Beiträge von Drumstudio1

    Das ist wirklich wieder Fotopreis verdächtig. Kennt jemand noch das "Dalli-Klick-Spiel" vom genialen aber viel zu früh verstorbenen Hans Rosenthal?


    Mit diesem Bild hättest Du das Kandidatenteam (so wie uns) zum Wahnsinn getrieben.


    Ich kann nix erkennen. Ich dachte einen Sekundenbruchteil in einem speziellen Betrachtungswinkel ein "m" zu erkennen. Das hätte eventuell Majestic, der alte Drumhersteller der Niederlande sein können. Die fertigen seit Jahren allerdings nur noch Orchesterdrums und keine regulären Sets mehr... von denen gab es noch in den späten Siebzigern ´zig Drum-Serien bzw. Setvarianten. Aber seit ein paar Minuten kann ich selbst bei aller Phantasie kein überzeugendes "m" mehr entdecken... ich kann mich auch nicht mehr erinnern, ob Majestic früher als sie noch Kits bauten ein "m" verwendeten. Ich meine "Nein". Ich kenne nur Badges bzw. Labels mit dem ganzen Namen.


    Egal, alles Erbsenzählerei. Das Bild ist eine Zumutung oder ein Scherz.


    Bitte optisch aufwerten... und nicht sauer sein, wegen meiner deutlichen Worte.


    Kollegialer Gruß

    Ich würde Dir gerne helfen, verstehe aber nur Bahnhof. Oder hat die Frage mit der Fußball-Weltmeisterschaft zu tun? ... und dann die Hitze hier, ich kann dem Thema garnicht folgen...


    2-3 Möglichkeiten gibt es aber trotzdem:


    1.) in Musikforen Italiens Dein Begehr platzieren und auf fachgerechte Hilfe hoffen.
    2.) Einen italienischen Drumbauer privat anmailen und hoffen, dass er sich an "Guiseppe" oder wen auch immer erinnert und Dir weiterhilft.


    In aller Regel wird die Inlandsszene von Drumbauern sehr genau beäugt. So wie hier jeder drumbauinteressierte Zachow, Stegner, Wahan etc. kennt, könnte eine Anfrage von Dir in Italien vielleicht ergeben, dass Dein Set nur ein umgelabeltes Produkt war, welches über einen Musikshop verkauft wurde... oder eben tatsächlich eine Design- und Handwerkskunst-Perle in Sachen Drumbau die ein italienischer Drumbaumeister damals erschaffen hat.


    Würde mich freuen, wenn Dir hier ein anderer Kollege mehr helfen kann.


    Und ganz banal: Poste doch mal ein Bild!

    Zitat

    Und das Matzdrums hier Marktforschung betreibt ist nach wie vor eine Annahme, naheliegend zwar, aber nie explizit ausgesprochen. Wenn dem so ist, wäre eine Fragestellung wie "Würdet Ihr mein Produkt kaufen, wenn es so oder so aussähe?" imho sinnvoller.


    Ist ja auch nix ehrenrühriges ´dran. :D
    Im Gegenteil - stellenweise hoch interessant, was so gepostet wird.

    Hoppla... einige richtige/wichtige Hinweise Tommler!


    Ich habe offengestanden den Thread nur überflogen und wahrscheinlich nicht richtig verstanden.


    Mein erster Eindruck war, dass Matzdrums (vielleicht auch mit dem ein oder anderen Kollegen zusammen) sondieren wollte(n), ob es eine Möglichkeit gibt, feines Drumming und drumrelevante Informationen im http://www. zu posten und montetär ein kleines Endgeld für die Leistung bzw. die Informationsgüte zu erhalten.


    Also quasi eine sehr rudimentäre, oberflächliche... hust... "Bedarfsermittlung" auf die Schnelle oder wie immer man es nennen will.


