Beiträge von Drumstudio1

    Oftmals will man/wollen wir hier im Forum helfen.


    Jetzt muß aber die Wahrheit heraus: Abseits altruistischer Taten packt mich in dieser konkreten Story nun der pure! Egoismus ;) .
    Ich würde zu gerne mal ein Songfragment hören... also von dem womit Deine Band nicht zufrieden ist.


    Diese Aufnahmen müssen ja existieren, also die Grundlage der Unzufriedenheit


    Ich platze vor Neugier :D


    BTW: Das mit den Rohspuren gelöscht ist drollig-amateurhaft bis wenig glaubhaft. Vieles (natürlich u.a. auch die Wahrheit) wäre da als Erklärungsmuster für solch eine Aussage denkbar.

    Das sind alles viel zu wenig Infos um da etwas konkret-substanzielles zu antworten.


    Nur weil irgendwo ein Messer herumliegt und im Nebenraum eine Leiche... muß die Verwendung des Messers nicht die Todesursache sein :D .


    Deswegen nur ganz vorsichtig und eher allgemein:
    1.) Oftmals gibt es unter Menschen die Aufnahmen mischen und jenen die dafür bezahlen eine gewisse Rückmeldeschleife. Will heißen man schickt z.B: vor der totalen Fertigstellung schonmal ein grobes File mit "In dieser Tendenz wird der Mix" an die Auftragegeber mit der Bitte, sollte etwas radikal Mißfallen, zeitnah ein Feedback zu geben.


    2.) Macht man sich in aller Regel vor der Auftragserteilung sachkundig wer etwas gut mischen kann. Das schützt freilich nicht immer vor Katastrophen, denn es gibt zuweilen auch "wandlungsfähige" Gestalten, die einmal bei einem Herzblutprojekt interstellar viel Arbeit hineinsteckten mit brilliantem Endergebnis, in anderem Falle jemand wie einen unwichtigen Störfaktor behandeln und auf die Schnelle etwas halbgares ´raushauen mit doofem Sound/Mischverhältnis. Gleichwohl kann gewissenhafte Vor-Recherche und Vorab-Meeting (vor Auftragserteilung) um gemeinsame Zielsetzung zusammen zu erörtern und festzustellen ob man überhaupt die gleiche Sprache spricht (im übertragenen wie im wortwörtlichen Sinne), viel Streß ersparen.


    3.) Mir persönlich ist tatsächlich kein Mensch bekannt, der mit Mischen Geld! verdient, der eine gewisse Neuanpassung/Feinjustage der Mixe abgelehnt hätte. Nochmals: kenne ich nicht.
    Und das genau ist de Knackpunkt. Bevor ich mich auf irgendein juristisches Gleis begeben würde, würde ich versuchen menschlich fair aber eben auch erwachsen-argumentierend auf eine Nachbesserung bzw. Berücksichtigung der Auftraggeberwünsche einzuwirken. Es ist eigentlich fast schon eine Frage der Berufsehre. Wer hier als Mischer VERNEINT, hat sich selbst sein Grab geschaufelt... bzw. mit dem stimmt etwas nicht.


    Ich kann mir das schwer vorstellen, dass da jemand kategorisch sagt "der erste Mix bleibt so wie er ist und nun gebt mir mein Geld".
    Diese Vorstellung erscheint mir lächerlich...
    ... es sei denn die Story ist eine viel komplexere oder gar andere als hier berichtet.. oder wir reden tatsächlich von einem Ton-Fuzzi, der vielleicht nebenher noch täglich 12 Stunden World Of Warcraft spielt, am Wochenende die Frittenbude von Onkel Jupp mit Ketchup ausstattet und in Personalunion die Senioren-Gymnastikgruppe von Alpha Centauri leitet. Also meilenweit von dem Tätigkeitsprofil eines mit Engagement arbeitenden Mischers/Tontechnikers etc. entfernt agiert.


