Beiträge von Drumstudio1

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    Zu ungenau! 6,35 mm sind es!

    hahaha ;)

    Ich schrieb ja im Startpost, nix ist genormt. Das es allerdings selbst bei M6 schon wieder so viele Abweichungen gibt, bedachte ich da noch garnicht. ;)

    Diverse Drumfirmen schreiben dezidiert M6 und 6,5 mm bei Pull-Rods.

    Andere schreiben M6 und 6 mm in ihren Spezifikationen.


    Ich nehme 6,35 mm natürlich auch gerne auf ins Portfolio :D

    Natürlich wäre right from the start die Idee gewesen die Originalstange zu kürzen. Aber irgendwie wäre das wie ein Point of no return. Und das mißhagt mir ;-). Ein Kauf einer anderen Stange wäre die andere Option gewesen, aber ich mißtraue den Daten bislang. Eine kurze Suche bei Amazon zeigte diverse kleine Gewindeverbindungsadapter. Nur just meine gesuchte fand ich nicht. Deswegen will ich sichergehen ob ich nur etwas übersehen habe, oder es wirklich keinen Adapter gibt.


    Der Gibraltar Customer-Service in Übersse oder sonstwo schickte ein Schaubild: die Original-Pull Rod ist GP0016.

    Und Gibraltar selbst antwortet jene ROD habe 7 Millimeter. DW/PDP und Pearl meine ich auch oft 7 mm.

    Ich kannte 1/4 bislang als 6,5 mm. Oder bin ich da zu genau ;) ?


    Schaut man in Tamas Spare Parts Kataloge haben zig ihrer Hihat-Modelle M6. Jene Stange die ich habe von Tama (HH905D3S) hat definitiv M6. Diese (soviel ist sicher) schwimmt im Gibraltar Aufnahmeteil wie eine Nußschale in der Badewanne. Das Gibraltar-Gewinde ist ganz offensichtlich deutlich größer.


    Sollte sich die Sache nicht bald aufklären lassen, wird die Original-Rod meiner Gibraltar tatsächlich enthauptet...

    gekürzt ;)

    Ja, nicht nur Netzteile für Handys hatten oft die verschiedensten Steckformate...


    ... auch in der bunten Welt der Drums existiert bei den Hihatstangen (Hihat-Rods) leider entgegen der landläufigen Meinung auch kein wirklicher Standard.

    6 mm bzw. 1/4 gibt es häufig, aber auch nahezu alles denkbar andere.


    Kennt jemand (vielleicht aus anderen "handwerklichen Anwendungen") ein günstiges "Reduzierstück" bzw. Adapterstück dass eine kurze Tama Hihat-Rodstange angeblich 1/4 mit einer neuen Gibraltar 7 Millimeter Rod-Aufnahme verbindet? Auch PDP/DW hat häufig 7 Millimeter-Gewinde zur Aufnahme der Hihatstange.


    Ich möchte unbedingt die Originalstange von Gibraltar als Ersatzteil im Originalzustand belassen, aber möchte eine kürzere (die Tama) montieren.

    So. Nach diversen Reparaturen und Austausch mit neuen Modulen, habe ich 1 Fame Hybrid das in Wochen der Nutzung noch nie softwaretechnisch abgestürzt ist. Freilich bleibt bei jenem auch mein Mißtrauen, aber toi, toi, toi, bislang mit jenem am seltener genutzten Linkshänder-Set kein einziger Absturz.


    Die anderen 2 (ich habe ja 3 in Nutzung) tun dies immer wieder (mal). Also die Reparatur fruchtete bei jenen nicht wirklich bzw. und/oder jene haben immer noch diverse Abstürze.


    Einen selteneren Softwarefehler habe ich bislang hier noch nicht benannt. Mir fehlt die Zeit! und oftmals auch Lust alles zu dokumentieren, aber der ist es wert erwähnt zu werden, da extrem obskur und mir unerklärlich.


    2 Mal trat bislang ein seltener (neben den recht üblichen Abstürzen oder Neustarts mit "USB-Disconnected" Fehlermeldung etc.) sehr umfassender Fehler auf:

    Etwa die gefühlte Hälfte der Sounds ist dann einfach weg bzw. nicht auswählbar. Will heißen zig Snares, oder Kicks etc. sind nicht mehr akustisch abrufbar/anwählbar. Waren Sounds jener nicht mehr anwählbaren Files in eigenen Drumsets (vom Nutzer selbst konfigurierte und editierte Kits) abgespeichert, triggert die LED am Modul noch, aber es ist kein Sound hörbar. Auch mehrmaliges Aus- und erneutes Einschalten hilft nicht!


