Beiträge von Drumstudio1

    Zitat

    wir stellen ein oder gar mehrere druckgradientenempfänger um unsere geräte und zeichnen die beim spielen entstehenden klänge auf festplatte oder magnetband auf.


    ... oder wenn es wirklich Oldschool sein darf, auf Edisons Phonographen :)


    Im Ernst: ich fände es schön wenn auch der Threadstarter hier wieder zu etwas freundlicherem Ton zurückkehrt.


    Mancher Neuling im Forum interpretiert oft zu vorschnell - oder fühlt sich allzu schnell kritisiert. Das gibt/gab es hier immer wieder mal und ist somit bei weitem nicht das erste mal. Manchmal sind wir hier im Forum etwas "rustikal" oder ironisierend in den Reaktionen. In aller Regel aber recht nett und besonnen.


    Ich persönlich finde es immer etwas erfrischender, wenn man sofern man glaubt kritisiert worden zu sein, darüber schmunzelnd und sich selbst nicht allzu ernst nimmt - anstatt die Hufe zu scharren und mit Volldampf gegen die Wand zu rennen.


    Insofern werbe ich für einen neuen Anlauf - bei niedriger Drehzahl :-).


    Neulingen (egal ob Vollprofi oder Rookie) würde ich gerne empfehlen vor dem ersten Posten bzw. zu schnellem (über)reagieren ein paar Threads zur Einstimmung :) durchzulesen. Das hilft IMMENS die Dynamik der Forumschreibe(r) zu verstehen und manchmal auch Aktion (Ursache) und Reaktion (Wirkung) besser trennen zu können :)


    Also auf ein Neues!

    Zitat

    Ich has noc nicht ausprobiert - habe aber mal mit dem altn Roland VS 1680 aufgenommen


    Das habe ich seit es auf den Markt kam. Auch diverse andere. Das funktioniert und ist bei mir nicht kaputt zukriegen. Bis auf den Wheel-Regler. Der muckte bereits seit wenigen Monaten etwas. Aber ansonsten hat die Kiste viel erlebt und überlebt :)


    Der Sound ist eher schlecht!


    Man muß es so sagen. Es liegt höchstwahrscheinlich weniger an der digitalen Ebene (oder gar den diversen Komprimierungsalgorithmen von Roland - wir hatten damals alle getestet) sondern den besch...enen Mikrofonvorverstärkern des VS1680. Jeder Millimeter den man am Gain nach oben dreht geht mit einer hörbaren! Verschlechterung der Dynamik, Klangreinheit und auch Rauschen einher.


    Da ich auch das VS880 habe habe kann ich dies recht deutlich belegen. Es hat also nichts mit Montagsproduktion oder gar einem Defekt zu tun. Sondern allem, was über analoge Eingänge mit diesen "Kisten" aufgezeichnet wird. Der Sound wird eher flach, billig-komprimiert und "winzig".


    Insofern muß ich ganz deutlich herausstellen: das Aufnahmemedium, dass ich suche muß DEUTLICH über dem "Toy-Sound" :) eines Roland VS1680 oder VS880 liegen.


    Edits: was bei mir auch bei dem eigentlich schnuckelig wirkenden Tascam Interface bleibt sind meine Zweifel, wie es bei so vielen Eingängen und so niedrigem Shoppreis (about 429.-) um die Wandlerqualität bzw. Audfoqualität bestellt sein kann...
    Vielleicht schaue ich doch nochmal etwas darüber? Schwierig...

    @Broadcaster


    Ja, über das Neo habe ich auch lange nachgedacht. Ich habe aber wirklich Angst, ob da Wandler etc. über ambitionierten Hobby-Sound hinausgehen.


    Beim Fostex habe ich irgendwie massive Zweifel - ob es technisch wirklich so viel besser ist als ein Tascam-Neo. Auf mich wirkt das (so interessant sein Konzeopt ist) immer noch etwas "Spielzeug"... wenn auch militärischem :)


    Bei den vielen Mikrofoninterfaces hingegen werde ich völlig erschlagen. Der Markt Mikroeingänge/Wandler/Rechneranbindung ist so unüberschaubar geworden. Normalerweise arbeite ich mich in solche Themen gerne ein... aber in der jetzigen Marktsituation empfinde ich es eher als nervig- da in jedem neuen Musicstore Katalog wieder 15 neue! enthalten sind.