    Prinzipiell nur 3-4 Anmerkungen (eben da ich nicht ganz sicher bin, ob ich die Motivlage von Matzdrums richtig verstanden habe):


    1.) Längst nicht jeder der jetzt "Hier - ich!" schreit wird im ERNSTFALL auch handeln, sprich zahlen. Eine bittere Erkenntnis unendlich vieler Studien die immer wieder die massive Diskrepanz zwischen "Konsumenten"-Äußerungen in Bezug auf die geäußerte Bereitschaft für gute Service-Leistung zu zahlen und der letztendlich TATSÄCHLICH beobachtbaren HANDLUNGEN aufzeigen. Will heißen, höchstwahrscheinlich wird nur eher ein Bruchteil derer, die jetzt sagen "kaufe ich" faktisch mitmachen. Ich will keinem was böses :D Diese Diskrepanz ist leider ein typisches "Phänomen" von fast allen von uns.


    2.) Das muß aber nicht schlimm sein, da sich nachweislich eine riesen-Anzahl von Drummern hier ohnehin nicht im Forum aufhält. Also der Pool potentiell interessierter wesentlich größer sein kann/wird. Andererseits stellt sich auch da die Frage, würden die für solch einen Internetservice wirklich zahlen, wenn sie schon hier und jetzt die ein oder andere tolle Info kostenlos bekommen können, aber dies noch nicht mal gratis nutzen.


    3.) Und das ist nicht unerheblich: der ganze virtuelle "Kram" ist immer noch am Anfang - und unterliegt gerade in Bezug auf Wissensvermittlungsinhalte und didaktische Konzepte einer unglaublichen Dynamik. Ich persönlich denke das in wenigen Jahren (vielleicht sogar Monaten) schon alleine aus Ego-Gründen viele, viele Drummer all ihr Wissen kostenlos im Web platzieren. Also die Erklärung sämtlicher im "Kulturbesitz" befindlicher Drumtechniken, Rhythmen, Fills whatever. Dieser Trend ist ja schon seit 2-3 Jahren massiv zu beobachten. Das wird den klassischen Instrumentalunterricht und vieles mehr massiv beeinflussen (natürlich sicherlich nie ganz Aufheben) und auch manche "Pay for Value-Konzepte" ganz radikal aushebeln.


    Natürlich werden manche jetzt einwenden, "ja, aber da postet doch jeder Hallodri irgendeinen Fill-In-Müll, richtig anspruchsvolle Infos, womöglich didaktisch noch toll vermittelt, werden sich davon doch immer abheben und besser sein. Qualitativ hochwertigen Sites sind doch kaum zu finden" Mein Eindruck ist aber, dass neben vielem offensichtlichen Unsinn sich jeden Monat mehr tolle Drummer finden, die ohne jede monetäre Absicht auch qualitativ gute Sachen (auch inhaltlich) kostenlos zum besten geben. Und das wird meiner Meinung nach noch viel mehr werden und jedes Pay-For-Value Konzept schon deutlich erschweren.


    Aber auch das muß jetzt noch keine Spaßbremse für das Konzept für Matzdrums sein. In aller Regel kann man durch geschickte (Selbst)Vermarktung (Scheiß-Wort, sorry) und wenn der Inhalt stimmt und man FRÜHZEITIG!!!!! mit einem guten Konzept am Start ist, sehr viel bewegen.
    Auch monetär bzw. in Sachen Marktwertsteigerung der eigenen Person. Viele haben sich da sehr viel Gutes angedeihen lassen (http://www.drums.de ist da DAS PARADEBEISPIEL) in Sachen Steigerung des Marktwertes und Einbindung der Industrie/Sponsoren etc.

    Hey 00Schneider!


    Klasse!


    Ich hatte Ausdrucke wo schwarz funktionierte.... dachte ich. Scheinbar war es aber das dunkelste Braun was man durch "zusammenmischen" der anderen Farbpatronen erzeugen kann.


    Als Du vorhin gepostet hast habe ich nochmal was anderes probiert.
    Nämlich bin ein paar Buchstaben durchgegangen. Habe jeden eingefärbt und ein paar schwarz gelassen. Und siehe da alle Farben sind klasse... aber die schwarzen Buchstaben werden garnicht gedruckt.


