Beiträge von Drumstudio1

    Zitat

    OK .. DIES war noch nie der fall, aber schon annähernder als jetzt,
    wenn ich den linken allein zurückzieh dann pendelt der nur kurz, dann is aus. also des gleitet halt nicht mehr so gut wie früher, des nervt mich voll

    .


    Ich habe noch nie ein Doppelpedal gesehen, wo dieser Test gut ausging ;)


    Man kann da nur mit Näherungswerten "arbeiten", da prinzipiell abgesehen von dem Giant Step Middlepedal und den 2-3 Nachahmern aus Fernost die "mechanischen Abläufe" des Slave-Pedals durch die Welle eben nicht wirklich identisch mit denen des Main Pedals sind. Dieser Test ist auch aus anderen Gründen nicht unbedingt hilfreich... siehe unten.


    Bevor Du das Öl oder Spray verfluchst würde ich folgendes nochmal! ausgiebig checken... sind beide Federn wirklich identisch eingestellt?


    Was sehr häufig passiert ist folgendes: wir erwerben ein Doppelpedal. Justieren die Federn gleich. Trommeln ein paar Monate. Die Federn verlieren ein klein wenig ihre "Spannung" ("nudeln aus"). Nicht jede gleich... zum einen wegen der faktischen Mehrbelastung des rechten Pedals (Death Metal ausgeklammert ;)) - zum anderen da die Fertigungstoleranzen der meisten Federn nicht gerade gering sind.


    Das passiert von Woche zu Woche minimal - WIR MERKEN ES MEIST NICHT, weil es ein schleichender, permanenter Prozeß ist. Die Füße gewöhnen sich daran.


    Dann nehmen wir eine Änderung vor und plötzlich richten wir sehr stark die Aufmerksamkeit auf die Füße und stellen fest "das ist ganz anders als früher".


    Ich kann irren und Dein Problem ist wirklich anderer Natur... aber in 75 % Prozent der Felle - ich meine natürlich Fälle :) sind bei Doppelpedalen die mir vorgelegt werden die Federn nicht wirklich gleich eingestellt.


    Noch ein Tip: da das Zurückfedern eine sehr unzuverlässige und trügerische Methode ist, würde ich immer auch den Finger-Test empfehlen. Kaum ein Organ ist sensibler und zu differenziertesten Unterscheidungen fähig als die Fingerkuppen bzw. Hände. Mit den Fingerkuppen auf beide Pedale ´drücken. Immer wieder und vergleichen welches noch minimal schwergängiger ist. Das Ausschwingen (das was Dir empfohlen wurde)
    kann nämlich in vielen Fällen völlig anders verlaufen obwohl die Spannung schon IDENTISCH IST. Außerdem nutzt kein Drummer den ich kenne 4 - 8 malige Auschwingzyklen mit der Bassdrum.


    Jetzt kann man entgegen: es spielt auch keiner mit den Händen eine Doppelfußmaschine... aber nochmals: wenn die Hände keinen Unterschied mehr feststellen können, im Sinne von unterschiedlicher Widerstand bzw. "Schwere" der Laufeigenschaften, dann ist man am Idealzustand schon sehr dicht ´dran.
    Give it a try!

    Also ich habe beim ersten Lesen auch eher den Kopf geschüttelt. Aber will das nicht weiter (be)werten. Zumal Fwdrums schon alles wesentliche gesagt hat.


    Bei unaufhaltsamem, beständigem Interesse am Thema Carbon und dessen Verarbeitung (noch dazu, da die Schweiz nicht sooo weit von ihm weg ist) würde ich Dir gerne Kontakt zu Holger empfehlen. Ein ganz netter Bursche, der auch schon längere Zeit selbst Carbontrommeln baut.


    Da kannst Du sicher erste Infos einholen bzw. auch die wichtigsten NO NO´s erfragen.


    http://www.trommelbau-kirn.de

    Hier liegt ein Mißverständnis vor :)


    Die Gratungen, genauergesagt die Fellauflage beim B/B ist nur im Bereich der Birkenlage(n). Bubinga ist auf der Innenseite des Kessels und garnicht von der Fellauflage "tangiert". Die Gratung ist wie von mir beschrieben recht scharf und Makellos.


