Ich denke da trennt sich die Spreu vom Weizen... 
... denn ich urteile nur aufgrund der Snares die ich persönlich kenne/besaß bzw. den Besitzern die ich persönlich inklusive ihres Instruments gut kenne. Und da sind natürlich immer mal die "Chrompickel" Thema (die die Phonic ja auch hat), aber NICHT!!! das die Sensitive Abhebung generell von Nachteil wäre. Genau das Gegenteil!
Ich hatte in den letzten Wochen zufälligerweise wieder 2 hier. Eine der seventies die ursprünglich wohl sehr versifft war (trotzdem nur wenige Chrom-Pickel), die der neue Besitzer bis auf die letzte Unterlegscheibe auseinandernahm, alles reinigte und wieder zusammensetzte. Super-Sound, phänomenale Teppich-Ansprache. Wir waren sprachlos, da wir vorher auch seine anderen Edel-snares getestet hatten und sie in Sachen Teppich-Ansprache alle ausstach.
Als zweites eine gehämmerte Bronze-Super Sensitive eines anderen Kolllegen, die angeblich Ende der achtziger gebaut wurde. Wiederum super Teppich-Ansprache - minimal trockener Sound. Trotzdem nahezu High-End-Klang.
Wer sich so ein edles Flagschiff (die S.S. war lange Zeit eine der teuersten Snares auf dem Markt) kauft, sollte sie auch pfleglich behandeln. Das setze ich aber bei den meisten Drummern voraus, dass sie mit ihrem "Werkzeug" angemessen umgehen. Völlig egal, wie die Abhebung aussieht, oder ob sie übersteht oder nicht.
Immerhin bestätigt selbst dein Webzitat (welches ich nicht kannte) ein Stück weit meine Einschätzung in Bezug auf die tolle Ansprache.
Ich kenne viele Parallel- und Pseudo-Parallelabhebungen, die deutlich schlechter sind... nicht von der Haltbarkeit (die ist bei kaum einen Modell ein Problem, wenn man gut damit umgeht) sondern mit ihrer Zielsetzung:
Eine Parallelabhebung hatte ja usprünglich die Grundaufgabe eine bessere Teppichauflage zu ermöglichen. Dies war weder mit Tama´s Kingbeat, noch den dutzenden Clones, noch mit den Premier-Modellen die ich kenne, noch den vielen Pearl-Pseudo Parallelabhebungen so fein wie bei der Supersensitive möglich. Das finde ich schlimm, da alle von mir genannten Systeme deutlich moderner waren - ich bin der letzte der Uralt-"Patente" verteidigt... aber wenn es nun mal besser klingt... was soll ich machen. Ich würde so gerne behaupten dass die Super-Fetten Konterplatten, die in der S.S. verbaut werden den Kessel schlechter resonieren lassen. Aber es ist nicht so für meine Ohren. Sie klingt für mich und viele Freunde die sie besitzen noch etwas (aber doch hörbar) besser als die Supra Phonic.
Da kümmert es mich arroganterweise
garnicht was andere auf Websites posten oder behaupten... wieviel kaputtes sie gesehen zu haben glauben etc. Meine Einschätzung war, das wenn die Super-Sensitive korrekt justiert ist, sie 90 % aller anderen Parallelabhebungssnare in Sachen Zielsetzung! schlägt.
Trotzdem nix für Ungut... ist lediglich meine bescheidene Meinung.
Natürlich kann man auf sehr abstrakter Logikebene argumentieren: sagen "schnelle Wagen, die öfters in Unfälle verwickelt sind, sind weniger haltbar als langsamere Fahrzeuge". Ich halte das aber mit Verlaub für Schwachfug... 
Aber um eines sicherzustellen: wer mit einem Hammer auf seine Snare haut, der sollte vielleicht eher ein Billigmodell für 49.- Euro kaufen und es immer entsorgen wenn der Kessel platzt. Wer ein toll klingendes Instrument sucht... und vielleicht auch keine Vorurteile gegenüber Ludwig hat und ganz feine, schöne Teppichansprache sucht, kann in der Super Sensitive einen weltklasse Sound finden. Er wird für sie, genau wie für jede seiner anderen edleren snares bei Auftritten einen Koffer verwenden. Das ist wahrlich nicht Super-Sensitive typisch - sondern Standard... vielleicht mit Ausnahme von der Punk-Kombo um die Ecke.
edits... zu viele Schreibfehler