    Ich bezweifel auch dass selbst die Hersteller noch durchblicken... denn wer hat die Mittel die Anbieter alle miteinander zu vergleichen?


    Das Tascam Interface sieht cool aus. Wenn es das auch ist... Tascam würde ich sehr gerne aufgrund ihrer netten Betreuung treu bleiben. Nur dann müßte eben doch der Rechner ins "Behandlungszimmer". Scheinbar führt daran nix vorbei


    Thanks für die Anregung!

    Sorry Off-Topic:


    Ich persönlich würde sehr begrüßen, wenn wir ab heute! länderspezifische Eigenheiten in einem OFF-TOPIC-THREAD besprechen. Und nur noch da.


    Ich bitte sehr herzlich darum, insbesondere um die fachliche Güte dieses Forums zu erhalten. Es kann doch nicht sein, dass immer mehr Threads abdriften und kulturelle Eigenheiten behandeln. Das macht das Lesen sehr mühsam - aber geht auch am Forum und seinem Zweck eigentlich vorbei.


    Ich persönlich lehne harte Umgangssprache meist ab. Insbesondere allerdings das was mit Kriminalität kokettierende "Künstler" wie "Pusshido", "Cidooo" auf Tonträgern und andere mit Lyrics und Worten anrichten.


    Zu äußern dass man was "scheiße" findet ist abseits der Benimmregeln von 1870 durchaus sowohl an der 4-Promille-Service-Stelle (dem Alki-Kiosk um die Ecke) usus wie in mancher! Sprechstunde beim Prof an der Uni. Ok, ich fände es gut das zu ändern, aber dem Threadposter das vorzuwerfen was gesamtgesellschaftlich im Grunde üblich ist, geht dann doch etwas zu weit.


    Natürlich bringt gerade das Internet mitunter bei EINZELNEN Verhaltensweisen mit sich, die ermöglichen jemanden anzupissen ohne in der Reichweite seiner Faust zu sein. Das bewirkt tatsächlich dass manche feige Würstchen einen Dreckkübel auskippen können, in der Gewißheit, dass sie die Anonymität vor Folgen bewahrt.


    Aber: das alles hat der Poster doch garnicht getan. Wenn man hier nicht mehr frei seine Meinung äußern darf, dann können wir dicht machen. Dann brauchen wir hier keinen Austausch mehr.


    Ich persönlich wüßte auch nicht, warum man dies in einer privaten E-mail an einen Hersteller kundtun sollte. Mich hat diese Aufforderung eher an eine Drohgebärde erinnert... ich hoffe ich interpretiere das falsch.


    Wenn mich alle Ladies anmailen würden, die mich für Scheiße, doof, schwerhörig, arrogant, überheblich, blödsinnig oder sonstwas finden... würde der Server meines Webproviders gesprengt.


    Mich hat das Design mancher Snares an Playmobil und Fisher-Price (insbesondere die vielen Rundungen) erinnert. Das war meine erste Assoziation. Das sind durchaus auch erfolgreiche Hersteller und für eine Assoziation schäme ich mich nicht. Die zweite Assoziation
    waren die Peavey Radial-Drums mit etwas klobigen Design. Ich finde es schön, wenn das andere KLASSE finden.


    Die Geschmäcker sind verschieden und egal ob Kunst oder HANDWERKSKUNST - es wäre schrecklich, wenn alle, alles im gleichen Ausmaß toll fänden. Dann gäbe es nämlich KEINE handwerkliche oder künstlerische Vielfalt mehr.


    Respekt ist eine tolle Sache - und mir immer sehr wichtig. Aber wegen dem Wort "scheiße" bzw. einer freien Meinungsäußerung sollten wir hier weder einen diplomatischen Zwischenfall zwischen Tschechien und uns - noch den USA und Deutschland oder sonstwem machen.