    3 x Edits: Only Rechtschreibung. Inhaltlich nichts verändert.

    shardik


    Bezüglich Swanö
    Ich beziehe mich bei meiner Begeisterung für manche Musiker nie! auf Preise. Es gibt in meinen Augen als Musikfreund nichts fataleres als Musiker/Künstler nach ihrem temporären Marktwert zu definieren. Ich bin über Deinen Post diesbezügllich INHALTLICH entsetzt. Nehme ihn kein bisschen persönlich, sondern mit blankem Entsetzen zur Kenntnis. Auch würde ich empfehlen sehr zu überdenken (bzw. editieren) hier über die Preisstaffelung von Musikern (die womöglich nicht mal offiziell ist) sondern eventuell individuell zugeschnitten erfolgt, in (für meine Lesart) ironisierendem bis abwertendem Kontext zu posten. Ehrlich. so was muß doch nicht sein, oder?.


    Swanö ist vielen Musikanten möglicherweise nicht bekannt? Ich entdeckte über die letzten 15 Jahre oftmals zufällig (mitunter erst beim Studieren von Linernotes) das er bei diversen/vielen Sachen mitwirkte die mir sehr gefallen. Die erste CD die ich erwarb war "Moon..." oder so ähnlich. Ewig her. Dann mehrere Tribute-Beiträge von ihm auf Samplern die ich wahnsinnig kreativ und gelungen fand. Und nun die Querverbindung zum Forum-Kollegen. Genau darauf! bezog sich meine Euphorie, das unerwartet Swanö schon wieder! überraschend zu entdecken ist. Das war für mich das Potzblitz-Unglaublich!-Erlebnis... wiedermal hat er die Finger in.einem Proijekt. Ich würde sehr gerne mal mit ihm in einem Projekt mitwirken. Wenn es Dich kalt läßt, ist das völlig legitim. :D


    Bezüglich Massacre ist mir tatsächlich neu, dass sie "allles" oder jede "Hampelmanntruppe" signen.
    Und "Einkaufen" konnte man sich (wenn man es darauf anlegte) vom Hörensagen angeblich auch früher schon bei manchen iLabels.
    Ich kann natürlich irren. Shardik, Du scheinst die Hintergründe da genauer zu kennen. Nochmals: ich hatte mit Massacre als Musikfreund nur Tonträger erworben, von Bands die mir gefielen. Z.B. "Fates Warning" etc. Ich meine mal in einem Projekt gewesen zu sein, wo Massacre schon bei erster Anfrage abgelehnt! hat. Aber genaueres habe ich vergessen, vielleicht auch nur geträumt...


    Nochmals: das Statement über Swano, Preisen und wer wovon leben "muß" würde ich schon aus Kollegialitätsgründen löschen. Nur meine bescheidene ;) Empfehlung.


    Und nun Back To Topic.


    edits: zu kleiner Monitor- Buchstabendreher entfernt.

    Robi - Du bist der Größte!


    Super getrommelt und dann bei Massacre unter Vetrrag - das schafft heute kaum noch einer.
    Toll !!!


    Und nun erfahre ich ;) auch noch das Dan Swanö (einer der genialsten skandinavischen Musiker) beim MIx/Mastering die Finger im Spiel hatte!


    Unglaublich.


    BTW: Der hat die beste Mercyful Fate Song-Cover-Version aller Zeiten aufgenommen (aus "Melissa" - einem im Orriginal eigentlich eher lauen Song - ein Meisterwerk als 1- Man-Show-Cover gemacht). http://www.youtube.com/watch?v=9AU7VgCFm50


    Ebenso hat er "Country Girl" von Black Sabbath so genial gecovert das es dem Original in nichts! nachsteht.
    http://www.youtube.com/watch?v=7CO0QWTPZE4


    Ich habe bewußt die Links nicht sichtbar eingefügt, damit die Kernbotschaft Eurer neuen Scheibe nicht mitr fremden Bildinhalten zugekleistert wird :D .

    Interessantes Thema.