    Somit der Beweis: Die schwarze Tinte ist alle. Obwohl mir die Software immer noch anzeigt, dass der Tank (auch der für die Farbe schwarz) noch lange nicht leer ist.


    Also wie ich hoffte kein Zusammenhang mit dem Scanner Phänomen.
    THANKS!

    Ich bin mir sicher es ist Zufall... aber ganz offensichtlich ein sehr merkwürdiger.


    Teil 1:
    Seit gestern ist mein No-Name USB-Scanner nicht mehr in der Lage farbig zu scannen.


    Er zeigt bei Farbscan-Vorgängen zig "relief-artige" Streifen und was noch
    schlimmer ist, zeigt Farben völlig farbverfälscht an. Ganz egal was für eine Farbvorlage gescannt werden soll: selbstgemalte Bilder, Zeitschriften, Photos. Nichts geht mehr. Schwarzweiß-Scannen hingegen funktioniert tadellos. Auch die innere Beleuchtungsbirne ist hell wie immer. Somit sind die Helligkeitskontraste gut wie eh und je. Nur im Farbmodus läuft alles Amok.


    Bis hierhin dachte ich "OK, ist ein Geräte-Defekt... muß ich neuen kaufen".


    TEIL 2 (eigentlich ein völlig anderes Thema und unabhängig vom Scanner):
    Heute wollte ich mal wieder einen Farbausdruck machen von einem tadellosen Digitalfoto meiner Kamera welches sich schon seit Wochen auf meiner Festplatte befindet. Genau dieses Bild hatte ich vor längerem schonmal auf meinem EPSON Drucker ausgedruckt. Und auch auf meinem Bildschirm sieht es schön aus.


    Jetzt druckt der Epson das Bild auch völlig farbverfälscht aus. Nochmals um sicherzugehen: ES IST KEIN GESCANNTES FOTO, sondern kommt ursprünglich aus der Digital-Kamera und befindet sich seit Wochen auf meiner Festplatte. Auf dem Bildschirm und in mehreren Graphikprogrammen sieht man, dass mit dem Bild prinzipiell alles stimmt. Auf dem Monitor ist es schön anzuschauen - genauso wie vor Wochen.


    OK, ich dachte bis eben "ist ein doofer Zufall, eine Farbpatrone wird leer sein."


    Dummerweise nicht. Die Teile sind sowohl laut der Statusanzeige noch 1/3 Drittel voll. Und zwar alle Farbpatronen.


    Also dachte ich es stimmt was mit den Druckköpfen nicht und führe den UTILITY Check durch, den Epson empfiehlt bevor man Tinte bzw. Patronen wechselt. Der Check sagt aber auch "alles in Ordnung".


    Kann das alles Zufall sein? oder wäre es therotisch möglich, dass irgendein Virus existiert, der über alle betriebenen Geräte fehlerhafte Farben ausgibt? Sowohl in Bezug auf meinen Scanner, der die Farben seit gestern völlig surreal scannt und total crazy in seiner Software anzeigt, als auch der Drucker der ab heute völlig gestört druckt... während die Graphikprogramme (Adobe, Photodraw, etc. etc.) alle die Digitalkamera-Bild-Vorlage auf dem Monitor superschön und farbecht anzeigt.


    Ich bin mir sicher so ein Virus existiert nicht bzw. es ist technisch unmöglich solche Phänomene auf so verschiedenen Geräten auszulösen.


    Hat irgendwer eine Idee was los sein kann ????

    Kennst Du Gretsch-Sets? :D


    1.) Die meiste Kessel-Hardware sah schon seinerzeit billig aus....


    Retrospektiv (also mit unseren heutigen, Industrie-Design-Award-verwöhnten-Augen) superbillig. Sie war auch in Sachen Funktionalität mitunter bescheiden. Es zählt(e) der Sound... ist bei Gretsch zutreffend - aber auch seit Jahren ein Running-Gag in Bezug auf einige eigenwillige Hardware-"Details".


    2.) Gretsch, wie viele andere Hersteller auch, hatte in vielen Fällen bei Snares NICHT die selben Böckchen wie bei den Toms.