    Die Stärke unseres Forums ist gerade, dass wir in einer (von vielen beneideten) DEUTLICHKEIT DINGE äußern können. In einer Deutlichkeit die KEIN anderes Medium gestattet.


    Wenn einem normalen Drummer ein Produkt optisch nicht gefällt.... ist selbst so eine recht deutliche Meinungsäußerung wie hier... PEANUTS im Vergleich zu dem was manche Herstellerim Rahmen von Produktevaluation etc. zu hören bekommen. Da krallen dann manche vor Angst und/oder Scham an ihrem Schreibtisch... weil es dann wirklich ans eingemachte geht. Aber auch abseits davon: die freie Meinungsäußerung bleibt legitim!


    Scheiße hin oder her! ;)

    Um "arm" ging es mir nicht. Das Signature war ja wahrlich kein schlechtes Set. Ich liebe daran vieles!


    Sondern ich empfinde das Cordia als klanglich edler, besser - jawohl :-): harmonisch tief-bass-mächtiger. Insbesondere bei den Toms!


    Lautstärke und Durchsetzungsvermögen ist für mich überhaupt kein wichtiges "Kritierum". Ich persönlich empfinde es seit Jahrzehnten als Farce das weite Teile der Industrie (Sonor interessanterweise eher weniger) das als musikalisches Attribut erachten. Wo doch jeder weiß das der Switch von 5b zu 2b wesentlich mehr an Lautstärke bringt als jede Veränderung der Kesselkonstruktion. Oder um bei der Kick zu bleiben: ein minimal schwererer Schlegel! oder anderes Schleglmaterial) wesentlich mehr Lautstärkeveränderung bzw. Durchsetzungsvermögen bewirkt als das "würfeln mit der Holzlagenanzahl" etc.

    Was beim Musicstore seit Wochen/Monaten klasse ist...


    Alle paar Tage erscheint für einen Tag (?) wenn ich das richtig sehe ein Spezialangebot.


    Wenn man auf so was lauert kann sich das lohnen. Vor ein paar Tagen war dies ein reguläres Tama New Superstar für 699.- anstatt der 899.-.
    Bei vielen anderen Preisen sind ja Thomann, der Store etc. oftmals gleichauf. Aber diese Kurzangebote sind wirklich spannend.


    Diese kurzeitigen Schnäppchen für Schnell-Entschlossene verleihen deren Website eine echte Dynamik. Für manche jungen Burschen mit begrenztem Budget eine meines Erachtens wesentlich sinnvollere Net-Beschäftigung als die vielen Irrungen und Wirrungen die sonst der PC-Umgang bietet.


    Ich vermute mit diesen 1-Tages-Angeboten vermeidet man von Store-Seite auch Streß mit den Vertrieben, da ide Preise ja nicht dauerhaft unterboten werden :)


    Also wenn Du das Geld verbraten mußt, würde ich da etwas lauern...

    Dummerweise hatte ich mich damals 1983 - 1986 nicht für die Cordia Snare entschieden. Aus purem Zufall - nicht aus Abneigung.


    Slightly Off-Topic:
    Was man sagen kann: die Cordia Toms und Bassdrums des Artstar 1 waren (so sehr ich Sonor in ihrer Blüte zwischen 1978 - 198X bewundere + LIEBE!!!) allen mir bekannten Sonor Signature Holz-Varianten (die ich als wesentlich mittiger! empfand) klanglich überlegen!
    Schade, dass so wenige Drummer das wissen - insbesondere da "damals" Tama nicht bei allen so beliebt war und mit dem leider sehr teuren Artstar 1 Cordia fast versteckt einen soundtechnischen Meilenstein raushaute... der mit vielen (Vorurteilen) aufräumte - wenn man nur seinem Gehör folgte.


    An den Böckchen der Snare, die waren ja identisch zu Toms und Bassdrums des Artstar 1 gab es nichts auszusetzen. Verchromung tadellos - Schraubenlauf und Gewindeschnitt ebenso. Da war nix schlechter als bei Sonor.


