Beiträge von Drumstudio1

    Ich möchte kein! aktuelles Handy als Telefon nutzen mit Handyvertrag.

    Ich habe ein ultra-kleines Handy das meinen geringen Ansprüchen zu telefonieren nicht nur reicht, sondern für mich genau paßt. Ultraklein immer mit dabei zum telefonieren.


    Nun fällt mir aber auf das sowohl Samsung, als auch Apple und 1-2 weitere Handy-Firmen seit 2-3 Jahren sagenhafte Videoqualität bei Aufnahmen erlauben. Insbesondere auch bei nicht allzu hellem Licht, wie es oftmals in Proberäumen mit wenig Tageslicht oder schwach ausgeleuchteten schummrigen Gig-Locations der Fall sein kann.


    Nahezu alle modernen Handys meiner Schüler toppen meine Canon Legria HF G26 bei weitem! in Sachen Bildqualität. Die Legria hatte ich zwar mal deutlich unter Listenpreis bei Amazon erworben, aber sie wird immer noch verkauft für um die 900 !!! Euro und diese zieht in Sachen Bildqualität im Vergleich zu Iphone 13 und folgende oder diversen Galaxy-Varianten sichtbar den kürzeren. Bei miesem Licht wird es ganz brutal, da sieht diee LEgria die Rücklichter der Samsung und Iphones Handys nicht mehr, die hier wesentlich weniger grieseln und viel vitaler farbenfroh und bildschärfer bleiben, selbst bei fahlem Licht. Sensationell was sich da technisch bei Handys getan hat.


    Nun zu meiner Frage:

    gibt es irgendein modernes Handy, welches ohne Handyvertrag, ohne mit jenem online zu gehen zu müssen, ohne sim-Karte erlaubt die Videofunktion zu nutzen! und die gemachten Videos entweder über Entnahme eines micro-sd oder ähnlicher Karte oder mittels Kabel an einen PC zu transferieren?


    Die Frage ist ernst gemeint. Ich will keine Apps, ich will keinen Handyvertrag, ich will nicht online gehen, nichtmal eine sim-Karte einlegen (die soll in meinem geliebten bisherigen Handy verbleiben) , sondern nur einschalten und einen Videomodus anwählen und aufnehmen. Sonst nichts!

    Gibt es so etwas noch bei modernen Handys?

    Zitat
    Leifeld Drücktechnik-Maschinen
    Zitat

    Gerade mal angesehen. Interessant.


    Dazu nur soviel: diese Entwicklung ist locker seit 12 Jahren + X im Cymbalsektor im Gange. Meinl hat seit Jahren mehrere und Zildjian hat seit Jahren auch mindestens eine Leifeld.

    Offiziell heißt es natürlich wird "nur für die günstigsten Serien verwendet". Jeder mit Verstand in der Birne, wird das auf Dauer bzw. jetzt schon oder in den folgenden Jahren hinterfragen, insbesondere wenn diese computergestützten Systeme die alle Formgebungen und Parameter für jede Anwendung natürlich speichern können mit divers bestückbaren Teilen, noch ausgefeilter werden (und davon gehe ich aus, so wie immer bei industriellem Fortschritt).


    Warum sollte die nahezu identische Reproduktion eines Prototypen nur Einstiegsbecken oder unterer Mittelklasse vorbehalten bleiben? Warum sollte man einen womöglich toll klingenden Prototypen oder nennen wir es besser ein toll klingendes Referenzbecken nicht auch mit modernster Technologie nur mit minimalsten Abweichungen zigfach reproduzieren? Glaubt wirklich jemand das langfristig wenn die Technologie immer ausgefeilter wird, dass nur ein schwitzender Beckenschmied mit Gelenkathrose einem gut klingenden Becken "Seele" 'reinprügeln kann? Erscheint mir eher absurd solch eine antik-romantisierende Vorstellung.


