Gerade unlängst ´ne geile Metal-Cover Kapelle mit nem old-school Gretsch gehört. Wahnsinn.
Ohren auf!!! Freunde!!!
... auch mal Glaubensätze hinterfragen!
Gerade unlängst ´ne geile Metal-Cover Kapelle mit nem old-school Gretsch gehört. Wahnsinn.
Ohren auf!!! Freunde!!!
... auch mal Glaubensätze hinterfragen!
ZitatDavon ab, Metallsets sind das alles nicht, alleine von den Trommelgrößen her.
ZitatWenn du wirklich ein Metallset willst, dann kauf dir ein Sonor Phonic Plus oder ein Tama Artstar II![/QUOT[QUOTE]edenfalls brauchst du tiefe und nicht zu kleine Toms und ne Knaller-BD und SD. Dazu nen pingiges, schneidendes Ride und dicke Hihats und Crashes.
E]
@ DF (sollte dein Beitrag als Vorgriff auf den 1. April zu verstehen sein, darfst du in meinen - siehe unten- gerne eine große Portion Ironie interpretieren... aber nur dann ![]()
Ja genau!!! Da hat es einer voll erfaßt. Es gibt nämlich nur Metal-Drummer die obengenannte Marken und Konfigurationen spielen. Alles andere hat nämlich keine Eier ihr Warmduscher. In Anlehnung an DF´s vorurteilsfreies Elaborat darf ich vielleicht noch ergänzen:
Du brauchst als Metaldrummer außerdem:
1.) Spandexhosen (mindestens 3 Nummern zu klein)
2.) 5 Bassdrums
3.) 4 Cable-hihats
4.) eine Freundin, die entweder Friseuse ist oder sich zumindest als Playmate des Monats bewerben wollte und zu multiplen Orgasmen fähig ist.
5.) Zumindest einen IQ, der ermöglicht 22" tiefe Kinder-Bassdrums von 24" Bassdrums zu unterscheiden. Der wahre Metal-Drummer spielt allerdings nur 26". Dafür darf man dann schon mal den Taschenrechner bemühen (um zu checken, ob der Kontostand diese Investition noch zuläßt und wieviel inch die 26 von der 24´er unterscheiden).
6.) Kein Yamaha-Set (Yamaha hat niemals in seiner Firmengeschichte Drums für Metal-Drummer gebaut)
Es ist vollkommen richtig, dass es keinerlei Metal-Sets in Accel-Maßen oder traditionellen Maßen gibt, außerdem keinerlei Metal-Drummer die auf den Sound resonanzstarker, "singender" Slingerland und Gretsch Drumkits stehen. Alle Referenzlisten namhafter Metalproduktionen der letzten 25 Jahre deren Drumsets dünnwandige Kessel (z.B. obiger Hersteller) aufweisen sind eindeutig gefälscht. Natürlich auch sämtliche Making of Videos, Photonachweise der Studiosessions, Setangaben der Musiker etc. Alles Fake, wie uns DF mit seinem Beitrag unzweifelsfrei bewies.
Das Photo zeigt den prototypischen Metaldrummer und seine prototypischen Mitstreiter. Siehst du anders aus??? Dann bist du kein Metal-Drummer und wirst es auch nie werden! Dann helfen auch DF´s kühne Empfehlungen nicht.
Selten so gelacht!!!
Das Thema "Blasen an den Fingern" ist ein irre komplexes Thema.
First of all: Es gibt eindeutig individuelle Hautunterschiede. Das bedeutet selbst bei identischer unverkrampfter Handhaltung und identischem Übungspensum kann der eine ´ne Blase bekommen, der andere nicht. Ist experimentell natürlich schwer nachweisbar, aber da bin ich mir sehr sicher.
Viele Blasen können wirklich Hinweis auf eine unsachgemäße Handhaltung sein. Vom Lehrer (wenn zur "Hand") mal checken lassen! Aber, und dass finde ich wichtig: der Lehrsatz "aha, du hast Blasen, also spielst du verkrampft" ist allzu stark vereinfacht - in vielen Fällen auch einfach falsch.