    Beide Male erschrak ich und dachte, "Ohwee, nun muß ich alle Sounds wieder mit dem ultra-langsamen USB-Port 'reinladen".


    In beiden (seltenen) Fällen waren sie dann völlig überraschend 1 oder 2 Tage später wieder da! ohne jegliches Indiz warum sie selbst nach mehrfachem Neustart oder minutenlanger Unterbrechung und Neustart nicht wieder da waren, sondern es 1-2 Tage brauchte um wieder aufzutauchen.

    Hossa, das nenne ich absurd.

    Das ist sehr traurig.


    Eine kleine Anekdote in würdigem Gedenken:

    Gerd baute mein erstes Mini-Drumset in der zweiten Hälfte der Neunziger. Ich fand damals eine recht unscheinbare Kleinanzeige in der Sticks mit dem Hinweis auf Drumbau/Customizing oder ähnliches. Die folgende Kommunikation mit Gerd (damals noch Brief & Telefon) war stets total nett und freundlich. Es war noch das ein oder andere abzustimmen aber immer total geduldig und mit viel Verständnis von seiner Seite.


    Da die Maße aber so neu und gewagt ;) waren werde ich die Rückfrage von Gerd, ob ich das wirklich! so haben will?, nie vergessen. ;)

    Es kam zu vielen tollen Gigs mit diesem Set und Jahre später bei erneuter Kommunikation verriet mir Gerd, das mein Mini-Drumset damals das erste! Drumset war, dass er überhaupt im Kundenauftrag gefertigt hatte.


    Vielen Dank Gerd.

    Zitat

    MES Jinbao haben sogar noch aufgesattelt: Auf dem Reso einer Serie stand: Do yourself want to do!

    Ja, den Slogan erinnere ich bestens von damals.

    Ich übersetze diesen Slogan so: "Wenn Du Übersetzer werden willst, aber kein Englisch beherrschst, mach' es doch einfach trotzdem." ^^


    Das es nach wie vor 'drunter und 'drüber geht (in Sachen Fachwissen wie Expertise der Übersetzung), zeigen die aktuellen "Bubinga"-Snares

    Es können wirklich unzählige Dinge sein.


    1.) Eine Schraube im Kessel locker (siehe Burned Destroyer)

    2.) Eine Stimmschraube locker. Gerade bei der Bass bemerkt man dies mitunter nicht so schnell, da in aller Regel bei der Bass ja ein eher bis sehr tiefer Sound gewollt ist.

    3.) Verbindung Fußmaschine zum Spannreif. Alleine hier an der Fußmaschine und/oder am Übergang von der Fußmaschine zur Kick gibt es unzählige! Möglichkeiten für Geräusche.

    4.) Nicht festgezogene Bassdrumspurs oder zu lockere Kontermuttern! der Spurs


    Mehr fallen dutzende weitere Dinge ein... aber die Zeit sie rast.

    Und sollte die Kick eine Bass-Rosette haben kommt nochmal ein Dutzend weiterer Möglichkeiten dazu.


    Poste doch mal ein Bild Deines konkreten Drumsets/Setups bzw. zumindest die genaue! Konfiguration/Produktbezeichung Deines Drumsets sowie der Fußmaschine. Denn unter den von Dir genannten Bezeichnungen neues "Starclassic" "Iron Cobra" gibt es unzählige.

    Und schon vor der ersten Markteinführung von Drumcraft hier im Forum wurde Jin Bao (MES) mit dem Slogan (kein Schreibfehler) "Design In Europe" ebenso zurecht belacht. Natal ist somit also zweistelig jahrestechnisch später mit dem selben Blödsinn unterwegs.

    Zitat

    Drumcraft waren auch „german engineered“ Drums.

    Hat auch niemanden gestört.

    Du erinnerst falsch :) . Dieser hohle Spruch war damals right from the Start (der Drumcraft Website seinerzeit) hier im Forum das Gespött des Jahres.

    So schön ich das helle "metallic-grau" optisch finde (und alles andere als Retro, abgesehen! vom Frontfell)... so sehr nervt mich solch ein Satz an:

    "Designed in the UK".


    Man darf dann übersetzen: "Gefertigt in Fernost, weil kein Schwein bereit ist die Preise zu zahlen, die eine Fertigung in UK kosten würde".

    Es sind noch 1-2 andere Übersetzungen denkbar, aber zu jenen fehlt mir der Mut.

