Beiträge von Drumstudio1

    Wie schon zigfach :D von mir im Forum gepostet:


    Wer eine lautere Snare will steigt von 5A auf 2B Sticks um. Der damit erzielte "dynamische Zuwachs" ist größer als der Switch von 1mm Steel zu 3 mm + X Bellbrass Snares.
    Das glauben viele nicht, weil die bunten Werbebroschüren seit Jahren die Augen blenden und vielen offensichtlich die Ohren verstopfen... ist aber so.


    Damit kein falscher EIndruck entsteht:
    das Video macht methodisch wie vom "Testaufbau" alles falsch was man falsch machen kann und wäre damit didaktisch ein prima Anti-Video für die Abschlußprüfung eines Erstsemesters in Sachen Meßmethodik mit der Fragestellung "Finden sie alle 342 Fehler im Videoclip". ;)

    Zitat

    Ist alles eine Preisfrage, wenn sie Yami-Qualität zum halben Preis anbieten, kanns was werden


    Was schon Yamaha (Pearl auch nicht, Tama nur noch ausschnittweise) nicht gelang - (rentabel in der Gegenwart in Japan zu produzieren mit den Preisen von gestern ;) ), wird auch Sakae nicht gelingen.


    Es kann preislich nur auf dem Niveau oder über Yamaha liegen. Aber niemals deutlich darunter... "die Hälfte" wäre dann gleichzusetzen mit einer Zeitmaschine in die Achtzziger :D


    Und Fwdrums hat wie so oft völlig recht. Natürlich war Sakae schon letztes Jahr dabei.

    Zitat

    und gucken mal, was wir so verkauft bekommen.


    Und das genau ist die Frage.


    Wenn ab oberem mittelklasse-Bereich und erstrecht aufwärfts davon Drumverkäufe seit Jahren tendenziell eher zurückgehen und man bedenkt das Yamaha seit jeher treue/loyale Hardcore-Fans hat (Hifi, Motorrad, Instrumente etc.)... aber die Kunden das beibehalten der üppigen alten Produktpalette nicht mehr "rechtfertigen" und Yamaha ihr Drumportfolio zusammenschrumpft...


    ... wie groß ist die Chance das "Sakae" es schafft, was schon unter dem mächtigen Namen Yamaha so schwer halten kann/konnte???


    Ich wünsche ihnen natürlich alles Gute.
    Aber die See ist rauh... leider insbesondere in der Gegenwart.

    Schöner alternativer Fotoreport.
    Der schönste seit der Bravo-Lovestory.


    :thumbup:


    P.S: der ermüdete Messebesucher hätte sicher mehr Anregung gebraucht/erwartet. Das sind dann eben die Folgen wenn die Messestände ausgedünnt sind wie das Haar eines 120-jährigen. Reizarmut (Deprivation) kann durchaus gravierende Folgen haben ;)

    Jetzt mal unaufgeregt in die Runde gedacht:


    In Zeiten wo außer Tama (welche das Konzept ja mal etabliert hatten und in meiner Jugend in diversen Katalogen auch schön in Szene setzten), kaum ein anderer der großen Produzenten den Aufwand betreibt die Dinger konstruktionstechnisch "richtig" zu bauen (in der Tradition Tamas): warum hängst Du Dir nicht einfach die Bassdum seitlich vom Kopf auf und gut ist. So hat z.B. weder Pearl noch Mapex in der Mehrzahl der Fälle Gelüste überdimensionierte Felle auf "zu kleine Kessel" mit speziellen angewinkelten Böckchen zu schrauben. Insofen kann man/kannst Du einfach so tun als wüßte man nix von Tama und hätte sich an jenen orientiert die herstellungstechnisch den Aufwand scheuen für 0,00000000000000000000000000000000000001 Prozent der Drummer der Galaxie eine einzelteiltechnisch/materialbeschaffungslogistisch unökomomische ;) Spezialtrommel zu bauen.


    Ob man den Sonnenschutz dann "Gongtom" (Mapex) oder "Gongdrum" (Pearl) oder "Gongbass" (Tama) nennt - selbst hier zeigen ja seit Jahren die absurden Begrifflichkeiten das mancher der Mitbewerber nur subtil an Tama erinnern kann/möchte, ist dann ebenso bedeutsam wie die Frage nach der musikalischen Einsatz-/Auftretenshäufigkewit bzw. Verwendbarkeit im Bandkontext einer ebensolchen Spezialtrommel :D .


    Und ob dann jemand der Musikerpolizei after the show tatsächlich mal moniert, dass Deine Bass ja noch ein Reso hat und somit weder dem Gongtom, noch dem Gongdrum und schon garnicht dem Gongbass Konzept entspricht? Und selbst wenn, dann nenne eben Deine Konstrukton einfach "Gongpauke", "Gongshell", "Reso-Gongkick"...


