Beiträge von Drumstudio1

    Und ich sehe nun erst dass die Kampagne nicht bis Ende des Jahres läuft (was ich zunächst dachte) sondern nur bis Ende August!
    Holla, die Sommermonate bedeuten doch ohnehin oftmals Flaute.


    Das ist dann vom Zeitrahmen natürlich sehr knifflig...

    Abbot bringt mich auf eine Idee.


    Ist bei Hochkarätern wie Weckl nicht meist irgend ein Artist-Betreuer vom Inlands-Vertrieb mit vor Ort bei derartigen Events? Nicht zuletzt um den Küsntler für einen reibungslosen Ablauf helfend/logistisch/Wunsch-von-Lippen-ablesend :D zur Verfügung zu stehen bzw. "Dinge" zum reibungslosen Ablauf zu führen. Quasi u.al.auch als Zwischenstück zwischen Künstler und Umfeld?


    Wie der sich zu den kleinen aktuellen Unstimmigkeiten äußert, würde mich mal interessieren.

    Ich bin vielleicht etwas altmodisch:
    Der Mann ist doch aufgetreten und mindestens manchem Zuschauer hat die Darbietung sehr gefallen. Das nach außen vom Store beworbene wurde doch erreicht/erfüllt: "Der Weckl kommt zum Store - schaut ihn Euch dort an" und genau das war möglich.


    Vielleicht hat Weckl beim Aufbau der Kameras noch eine andere Einstellung vertreten als kurz vor Beginn der Darbietung. Wenn er seine Meinung dann kurzfristig geändert hat, ist das für die Personen welche die Technik aufbauten natürlich enttäuschend, vielleicht auch für den Store generell, der sich möglicherweise von einem dauerhaften "Videovermächtnis" online längerfristig eine kleine zusätzliche Werbewirkung erhofft hat(te).

    Aber ich kann trotzdem verstehen, wenn jemand sagt (womöglich auch spontan) ich möchte die Live-Videoaufzeichnung doch nicht. Vielleicht hat Weckl befürchtet dieser Abend könne einer seiner schwächeren werden und wollte dann nicht noch eine Online-Ausschlachtung. Professionell hin- oder her. Es gibt auch weltklasse Musikanten die an manchen Tagen schwächeln... und sei es nur in Sachen Motivation, Selbstsicherheit oder Riskofreude beim Solieren (spieltechnisch bemerken davon Rookies oder semi-ambitionierte Zuschauer meist überhaupt nichts, aber Musiker/Künstler sind zuweilen selbst ihre härtesten Kritiker).


    Apropos: das Wort "professionell" verwenden viele von uns, me too!, fast täglich...
    Gleichwohl mag ich es nicht. Ich mag den Begriff nicht sonderlich, obwohl ich ihn selbst dauernd verwende.
    Nur mal so als radikaler, überspitzter Denkansatz: Ist Dir eine nette Freundin lieber oder eine "Professionelle"?


    Ähnlich wie der furchbare Satz "the show must go on".
    Ich kann mich an internationale Musikanten erinnern, die unmittelbar nach dem Tod bzw. der Todesnachricht von geliebten Familienmitgliedern und/oder schwersten Schicksalsschlägen ihre angesetzte Tour "durchgezogen" haben. Teilweise weil das Management eine längere Pause von den Weltbühnen zur Gefahr eines Karriere-Knicks herbeifabulierte, diverser Vertragsverpflichtungen etc. etc. Dann wurde die Tournee des Künstlers durchgezogen um den Preis bis unter die Zehennägel von Drogen betäubt von 2 Tourbegleitern gestützt zum Auftrittsort zu wanken. Was ist professioneller? die Selbsttoxikation im fatalen IRRGLAUBEN dadurch selbstbetäubt irgendwie mit dem seelischen Ballast umzugehen/auszublenden und die 1 1/2 Stunden jeden Aberd auf der Bühne "gerade so" durchzuhalten ODER im Bewußtsein um den seelischen Ausnahmezustand die Tour konsequent und gleichsam radikal abzusagen (und tausende Fans damit zu enttäuschen). Ich persönlich wäre für die Absage, zur Not sogar noch eine Minute vor dem ersten Gig.


