Beiträge von Drumstudio1

    Dann kauf die Scheibe nicht. Mich störten an dem Song früher eher die dubiosen :) Lautstärkeverhältnisse... Bass und Keyboards und andere :)


    Aber wenn man 1979/80 nicht mehr den Produktionsetat von Kansas hatte... und für wenige Stunden auf eigene Kosten feine handverlesene Musiker einfliegen läßt... dann ist auch das erklärbar.


    Du willst nur dass ich dir diese Vinyl-Platte billig verkaufe. Darauf falle ich nicht rein :) Ich behalte mein Exemplar.


    Back To Topic:
    Das war auch ein grandioser Black Sabbath Song mit Ronnie von 1980... Hier in der Live-Version von 2008...
    http://www.youtube.com/watch?v=oqRRBtQsw3w


    Wenn auch nur einer der neuen Songs so edel daher käme... wäre ich höllisch begeistert. Let´s pray for this :)

    Alles Geschmackssache... ich persönlich kann so weder Keyboard noch Gitarre spielen noch so "theatralisch" bzw. symphonisch arrangieren. Das hatte der Livgren ja vorher schon recht erfolgreich getan. War sein Trademark und ich liebe es seit Jahrzehnten.


    Das mußte man damals auch alles ohne Computer machen! und/oder sonstige Hilfsmittel machen und die damals üblichen Spurbegrenzungen! bei Aufnahmeprozessen sollte man nie vergessen. Man darf den heutigen Produktionsstandard nicht mit 1979/80 verwechslen. Auch wenn es manchem schwer fällt :)


    Ich finde das geile Mukke. Und der Barlow ist für viele zurecht Kult. Für viele älteren Herren... nicht weil er nicht gut gespielt hätte - ganz das Gegenteil.


    Der Matzdrums würgt mir musikalisch immer gerne einen rein! :)

    Zitat

    Ok, der Song hat nicht gerade "Mob rules" oder "Holy diver" Niveau,
    aber wenigtens machen die alten Säcke noch was.


    Ja, die Glanzzeiten sind rum. Nicht nur wird die göttliche Stimme seit Jahren... jedes Jahr etwas matter/tiefer oder kurzatmiger - ein Tribut der Biologie... auch die ehemals gottgleichen Hooklines der Dio-Sabbath-Phase schüttelt offensichtlich weder Ronnie noch Iommi mehr aus dem Ärmel. Schade!


    Trotzdem keine üble Musik... und "Black Bible" :) ist so viel!!!! besser als das meiste was andere Bands und Sänger jemals erschaffen. Und das Drumming von Vinnie war immer Klasse. Der verlernt es offensichtlich nicht. Toller Hund.


    Ich persönlich tröste mich seit vielen Jahren mit älteren Dio-esquen-Relikten, die die meisten übersehen.
    Da wir hier ein Drummerforum sind (und ich schon wieder leicht ins Off-Topc triffte) paßt es vielleicht an Barriemore Barlow zu erinnern. Der ehemalige Jehro Tull Drummer wurde zusammen mit Dio für ein Projekt von Kerry Livgren (ex-Kansas) angeheuert. Die Platte "Seeds of change" von 1980. Kurioserweise auch das Jahr in dem die grandiose Platte "Heaven and Hell" - die erste Scheibe von Ronnie bei Black Sabbath released wurde.


    Der Song "MASK of the Great Deceiver" ist einer meiner alltime Favorties. Ein zunächst sperriger Song... der sich nach dem 5. oder 10 mal hören aber ins Gehör fräst und dann auch wirklich als schön und feinl kompositorisch erschließt... und niemals mehr aus der Birne geht.


    Damals war das progressiv-Rock ... heute versteht man unter diesem Begriff was anderes. Egal - meines Wissens floppte die Platte total.


    Sie enthält aber die der Kansas-Monolith-Phase ähnlichsten Songs (da war beim Songwriting Livgren auch die treibende Kraft). Da ich diese Scheibe liebe! und für die beste von kansas halte... mußte ich folgerichtig auch "Seeds of change" Kerry´s 1. Solo-Platte haben.