    Nochmals: die Crux ist, dass die kleinen Hinterhof-Firmen die immense Investition dieser tollen Maschinen (ist auch eine tolle Firma, ich war einmal vor vielen Jahren dort zur Sichtung bzw. Demonstration der Geräte für die Cymbalindustrie) nicht leisten können. Ich denke aber dies wird bzw. ist schon seit Jahren in der Beckenherstellung eine riesige Revolution und wenn womöglich die Geräte von Kopisten billiger nachgebaut würden, dann würden (ich vermute sie tun es schon längst) diverse China-Cymbal-OEM und eines Tages vielleicht auch kleinere andere Firmen (also nicht nur wie bislang die ganz großen Hersteller) damit einen immensen Output produzieren können, bei kleinen oder gar kleinsten Klangabweichungen.


    Ich habe das hier nur eingestreut weil ich mich so wundere! das seit einer Dekade hier im Forum wie auch unter Kollegen keiner wahrzunehmen scheint (oder einfach nicht darüber spricht) dass eine ähnlich-revolutionäre Umwälzung wie mit 3D-Druckern sich schon deutlich vorher in der Cymbalindustrie vollzog/und vollzieht. Wie gesagt, die ersten Jahre nur gebremst durch die hohen Anschaffungskosten die sich ja erstmal amortisieren müssen.


    P.S: Amati hat sie auch, die Leifeld-Maschine(n). Aber die stellen schon lange keine Becken mehr her ;-).

    Und Leifeld als beeindruckendee Firma ist natürlich nicht die einzige der Welt dieser komplexen Fertigungsmodule bzw. dieser computergestützten Drück-Technologie. Wer weiß wieviele (sicher nicht ganz so gute) Maschinen anderer Hersteller längst bei zig Beckenfertigern im Einsatz sind? Ich gehe davon aus, sehr fest!


    Zum anderen Thema, hülle ich mich noch in Schweigen. ;)

    Wir hatten das schon oft hier.


    Simpel heruntergebrochen:


    1.) B8 erlaubt mit Erfahrung toll klingende Becken zu fertigen. Sie sind in aller Regel etwas weniger "komplex", die Frequenzen/Obertöne streuen etwas weniger unterschiedlich zueinander, was in vielen Ohren schön strukturiert und musikalisch wirkungsvoll-effizient klingt. Das kann Paiste schon lange wirklich toll, aber mancher anderer kann es auch recht passabel oder gar gut.


    2.) B20 erlaubt mit Erfahrung toll klingende Becken zu fertigen. Die Frequenzen/Obertöne sind vielschichtiger, was bei wundervoller Erfahrung der Beckenschmiede sehr komplexe Sounds und doch von vielen Zuhörern als sehr harmonische oder gar "warm" empfundene Sounds ermöglicht, wie man sie bei B8 eher schwieriger bis kaum erzielt. Bei weniger Erfahrung bzw. eingeschlafener Qualitätskontrolle aber auch ultra-nervig dissonant bzw. "verstimmt-wirkende" bis zueinander unharmonisch! konkurrierende Obertöne hervorbringt. Dann sind diese Becken sehr unschön und nicht selten Mittelklasse B8 sehr guter Fertiger mit Qualitätskontrolle unterlegen. Wir alle kennen manche B20 Becken kurioser bis trashiger China-Hersteller die einem alten Mülltonnendeckel ähnlicher klingen als einem Paiste Alpha oder Paiste 505.

    Manchmal ist es auch Geschmacksache, oftmals aber einfach ein Mangel an Erfahrung wenn Kollegen diese Aussagen zu 1 vs. 2 nicht wahrnehmen.


    Manchmal ist es auch die Philosophie der Fertiger die beim finalen Produkt mitschwingt und hörbar wird. Als in den Siebzigern und frühen achtzigern Paiste seine Formula 602 (B20) auf dem Markt ganz passabel platziert hatte, war das frappierende das jene wertiger (in meinen Ohren schöner, edler und toller) als die meisten 2002 klangen, aber jene immer noch etwas "gerichteter" und weniger dissonant-komplex klangen als B20 diverser anderer Fertiger. Das hatte mich immens beeindruckt, wie Paiste mit den Formula quasi "best of both worlds" realisiert hatte.


    Fakt ist: mit irre viel Aufwand kann man aus vielen Legierungen tolles herausholen. Selbst mit vermeintlich minderwertigeren (siehe unten).

