Beiträge von Drumstudio1

    Im Web wird eine Menge Mist erzählt. Es gibt sogar namhafte (mitunter berühmte Drummer und in diversen Gazetten gefeierte Stimmexperten aus den USA etc.) die hörbar ihr Kit im eigenen Studio nicht in tune bringen können - wie ihre Filme eindrucksvoll belegen :)


    Es gibt auch mal Bassdrums, die ab Werk keine perfekte Gratung haben oder denen auf dem Transportweg oder beim Verpacken im Werk oder beim Stapeln/Aufreihen der Kessel im Werk etwas zugestoßen ist. All das ist zigfach wahrscheinlicher, als das Du Dir Deine Gratung vernichtet hast.


    Davon abgesehen sollte man eine Bassdrum nie so hoch stimmen wie ein 12 "Tom. Wer das trotzdem versucht muß taub sein... denn trotz aller unterschiedlichen Geschmäcker weiß jedes Kind, dass eine Basdssdrum "booooooouuuuuuuum" macht (oder machen soll) und nicht"biiiiiinnnnnnnnng".


    Also den "Experten" im Web und dem verbreiten diverser Mythen nicht blind vertrauen... dann sparst Du schonmal an einer unnötigen Bass-Reparatur!


    Kleiner Tip noch am Rande: oftmals gehen tatsächlichen Materialermüdungen/überlastungen/Schäden mehrere! untrügliche Signale voraus:
    "Ächtzen und Stöhnen" von Fellen und Kesselbeschlagteilen.... superschwergängige Schrauben... die sich eigentlich schon fast weigern noch weiter in die Gewindehülsen gedreht zu werden. Wer tatsächlich all diese deutlichen Signale überhören und "überfühlen" sollte, dem helfen auch keine Webexperten mehr... :)

    Schön!


    Umso besser, wenn keine Auffälligkeiten.


    Es gibt genau betrachtet aber sehr viele Eigentümlichkeiten die bei Hoshino damals auftraten... auch dann noch als viele andere EGHrstelelr schon sauberer arbeiteten. Man kann da also nicht per se den Deckmantel "Vintage" bemühen.


    Wichtig auch immer wieder: nicht Tacoma bzw. "das Hoshino hier" mit der berühmten Firma Hoshino Gakki verwechseln. Wir reden nicht über Tama.


    Interessant wäre (ich kenne diverse Sets) ob Du etwas von folgendem entdeckst. Natürlich ist das nie alles zugleich gegebenen :)


    Aber mich würde es zur Abrundung meiner Jugendeindrücke diverser Sets verschiedener Hoshino-Labels interessieren.


    1.) Schlimme Gratungen (ich glaube das war ursprünglich auch bei Deinem gegeben)
    2.) Mitunter Kessel-Instabilität - wil heißen trotz nennenswerter Wandstärke kenne ich Hoshino-Kesel die leichtem Druck schion nachgfeben.
    3.) Nicht nur Nicht-schwimmende- Fellauflage (kein Wunder damals) - sondern einzelne Kessel sind falsch dimensioniert bzw. verzogen, so das durchaus mal ein Schlag- oder Resofell mit leichter Gewalt! ´drübergestülpt werden muß .... mitunter auch Folge der Kessel-Instabilität?
    4.) Viele, viele kaschierte nicht überlappende oder an Stoß liegende Holzlagen mit diversen Füllmitteln verschlimmbessert.
    5.) Fette-ölige Fingerabdrücke bzw. Flecken in den Kesseln (OK, das sind Peanuts - aber eben doch kurios)
    6.) Zig! und unzählbar ausgefranste Bohrlöcher innen - insbesondere viele abstehende Späne.
    7.) Mitunter (je nach Trommel) auch mal verschiedene Holzsorten in einer Serie verbaut.
    8.) Floortombeine bzw. die Böckchen verdrehen sich leicht. NAch anbringung größerer Konterunterlegscheiben im Innen aber ganz gut für Peanuts zu meistern.