Auch eine Hornhautschicht, die viele Drummer aufweisen, muß kein grundsätzlicher Schutz vor dem Auftreten von Blasen sein. Je nach Belastung/Dauer des Drumspiels ist es durchaus möglich, dass sich unter (manchmal auch unmittelbar daneben) der Hornhaut Blasen bilden, diese "unterwandern" und dann irgendwann zur Ablösung bringen. "Ästhetische" Details spare ich mir hier.
Die Reibung bei langem Drumspiel (z.B: 4-5 Stunden oder mehr) mit hohem Punch/Schalldruck (und entsprechendem Grip) z.B. für Aufnahmen etc. spielt sich nun mal zwischen Fingern und Stock ab. Und da ist die Haut das sensiblere Material, welches sich eher abnutzen wird...
Mein Tip: Sollte tatsächlich Hornhaut bestehen und wirklich immer noch Blasen auftreten, dann ist die sicherste Methode ein Pflaster um die betroffene Stelle zu positionieren. Die Hornhaut wird sich nicht zurückbilden, keine Angst, es kommt noch genug Reibung und "Druck" durch, aber vieles an Reibewirkung bzw. Wärmeentwicklung spielt sich nicht mehr direkt an der Haut ab. Somit Blasen ade!!! Wichtig dabei ist, dass Pflaster nicht zu groß zu machen und nicht zu glauben "ich muß jetzt noch FESTER zupacken, damit der Stock nicht wegfliegt". Der Grip muß so bleiben wie bisher - dann bleiben Balsen weitestgehend aus.
Wichtig: Nur das altmodische Pflaster (auf Baumwollbasis???) verwenden. Sorry, Schleichwerbung
Z.B: Hansaplast Classic. Die moderneren Sorten mit Kunststoffoberfläche bieten keinen Halt und der Stock wird wegfliegen oder man packt höllisch fest zu und bekommt erst recht Blasen. Auch nur 1-2 Lagen des Pflasters aufbringen. Nicht!!! 4-5 da sonst jegliches taktile Feeling verloren geht.
Drummerhandschuhe sind eine sehr individuelle Sache. Es gibt Drummer die können damit tatsächlich nahezu ungehemmt ihre Drumtechnik umsetzen. Ich nicht... und würde davon abraten (zumindest bei den meisten Stilrichtungen :-).
BINGO
Jawoll!! Genau so sehe ich das auch!
100 % Übereinstimmung ![]()
Ich würde eventuell meine original Tama Octobans (4-Stück-low-set) inklusive Stilt-Ständer für 550 Euro verkaufen (allerdings nur an Selbstabholer).
Es ist die ältere Tama Version. Sie hat also nicht die Starclassic-Böckchen.
Sehr guter Zustand!
@Pott...
genau das meine ich mit "Vorsicht...".
Mit deinem Vorgehen (Brief schreiben) etc. hast du vom Ablauf her betrachtet, doch schon gut und vernünftig agiert.
Nun zähle einfach 1 + 1 zusammen = Der Roland Meinl Vertrieb...
Über deren Verhalten (Kundenfreundlichkeit, Reaktionsgeschwindigkeit etc.) möchte ich mich hier nicht detaillierter äußern, kann aber deine Erfahrungen nur ausdrücklich bestätigen!
Also ändere doch einfach die Thread-Überschrift, dann klopfe ich dir sogar anerkennend auf die Schulter ![]()
Obwohl - vielleicht gibt es andere Drummer, die mit "denen" bessere Erfahrungen gesammelt haben (kann ich mir zwar nicht vorstellen...) - dann müßtest du die Überschrift vielleicht schon wieder ändern.
Genug gescherzt!
Zumal Tama schon seit den siebzigern die einzige mir bekannte Firma ist, die komplette Ersatzteilkataloge herausbringt (noch dazu gratis) , für drummer denen was kaputt oder verlorenging!
Vorsicht: du sagst "Tama verweist..."
Meinst du Tama oder den Vertrieb in Deutschland Roland Meinl ???
Ich würde noch mal einen eindeutigen Brief an Roland Meinl leiten inklusive dem Statement vom MP Mitarbeiter, im Idealfall mit Picture des gebrochenen Teils (ich hatte selbst 3 Leverglides jahrelang ohne Bruch).