    Es ist sicher ein Extrembeispiel, dass aktuell mit der Store-Geschichte nichts wahrscheinlich sogar GARNICHTS zu tun hat. Auch möchte ich den Weckl nicht per se verteidigen. Ich kenne ihn nicht persönlich. Aber ich würde gerne vorsichtig daran erinnern, dass es für jeden von uns (egal ob "Profi" oder nicht) auch sehr private Ereignisse, mitunter nur verhaltenssteuernde Stimmungen gibt (es muß garnix dramatisches sein). Die werden auch von uns nicht immer nach außen gut erklärt, transportiert Jedem von uns werden seltsame Episoden von sich sich selbst einfallen... in einer ehrlichen selbstkritischen Minute. Viele von uns sind ganz sicher! froh, dass es von jenen Episoden keinen öffentlichen VIdeomitschnitt gibt.


    Ich habe als Kunde mit dem Store sehr wenige miese (die liegen Dekaden - also sehr lange - zurück) und extrem gute! Erfahrungen (die letzten 10 -12 Jahre online & telefonsich ausnahmslos positiv bis sehr positiv und kulant) gemacht. Den "Schuld"-Begriff freilich in Bezug auf das Weckl-Video bzw. "unter aller Kanone" finde ich aus meiner Warte eher unpassend. Aber ich war nicht vor Ort und kann nicht ermessen ob noch mehr vorgefallen ist, was man hier nicht mitteilt ... bzw. nicht mitteilen kann/darf.


    Die Enttäuschung der Mitarbeiter hingegen kann ich natürlich gut nachvollziehen. Das pragmatisch-konstruktive: wenn man dem Weckl keine 2. Chance einräumen will: es gibt noch ein paar andere Weltklasse-Drummer da ´draußen, die der Store nächstes Jahr auftreten lassen kann.


    edits: only Rechtschreibung

    Zitat

    Hate den hier schon jemand die nue SONOR SPECIAL EDITION 2014 Steel Snare in 12"x5,75" antesten können?
    Find ich für ca. 60€ extrem interessant, oder??


    Zitat

    Wieso Link und man findet nichts? Einfach Google "Sonor Special edition Snare 2014" und Bilder und schon wird man zugetextet... ;)
    Ich habe mich entschlossen, für 50€ mal einen versuch zu starten. Für das Geld bekommt man ja nicht einmal eine Basix oder Gewa in 12"....


    Ich muß gestehen, ich stand zunächst auch auf der Leitung :D .


    Du meinst die vom Store für 55 ... oder?

    Danke!


    Danke Dennis, dass Du uns alten Knackern ;) ...


    a.) die Leistungsbereitschaft
    b.) die Zielstrebigkeit
    c.) die Phantasie und Kreativität
    d.) den Innovationsgeist


    den (manche) junge Menschen (Du!) besitzen, eindrucksvoll aufzeigst.


    Eine Tonne Respekt-gezollt nach Österreich.


    WUNDERVOLL!

    Zitat

    Hier ist ein Profimusiker (den ich durchaus schätze und sympatisch finde), der bereits eine sehr erfolgreiche (zumindest sehr angesehene) Lehr-DVD realisiert hat. Er ist aktuell im Markt bekannt und gefragt und hat Zugang zu Musikverlagen, hat Kontakte, kurz: Dieser Mann kann problemlos eine weitere Lehr-DVD produzieren. Wieso bitte braucht der uns als Financier oder genauer: Spender?


    Da kann ich nur spekulieren, hätte da aber schon einige generelle Gedanken (abseits eines konkreten Namens/Künstlers) die sich mir förmlich aufdrängen :D .


    Ich könnte mir wie schon mal erwähnt bestens vorstellen:
    1.) Das man so völlig freie Hand hat inhaltlich und konzeptuell. Keiner einem irgendwie ´reinplappert, einen ausbremst etc. wie das bei Verlagen/klasssicher Vertriebstruktur öfters vorkommt als mancher vermuten mag.
    2.) Monetär/anteilig so eventuell sogar mehr hängenbleibt.
    3.) Die Vorfinanzierung hat eventuell den Vorteil das eine gewisse Summe wenn sie denn erreicht wird, vor der Projektdurchführung gesichert! ist. Also "etwas" sicher ist bevor man sich sorgen um den Einbruch von Absatzzahlen (und somit Gewinn) von Raubkopien, "veruntreute" Vorab-Promo DVD`s etc. machen muß.
    3.) Diese Crowd...-Methode später evaluativ eventuell auch einen Vergleich gestattet. Simpel heruntegerbrochen: Ist das Crowdfunding für den konkreten! Künstler eine lohnenswerte Alternative zum traditonellen Vermakrtungsweg oder nicht?


