Beiträge von Drumstudio1

    @ Chilli


    Da hättste´auch mich fragen können - da sind die Antworten manchmal zumindest etwas konkreter :D


    Die Hardware kommt eigentlich... hust... sorry... nicht von einem allzu namhaften Unternehmen, kicher... sondern von...


    Xian.Qing aus Tianjin, China. Für mit Messer und Gabel "Verschnabulierer" etwas einfacher/internationaler als "Tian Jin" oder "SUNRISE Tian JIN" bezeichnet.


    Tja, der Namensgebungsphantasie sind offensichtlich keine Grenzen gesetzt :]


    Das ist eigentlich jedem Branchenkenner bekannt - und garkein Geheimnis-, eben da sie sehr günstig sind und recht frech und quirlig kopieren :)


    P.S: Bitte weitere Geschäfte posten, wenn jemand erfährt, wer die Sets antestbar hat.

    Die 800.000 waren auch mehr als Joke zu verstehen. Es war die erste Zahl, die mir einfiel um aufzuzeigen, das mit Geld industriell nahezu alles machbar ist ;)


    Jetzt wäre nur noch zu klären, ob die Kessel der neuen Firma Kirchhoff irgendetwas mit den Restbeständen eines ehemaligen E-Drum Zubehör-Anbieters (angeblich eine Garage voll mit Acrylkesseln, aber nix über 20"), die er vielen zum Kauf anbot, zu tun hat? Oder wo sind die jetzt hin?


    Ist aber eigentlich auch egal.


    Hauptsache Acryl-Drums sind endlich mal günstig(er) auf dem Markt zu haben.


    Ich freue mich jedenfalls darauf.

    Zum vorletzten Post eine Anmerkung:
    Sorry... nein. Die Aussage der wenigen Anbieter der Industrie die Nahtlos-Kessel fertigen, die ich persönlich kenne war bis im Jahre 2003/2004 noch die Aussage 22" geht nicht nahtlos. Das dies in aller Regel "Umsetzbarkeit in Relation zu den Kosten"-Gründe sind, ist natürlich klar. Wenn ich denen 800.000 Euro gebe, machen sie es vielleicht :)


    Eben da die chemische Industrie vorrangig tausendfach-gefragte
    industrielle Produkte herstellt. Die kleinen Nebenaufträge von Drumherstellern für Minimal-Stückzahlen! egal ob in den siebzigern oder heute veranlassen die (noch) nicht neue Maße, Maschinen oder Fertigungsabläufe auf 22" umzurüsten


    Ich hatte doch vorne schon erwähnt das ich Sonor in Acryl sogar mit 24" Bass schon in den frühen achtzigern kannte. Die waren aber eben NICHT nahtlos.


    Aber versteifen wir uns bitte nicht auf das Attribut "nahtlos". Ich wollte nur die technischen Möglichkeiten der Hersteller aufzeigen. Die industrielle Fertigung sieht diese riesen Maße nahtlos nicht vor. Länge ist kein Problem. Ich konnte Octobans in gigantischer Länge "von hier bis Sao Paulo" bestellen, wenn ich gewollt hätte. Aber 22" war nahtlos als DURCHMESSER nicht möglich.


    Wie gesagt, wenn jemand tatsächlich einen Hersteller kennt der das 2006 nahtlos kann und will! (was ja denkbar wäre) dann postet es.


    Man kann ja auch Acryl Drums mit Naht spielen. Wer weiß ob irgendein Schwein den Unterschied überhaupt hört... vielleicht nicht mal meßtechnisch nachweisbar. Prinzipiell ging es bei nahtlos mal um die Haltbarkeit... also die Angst ein Kessel der geklebt ist könnte seine Form verlieren oder gar aufplatzen. Ich denke das ist heutzutage ohnhin kein Problem mehr.
    [SIZE=7]
    edits... es ist zu spät am Abend[/SIZE]

    Anthrax


    Alles Roger, verstehe... ich wollte nur sichergehen.


    Pinstripe

    Zitat

    was ist nun das besondere an Acryl-Sets? Nur die Optik und/oder das sie nass werden dürfen :) ?


    Sag doch mal bitte...


    Das ist irre schwer zu beantworten... und schon garnicht knapp. Das liegt daran, dass es so viele Acryl-Sets gab... mit allen möglichen Kesselspezifikationen.


    Zunächst vielleicht ein sehr persönlicher Hinweis. In den ganz frühen achtzigern liess ich bei Röhm Acryl-Drums bauen. Kesselpreis 5- 10 DM. Das glaubt mir heute keiner mehr... ist aber ohnehin nicht von Belang. Es war so, auch etwas begünstigt durch gewisse Kontakte.