    Sollte da nicht das ein oder andere gegeben sein, dann hättest Du eine untypisches Set erwischt :)

    Oh Gott, dann hat sich das mit Radar schon erledigt.


    Die absolute Schmerzgrenze sind 2000 Euro. Keinen Cent mehr.
    Im Idealfall 1200 - 1500.-


    Ich habe ein Mischpult was mir reicht und geradezu nach einem digitalen Counterpart "schreit" :)


    Ich suche also wirklich etwas im Dunstkreis der überragend klingenden Tascam MX2424 (nur leider mit Herzinfarkt-auslösender kryptischer Menüführung) als Gebrauchtmodell oder einem Alesis HD24 oder gar XR neu (oder gebraucht).


    Fostex wie gesagt scheidet aus aufgrund (vorurteilsbehafteter) Erfahrungen der Fostex-Frühphase. Die alten Mackie Harddiskrecorder sind mir ehrlich gesagt zu alt.


    Ich weiß, jetzt bleibt nicht mehr viel.

    Die Radar Dinger muß ich mir wirklich mal genauer anschauen.


    Das Tascam-Teil ist mir leider viel zu teuer! Das beäuge ich seit 2-3 Jahren - aber einfach zu extrem finanziell. Gleichwohl ist der Tascam-Service unglaublich gut. Was ich mit Tascam Wiesbaden in positiver Hinsicht erlebt habe spricht sehr für die Kundennähe. Ich würde Tascam u.a. deshalb gerne treu bleiben... aber der X48 sprengt bei weitem mein Budget.


    Der Tascam MX2424 hingegen wäre auf dem Gebrauchtmarkt eine Alternative. Just seine Bedienung ist hardcore. Unglaublich umständlich und kompliziert. Da fehlt mir die Muße.


    Die kleinen Tascam 2488 und 2488 neo erscheinen mir dann schon wieder zu klein bzw. zu sehr ein Speilzeug zu sein. Vielleicht irre ich da auch.


    Den Fostex möchte ich aufgrund der Erfahrung vor 10 Jahren mit dem kleinen Vorgänger seltsamen Festplatten-Zugriffs-Phänomen irgendwie nicht (mehr). Vielleicht lag es damals wirklich an den Festplatten... aber so was prägt.

    Thanks Seven!


    Das ist für mich schon mal wichtig - da elektrotechnisch bei mir alles was in der Theorie kaputtgehen kann - entsprechend Murphy´s Law 100 % kaputt geht. Wobei ich nicht ganz verstanden habe... was da passiert ist. Datenverlust? - oder gar Platte beschädigt?


    Plattenprobleme hatte auch ein ehemaliger Kumpel mit einem der alten Fostex D80 (wenn ich die Nummer richtig erinenre). Da meinte dann einer der Fostex-Service-Stelle das wäre wie beim Videoschnitt. Der Festplattenzugriff sei so extrem, dass man eigentlich alle halbe Jahre eine neue Platte kaufen müsse, wenn man keienn Trouble will. Fand wir damals heavy - dieses Statement, zumal damals Festplatten eine ganze Ecke teurer waren.


    Damals passierte es immer wieder, dass Frames oder Subframes nicht punktgenau angesteuert werden konnten. Im kleinen Display der Fostex Fernbedienung zwar zu sehen... aber die Platte stoppte da nicht. Obwohl sie das ansteuern GENAU dieser "Fitzel"-Sequenz wenige Stunden vorher noch punktgenau erlaubte. Anyway ist schon 10 Jahre her!


    Die Alternativen (without PC´s) würden mich interessieren. Ich hätte es gerne zeitgemäßer - aber ich finde da gegenwärtig nichts... deswegen hoff(t)e ich, jemand ist mehr in der Materie und weiß was von Messeankündigungen. Dann würde ich auf jene gerne bei der MUSIKMESSE ein Auge werfen.