Die sollen dir schreiben, welcher Fachhändler dir das Teil (über Roland Meinl) liefern kann. Wenn sie darauf keine konstruktive Lösung anbieten....
...dann wäre es allerdings wirklich ein Armutszeugnis.
Aber nur weil ein Händler (jemand bei MP ist möglicherweise einfach zu faul ohne Gewinnspanne mit Roland Meinl in Korrespondenz zu treten) das Teil nicht ordert, muß das nicht unmöglich sein!!!
Gruß
Drumstudio1
quickpouch... "autsch"
Also ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass bei dir einiges durcheinander gerät. Es ist natürlich immer super-easy renommierte Drummer zu beobachten bis man einen (oder mehrere Fehler) entdeckt um dann zu rufen "hallo, jemand zu hause, ich höre deine Fehler und kenne sogar Drummer die das besser machen".
Mir stellt sich da immer die Frage nach dem Sinn, derartiger (leicht negativistisch ??? angehauchter) Aktionen. Hier mal eine Handvoll Randbemerkungen.
1.) Binsenweisheit: Kein Drummer ist fehlerlos
2.) Die Bedingungen unter denen Konzerte oder gar Video-Drehs für Drummer ablaufen sind sehr unterschiedlich und von vielen Faktoren abhängig. Oftmals nicht miteinander vergleichbar!!!
3.) Die Persönlichkeitsstruktur von Drummern mit ihren Fehlern umzugehen ist sehr individuell (das bedeutet KEINESFALLS sowas ala "der eine handelt seine Fehler professionell, der andere gibt sich keine Mühe und nimmt die Drummer-Community nicht ernst"... blablabla)
Wenn z.B. der von mir sehr geschätzte Ian Paice mal einen Paradiddle von langsam nach schnell etwas kantig überführt, dann heißt das nicht das er es nicht besser kann. Ich unterstelle ihm da eher die COOLNESS zu sagen "that´s life - go ahead" und nicht noch mal auf 15 Takes im Videodreh zu bestehen, um als makelloser "diddler" zu gelten. Viele andere Drummer tun aber genau das: "Stop - rewind - I´ll do it again".
Anderes Beispiel letztes Jahr von Anders Johansson in Langen/Germany. Der Drumroadie kommt backstage vorbei und sagt "I can´t fix the broken pedal". Gemeint war ein kaputtes Kugellager des rechten Bassdrum-Pedals. Anders zuckt die Schulter und sagt "it doesn´t matter to me." Das Pedal federte schon beim Gig am Vortag nach dem Auftreffen auf das BD-Fell nicht mehr vollständig zurück, sondern blieb auf halbem Weg immer im Kugellager-Fraß stecken. Reichlich abgebrüht.
4.) Ich kenne weltklasse-Drummer, die unter der Kombination von Jet-Lag und Grippe wirklich nicht sooo toll gespielt haben. Na und: deswegen vergleiche ich doch nicht diese spezifische Leistung unter brutal-Bedingungen mit jenen Semiprofis die ich vielleicht während ihrer 15 Minutes of Fame beäugte. Solche Vergleiche müssen hinken!!!
5.) Ich kenne auch einige tolle Semprofi-Drummer die in manchen Bereichen ´nen besseren microtime-groove hinlegen als Drumgott "XY", Wirbel noch über die Schallmauer hinaustragen etc. Ist doch schön, wenn auch Semi´s, und auch mancher Amateur!!! fantastische Ausdrucksmöglichkeiten und Techniken aufweisen. Es hat doch nie jemand behauptet, das Drumruf gleichbedeutend ist mit BESTER DRUMMER DER GALAXIE" (wobei man über Kriterien solche Titel zu vergeben ohnehin endlos streiten könnte).