    Ein Schüler liess vor maximal 1-2 Jahren im Hochsommer seinen Drumkopfhörer(ich erinnere dunkel Vic Firth) im Auto liegen.
    Ergebnis: er berichtete mir das Ding habe sich dabei in Funktionalität (kaputt)) und wohl auch Form/Bauteile aufgelöst.
    Das hatte mich etwas gewundert, da ja ein Kopfhörer durchaus auch mal Live in brütender Scheinwerfer-Nähe eingesetzt wird/werden könnte und ich erwartet hätte dass Material wie Konstruktionsweise Sommertemperaturen im Auto standhält....bzw. mal auf Hitze getestet wurden...


    ... aber Ewartungen müssen ja nicht immer erfüllt werden ;) .
    Vielleicht auch nur ein Einzelfall denn im Rhein-Main-Gebiet staut sich durchaus mal die Hitze extrem. Das ist freilich nicht überall so schlimm in Sachen Hitze :D.

    Vielleicht noch wichtiger ist, dass man so nur auf den eigenen Ohren einen basslastigen (in manchen Ohren durchaus schönen ) Sound erhält.
    Die soziale Umgebung (andere Musiker, Drummerkollegen) oder gar die Nachwelt aber nicht.


    Ich dachte/vermute bei dem Thread hier geht es nicht darum nur für 2 Ohren diesen Sound zu erreichen, sondern auch als Recording-File erzeugen zu können - ähnlich wie im Video. Das kann aber ganz genau nur der Threadstarter wissen ;)

    Auch ich habe gestern Abend mit mir gerungen... ;) und mir ein voreiliges Statement gerade noch verkneifen können.


    Ausschlag für das Verkneifen können war ganz einfach folgende Üebrlegung:
    Wir alle machten Fehler und machen Fehler. Das verbindet uns (trotz aller Unterschiede). Ja, das klingt beinahe nach Bullerbü :)


    Zunächst: Auf der Website gibt es durchaus auch einige Aussagen die korrekt sind.
    Daneben ist leider eine Vielzahl von Aussagen interpretationswürdig, mißverständlich oder ganz einfach falsch.
    Ich denke gerade das macht nicht ganz zu unrecht manchen der deutlichen Kritiker hier so besorgt bzw. "unruhig". Wie kann ein Autodidakit oder "ambitionierter" Anfänger Hilfe erhalten, wenn die Informationsquelle vor Ungenauigkeiten strotzt bzw. manchen Autodidakten und/oder Anfänger radikal überfordert bei dem Trennen des Korrekten vom Mißverständlichen oder gar Falschen... denn er verfügt (als Autodidakt oder gar Rookie) noch garnicht über die notwendigen Unterscheidungskompetenzen.


    Aber aus Fehlern kann man lernen... und wir tun dies alle jeden Tag aufs neue (wir geben es zuweilen nur sehr ungerne zu).


    An dieser Stelle ganz bewußt nur ein einziger ganz einfacher, hoffentlich konstruktiver Hinweis (ohne jegliche Häme - ganz sachlich):
    Wenn man Menschen helfen will ein Drumset annähernd korrekt aufzubauen ist es hilfreich anschaulich ein Bild (oder mehrere) zu posten, dass einen möglichst korrekten Aufbau zeigt. Natürlich kann man zusätzlich auch Negativ-Beispiele posten unter dem Motto "so nicht" um die Blicke der Autodidakten oder gar Rookies zu sensibilisieren (den Blick zu schärfen wie es richtig ist und eventuell zusätzlich als genau und deutlich! gekennzeichnetes ANTI-Beispiel falsches oder suboptimales aufzuzeigen).


    Entscheide ich mich aber für nur ein einziges Bild mit der Überschrift "Aufbau des Drunsets" dann würde ich es insbesondere bei einer Website für Autodidakten oder gar Anfänger für unerläßlich halten dieses eine Bild gut auszuwählen.


    Auf der jetzigen Website wird leider ein Bild gezeigt bei dem der Autodidakt eigentlich nur sehen kann wie es nicht gut gemacht wird (aber der Hinweis wird ihm nicht gegeben dass der dort gezeigte Aufbau in vielen Ebenen nicht beispielhaft - respektive schlecht - ist). Und genau dieses Bild macht hier die Mißverständlichkeit der Website beispielhaft deutlich. Wird doch kurz darauf postuliert, ein korrekter Drumsetaufbau sei keine Kunst.


