Beiträge von Drumstudio1

    Persönliche Vorgeschichte:

    Ich selbst war nur einma! wenige Tage im Jahre 2008 in China (Peking sowie Tjianjin), verließ das Land aber in der Überzeugung es nicht mehr betreten zu wollen. Natürlich das Land ist riesig und ich weiß um viele reisende die das Land gerne wiederholt für sich entdecken wollen. Für mich war damals aber das Ausmaß der Staatsindoktrination, das Ausmaß der Täuschungen, der Lügen und Nebelkerzen bis in den Alltag, und das Ausmaß des Unwissens (oder nicht wissen wollens) alles sprengend was für uns Mitteleuropäer im kühnsten Fiebertraum denkbar ist.


    Nur 3-4 oberflächliche, und eher niedrigschwellige und womöglich banal-erscheinende Beispiele:


    Der offizielle Katalog einer chinesischen recht großen Drumfirma (OEM für viele), der einzelne schematische Abbildungen von Pearl-Katalogen einfach unverändert in seinen Katalog hineinkopiert hatte.


    Oder nach einer kuriosen Taxifahrt durch Peking fand man sich plötzlich in einem kleinen Keller tief unter Peking wieder, in der eine andere Firma ihre Produktpiraterie E-Bässe und E-Gitarren lagerte. Gitarren von namhaften Herstellern mit deren "Original"-Logo, aber eben alles gefälscht.


    Auch kurios war die Antwort auf die Frage eines dt. Investors an eine Übersetzerin einer Firma im Großstadt-Industriezonen-Moloch Tjianjin.Mitten in der Nacht zuvor waren Gewehrschüsse von draußen in unserem Hotelzimmer hörbar. Der Investor fragte am Folgetag, wer da Nachts geschossen habe? Die Übersetzerin sagte, sie habe nichts gehört. Ok, die Stadt ist unvorstellbar groß, wer weiß wo sie wohnte? Es seien aber sowieso keine Gewehrschüsse, sondern wenn ein Mann um eine Frau anhält, würde man die freudige Mitteilung zeitnah der Familie mitteilen und jene würde dann vor Freude unvermitttelt Feuerwerkskörper zünden. Dies sei hier so Brauch und das könne eben auch mitten in der Nacht passieren. Die Story (um den Brauch) wird sicher/oder womöglich stimmen, und natürlich erfüllen China-Produkte bei Pyrotechnik oftmals nicht unsere Sicherheitsbestimmungen, aber es war eine beschwichtende Ausrede. Es waren eindeutig Gewehrschüsse die wir hörten.


    Die Fernsehkanäle (zumindest jene die ich in jenem Hotel 2008 empfangen konnte) strotzten vor Propaganda-Filmen. Die Naivität bzw. Primitivität jener war eine Beleidigung für jeden Zuschauer jenseits des 5.-Lebensjahres.


    Wir Mitteleuropäer denken oftmals bei Unwahrheiten oder Nebelkerzen, "naja, vielleicht ein sprachliches oder kulturelles Mißverständnis?" oder "das sind nur ein paar Ausreißer, das Land ist ja riesig, die Erfahrung ist also keinesfalls repräsentativ", "überall gibt es Täuschungen". Ich sehe es wesentlich pessimistischer: die Verlogenheit des politischen Systems ist so tief verankert, sie durchzieht scheinbar viele Ebenen der Gesellschaft.


    Anbei ein Mensch über dessen Sympathie-Außenwirkung man streiten kann (ich bin persönlich immer sehr skeptisch) aber vieles von dem was er berichtet (er lebte wohl diverse Jahre in China) deckt sich so mit vielen meiner Kurzeindrücke des Jahres 2008 dass ich am Wahrheitsgehalt jener Videos die ich bislang von ihm sah, nicht allzuviele Zweifel habe. Und sie bilden immens, indem sie das für viele Europäer Unvorstellbare! zeigen und belegen. diverse seiner Videos sind wirklich - mindblowing - da für uns unvorstellbar. Bis man eben vieles filmisch belegt sieht.