    Initialzündung war folgender Umstand: ich war von einem jahrelang gespielten Drumset bei (m)einem Drumlehrer (ein Sonor in "Rauchglas-Acryl"-Optik) total begeistert. Er hatte 24", 13", 14" sowie 16" und 18". Das Teil klang super und überhaupt nicht kalt und steril, wie damals viele "Fachblätter" Acryl-Drums als pauschal-Vorurteil unterstellten.


    Als ich meine Kessel fertigen liess machte ich aber mehrere konzeptionelle Fehler an denen ich heute noch knabbere X(


    Der erste war, dass ich mit 19 oder 20 Jahren von Kesselgratungen keine Ahnung hatte. Also entschieden "wir" uns für eine gerundete. Das Fell hatte folglich viel zu viel Auflage am Kessel. Der Kessel war zwar wirklich schön unterdimensioniert (schwimmende Fellauflage war mir damals bekannt... eben da sie mein allererstes Luxor-Drumkit noch nicht hatte und ich leidvoll wußte wie übel es ist, wenn man ein Fell mit Gewalt auf den Kessel pressen muß) aber die Gratung!!! Was bei manchen Tomkesseln aus Holz Sinn machen kann (nämlich nicht per se Spitz zu graten) um einen etwas bassigeren Ton zu erzielen war bei meinen Acryl-Kesseln fatal, da sie auch eine sehr dicken "Durchmesser" bzw. eine immense Wanddicke hatten. Dazu hatte man mir aus Angst vor Rissen geraten. Ich weiß nicht mehr wie viel aber möglicherweiser 8 mm + X. Die Folge war die Concert-Toms und Octobans die ich bauen liess klangen sehr perkussiv, kühl und tot. Also das was die Gazetten damals auch mehrfach schrieben.


    Hinzu kam, das meine Kessel alle nach einigen Monaten Haarrisse bekamen.


    Was noch wichtig ist: schon damals about 1984/85 waren nahtlose Acrylkessel bei den wenigen Acryl-Herstellern der chemischen Industrie-Standard. Auch meine waren nahtlos gezogen. Das ist schon lange nix besonderes mehr... ich weiß natürlich dass es bis heute Drumfirmen gibt, die noch "verklebte" verbauen... aber nochmals damals konnte man schon Hersteller finden.


    Das einzige Problem waren Bassdrums. 20" oder gar 22" waren unmöglich nahtlos herzustellen. Meines Wissens 22" bis heute. Dies ist auch der ganz profane Grund, weshalb sie offensichtlich bis heute keiner bzw. kaum einer anbietet, respektive anbieten kann.


    Anyway... meine Bauten waren unbefriedigend... nahtlose Kessel mit Haarrissen und kühlem Sound... viel zu hoher Wandstärke die in Zusammenhang mit unzureichender Gratung jegliches resonieren killten. Außerdem hatte ich aus Kostengründen nur Concerttoms gebaut. Hatte also resonantere Sounds von vorneherein stark eingeschränkt. Ich liess die Sache auf sich beruhen... hatte aber über Jahre immer wieder Kontakt zu Personen, die selbst ähnliches in Deutschland gemacht hatten, denn die tolle Optik von Acryldrums und das kuriose, fast gänzliche Verschwinden auf dem Mainstream-Markt beschäftigte mich unaufhörlich. Interessanterweiser hatten alle die selbst wie ich auf die Idee der eigenen Fertigung kamen mit dem Haarriss-Problem zu kämpfen- welches Wahan ja mit seiner Idee des temperieren bzw. "speziellen" Granulats (hust...) ausgeschaltet zu haben scheint/glaubt. Hoffentlich.


    Wenn man die neueren Ansätze von Wahan und auch Sonor und anderen betrachtet sind aber mindestens 2 tolle Ideen verwirklicht... die man nicht hoch genug einschätzen kann.


    1.) sie setzen auf sehr dünne Kessel!
    2.) recht spitze Gratung.


    So war ich insbesondere vom 10" und 12" Tomsound der Wahan Drums vor 2 Jahren auf der Messe wirklich begeistert! Toller, resonanter Sound, fantastische akustische Interaktion zwischen Schlag und Resofell, die über den alten Drummerspruch "eben gut gestimmt" weit! hinausgingen. Die Toms die ich vor 2 Jahren hörte, hätten in Sachen Sound auch mit recht hochklassigen Wooddrums mithalten können. Natürlich, sie klangen anders (dazu unten mehr) aber KEINESFALLS SCHLECHTER.