    Vorsichtig verweise ich auch auf viele andere Dinge die sich in den letzten Jahren tun. Ich kenne nette Drumschüler, die von ihren Lieblingsbands Vip-Carts kaufen. Da wird auch vorab gezahlt. Teilweise verlebt man dann tolle Momente mit seinen Lieblingsbands kurz vor deren Gig - teilweise wird man sehr schnell "durchgereicht" und das Management oder Künstlerbetreuer etc. drängt (zuweilen etwas unangenehm) auf die Einhaltung eines ganz engen Zeitkorsetts. Diverse Bands bieten Gigs "Zuhause" an (entsprechendes Kleingeld bereithalten) etc. etc.


    Manches ist zuweilen Geldmacherei - manches ist zuweilen Alternativeinkommensquelle in Zeiten wo andere Einkommensbereiche für Musikanten/Künstler nicht mehr so viel abwerfen wovon man leben kann oder sich im Einzelfall gar defizitär entwickeln.


    Manches ist mir bei manchen Bands heutzutage suspekt, anderes kann ich als Versuch eines neuen Modelles durchaus nachvollziehen.

    Zitat

    Hier ist ein Profimusiker (den ich durchaus schätze und sympatisch finde), der bereits eine sehr erfolgreiche (zumindest sehr angesehene) Lehr-DVD realisiert hat. Er ist aktuell im Markt bekannt und gefragt und hat Zugang zu Musikverlagen, hat Kontakte, kurz: Dieser Mann kann problemlos eine weitere Lehr-DVD produzieren. Wieso bitte braucht der uns als Financier oder genauer: Spender?


    Da kann ich nur spekulieren, hätte da aber schon einige generelle Gedanken (abseits eines konkreten Namens/Künstlers) die sich mir förmlich aufdrängen :D .


    Ich könnte mir wie schon mal erwähnt bestens vorstellen:
    1.) Das man so völlig freie Hand hat inhaltlich und konzeptuell. Keiner einem irgendwie ´reinplappert, einen ausbremst etc. wie das bei Verlagen/klasssicher Vertriebstruktur öfters vorkommt als mancher vermuten mag.
    2.) Monetär/anteilig so eventuell sogar mehr hängenbleibt.
    3.) Die Vorfinanzierung hat eventuell den Vorteil das eine gewisse Summe wenn sie denn erreicht wird, vor der Projektdurchführung gesichert! ist. Also "etwas" sicher ist bevor man sich sorgen um den Einbruch von Absatzzahlen (und somit Gewinn) von Raubkopien, "veruntreute" Vorab-Promo DVD`s etc. machen muß.
    3.) Diese Crowd...-Methode später evaluativ eventuell auch einen Vergleich gestattet. Simpel heruntegerbrochen: Ist das Crowdfunding für den konkreten! Künstler eine lohnenswerte Alternative zum traditonellen Vermakrtungsweg oder nicht?


    Vorsichtig verweise ich auch auf viele andere Dinge die sich in den letzten Jahren tun. Ich kenne nette Drumschüler, die von ihren Lieblingsbands Vip-Carts kaufen. Da wird auch vorab gezahlt. Teilweise verlebt man dann tolle Momente mit seinen Lieblingsbands kurz vor deren Gig - teilweise wird man sehr schnell "durchgereicht" und das Management oder Künstlerbetreuer etc. drängt (zuweilen etwas unangenehm) auf die Einhaltung eines ganz engen Zeitkorsetts. Diverse Bands bieten Gigs "Zuhause" an (entsprechendes Kleingeld bereithalten) etc. etc.


    Manches ist zuweilen Geldmacherei - manches ist zuweilen Alternativeinkommensquelle in Zeiten wo andere Einkommensbereiche für Musikanten/Künstler nicht mehr so viel abwerfen wovon man leben kann oder sich im Einzelfall gar defizitär entwickeln.


    Manches ist mir bei manchen Bands heutzutage suspekt, anderes kann ich als Versuch eines neuen Modelles durchaus nachvollziehen.

    Jetzt auch noch mal ganz unabhängig von diesem konkreten Projekt bzw. unabhängig von einer einzelnen Person.