    Um diese Platte und die wenigen Gastsongs mit Ronnie ranken viele Gerüchte. Damals hatte sich (angeblich) Kerry Livgren einer sehr religiös-christlichen Sichtweise (oder was manche darunter in manchen Regionen verstehen) verschrieben. Er wollte aber unbedingt DIO als Gastsänger. Es wird gemunkelt das ein sicher verkaufsfördernder Sticker im Sinne von "Featuring Ronnie James Dio (The New Singer of Black Sabbath) nicht erwogen wurde wegen dieser religiösen Ausrichtung und einem etwaigen Widerspruch zu dem dunkleren Image von Black Sabbath. Insofern paßt dieser Text hier auch wieder zur Überschrift "Heaven and Hell". In jüngeren Interviews von Ronnie - wird rückblickend durchaus auf dunkle Seiten des Herrn Livgren und dessen Faible! (?) für Okkultes auch damals! hingewiesen. Spaßig! Abseits dieser eher Kopfschütteln auslösenden Hokuspokus-Debatten, bleibt eines: tolle Musik. Mein Lieblingsbandmenber von Kansas mit seinem symphonischen Zugang der Keyboard-Orchestrierung und Gitarrenarbeit mit einem der besten Sänger des Erdballs und einem stilprägenden Drummer.


    Enjoy.... zumindest bis wir mehr (und vielleicht sogar doch noch etwas besseres ?) von Heaven and Hell zu hören kriegen.
    http://www.youtube.com/watch?v=4bxrU5BpKD8

    Zitat

    Bei Toms mit normalen Größen und Kesselstärken halte ich das allerdings für sowas von überflüssig.
    Bei Sonor Phonic Plus Toms auf 'ner MMX-Bassdrum macht es vielleicht Sinn.


    Weil Du die realen Anwendungsmöglichkeiten falsch einschätzt :)

    Das gab es in diversen alten Katalogen. Wie FWdrums richtig hinwies hatte das auch Tama recht lange. Immer auf den letzten Katalogseiten... Ende Siebziger und Anfang achtziger Jahre. Da dürfte im Web noch viel zu finden sein.


    Die Crux toller Detail-Produkte ist oftmals die mangelnde Intelligenz :-), mangelnde Kreativität und Phantasie mancher Produktmanager aber auch Endkunden!


    Was als Stabilisator bezeichnet wurde, diente in Produktabbildungen tatsächlich manchem Hersteller nicht (nur) zur Stabilisierung des Bassdrumkissens sondern zur "Ableitung" übermäßiger Gewichte durch viele Toms bzw. der Stabilisierung des Bass-Kessels!. Der Begriff Stabilisator ist ja in vielerlei Hinsicht deutbar. Dadurch wurden aber viele der praktischsten! Anwendungsmöglichkeiten des Stabilisators aus dem Bewußtsein der Drummer gedrängt.


    So war es mit diesem Prinzip super-easy war ein Kissen oder Dämmstoff jeglicher Hinsicht "einzukeilen" und man nun die Bass auf und abbauen, verladen konnte wie man wollte, ohne dass der "eingestellte" Dämmeffekt tangiert wurde.


    Für mich war der Stabilisator eine super-praktische "Erfindung". Auch FWDRUMS- Mikronabringung war tatsächlich damit ideal und komfortabel machbar und ein weiteres dickes! Plus des Stabilisators, der viel Mikrofongefummel mit "Kurzgalgenstand" vor der Kick ersparte.


    Aber nochmals: viele recht gute Ideen mit "Mehrfach-kreativ-Anwendungsoptionen" werden falsch promoted, nicht verstanden oder einfach übersehen. Überflüssig (wie zur Zeit als ich mit dem Drumming anfing - weithin geltende Meinung) war der Stabilisator meiner Meinung nach nicht. Da haben wir ganz andere Add ons die viel eher in der Versenkung verschwinden sollten... dürften.

    Hallo liebe Kollegen,


    mich fragen immer wieder Firmen, Händler und Drummerkollegen, wie man bei Youtube Promo- etc.Videos in besserer Auflösung platzieren kann. Die vielen Fragen sicher auch deswegen, da gerade manche von uns älteren Burschen da dem Zug der Zeit hinterherrennen.


    Es werden faktisch in den letzten Wochen immer mehr Videos in tatsächlich ansehnlicher Graphik. Erkennbar immer an dem kleinen Hinweis HQ im Youtube Fenster.


    Da es mich seit Jahren radikal annervt an netten Clips mitzuwirken oder jene zu designen... diese dann aber in der Auflösung ala "Edison adaptiert den Phonographen zum Pixelprojektor 1873" mutieren, also völlig primitiv und grobschlächtig daherkommen (und mit dem erstellten Original fast nichts mehr zu tun haben, da youtube bisher ja alles TOTAL RADIKAL runterrechnete) packt es nun auch mich!


    WIE!!! lädt man ein Video in der hohen Auflösung hoch und welche technischen Spezifikationen hat das bzw. welche Datengrundlage dürfen meine Videos haben?


    Ebenso würde mich intressieren ob es bei Youtube auch Möglichkeiten gibt reale! 30 Frames per Second wiederzugeben.


    Thanks für jeden sachlichen Hinweis.