    Lange Rede kurzer Sinn. Man findet Acryl-Drums die hart, perkussiv und kalt klingen. Man findet aber eben auch Acryl-Drums die perkussiv, druckvoll und fast schon "fett" klingen können. Dies liegt insbesondere in den Kesseleigenschaften und/oder Herstellungsverfahren begründet.


    Bei allen Acryl-Drums die ich persönlich bislang hörte, konnte ich aber keinen offensichtlichen Lautstärke-Gewinn feststellen. Perkussiver bedeutet ja nicht per se lauter. Und Lautheit ist ohnhin kein Klangqualitäts-Attribut... Firmen die verstärkt die "Lautheit herausstellen" sind für mich ohnehin eher ein Fall für den lokalen Schützenverein oder assoziierte Stammtische :D.


    Gemeinsam ist allen (den genialen wie den miesen, kalten) Acrylsets bei sehr pedantischem, analytischen, überkritischem Hinhören ein gewisser stärkerer synthetik-Soundanteil. Dies bitte nicht abwertend verstehen. Das 11. Gebot sagt ja nicht das Holz oder "natürlich" besser klingen muß. Es wirkt ein klein wenig, als würde der Fellanteil mehr den Sound prägen als bei einem wertigen Holzkessel. Wiederum - das muß kein Nachteil sein - nur erwähnen muß man es der Ehrlichkeit halber.


    edits... hoffentlich etwas logischer strukturiert ???

    Zitat

    Schön abgemischt, super Raum, da kommt ja alles zusammen hehe.


    April, April...


    Ich habe das Ding nur einmal gesehen. Der Sound war interessant. Eben so, wenn man ein Drumset weitestgehend unabgemikt und folglich weitestgehend unabgemischt in einen Raum mit nackten (Stein oder Beton?)Wänden stellt. Ich mag solche Sounds. Habe selbst so einen Raum "um mein Drumset bauen lassen". Aber: da macht den Sound zu 75 % der Raum... und nicht mehr das Kit bzw. dessen Kesselmaterial oder Felle. Eben weil gewisse Klanganteile durch die vielen Reflektionen sich massiv kummulieren bzw. der Reflektionsanteil des Halles Drums aber auch Becken subjektiv in Sachen Sustain verlängert und manchmal je nach Hörerperspektive extrem "AUF-FETTET".


    Wie gesagt ich mag das... aber in Sachen Sound-Demonstration in Bezug auf die realen Klanganteile eines Drumkits ist dies, das falscheste was man tun kann. Ich bin mir sicher, wenn es mit dieser Drummarke aufwärts geht (was ich mir von Herzen wünsche, da ich Acryl sehr mag und wirklich mal auf günstige Preise hoffe), wird dieses Video ersetzt werden.


    Noch ein Statement zu einem der Vorredner: Acryl ist per se KEINESFALLS lauter als Holz. Das es im Video so "bollert" ;) liegt größtenteils an der Raumakustik.


    Wer nun noch immer Zweifel hat wer recht hat :D kann beim Anhören und Betrachten des Videos mal seine Wahrnehmung in vielen Schritten fokussieren:


    1.) Auf die Bass... achtet darauf wie lange ihr den Attack hört (also das Patsch wenn der Schlegel das Fell trifft) und das was danach kommt. Das danach ist deutlich hörbar keine Kesselresonanz sondern eindeutig hörbar der Raumanteil. Klingt fast wie ein Ambience-Room-Preset von Boss/Roland. Ist es nicht - weiß ich - aber der Raum läßt es so klingen.


    2.) Wahrnehmung auf das Ride-Becken und/oder Hihat richten. Selbst bei Ihnen hört man sehr deutlich den Raumanteil bzw. die "Klangverlängerung" nach dem Ping bzw. Stockanschlag...


    Insofern hat sich das Video für uns schon gelohnt, da wir alle so ein bisschen "Gehörschulung" damit betreiben können.

    edits...Rechtschreibfehler raus.

    Nochmals.... bitte wie der Kollege vorher schon richtig anmerkte:


    Klarstellen von welchem Set ihr redet.


    Über Plattitüden wie "Mercedes ist immer besser als BMW" waren wir hier schon lange hinaus.


    Also, diejenigen die wirklich konkret D-Drum Akustik-Sets getestet haben sollten auch versuchen das Set annähernd zu beschreiben. Die Burschen von D-Drum bieten doch verschiedene Serien an.