    Es gibt schon einige Hinweise bei diesem Angebot, dass es sich um Gretsch- Material handelt. Böckchen, Kesselinnenoberfläche, Gußreifen etc.. Das war damals sehr untypisch abseits von Gretsch.


    Andererseits sind die Bilder nicht wirklich prickelnd. Außerdem strotzt der Verkäufer nicht vor Fachwissen. Die bisherigen Infos sind sehr mager..., das weckt natürlich zunächst Zweifel.


    "Ein bisschen was" kommt mir bei einer Bass verbastelt vor... aber beschwören will ich es nicht. Aber dies ist bei Gretsch-Drummern wahrlich nicht selten gewesen, da diverse historische Tomhalter-Eigenentwicklungen von Gretsch manchen Drummer in Sachen Handling nicht wirlich begeisterten.

    Zitat

    @drumstudio:
    solch eine wahnsinnig tolle entdeckung ist das ja nun auch nicht, die du da gemacht hast.


    Doch für mich persönlich schon. Die allgemeinere wissenschaftliche Ebene ist natürlich keine Geheimwissenschaft sondern alles streng rational erklärbar und natürlich reproduzierbar "wenn man weiß wie".


    Zitat

    Ich wette, dieses phänomen kannst du zumindest ansatzweise mit einem etwas besseren mischpult auch nachbauen. solche phänomene lassen sich halt auch mal nicht bis ins endlose weitertreiben sondern sind relativ bald ausgereizt. wenn dann würde man schon gänzlich andere technologien brauchen um ein klangbild in seine einzelnen bestandteile zu zerlegen.


    100 % Zustimmung. Deswegen erwähnte ich eingangs das sicherlich eines Tages Analyse-Instrumente kommen, die Instrumente anhand vieler verschiedener Charakteristika bzw. "akkumulativ"- identifizieren und dann auch isolieren können. Vielleicht habe ich auch zuviel Phantasie :D


    Zitat

    dass du bei deiner anlage plötzlich mehr hörst als vorher liegt ja auch wahrscheinlich nicht dran, dass deine anlage irgendwas tolles macht, sondern lediglich daran dass wir leise signale nicht mehr wahrnehmen, wenn sie von bestimmten lauteren überlagert werden. was ja wiederum auch überhaupt erst technologien wie mp3 usw. möglich macht.


    Klar, die ganze Chose mußten wir schon im Studium lernen - und zwar lange bevor Sonys "Atrac" marktreif war oder das "fraunhofersche"- MP3. Die theoretischen Grundlagen sind mir weitestgehend bekannt. Ich weiß natürlich das ich keinen Geisterverstärker habe, es diente als ein Beispiel, was schon beiläufig, quasi nebenher schon manches an ISOLIERUNG möglich ist. Und doch bin ich überrascht: gerade weil ich schon in manchen Studios erlebt, habe wo stundenlang an Material und der Isolierung einzelner Signale gearbeitet haben... mit sehr bescheidenem Erfolg übrigens. Nochmals: wieviel mehr wäre möglich wenn zielgerichtet weitergearbeitet wird? Nur das ist mein Gedanke. Wir denken alle viel zu linear :D Oftmals sind in der Wisssenschaft aber auch Entwicklungsprünge möglich... und darauf spekuliere ich etwas.


    Als die Alchemisten jahrhundertelang versucht haben aus Scheiße Gold zu machen (Ok, manche haben es auch mit Blei versucht) hätten sie es sicher auch für undenkbar gehalten, dass es schon im späten 20. Jahrhundert Geräte geben wird, wo man eine unbekannte Legierungsprobe "reinwirft" und auf die 10. Kommastelle genau angezeigt bekommt, woraus die Legierung besteht. Man könnte heute also ihre vielen Fake-Versuche um von ihren Mäzenen weiterhin gut finanziell versorgt zu werden, SOFORT überführen als "Blei mit Blattvergoldung" etc. etc. :]

    Zitat

    Ich verstehe aber jetzt gar nicht, wie dieses Beispiel in dieses Thema passt: Hier wurde offensichtlich eine spezielle Technik angewendet, Spurinformationen aufs Medium zu kodieren, dass geeignete Technik sie extrahieren kann