    Und nochmals Off-Topic:
    Fairerweise soll im Metallvergleich darauf hingeiwesen werden, dass mir die Signature Ferromangan 582 mit Parallelabhebung im Rahmen der Signature Serie klanglich wesentlich! besser gefiel als die Tama Metall-Kingbeat 6,5 (ebenso Parallelabnhebung) in der letzten Markt-Variante mit den Artstar 1 Böckchen die auch teilweise mit dem Artstar verkauft wurde... obwohl sie das Imperialstarböckchen trug (ein kurioser "Umstand" den heute bei Tama in Japan auch keiner mehr erklären kann :-).


    Der clevere Tama-Innendämpfer hätte allerdings auch der hohen Ingenieurskunst der damaligen Sonor-Crew zur Ehre gereicht. Der war super funktional! Das war ein klitzekleines Detail, wo snaretechnisch Tama die Nase vorn hatte.

    Slightly off-topic:


    Ich rate jedem an Cymbals interessieren mal in der aktuellen Drums & Percussion den Factory-Bericht über Sabian nachzulesen.
    Zwar steht da für Insider :) nichts wirklich neues sondern dass was manche Beckenfreaks schon lange wußten, aber die DEUTLICHKEIT (fast schon insistieren) in der da ein offizieller Sabian-Mitarbeiter (da Sabian ja in diversen Linien B20 nutzt) so positiv über B8 spricht ist schon mehr als ein "Aha-Moment wert. Dadurch einer der spannendsten Cymbalberichte der letzten Jahre - für normalsterbliche (wie gesagt in der Branche nicht wirklich neu).


    Edit: ein "h" zu wenig.


    To whom it may concern...


    Ich hatte in jungen Jahren bis Mitte meiner Zwanziger ab und zu Blutblasen. Ob der Begriff medizinisch-diagnostisch oder vampiristisch korrekt ist weiß ich nicht - behaupte ich auch nicht.


    Fakt ist: massive Oberflächenreibung (langes, sehr langes Trommeln, stundenlanges trommeln etc.) verursachte Blase. Aufgrund WEITEREN dauerhaften Weiterspielens!!! zum Beispiel Gig noch 2 weitere Stunden oder Folgetag mit 3-4 Stunden Trommeln sammelte sich EINDEUTIG rot-blaues Blut (lecker) unter der Blase. Man konnte bei Druck auch sehen, dass es nicht etwa eine oberflächliche Rötung war - sondern dass da "etwas hin und her floss". Allerdings war es bei mir ausschließlich am Zeigefinger.


    Wenn man das aufstach (2-3 mal gemacht) tat das teuflisch weh. Es brannte wie "Kreuz auf Vampirstirn". Davon würde ich höllisch abraten... da es dann noch in der Folgezeit stundenlang wehtat und dann wirklich an jegliches Trommeln nicht mehr zu denken war. OK, streng genommen sollte man bei einer Blase auch nicht mehr trommeln, erstrecht nicht mehr bei einer Blutblase, aber manchmal hat man eine Aufnahmedeadline im Rücken oder eben einen vereinbarten Gig! Was also tun?


    Ich wiederhole mich hier... da ich das schon 3-4 mal im Forum schrieb seit Jahren.


    Beim ersten!!!! Anzeichen einer Blase (also bitte nicht auf Blut warten bzw. eine obergroße Blase) würde ich niemals Tapen, da die meisten Tapes eine glatte Oberfläche haben und der Stock noch mehr rutscht. Dieses mehr an Rutschen "kompensiert" man als Drummer unwissentlich mit noch mehr Druck der Finger (Aus Angst der Stock könnte wegfliegen - eine berechtigte Angst beim Tapen).