    Es ist eben die Frage welcher Mehraufwand! durch menschliche Arbeitskraft bei im Einkauf günstigeren Legierungen Sinn macht und ab wann, das Verhältnis etwas günstigerer Rohstoff (meist sind die Unterschiede gar nicht sooo immens im Einkauf der Legierungen) zur Arbeitszeit des Mitarbeiters sich nivelliert oder gar ins Gegenteil kippt.


    Was hilft es eine Messing-Hihat 3 Stunden lang manuell zu bearbeiten, damit sie dann wirklich passabel bis ziemlich gut klingt, wenn ein B8, B12 oder gar B20 Rohling mit einer Leifeld Drücktechnik-Machine in gefühlten 10 Sekunden gefertigt, deutlich besser klingt?

    Schon oft erwähnt: mangels Geld gibt es manche One-Man-Show-Beckenschmiede die durch viel persönlichen-manuellen Zeit-Aufwand und hoch konzentriertem-Agieren zeigen, was sie aus Nickelsilber, Messing oder sonstwas klanglich passables herausholen können. Manchem vergeht dann Hören und Sehen... weil Vorurteile in Bezug auf manche Legierungen dann ins Wanken geraten, aber der menschliche (Mehr-)Aufwand dabei, ist eben immens. Da kippt dann das Endergebnis dramatisch je höher die Stückzahlen werden, da man dann eben nicht mehr mehrere Manpower-Stunden pro Exemplar investieren will und schnell nähert sich das Massenprodukt wieder dem was man von Messing eben erwartete.


    Ein Ausblick, sorry, Off-topic aber man darf nicht immer nur zurückschauen, man verliert dann im Worstcasee den Blick für Veränderungen die im Moment vor sich gehen und vermutlich die Zukunft bestimmen könnten?

    Noch brutaler wird es bald wenn Chinesen oder Inder oder sonstwer die Leifeld Drücktechnik-Maschinen für 300 - bis 600 tausend Euro irgendwann zum fünftel des Preises herstellt? Dann wird es womöglich mehr Firmen als bislang (Meinl, Zildjian etc.) möglich sein, einen einmal als gut klingenden Prototyp erstelltes Becken eingespeichert! auf Knopfdruck mit der CNC-Drücktechnik mit sehr wenig Toleranz unendlich oft zu reproduzieren. Bislang schreckt der hohe Erwerbs- und Service-Instandhaltungspreis viele kleine Hersteller (insbesondere die türkischen Hinterhofschmieden) ab ssolche Maschinen zu erwerben. Das dürfte sich aber bald geändert haben und wer weiß wann diese Technik bald auch in allen Preisbereichen bei Cymbals eingesetzt wird?


    Solange das "Vorlagebecken" (der Prototyp dessen Fertigungsparameter eingespeichert werden) scheiße klingt, ist das unendliche reproduzieren dieses (Scheiß-)Beckens ja kein Problem. Weder für Paiste, noch Sabian etc. noch für Endkunden die stolz darauf sind 300 Euro pro Marken-Becken auszugeben, da dieses dann wirklich besser klingt als Mittelklasse etc.. Wenn! allerdings der Prototyp dessen Parameter gespeichert wurde, sachlich gut oder gar richtig gut klingt, und mehr Firmen sich diese Technolgie leisten können, somit ein einmal richtig gut klingendes Becken dann also nahezu unendlich oft reproduziert werden kann mit eher kleinen bis vernachläßigbaren klanglichen Toleranzen, dann wird mancher etablierte Hersteller massive Einschnitte im Absatz erleben. Und ich ahne, dies wird der nächste Schritt. Ich ahne es oder "spüre es"... ;)


    unendlich viele Edits (Rechtschreibung, Buchstabendreher, kleine Ergänzungen, es war ein harter Arbeitstag)

    Persönliche Vorgeschichte:

    Ich selbst war nur einma! wenige Tage im Jahre 2008 in China (Peking sowie Tjianjin), verließ das Land aber in der Überzeugung es nicht mehr betreten zu wollen. Natürlich das Land ist riesig und ich weiß um viele reisende die das Land gerne wiederholt für sich entdecken wollen. Für mich war damals aber das Ausmaß der Staatsindoktrination, das Ausmaß der Täuschungen, der Lügen und Nebelkerzen bis in den Alltag, und das Ausmaß des Unwissens (oder nicht wissen wollens) alles sprengend was für uns Mitteleuropäer im kühnsten Fiebertraum denkbar ist.