    Ich gebe es (fast) auf. Schon 00Schneider hat mir klar gemacht, dass ich es sooo schlecht erkläre :D


    Das führt vielleicht auch alles zu weit hier.Ich wollte exemplarisch aufzeigen, wenn schon eine Fehlanwendung zum Offenlegen von Spuren und Isolieren von Tonsignalen (Instrumente, Vocals inklusive ihrer Soundcharakteristaka) führt - was kann dann erst die zukünftige Forschung leisten, wenn sie ganz gezielt in dieser Richtung weiter forscht und entwickelt weitermacht???


    Meine Fehlanwendung ist folgende: ich schließe nur 2 Stereolautsprecher an die Surroundausgänge einer firmeneigenen! Surroundsimulation an. Keine anderen Lautsprecher!


    Dann spiele ich alte CD´s ab die kein Surround oder vergleichbar codiertes-Material enthalten: z.B. Yngwie Malmsteen "Marching Out" Baujahr 1985 (damals hat sich nachweislich kaum ein Schwein in den Tonstudios für Surround interessiert, für die einen war Quadro längst obsolet, für die anderen gab es allenfalls analoge Surround-Schaltungen mit vielen Störvariablen). Ich habe viele (historische) "Altaufnahmen"... die nachweislich keine Codierung für Surround, Dolby- whatever haben. Der Tonträger enthält also einen stinknormalen!!!! "Stereo-Datensatz" (ursprünglich ging es im Thread ja um MP3´s, die in aller Regel auch Stereo vorliegen).


    Aufgrund dieser Fehlanwendung! (auch bei allen anderen CD´s die ich mir nach Lust und Laune mal so angehört habe) werden plötzlich Läufe, Griffbrettrutscher, Adlips der Vocals, Chöre, teile von mehrstimmigen Satzgesängen hörbei. Spuren, die man vorher kaum, teilweise garnicht hörte. Andere Spuren sind weg oder fast weg Aber nochmals: Diese Spuren waren natürlich auf dem Medum ´drauf - aber man konnte sie kaum, teilweise garnicht hören. Ich habe ja keinen "Geisterstimmen-Generator" der Stimmen aus dem Jenseits hörbar macht!


    Was ich sagen will (und das paßt finde ich total zum Thema): das ist doch sagenhaft, dass man (wenn auch noch nicht 100% zielgerichtet) durch eine Fehlfunktion des Anwenders Backgroundvocals und Gitarreneffektee bei vielen Aunfahmen nach vorne holen kann bzw. weitestgehend vom Rest isolieren kann.


    Übrigens ein bis heute manchmal "Wissen-stiftendes" Phänomen :] in der Forschung: einer macht zufällig oder aus Lust und Laune Unsinn (ich gebe es ja zu, dass mein Vorgehen eigentlich Unsinn ist), tut genau das, was in der Anleitung untersagt ist, und plötzlich kommt ein unerwartetes Phänomen dabei heraus, was zu genauerer Untersuchung Anlaß gibt.

    Es ist beeindruckend und doch frage ich mich immer, ob solche Sachen vor dem richtigen Auditorium dargeboten werden. Irgendwie wirkt das deplatziert und Heavy Progressiv-Mucke im gebügelten Konfirmanten-Hemd ist auch nicht die wirkliche Rock´n´Roll-Revolution. Muß es vielleicht auch nicht... ? Vielleicht haben Sie trotzdem den ersten Preis belegt, gegönnt sei es ihnen.


    Also für die Re-Arrangements und die Ausführung Daumen hoch und 1000% Respekt. Über die Sinnhaftigkeit sollen andere urteilen.