    Also für die Materialexperten:
    Es ist ein Mischkessel. Die Birkenlagen sind außen und gehen nach Innen in die Bubinga Lagen über. Die Gratung ist makellos (sie ist nur auf Birkenlagen angebracht). Die Bubinga Lagen schließen sich an die Birke an...


    Es ist eigentlich ganz einfach :)


    Ich habe auch beschrieben, dass die Bubinga Verarbeitung gut ist (wortwörtlich). Aber "rustikaler" als die Verarbeitung der Birkenlagen. Noch dazu kenne ich ja auch die reine Birkenversionen des Performer in- und auswendig... von meinem Set und diverser Kollegen. Da ist sie wieder .... die Krux... wenn ich mich bemühe nüchtern und möglichst unvoreingenommen (selbst dann, wenn ich selbst viel Geld ausgegeben habe) Sachverhalte darzustellen, ist immer wieder die "Gefahr", dass jemand seinen Erwerb in Frage gestellt "sieht" und kontert oder Mißverständnisse aufkommen. Warum eigentlich? Finde ich sehr schade. Ich bin sehr bemüht das sachlich und nüchtern zu machen und finde in meinem Post keine Stelle, wo ich die Gratung kritisiert hätte. Weder beim Performer B/B noch beim Bubinga (Maple :-).


    P.S: das Bild zeigt die gute Gratung, den guten Übergang zu Bubinga... aber eben auch die sprödere, rustikalere Oberfläche der Bubinga Lagen.


    Die nächsten 2 Bilder zeigen: den Verlauf der Birkenlagen, die Fellauflage (im Birke-Bereich), dann die Bubinga-Lagen und ihre etwas rustikalere Oberflächenstruktur bzw. Bearbeitung. Dann noch je nach Foto oben oder unten das Chrom des Spannreifens.


    edits: Bild eingefügt und Text präzisiert, damit die Bilder im besten Falle verständlicher werden... und dann spinnt mein Computer... insofern dürfte nun allen beim 8. oder gar 9. Edit angekommen sein... schnief.

    Drumbestseller kritisch beleuchtet:

    Tama Starclassic Performer B/B (22, 10, 12, 14)

    Ein Drumset, das seit der Messe in aller Munde ist und dessen schwierige Verfügbarkeit seit Monaten, insbesondere der lackierten Versionen in ganz Deutschland schon Hinweis darauf sein könnte, dass nicht nur der Verkaufserfolg des New-Superstar von Händlern und Vertrieb gehörig unterschätzt wurde, sondern auch die Nachfrage nach dem neuen Performer B/B.

    Wer mich kennt, weiß dass zu meinen diversen Alltime-Drumfavoriten das Starclassic Performer in lackierter Version mit den Accel-Maßen und 100% Birke-Kesseln zählt(e). Ein Weltklasse-Drumsound einige Jahre erfreulicherweise zum Preis der gehobenen Mittelklasse erhältlich.

    Unglaublich druckvoller Sound mit fulminantem Bassanteil und der für mich bis dato besten Bassdrum der Welt in Sachen Tiefbass. Das 100% Birken Starclassic Performer spielte ich jahrelang und kenne seine Soundcharakteristik "ziemlich" genau :)

    Ich verkaufte mein Set genauso wie 2 neue Export ELX vor längerer Zeit im Zuge einer festen Endorsementzusage (von leider nicht nur mir gegenüber unwahrhaftig und unaufrichtig agierenden Personen einer "europäisch-chinesischen" Drumfirma - dazu später womöglich differenzierte Infos mehr, sollte es wirklich interessieren...).

    Somit war mir seit Monaten klar, diesen Sound "willste wieder..." womöglich sogar noch besser. Mein zweiter Favorit wäre ein Pearl BRX gewesen, dessen Sound ich auch liebe und das immer noch von vielen Drummern zu unrecht völlig unterschätzt wird.

    Im Zusammenhang mit meinem 100% Birke Performer von 2000 welches ich damals als Shellset (ohne snare) aber inklusive der üblichen Tomhalter und Multiklammer für super-günstige 2333.- DM (wirklich DM!) erwarb, mutet der aktuelle Preis des Shellsets + Snare von 1895.- wie eine mittelschwere Katastrophe an.

