Beiträge von Drumstudio1

    Ich ging/gehe zu einem gewissen Prozentsatz davon aus :D , dass das Fell ehemals (viel) zu lasch gespannt war... bzw. dieses nach 4-5 Stunden Dauertrommeln nochmals lascher wurde, also sich faktisch de-tuned hatte, also das Fell kaum noch Haftreibung zum Kessel und Spannreif hatte.


    Ich vermute Du hast das Fell nun so weit höher gestimmt, dass die Haftreibung nun deutlich höher ist, dass auch durch Dauertrommeln und leichtes De-Tuning, immer noch genug Haftreibung da ist. Das Fell sich nicht mehr drehen wird. Und/oder womöglich die Verformung des Spannreifens (nun wieder in Bodennähe) das Verrutschen auch verhindert.

    Grundsätzlich bin ich nicht sicher, was im Bereich der Spannreif Deformation Mitursache ist. Das kann man aufgrund eines Fotos leider nie 100 % einschätzen/vorwegnehmen.


    EDITS. War alles zu kompliziert beschrieben von mir. Sorry! ;)


    Ich gehe aber davon aus, dass wenn kein Voodoo im Spiel ist, dass wenn Du wieder sehr lasch stimmst, also seeeeeeeeeeehr lasch und lange trommelst, sich wieder das alte Phänomen einstellen würde. Insbesondere wenn die Fußmaschine nicht exakt ausgerichtet ist und mit viel körperlichem Input getrommelt wird,


    Zitat


    @ Drumstudio1: du wolltest noch etwas zu den Schlegeln sagen??


    Dein erstes Photo war von der Perspektive nicht so gut. Mir fiel da aber trotz der heiklen Perspektive :D sofort der Winkel der Beater auf. Siehe mein erster Post Ich habe siehe unten die Perspektive nun korrigiert. Nach der Korrektur, steht nun für den Betrachter die Trittplatte des Pedals senkrecht zum Boden und man kann nun links auf dem Bild den Winkel der Beater zum Fell etwas besser beurteilen.


    Wenn man nun das Bild links betrachet (Dein Original-Winkel) fällt auf, dass Deine Beater etwa 1 - 2 Grad leicht "falsch" ausgerichtet scheinen. Also ganz leicht!!!! nach rechts zeigen. Ob es die Fußmaschine als ganze ist/war oder "nur" die Beater vermochte ich nicht zu erkennen. Aber es wirkte right from the start auffällig im Zusammenhang mit der "Drehung des Fells im Uhrzeigersinn".


    Insofern wäre mein Tip gewesen die Beater leicht in die andere Richtung auszurichten und das Pedal und die sichere Arretierung ganz exakt zu überprüfen. Oder eben auch mal eine gegenteilige Fehlstellung vorzunehmen ;) . Siehe Blld rechts. Also Pedal und Beater genau 1 -2 Grad in die andere! Richtung auszurichten und schauen was passiert.


    Edits:

    Zitat

    Ich habe auch nocht einmal die FM kontrolliert und dazu den Abstand der Pedalachse zum Fell gemessen. Also rechts vom rechten Schlegel und links vom linken Schlegel. Die FM war minimal (1-2mm) "schräg". Hat also nicht im 90° Winkel von Fell weggezeigt sondern wohl eher 88,895° (genauer gings leider nicht). Habe nun die FM minimal korrigiert.


    Und natürlich ist die 1-2 mm von Dir nun erwähnte "Fehlausrichtung" Deiner Fußmaschine eine sehr plausible Mitursache für das Drehen des Fells. Aber auch hier höchstwahrscheinlich nur bei De-tuning-Effekt beim Fell bzw. zu wenig Haftreibung und recht energetischem Drumming. Mir fiel wie gesagt beim Ursprungsbild "nur" der Winkel der Schlägel auf und der Hinweis mit dem Uhrzeigersinn der Felldrehung. Das fand ich sofort "verdächtig".

    Genau deswegen gelten ja meine Frage(n) der Überprüfung wie locker bzw. tief die Stimmung wirklich ist. Also was passiert wenn massiv versucht wird das Fell zu drehen.


    Unter einer Medium-Stimmung ist das unmöglich. Und genau datz was Medium ist oder eben nicht... liegen oftmals Mißverständnisse vor.

    Zitat

    Die eigentliche Fellspannung würde ich als Medium einschätzen


    Und auch unter tiefer Stimmung dürfte sich wenig tun.