    Mir fiel spontan das Video von Jason Becker (einem der größten Gitarrentalente des letzten Jahrtausends) ein, der bei einem Highschool-Abschlußball oder einer anderen typischen US-Schulfeier mit Kumpels als 17 jähriger "Black Star" von Malmsteen richtig wüst fetzig interpretierte (video bei you tube ist PFLICHT!!!! für jeden der "Rock"- Mucke im skurrilem Umfeld erträgt).
    http://www.youtube.com/watch?v=LEAtk6moKtw


    Inklusive Schuldirektor der noch auf der Bühne beschwichtigend und ängstlich in Richtung Becker "leiser" gestikuliert. Also entweder wirklich richtig aufdrehen, "rocken" und sich pubertär oder hormongesteuert einen Dreck um die Akzeptanz derer scheren, die mit der Musik ohnhin nix anfangen können... oder aber einen geeigneteren Auftrittsort nebst wirklich interessiertem Publikum suchen. Das kompromißbehaftete "zwischendrin", also "nett und handzahm" Rock, Progressiv-Metal oder sonstwas dazubieten... das hat für mich einen schalen Beigeschmack.


    edits... ich hoffe der link geht jetzt ???

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    und wenn dann einfach was zum teil fehlt bzw leiser ist hört man eben den rest besser.


    Ja, genau das meine ich. Die Dinge die versteckt waren, werden deshalb hörbar, weil viele vorher dominierende und "straight in die Mitte ge-pannte Instrumente" und Vocals ausgeblendet werden.


    Aber das macht einen Höllen-Spaß, weil man alte Aufnahmen wieder ganz neu erleben kann und viele interessante Details entdeckt.

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    Das mag wohl der punkt sein. Ich könnte mir vorstellen dass es nie möglich sein wird ein "original signal" zu extrahieren. Frequenzen der einzelnen instrumente überschneiden sich, wie soll man das trennen können? das wäre eine form von "künstlicher intelligenz" die wir alle nicht mehr erleben werden.


    Ich sicher nicht mehr. Aber ich bin sicher das kommt. Schließlich fokussieren und filtern "wir" bei Songtranscribtionen auch die Bassdrum ´raus, selbst wenn sie noch so leise gemixt ist oder der E-bass oder andere "Frequenzgeschwister" viel lauter ´drüber liegen. Da erleben wir auch täglich, dass Schüler oder andere Leute das noch nicht gut können. Oder sagen "wo hörst Du da eine Bassdrum". So wie wir durch Hörerfahrung unsere Filter und Sinne stetig verfeinert haben, werden dass unter menschlicher Anleitung und Entwicklung auch Computer und Maschinen tun. Der Terminator wird uns alle holen... 8o

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    Ist nur die Frage ob diese Informationen tatsächlich auf den Aufnahme ´drauf sind, oder es durch die "Surround-Bearbeitung" (z.B. Differenzsignal phasengedreht und bandbegrenzt) "entsteht".


    Natürlich sind die ´drauf. Wo soll denn eine 3. gedoppelte Gitarre oder ein Griffbrettrutscher den die anderen Gitarrren garnicht spielen herkommen?, oder ein ad-lip Satz eines einzelnen Sängers, den kein anderer singt. Die Surroundschaltung muß noch erfunden werden, die slebstständig Texte generiert oder Gitarrenläufe... obwohl das kommt auch noch... oder ich habe mich da sooo unklar ausgedrückt? :D


    Nochmals: es sind je nach CD Instrumente, Stimmen, Chöre zu hören die im Gesamtmix zunächst nicht erkennbar waren. Ich sagte ja, der Effekt ist prinzipiell die Auswertung der Stereomatrix, nur habe ich das so extrem noch nie erlebt, dass plötzlich Instrumente oder Chöre hörbar werden, die man vorher kaum oder garnicht wahrnahm.

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    und es steht sehr viel redundante Zusatzinformation zur Verfügung (Sehr schmale Frequenzbänder der Sprachinformation, Sprachsamples der sprechenden Person, Sinnzusammenhang des Gesprochenen, Wiederholungen, oftmals Lippenbewegungen via Kamera, ....).


    Jein. Die Abhörmethode bezieht sich gerade auch auf Gegebenheiten wo Leute nicht! im Blickfeld sind.


    "EGitarre in Musik" hingegen ist eine seeeehr viel unschärfere Information ...