    Andererseits: es gibt diverse Veränderungen:
    1.) Bassdrum hat jetzt 10 Stimmschrauben (nüchtern betrachtet ein absolut überflüssiges Update, die Performer Bass war in der Birke-Version mit 8 Stimmschrauben eine der am leichtesten zu stimmenden, bzw. soundtechnisch gutmütigsten Kicks die ich je spielte). Da war es selbst für Rookies schwer einen schlechten Sound rauszuholen.

    2.) Tomhalter verbessert. Gefällt mir gut, die Tomhalter können quasi auf einer "Lafette" geführt nach vorne justiert werden. Technisch simpel und doch pragmatisch-gut zu handeln.

    3.) Die Bassdrum hat keine Bohrung mehr, die durch den Kessel geht.
    Kleine Anmerkung, von der riesigen, globigen, länglichen Bassdrum-Rosette, die vor ca. 2 Jahren beim Birken-Performer der 2. Generation von Tama mit viel Hype neu eingeführt wurde und die auch keine Bohrung der Bassdrum mehr benötigte, hat man sich zum Glück schon wieder sang und klanglos verabschiedet und ist wieder zur Rockstar bzw. der alten Performer Rosette zurückgekehrt. Dementes! Hardware-Karussel.

    4.) Die Starclassic-Aufhängung wurde nicht nur hübscher (nun verchromt) und etwas kleiner designt bzw. dimensioniert (das ermöglicht ein wesentliches engeres Zusammengruppieren von Toms - ENDLICH!) sondern gefällt mir im Alltags-Handling wesentlich besser. Schwer zu beschreiben, bei dem ursprünglichen Starcast Mounting-System hatte ich desöfteren Probleme mit doubleflams und anderen "Feinheiten". Eben da die Toms mit dem Starcast wie eine Nußschale bei Windstärke 12 unkontrolliert auf- und ab wippten. Ich hatte dann von Woche zu Woche die "Gummis" immer härter zugedreht (was dem Sustain nicht gerade förderlich war)... und doch blieb das Problem im wesentlichen kaum verändert. Nach jedem Tomschlag wippten die Toms... und bei schnellem 2. Stroke über Finger-Control wußte man nie ob das Tom jetzt 1 Millimeter oder 3 Millimeter vom Stock entfernt ist. Das war suboptimal für das Timing und ist nun kurioserweise garkein Problem mehr. Die Toms sind stabiler in Position... warum auch immer...

    5.) Wesentlichste Veränderung: Das Starclassic Performer B/B hat nun Mischkessel. Einen Birke- und Bubinga-Mix: 4 Lagen Birke, 3 Lagen Bubinga - bei der Bass sind es 5 Lagen Birke, 3 Bubinga). Ich war etwas vorgewarnt durch die diversen Tama Statements "nur wir können Bubinga verarbeiten". Was sicher als positive Assoziationen weckender Marketing-Slogan gedacht war... ließ in mir sofort! negative Assoziationen aufkommen: "Ach Du Schande... das bedeutet dieses Holz ist wahrscheinlich extrem schwer zu verarbeiten". Nichts fürchte ich mehr, als ein Drumset bei dem nicht klar ist, ob die Kessel in Form bleiben, die einzelnen Holzlagen womöglich "wie Blätterteig unter der Gabel aufsplissen" oder die Gratung Toleranzen oder gravierend schneller Abnutzung unterliegt.

    Nun konkret zu dem Set:
    ich wollte in jedem Falle ein lackiertes Set in "flippiger Farbe". Ich habe mich nach langem Zögern gegen Red Sparkle und für Galaxy Blue Lackierung entschieden. Beides waren meine optischen Favoriten. Mein Set ist senstationell gut lackiert. Eine der besten Lackierungen die ich je gesehen habe. Faktisch MAKELLOS!