    Ich kann völlig irren, aber es gibt meines Wissens nach den ein oder anderen Musiker, der pro abgesetzter CD/DVD, ja selbst in Summe der Verkäufe! so viel weniger monetär als Enderlös (also zur Bestreitung seines Lebensunterrhaltes) einnahm, als mancher für denkbar halten würde.


    Insofern empfinde ich es (insbesondere wenn man einen tollen Namen hat, weil man viel kann und das auch noch sehr gut) als verständlich wenn jemand sich nicht unter Wert verkaufen will bzw. bei einem neuen Projekt nicht hart an der unteren Realiisierungsgrenze budgetiert - sondern entsprechend seiner Wünsche/Vorstellungen/seines Marktwertes etc.
    Also womöglich neben einer technisch hochwertigen Umsetzung und maximaler Eigenkontrolle der Gesamt-Konzeption ohne Störeinflüsse von Außen eventuell ;) auch mit der Zielsetzung das mal etwas finanziell-nennenswertes dabei herumkommt. Es ist neben dem Spaß für viele Berufsmusiker auch Profession.


    Ob man das als Endkunde, Fan etc. mittragen will und mit welchen etwaigen Anteil oder welchen Risiken, das kann dann eben vor der Mitwirkung jeder selbst entscheiden bzw. gedanklich durchspielen.

    Jetzt auch noch mal ganz unabhängig von diesem konkreten Projekt bzw. unabhängig von einer einzelnen Person.


    Ich kann völlig irren, aber es gibt meines Wissens nach den ein oder anderen Musiker, der pro abgesetzter CD/DVD, ja selbst in Summe der Verkäufe! so viel weniger monetär als Enderlös (also zur Bestreitung seines Lebensunterrhaltes) einnahm, als mancher für denkbar halten würde.


    Insofern empfinde ich es (insbesondere wenn man einen tollen Namen hat, weil man viel kann und das auch noch sehr gut) als verständlich wenn jemand sich nicht unter Wert verkaufen will bzw. bei einem neuen Projekt nicht hart an der unteren Realiisierungsgrenze budgetiert - sondern entsprechend seiner Wünsche/Vorstellungen/seines Marktwertes etc.
    Also womöglich neben einer technisch hochwertigen Umsetzung und maximaler Eigenkontrolle der Gesamt-Konzeption ohne Störeinflüsse von Außen eventuell ;) auch mit der Zielsetzung das mal etwas finanziell-nennenswertes dabei herumkommt. Es ist neben dem Spaß für viele Berufsmusiker auch Profession.


    Ob man das als Endkunde, Fan etc. mittragen will und mit welchen etwaigen Anteil oder welchen Risiken, das kann dann eben vor der Mitwirkung jeder selbst entscheiden bzw. gedanklich durchspielen.

    Laßt ihn doch machen. Wir sind ein freies Land und das ist gut so.


    80.000 sind viel Geld. Aber schon der Trailer suggeriert ja, dass er wohl eher nicht wenig Aufwand betreiben will/wird.
    Warum soll er eine DVD für einen Verkaufspreis von 3.50 Euro machen oder mit einem Minimal-Budget von 5000 Euro, wenn er moglicherweise anstrebt es aufwendiger umzusetzen?


    Ich persönlich vermute er könnte das Geld zusammenbekommen. Die Aufmerksamkeit hier im Forum hilft ja auch noch ein winziges, klitzekleines bisschen mit. Und in Deutschland kennt seinen Namen und seine Spielfinesse! jeder Drummer... und in manchen anderen Ländern ist er wahrlich auch nicht unbekannt ;) .


    Der Trailer ist jedenfalls sehr modern gemacht (Ok, die inhaltliche "Pointe" ist sofort vorhersehbar und super-platt, aber auf dem von mir unterstellten ;) Intelligenz-Niveau von Benny kann er nicht genug Käufer finden, also wird eine simple Pointe werbetechnisch besser sein, um mehr Leute anzusprechen, insofern marketingtechnisch-"breitendeckend" richtig gemacht :D ).


    Und wenn etwas mehr als 80.000 Euro erzielt werden kann er vielleicht noch ein paar Euro in eine Zusatzversicherung stecken (der Rückwärtssalto klappt vielleicht eines Tages bei mauer Bühnenbeleuchtung auch nicht so perfekt, dann ist es nach dem Aufprall gut, etwas besser abgesichert zu sein :D ).