    Jein. Im Freejazz vielleicht oder bei extremst-Avangarde :D


    Die meisten Musikformen in unseren Breitengraden und insbesondere unsere Hörerfahrung, -Erwartung und Sozialisation geht größtenteils auf Bach, Mozart und Beethoven zurück (ob wir wollen oder nicht- völlig wertfrei in Bezug auf unseren Geschmack oder das was deren Musik betrifft). Somit kennen wir fast alle das Phänomen bei zig Stücken, selbst bei vielen improvisierten Soli schon vorher zu wissen, auf welchem Ton der Musiker landen wird.,... es sei denn er verspielt sich... oder "SPIELT mit unserer Hörerwartung", und spielt genau nicht den erwarteten Akkord oder die Tonfolge.


    Insofern bin ich fest davon überzeugt, dass die Zukunft da genauso viel unmögliches realisieren wird, wie eben in der Nachrichtentechnik in Bezug auf die Sprache. Eben da einige Musikinstrumente auch Oberton-, Frequenz- und sonstige identifizierbare bzw. abgrenzbare Charakteristika aufweisen. Klar gibt es da auch viele Schnittmengen (z.B: E-bass vs. Bassdrum) aber je mehr weitere instrumenten-spezifische Klangcharakteristika man "mit ins Boot" nimmt zur Analyse (Attack, Ausschwingverhalten, Obertonspektrum etc.), umso eher wird es auch bei Instrumenten möglich sein, sie auszusieben. Da habe ich keinen Zweifel... auch wenn es gegenwärtig noch schwer zu sein scheint. Time will tell :]

    Eines Tages vielleicht... zumindest die frequenzselektive Klangbearbeitung ist seit Jahren massiv auf dem Vormarsch.


    Vor vielen Jahren hätte auch keiner gedacht, dass man Module kaufen kann, die von vielen Aufnahmen weitestgehend die Stimme ausblenden können. Thema Karaoke.


    Anderes Beispiel:


    Schon vor Jahren waren Laser-Abhörgeräte in einem Fernsehbeitrag über Neuheiten der Nachrichtendienste und der wenigen High-Class-Detekteien Europas zu sehen... so about 50.000 Euro aufwärts.... "gibbet da wat feines".


    Geheimdienste richten diese Dinger aus bis zu hundert Metern auf eine Fensterscheibe. Natürlich auf jene Scheibe, eines Gebäudes wo sich zu observierende Personen befinden. Die Vibration jedes Lautes im Raum (Silben, Sätze, Stöhnen etc.) bringt die Fensterscheibe zum Schwingen. Das sind minimalst Schwingungen, die kein Schwein von uns sieht, ertasten kann oder spürt. Aber sie sind da! Der Laser tastet sie ab und zeichnet die Schwingungen auf und eine Software macht jedes Wort welches im Raum gesprochen wurde hörbar. Vor 30 Jahren hätte das jeder für Phantasterei gehalten. Willkommen in der Zukunft!


    3. Beispiel: Ich habe einen alten Sherwood Hifi-Verstärker. Tolles Teil für kleines Geld. Wattleistung noch handschriftlich vom verantwortlichen Mitarbeiter auf den Verpackungs-Karton eingetragen.


    Aus Geldgründen wollten die wohl nicht zu viele Surround-Lizensen zahlen. Also ist im Gerät eine "Sherwood-made"-Surround-Schaltung integriert. Ich habe keine Ahnung was das Ding da tut. Das verrückte ist, wenn ich nur die Mainlautsprecher an diese Schaltung hänge... passieren die tollsten Dinge. Ich höre Backgroundchöre und adlips die ich trotz tausendmaligem Hören meiner Lieblingssongs ohne diese Schaltung nie entdeckt habe. Höre 2. und 3. Gitarren bei Tracks die im Gesamtmix kaum oder garnicht wahrnehmbar sind. Ein geiles Teil. Natürlich hat dies mit der Auswertung der Stereomatrix zu tun... das Prinzip ist mir schon klar. Nur hat kein 2. Gerät was ich kenne, diese verstecken Spuren der Original CD´s so offengelegt. Heißes Thema...

