Mein Lieblingsthema: Der Weihnachtsmann.
"Ich wünsche mir von Dir Weihnachtsmann, das rote Feuerwehrauto, die Playstations 1- 7, einen Mac mit 585 Zettabyte Festplatte, drei PC´s mit Laserzentrifuge und USB-Wasserwaage, das Yamaha Titan-Drumset und ein Candlenight-Dinner mit den Playmates von 1979 - 2045 (im damaligen Originalzustand)."
So ist das Leben aber nicht. Nicht jeder Wunsch muß erfüllt werden. 
Es ist zu einer Unsitte irgendwelcher pseudo-Misch-Finken
geworden stets die Cymbals - noch schlimmer: Drummer und ihr Cymbalspiel als originär für Sound/mixing-Probleme verantwortlich zu machen. Ich kann garnicht listen wieviele Drummer mir in den letzten Jahren von derartigen Anwürfen durch Livemischer etc. berichten. Inflationär!
Wenn Du schon Thin-Cymbals spielst und keine Corpsmaster-Sticks und für den crashschlag nicht "einsfünfzig weit ausholst" ist wahrscheinlich schon alles beantwortet. Es ist wohl eher Unsinn/Blendwerk/Nebelkerzen was da an Dich herangetragen wird. Wahrscheinlich sieht ein Mensch mit unzureichender Kenntnis über diverse Ingredenzien von Rockmusik (das da eben in aller Regel nicht mit Besen auf dem Crash gespielt wird und das sich die Aufschrift "Crash" historisch nicht von Streichelzoo ableitet) in Dir "den Weihnachtsmann" an den man die utopischsten Wünsche richtet. Den würde ich für ihn aber nicht spielen... weil seine Wünsche bzw. die Ursachenattribution für die Probleme des Mixing ganz sicher fehlerbehaftet ist.
Apropos: das herbeifabulieren des Weihnachtsmanns im Bandkontext ist nicht selten dann zu beobachten wenn vom 1.) vom eigenen Unvermögen. 2.) mangelhafter technischer Ausstattung und/oder 3.) Mängeln anderer beteiligter abgelenkt werden soll.
Ich weiß nicht woher mancher der an Knöpfen schraubt, seine Grundlagen bezog/herleitet. Aber bevor ich mir über Cymbals gegen die sich der Gesang nicht durchsetzt Gedanken machen würde, würde ich 80 % aller Sänger und Sängerinnen die semiprofessionell oder auf ambitionierter Amateurebene unterwegs sind sagen, sie sollen den Abstand ihrer Kauleiste zum Mikro deutlich reduzieren und nicht so viel nach Starsängern wie David Coverdale schielen und auf deren Abstand zum Mikro, aber dabei radikal verkennen welche High-End PA-Technik und Mixing-Talente der im Hintergrund auffährt. Die meisten halten viel zu weiten Abstand der so viel Pegel/"Signalstärke" verschenkt, so das der Gain oder Pegel im Kanalzug für die Vocals eben leider deutlich angehoben/nachreguliert werden muß. Dadurch blutet alles von außen ein. Natürlich auch Cymbals. Mancher merkt dann besonders spitzfindig an, würden sie mit den Lippen dicht am Mikrokorb bleiben, würde es wegen dem Nahbesprechungseffekt klanglich viel zu basslastig werden. So what: dann reduziert man einfach im Kanalzug etwas den Bassanteil, wenn das die Sorge ist. Wenn sie dann noch das Flüstern sein lassen und wirklich singen! kommt dann auch reichlich Pegel in den Kanalzug (bzw. jener muß folglich nicht so weit aufgerissen werden) und die Umgebungsgeräusche werden nicht so massiv MITVERSTÄRKT wie es bei jenen Sängern und Sängerinnen passiert die vermeidungsängstlich
zig Zentimeter vor dem Mikro hantieren als fürchten sie Herpes oder Stromschlag vom Mikrokorb und dann auch noch gesanglich nur flüstern.
Auch erhellend könnte eine selbstkritische Prüfung der Kenntnisse zur Bedienung der PA sein (diese Prüfung bleibt oft außen vor...seltsam) bzw. Fragen über die eigene Qualifikation jene zu bedienen bzw. Upgrade-Gedanken bezüglich der Technik (sollte jene für den Anwendungszweck nicht geeignet sein) etc. etc.. Vieles mehr ist denkbar bevor man Crashes zu tibetanischen Klangschalen umdefiniert.
Meine Meinung mag hier recht hart klingen... aber würde ich die identische Story nicht so oft vernommen haben... oftmals mit fadenscheinigsten Luftnummer-"Argumenten" die gegenüber diversen Drummern aufgefahren werden wäre es nicht nötig so klar zu antworten. Weil Du eben nicht der einzige bist der mit derartigem Trash verunsichert wird.
edits: only Rechtschreibung. Sonst nix verändert.