    Nur 3-4 oberflächliche, und eher niedrigschwellige und womöglich banal-erscheinende Beispiele:


    Der offizielle Katalog einer chinesischen recht großen Drumfirma (OEM für viele), der einzelne schematische Abbildungen von Pearl-Katalogen einfach unverändert in seinen Katalog hineinkopiert hatte.


    Oder nach einer kuriosen Taxifahrt durch Peking fand man sich plötzlich in einem kleinen Keller tief unter Peking wieder, in der eine andere Firma ihre Produktpiraterie E-Bässe und E-Gitarren lagerte. Gitarren von namhaften Herstellern mit deren "Original"-Logo, aber eben alles gefälscht.


    Auch kurios war die Antwort auf die Frage eines dt. Investors an eine Übersetzerin einer Firma im Großstadt-Industriezonen-Moloch Tjianjin.Mitten in der Nacht zuvor waren Gewehrschüsse von draußen in unserem Hotelzimmer hörbar. Der Investor fragte am Folgetag, wer da Nachts geschossen habe? Die Übersetzerin sagte, sie habe nichts gehört. Ok, die Stadt ist unvorstellbar groß, wer weiß wo sie wohnte? Es seien aber sowieso keine Gewehrschüsse, sondern wenn ein Mann um eine Frau anhält, würde man die freudige Mitteilung zeitnah der Familie mitteilen und jene würde dann vor Freude unvermitttelt Feuerwerkskörper zünden. Dies sei hier so Brauch und das könne eben auch mitten in der Nacht passieren. Die Story (um den Brauch) wird sicher/oder womöglich stimmen, und natürlich erfüllen China-Produkte bei Pyrotechnik oftmals nicht unsere Sicherheitsbestimmungen, aber es war eine beschwichtende Ausrede. Es waren eindeutig Gewehrschüsse die wir hörten.


    Die Fernsehkanäle (zumindest jene die ich in jenem Hotel 2008 empfangen konnte) strotzten vor Propaganda-Filmen. Die Naivität bzw. Primitivität jener war eine Beleidigung für jeden Zuschauer jenseits des 5.-Lebensjahres.


    Wir Mitteleuropäer denken oftmals bei Unwahrheiten oder Nebelkerzen, "naja, vielleicht ein sprachliches oder kulturelles Mißverständnis?" oder "das sind nur ein paar Ausreißer, das Land ist ja riesig, die Erfahrung ist also keinesfalls repräsentativ", "überall gibt es Täuschungen". Ich sehe es wesentlich pessimistischer: die Verlogenheit des politischen Systems ist so tief verankert, sie durchzieht scheinbar viele Ebenen der Gesellschaft.


    Anbei ein Mensch über dessen Sympathie-Außenwirkung man streiten kann (ich bin persönlich immer sehr skeptisch) aber vieles von dem was er berichtet (er lebte wohl diverse Jahre in China) deckt sich so mit vielen meiner Kurzeindrücke des Jahres 2008 dass ich am Wahrheitsgehalt jener Videos die ich bislang von ihm sah, nicht allzuviele Zweifel habe. Und sie bilden immens, indem sie das für viele Europäer Unvorstellbare! zeigen und belegen. diverse seiner Videos sind wirklich - mindblowing - da für uns unvorstellbar. Bis man eben vieles filmisch belegt sieht.


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    At Orinocco

    Zitat

    Dies ist aber nicht die Pull-Rod meiner Hihat.

    Meine ist wie schon mehrfach geschrieben das Teil GP0016 und da nennt der "internationale" Customer Service 7 Millimeter. Die können natürlich irren. Vielleicht willst Du mir das sagen? Das ist natürlich möglich.


    Es will aber seit gestern jemand vom Vertrieb checken, ob es wirklich 7 Millimeter sind wie international auf Anfrage geantwortet. Vielleicht ist alles nur ein irrtum.