    Nochmals: er nutzt ein recht modernes Procedere bzw. Konzept. Er muß sich dadurch in Sachen Umsetzung von keinem Label/Verlag/Mäzen Reinquatschen lassen etc. etc. Warum nicht? Ist das nicht genau das von dem viele Musiker/Künstler träumen? Mal selbstkritisch an die Nase fassen.


    Sollte er die 80.000 Euro einsacken und ohne Gegenleistung abhauen und sich in Shanghai in einer verrufenen Spelunke 15 Jahre nonstop voll-laufen lassen - , ja dann wäre das sehr unschön. Aber davon gehe ich nicht aus. Das ist wohl ziemlicher Nonsens, insbesondere wenn man seine bisherige Strukturiertheit und Zielstrebigkeit auch nur für einen Millimeter mitverfolgt.


    Ob man an solch einer Aktion vor-finanzierungstechnisch mitmacht/mitmachen will, ist zweifelsfrei wieder eine ganz andere Frage. Aber das kann jeder für sich selbst entscheiden.

    Knappe Zitate sind schnell heikel oder mißverständlich :D


    Deswegen nochmal das Original :D

    Zitat

    BTW: Das mit den Rohspuren gelöscht ist drollig-amateurhaft bis wenig glaubhaft. Vieles (natürlich u.a. auch die Wahrheit) wäre da als Erklärungsmuster für solch
    eine Aussage denkbar.


    Der 2. Satz ist mir trotzdem wichtig. Es kann natürlich der Wahrheit entsprechen... aber es gäbe auch diverse andere Erklärungsmodelle für solch eine Aussage, dass die Rohspuren nicht mehr da sind. Nachbesserungen halte ich mir z.B. insbesondere dadurch vom Hals, indem das Basismateruial nicht mehr existent ist oder als nicht mehr existent bezeichnet wird.


    Aber nochmals: womöglich alles Kaffeesatzleserei, da wir ja keine Infos der "Gegenseite" haben.


    Ein File wäre noch der pragmatischste, womöglich erhellende Hinweis (für neugierige Nasen wie mich) , wie die Chose denn jetzt klingt.


    edit: only Buchstabendreher

    Oftmals will man/wollen wir hier im Forum helfen.


    Jetzt muß aber die Wahrheit heraus: Abseits altruistischer Taten packt mich in dieser konkreten Story nun der pure! Egoismus ;) .
    Ich würde zu gerne mal ein Songfragment hören... also von dem womit Deine Band nicht zufrieden ist.


    Diese Aufnahmen müssen ja existieren, also die Grundlage der Unzufriedenheit


    Ich platze vor Neugier :D


    BTW: Das mit den Rohspuren gelöscht ist drollig-amateurhaft bis wenig glaubhaft. Vieles (natürlich u.a. auch die Wahrheit) wäre da als Erklärungsmuster für solch eine Aussage denkbar.

    Das sind alles viel zu wenig Infos um da etwas konkret-substanzielles zu antworten.


    Nur weil irgendwo ein Messer herumliegt und im Nebenraum eine Leiche... muß die Verwendung des Messers nicht die Todesursache sein :D .


    Deswegen nur ganz vorsichtig und eher allgemein:
    1.) Oftmals gibt es unter Menschen die Aufnahmen mischen und jenen die dafür bezahlen eine gewisse Rückmeldeschleife. Will heißen man schickt z.B: vor der totalen Fertigstellung schonmal ein grobes File mit "In dieser Tendenz wird der Mix" an die Auftragegeber mit der Bitte, sollte etwas radikal Mißfallen, zeitnah ein Feedback zu geben.


    2.) Macht man sich in aller Regel vor der Auftragserteilung sachkundig wer etwas gut mischen kann. Das schützt freilich nicht immer vor Katastrophen, denn es gibt zuweilen auch "wandlungsfähige" Gestalten, die einmal bei einem Herzblutprojekt interstellar viel Arbeit hineinsteckten mit brilliantem Endergebnis, in anderem Falle jemand wie einen unwichtigen Störfaktor behandeln und auf die Schnelle etwas halbgares ´raushauen mit doofem Sound/Mischverhältnis. Gleichwohl kann gewissenhafte Vor-Recherche und Vorab-Meeting (vor Auftragserteilung) um gemeinsame Zielsetzung zusammen zu erörtern und festzustellen ob man überhaupt die gleiche Sprache spricht (im übertragenen wie im wortwörtlichen Sinne), viel Streß ersparen.