    ... anyway... der Stabilisator hat aber wiederum den tollen Effekt, dass man ein Kissen mit definiertem Druck (über den Stabilisator) so einklemmen kann, dass es in gewünschter Form am Bass-Schlagfell anliegt und nicht mehr verrutscht. Schon alleine deswegen finde ich diese Stabilisatoren klasse... heute gibt es sowas ja fast nur noch in Japan.

    Im Web wird eine Menge Mist erzählt. Es gibt sogar namhafte (mitunter berühmte Drummer und in diversen Gazetten gefeierte Stimmexperten aus den USA etc.) die hörbar ihr Kit im eigenen Studio nicht in tune bringen können - wie ihre Filme eindrucksvoll belegen :)


    Es gibt auch mal Bassdrums, die ab Werk keine perfekte Gratung haben oder denen auf dem Transportweg oder beim Verpacken im Werk oder beim Stapeln/Aufreihen der Kessel im Werk etwas zugestoßen ist. All das ist zigfach wahrscheinlicher, als das Du Dir Deine Gratung vernichtet hast.


    Davon abgesehen sollte man eine Bassdrum nie so hoch stimmen wie ein 12 "Tom. Wer das trotzdem versucht muß taub sein... denn trotz aller unterschiedlichen Geschmäcker weiß jedes Kind, dass eine Basdssdrum "booooooouuuuuuuum" macht (oder machen soll) und nicht"biiiiiinnnnnnnnng".


    Also den "Experten" im Web und dem verbreiten diverser Mythen nicht blind vertrauen... dann sparst Du schonmal an einer unnötigen Bass-Reparatur!


    Kleiner Tip noch am Rande: oftmals gehen tatsächlichen Materialermüdungen/überlastungen/Schäden mehrere! untrügliche Signale voraus:
    "Ächtzen und Stöhnen" von Fellen und Kesselbeschlagteilen.... superschwergängige Schrauben... die sich eigentlich schon fast weigern noch weiter in die Gewindehülsen gedreht zu werden. Wer tatsächlich all diese deutlichen Signale überhören und "überfühlen" sollte, dem helfen auch keine Webexperten mehr... :)

    Schön!


    Umso besser, wenn keine Auffälligkeiten.


    Es gibt genau betrachtet aber sehr viele Eigentümlichkeiten die bei Hoshino damals auftraten... auch dann noch als viele andere EGHrstelelr schon sauberer arbeiteten. Man kann da also nicht per se den Deckmantel "Vintage" bemühen.


    Wichtig auch immer wieder: nicht Tacoma bzw. "das Hoshino hier" mit der berühmten Firma Hoshino Gakki verwechseln. Wir reden nicht über Tama.


    Interessant wäre (ich kenne diverse Sets) ob Du etwas von folgendem entdeckst. Natürlich ist das nie alles zugleich gegebenen :)


    Aber mich würde es zur Abrundung meiner Jugendeindrücke diverser Sets verschiedener Hoshino-Labels interessieren.


    1.) Schlimme Gratungen (ich glaube das war ursprünglich auch bei Deinem gegeben)
    2.) Mitunter Kessel-Instabilität - wil heißen trotz nennenswerter Wandstärke kenne ich Hoshino-Kesel die leichtem Druck schion nachgfeben.
    3.) Nicht nur Nicht-schwimmende- Fellauflage (kein Wunder damals) - sondern einzelne Kessel sind falsch dimensioniert bzw. verzogen, so das durchaus mal ein Schlag- oder Resofell mit leichter Gewalt! ´drübergestülpt werden muß .... mitunter auch Folge der Kessel-Instabilität?
    4.) Viele, viele kaschierte nicht überlappende oder an Stoß liegende Holzlagen mit diversen Füllmitteln verschlimmbessert.
    5.) Fette-ölige Fingerabdrücke bzw. Flecken in den Kesseln (OK, das sind Peanuts - aber eben doch kurios)
    6.) Zig! und unzählbar ausgefranste Bohrlöcher innen - insbesondere viele abstehende Späne.
    7.) Mitunter (je nach Trommel) auch mal verschiedene Holzsorten in einer Serie verbaut.
    8.) Floortombeine bzw. die Böckchen verdrehen sich leicht. NAch anbringung größerer Konterunterlegscheiben im Innen aber ganz gut für Peanuts zu meistern.


    Sollte da nicht das ein oder andere gegeben sein, dann hättest Du eine untypisches Set erwischt :)

    Oh Gott, dann hat sich das mit Radar schon erledigt.


