Eine andere Methode bei einer von mir gottgleich verehrten Band in den ca. 10 letzten Jahren ihres bestehens war, eine Art "Glissando" oder "permanentes Glissando" bei der Lautbildung zu integrieren. Diese Methode hatte ich so inflationär extrem-oft angewendet in nahezu jeder Songtextzeile, jedes! Songs niemals zuvor bei Bands gehört und ich hoffe auch sehr dass es keine Nachahmer finden wird. So so sehr ich die Band liebe, für mich eine der belastendsten Lösungen für Zuhörer. Fast jede Anfangssilbe und eine vielzahl weiterer Töne des Gesangs wird in einer Art fließenden Tonfolge dargeboten. Geht also von falsche Tonhöhe - in leicht falsch - in richtiger - in korrekt - in fast noch korrekt - in leicht falsch über. Als Zuhörer sollte/konnte/"mußte" man sich dann also den richtigen Ton heraussuchen und diesen im auditiven Gehirn festhalten.
Es war eine für Zuhörer sehr anstrengende Methode, zwischen den vielen Näherungswerten die leicht falsch waren, den richtigen Ton "wenn er an der Reihe war" bzw. vokalisiert war, wahrzunehmen und zu genießen. Ich weiß nicht wieviele Konzertmitschnitte (dutzende ganz sicher) ich über die Jahre sah, aber es gibt unzählige die dies in den letzten Jahren von Rush dokumentieren. Schade. Die Instrumentalpassagen waren freilich wie immer bei Rush grandios! dargeboten und ich persönlich hätte only Instrumentals bzw. das weglassen des Gesanges als tolle Alternative empfunden.