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    At Orinocco

    Zitat

    Dies ist aber nicht die Pull-Rod meiner Hihat.

    Meine ist wie schon mehrfach geschrieben das Teil GP0016 und da nennt der "internationale" Customer Service 7 Millimeter. Die können natürlich irren. Vielleicht willst Du mir das sagen? Das ist natürlich möglich.


    Es will aber seit gestern jemand vom Vertrieb checken, ob es wirklich 7 Millimeter sind wie international auf Anfrage geantwortet. Vielleicht ist alles nur ein irrtum.

    Zitat

    Zu ungenau! 6,35 mm sind es!

    hahaha ;)

    Ich schrieb ja im Startpost, nix ist genormt. Das es allerdings selbst bei M6 schon wieder so viele Abweichungen gibt, bedachte ich da noch garnicht. ;)

    Diverse Drumfirmen schreiben dezidiert M6 und 6,5 mm bei Pull-Rods.

    Andere schreiben M6 und 6 mm in ihren Spezifikationen.


    Ich nehme 6,35 mm natürlich auch gerne auf ins Portfolio :D

    Natürlich wäre right from the start die Idee gewesen die Originalstange zu kürzen. Aber irgendwie wäre das wie ein Point of no return. Und das mißhagt mir ;-). Ein Kauf einer anderen Stange wäre die andere Option gewesen, aber ich mißtraue den Daten bislang. Eine kurze Suche bei Amazon zeigte diverse kleine Gewindeverbindungsadapter. Nur just meine gesuchte fand ich nicht. Deswegen will ich sichergehen ob ich nur etwas übersehen habe, oder es wirklich keinen Adapter gibt.


    Der Gibraltar Customer-Service in Übersse oder sonstwo schickte ein Schaubild: die Original-Pull Rod ist GP0016.

    Und Gibraltar selbst antwortet jene ROD habe 7 Millimeter. DW/PDP und Pearl meine ich auch oft 7 mm.

    Ich kannte 1/4 bislang als 6,5 mm. Oder bin ich da zu genau ;) ?


    Schaut man in Tamas Spare Parts Kataloge haben zig ihrer Hihat-Modelle M6. Jene Stange die ich habe von Tama (HH905D3S) hat definitiv M6. Diese (soviel ist sicher) schwimmt im Gibraltar Aufnahmeteil wie eine Nußschale in der Badewanne. Das Gibraltar-Gewinde ist ganz offensichtlich deutlich größer.


    Sollte sich die Sache nicht bald aufklären lassen, wird die Original-Rod meiner Gibraltar tatsächlich enthauptet...

    gekürzt ;)

    Ja, nicht nur Netzteile für Handys hatten oft die verschiedensten Steckformate...


    ... auch in der bunten Welt der Drums existiert bei den Hihatstangen (Hihat-Rods) leider entgegen der landläufigen Meinung auch kein wirklicher Standard.

    6 mm bzw. 1/4 gibt es häufig, aber auch nahezu alles denkbar andere.


    Kennt jemand (vielleicht aus anderen "handwerklichen Anwendungen") ein günstiges "Reduzierstück" bzw. Adapterstück dass eine kurze Tama Hihat-Rodstange angeblich 1/4 mit einer neuen Gibraltar 7 Millimeter Rod-Aufnahme verbindet? Auch PDP/DW hat häufig 7 Millimeter-Gewinde zur Aufnahme der Hihatstange.


    Ich möchte unbedingt die Originalstange von Gibraltar als Ersatzteil im Originalzustand belassen, aber möchte eine kürzere (die Tama) montieren.

    So. Nach diversen Reparaturen und Austausch mit neuen Modulen, habe ich 1 Fame Hybrid das in Wochen der Nutzung noch nie softwaretechnisch abgestürzt ist. Freilich bleibt bei jenem auch mein Mißtrauen, aber toi, toi, toi, bislang mit jenem am seltener genutzten Linkshänder-Set kein einziger Absturz.