    Beim Blick in die Kessel dachte ich sofort: das kommt mir bekannt vor. Ich könnte wetten genau dieses dunkle Holz (Bubinga) vor 25 Jahren bei einer Jesus-Grippe plus Figuren aus Afrika gesehen zu haben (ja es ist Weihnachtszeit - sorry :) Die Verarbeitung des Bubinga ist schon gut, aber man sieht sofort, dort wo die Bubinga Lagen enden und an das hellere Birke angrenzen... das Tama ganz offensichtlich um die schwierige Verarbeitung "weiß" :) Die Birkenlagen sind eindeutig sauberer, ebener verarbeitet, als die etwas rustikaler anmutenden Bubinga-Lagen. Gut, solche Verläufe kennt man auch mitunter von Brady oder RMV etc. Es ist offensichtlich, dass es Holzsorten gibt, die etwas spröder sind und nicht wie eine "Wange" glatt und handzahm poliert werden können. Nur um sicherzugehen: kein Grund zur Sorge. Die Verarbeitung ist gut. Aber sie scheint offensichtlich schwieriger zu sein als die Verarbeitung der Birkenlagen. Schwer mit Worten zu beschreiben und auch mit der Digi-Camera erkennt man es nicht so gut wie mit realem Auge. Da frage ich mich schon: muß dann so ein exotisches Holz wirklich sein? Das alte Performer klang doch auch schon verdächtig nach High-End. Warum nun aus Afrika spröde und schwierig zu bearbeitende Materialien um den ganzen Erdball schicken?

    Was auffällt ist, dass die Gratung spitzer geworden zu sein scheint. Ich meine mich aber zu erinnern, dass auch die reine Performer Birkenversion in der 2. Generation schon eine spitzere Gratung hatte. Mein Performer von 2000 (die erste Generation mit reinem Birkenkessel und Accelmaß) hatte eindeutig eine andere, "etwas breitere" Gratung.

    Sorry-Off-Topic: ich persönlich finde es schade das in den letzten Jahren von einigen Firmen/Personen nahezu dogmatisch der Glaubenssatz vertreten wird (vielleicht aufgrund eines gehörigen Maßes an monetärem Eigeninteresse) das alles unter die Fräse gelegt werden muß, bis die Gratung spitz und scharf ist. Als wären spitzere Gratungen prinzipiell besser als breitere/rundere. Das ist natürlich totaler Unsinn und viele rattenscharfe Drumsets (aber mit gerundeter oder breiterer Gratung:-) strafen diese Firmen seit Jahrzehnten Lügen. Natürlich: spitze Gratungen können SUPER-offen, resonant perkussiv oder gar (f)einen paukenartigen Klang zulassen und sind je nach Holzart, Lagenanzahl etc. eine tolle, schönklingende Sache. Aber auch breitere Gratungen können Drums fantastische Sounds entlocken: nämlich bass-stark, druckvoll und mit leicht reduziertem Obertonspektrum (welches subjektiv natürlich wiederum zur Bass-Dominanz beiträgt. Ich freue mich sehr, dass seit 2 Jahren wieder mehrere namhafte Firmen dazu übergehen auch Drumserien mit breiterer Auflage anzubieten und dies auch herauszustellen. Die Ohren sind doch immer die beste Prüf-Instanz. Gut so!


    Die Toms des Starclassic Performer B/B klingen klasse. Sie haben tieffrequente Power (so wie mein altes Performer) aber wirken noch etwas luftiger, befreiter. Schwer zu beschreiben, aber ein in meinen Ohren etwas besserer! Sound. Inwieweit der den Bubinga-Lagen oder der spitzeren Gratung zuzuschreiben ist - vermag ich nicht zu sagen. Ich hätte gerne diesen Bubinga-mix mal mit der breiteren, älteren Performer Gratung gehört.

    Bekanntlich gibt es 2 Drumsounds. Den vor dem Drumset und dem hinter dem Drumset, also so wie wir ers als Drummer hören. Ich checke seit vielen Jahren auch die von mir als genauso wichtig erachtete "dritte Position": nämlich eine annähernde "Overhead-Position". Im Stehen spielen und die Ohren (den Kopf! :) aufs Drumset richten. In dieser Position klingen die Performer B/B Toms nicht nur klasse - sondern überragend. Ich habe niemals zuvor das Gefühl gehabt so sehr einem toll gemischten CD Tom-Sound zu lauschen. Wundervoll!!!