    Fakt ist: sehr viele Autodidakten scheitern daran radikal (oftmals über Jahre). Ganz so einfach ist es für viele offensichtlich doch nicht. Denn selbst die korrekte Bildauswahl macht schon Probleme... und der Autodidakt steckt im Dilemma das Beispielbild noch garnicht als fehlerhaft wahrnehmen zu können.

    Diese koreanische Website (der Süden natürlich) die eigentlich u.a. auch eine Werbe-/Verkaufplattform für einen Drumshop darstellt, ist mir schon vor Jahren aufgefallen.


    Niemals habe ich dort ein schlecht ab-gemischtes Drumset gehört. Auch jene Drummer die ich dort agieren sah waren technisch sehr gut.


    Wenn man mit diesem Sound konkurieren will, muß man sehr gut! trommeln können (Betonung auf SEHR), sehr gut Stimmen können und tolle Aufnahmetechnik und im bestcase noch einen tollen Raum zur Verfügung haben.


    Der "Haupt-Trick" dieser Videos basiert auf der Verwirrung bzw. dem Understatement der Namensgebung:
    Der Begriff "Garage" wird hier für den oberflächlichen Leser ad absurdum geführt, da es sich hier mitnichten um eine hastig anberaumte Session mit zugedröhnten Pseudo-Rock´Rollern handelt, die zwischen den letzten Bierflaschen und Müll in einer Garage herumtaumeln... sondern um eine präzise vor- und nachbereitete Recordungsession die vom Aufwand sehr viel deutlicher an einem professionellen Tonstudio ist... als ein Ford Mustang an einer Garage.


    Es ist immer gut sich an dem Guten bzw. sich nach oben! zu orientieren. Gleichwohl wird die Mehrzahl mir bekannter Trommler an solch einer Umsetzung (klanglich, spielerisch, recordingtechnisch, location-technischj scheitern.


    Nochmals: die Betreiber haben natürlich ein vitales Interesse daran, das Material im bestmöglichen Klang-Gewand vorzustellen.


    Kleiner Tip: Bass-drum und Floortoms dürften recht dicht am tiefsten Tuning/"Grundton den die Kick und die Floortoms zulassen gestimmt sein. So "ähnlich" :D habe ich das Hyperdrive (hatte ich mehrfach hier) in Erinnerung. Man hört mit etwas Phantasie oder gar Phantasterei :D aber auch bei den Floortoms schon deutlich, das in diesem Tuning nicht mehr sehr viel Substanz nach unten da ist, während die Hängetoms im Video im Vergleich doch deutlich vitaler und sustainreicher klingen. Man kann natürlich immer einwenden: "genau so wollten wir es! "Die Floortoms sollen nicht nerven sondern nur ein kurzes, tiefes "plopp" machen und im Kontrast dazu die Hängetoms: "Buuuinnnnnnnngggggg"". Es ist in jedem Falle toll gemischt und gut gestimmt (für das anvisierte Ziel).

    Zitat

    Zehn Minuten Viertel zu klopfen ohne Metronom finde ich - rein spekulativ -
    etwas befremdlich. Wozu soll das gut sein?


    Ja, und da bekomme ich neben den Schmerzen im Handgelenk auch noch Schmerzen in den Augen, wenn ich das lese. Insbesondere wenn die "Klopftechnik" womöglich falsch ausgeführt wird...


    Noch mehr Schmerzen - und zwar im Kopf! bekomme ich bei der Feststellung, dass wir hier von 1-2 netten Personen immer wieder (und wieder und wieder...) zum Doktor Sommer-Team "gemacht werden".


