Aufnahmemedium und Mischer:
Tascam SX-1 Workstation:
Latenzfreie!
16 Spur-Aufnahme inklusive motorisierten Fadern (und vielen anderen Dingen, die kein Schwein braucht...)
Datenformat (meistens :D): 44,1 KHZ/ 24-Bit (wavefiles)
Der Mikro-Fundus besteht aus:
1 x EV RE 20 dynamisches Mikro
2 x AKG C4000 Großmembran-Kondensator
3 x Sennheiser MD 421 (der alte Tomstandard... muß man nicht haben) dynamische Mikros
7 x AKG 440 dynamische Mikros
2 x Rhode NT-2 Großmembran-Kondensator
3 x Audio Technica SV4035 Großmembran-Kondensator
1 x Sennheiser E-609 dynamisches Mikro
1 x AKG 3500 dynamisches Mikro
1 x Audio Technica 4040 Großmembran-Kondensator
Konkrete Einsatzzwecke:
Bassdrum: EV RE-20
Snaredrum:
Gegenwärtig mit 2 Mikes parallel: Sennheiser E-609 und AKG 440
(alternativ manchmal mit AKG C4000 oder dem dynamischen Mikro: AKG 3500)
Toms: 3 x Audio Technica SV4035 Großmembran-Kondensatormikros oder alternativ Sennheiser MD 421 (in jüngster Zeit öfters die AKG 440... da sie kurioserweise deutlich weniger Einstreuung aufweisen)
Overhead: 2 x Rhode NT-2, Großmembran-Kondensatormikros
Hihat: AKG C4000 Großmembran-Kondensatormikro
Ride: Audio Technica 4040 oder auch mal das AKG C4000
Raumanteil: 2 x Sennheiser MD421 (oder Alternativ AKG 440)
Alternativ stehen für Aufnahmen noch ein kleines Soundcraftmischpult und ein Roland VS1680 zur Verfügung. Dessen Soundaufzeichnungsqualität zwar ganz passabel, aufgrund der schlechten Mikrofonvorverstärker (wie meistens in dieser Kompaktbauweise) aber nicht wirklich gut ist 
Dann fliegen noch DBX Compressoren, das ein oder andere Effektgerät, noch der kleine Roland VS880 Harddiscrekroder und diverse Festplatten´rum. Aber nix wirklich erwähnenswertes. Und vor allen Dingen alles deutlich mieser im Sound als die Tascam-Lösung oben.
Softwaretechnisch kommt nur die Tascam interne Software zum Einsatz. Die ist nicht wirklich gut aber weitestgehend absturzsicher. Streng genommen ist sie wahnsinnig unflexibel in Bezug auf die Einbindung von Plug-ins... die prinzipiell unmöglich ist, da Tascam den Support zurückgefahren hat und die SX-1 BEOS als Betriebssystem nutzt. Aber durch die Möglichkeit mit der SX-1 sowohl MAC als auch PC-kompatible Files aufzuzeichnen und auf CD oder Festplatte zu bringen, kann man zur Not alles weitere an einem PC oder Mac machen.... wenn man es will. Ich will gegenwärtig nicht.
Zur Geschichte: die Tascam SX1- war audiotechnisch mit das beste was TEAC bzw. Tascam je gebaut hat und hat nichts mit den anderen auf dem Markt befindlichen Workstations zu tun. Ich kenne fast alle, egal ob Fostex, Roland, Yamaha etc.
Aber die SX-1 war auch einer der größten Flops der Teac/Tascam-Geschichte. 2 Jahre Entwicklungszeit und Kosten ohne Ende standen einer immer kleiner werdenden Käuferschicht gegenüber, die längst auf PC´s umgesattelt war. Die Anzahl der tatsächlich verkauften Maschinen ist sehr gering.
Der Einführungspreis im Jahre 2001/2002 von bescheidenen 12.000 Euro (das Gerät sollte als professionelles All-In-One Recording-Tool für "B" und "C"-Studioräume Verwendung finden) ging völlig an der Markteintwicklung und dem was potentielle Käufer bereit waren auszugeben, vorbei. Ich wollte die Kiste seit Marktstart immer haben - aber nicht zu diesem Preis. Ich wartete und wartete und schlug dann bei lachhaften 2999.- Euro zu. Zu diesem Preis hatte ich 4-5 Jahre vorher den Roland VS1680 erworben. Was ein Unterschied in Sachen Preis/Leistung.
Nach dem Gesichtsverlust von Tascam und dem Eingestehen, dass das Gerät in Sachen Marktakzeptanz eine Totgeburt war, wurde die Produktion vo 1 1/2 Jahren eingestellt. Es hat sich seit jener Zeit eine kleine "DIE-HARD-Community" im Web gebildet. Tatsächlich gibt es die ein oder andere internationale TOP-Produktion die ohne jedes 3.-Gerät tatsächlich nur auf der SX-1 vom Recorden bis zum Endmix erstellt wurde. Das freut uns (die Community) und belegt, das audiotechnisch Tascam bei der SX-1 vieles richtig gemacht hat... "nur" hahaha die Marktbedarfsanalyse war wohl von Schildbürgern durchgeführt worden... und deswegen ist sie schon jetzt Geschichte und wird nicht mehr hergestellt und ganz sicher! nie wieder aufgelegt.
Wer sich etwas mit Teac/Tascam auskennt wird allerdings entdecken, dass sich einzelne Features und Produktinnovationen der SX-1 bis in die neusten/ ganz aktuellen Gerätegenerationen von Tascam hinübergerettet haben. Insofern war die Entwicklungszeit bzw. das "verbrannte" Budget wohl doch nicht ganz vergebens... 
edits... hatte vieles vergessen