    Die anderen 2 (ich habe ja 3 in Nutzung) tun dies immer wieder (mal). Also die Reparatur fruchtete bei jenen nicht wirklich bzw. und/oder jene haben immer noch diverse Abstürze.


    Einen selteneren Softwarefehler habe ich bislang hier noch nicht benannt. Mir fehlt die Zeit! und oftmals auch Lust alles zu dokumentieren, aber der ist es wert erwähnt zu werden, da extrem obskur und mir unerklärlich.


    2 Mal trat bislang ein seltener (neben den recht üblichen Abstürzen oder Neustarts mit "USB-Disconnected" Fehlermeldung etc.) sehr umfassender Fehler auf:

    Etwa die gefühlte Hälfte der Sounds ist dann einfach weg bzw. nicht auswählbar. Will heißen zig Snares, oder Kicks etc. sind nicht mehr akustisch abrufbar/anwählbar. Waren Sounds jener nicht mehr anwählbaren Files in eigenen Drumsets (vom Nutzer selbst konfigurierte und editierte Kits) abgespeichert, triggert die LED am Modul noch, aber es ist kein Sound hörbar. Auch mehrmaliges Aus- und erneutes Einschalten hilft nicht!


    Beide Male erschrak ich und dachte, "Ohwee, nun muß ich alle Sounds wieder mit dem ultra-langsamen USB-Port 'reinladen".


    In beiden (seltenen) Fällen waren sie dann völlig überraschend 1 oder 2 Tage später wieder da! ohne jegliches Indiz warum sie selbst nach mehrfachem Neustart oder minutenlanger Unterbrechung und Neustart nicht wieder da waren, sondern es 1-2 Tage brauchte um wieder aufzutauchen.

    Hossa, das nenne ich absurd.

    Das ist sehr traurig.


    Eine kleine Anekdote in würdigem Gedenken:

    Gerd baute mein erstes Mini-Drumset in der zweiten Hälfte der Neunziger. Ich fand damals eine recht unscheinbare Kleinanzeige in der Sticks mit dem Hinweis auf Drumbau/Customizing oder ähnliches. Die folgende Kommunikation mit Gerd (damals noch Brief & Telefon) war stets total nett und freundlich. Es war noch das ein oder andere abzustimmen aber immer total geduldig und mit viel Verständnis von seiner Seite.


    Da die Maße aber so neu und gewagt ;) waren werde ich die Rückfrage von Gerd, ob ich das wirklich! so haben will?, nie vergessen. ;)

    Es kam zu vielen tollen Gigs mit diesem Set und Jahre später bei erneuter Kommunikation verriet mir Gerd, das mein Mini-Drumset damals das erste! Drumset war, dass er überhaupt im Kundenauftrag gefertigt hatte.


    Vielen Dank Gerd.

    Zitat

    MES Jinbao haben sogar noch aufgesattelt: Auf dem Reso einer Serie stand: Do yourself want to do!

    Ja, den Slogan erinnere ich bestens von damals.

    Ich übersetze diesen Slogan so: "Wenn Du Übersetzer werden willst, aber kein Englisch beherrschst, mach' es doch einfach trotzdem." ^^


    Das es nach wie vor 'drunter und 'drüber geht (in Sachen Fachwissen wie Expertise der Übersetzung), zeigen die aktuellen "Bubinga"-Snares

    Es können wirklich unzählige Dinge sein.


    1.) Eine Schraube im Kessel locker (siehe Burned Destroyer)

    2.) Eine Stimmschraube locker. Gerade bei der Bass bemerkt man dies mitunter nicht so schnell, da in aller Regel bei der Bass ja ein eher bis sehr tiefer Sound gewollt ist.

    3.) Verbindung Fußmaschine zum Spannreif. Alleine hier an der Fußmaschine und/oder am Übergang von der Fußmaschine zur Kick gibt es unzählige! Möglichkeiten für Geräusche.