6.) Gerade in Sachen Timing gibt es eine Menge Mißverständnisse. Die wenigsten von uns (mich natürlich inbegriffen) haben irgendeinen Plan über Abhörbedingungen und technische Unzulänglichkeiten vor Ort. Gerade dass sollte aber ein Grund zur Vorsicht gegenüber unserer selbstherrlich-gepflegten "Abschußliste" sein... "da lag er schon wieder daneben." Ich weiß von einigen Kollegen von ´ner Menge Nachbearbeitungen von Studios, von Producern die im Nachhinein Spuren dazumischen (die vor der Drumeinspielung schon aufgenommen waren, dem Drummer aber nicht eingespielt wurden), einzelne Drumschläge per Hand am PC editieren etc. etc. Von dazumischen von Triggersignalen ganz zu schweigen. Da kann das Timing schon hörbar leiden ("klingt nicht mehr tight, deine Kapelle") und bewußte Microtiming-Verschiebungen sind die ersten die man mit oben genanntem Procedere beerdigt. Klar es gibt auch eine Menge Profis, die obengenannte Bearbeitungen unter Wahrung des Grooves hinkriegen, aber längst nicht jeder hat das Gehör und handwerkliche Geschick dazu!!!
7.) Viele Amateure und Semiprofis sind total happy mit ihrem Status. Und machen musikalisch tolle Sachen.
8.) Manche Amateure und Semiprofis sind unglücklich mit ihrem Status. Sie haben das Zeug (Motivation, Talent, Entbehrungstoleranz etc.) an sich zu arbeiten und vielleicht mehr zu erreichen... und erreichen auch eines Tages mehr. Thumbs up!
9.) Manche Amateure und Semiprofis sind unglücklich mit ihrem Status und haben trotz phänomenalem Drumming und toller Technik aufgrund anderer Handicaps (die beispielsweise in ihrer Persönlichkeitsstruktur liegen) keine allzu realistische Aussicht je dort hin zu kommen wo man von "Ruf als Drummer" sprechen könnte.
10.) Manche Amateure und Semiprofis sind garnicht so interstellar bedeutsame Drumathleten aber definieren irgendetwas im Drumming neu und werden damit berühmt. Das is´ auch nix verwerfliches sondern spricht doch auch für eine gewisse Originalität, die Musik als solches auch braucht um sich weiterzuentwickeln.
@ Matzdrums
sorry du kamst mir in einigen deiner Ausführungen zuvor
Ich hatte alles schon in meinen PC gehackt, da wollte ich nix mehr kürzen!
Vielleicht etwas offtopic ???
Aber bei ernstzunehmenden Diagnosen empfiehlt sich das Aufsuchen mehrerer Ärzte (cross-check, alternativ Meinungen einholen etc.) Man sollte weitestgehend sicherstellen, dass die Diagnose korrekt ist und herausfinden welche zeitgemäßen! State-of-the-art Behandlungsmethoden existieren.
Ich erinnere mich allzu gut, dass einem Bekannten mal ein "reitersches ´Sonstwas´ Syndrom" angedichtet wurde und man ihm mit ernster Miene verkündete er müsse das Gitarrenspiel (inklusive Karriereplanung) an den Nagel hängen.
Stellte sich Wochen später als amtliche Fehldiagnose heraus!
@wafi
wie bitte ??
Das Set deines Proberaumnachbars mag vielleicht niemals innen schwarz lackiert gewesen sein! Ich beziehe mich in folgenden Zeilen auch keinesfalls auf das Set welches du kennst, sondern mehrere Sets die ich kenne.
Das Power V sowie einige Premiers Anfang der neunziger waren schwarz innen!!! Ich habe 2 der schwarzen Premier Sets anfang der Neunziger im Proberaum eines Kumpels mehrfach gespielt. Und die Power V von Yamaha jenerzeit zumindest im Laden kritisch beäugt. Und damals waren meine Augen sogar noch besser als heute ![]()
Einen "grünen und grauen Star" mag dein Augenarzt kennen. Ich kenne aber keinen schwarzen. Auch das Prospektmaterial jener Zeit (schau dir auch mal mein Thread-Bild an) zeigt es doch deutlich. Innen= BLACK
Freundlichste Grüße (und gute Genesung) wünscht
Drumstudio1
P.S. Humor rules
leicht off-topic .... hahaha
Yamaha schrieb im offiziellen Katalog es sei Mahagony. Nicht mehr und nicht weniger. So wird ja heute bei Pearl in Bezug auf die Export-Sets auch verfahren. Das hebt (täuscht) noch mal etwas mehr Wertigkeit hervor... ![]()
Das sind Marketingspielerein bzw. gezielte Täuschungen über die wir uns bei Home-Fucking-Europe ("Diese Kamera hat sensationeeeeeelllllllllle 5.0 Megapixel zum Preis von nur 199.-Euro." Unter der Kamera kann der gutsichtige Fernsehzuschauer aber erkennen, das unter dem Objektiv 3.1 Pixel aufgedruckt steht... aha, also wird kräftig interpoliert!!! und somit keine echten 5 Megapixel Auflösung geboten) ja auch schon lange nicht mehr aufregen.