    Walnuss ist für Drums klanglich das womöglich beste (industriell verwendbar) verfügbare Holz, Insbesondere für jene die viel Tiefbass bzw. tiefes Klang-Timbre suchen. Dieses Timbre ist entgegen der Mehrheitsmeinung im Internet, in Sachen realer Sound eines Drumsets im Raum, NICHT! einfach so durch andere Felle auf anderen Hölzern nachahmbar/realisierbar. Das man am Rechner hinterher aus Files alles mögliche in Sachen Nachbearbeitung machen kann, wissen wir alle, aber das meine ich (siehe oben) nicht!


    Da preislich zwischen den Sets Welten liegen, ist die Frage aber schon etwas... hust ... seltsam. :)

    Zitat

    Nach etwa 10 Schlägen löste sich die Kette immer vom Fell was mega nervig war und gaaar keinen Spaß zum Spielen machte.


    Der Fachbegriff ist "Teppich" bzw. "Snare-Teppich" oder eher selten "Spiralen-Teppich".


    Feder nennt man die "Feder" an der Fußmaschine oder jene Teile die dem Vogel seinen Auftrieb/Vortrieb verleihen ;-).

    Ich stolperte neulich noch über eine defekte Hihat die mir vor Jahren vom Vertrieb mal zur Prüfung/Sichtung überreicht wurde. Ich meine der Kunde bekam eine neue und das defekte Teil verblieb nach der Sichtung des Schadens bei mir. Ein sehr deutlicher Außenriß im Top-Becken. Das Bottom war zwar tadellos, da ich das Serienmodell des Herstellers aber selbst noch zwei! mal ohne Mängel besitze, warum nicht die defekte 14" Hihat auf ein Sondermaß (hatte diese Serie nie) wie 12 inch reduzieren? Da die Becken aufgrund ihrer Produktspezifikationen (also für jene Serie typisch) massive und breite Hämmerungen aufweisen wurde es dann real eher 11,2 inch. Auch auch dieses Ergebnis gefällt mir!


    Odd-meter1701 hat es wieder toll umgesetzt. Vielen Dank.


    P.S: Bilder folgen bald unter Drumstudio1 in der Drummergallerie.

    Vieles für Sonor wird/wurde von JM (im riesen Industriegebiet Tjianjin in China angesiedelt) gefertigt. Jene Firma/Produktionssstätten von JM gehören bzw. sind assoziiert mit KHS (Mapex etc.). Die ganzen Wirtschaftsgeflecht-Verbindungen bzw. Firmenrechts-Zusammenhänge sind was für Fachjuristen ;-).


    KHS hat sich Sonor ja schon seit Dekaden "geschnappt".


    edit: only Rechtschreibung

    Odd-Meter1701 hat es super gemacht.


    Es klingt überraschenderweise deutlich besser als ich dachte.


    Es ist nun etwa 15,5 inch groß (was spitze ist, da 16" mein absolutes Obermaß war).

    Aufgrund seiner immensen Dicke schaukelt das nun 15,5 inch Becken (wie von mir in der Theorie erhofft) trotzdem nicht auf beim Spiel.

    Es ist nun sehr dicht an einem Megabell-Ride bzw. Big-Bell-Ride. Erstaunlich ist (und nicht von mir vorhergesehen), dass der Grundsound nicht so extrem viel höher geworden ist. Jeder Eumel würde auch im Blindtest ein Ride hören und keine "Sau" würde auf 15,5" schließen ;-).


    Dieses Becken könnte man so tatsächlich für kernige Bellsounds am Markt anbieten, als kompakte Alternative zu einem Megabell Ride.


    Ich freue mich tierisch, vielen Dank! Martin.

    Unabhängig von einem Song

    somit womöglich slightly out of topic:


    Best gehütetes Geheimnis:

    Diverse bis massig geschmackvolle Fills folgen dem Gesang, genauer der rhythmischen Gesangsphrasierung "in gewissen Momenten", oder den Adlips oder lauern in manchen Fällen genau auf Lücken des Gesanges zum "einparken". Natürlich existiert auch der umgekehrte Weg, dass an diversen Stellen schöner Songs die Gesangsphrasieerung den Drums bzw. einem Drumfill folgt.


    Es gibt unendlich viele (und andere) Ansätze mehr. Nur da hier nach Instrumenten gefragt wurde, mußte geradezu ;) einer der wichtigsten Ansätze und oft übersehenen (der Gesang) genannt werden.