    Es wird sonst wirklich ein recht übler "Boulevard-Thread" und das muß nicht sein, da viele (ich auch) den schon lange angekündigten D-Drum-Akustik-Marktstart in Europa prinzipiell sehr interessiert entgegensehen.

    Mein altes Minidrumkit war das erste Drumset überhaupt was Gerd Stegner im Kundenauftrag baute. Es hatte die dünnsten Maple-Kessel die Keller damals liefern konnte - ohne Verstärkungsringe. Ich wollte das so, da jede weitere Holzlage den Kesselpreis spürbar erhöht hätte.


    Die Kesselqualität war verarbeitungstechnisch makellos. Total dünne Kessel, aber super exakt rund und ohne sichtbare Bearbeitungspuren! Die dünnsten die ich je bei einem Drumset hatte.


    Das von 00Schneider angeführte Argument "Keller ungleich Keller" finde ich mit Verlaub (bei aller stetigen Sympathie für den Kollegen) etwas unfair oder mißverständlich.


    DENN: dieses Argument müßte man bei JEDER Drumfirma anführen. Glaubt jemand im ernst, Sonor würde einzelne Holzlagen handselektieren. Oder irgendein anderer Hersteller. Das wird allenfalls ab und zu bei ganz wenigen Außenlagen z.B. für Birds Eye Maple oder sonstige "Gourmet-Außenfinishes" mal gemacht. Alles andere wäre viel zu aufwendig und zeitraubend - und würde mit viel zu viel Ausschuß einhergehen.


    Selbst wenn man beim Einkauf Holzchargen prüft (auch hier haben wir alle KEINE AHNUNG in welchem Umfang das die einkaufenden Drumhersteller tun, abseits von ihrem Marketing-Hype-Geblubber), kann trotzdem immer wieder auch mal ein Ausreißer darunter sein. Ich bin mir recht sicher, dass Selektion stattfindet, aber in vielen Fällen eher oberflächlich bzw. stichprobenartig bzw. mitunter auch "rückwirkend". Ich weiß von konkreten Fällen, wo Holzlieferanten erst dann gewechselt oder ermahnt wurden bessere Hölzer zu liefern, als die ersten Chargen schon verbaut und verkauft waren.


    Warum man ausgerechnet der Firma Keller "unterstellt" :D, nicht in der Lage zu sein, konstante Qualität zu liefern finde ich offengestanden etwas irreführend und muß für Rookies die von unserer Diskussion nur Bruchteile verstehen, fast wie Rufschädigung daherkommen.


    Alle, die mehrere Drumsets von der selben Firma und Serie besitzen bzw. mal besessen haben, wissen das identische Kessel manchmal trotz gleicher Stimmung und Befellung HÖRBAR! verschieden klingen können... Ob daran Toleranzen im Holz oder der Verarbeitung oder Abweichungen während des Zusammenführens der einzelnen Holzlagen bei der Fertigung der Kessel verantwortlich sind, könnern wir als Drummer leider nicht erurieren. Ich behaupte noch frecher: auch die Drumhersteller selbst nicht!

    Ja, die Kesselhardware trägt eindeutig Fernost-Züge. Das muß per se keine Abwertung bedeuten... hat u.a. bei vielen Anbietern natürlich Kostengründe aber das Selbstentwickeln erfordert noch mehr als das sehr viel Engineering-Power. Viele kleinere Drumbauer aber auch mittelgroße Drumfirmen überlegen sich dreimal, ob sie wirklich eigene Hoops, Stimmböckchen, Tomhalter, Basssdrumklauen, Bassdrumspurs, Tomrosetten etc. etc. designen sollen und womöglich noch ein eigenes "Galvanisierungsbad einlaufen lassen." :D


    Wollte man all diese Parts selbst designen und fertigen, da gehen locker Monate und Jahre ins Land, dazu benötigt man auch einen Werkzeug-Park, den die wenigsten unterhalten wollen. Schöner ist es natürlich, wenn alles selbstdesigned und gefertigt ist...


    Dazu kommt, das gerade in den letzten Jahren mehrere Firmen sowohl in China als auch Taiwan immer mehr Detailvarianten von wichtigen Hardwareparts und Fittings anbieten... und auch in deutlicher Konkurrenz zueinander stehen mit der Folge das man als Einkäufer auswählen kann... bzw. je nach Stückzahl auch mal eine Designveränderung vornehmen lassen bzw. in Auftrag geben kann.