    ... oder "Getreide-Silo" oder laß zur Not das Reso unmontiert.


    Alleine diese Größen aufzuhängen/montieren verbraucht schon genug Kohle. Da würde ich nicht noch in andere (womöglich irreversible) Dinge/Änderungen investieren.


    edits: die Rechtschreibung.

    Zitat

    Vielleicht könnte man ja mit einigen Informationen hier eine Liste erstellen von Pellen, die weiterhin passen und welchen, die offensichtlich nicht mehr passen.
    Ein Fellsatz kostet nun wahrlich genügend Geld als dass der ein oder andere hier gerne einen Fehlkauf machen würde.


    Das ist eine Super-Idee.


    Denn wie schon erwähnt befürchte ich durch immer mehr Varianten, immer mehr Schwierigkeiten für einzelne Endkunden bezüglich etwaiger Inkompatibilitäten zwischen Fell "A" und Drumkessel mit Gratung "B" in Zusammenhang mit Trommelspannreif "Y"durchzublicken.


    Eigenzitat: :D

    Zitat

    Ich persönlich befürchte bei all den diversen Gratungsparadigmen" und Kesseldimensionierungs-Varianten die wir ohnehin schon seit Jahrzehnten bei Drums haben, dazu dann diverse Fellherstellungsvarianten der Drumhead-Hersteller...


    ...das mit jedem weiteren Experiment auch das Risiko immer weiterer Unverträglichkeiten/Inkompatibilitäten auftritt. Freilich maße ich mir beim 360 da noch kein Urteil an.


    Gleichwohl sehe ich da ganz abseits von einem konkreten Fall und abseits von einem konkreten Produkt die Industrie nicht außen vor. Wenn tolle neue "Super-Duper" innovative-Verbesserungen am Markt lanciert werden (ganz egal ob Änddeerungen des Fellkragens, anders unterdimensionierter Trommelkessel als vorher, exotischer Gratungsverlauf, anderer Spannreifen etc. etc.), kann es ja eigentlich nicht sein das:
    1.) Der Kunde Inkompatibilitäten selbst herausfinden muß und dann gekaufte Felle nicht nutzen kann - bzw. seine Kohle versenkt hat
    2.) Er die Informationen mittels einer Drumuser-Datenbank selbst generieren muß


    Nochmals; die Idee ist super. Aber die Industrie sollte da auch etwas mehr tun bzw. eigentlich müßte es ihr originäres Anliegen sein, auf die korrekten Anwendungsfelder hinzuweisen.


    Ich bin auch Unsicher (wiederum ganz allgemein und somit abseits eines konkreten Falles oder Produktes) ob man als Endkunde wirklich??? solange keine offiziellen Hinweise auf Inkompatibilitäten bestehen "nicht-funktionale Dinge" behalten muß und die Ausgabe als Verlust tragen? Juristen wissen das womöglich besser :D

    Die brutalen Folgen eines unrunden Spannreifes auf das Tuning und letzlich auch den Klang hatte ich ja auch oben erwähnt. Das kann das Tuning wirklich zur Hölle machen bzw. verunmöglichen.
    Aber ich hatte Brazzo so verstanden, dass das "kleben" etc. bei diversen Spannreifen der Trommeln bei ihm auftritt.


    Insofern wäre nun wirklich intressant als Verifizierung wie sich die 360 bei anderen Vintage Sonors verhalten. Jene um Mitte der Achtziger (siehe Brazzos Kit) aber auch andere Jahrgänge.

    Hallo Brazzo,


    vielen Dank für die Info.
    Das wäre eine sehr interessante Sache. Da bräuchten wir dringend Checks anderer Vintage Sonor-Freaks.


    Ich persönlich befürchte bei all den diversen Gratungsparadigmen" und Kesseldimensionierungs-Varianten die wir ohnehin schon seit Jahrzehnten bei Drums haben, dazu dann diverse Fellherstellungsvarianten der Drumhead-Hersteller...


    ...das mit jedem weiteren Experiment auch das Risiko immer weiterer Unverträglichkeiten/Inkompatibilitäten auftritt. Freilich maße ich mir beim 360 da noch kein Urteil an.

    Verdächtig finde ich Deinen Hinweis an den Spannreifen "kleben".


    Nur um sicherzugehen: bedeutet das das sie quasi im Spannreif "eingekeilt sind" bzw. sich "be-engt verhalten"?


