Beiträge von Drumstudio1

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    Hm, versuch doch mal, wenn du ohnehin nur bassdrum triggerst, das modul mit nur einem kabel (mono) anzuschließen. Bei mir funktioniert alles einwandfrei, wobei ich die Preview-Taste eigentlich nie benutze sondern immer direkt über die bassdrum die Lautstärke angleiche.


    Super Nille! Das wäre mein Tip No.2, nachdem wir die Sache mit dem Gain nun amtlich haben.


    Marci, mache nun folgendes: setze Dich ans Drumset und trete in die Kick. Laß´ einen Bandkollegen den Gain-Regler so einpegeln wie es die Bedienungsanleitung eures Gerätes empfiehlt. In aller Regel sollte sie nicht allzu Hell oder gar dauerhaft aufleuchten. Bei sehr percussiven Signalen (z.B. Schlagzeugsounds) ist es eigentlich nicht sooo tragisch wenn sie alle "Schaltjahre"mal ganz kurz aufleuchtet.... nur sie sollte das selten tun und sofort erlöschen... also keine! rote Dauerbeleuchtung Marke "Rotlichtviertel" oder "Bahnhofskino letzte Sitzbank".


    Wichtig ist bei diesem Check: trete mehrfach! ´rein. Nehmt Euch da ruhig ein paar Minuten Zeit ohne Hektik. Das lohnt sich. Denn entsprechend Deiner durchschnittlichen Schlagintensität muß ein Gain-Level eingestellt werden. Alles wäre nämlich sinnlos, wenn Du bei Bandproben plötzlich mit viel mehr Power reintrittst. Am besten macht ihr diese Anpassung während Du mit mehreren anderen Musikern spielst... eben damit es realistisch wird.



    Was ich mir allerdings auch noch vorstellen kann:
    Das Dein Trigger-Sensitivity Level (keine Ahnung mehr wie das im letzten Jahrtausend bei Alesis hieß) also die Empfindlichkeit bei Deinem DM5 zu gering eingestellt ist. Dies könnte erklären, warum es Euch bei "Schwarzenegger-Hämmern" auf Preview die Röcke hochhebt, während bei Deinem regulären Drumming alles viel zu leise ist (obwohl am Mischer und den Endstufen alles aufgerissen ist: das ist nämlich nicht normal und hat wiederum noch:-) nichts mit der Qualität Eurer Anlage zu tun, sondern zunächst falscher Pegelanpassung... und sei es nur die Trigger-Sensitity).


    Insofern mein Vorschlag: erst die Trigger-Sensitivity überprüfen und gegebenenfalls anheben... und danach die Gain-Einpegelung unbedingt zusammen mit Bandkollegen vornehmen.


    Go for it!


    P.S: wie schlecht eure Anlage wirklich ist, kriegen wir später ´raus. Aber zunächst haben Deine Probleme (noch) nichts mit der Güte der Anlage zu tun, sondern mit mangelnder Erfahrung. Das wird schon!


    Und bitte nochmal mit einem Bandkollegen sprechen: beziehen sich die LED´s wirklich auf das Gain-Signal oder sind es Pegelanzeigen des Masterfaders. Dat´ is ein nicht unwesentlicher Unterschied. Nicht das wir hier aneinander vorbei reden.

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    Da ich aber mit der Lautstärke von den Anderen mithalten muss, und die Bassdrum schön laut sein soll, muss ich alles voll aufdrehen( Mischpult, Modul, Endstufe), aber der Sound ist sehr schlecht. Wenn ich auf den Preview-Knopf etwas fester drücke, gibt es einen riesen Knall, als würden die Lautsprecher zerfetzen.


    Ich finde das klingt verdächtig! Der Preview Knopf ist bei Alesis D4 und auch DM5 meiner Erinnerung nach (ist sehr lange her...) wirklich anschlagdynamisch.


    Will heißen, wenn Du soft ´draufdrückst und aufgrund des soften Druckes= leises Signal (wenig Output) alles andere "aufreißt" (Gain, Mischerkanal-Fader, Mastervolume-Fader etc. etc.) nur um dann in der nächsten Runde heftig plötzlich fest auf die Alesis Preview Taste ´draufzuhauen... da würde es mich nicht wundern, wenn der Mischer ein total übersteuertes Signal ausgibt - übrigens auch bei einer High-End Anlage.