    Bei ultra!! low-Tuning (also wenn die Klauen vereinzelt/teilweise lose sind) im Zusammenhang mit gewisser Schlegelausrichtung ist es zuweilen etwas anderes...
    ...steter Tropfen höhlt den Stein etc.

    Ein klarer Fall für einen Exorzisten!


    3 x Rosenkranz beten und zumindest an Weihnachten wieder in die Kirche gehen kann auch helfen. :D
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    (M)ein zweiter Tip wäre, künftig die Proberaummiete wieder pünktlicher zu überweisen, dann muß der Vermieter nicht über Sanktionierungsmaßnahmen oder schräge Späße nachdenken.
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    Ich kenne den Four-Way-Beater von Pearl durch jahrelange Nutzung sehr gut.
    Bevor wir aber Produkte, Material, Voodoo, Drogeneinfluß oder sonstiges als Alternativ-Erklärungsansätze :D bemühen bitte ich Dich ernsthaft folgendes zu testen:


    Wichtig: Fellspannung und Fußmaschine genau so belassen wie es jetzt ist!
    (mir fällt da zwar bei den Schlegeln auf dem Foto etwas auf,... aber das kommt später)


    1.) Greife mit der flachen Hand etwa mittig auf das Fell (gerne auch mit beiden! Händen) und versuche unter Kraftanstrengung das Fell in oder gegen Uhrzeigerrichtung zu drehen.
    Dies ist mir selbst bei recht tief gestimmten Bassdrums, wo das Fell mitunter punktuell 1-2 kleine Falten wirft, NICHT möglich.


    Ich gehe davon aus, dass sich das Fell keinen Millimeter bewegen läßt.


    2.) Teste nun durch kräftiges Andrücken der Finger beider Hände! am "Fellring" (jenes Aluteil das zwischen Bassdrumkessel und Bassdrumspannreif hervorschaut) das Fell zu drehen.


    Ich gehe auch hier davon aus, dass sich das Fell keinen Millimeter bewegen läßt.


    Sollte entgegen meienr Erwartung eine der 2 Methoden bei Dir das Verschieben des Fells zulassen (was ich nicht so recht glaube) dann sehen wir weiter. ;)

    Nur mal so als pragmatische Idee ;) - man muß die nicht teilen. Vielleicht "nur" für meine Denkart ist die im Alltag aber gut handelbar und logisch.


    1.) Kaufe ich neu, kann ich beim Händler aussuchen oder zurückschicken


    2.) Kaufe ich gebraucht, suche ich das was mir für den Preis angemessen scheint mit niedrigstmöglichem Risiko.
    a.) Wenn bei Gebrauchtangeboten immer noch ein stattlicher Preis verlangt wird bin ich persönlich ULTRA-kritisch, eben da ich nicht abschätzen kann welche "Mikrotraumata" ein Cymbal eventuell schon mit auf den Weg bekommen hat, von denen ich nichts weiß, und die bei meinem 428. ten Cymbalschlag sich dann "Bahn brechen". Entscheide mich also im Zweifel eher dagegen.


    b.) Wird bei Gebrauchtkauf etwas für einen Appel und nen Ei verkauft (also sehr, sehr günstig) kann ich mit optischen Mängeln die womöglich (aber nicht zwingend) latenter Ausdruck weiterer oder gar versteckter materialtechnischer Beeinträchtigungen/Traumata sein können, leben, da ein vorzeitiger Exitus des Cymbals mir finanziell nix abverlangt(e).

    Ich denke hier nehmen right from the start einige den Begriff "lautlos" zu wortwörtlich.
    Ich vermute der Threadstarter meint, das was zig tausend anderen Drummern beim Videodreh auch reicht.
    (Also Meshfelle, oder die üblichen Sound-Off/Kautschuk-Vliesse/Dämm Auflagen wie beim Avantasia-Dreh etc. etc.)


    Das kann aber nur der Threadstarter selbst wissen. :D

    hueni


    Vielen Dank für den Bruford-Hinweis (also zur Autobiographie) :thumbup:


    Jetzt kommt die Pointe: ich fand und finde bis heute den Hit ("Lift me up") toll, den Rest der Scheibe langweilig. Die liegt seit Jahren in einer Ecke herum. Was aber bei" Lift me up" damals (und heute, durch mehr Gehörschulung) auffällt, ist diese radikale ÜBERPRODUKTION. Es ist zuviel von allem!!! Teilweise wirkt es wirklich als seien Gesang, Gitarren, Keyboards und Drums vielfach wie eine Collage/übereinander "wieder und wieder" eingespielt worden. Das meinte ich auch mit Besetzung die sich einer Big Band angenähert hat. Das war womogich (ich kann natürlich irren) eine produktionstechnische und besetzungstechnsiche Gigantomanie die Musik als solche zu sehr überfrachtet bzw. in den Hintergrund rückt(e). Insofern finde ich es toll, wenn er sich da autobiographisch kritisch äußert. Trotzem ist es für mich als normalsterblicher ein toller Song mit tollen Musikern. Seine Bauchschmerzen beim Einspielen der Sache höre ich "Ignorant" :D bzw. "Unwürdiger" ;) nicht wirklich heraus.

