Kaffeesatzleserei, da wir ja keine Infos der "Gegenseite" haben.


    Ein File wäre noch der pragmatischste, womöglich erhellende Hinweis (für neugierige Nasen wie mich) , wie die Chose denn jetzt klingt.


    edit: only Buchstabendreher