    Felle bzw. genauer die Reifen der Felle (nicht mit den Spannreifen der Trommel verwechseln), die sich mit einem Spannreif nicht vertragen (zum Beispiel weil dieser nicht richtig rund ist, was z.B. bei diversen Fernost-Produkten nicht so selten vorkommt) können brutalste Probleme mit dem Tuning bereiten... und letztendlich Klang.


    Ich bin hier aber im konrketen Fall noch unschlüssig ob ich es ganz richtig verstanden habe.

    So sind sie halt, die Mädels...


    ... ein bisschen Stimmungsschwankung, ein bisschen Hysterie (wie die Überschrift eindrucksvoll belegt), ein bisschen indifferent/unentschlossen und gerne der Mittelpunkt der Welt.


    Ich denke besser der Mittelpunkt der Welt als sich selbst garnicht wertschätzen... das andere Extrem vieler.


    Somit alles nicht so ernst nehmen... auch nicht meinen Beitrag. Der einfach chauvinistisch-humorig aus meinen Fingern in die Tastatur transferiert/transpiriert" wurde. So sind sie halt, die Männer. Frech, anmaßend/oberlehrerhaft und mit blödem Humor ausgestattet. So wie ich :D

    Zunächst: aufgrund privater Probleme eines guten Freundes den ich unterstützen muß/möchte kann ich dieses Jahr nicht zur Musikmesse.


    Nun ist eine Firma an mich herangetreten die für ihren Messestandort ein Drumset und dazugehörige Hardware sucht das jemand bereitstellt. Dieses würde dort am Stand bleiben aber eben auch mal kurzzeitig von Besuchern (in strengen dynamischen Grenzen) angespielt, wenn die Dezibel-Messer nicht wieder mit Abmahnung drohen :D .


    Ich könnte mir vorstellen das dies z.B. für einen aufstrebenden Drumbauer oder Drumcustomizer eine tolle Möglichkeit wäre sein Set auszustellen und wenn er mag auch da vor Ort zu sein. Das wäre quasi Werbung für umme. Der Stand würde natürlich der offizielle Stand des Ausstellers bleiben (kein "Duo-Stand").


    Wichtig: ich bin wie bereits erwähnt leider nicht vor Ort. Es wäre also hilfreich wenn mich nette Personen kontaktieren die 100 % Interesse haben. 98 % Interesse würde nicht reichen, weil es wirklich zuverlässig sein muß.


    Bitte bei Interesse schnellstmöglich mail an: geraldkloos@aol.com

    Mein Lieblingsthema: Der Weihnachtsmann.
    "Ich wünsche mir von Dir Weihnachtsmann, das rote Feuerwehrauto, die Playstations 1- 7, einen Mac mit 585 Zettabyte Festplatte, drei PC´s mit Laserzentrifuge und USB-Wasserwaage, das Yamaha Titan-Drumset und ein Candlenight-Dinner mit den Playmates von 1979 - 2045 (im damaligen Originalzustand)."


    So ist das Leben aber nicht. Nicht jeder Wunsch muß erfüllt werden. :D


    Es ist zu einer Unsitte irgendwelcher pseudo-Misch-Finken ;) geworden stets die Cymbals - noch schlimmer: Drummer und ihr Cymbalspiel als originär für Sound/mixing-Probleme verantwortlich zu machen. Ich kann garnicht listen wieviele Drummer mir in den letzten Jahren von derartigen Anwürfen durch Livemischer etc. berichten. Inflationär!


    Wenn Du schon Thin-Cymbals spielst und keine Corpsmaster-Sticks und für den crashschlag nicht "einsfünfzig weit ausholst" ist wahrscheinlich schon alles beantwortet. Es ist wohl eher Unsinn/Blendwerk/Nebelkerzen was da an Dich herangetragen wird. Wahrscheinlich sieht ein Mensch mit unzureichender Kenntnis über diverse Ingredenzien von Rockmusik (das da eben in aller Regel nicht mit Besen auf dem Crash gespielt wird und das sich die Aufschrift "Crash" historisch nicht von Streichelzoo ableitet) in Dir "den Weihnachtsmann" an den man die utopischsten Wünsche richtet. Den würde ich für ihn aber nicht spielen... weil seine Wünsche bzw. die Ursachenattribution für die Probleme des Mixing ganz sicher fehlerbehaftet ist.


    Apropos: das herbeifabulieren des Weihnachtsmanns im Bandkontext ist nicht selten dann zu beobachten wenn vom 1.) vom eigenen Unvermögen. 2.) mangelhafter technischer Ausstattung und/oder 3.) Mängeln anderer beteiligter abgelenkt werden soll.