    Die Snare kann ich hier leider nicht vorstellen. Ich möchte sie nämlich unangetastet lassen und (eventuell) verkaufen. Ich kann sie aber logischerweise nur NEU verkaufen wenn sie tatsächlich NEU und ungespielt ist. Sorry, vielleicht kann ein Kollege eine kleine Vorstellung der B/B Snare ergänzend platzieren? Ich favorisiere in den letzten Monaten sowieso das 13" Maß (läßt auch den Beinen etwas mehr Platz bei Double-Pedal), insbesondere die inzwischen ausverkaufte "Thomann-Mapex".

    Nun zur Bass: tja, wie soll ich sagen. Sie klingt gut, toll und schön. Aber ich habe offengestanden Zweifel ob sie auch nur ein Quentchen besser klingt als die überragende Starclassic Performer Birke Bass. Um ganz ehrlich zu sein: ich habe sogar gewisse Zweifel ob die alte Performer Bass nicht mehr tiefrequente!!! Power hatte. Mein Eindruck ist es. Da ich aber an der alten Performer in der Schlußphase das Resofell entfernt hatte und eine klangverbessernde Hardware installiert hatte (geht mir dem neuen Performer nicht mehr, da kein Mittelbohrloch mehr existiert) ist der Vergleich womöglich auch nicht ganz fair.

    Nun zur Kritik: leider weisen beide Bassdrum-Spannreifen Kratzer auf der Innenseite (auch dort wurden Bubinga Schichten aufgebracht) auf. Am einen Spannreifen sind sie eher oberflächlich (ähnlich als habe mal jemand eine Fußmaschine ohne Schoner ´dranmontiert).

    Beim Spannreifen auf Resofell Seite sind die Kratzer aber so tief!!! das es faktisch RISSE in der äußeren Bubinga Lage sind. Das darf bei 1895.- nicht passieren. Da könnte ich ausflippen! Inakzeptabel! Da bringt es mir auch nichts, dass an jeder Trommel der Name des Mitarbeiters der die Verantwortung für die Fertigung und/oder Endkontrolle meines Sets trägt an einem Stück Karton, welches an jeder Trommel hing, aufgedruckt ist. Der Händler hat mir versichert, dass mein Set nagelneu ist (auch mein Eindruck). Nun muß geklärt werden wie schnell Ersatz organisiert werden kann. Tama hat nämlich sonst optisch in Sachen Lackierung bei den Bassdrum Spannreifen nichts anbrennen lassen. Beide Spannreifen haben unterschiedliche Lackierungen um dem Farbverlauf der Bassdrum zu entsprechen. Sehr edel... prinzipiell.

    Nochmal zu den Rissen: Die Verarbeitung der Bubinga Lagen ist bei den Spannreifen prinzipiell gut. Dort wo die Lage diagonal zusammengführt wird, ist nichts zu spüren. Nur eine kleine Linie zu sehen. Eigentlich klasse gemacht... der Rißverlauf ist an ganz anderer! Stelle und wirkt fast so, als sei eine Bubinga Lage "aufgequollen". Das wäre natürlich fatal... aber ich bein KEIN Holzexperte in Sachen Afrika-Hölzer. Ich kann nur hoffen, dass dies kein Bubinga Charakteristikum ist...

    Fazit:
    + rattenscharfe Lackierung
    + ebensolche Gratung (hahaha)
    + fantastische high-class! Tomsounds
    + gute Bassdrum - ich befürchte aber "minimal schwächer als die beste Bass der Erde"... die alte Birken-Performer 22 x 18
    + tolle und für Kenner spürbar verbesserte Hardware (sehr gute Tomaufhängung und Tomhalter)


    - sehr hoher Preis... im Vergleich zu den Shellsets der Birke-Versionen, die mit etwas Suche immer wieder bei vielen Händlern deutlich günstiger zu finden waren. Die jetzigen 1895.- Euro sind trotz intensivster! Suche deutschlandweit preisstabil! (aus juristischen Gründen darf ich keine Absprache unterstellen - würde das sowieso nie tun).
    - Beschädigung am Spannreifen, Bubinga Lage hat Risse!!! :( am anderen Reifen deutliche Kratzer! Darüber bin ich sehr enttäuscht und hoffe nun, dass der renommierte Händler und/oder der dt. Tama-Vertrieb mir zur Seite steht.