    "Babsi vermutet sie könnte Schwanger sein. Alfons habe vor ein paar Monaten kein Verhütungsmittel dabei gehabt, weil das Gummi zum Üben noch auf der Snare lag. Kann der dicke Bauch von Babsi auch von den 10 MacRibs kommen die sie jeden Tag zu ihrem Vollkornmüsli verzehrt... also als Frühstück meine ich. Nachmittags und Abends ißt Babsi kaum etwas - jedenfalls. keine einzigen MacRibs, nur jeweils eine Party-Pizza. Die ist bei Luigis Frittenbude aber nur halb so groß wie ein Wagenrad (der ist bei der Portionierung nämlich geizig) - an den Pizzen kann der dicke Bauch also garantiert nicht liegen."


    Die Antwort: ich weiß es nicht! Und hier im Forum oder auf Alpha Centauri weiß es auch keiner was mit Babsi ist oder sein könnte.


    Die immer wiederkehrenden virtuellen Fragen in diversen Threads zur Gesundheit, zum Übepensum und Inhalt etc. etc. sind für Leser nicht nur ermüdend bis anstrengend sondern sind aus der Ferne schwer (und virtuell schon GARNICHT) kompetent zu beantworten - und in dieser Vehemenz im Forum auch fehl am Platz.


    Mein konstruktiver Vorschlag für alternative Denkansätze wäre folgender:

    1.) "Persönlichkeitscheck":

    a.) bin ich selbst zu ungeduldig?
    b.) Kann ich zuhören bzw. verstehe ich das was mein Drumlehrer sagt?
    c.) Lasse ich mich auf die Übungen meines Drumlehrers unter Achtung der eigenen Gesundheit korrekt ein oder hindert mich irgendetwas was mit mir selbst zu tun hat, am körperliche Unversehrtheit erhaltenden! Üben? Faustregel: Schmerzen gehören zum Drumming nicht dazu. Beim Zwergenwerfen in Schottland sicher schon, wenn der Zwerg auf dem Boden aufschlägt, brummt dem kleinwüchsigen schon mal der Schädel. Aber das ist Sport, keine musikalische Disziplin.
    d.) Vertraue ich wildfremden! Personen im Internet (ohne jegliches Wissen über deren Kompetenz, deren Motive & Absichten etc.) mehr als Personen meines persönlichen realen Umfelds? (Arzt, Eltern, Drumlehrer etc. etc.)



    2.) Check der Interaktion mit dem Drumlehrer:

    a.) habe ich Zweifel an dessen Kompetenz oder seiner Methodik?
    b.) Kommuniziere ich das was mich beim Drumming (auch beim Üben) beschäftigt ausreichend mit meinem Drumlehrer?
    (Kommunikation im Drumunterricht besteht nicht nur im Zuhören. Im Idealfall bedeutet es beiderseitigen Austausch)
    c.) Informiere ich ihn vollständig über Schmerzen die aufgrund seiner Übungen auftreten und reagiert er mit neuen oder besser erklärten Übe-Modi die das Auftreten weiterer Schmerzen verhindern?


    3.) Veränderung der Situation:
    a.) Kann ich mal ab und an früher! einen Arzt fragen bezüglich körperlicher Befindlichkeiten (Schmerzen beim Üben, Überlastung/ Überbeanspruchung durch möglicherweisse zu oft einsetig wiederholte Übungen etc.) um künftig ohne Schmerzen zu üben oder Musik zu machen?
    b.) Wenn mir etwas am Lehrer oder seiner Methodik komisch vorkommt oder ich alle 3 Stunden Tips im Internet von mir wildfremden Personen suche zu Dingen für die eigentlich der Unterricht da sein sollte - wie wäre es mal einen anderen Lehrer auszuprobieren?


    Ich meine es wirklich so konstruktiv wie (es mir) möglich (ist). Ich ringe hier mit den richtigen Worten.
    Sollte ich (trotz langem Ringen um faire Worte) die falschen Worte gefunden haben, kann ich es auf Nachfrage gerne löschen. Ein Wort genügt!


    P.S: Das Doktor Sommer-Team ist u.a. aufgrund des Auflagenrückgangs der Zeitschrift bzw. der Frage was noch zeitgemäß ist und ankommt um die letzten verbliebenen Leser zu halten, unlängst in den Ruhestand versetzt worden - wird behauptet. Ich persönlich glaube, das arme Team hat es nicht mehr ausgehalten... immer wieder die gleiche Leier... wieder und wieder...