    3.) Mir persönlich ist tatsächlich kein Mensch bekannt, der mit Mischen Geld! verdient, der eine gewisse Neuanpassung/Feinjustage der Mixe abgelehnt hätte. Nochmals: kenne ich nicht.
    Und das genau ist de Knackpunkt. Bevor ich mich auf irgendein juristisches Gleis begeben würde, würde ich versuchen menschlich fair aber eben auch erwachsen-argumentierend auf eine Nachbesserung bzw. Berücksichtigung der Auftraggeberwünsche einzuwirken. Es ist eigentlich fast schon eine Frage der Berufsehre. Wer hier als Mischer VERNEINT, hat sich selbst sein Grab geschaufelt... bzw. mit dem stimmt etwas nicht.


    Ich kann mir das schwer vorstellen, dass da jemand kategorisch sagt "der erste Mix bleibt so wie er ist und nun gebt mir mein Geld".
    Diese Vorstellung erscheint mir lächerlich...
    ... es sei denn die Story ist eine viel komplexere oder gar andere als hier berichtet.. oder wir reden tatsächlich von einem Ton-Fuzzi, der vielleicht nebenher noch täglich 12 Stunden World Of Warcraft spielt, am Wochenende die Frittenbude von Onkel Jupp mit Ketchup ausstattet und in Personalunion die Senioren-Gymnastikgruppe von Alpha Centauri leitet. Also meilenweit von dem Tätigkeitsprofil eines mit Engagement arbeitenden Mischers/Tontechnikers etc. entfernt agiert.


    3 x Edits: Only Rechtschreibung. Inhaltlich nichts verändert.

    shardik


    Bezüglich Swanö
    Ich beziehe mich bei meiner Begeisterung für manche Musiker nie! auf Preise. Es gibt in meinen Augen als Musikfreund nichts fataleres als Musiker/Künstler nach ihrem temporären Marktwert zu definieren. Ich bin über Deinen Post diesbezügllich INHALTLICH entsetzt. Nehme ihn kein bisschen persönlich, sondern mit blankem Entsetzen zur Kenntnis. Auch würde ich empfehlen sehr zu überdenken (bzw. editieren) hier über die Preisstaffelung von Musikern (die womöglich nicht mal offiziell ist) sondern eventuell individuell zugeschnitten erfolgt, in (für meine Lesart) ironisierendem bis abwertendem Kontext zu posten. Ehrlich. so was muß doch nicht sein, oder?.


    Swanö ist vielen Musikanten möglicherweise nicht bekannt? Ich entdeckte über die letzten 15 Jahre oftmals zufällig (mitunter erst beim Studieren von Linernotes) das er bei diversen/vielen Sachen mitwirkte die mir sehr gefallen. Die erste CD die ich erwarb war "Moon..." oder so ähnlich. Ewig her. Dann mehrere Tribute-Beiträge von ihm auf Samplern die ich wahnsinnig kreativ und gelungen fand. Und nun die Querverbindung zum Forum-Kollegen. Genau darauf! bezog sich meine Euphorie, das unerwartet Swanö schon wieder! überraschend zu entdecken ist. Das war für mich das Potzblitz-Unglaublich!-Erlebnis... wiedermal hat er die Finger in.einem Proijekt. Ich würde sehr gerne mal mit ihm in einem Projekt mitwirken. Wenn es Dich kalt läßt, ist das völlig legitim. :D


    Bezüglich Massacre ist mir tatsächlich neu, dass sie "allles" oder jede "Hampelmanntruppe" signen.
    Und "Einkaufen" konnte man sich (wenn man es darauf anlegte) vom Hörensagen angeblich auch früher schon bei manchen iLabels.
    Ich kann natürlich irren. Shardik, Du scheinst die Hintergründe da genauer zu kennen. Nochmals: ich hatte mit Massacre als Musikfreund nur Tonträger erworben, von Bands die mir gefielen. Z.B. "Fates Warning" etc. Ich meine mal in einem Projekt gewesen zu sein, wo Massacre schon bei erster Anfrage abgelehnt! hat. Aber genaueres habe ich vergessen, vielleicht auch nur geträumt...


    Nochmals: das Statement über Swano, Preisen und wer wovon leben "muß" würde ich schon aus Kollegialitätsgründen löschen. Nur meine bescheidene ;) Empfehlung.


    Und nun Back To Topic.


    edits: zu kleiner Monitor- Buchstabendreher entfernt.