    Die Frickelei ist branchenüblich.


    Mir sind schon viele Federn gerissen. Die wechselenden Erfahrungen diesebezüglich lassen sich durch u.a. !!! 2 Faktoren erklären:


    1.) verschiedene Hersteller/Zulieferer von Federn (mit verschiedener Materialqualität)


    und noch wichtiger:


    2.) jene Drummer die eine eher schwere Federeinstellung lieben (somit eine sehr weite Ausdeeeeeeeeeeeehnung der Feder beim Schlegelweg). Diese haben logischerweise viel eher einen Federverschleiß - der anderen unerklärlich/unvorstellbar erscheint!


    Der Vorschlag mit der Zange ist korrekt. So mache ich das je nach Pedal auch - allerdings als "One-Man-Show", und meist mit einem Schlitzschraubenzieher, den ich in die "Biegung der Feder reinwuchte". Gleichwohl ist es Bullshit, dass nach so viel Jahrzehnten diverse Hersteller! (es ist keinesfalls DW-typisch) da keine bessere Lösung anbieten... was so leicht wäre!


    BTW: wiedermal die Stelle wo ich sehnsüchtig an die alten Sonor-Federn (Medium/Heavy/Light) denke - inklusive ihren großzügig bemessenenen "Ösen"!

    Zitat

    Was ich nicht verstehe, ist der Ansatz, warum potentielle Selbstmörder immer vonn allen möglichen Leuten von ihrem Vorhaben abgebracht werden. Wenn ein Mensch die Entscheidung fasst, zu sterben (aus welchem Grund auch immer), dann wird er sich das im Vornherein gut überlegt haben. Und wer das nicht tut, ist schlicht und einfach dumm (und verdient es letztlich nicht anders, wenn er sein kostbares Leben in die Tonne wirft).



    Weil es sehr viele potentielle Selbstmörder gibt... und sehr verschiedene! Lebensumstände und Sichtweisen die oftmals radikal verzerrt sind. Oder suizidale Personen Optionen die eigene Lebenssituation mit Hilfe eines sozialen Netzwerkes radikal zu verbessern nicht sehen (können). Bzw. nicht an dem Aufbau eines sozialen Netzwerkes arbeiten (können). Jenes Netzwerk (wenn vorhanden) aber viele Krisen und indivioduelle Belastungen massiv abfedern kann!

    So wie eine Depression in Sachen Symptome! im Kindesalter sich oftmals völlig anders äußert als bei Menschen im Erwachsenenalter. Selbstmord aber fatalerweise bei Kindern und Jugendlichen nicht die seltenste Todesursache ist...

    Bei vielen potentiellen Selbstmördern ist es zunächst wichtig Zeit zu gewinnen. Also die Tatumsetzung zu verhindern. Tote lassen sich nicht therapieren.

    Wenn eine akute Tatumsetzung verhindert oder ausgeschlossen werden kann, dann kann man daran gehen die Ursachen, "Belastungen" und/oder Bewältigungstrategien desjenigen zu verbessern. Und bei vielen kann dann tatsächlich eine völlig andere Sichtweise auf ihre Lebensituation - und oftmals noch wichtiger: EINE VERÄNDERUNG DER LEBENSSITUATION - EINE DRAMATISCHE VERBESSERUNG erreicht werden. Eine Verbesserung in einem Ausmaß, dass sie vor ihrer Absicht garnicht für möglich gehalten hätten.

    Menschen das zu versagen... ist hoch gefährlich. Ich denke auch das Du es garnicht böse meisnt, sondern vielleicht da (glücklicherweise?) noch nie darüber nachgedacht hast.

    Und nochmals wenn es um jüngere Menschen oder Personen in Krisensituationen geht ist das ein völlig anderer Level als wenn ein Mensch mit 95 sagt "ich habe mein Leben gelebt und esse ab heute nichts mehr, ich möchte auch nicht zwangsernährt werden". Das mag absurd klingen aber dazu entschloß´ sich mal ein Nachbar. Ein reales Beispiel!