    Zitat

    Zu ungenau! 6,35 mm sind es!

    hahaha ;)

    Ich schrieb ja im Startpost, nix ist genormt. Das es allerdings selbst bei M6 schon wieder so viele Abweichungen gibt, bedachte ich da noch garnicht. ;)

    Diverse Drumfirmen schreiben dezidiert M6 und 6,5 mm bei Pull-Rods.

    Andere schreiben M6 und 6 mm in ihren Spezifikationen.


    Ich nehme 6,35 mm natürlich auch gerne auf ins Portfolio :D

    Natürlich wäre right from the start die Idee gewesen die Originalstange zu kürzen. Aber irgendwie wäre das wie ein Point of no return. Und das mißhagt mir ;-). Ein Kauf einer anderen Stange wäre die andere Option gewesen, aber ich mißtraue den Daten bislang. Eine kurze Suche bei Amazon zeigte diverse kleine Gewindeverbindungsadapter. Nur just meine gesuchte fand ich nicht. Deswegen will ich sichergehen ob ich nur etwas übersehen habe, oder es wirklich keinen Adapter gibt.


    Der Gibraltar Customer-Service in Übersse oder sonstwo schickte ein Schaubild: die Original-Pull Rod ist GP0016.

    Und Gibraltar selbst antwortet jene ROD habe 7 Millimeter. DW/PDP und Pearl meine ich auch oft 7 mm.

    Ich kannte 1/4 bislang als 6,5 mm. Oder bin ich da zu genau ;) ?


    Schaut man in Tamas Spare Parts Kataloge haben zig ihrer Hihat-Modelle M6. Jene Stange die ich habe von Tama (HH905D3S) hat definitiv M6. Diese (soviel ist sicher) schwimmt im Gibraltar Aufnahmeteil wie eine Nußschale in der Badewanne. Das Gibraltar-Gewinde ist ganz offensichtlich deutlich größer.


    Sollte sich die Sache nicht bald aufklären lassen, wird die Original-Rod meiner Gibraltar tatsächlich enthauptet...

    gekürzt ;)

    Ja, nicht nur Netzteile für Handys hatten oft die verschiedensten Steckformate...


    ... auch in der bunten Welt der Drums existiert bei den Hihatstangen (Hihat-Rods) leider entgegen der landläufigen Meinung auch kein wirklicher Standard.

    6 mm bzw. 1/4 gibt es häufig, aber auch nahezu alles denkbar andere.


    Kennt jemand (vielleicht aus anderen "handwerklichen Anwendungen") ein günstiges "Reduzierstück" bzw. Adapterstück dass eine kurze Tama Hihat-Rodstange angeblich 1/4 mit einer neuen Gibraltar 7 Millimeter Rod-Aufnahme verbindet? Auch PDP/DW hat häufig 7 Millimeter-Gewinde zur Aufnahme der Hihatstange.


    Ich möchte unbedingt die Originalstange von Gibraltar als Ersatzteil im Originalzustand belassen, aber möchte eine kürzere (die Tama) montieren.

    So. Nach diversen Reparaturen und Austausch mit neuen Modulen, habe ich 1 Fame Hybrid das in Wochen der Nutzung noch nie softwaretechnisch abgestürzt ist. Freilich bleibt bei jenem auch mein Mißtrauen, aber toi, toi, toi, bislang mit jenem am seltener genutzten Linkshänder-Set kein einziger Absturz.


    Die anderen 2 (ich habe ja 3 in Nutzung) tun dies immer wieder (mal). Also die Reparatur fruchtete bei jenen nicht wirklich bzw. und/oder jene haben immer noch diverse Abstürze.


    Einen selteneren Softwarefehler habe ich bislang hier noch nicht benannt. Mir fehlt die Zeit! und oftmals auch Lust alles zu dokumentieren, aber der ist es wert erwähnt zu werden, da extrem obskur und mir unerklärlich.


    2 Mal trat bislang ein seltener (neben den recht üblichen Abstürzen oder Neustarts mit "USB-Disconnected" Fehlermeldung etc.) sehr umfassender Fehler auf:

    Etwa die gefühlte Hälfte der Sounds ist dann einfach weg bzw. nicht auswählbar. Will heißen zig Snares, oder Kicks etc. sind nicht mehr akustisch abrufbar/anwählbar. Waren Sounds jener nicht mehr anwählbaren Files in eigenen Drumsets (vom Nutzer selbst konfigurierte und editierte Kits) abgespeichert, triggert die LED am Modul noch, aber es ist kein Sound hörbar. Auch mehrmaliges Aus- und erneutes Einschalten hilft nicht!