    Also Risse sehe ich da keine. Ich will es nicht beschwören, aber es sieht nicht nach Rissen aus. Es sind allerdings sehr eigenartige "Bearbeitungspuren", die da regulär nicht hingehören, bzw. kein regulärer Fertigungsschritt solche Spuren "erfordert".


    Anyway, wenn es wirklich keine Risse sind, Dir der Sound gefällt und ein Umtausch viel Aufriß ist, dann behalt das Teil.

    Zitat

    Allerdings bleibt jetzt ja trotzdem noch die Frage offen: ist es denn ohne Antesten irgendwie ersichtlich, ob die nonkonformistischen Force 3000-Toms bei einem Tomständer passen?


    Es gibt einige Hinweise. Da braucht man allerdings das Augenmaß bzw. die Sehkraft eines Voyeurs :D


    Ein Hinweis ist der AC30 Tom-Arm-Adapter bzw. die Nachbauten dieses Adapters. Jener Millenium-Ständer hat einen wahnsinnig ähnlichen Nachbau... eigentlich ein Fall für die Rechtsabteilung von Pearl. Jener ist wiederum NUR mit den Pearl Durchmesser verwendbar.


    Aber nochmals: da muß man sich sehr gut auskennen, um das gleich zu erkennen.


    Dir würde ich empfehlen, das Maß von Sonor zu nehmen (messen) und dann vor jedem Kauf dezidiert nachzufragen. Anders geht es nicht. Und nochmals: der "Pearl-Maßstab" regiert seit Jahrzehnten... auch in vielen Werkshallen in Taiwan, China, Indonesien. Das Sonormaß (das hat nix mit Kritik zu tun) ist deutlich seltener bei Drittanbietern zu finden.

    Ich bin schon erstaunt, das man das Teil für 30 Euro herstellen kann.


    Die Force 3000-Halterungen hatten kleinere Rohr-Durchmesser als die weitverbreitetere Pearl-Norm.


    Ich vermute dieses Millenium-Zeug nutzt die "Pearl-Durchmesser". Zumindest war dies vor 5 Jahren der Fall, als ich mal über einen ähnlichen Millenium-Ständer "gestolpert bin". Der war für das Geld (damals 49 DM... irgendein Restposten nochmal verbilligt) echt passabel - das Basisteil unten allerdings etwas schwächelnd - nicht defekt aber sehr! leichtgewichtig.


    Einem Force 3000 würde ich das Teil aber auch nicht antun :D


    Aber wie gesagt, er paßt ohnehin nicht!

    Die ISS-Probleme treten vorrangig auf, wenn man sehr tiefe Stimmungen favorisiert. Also deutlich tiefer als die Sets ab Werk ausgeliefert werden (bei Pearl sind ja je nach Herstellungsjahr verschiedene Verpackunsgkartonagen "im Einsatz"... meist sind aber mindestens 2 Toms vollständig montiert und mit Fellen bestückt gewesen)
    Das ISS-Thema hatten wir hier im Forum schon in mehreren Threads. Auch schon vor dem obengenannten :P... wenn ich nur wüßte wo ???


    Bei höherer Stimmung (also wenn die Stimmschrauben fest angezogen sind und viele "Gewindegänge" laufen) ist das Problem nicht so eklatant.


    Bei niedriger Stimmung, also wenn ein Schlagfell gerade eben so keine Falten mehr wirft, verstimmt sich ISS bei mittlerer bis kraftvoller Schlagweise nicht selten schon nach 3- 10 Minuten Drumming massiv und selbst für ungeschulte Ohren hörbar.


    Dieser Effekt trat bei allen EX und ELX Sets auf die ich kenne. Seit vielen Jahren. Bis zum Extrem das sich 1-2 Stimmschrauben so lösen, bis sie keinen Halt mehr haben und anfangen hörbar zu klappern.
    Schuld sind sicher auch die nicht besonders verwindungssteifen Standard Hoops in 1,6 Millimeter-Dicke, mit denen die EX und ELX Sets ausgerüstet sind.


    Zurück ins Orbit!