    Ich weiß nicht woher mancher der an Knöpfen schraubt, seine Grundlagen bezog/herleitet. Aber bevor ich mir über Cymbals gegen die sich der Gesang nicht durchsetzt Gedanken machen würde, würde ich 80 % aller Sänger und Sängerinnen die semiprofessionell oder auf ambitionierter Amateurebene unterwegs sind sagen, sie sollen den Abstand ihrer Kauleiste zum Mikro deutlich reduzieren und nicht so viel nach Starsängern wie David Coverdale schielen und auf deren Abstand zum Mikro, aber dabei radikal verkennen welche High-End PA-Technik und Mixing-Talente der im Hintergrund auffährt. Die meisten halten viel zu weiten Abstand der so viel Pegel/"Signalstärke" verschenkt, so das der Gain oder Pegel im Kanalzug für die Vocals eben leider deutlich angehoben/nachreguliert werden muß. Dadurch blutet alles von außen ein. Natürlich auch Cymbals. Mancher merkt dann besonders spitzfindig an, würden sie mit den Lippen dicht am Mikrokorb bleiben, würde es wegen dem Nahbesprechungseffekt klanglich viel zu basslastig werden. So what: dann reduziert man einfach im Kanalzug etwas den Bassanteil, wenn das die Sorge ist. Wenn sie dann noch das Flüstern sein lassen und wirklich singen! kommt dann auch reichlich Pegel in den Kanalzug (bzw. jener muß folglich nicht so weit aufgerissen werden) und die Umgebungsgeräusche werden nicht so massiv MITVERSTÄRKT wie es bei jenen Sängern und Sängerinnen passiert die vermeidungsängstlich :D zig Zentimeter vor dem Mikro hantieren als fürchten sie Herpes oder Stromschlag vom Mikrokorb und dann auch noch gesanglich nur flüstern.


    Auch erhellend könnte eine selbstkritische Prüfung der Kenntnisse zur Bedienung der PA sein (diese Prüfung bleibt oft außen vor...seltsam) bzw. Fragen über die eigene Qualifikation jene zu bedienen bzw. Upgrade-Gedanken bezüglich der Technik (sollte jene für den Anwendungszweck nicht geeignet sein) etc. etc.. Vieles mehr ist denkbar bevor man Crashes zu tibetanischen Klangschalen umdefiniert.


    Meine Meinung mag hier recht hart klingen... aber würde ich die identische Story nicht so oft vernommen haben... oftmals mit fadenscheinigsten Luftnummer-"Argumenten" die gegenüber diversen Drummern aufgefahren werden wäre es nicht nötig so klar zu antworten. Weil Du eben nicht der einzige bist der mit derartigem Trash verunsichert wird.


    edits: only Rechtschreibung. Sonst nix verändert.

    Bei gesundheitlichen Problemen/Phänomenen geht man zum Arzt. Und sei es "nur" um auszuschließen dass es nix ernstes ist.
    Genau das kann/sollte/darf ein Forum nicht per Ferndiagnose leisten (zumal bei den meisten von uns die Profession für derartige Anfragen auch die falsche ist).

    Tolle Bilder Lexa/Axel, thanks.
    Obwohl "toll" darf man das eigentlich nicht nennen. :D


    Wir hatten vor Jahren schonmal einen ähnlichgen Thread.
    Ich verwies auf eine Remo Acousticon Snare, die mir zum Stimmen vorbeigebracht wurde. Aus dem Ding war schwerlich ein guter Sound ´rauszuholen (was möglicherweise auch an den abgenudelten Fellen gelegen haben kann)... aber...


    ... bei genauerer! Inspektion waren damals überall um die Stimm-Böckchen herum im Kessel Deformationen zu sehen. Als sei er leicht verbogen/leicht aufgequollen bzw. hätte dort eine subtile "Wulst" entwickelt. Schwer in Worte zu fassen. Man sah es auch erst, wenn man durch das Resofell nach innen schaute. Für mich war durch diese Deformation verdächtigerweise! um alle Befestigungsschrauben bzw. die Spannböckchen herum recht eindeutig, dass der Kessel dem Druck früherer Snarestimmung nicht standgehalten hatte. Da ich aber über die Vorbesitzer dieser Snare nichts wußte konnte ich außer gewissen unguten Verdachtsmomenten gegenüber dem Material nichts weiter damit anfangen.


    Dein Hinweis mit der Feuchtigkeit triggert nun bei mir einiges...
    ... ob oder in welchem Ausmaß die Schäden durch höhere Feuchtigkeit begünstigt werden... oder die Kessel auch in anderer Umgebung alterssensibel irgendwann "verlottern" vermag ich freilich nicht zu beurteilen.


    Vielen Dank für den Thread, lieber Kollege.