    Tips für die Unentschlossenen, die jetzt noch die Stirn runzeln:
    Ein tolles, beeindruckend gut klingendes Set! Aber Drummer, die auf das Geld achten, weil sie sie im Gegensatz zu mir vielleicht auch ab und zu in Urlaub fahren wollen oder Girls mit Gourment-Restaurant-Besuchen verwöhnen wollen (und nicht alles in Drummaterial investieren), können unbeschwert: 700- 800 Euro für guterhaltene gebrauchte Performer Birke Sets ausgeben... das waren nämlich schon Sets die klanglich High-End-Qualität hatten (so ehrlich muß man sein). Für weitere 200 - 300 Euro kann man auch noch eine fantastische Snare auf dem Gebrauchtmarkt finden. Selbst nach deren Erwerb wäre man immer noch fette 900 - 1000.- Euro unter dem aktuellen B/B-Preis. Also noch ordentlich Spielraum für Urlaub(e) oder zum Ausgehen... aber wer will schon ausgehen? :D


    Ich persönlich würde mir das B/B aber jederzeit! wieder kaufen. Intakte, der Preisklasse entsprechende Bassdrumspannreifen vorausgesetzt!


    Freunde, Freunde... bitte, bitte die Bälle flach halten.


    Die Bigdog Fußmaschine hat mit der Iron Cobra nichts zu tun. Über die "Verwandtschaft" :) zu den sehr passablen NEWSOUND Fußmaschinen die schon seit Jahren erhältlich sind, habe ich schon vor langer Zeit im Forum gepostet...

    Nochmals zur IC: bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Man sieht auf den ersten Blick, das zwar versucht wurde Design - und Produktfeatures anzunähern. Aber jedes 2. Bauteil ist anders designed als die Iron Cobra. Das heißt nicht schlechter... aber es ist keine Replik. Auch nicht 70 %


    Der Big Dog Vertrieb in Deutschland erfolgt seit Wochen über einen engagierten, netten Mitarbeiter (aus Mespelbrun) der Intime Percussion LTD. Ich wüßte auch nicht dass er zwischenzeitlich nicht mehr Vertriebsaufgaben für Big Dog übernimmt.

    hahaha... erinnert mich an längst vergangene Zeiten, als ich aus purer Provokation ein extrem offensives und "williges" Pin-Up-Girl auf einem Remo-Fotofell auf der Kick hatte. Unsere Sängerin mochte die nicht.


    Bei manchen Gigs insbesondere diversen angestaubten Wettbewerben mit konservativen Wannabe´s in der Jury hängte ich über die Lady (jene auf der Bassdrum) einfach ein schwarzes Seidentuch. Interessiert doch in 20 Meter Entfernung keinen mehr, ob da ein schwarzes Tuch ´drüber hängt Bei der Bass gibt es ja anhand der vielen Schrauben und Tomhalter viele Möglichkeiten ein Tuch mit 2-3 Knoten zu fixieren. Mit Klebern oder Stickern würde ich mir da keinen Aufwand machen.


    Rock on!

    Zitat

    Wobei ich noch immer nicht weiss wie man das Band anständig montiert


    Schicke mir gerne mal eine PN, was genau das Problem ist. Bei mir ist bei meinen beiden Janus Doppelpedalen Band montiert. Zur Not schicke ich Dir Bilder... OK ?


    Bei mir war das Problem, dass sich die Schrauben nicht lösen ließen. Ichweußte genau wie man das Band montiert, aber bekam die Schrauben nicht ab. Die zerbröselten unter meinem Schraubenzieher! Insofern habe ich das Zeug zum Shop gegeben und eindringlich gebeten das für mich zu tun. Aber nochmals: prinzipiell, wenn!!! man die Schrauben aufbekommt ist die Montage kein Problem mehr.

    Nur zur Klarstellung: das war eine Deiner Fragen!


    Zitat

    gibts für die janus doppelfussmaschine alternative antriebssysteme, zur doppelkette, also band oder feste metallverbindung?


    Und das war meine Antwort:

    Zitat

    Vom Werk aus ist eine Doppelkette vormontiert aber zusätzlich liegt ein leichtes Synthetikband als Alternative bei.