    Es gibt für solche und ähnliche Hi-End-Exoten und derartige Anzeigen einen einfachen Plausibilitätscheck:
    Der ist nicht 100 % sicher - das ist bekanntlich nix im Leben, aber 95 % ist auch schon viel.


    Wer solch ein handgeschnitztes Hi-End-Instrument besitzt, inklusive güldenen! Stands...
    1.) ... weiß ganz genau was ihn der "Dekadent geht die Welt zugrunde"- Look ;) gekostet hat und verkauft nicht so weit unter Wert.
    2.) ... bewirbt solch ein Ausnahmeprodukt nicht so fehlerhaft/primitiv wie einen gebrauchten Salzstreuer der Frittenbude "Zum reihernden Jupp" auf Sankt Pauli.

    Aufgrund der fantastischen Steilvorlage von Hueni :thumbup: ...


    ... around 91/92 gab es eine Monster-Reunion von Yes. Die damalige Besetzung die sich Big Band-Ausmaßen annäherte ;) hatte dementsprechend sowohl Bill Bruford als auch Alan White an den Drums aufzuweisen.


    Über deren üppige Drumsets im Rahmen dieser Reunion-Tour könnte man locker eine Diplomarbeit schreiben.


    Für Simmons-Fans war und ist bis heute das von Bruford seinerzeit aufgefahrene Drum-Set in Sachen Materialaufwand zum Knie erweichen...


    Vielleicht aber noch interessanter war durch die Doppelbesetzung die sinnbildliche Verknüpfung "experimenteller Moderne" (Simmons SDX mit vielfältigsten auch unerwarteten Sounds durch Bruford) mit der eher "traditonelleren Druminstrumentierung/Orchestrierung (natürlich auch musikalisch absolut hochwertig) von White am echten Akustikset.


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=dmmv_SIbyTI[/video]


    Der Song "Lift me up" war dann tatsächlich trotz dem zeitgleich erfolgenden multimedialen "Massiv-Angriff"/Siegeszug (bzw. dem Generationswechsel) von Dream Theater auf die "alten" Progressiv-Bands noch ein Song der viel Airplay erhielt (wenngleich natürlich auch in spielzeittechnisch stark editierter Version für die Radios) . Man kam anfang der Neunziger selbst wenn man gewollt hätte durch Fernsehen, Radio und Präsenz in Musikgazetten an Bruford und White garnicht vorbei ;)


    Zum SDX und Bruford hier noch mehr:
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=9T-DcSAIagk[/video]


    SDX mit anderem bekannten Menschen:
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=cGSyPMIaP50[/video]

    Sorry Nevrem... aber ich glaube wir reden da von verschiedenen Dingen :D


    Drummikrofonierung mit Kugel-Charakterisitk kann man meiner (kuriosen) ;) Erfahrung nach in stark reflexionsgeprägten Räumen für Drumaufnahmen eher vergessen. Es sei dem, man will den akustischen Eindruck von 360 Transrapid-Zügen überfahren zu werden. Das ist akustisches Chaos mti Einstreuungen vom Raum mannigfach reflektierter Schallwellen ohne Ende.


    Ich kenne das Interview nicht - würde aber vermuten, das er entweder nicht auf Close-Miking setzt(e) :D bzw. in reflexionskontrollierterem Setting Kugelcharkteristik einsetzt.


    Im Zweifel noch mal meinen Eingangspost lesen.