    Insofern rate ich, wenn sich erste Anzeichen einer Blase bilden (oder gar doch schon eine dicke Blase da ist) immer zum HANSAPLAST-Standard. Einem der besten aber eben auch günstigeren Pflaster. Es hat eine "baumwollartige" eher grobe Oberfläche und hält den Stock dadurch besser als Tapes, glatte Isolierbänder, oder die meisten antiseptischen Pflaster, die aus glattem Kunststoff sind. Die Standard-Pflaster-Oberfläche ist somit meines Erachterns etwas hautähnlicher in Sachen Oberflächenstruktur als die meisten anderen Pflaster. Das Pflaster sollte auch nicht zu großflächig aufgebracht sein. Man kann auch je nach Schmerz der Blase ein kleines zusätzliches Stück Pflaster als "Puffer" zwischen Blase und eigentlichem Pflaster "reinschieben". Meist die effektivste Methode, die erstaunlicherweise stundenlanges Weitertrommeln OHNE! VERGRÖßERUNG oder Verschlimmerung der Blase ermöglicht. Wenn es denn aufgrund wirklich! wichtiger
    Verpflichtungen sein muß.


    Obwohl ich Seppel als Drummer wahnsinnig! schätze - gefällt mir der Tonfall nicht. Das darf man vielleicht auch mal anmerken.
    Auf der Messe sage ich mitunter (in lockerer, humoriger Runde und ohne jemanden zu beleidigen) unter uns! älteren herren: "Die Musikbranche wird von impotenten alten Männern regiert." (nochmals: ich zähle mich da gerne dazu, wenn jemand mit dieser blumigen Umschreibung ein Problem haben sollte). "Kommen junge Leute und beschrieben uns! ein Problem oder geben Produkthinweise, dann werden sie abgekanzelt als Wannabe´s, Deppen oder Spinner. Man schiebt sie zur Seite, lacht sie aus etc."


    Auch mir ging es so als ich jung war. Wieder und wieder. Diese Ignoranz (faktisch auch Dummheit einiger Funktionsträger, wenn ich bedenke welchem Produktrelevanten Fachinput sich manche Firma dadurch verweigerte... und wo sie heute steht :-)) werde ich NIEMALS vergessen. Deswegen versuche ich wann immer es geht die Bälle flach zu halten und Dinge die ich augenblicklich (noch) nicht verstehe nicht gleich als Spinnerei abzutun. Und erstmal den jungen Leuten ernsthaft zuzuhören!


    Es ist somit eine Frage
    1.) des RESPEKTS
    2.) der Erfahrung (wie es sich früher für einen selbst anfühlte)
    3.) aber eben auch des Wissens um die EIGENE UNZULÄNGLICHKEIT! Nämlich zu wissen, dass man selbst NICHT ALLES WISSEN KANN. Das immer mal jemand auftauchen wird (sei er noch so jung) der einen richtigen, oder gar neuen Hinweis gibt.


    Wenn man diese Selbstkritik nicht aufbringt - kein Problem, die Welt ist voll davon :) Aber dann wäre ich erstrecht mit der Schärfe meiner Formulierungen vorsichtiger.

    Ich erkenne nicht wo der Threadstarter Unsinn redet, da ich genau sein Phänomen 5-6 mal in meinem Drummerleben erlebt habe. Auch ich nannte das Blutblase. Ich erkenne keine Spinnerei. Nirgends - da ich es genau so wie beschrieben erlebte - allerings stets am Zeigefinger.


    Der Hinweis auf eine kritischen Check der Spieltechnik ist stets korrekt! - das hilft immer diverse Symptome zu mindern oder sogar deren auftreten ganz auszuschließen.


    edits: inhaltlich nichts verändert. GARNICHTS! Nur viel Rechtschreibung und diese etwas verbessert

    Das Musikhaus Andresen hatte vor wenigen Wochen noch T800W Doppeltomständer für 80.-Euro. Der ist auch stabil genug. Spötter sagen sogar, die gerasterten Tomarme sind die stabileren! Ich glaube da ist auch Versand möglich.


    Die hatten auch in Sachen Toms noch viele nagelneue EX und Forum-Restposten zu sehr niedrigen Preisen. Ich vermuten von Lagerreste von Pearl aufgekauft. Es ist aber möglich, dass alles schon verkauft ist. Ich weiß es nicht.


    http://www.musikhaus-andresen.de Frage nach Micha!


    Wobei man natürlich anmerken muß, dass der 1000´er edler aussieht bzw. edlere Features aufweist. Wieviel einem das wert ist.... muß jeder selbst entscheiden.