Nun zurück zu Power V:
Ich vermute (95 %) dass eigentlich die Worthülse "Philipine Mahagony" treffender gewesen wäre.... aber der original Wortlaut lautet wie gesagt 9-lagiger Mahagony Kessel in Bezug auf die 1991/92 Power V-Sets.
Auf die Ähnlichkeit zu manchen Premier-Sets (schwarze Innenlackierung dieser Zeit) bzw. Yamahas Wirken bei Premier in UK seinerzeit, wurde ja schon hingewiesen.
Snare und Tomhalter
Laßt Bilder sprechen...
P.S: ich habe das Power V seinerzeit nicht gepielt, nur beim Musikhändler vor Ort kritisch beäugt. Sorry!!!
Ich fand schon seinerzeit (ca. 1991/92) das es recht "billig" wirkte. Besonders die 2 Sicken am Snarekessel (direkt unter den Spannreifen) waren Designtechnisch sehr eigenwillig. Egal, das Design der (oft als klobig bezeichneten) Tomhalterung hingegen finde ich heute noch extrem gelungen! Da hat die Yamaha Motorrad-Abteilung sicher ein paar Designstudien an das Drum-Department weitergeleitet ![]()
P.S: Toms und Bassdrum waren laut Yamaha about 1991 aus 9 lagigem Mahagony.
Hi,
Enzi´s Ausführungen muß ich leider
heftigst widersprechen (scheinbar wieder alles subjektiv bei uns Menschen).
Die Performer Bass 22 x 18" ist wirklich in Sachen Tiefbass eine Macht. Ich kenne wenig Bassdrums die besser klingen (unabhängig von der Preisklasse).
Aber die Toms als "flach" zu bezeichnen. Ok, die Accelmaße!!!! sind physikalisch recht flach
aber gerade der Tom-Sound ist aller Ehren wert (selbst mit den Fellen im Lieferumfang). In Worten läßt sich das schwer beschreiben aber ich empfinde ihn als sehr warm, tief und satt bei gleichwohl birkentypischem percussiven Anschlag.
Hallo liebe Kollegen,
da mich in letzter Zeit viele Anfragen erreichten "wann" und "wo" Orion Becken in Deutschland offiziell erhältlich sind, nenne ich hiermit gerne erstmals einen Händler:
Musik Landry GmbH
Peter-Zimmer-Strasse 17a
D-66123 Saarbrücken
Email.: landry.musik@t-online.de
Webseite: http://www.musik-landry.de
In wenigen Tagen sind in Saarbrücken zahlreiche Orion Becken folgender Serien erhältlich:
- Twister
- Solo Pro
- Solo Pro Master
- Rage Bass
- Viziuss
Natürlich liegt dort auch Orion-Infomaterial (Prospekte) bereit. Die Becken im Hochpreis-Segment, also die Orion-Serie "Personalidade" sowie die neue Serie "Revolution Pro" sind momentan noch nicht in Deutschland erhältlich. Weitere Händler gebe ich (sofern gewünscht) gerne in Kürze bekannt.
Da ich in diesem Forum auf keinen Fall aufdringlich die Werbetrommel rühren bzw. das Forum nicht als Werbeplattform mißbrauchen will, möchte ich es bei einzelnen knappen Hinweisen auf Händler oder Messetermine belassen.