    Und noch ein persönlicher Hinweis. Viele (nicht alle Selbstmörder) haben eine unglaublich verzerrte, einseitig, nihilistisch-negativistische Sichtweise. Oftmals ein Tunnelblick, der für uns! völlig logische Handlungsoptionen und Bewältigungsstrategien garnicht wahrnimmt - nicht wahrnehmen kann!


    Das fatale: Schreiten sie zur Tat, können sie niemals mehr positivere Dinge im Leben erleben.

    Meine besten Lebensjahre waren die über 35. Wenn ich überlege was ich da alles umsetzen/stemmen konnte... wovon ich früher nur geträumt hätte. Es erfüllt mich mit Wut, Trauer und Sorge, dass manche anderen Personen nicht lange genug durchgehalten haben. Und sich von vielen positiven Wendungen und Gestaltungsmöglichkeiten im Leben vorzeitig ausgeklinkt/abgeschnitten haben.

    Aber nochmals: Du unterstellst bei vielen eine rationale, ERWACHSENE! Abwägung zwischen Vor- und Nachteilen des Lebens oder des selbstgewählten Todes. Diese rationale Abwägung ist bei vielen potentiellen Selbstmörden nicht nur NICHT VORHANDEN, sondern diagnostisch relevant ("pathologisch") nicht gegeben bzw. abstrus verzerrt. Aus dieser verzerrten Wahrnehmung und/oder völlig ungeeigneten Handlungsoptionen kommen viele potentielle Selbstmörder alleine nicht mehr heraus. Deswegen verwenden manche Menschen so viel Energie und Zeit auf diese Personen. Weil es sinnvoll, wichtig und richtig! ist.

    Deswegen lohnt es um nahzeu jeden zu kämpfen. Ganz ehrlich.


    Edits: Inhaltlich nichts verändert. Rechtschreibung - da alles unter Zeitdruck reingehackt.
    Ansonsten sind wir zuallererst ein Drummerforum. Dasehalb von mir hier keine weiteren langen "Elaborate". Ansonsten siehe mein Erstpost!

    :) Der Brüller des Monats.


    Mit Panik(mache) ist es immer schlecht - da meist nicht wirklich zielgerichtet.
    Aufmerksam! sein bei derartigen Inhalten, ist was ganz anderes und durchaus wichtig. Insofern stehe ich 1000 % zu meinem Post.


    Zurück zum Drumming:
    Bei einem Hocker mit Lehne wäre das eventuell sogar schwer mit dem "umfallen". Die armen Bandmitglieder... wie lange die sich wohl wundern würden bis das Drumming wieder einsetzt - bis zur schlimmen Erkenntnis "zumindest heute Abend setzt das nicht mehr ein". Makabere Vorstellung!

    Hallo liebes Drummergirl,


    ich muß gestehen, dass ich mir aufgrund Deines Posts fast etwas Sorgen mache. Derartige Posts können latente (oder sehr konkrete) Hinweise geben... Ich hoffe es war nicht so gemeint.


    Gleichwohl ist das Ansinnen heute über das Ordnungsamt Bedingungen zu erfragen die in 30 - bis 40 Jahren oder später auf einem Friedhof gelten etwas.... hypothetisch und streng genommen sinnfrei. Gerade das macht mich ein zweites Mal etwas... stutzig.


    Ein drittes Mal dann das hier:

    Zitat

    Da ich meinem Lehrer nicht zu nahe treten will und ihn bitten, auf meiner Beerdingung zu spielen (wer weiß, was in 30 oder 40 Jahren ist), werde ich zu gegebener Zeit nach einer Band Ausschau halten, die mir meinen letzten Wunsch erfüllt


    Ist Dein Lehrer denn jünger als Du? Ich hoffe das auch er sich guter Gesundheit erfreut... aber auch der Gedanke, dass er dann noch spielen könnte, wenn Du nicht mehr bist... macht mich wieder sehr nachdenklich.