    Zitat

    Ich weiß ich sollte meinen Lehrer dazu befragen und ihn mal drauf schauen lassen aber der würde mich ganz schön blöd angucken wenn ich das mit der Stockhaltung nach bald 4 Monaten immer noch nicht hinkriege, oder?


    !.) Es gibt Drummer die verbessern oder "Feinjustieren" über Jahre (permanent) ihre Stockhaltung. Manche Dinge brauchen Zeit und/oder ändern sich mit weiterer Erfahrung.


    2.) Es gibt Schüler die trotz gutem Lehrer über Jahre Tips zu der vom jeweiligen Lehrer empfohlener Handhaltung in den Wind schlagen... und ihr eigenes Ding durchziehen - zuweilen mit feststellbaren Nachteilen.

    Ausgekoppelt aus ansonsten sinnlos gewordenem Thread. Chuck


    Es ranken sich immer wieder diverse Mythen um Mapex Orion und Mapex Saturn. Viele Mythen sind darin begründet, dass durchaus eine Menge Drummer mal eines von beiden hatten... aber deutlich weniger beide lange Zeit parallel! nebeneinander unter selben Soundbedingungen testeten. (Außerdem sei der Hinweis erlaubt das beide Serien durchaus über die Jahre nicht gleich geblieben sind. So gab es z.B: auch Orion Sets mit dünneren! Kesseln als jene die von mir unten erwähnt sind, es gab auch Saturn mit dickeren Kesseln und anderen Hölzern etc etc.. Für jeden echten Vergleich muß! man also fairerweise berichten WAS konkret verglichen wurde).


    Gleichwohl untenstehend mein Versuch etwas der vielen Vergleiche der letzten 5 Jahre in Bezug auf die 2 Serien mitzuteilen.


    Ich hatte 2 verschiedene Orion Sets der letzten 1-2 Produktionsphasen hier. Will heißen 22 x 18 Kick, 10", 12", 14" Toms, 14 x 5,5 Snare. Ich hatte aber auch mal ein kleineres Kit mit 12" und eher seltenerem 15" Toms sowie Snare. Die Toms mit 6,1 Millimeter Dicke, die Kick wenn ich es recht entsinne 7,5 mm. Alle Kessel aus Ahorn.


    Dazu im direkten! Vergleich einen halben Meter daneben immer wieder mehrere Saturn Kits (7, 8 oder 10 ? ich weiß es nicht mehr... auch Schülerkits etc. etc.) (stets die Auflagen mit den ultradünnen 5.1, mm Tomkesseln und der 7,X mm Kick Mischkessel Maple/Walnuss. Kesselmaße siehe oben und noch weitere zusätzliche Kessel auch mit anderen Maßen (die aber hier keine Rolle spielen sollen).


    Dies entspricht nicht den neuen Saturn 4 Exotic die nun etwas dickere Kessel haben, sondern dem Saturn ("3") in Arctic White wie es einer im Thread vorher postete von Musik World Brilon.


    Wichtig:
    Obwohl beide Serien Ahorn-Holz beinhalten ist super-wichtig festzuhalten, dass die Walnusslagen die sich beim Saturn zum Ahorn hinzugesellen :D sehr! klangprägend sind. "Sehr" bedeutet, dass es keinen mir bekannten Fellwechsel gibt, der ein Orion zum Saturn werden läßt in Sachen Sound. Ich gehe noch weiter: wenn Z.B. ein Musikalienhändler sagen sollte, dass es durch Fellveränderungen möglich wäre den Sound des anderen Sets zu simulieren dann redet er groben Unfug. Da mir wie Kollegen sicher auch schon andere Walnuß "geprägte" Kits unterkamen, wird sich jeder erinnern, dass diese Sets einen sehr deutlichen/charakteristischen "Eigenklang" gegenüber tradionelleren Hölzern wie z.B. Maple aufweisen. Viele Hersteller haben und experimentieren mit Walnuss. Es dringt nicht immer in jedermanns Bewußtsein durch... aber das Holz ist bei diversen Herstellern (zuweilen leider nur kurzzeitig oder in Sonderauflagen) im Portfolio.