    Selbst die Bassdrumspurs dieser Sets (die den Tama Starclassic-Spurs optisch zum verwechseln ähneln) werden seit 2 Jahren von 2-3 Fernostfirmen ganz frech kopiert/hergestellt.

    Über das was Pearl macht bzw. nicht macht könnte man ein "Panoptikum der Lachnummern" und Widersprüche zusammenstellen.


    Fakt ist sie können alles... nur wollen sie nicht immer... bzw. einzelne Mitarbeiter antworten vorschnell "geht nicht."


    Wenn es Dir wirklich so wichtig ist, würde ich Dir empfehlen Dir Schützenhilfe bei einem netten Pearl Manager zu holen.


    Ein toller Trommler und erschreckend! kompetenter Pearl-Kenner ist der Pearl Product Manager für die USA Gene Okamoto. Ihm wagt in der Pearl Family keiner zu widersprechen. Ich hatte ihn auf mehreren Messen schon beobachten dürfen und 2006 in Frankfurt endlich mal Kontakt geknüpft und ein längeres, sehr nettes und informatives Gespräch geführt.


    Er kennt die Möglichkeiten aller Pearl Produktionsstätten gerade in Bezug auf die verschiedenen Serien 100% genau und in aller Regel besser als die meisten Productmanager für Pearl in Europa. Ich selbst wurde in einem ganz konkreten Fall Zeuge wo der Wunsch nach einer sehr aufwendigen Spezialanfertigung an ihn herangetragen wurde von einem stinknormalen Endkunden (keinem Endorser) und ein hier besser ungenannter auch nicht unbedeutender Pearl-Mitarbeiter aus Holland lapidar sagte "das können wir nicht" Okamoto ihm prompt einen deutlichen Blick zuwarf und sagte "we can and we will do it" und ihm dezidiert erklärte wie Pearl und mit welchen Materialvorräten diese Customanfertigung machen wird, bis der Mann from the Netherlands sagte "ok, in this case we´ll do it".


    Voraussetzung wäre natürlich, dass Du in der Lage bist einen ernstzunehmenden, seriösen! Text für eine E-mail in englisch zu formulieren.

    Tama Acryldrums gab es immer wieder... in der Hoshino History faktisch eigentlich sehr oft.


    Allerdings auf 2 Ebenen...
    1.) offizielle Serien (z.B. in den Siebzigern Royalstar als Acrylversion etc.)
    2.) offizielle Endorser-Kits und Acrylsets als Sonderanfertigung auf Kundenwunsch (entsprechende monetäre Power vorausgesetzt)


    Gerade von Tama Acryl-Sets in der Endorservariante existieren viele Konzert-Videos, und MTV-Videoclips der späten achziger und frühen neunziger die in der halben Welt über den Äther gingen z.B. "Megadeth", "Triumph" etc. etc.

    Wenn das Foto - so wie es hier gepostet ist - die tatsächlichen Helligkeitsunterschiede korrekt abbildet, würde ich das Tom offengestanden zurückgeben.


    Es ist kein kleiner Unterschied sondern faktisch EINE ANDERE FARBE.


    Kleine Unterschiede sind auch bei Markenfirmen möglich. Aber wie gesagt, der Unterschied ist NICHT KLEIN und in meinen Augen inakzeptabel.

    Die meisten Doppler-Drums entstammen der Firma Peace.


    Letztere bietet in ihren zwei besseren Drumserien "Paragon" und "DNA" in Sachen Drumkessel recht passable Qualität und ist deutlich besser als das was die meisten von uns jahrelang mit der Firma Peace in Zusammenhang brachten. Peace arbeitet offensichtlich seit 2 Jahren massiv an der Aufwertung/Verbesserung seines Programms... und dem Überwinden des sehr schlechten Rufes, den sie früher hatten.


    Nun zum Bild: trotz 9-lagiger Ahornkessel der Paragon-Serie (einen Ableger davon zeigt das Bild) ist mir unbegreiflich wie jemand auf 6000 Euro kommen kann. Ein utopischer Preis der auch bei Peace für Erstaunen (oder sollte ich sagen "blankes Entsetzen") sorgen dürfte... und der den absoluten Cash-Rekord in Sachen Taiwan-Fertigung aufstellt.


    Streng genommen muß ein Druckfehler vorliegen... anders ist mir das bei ungetrübtem Bewußtsein nicht erklärlich. Über den Anbieter noch Worte zu verlieren... nur soviel, ich schließe mich der Mehrheit der Kollegen in der deutlichen Einschätzung an.


    edit... die liebe Rechtschreibung...