    Ich habe mit solchen Webinhalten massive Probleme! Da ich leider nachweislich bei seltsamen Aussagen/Fragen im Chat eines Kumpels meiner Tochter und sofortigem Anruf bei seinen Elternn schonmal direkt "ins schwarze" getroffen habe. Insofern hoffe ich heute massiv zu irren und nur zu negativitisch ´drauf zu sein.


    Trotzdem: solche Statements sorgen für eine gewisse Unruhe. Und ich hoffe das Dich irgendjemand hier kennt und mal durchklingelt! Sollte man immer tun. Lieber 10 mal geirrt ohne Folgen - als einmal FATAL GEIRRT.

    Ich habe mittlerweile ein recht gutes analoges Pult (Soundcraft GB-2 16R) und suche einen Harddiskrecorder der mit den Directouts des ersteren verbunden werden soll.


    Vor dem letzten "Quentchen" Audioqualität steht bei mir die Zuverlässigkeit! Das eine Kiste im also Idealfall jahrelang funktionieren sollte ohne nach einem Servicetechniker zu fragen, ist ein Apsekt der mich am ruhigsten schlafen läßt.


    Wer nutzt den Oldie HD24? Streng genommen ist dieses Gerät ja entwicklungstechnisch(markteinführungstechnisch uralt.
    Hat jemand hier oder im Bekanntenkreis jemals umfassend verglichen mit dem deutlich teureren Adat HD 24 XR?

    Welche kleineren oder gar größeren Macken sind bekannt? Beim kleinen Alesis Adat HD 24 oder dem großen Bruder XR?


    Weiß jemand von irgendwelchen Namm-Vorstellungen vergleichbarer Geräte der Mitbewerber... die sich lohnen auf "unserer" Messe mal angeschaut zu werden? Minimum sollten 8 - besser aber 10 Spuren sein, die gleichzeitig aufgenommen werden können.


    Abgesehen von reinen PC-Plattformen (die ich später paraellel auch nutzen werde) - wer weiß von Standalone-Alternativen?


    Jeder Input herzlich willkommen. Thanks!

    Zitat

    Ich glaube du musst bei deiner Fuma die Achse kommplett lösen, und sie dann etwas nach vorne drehen.Ein Kollege von mir hatte das selbige Problem an seinen DD 506. Und da hat er das dann so gemacht. Zum Seitenanfang


    Zitat

    Manchmal hilft tatsächlich nur die Achse komplett um ein "Achs-Segment" versetzt wieder einzusetzen. Manchmal ist der dann erzielte Winkel aber auch eher suboptimal. Probieren kann man es - wenn man den Händler nicht damit bemühen will, denn das jetzige Pedal ist für die meisten Drummer unspielbar


    Zitat

    wenn ich die bilder richtig interpretiere ist die achse falsch montiert. das heisst der winkel zwischen beater und federaufnahme ist falsch und dürfte bei diesem pedal in zusammengebautem zustand nicht einstellbar sein.


    Das sehen wir alle als Möglichkeit... wenn man sich die Mühe machen will - und der Weg zum Store wirklich zu weit ist.


    Schlimmer als jetzt kann der Winkel nicht werden :)

    incognito-d


    Diese Schraube hatten wir schon von Anfang an im Verdacht. Aber leider (wie von mir erwähnt) gibt es ein paar Fake-Pedale, die diese Schraube haben und dem Anwender VORTÄUSCHEN auf den Beater-Winkel einfluß zu nehmen... es aber aufgrund des Achsendesigns (verlaufs) garnicht zulassen.


    So wie es der Threadstarter beschreibt - ist das womöglich traurigerweise bei ihm so. Kann ich aus der Ferne nicht nachprüfen... kenne aber diverse Fake-Pedale der Vergangenheit und Gegenwart wo genau dies das Problem ist. Die haben zwar nicht so einen radikalen Winkel wie das Pedal des Threadstarters... aber lassen auch KEINERLEI Adjustment des Winkels zu.... obwohl sie diese Schraube haben, und diese eine Justierbarkeit beim Kunden suggerieren soll.