    This is yours:

    Zitat

    Ich denk das kann man auch ein wenig netter ausdrücken, das das pedal so ausgeliefert mit doppelkette ausgeliefert wird weis ich, wie man aus meiner frage logischereweise entnehmen kann


    And this is my reaction now :D
    Aber das mit dem Synthetikband nicht. Darum habe ich das doch geschrieben. Viele sehen die Produktabbildungen in Prospekten oder im Web. Da sieht man in 99% der Fälle die Doppelkette. Viele Drummer wissen weder etwas vom beiligenden Band, noch der anderen Übersetzung.


    Die Beschwerde in Bezug auf den Tonfall kann ich nicht verstehen. Auch den Smilie hast Du offensichtlich überlesen.... so wie manches andere auch... schade!

    Ich bin mir nicht ganz sicher... ich mein(t)e früher einen klitze-kleinen Detailunterschied zu sehen.... und zwar was die "Abrundung" angeht. Also wenn man z.B. auf der snare einen Rimclick (Cross-Stick) spielt bzw. von oben auf den Spannreifen schaut... da wirkt der "Formverlauf" minimalst anders beim Super-Hoop 2. Es wirkte auf mich als wäre der Super Hoop 2 minimal "breiter" oder "anders abgerundet" im Formverlauf als andere 2,3 Reifen. Aber ganz ehrlich: das kann auch Einbildung sein.

    Zitat

    Hm, versuch doch mal, wenn du ohnehin nur bassdrum triggerst, das modul mit nur einem kabel (mono) anzuschließen. Bei mir funktioniert alles einwandfrei, wobei ich die Preview-Taste eigentlich nie benutze sondern immer direkt über die bassdrum die Lautstärke angleiche.


    Super Nille! Das wäre mein Tip No.2, nachdem wir die Sache mit dem Gain nun amtlich haben.


    Marci, mache nun folgendes: setze Dich ans Drumset und trete in die Kick. Laß´ einen Bandkollegen den Gain-Regler so einpegeln wie es die Bedienungsanleitung eures Gerätes empfiehlt. In aller Regel sollte sie nicht allzu Hell oder gar dauerhaft aufleuchten. Bei sehr percussiven Signalen (z.B. Schlagzeugsounds) ist es eigentlich nicht sooo tragisch wenn sie alle "Schaltjahre"mal ganz kurz aufleuchtet.... nur sie sollte das selten tun und sofort erlöschen... also keine! rote Dauerbeleuchtung Marke "Rotlichtviertel" oder "Bahnhofskino letzte Sitzbank".


    Wichtig ist bei diesem Check: trete mehrfach! ´rein. Nehmt Euch da ruhig ein paar Minuten Zeit ohne Hektik. Das lohnt sich. Denn entsprechend Deiner durchschnittlichen Schlagintensität muß ein Gain-Level eingestellt werden. Alles wäre nämlich sinnlos, wenn Du bei Bandproben plötzlich mit viel mehr Power reintrittst. Am besten macht ihr diese Anpassung während Du mit mehreren anderen Musikern spielst... eben damit es realistisch wird.



    Was ich mir allerdings auch noch vorstellen kann:
    Das Dein Trigger-Sensitivity Level (keine Ahnung mehr wie das im letzten Jahrtausend bei Alesis hieß) also die Empfindlichkeit bei Deinem DM5 zu gering eingestellt ist. Dies könnte erklären, warum es Euch bei "Schwarzenegger-Hämmern" auf Preview die Röcke hochhebt, während bei Deinem regulären Drumming alles viel zu leise ist (obwohl am Mischer und den Endstufen alles aufgerissen ist: das ist nämlich nicht normal und hat wiederum noch:-) nichts mit der Qualität Eurer Anlage zu tun, sondern zunächst falscher Pegelanpassung... und sei es nur die Trigger-Sensitity).


    Insofern mein Vorschlag: erst die Trigger-Sensitivity überprüfen und gegebenenfalls anheben... und danach die Gain-Einpegelung unbedingt zusammen mit Bandkollegen vornehmen.


    Go for it!


    P.S: wie schlecht eure Anlage wirklich ist, kriegen wir später ´raus. Aber zunächst haben Deine Probleme (noch) nichts mit der Güte der Anlage zu tun, sondern mit mangelnder Erfahrung. Das wird schon!