    Hat Euer Mischer eine Signalanzeige im Idealfall für das Eingangssignal? Sehr häufig (also bei vielen Mischpulten) findet sich eine LED neben oder über dem Gainregler?


    Mach bitte mal folgendes: laß´ alles so eingestellt wie es jetzt ist. Platziere einen Bandkollegen vor den Mischer, er soll diese Eingangs-LED im Auge behalten. Also die Led (oder die 2) über den Kanalzügen die für Dein am Mischer ankommendes Trigger-Drumsignal verantwortlich sind. Nun hämmerst Du mal heftig mit Druck! auf den Preview-Knopf wie von Dir beschrieben. Ich habe die Befürchtung, dass die rote LED nun aufleuchtet!


    Alles weitere sehen wir dann... aber teste bitte erst mal das. Ich befürchte nämlich Du/ihr habt ganz wenig Erfahrung mit Mischern - insbesondere der korrekten Pegelanpassung. Das ist nicht weiter schlimm- nur sollten wir das Problem erstmal eingrenzen. Wenn meine Annahme falsch ist (gut möglich) stehen andere Optionen an.

    Es gibt zig threads zum (J)Anus Pedal. Dieses wird schon mit 2 Übersetzungen geliefert. Eine ist logischerweise vormontiert die andere kann man nach umständlichem Ausbau der vormontierten, anbringen.


    Vom Werk aus ist eine Doppelkette vormontiert aber zusätzlich liegt ein leichtes Synthetikband als Alternative bei.


    Also prinzipiell in Sachen Ausstattung garnicht übel... die bitteren Erfahrungen mit diesem Pedal entnimmst Du einem anderen Thread... wenn Du diesmal wirklich suchst! ;)

    http://cgi.ebay.de/Original-Wo…yZ622QQrdZ1QQcmdZViewItem


    Ein gehöriges Maß an Selbstironie (siehe 1. Photo unter dem Link) hat noch keinem geschadet. Klasse!


    Wenn sich ein Ebay-Anbieter allerdings unter der Kontaktadresse "Transportschaden..." per e-mail erreichen läßt... dann kennt entweder der Humor keinerlei Grenzen mehr... oder die eigene E-Mail-Namensgebung ist "autoagressive Rufschädigung".


    Seltsam, unergründlich und doch unterhaltsam. Enjoy!

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    besorg dir Teppich (Hab für meinen 3 x 4m 9 EUR bezahlt, und hab daraus 2 gemacht... 1 für Proberaum, 1 für Gigs) und Wolldecken, und leg den Raum aus und häng die Wolldecken auf. Damit ist die Reflexion des kahlen Bodens und der vermeidlich kahlen Wände eingedämmt. Das sollte bereits ein riesen Sprung vorwärts sein.


    Das dürfte akustisch schon einiges Verbessern. Aber gerade bei obigem Material Schimmelbildung im Auge behalten (bzw. richtig Lüften etc.) damit es kein böses "Erwachen" gibt.

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    mir drängt sich erstmal der gedanke auf, dass ich viel lieber ohne fussstopper spiele... das wolltest du garatiert nicht wissen, aber ich hab an allen pedalen die fussstopper abmontiert, weil ichs ohne besser finde....


    Me too! ;)


    Aufbohren geht prinzipiell schon. Handwerkliches Geschick vorausgesetzt und vorherige, genaue Inspizierung wo die Kette verläuft bzw. an welcher Stelle diese unten fixiert ist!


    Außerdem würde ich vorher erst das Ersatzteil (in Deinem Falle 2 mal) bestellen... und den Bohrer erst nach ERHALT jener Teile warmlaufen lassen.


    Oder womöglich viel sinniger: diese Teile (oder was ähnliches, was die selbe Funktion erfüllt) von einem befreundeten "Metallverarbeiter" fertigen lassen.

    Meines Wissens nicht!


    Das Problem ist nämlich, das Pearl Seit Jahren entweder ihre Fußstopper mit einer Schraube von unten oder einer kurzen Vierkantschraube von oben fixiert. Die 2 kleinen Bohrungen der P120, 120P und des Doppelpedals P122 lassen das Anbringen der traditionellen Pearl Fußstopper somit NICHT ZU.


    Es ist mir auch kein Ersatz- oder Zusatzteil von Pearl oder sonstwem bekannt, welches das gestattet.