    Manchmal hilft tatsächlich nur die Achse komplett um ein "Achs-Segment" versetzt wieder einzusetzen. Manchmal ist der dann erzielte Winkel aber auch eher suboptimal. Probieren kann man es - wenn man den Händler nicht damit bemühen will, denn das jetzige Pedal ist für die meisten Drummer unspielbar.

    Zitat

    Es ist also wichtig folgendes zu verstehen: bei welchen Mikrofonen speziell uns Fertigungstoleranzen interessieren, hängt vom Mikrofon und seinem Einsatzbereich ab. Die sehr geringfügigen


    Das ist völlig klar. Ich weiß durchaus was du meinst. Nuir konnte man es falsch verstehen, da es zunächst eher allgemein klang.


    Zitat

    Zum Opus 99: ich stelle lieber kein Mikrofon in die Bassdrum um sie Aufzunehmen. Aber ich kenne das Mikrofon selbst nicht so genau. Es hat, seit AKG anfing Produktionsstätten zu verlagern um Kosten zu sparen, viel berechtigte Kritik an der Qualität der billigen Mikrofone gegeben. Osteuropa oder Asien - oft glichen sich die Probleme. Zum Beispiel spielen Fertigungstoleranzen im Mikrofonbau eine wichtige Rolle. Bei Schoeps, Neumann und Haun sind die Unterschiede zwischen gleichen Kapseln so gering, dass so genannte 'Matched Pairs' eigentlich überflüssig sind. Wenn ein Hersteller wie AKG sich breiter aufstellt und bewusst Qualitätseinbußen in Kauf nimmt, kann man sich da eben nicht mehr sicher sein. Sennheiser hat das Problem ebenfalls. Obwohl die Erfahrungen, die Sennheiser in China gemacht hat, abschreckend genug hätten sein sollen, führt für einen so großen Hersteller offenbar kein Weg mehr an dieser Lösung vorbei.


    Aber mich würde immer noch brennend interessen aufgrund welcher Fernostfertigung oder OsteuropaFertigung welchen Mikrofontyps Du mehr Qualitätsmängel oder Toleranzen als früher bei Sennheiser oder AKG geltend machst! So hatte ich Deinen Post nämlich verstanden... oder habe ich ihn falsch verstanden?


    Hast Du wirklich die Datengrundlage von diversen AKG- Prüfprotokollen von früher um sagen zu können die neueren unterscheiden sich deutlicher von Mikro zu Mikro? Das wäre beeindruckend - allein mir fehlt der Glaube! :)


    Ich versuche den Rest aber per PN mit Dir zu klären, damit ich diesen wichtigen Thread nicht ausbremse... sorry dafür.

    Zitat

    Zum Opus 99: ich stelle lieber kein Mikrofon in die Bassdrum um sie Aufzunehmen. Aber ich kenne das Mikrofon selbst nicht so genau. Es hat, seit AKG anfing Produktionsstätten zu verlagern um Kosten zu sparen, viel berechtigte Kritik an der Qualität der billigen Mikrofone gegeben. Osteuropa oder Asien - oft glichen sich die Probleme. Zum Beispiel spielen Fertigungstoleranzen im Mikrofonbau eine wichtige Rolle. Bei Schoeps, Neumann und Haun sind die Unterschiede zwischen gleichen Kapseln so gering, dass so genannte 'Matched Pairs' eigentlich überflüssig sind. Wenn ein Hersteller wie AKG sich breiter aufstellt und bewusst Qualitätseinbußen in Kauf nimmt, kann man sich da eben nicht mehr sicher sein. Sennheiser hat das Problem ebenfalls. Obwohl die Erfahrungen, die Sennheiser in China gemacht hat, abschreckend genug hätten sein sollen, führt für einen so großen Hersteller offenbar kein Weg mehr an dieser Lösung vorbei.