    4.) Nicht festgezogene Bassdrumspurs oder zu lockere Kontermuttern! der Spurs


    Mehr fallen dutzende weitere Dinge ein... aber die Zeit sie rast.

    Und sollte die Kick eine Bass-Rosette haben kommt nochmal ein Dutzend weiterer Möglichkeiten dazu.


    Poste doch mal ein Bild Deines konkreten Drumsets/Setups bzw. zumindest die genaue! Konfiguration/Produktbezeichung Deines Drumsets sowie der Fußmaschine. Denn unter den von Dir genannten Bezeichnungen neues "Starclassic" "Iron Cobra" gibt es unzählige.

    Und schon vor der ersten Markteinführung von Drumcraft hier im Forum wurde Jin Bao (MES) mit dem Slogan (kein Schreibfehler) "Design In Europe" ebenso zurecht belacht. Natal ist somit also zweistelig jahrestechnisch später mit dem selben Blödsinn unterwegs.

    Zitat

    Drumcraft waren auch „german engineered“ Drums.

    Hat auch niemanden gestört.

    Du erinnerst falsch :) . Dieser hohle Spruch war damals right from the Start (der Drumcraft Website seinerzeit) hier im Forum das Gespött des Jahres.

    So schön ich das helle "metallic-grau" optisch finde (und alles andere als Retro, abgesehen! vom Frontfell)... so sehr nervt mich solch ein Satz an:

    "Designed in the UK".


    Man darf dann übersetzen: "Gefertigt in Fernost, weil kein Schwein bereit ist die Preise zu zahlen, die eine Fertigung in UK kosten würde".

    Es sind noch 1-2 andere Übersetzungen denkbar, aber zu jenen fehlt mir der Mut.

    Walnuss ist für Drums klanglich das womöglich beste (industriell verwendbar) verfügbare Holz, Insbesondere für jene die viel Tiefbass bzw. tiefes Klang-Timbre suchen. Dieses Timbre ist entgegen der Mehrheitsmeinung im Internet, in Sachen realer Sound eines Drumsets im Raum, NICHT! einfach so durch andere Felle auf anderen Hölzern nachahmbar/realisierbar. Das man am Rechner hinterher aus Files alles mögliche in Sachen Nachbearbeitung machen kann, wissen wir alle, aber das meine ich (siehe oben) nicht!


    Da preislich zwischen den Sets Welten liegen, ist die Frage aber schon etwas... hust ... seltsam. :)

    Zitat

    Nach etwa 10 Schlägen löste sich die Kette immer vom Fell was mega nervig war und gaaar keinen Spaß zum Spielen machte.


    Der Fachbegriff ist "Teppich" bzw. "Snare-Teppich" oder eher selten "Spiralen-Teppich".


    Feder nennt man die "Feder" an der Fußmaschine oder jene Teile die dem Vogel seinen Auftrieb/Vortrieb verleihen ;-).

    Ich stolperte neulich noch über eine defekte Hihat die mir vor Jahren vom Vertrieb mal zur Prüfung/Sichtung überreicht wurde. Ich meine der Kunde bekam eine neue und das defekte Teil verblieb nach der Sichtung des Schadens bei mir. Ein sehr deutlicher Außenriß im Top-Becken. Das Bottom war zwar tadellos, da ich das Serienmodell des Herstellers aber selbst noch zwei! mal ohne Mängel besitze, warum nicht die defekte 14" Hihat auf ein Sondermaß (hatte diese Serie nie) wie 12 inch reduzieren? Da die Becken aufgrund ihrer Produktspezifikationen (also für jene Serie typisch) massive und breite Hämmerungen aufweisen wurde es dann real eher 11,2 inch. Auch auch dieses Ergebnis gefällt mir!


    Odd-meter1701 hat es wieder toll umgesetzt. Vielen Dank.


    P.S: Bilder folgen bald unter Drumstudio1 in der Drummergallerie.