    Nochmals: die Pearl Fußstopper der höherwertigeren Fußmaschinen sind abschraubbar und zur Not auch einzeln orderbar, aber in KEINEM Falle an Dein Pedal anbringbar.

    @ Treva


    Da hast Du wieder ein paar geile Scheiben erworben


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    UFO - Strangers In The Night


    Absolut geiles Live-Album. Ist zwar schon "etwas" älter, der Sound ist dennoch sehr gut. Die Song-Auswahl kann sich ebenfalls sehen lassen. "Doctor Doctor" ist natürlich das absolute Highlight.


    Meine Lieblings-Doppel-LP seit dem 14. Lebensjahr. Tolles Ding. Gilt für viele als beste Rock-Live-Doppel-LP aller Zeiten... eventuell noch in einem Atemzug zu nennen mit Deep Purple "Made in Japan" und Thin lizzy "Live and Dangerous" (obowohl letztere streng genommen außer den Drums nicht live ist)

    Trotz des selbstzerstörerischen Lebenswandels (der ihn ihn faktisch auch das Leben kostete): Phil Lynott


    Kein Sänger auf diesem Erdball hat meiner Meinung nach jemals wieder so genial phrasiert... Silben mit fantastischer Microtime-Inszenierung gedehnt und gezogen... ab und an minimal vor den Beat, meistens aber leicht nach dem Beat platziert und mit der Time "gespielt", dass es eine wahre Wonne ist.


    Ein Lehrmeister dafür wie Gesangszeilen klingen- nein "LEBEN können", wenn man jede! Silbe jedes! Wortes jeder! Zeile rhythmisch individuell phrasiert. Das dies überragende Kreativität und weit überdurchschnittliche Musikalität voraussetzt, versteht sich von selbst.


    Jedem Drummer und jedem Sänger... eigentlich jedem Musiker empfehle ich alles von Thin lizzy zu studieren. In jedem Falle die Gesangsdramaturgie und Time-Inszenierung.


    Witzig und kein Zufall ist, dass der Gitarrrist John Sykes (der in der Schlußphase zu Lizzy stieß) genau dieses kreative "Spielen mit dem Timing" in sein GITARRENSPIEL übernahm und bis heute beibehalten hat. Vor seinem Einstieg bei Lizzy es aber nachweislich bzw. hörbar auf alten Tonträgern noch nicht hatte :)

    Auweiah... da habe ich was angerichtet ;)


    Während den 3-4 Jahren meiner Forumszugehörigkeit, lernte ich abseits des Forums (im realen Leben) immer wieder mal Kollegen kennen, die das DF dezidiert ablehnen bzw. dieses massiv kritisieren. Kann jeder halten wie er will. Viele Menschen haben andere Motive oder Interessen. Prinzipiell ist es auch völlig unwichtig wem das Forum gefällt und wem nicht. Allerdings gibt es meiner Beobachtung nach mindestens
    3 verschiedene aber deutlich erkennbare Kategorien... (wobei es zwischen eins und drei auch einzelne Überschneidungen gibt ;)

    1.) Es gibt vereinzelt! Personen, die sich seit Jahren (unter 4 + x Augen) beständig mit großer Häme über das DF und deren Mitglieder äußern, aber wenn es um ihre Eigenwerbung bzw. Firmenwerbung geht dieses immer wieder gerne, teilweise sogar massivst nutzen. Zum Glück nicht die Regel!


    2.) Es gibt Personen, die sich schon nach kurzer Aufenthaltszeit persönlich angegriffen fühlen und daraufhin den (überhasteten?) Rückzug antreten - und das Forum nicht zuletzt aufgrund ihrer eigenen "Erlebnisse" ablehnen. Ob da übertriebene Verletztlichkeit dahintersteckt oder wir es Neuzugängen tatsächlich manchmal sehr schwer machen... ist ein anderes viel komplizierteres Thema.


    3.) Es gibt auch einzelne Personen der Geschäftswelt bzw. "Industrie", denen hier einiges mißfällt. So wurde auch mir das ein oder andere Mal nahegelegt (in Phone-Calls oder sonstwie) ich solle keine "Backgroundinfos" mehr preisgeben. Finde ich völlig lächerlich, da ich kein Industriespion bin, sondern eigentlich weitestgehend Dinge poste, die schon lange bekannt sind. Außerdem kommt "die Wahrheit" ohnehin im Verlaufe des Produktzyklus ´raus. Wenn dann ein dritter objektive Tatsachen (wie z.B. "wer fertigt real für Firma XY" oder "was müßte verändert werden, damit der jetzige Mangel am Produkt behoben wird" etc.) kundtut - gibt es scheinbar leider noch vereinzelt Personen die fürchten ihren "Informationsvorsprung" zu verlieren.