    Slightly Off-Topic
    intuitiv


    ich schätze viele deiner Beiträge, insbesondere die elaborierte Schreibe, die erkennen läßt das jemand unser Forum ernst nimmt und sich Zeit nimmt. Manches teile ich inhaltlich nicht, was aber an meinem oftmals unkonventionellen Herangehen an Aufnahmen liegen kann... und mitunter auch daran, dass ich mich audiotechnisch seit Jahren keinem Theorie-Werk mehr genähert habe.... bin ein fauler Knochen :) und sammle mit ganz simpler A/B Hörvergleichsempirik "eigene" Erfahrungen.


    Obiges Zitat finde ich aber schwierig. Ich habe vor 1-2 Jahren 7 AKG 440 inklusive Klemme zum Montieren an den Spannreifen gekauft. Die wurden für 49 Euro verramscht und ich muß sagen ob für TOMS oder Snare: niemals zuvor für so kleines Geld so einen passablen Sound erhalten zu haben. Sicher nicht die Referenz in Nashville :-), wenn die Studio-Stunde 5000 Dollar + X kosten darf... aber wenn ich deren (anderen) Klang mit meinen Sennheiser MD421 und ihren "333 Euro oder gar mehr "pro Stück vergleiche... komme ich monetär in Erklärungsnot - diesen Mehrpeis zu rechtfertigen.


    Das positiv-überraschende: die D 440 klingen alle identisch. Gerade hier hatte ich eher erwartet, da sie im Vergleich zu älteren AKG-Mikros äußerlich so viel "billiger" erscheinen, auf irgendwelche hörbaren Kapsel-Toleranzen zu treffen. Nein - meine 7 klingen identisch. Nicht nur an Toms: ich checke Mikros immer auch für andere Anwendungen setzte einen Kopfhörer auf drehe die Endstufe hoch und versuche irgndwelche Toleranzen wahrzunehmen. Sie bringen auch einen immens hohen (wiederum erstaunlich identischen) Output (man kann also die Gainregler schön zurückdrehen, was zumindest bei Billig-Mischpulten oft hörbare Vorteile in Sachen Dynamik und Rauschverhalten bringt). Deswegen hatte ich diese Mikros für 49 Euro hier massiv empfohlen. Mancher schaltete zu spät. Dieser Preis-Drop ist längst Geschichte - so wie das Mikro selbst auch.


    Was mir bei AKG auffiel waren Spindelprobleme bei den C4000. Hier hatte ich gegenüber dem Vormodell (äußerlich identisch aber schwarzer Kunststoff) nie Probleme, während ich vor 1-2 Jahren 2 Brüche der neuen grauen! Spindel erlebte. Die erste wurde vom Händler umgetauscht. Bei dem Bruch der zweiten kontaktierte ich die AKG-Entwicklungsabteilung , dass offensichtlich bei den neueren eine Materialveränderung vorliegt. Ich konnte dies an mehreren Faktoren erkennen und war mir sicher da nicht mehr über Händler umzutauschen, da solche Infos einen direkten "Verantwortlichen" Adressaten benötigen. Ich erhielt daraufhin eine neue! und erhielt den Hinweis, dass bei einzelnen Chargen der neueren Version tatsächlich materialtechnische (zu spröde) Probleme auftraten. Insofern gehe ich davon aus, dass dieses Problem nun hoffentlich behoben.


    Von AKG habe ich in den letzten 15 Jahren sehr, sehr viele Mikros erworben. Weder beim C4000 (habe ich 3 mal) noch den ehemaligen 3400 (hatte ich 5 oder 6) noch bei den D440 konnte ich Toleranzen hören feststellen.


    Auch nicht bei Sennheiser. Ich habe diverse MD 421, E 609 etc.