    Die absolute Schmerzgrenze sind 2000 Euro. Keinen Cent mehr.
    Im Idealfall 1200 - 1500.-


    Ich habe ein Mischpult was mir reicht und geradezu nach einem digitalen Counterpart "schreit" :)


    Ich suche also wirklich etwas im Dunstkreis der überragend klingenden Tascam MX2424 (nur leider mit Herzinfarkt-auslösender kryptischer Menüführung) als Gebrauchtmodell oder einem Alesis HD24 oder gar XR neu (oder gebraucht).


    Fostex wie gesagt scheidet aus aufgrund (vorurteilsbehafteter) Erfahrungen der Fostex-Frühphase. Die alten Mackie Harddiskrecorder sind mir ehrlich gesagt zu alt.


    Ich weiß, jetzt bleibt nicht mehr viel.

    Die Radar Dinger muß ich mir wirklich mal genauer anschauen.


    Das Tascam-Teil ist mir leider viel zu teuer! Das beäuge ich seit 2-3 Jahren - aber einfach zu extrem finanziell. Gleichwohl ist der Tascam-Service unglaublich gut. Was ich mit Tascam Wiesbaden in positiver Hinsicht erlebt habe spricht sehr für die Kundennähe. Ich würde Tascam u.a. deshalb gerne treu bleiben... aber der X48 sprengt bei weitem mein Budget.


    Der Tascam MX2424 hingegen wäre auf dem Gebrauchtmarkt eine Alternative. Just seine Bedienung ist hardcore. Unglaublich umständlich und kompliziert. Da fehlt mir die Muße.


    Die kleinen Tascam 2488 und 2488 neo erscheinen mir dann schon wieder zu klein bzw. zu sehr ein Speilzeug zu sein. Vielleicht irre ich da auch.


    Den Fostex möchte ich aufgrund der Erfahrung vor 10 Jahren mit dem kleinen Vorgänger seltsamen Festplatten-Zugriffs-Phänomen irgendwie nicht (mehr). Vielleicht lag es damals wirklich an den Festplatten... aber so was prägt.

    Thanks Seven!


    Das ist für mich schon mal wichtig - da elektrotechnisch bei mir alles was in der Theorie kaputtgehen kann - entsprechend Murphy´s Law 100 % kaputt geht. Wobei ich nicht ganz verstanden habe... was da passiert ist. Datenverlust? - oder gar Platte beschädigt?


    Plattenprobleme hatte auch ein ehemaliger Kumpel mit einem der alten Fostex D80 (wenn ich die Nummer richtig erinenre). Da meinte dann einer der Fostex-Service-Stelle das wäre wie beim Videoschnitt. Der Festplattenzugriff sei so extrem, dass man eigentlich alle halbe Jahre eine neue Platte kaufen müsse, wenn man keienn Trouble will. Fand wir damals heavy - dieses Statement, zumal damals Festplatten eine ganze Ecke teurer waren.


    Damals passierte es immer wieder, dass Frames oder Subframes nicht punktgenau angesteuert werden konnten. Im kleinen Display der Fostex Fernbedienung zwar zu sehen... aber die Platte stoppte da nicht. Obwohl sie das ansteuern GENAU dieser "Fitzel"-Sequenz wenige Stunden vorher noch punktgenau erlaubte. Anyway ist schon 10 Jahre her!


    Die Alternativen (without PC´s) würden mich interessieren. Ich hätte es gerne zeitgemäßer - aber ich finde da gegenwärtig nichts... deswegen hoff(t)e ich, jemand ist mehr in der Materie und weiß was von Messeankündigungen. Dann würde ich auf jene gerne bei der MUSIKMESSE ein Auge werfen.

    Die Frickelei ist branchenüblich.


    Mir sind schon viele Federn gerissen. Die wechselenden Erfahrungen diesebezüglich lassen sich durch u.a. !!! 2 Faktoren erklären:


    1.) verschiedene Hersteller/Zulieferer von Federn (mit verschiedener Materialqualität)


    und noch wichtiger:


    2.) jene Drummer die eine eher schwere Federeinstellung lieben (somit eine sehr weite Ausdeeeeeeeeeeeehnung der Feder beim Schlegelweg). Diese haben logischerweise viel eher einen Federverschleiß - der anderen unerklärlich/unvorstellbar erscheint!


    Der Vorschlag mit der Zange ist korrekt. So mache ich das je nach Pedal auch - allerdings als "One-Man-Show", und meist mit einem Schlitzschraubenzieher, den ich in die "Biegung der Feder reinwuchte". Gleichwohl ist es Bullshit, dass nach so viel Jahrzehnten diverse Hersteller! (es ist keinesfalls DW-typisch) da keine bessere Lösung anbieten... was so leicht wäre!


    BTW: wiedermal die Stelle wo ich sehnsüchtig an die alten Sonor-Federn (Medium/Heavy/Light) denke - inklusive ihren großzügig bemessenenen "Ösen"!