    BTW: Wenn sie diesen klitzekleinen "Informationsvorsprung" für so wichtig halten - wie schlecht muß dann der Glauben ins eigene Produkt sein? Oder noch schlimmer: wie gering ihre fachliche Kompetenz? :D

    Kleine Einschränkung: die 600 Serie von Yamaha ist wirklich extrem leicht und sehr lange haltbar.


    Ich würde allerdings den Galgenstand der 600 ´ er nie wieder kaufen. Ohne Teppich rutscht er bei jedem China- oder Crashabschlag (eigentlich völlig egal was man darauf montiert hat) zentimeterweise über den Boden ala "hoppelndes Kaninchen". Auch mit Teppich hat er Probleme der Schlagenergie standzuhalten und seinen Platz zu "verteidigen". Ein Grund ist sein Fliegengewicht, der anderedie Gummifüßchen! aus Gullivers Reisen im Lande Lilliput.


    Wenn man nicht nur Bar-Jazz bei 25 Dezibel mit Rods "dahinflüstern will" würde ich in jedem Falle bei Cymbalstands mit Galgennutzung zur 700 Serie raten.


    Aber nochmals: es geht nicht um die Haltbarkeit oder Funktionalität der 600 ´Serie. Da ist trotz billigem Aussehen (der erste Eindruck täuscht) alles sinnig, langlebig und funktionstüchtig engineered... es geht nur um das "Halten der Position beim 600 ´er Galgenstand".

    Off-Topic:


    bitte mal "nachschauen" ;) ... bist Du womöglich eine Adriane?
    Abseits Deines Übungsplanes schadet es sicher nicht auch mal über die Geschlechtsidentifikation bzw. das von der verwendete Symbol nachzudenken... nur gut gemeint, bevor Spott und Häme rüberschwappen.


    Macht´s gut Mädels!

    Dafür gibt es spezielle Attachments.


    z.B: Pearl HA-100


    Oder Tama MHA 62


    Im Prinzip besteht das immer aus einer Art Clamp, die am Bassdrumspannreifen (schlagfellseitig) angebracht wird und einer Art "S" oder "U"-Stück welches von dort ausgehend in eine Multiklammer führt, die man an der Hihat-Maschine festmacht. Faktisch ist damit die Hihat auch ohne Beine relativ stabil und "verrutsch-sicher" an der Bassdrum fixiert.

    Viel weiß ich nicht. Die habe ich mal bei einem Soundcheck eines Drummerkollegen 1986/ 1987 vor einem Gig anspielen dürfen... wenn ich mich nicht irre.


    Sie entstammt meiner Erinnerung nach der Mitte der Achtziger, der Blütezeit des sogenannten Heavy Metal, als zig Anbieter (nicht nur Pearl) Snares mit der unhandlichen 8" Tiefe als Holz- und Stahlvarianten anboten.


    Ich meine mich zu erinnern, dass sie seinerzeit auch mehrfach in den damaligen Prosound Drumkatalogen/Listen angeboten wurde - somit sollten durchaus einige in Deutschland verkauft worden sein. Seit den neunziger Jahren habe ich auch gebraucht persönlich keine mehr gesehen. Insofern danke für das Bild-Posten... bringt alte Erinnerungen hervor.


    edit: Text ausversehen skurril formattiert...

    Ich glaube etwas gerät hier durcheinander...


    "Von unten" ist was anderes als "von Innen". Kamasutra Band XII, Seite 572


    "Von Innen" heißt das Mikro ist im Kessel. Attackreicher geht es nicht, insbesondere, wenn das Mikro noch in Richtung der Schlagfell-Mitte ausgerichtet wird und womöglich nur wenige Zentimeter vom Stock-Aufschlagpunkt entfernt ist. Warum ist der Sound dann so attackreich? Weil in keiner realen Mikrofonierungssituation von außen ein Mikro dem Stockspitzen-Aufschlagpunkt so nahe kommen kann, wie mittels dieser Mikrofonierungsmethode.