    Ich hatte gehofft jemand hätte schonmal mit einem Shotgun an der Snare experimentiert. Ich kann ja nicht der einzige sein, der auf so eine blöde :D Idee kommt. Die kam mir schon vor 10 -15 Jahren... es ist streng genommen das einzige Experiment was ich mangels eines geeigneten Mikros noch nicht umgesetzt habe. Sonstige akustische Exzesse (auch mit Kugel in starkl reflexionsgeprägten Räumen) habe ich ohne größere mentale Schäden ;) überstanden - zumindest bilde ich mir das ein. :D

    Premier Resonator Drums


    Auch diese Sets mit ihrem Prinzip des "Kessels im Kessel" (siehe JPG-Attachment ganz unten, am Ende dieses Posts) waren drumhistorisch ein beachtenswerter, innovativer Ausnahmefall der Premier bei vielen älteren Drummern bis heute eine Art Sonderstellung beschert und um deren Existenz man als Drummer wissen muß.


    Apropos.... in meiner Musik-Sozialisation wurde Premier Ende der siebziger eindeutig durch die britischen Bands the Who und die Band "Blondie" geprägt. Letztere Band war auch in Deutschland Ende der Siebziger Jahre/Anfang der Achtziger Jahre von unvorstellbarer Medienpräsenz begleitet Trotz der damals wenigen dt. TV-Stationen, "mußte" man geradezu irgendwann auch auf Clem Burke - den energetischen Drummer - dem es oftmals aufgrund seiner "ausladenden Spielweise" gelang die meist auf Deborah Harry verweilenden Blicke auch mal auf sich zu lenken - aufmerksam werden. Im Fernsehen allerdings auch häufig bei Playback-Einsätzen unbeschwerter, leichtverdaulicher Sendeformate. Aber es gab auch lobenswerte, echte Live-Ausnahmen in Deutschland - siehe Link 1.


    Er, Keith Moon/Kenny Jones und insbesondere der vorab schon erwähnte Carl Palmer ließen mich in den frühen Achtzigern in Shops oder der Musikmesse neben Tama-, Sonor-, Pearl und Ludwig-Prospekten auch IMMER nach Premier-Infos Ausschau halten. Those were the days.


    Clem Burke scheint um den Kult des Drumsets bzw. seinen damaligen Drumsounds zu wissen und betonte mal in einem Interview das er die sehr erfolgreiche Blondie-Scheibe "Eat to the beat" von Blondie definitiv mit seinem Premier Resonator in den Power Station Studios in einem mächtig klingenden, ambience-lastigen Raum eintrommelte.


    Bei den Videos kann ich nicht 100 % garantieren das es jeweils Resonator Kits waren, insbesondere da in der Geschichte von Premier nicht alle gefertigten Resonator-Drumsets das kleine annähernd rechteckige Extra-Badge aufwiesen und die "Bildschärfe" (ich meine die Pixel) diverser Youtube-Beiträge Drumset-Identifizierung generell nicht leicht macht. Da müßte man Clem fragen.


    Live hier, das meine ich auch früher ... hust... "vorgestern" gesehen zu haben... schnief.
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=-MnJ9bNEan0[/video]


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=0-HgR88vofc[/video]


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=0cuqencXoLI[/video]
    Abseits vom Resonator-Thema: das Clem Burke auch in der Moderne nicht nur Kult sondern auch geradezu "wissenschaftlich" ;) relevant ist, sieht man hier:
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=eXwr4E-HA7k[/video]


    edits: only Rechtschreibung.

    Mich würde höllisch interessieren ob ich einen oder gar mehrere :S Denkfehler mache...


    Das man extreme Richtrohrmikrofone benötigt zur Aufnahme des Kükens eines Vogels das 30 Meter entfernt hoch im Baum piept, weil der Aufstieg um näher mit einem Mikro heranzukommen nicht möglich ist, oder die Tiere gefährdet und man durch die weite Entfernung vom "Signalgeber" möglichst keine Störgeräusche aus seitlichen Quellen will, ist klar.


    Aber jetzt weg vom Tierreich :D : würde das nicht bedeuten, dass wenn Drummer eine stärkere Isolierung der Snare von der Hihat wollen oder von den Toms etc. hier ein Richtrohrmikrofon nicht auch Sinn machen würde? Insbesondere in Räumen/Settings mit vielen Reflexionen?


    Viele Jahre schien mir die Mehrzahl dieser Mikros wenn ich es recht entsinne für hohe Schalldrücke nicht geeignet. Ich meine aber in den letzten Jahren immer mehr Shotguns zu entdecken die auch hohen Schalldruck angeblich standhalten.


    Was denkt ihr?
    Mache ich irgendeinen radikalen Denkfehler?
    Bringt ein Shotgun auf kurze Distanz(en) vielleicht garkeine nennenswerten Effekt im Sinne der Ausblendung von "seitlichen"/störenden) Klangeinfllüssen?


    Edits: only Rechtschreibung.