    Zitat

    nimm dich einfach so oft wie möglich auf ... damit verliert das rote aufnahmelicht ein wenig an schrecken und du wirst cooler


    ...und mehr als das :)
    Es ermöglicht die eigenen Schwächen zu erkennen und konsequent daran zu arbeiten.

    Ich glaube das wichtigste wurde übersehen!


    Gerade bei Schnitten ist eine gewisse! :) Timing-Treue (mitunter siehe unten auch Dynamikkontrolle) sehr wichtig.


    Denn es gilt ja beim Schneiden nicht nur darum mittels crossfade oder sonstigen cleveren Überblendmodi Take 3 in den ab Minute 1.35 besseren Take 4 zu überführen - sondern es muß ja auch das Timing des Songs in diesen Bereichen homogen bleiben.


    Es ist meiner Meinung nach übrigens wesentlich effektiver und wenig verwaschener punktgenau zu schneiden und nicht länger zu Überblenden. Das geht insebsondere dann, wenn man sich mit dem richtigen Zoomfaktor eine geeignete Stelle im File lokalisiert/sucht. Beispielsweise Millisekundengenau exakt Z.B. zwischen 2 Hihatschlägen etc.


    Tatsächlich kann man auch verrückteres probieren: punktgenau auf einem Crash! Auch das geht, ist aber oft schwieriger und braucht nicht selten einige Versuche mehr. Auch eine Ausdauerfrage bzw. Erfahrungssache.


    Ich würde in jedem Falle (wenn man weiß man ist kein 5 mal-in-der-Woche-gebuchter-Studiocrack-aus-Nashville) folgendes empfehlen:


    1.) Tightes Spiel zum Click üben (erst dann ins Studio)


    2.) Songarrangements wirklich gut verinnerlicht haben (lernen) - erst dann ins Studio


    3.) Möglichst bei mehreren Takes sich genau an die Drumpartitur halten und nicht einmal einen Break über Toms bei einem anderen Take die selbe Stelle als Snarefill spielen (bei divergierenden Fills würde es nämlich oftmals schwer :) bei Fehlern etwas zu schneiden)


    4.) Jeden Schnitt über möglichst gute Kopfhörer abhören. Gerne für das ABHÖREN! die Höhen am EQ anheben um genau festzustellen, ob irgendwo beim Schnitt doch womöglich ein Crash gekappt wurde - oder noch doofer: bei Take 1 Crash links beim Take 2 das Crash rechts abgeschlagen wurde und somit ein neviger Pitchshift stattfindet oder gar ein unnatürliches "Rotieren" im Stereopanorama durch die Verwechslung. Sollte das so sein, dann natürlich vor dem Crash-Hit schneiden.


    5.) Unbedingt an der Dynamik arbeiten! Schnitte können oftmals timingmäßig toll hinhauen... aber plötzlich fällt die Bass um 2 db ab, weil der Drummer bei Take 15 schon etwas müder war. Dies kann man natürlich mit Studiotechnik kompensieren oder ausmerzen. Aber die Dynamikkontrolle des Drumemrs an der entsprechenden Songstelle ist durchaus ein Ziel für das es zu üben lohnt. Daran übt man als Drummer lange! Aber je früher man darauf achtet und konsequent daran arbeitet umso größere Erfolge kann man erzielen.


    6.) Unbedingt bei Schnitten als Drummer dabei sein. Wenn irgend möglich. Es gibt immer noch Musiker (auch namhafte) die z.B: einen doppeltervorschlag-"Auftakt" fälschlicherweise! als Single-Sechzehntel wahrnehmen/"interpretieren" und durch falschen Einsatz von Gates oder gar SCHNEIDEN!!! einen Break ruinieren um dann hinterher zu sagen : "ach so, das waren 2 zweiunddreissigstel? Ich dachte es sei eine sechzehntel und habe das seltsame Nebengeräusch weggeschnitten".


    Diese für manchen Leser vielleicht banalen Tips, nicht etwa weil ich es besser weiß, oder das alles so toll beherrsche. Sondern mit gesenktem Haupt, da ich manchen Mix kenne (aus leidvoller biographischer! Erfahrung) wo hier massive Fehler gemacht wurden.