    Apropos:
    wir habern mittlerweile einige Kits auf dem Markt deren Holzsorte oder spezielle Mischkessel so indiviuell charakteristisch klingen dass alte Sprüche oder Bauernweisheiten der "siebziger" ("zieh einfach andere Felle auf") wirklich.... Bullshit sind. Das mag nicht jeder nachvollziehen können/wollen... aber ist für jedermann mittels Zeit und A/B Vergleichstests weitestgehend verifizierbar.


    Das Saturn hat einen deutlich fetteren, punchigeren Sound! Dieser Effekt ist für fast jeden aufmerksamen Menschen mit Ohren im A/B Vergleich hörbar. Hessisch gesprochen ;) ist der Sound deutlich "mehr in die Fresse", so als hätte jemand am Hifi-Verstärker die Loudness-Taste gedrückt. Es klingt trotz dieses hohen Punches nicht billig-aggressiv sondern nach deutlich mehr Geld als es faktisch kostet, weil zum Glück ein mächtiges (für unmikrofonierte Drums sehr UNTYPISCHES bzw. sehr selten anzutreffendes) Tiefbass-Fundament enthalten ist. Das was sich viele Rock-Drummer wünschen, aber nur wenige Holzsorten/"Kesselkonstruktionen" wirklich hergeben. Bass-dominaz und dieser punchige, druckvolle! Sound dominieren bei den Mischkesseln des Saturn deutlich.


    Auch wichtig: Soundbeispiele über Mikrofone transportieren dies nicht immer 1:1. Es gibt vieles was Mikrofonierung aufzeigen kann - aber auch vieles was mitunter nivelliert wird... je nach dem was im Signalweg noch passiert. Aber das ist ein anderes Thema.


    Das menschliche Ohr der meisten Drummer die hier verglichen haben nimmt den Klangunterschied aber sowohl in 1 Meter, als auch in 3 Metern Abstand wahr. Auch wenn man das Ohr ganz dicht an das Schalgfell hält, (HNO-Ärzte jetzt Augen zuhalten und nicht weiterlesen) hört jeder der sich darauf einläßt den deutlich drückenderen, bassigeren Klang des Saturn.


    Man kann es auch anders formulieren: Das Orion ist mittiger im Klang, wirkt für manche dezenter und auch weicher. Manche beschreiben aufgrund der mittigeren Ausrichtung (oder dem nicht so massiv angehobenen Bassantaeil) den Sound des Orion als "ausgewogener".


    Ich würde "ausgewogener" allerdings neutral betrachten. Nicht per se als positives Attribut.
    Ob jemand frequenzspezifisch "ausgeglichener", oder "ausgewogenerr" oder gar "mittiger und etwas weicher" in Sachen Anschlag einem Drumkit mit deutlich mehr Punch und Tiefbass-Timbre vorzieht, ist eher eine Frage des individuellen Geschmacks. Sehr ähnlich zur Loudness-Taste oder Klangregelung. Manche schalten Loundess aus und sind stolz auf ihren Purismus und die "Linearität" - andere lieben es wenn Bässe und Höhen 2 -6 db angehoben werden.


    Ketzer bringen es zuweilen ganz simpel auf den Punkt: Das Saturn klingt moderner, druckvoller, fetter.
    Das Orion hingegen traditioneller, mittiger, weicher. (Manche bezeichmen das "weicher" zuweilen auch als "wärmer"... sollte dieses Attribut manchem eher helfen...)