Weitere (detailiertere Anfragen) gerne per PN.
Gruß
Drumstudio1
Ein klein wenig kann ich das Vorurteil ("alt ???... hoffentlich geht es nicht gleich kaputt") schon nachvollziehen.
Becken leiden natürlich auch unter Materialermüdung. Und bei stark gebrauchten Becken, ist die Wahrscheinlichkeit das das ein oder andere kleine Trauma bereits vorliegt, welches beim nächsten heftigen Crash zum Riß führt, natürlich etwas größer.
Trotzdem würde auch ich mich immer nur nach dem Sound orientieren, da selbst bei Neuware, also schon direkt ab Werk (Materialfehler bzw. Materialschwächen) vorliegen können. Nur sieht man diese dem Becken nicht an!!! Man hat ja beim Beckenkauf kein Elektronenmikroskop dabei ![]()
Ganz Übel stößt mir eine Unsitte der letzten Monate auf: Da glauben Drummer die (Material)Qualität von Chinas oder Splashes durch Verbiegen!!!!! der Becken festzustellen. Nichts macht mich aggressiver, besonders wenn es um Becken geht, die nette Drummerkollegen zum Verkauf anbieten, wenn plötzlich jemand reinstolziert, sich das Becken schnappt und daran herumbiegt!!! Das ist wirklich zur "Mode" verkommen.
Mit solchen Brachial-Methoden (ala Materialprüfung des
Mittelalters) ist die Wahrscheinlichkeit ein Becken zum Kollabieren zu bringen bzw. auf "Mikrostrukturebene" massive Schäden zu verursachen, höllisch groß. Ich gehe sogar noch weiter: es grenzt an Sachbeschädigung. Wenn jemand ein Becken kauft, kann er es meinetwegen auch aus ´nem Wolkenkratzer werfen. Nach dem Erwerb wohlgemerkt. Aber bevor man sich zum Kauf entschlossen hat, fremdes Eigentum zu gefährden/beschädigen - das ist frech!!
Ich wäre sehr dankbar, wenn wir dieses Forum nutzen, mit dem Mythos so!!! Becken testen zu können, aufräumen würden.
Noch ´ne kleine Mikkey Episode. Während seiner späten Jugendjahre probte er seine rudiments und DB-Eskapaden in ´nem amtlichen Schulgebäude in Schweden. Ein jüngerer Schüler (Snowy Shaw) wußte fortan, wie man langweiligen Schulstunden entgeht. Er wurde Zaungast und studierte per inaugenscheinnahme Mikkey so gut wie möglich. So war es irgendwie nur folgerichtig dass Snowy about 1990 Mikkey bei Diamond ersetzte. Ich hoffe ihr kommt noch mit ???
Mir persönlich gefällt Snowy´s drumspiel noch besser. Von beiden habe ich viele Video-Bootlegs und jeder weist (trotz gewisser Gemeinsamkeiten) einen eigenständigen Stil auf (gut so!!!). Beide besitzen allerdings eine atemberaubende Technik und dazu noch die nötige Geschwindigkeit. Auch in Sachen Mikrotiming unterscheiden sie sich erheblich. Ist natürlich eine Geschmackssache, aber ich mag das "leicht überhastet" erscheinende (er ist trotzdem in time!!!) powerhouse drumming von Snowy noch etwas mehr.
Ob es außer Snowy Shaw jemals einen drummer gegeben hat der mit von den Zehen bis zum Schenkel eingegipstem Bein (frischer Beinbruch kurz vor der Tour) jeden Tour-Abend 1 1/2 Std. lange die diamondschen´ doublebass-Tracks makellos durchspielt... ??? Wer weiß das schon.
Zurück zu Mikkey: er sieht sich seit Jahren von Diamond um Tantiemen geprellt. Er hätte maßgeblichen Einfluß auf einige Kompositionen gehabt (bekam aber keinerlei Credits). Hört man sich die CD´s "Abigal" und besonders "Them" an (bei dem nahezu jedes 2. Stück auch als Drumsolo gelten könnte) erscheint seine Version der Dinge sehr glaubhaft. Drummerschicksal !!!!!!!!!!