    Und bitte nochmal mit einem Bandkollegen sprechen: beziehen sich die LED´s wirklich auf das Gain-Signal oder sind es Pegelanzeigen des Masterfaders. Dat´ is ein nicht unwesentlicher Unterschied. Nicht das wir hier aneinander vorbei reden.

    Zitat

    Da ich aber mit der Lautstärke von den Anderen mithalten muss, und die Bassdrum schön laut sein soll, muss ich alles voll aufdrehen( Mischpult, Modul, Endstufe), aber der Sound ist sehr schlecht. Wenn ich auf den Preview-Knopf etwas fester drücke, gibt es einen riesen Knall, als würden die Lautsprecher zerfetzen.


    Ich finde das klingt verdächtig! Der Preview Knopf ist bei Alesis D4 und auch DM5 meiner Erinnerung nach (ist sehr lange her...) wirklich anschlagdynamisch.


    Will heißen, wenn Du soft ´draufdrückst und aufgrund des soften Druckes= leises Signal (wenig Output) alles andere "aufreißt" (Gain, Mischerkanal-Fader, Mastervolume-Fader etc. etc.) nur um dann in der nächsten Runde heftig plötzlich fest auf die Alesis Preview Taste ´draufzuhauen... da würde es mich nicht wundern, wenn der Mischer ein total übersteuertes Signal ausgibt - übrigens auch bei einer High-End Anlage.


    Hat Euer Mischer eine Signalanzeige im Idealfall für das Eingangssignal? Sehr häufig (also bei vielen Mischpulten) findet sich eine LED neben oder über dem Gainregler?


    Mach bitte mal folgendes: laß´ alles so eingestellt wie es jetzt ist. Platziere einen Bandkollegen vor den Mischer, er soll diese Eingangs-LED im Auge behalten. Also die Led (oder die 2) über den Kanalzügen die für Dein am Mischer ankommendes Trigger-Drumsignal verantwortlich sind. Nun hämmerst Du mal heftig mit Druck! auf den Preview-Knopf wie von Dir beschrieben. Ich habe die Befürchtung, dass die rote LED nun aufleuchtet!


    Alles weitere sehen wir dann... aber teste bitte erst mal das. Ich befürchte nämlich Du/ihr habt ganz wenig Erfahrung mit Mischern - insbesondere der korrekten Pegelanpassung. Das ist nicht weiter schlimm- nur sollten wir das Problem erstmal eingrenzen. Wenn meine Annahme falsch ist (gut möglich) stehen andere Optionen an.

    Es gibt zig threads zum (J)Anus Pedal. Dieses wird schon mit 2 Übersetzungen geliefert. Eine ist logischerweise vormontiert die andere kann man nach umständlichem Ausbau der vormontierten, anbringen.


    Vom Werk aus ist eine Doppelkette vormontiert aber zusätzlich liegt ein leichtes Synthetikband als Alternative bei.


    Also prinzipiell in Sachen Ausstattung garnicht übel... die bitteren Erfahrungen mit diesem Pedal entnimmst Du einem anderen Thread... wenn Du diesmal wirklich suchst! ;)

    http://cgi.ebay.de/Original-Wo…yZ622QQrdZ1QQcmdZViewItem


    Ein gehöriges Maß an Selbstironie (siehe 1. Photo unter dem Link) hat noch keinem geschadet. Klasse!


    Wenn sich ein Ebay-Anbieter allerdings unter der Kontaktadresse "Transportschaden..." per e-mail erreichen läßt... dann kennt entweder der Humor keinerlei Grenzen mehr... oder die eigene E-Mail-Namensgebung ist "autoagressive Rufschädigung".


    Seltsam, unergründlich und doch unterhaltsam. Enjoy!

    Zitat

    besorg dir Teppich (Hab für meinen 3 x 4m 9 EUR bezahlt, und hab daraus 2 gemacht... 1 für Proberaum, 1 für Gigs) und Wolldecken, und leg den Raum aus und häng die Wolldecken auf. Damit ist die Reflexion des kahlen Bodens und der vermeidlich kahlen Wände eingedämmt. Das sollte bereits ein riesen Sprung vorwärts sein.


    Das dürfte akustisch schon einiges Verbessern. Aber gerade bei obigem Material Schimmelbildung im Auge behalten (bzw. richtig Lüften etc.) damit es kein böses "Erwachen" gibt.