    Der Zusammenhang der "Weichheit" des reinen Maple Kessels des Orion (diese tendenzielle musikalische Weichheit zeichnet einige Maple-High-End Drums aus) als Gegenpol!!! zum Druck! und Punch! eines Saturn ist sehr schwer mit Worten zu beschreiben. Eben da es erstens am Mythos kratzt der in manchen Teilen der Drumcommunity kolportiert wird, dass es keine wesentlichen Klangunterschiede von Kesseln gäbe, sondern das Fell der wichtigste klangprägende Faktor sei (was Gottlob andere and me in dieser Pauschalität bestreiten) und zweitens, da der deutlich hörbare (komplexe) klangliche Unterschied schwer in Worten zu beschreiben ist und dazu sowohl die Musikinstrumnete-Industrie als auch wir Drummer immer noch weit davon entfernt sind normierte Begrifflichkeiten (die wirklich für alle dasselbe! Bedeuten) für Soundattribute zu definieren/verwenden.


    "Dann laßt doch den ehemaligen UVP-Preis entscheiden" rief Brutus in den Senat :D . Das hilft hier leider nicht weiter, da der deutlich höhere Preis das Orion faktisch nicht klanglich begründbar war und ist. Saturn und Orion sind faktisch allseits der UVP-Verblendung hochwertig klingende Kits die einfach verschiedene Klangergebnisse bieten.


    Nochmals: mancher wird diese Statements nicht nachvollziehen können/wollen. Weil die Tatsache das beide Sets auch Maple-Lagen aufweisen und die identische Kesselhardware (nochmals: ich beziehe mich auf Saturn 3 im Vergleich mit Orion der späteren Produktjahre) und nur geringfügige Abweichungen der Kesseldicke Saturn 5,1 mm vs. 6,1 mm Orion Toms) es so schwer vorstellbar macht, dass die Kits DENNOCH so verschieden klingen sollen. Aber es ist klar, dass die Besonderheiten des Walnussholzes den massiven (und hörbaren) Unterschied ausmachen.


    Ein letztes Wort zu den Kicks. Die Orion Bass ist wirklich gut. Sie hat im Vergleich einen etwas deutlicheren Attack. Die Saturn hingegen ist ein Tiefbass-Monster, das aufgrund des vorherrschenden tiefen "Timbres" bzw. Bassanteils das konkrete Anschlagsgeräsuch (das konkrete zeitlich kurze "Patsch" des Schlegels beim Auftreffen am Fell) etwas verhaltener erkennen läßt.. quasi etwas unter dem "Donnergrollen" ;) des Tiefbassanteils. Gleichwohl hat sie einen massiven! Punch. Es ist auch für mich nicht immer einfach da zu trennen zwischen Attack (dem "Patsch") und Punch (dem gefühlten Tritt in die Magengrube).


    Ich könnte noch weiter ausholen und die Sonderauflagen des Saturn mit Birke in den Vergleich einbeziehen die es mal gab, mit einer Bassdrum die fulminant war. Aber das führt hier mangels Zeit aller beteiligter ;) zu weit.

    Anyway: ich wählte dauerhaft immer das Saturn. Aber unbedingt mit 22" Kick.


    Edits: only Rechtschreibung. Davon aber gleich mit reichlich Nachschlag.

    Das Video hatte ich schon vor Monaten mal zufällig entdeckt. Prima gemacht!


    Gleichwohl fiel mir damals schon auf: das Select Force ist mitnichten ein reiner Canadian Maple-Kessel sondern ein Mischkessel (Canadian Maple + Chinese Maple) ;) .

    Ich denke hier reden "manche" ;) aneinander vorbei. Und verweise nochmals auf meinen Post Nr.3


    In der Wiederholung ;) :
    Es ging doch auch um einen Umstieg in deutlich höherwertigeren Sound.


    Zitat Threadstarter:

    Zitat

    Jetzt ist es höchste Zeit, sich mal was richtiges zu zulegen.


    Status Quo: er hat jetzt ein Horizon (meist Linde, teilweise Linde-Birke Mischkessel, teilweise auch mal als Birke/Pappel-Mischkessel erhältlich etc.)


    Nun wird ihm hier dauerhaft, wiederholt und nochmals wiederholt ein Birke-Linde-Mischkessel: Pearl VB empfohlen. Warum?
    Bitte laßt unser schönes Forum nicht zur Teletubby-Spielwiese werden. Danke! ;)