    In den siebzigern und frühen Achtzigern war die von innen Mikrofonierung recht weit verbreitet, als viele Drummer Concerttoms spielten oder bei ihren regulären Toms das Resofell wegließen, um einen kürzeren, attackdominierteren und percussiveren Sound zu haben. Aber auch da gab es große Unterschiede... manche platzierten das Mikro sehr weit unten, also so, dass die Mikrofonkapsel bzw. nur ein Teil des Mikrofongehäuses "gerade so" in den Kessel ragten, also noch einige Zentimeter Distanz zum Schlagfell waren (somit kann man mittels des Distanz nochmals hörbaren Einfluß auf den Attack-Anteil nehmen).


    Was natürlich auch noch dominiert, wie Josef richtig sagt, ist der Bassanteil, teilweise auch (tief)mitten. Aber nochmals der Sound ist sehrattack-betont!


    Ende der Achtziger bot dann u.a. MAY ihr System an, um auch klassische Toms, also jene die mit Schlag und Resonanzfell bestückt sind, von innen zu Mikrofonieren (in dem das was jahrzehnte vorher auch schon einzelne Drum-Bastler getan hatten, ein Mikro am Kessel innen verschraubt wird und das Kabel aus dem Luftloch rausgeführt wird). Hauptsächlich mit dem Vorteil der besseren Signaltrennung, da ein Mikro, welches im Tom "eingeschlossen" ist, natürlich kaum noch andere Signale aufzeichnet bzw. sehr wenig Einstreuung externer Klangquellen (z.B. von Becken, Tom 2, Bass etc) mit sich bringt.


    Wenn der Post allerdings anders gemeint ist und die Frage beinhaltet "von unten" im Sinne von: ich habe ein Tom mit Schlag- UND RESONANZFELL und möchte das Mikro von außen! am Resonanzfell ausrichten: dann stimmt die Antwort, das der Sound sehr attackarm! wird. Das Signal der Tomschläge wird hörbar INDIREKTER, diffuser. Blöder Vergleich wird mancher denken: ich finde aber es paßt gut: "Autofahren bei eisverschmierter Windschutzscheibe".


    Off-Topic: was man machen kann: Toms von oben und unten parallel aufzuzeichnen. Aber das ist hier ja nicht die Frage... das beinhaltet aber nicht per se eine bessere Aufzeichnung wie die Option "nur von oben", da man dann wieder die Phasenlage berücksichtigen muß, mehrere Kanalzüge braucht, sich eher noch mehr "bleed-in" einfängt und manche negativen Effekte mehr. Da bedarf es viel Erfahrung und Zeit.


    edits... zu viele Schreibfehler

    Zitat

    Zur Stockstärke: Ich bezweifle das man mit dicken und schweren Stöcken leichter Dellen ins Fell bekommt.


    Das bezweifelst Du zurecht!


    Zitat

    Sobald an einem Stock jedoch auch nur ein wenig die Spitze abgesplittert ist, sind die Felle innerhalb von ein paar Minuten hin.


    Korrekt, das ist natürlich viel wahscheinlicher wenn beschädigte und somit kantige oder gar scharfkantige Stocktips auf das Fell treffen. Erstrecht wenn Toms noch im Winkel "Marke Lars Ulrich" oder womöglich noch extremer montiert sind.


    Was man aber nicht vergessen sollte (hiermit meine ich nur die Rookies):
    Wenn man nach sehr kurzer Zeit viele Dellen in die Felle bringt und es sich um Markenprodukte wie Remo, Evans, Aquarian und 1-2 andere handelt, dann stimmt bei vielen Rookies etwas mit der Handhaltung, "Schlagtechnik" bzw. der Nutzung des Rebounds nicht.


    Um sicherzugehen: ich behaupte keinesfalls das erfahrenere Drummer oder Profis (wenn man den Begriff verwenden will) keine Dellen ins Fell "jagen"...


    ... aber es ist sehr offensichtlich, dass eine recht hohe Anzahl von Rookies oder frischen Autodidakten sehr viel schneller Mondkrater produziert als erfahrene Drummer. Aber auch damit kann man konstruktiv umgehen: die schnell und zahlreich produzierten Dellen können eben ein wichtiger Hinweis bzw. Denkanstoß sein, die eigene Technik bzw. die Handhaltung sowie /Muskel- und Sehnenfunktionsabläufe beim Trommeln kritisch zu hinterfragen bzw. mal "extern begutachten" ;) zu lassen.