    Beide Male erschrak ich und dachte, "Ohwee, nun muß ich alle Sounds wieder mit dem ultra-langsamen USB-Port 'reinladen".


    In beiden (seltenen) Fällen waren sie dann völlig überraschend 1 oder 2 Tage später wieder da! ohne jegliches Indiz warum sie selbst nach mehrfachem Neustart oder minutenlanger Unterbrechung und Neustart nicht wieder da waren, sondern es 1-2 Tage brauchte um wieder aufzutauchen.

    Hossa, das nenne ich absurd.

    Das ist sehr traurig.


    Eine kleine Anekdote in würdigem Gedenken:

    Gerd baute mein erstes Mini-Drumset in der zweiten Hälfte der Neunziger. Ich fand damals eine recht unscheinbare Kleinanzeige in der Sticks mit dem Hinweis auf Drumbau/Customizing oder ähnliches. Die folgende Kommunikation mit Gerd (damals noch Brief & Telefon) war stets total nett und freundlich. Es war noch das ein oder andere abzustimmen aber immer total geduldig und mit viel Verständnis von seiner Seite.


    Da die Maße aber so neu und gewagt ;) waren werde ich die Rückfrage von Gerd, ob ich das wirklich! so haben will?, nie vergessen. ;)

    Es kam zu vielen tollen Gigs mit diesem Set und Jahre später bei erneuter Kommunikation verriet mir Gerd, das mein Mini-Drumset damals das erste! Drumset war, dass er überhaupt im Kundenauftrag gefertigt hatte.


    Vielen Dank Gerd.

    Zitat

    MES Jinbao haben sogar noch aufgesattelt: Auf dem Reso einer Serie stand: Do yourself want to do!

    Ja, den Slogan erinnere ich bestens von damals.

    Ich übersetze diesen Slogan so: "Wenn Du Übersetzer werden willst, aber kein Englisch beherrschst, mach' es doch einfach trotzdem." ^^


    Das es nach wie vor 'drunter und 'drüber geht (in Sachen Fachwissen wie Expertise der Übersetzung), zeigen die aktuellen "Bubinga"-Snares

    Es können wirklich unzählige Dinge sein.


    1.) Eine Schraube im Kessel locker (siehe Burned Destroyer)

    2.) Eine Stimmschraube locker. Gerade bei der Bass bemerkt man dies mitunter nicht so schnell, da in aller Regel bei der Bass ja ein eher bis sehr tiefer Sound gewollt ist.

    3.) Verbindung Fußmaschine zum Spannreif. Alleine hier an der Fußmaschine und/oder am Übergang von der Fußmaschine zur Kick gibt es unzählige! Möglichkeiten für Geräusche.

    4.) Nicht festgezogene Bassdrumspurs oder zu lockere Kontermuttern! der Spurs


    Mehr fallen dutzende weitere Dinge ein... aber die Zeit sie rast.

    Und sollte die Kick eine Bass-Rosette haben kommt nochmal ein Dutzend weiterer Möglichkeiten dazu.


    Poste doch mal ein Bild Deines konkreten Drumsets/Setups bzw. zumindest die genaue! Konfiguration/Produktbezeichung Deines Drumsets sowie der Fußmaschine. Denn unter den von Dir genannten Bezeichnungen neues "Starclassic" "Iron Cobra" gibt es unzählige.

    Und schon vor der ersten Markteinführung von Drumcraft hier im Forum wurde Jin Bao (MES) mit dem Slogan (kein Schreibfehler) "Design In Europe" ebenso zurecht belacht. Natal ist somit also zweistelig jahrestechnisch später mit dem selben Blödsinn unterwegs.

    Zitat

    Drumcraft waren auch „german engineered“ Drums.

    Hat auch niemanden gestört.

    Du erinnerst falsch :) . Dieser hohle Spruch war damals right from the Start (der Drumcraft Website seinerzeit) hier im Forum das Gespött des Jahres.