    Von Beyerdynamik erwarb ich (purer Zufall) noch nie ein Mikro. Kurioserweise haben 2 Schüler in den den letzten Monaten Probleme mit neuen DT 770 M und DT 770 Pro Kopfhörern (meine einzigen Schüler mit Beyerdynamik-Kopfhörern). Obwohl es unterschiedliche Modelle sind, hatten beide einseitig! Ausfälle einer Membran. Beide wurden anstandslos und recht zeitnah ausgetauscht, was ja auch für Beyerdynamik spricht so etwas schnell und unbürokratisch zu handeln.


    Wie gesagt "Fallbezogen" kann ich Kritik oder die Listung von Ausfällen oder etwaige Qualitätseinbußen immer nur gutheißen. Denn es hilft unentschlossenen beim Neukauf vielleicht besonders kritisch hinzuschauen/hinzuhören. Die in Deinem Post gemachten Aussagen würde ich aber gerne erläutert sehen. Um welche Modelle es sich handelt. Ich selbst sehe das abwandern von Produktreihen nach Asien auch sehr kritisch. Muß aber gestehen: wir alle (ich auch) sind auch selbst mit! daran schuld... weil wir oft das günstigere dem günstigen vorziehen.


    Insofern freue ich mich fast schon, wenn dezidiert nachgewiesen werden kann, welcher Mikrofontyp etc. gestern besser war als heute - nur weil er heute aus Fernost kommt. Nur müßte es dann auch etwas konkreter, exakter benannt werden - um nicht zu pauschal oder gar stereotyp zu erscheinen.


    Edits: inhaltlich nicht geändert. Rechtschreibung!

    Die CD hatte ich auch about 1990/91... dann dummerweise verkauft.


    Bin zwar nicht der Zep- Fan, aber die Scheibe war wahrlich nicht übel: insbesondere der "Hit" Dreams in th Dark! (der einer hätte werden müssen)


    Aber ganz unabhängig von Zep-Einflüssen: wer überragende! Gitarristen mag, kommt an JAKE E. Lee nicht vorbei. Weltklasse der Mann - egal wo er mitmirkt. Und das Solo bei "Dreams in the Dark" (insbesondere das geile Riffing! bevor die Solo-Runs starten) ist eine eindeutige Reminiszenz an seine "Bark at the Moon"- Phase... da hört man förmlich Ozzy durch den Raum watscheln.

    Analoger Schmutz!


    :)
    Seit dem Aufkommen der digitalen Tonträger nenne ich so ein mehr oder weniger stark ausgeprägtes Verändern des Druckes des linkes Fußes auf dem Hihat Pedal. Damit kann man neben akzentuiertem Hihatspiel (Laut/Leise im Achtel-Modus, u.a. mit Tip und Schaft im Wechsel wie es ohnhin viele tun) noch mal mehr Variation in die einzelnen Anschlagsounds bringen. Denn selbst die leichteste Druckveränderung des linken Fußes bringt eine kleine aber eben feine Hihat-Soundveränderung mit sich.


    Das kann man "fuzzy" machen, also ohne Sinn und Verstand... ohne kontinuierlich oder gar timingtreu zu wippen.... einfach minimal den Druck verändern - ohne konkreten Timing-Bezug... oder das Gegenteil: eben streng Timing-gesteuert. Obliegt jedem einzelnen je nach Gusto oder Song.


    Man kann es in recht hoher Frequenz anwenden... so dass fast jeder Schlag einen minimal anderen Sound erzeugt. Oder eher in niedriger Frequenz bzw. "Beat-Ereignis-Treu". So wirkt es bei manchen Rockbeats sehr gut bei 2 und 4 beim Snarespiel die Hihaht minimal zu lockern. Nicht wirklich zu öffnen - sonmdern gaaaaaaaaaaaaaaanz minimal den Druck zu vermindern.. Das kann erheblich zur "Schwere" oder gar einem (fälschlicherweise) vermuteten Laid-Back-Charakter beitragen. Ich mags :)