Jeder bekommt im Leben Nackenschläge mit, nicht selten auch schweren Gesundheitstrouble und natürlich hat jeder das Recht so lange Musik zu machen, wie er mag.
Der aktuelle Post "nur" deswegen, weil das downtuning immer häufiger/massiver um sich greift und teilweise noch neue Modi neben dem Downtuning zur Stützung/Kaschierung des Gesangs hinzukommen. Neben Gesangsplayback bei Live!-Gigs (also Lippenbewegen und der Ton kommt in Wahrheit vom Digital-Zuspieler hinter der Bühne) gibt es in letzter Zeit noch die ergänzende Methode "die Vocals ultra-leise bis unhörbar mischen". Die Idee ist irgendwie so genial, dass ich dies selbst niemals - selbst in kühnstem Fiebertraum - erdacht hätte. Darauf muß man erstmal kommen. Mir persönlich ist es so zwar lieber als ein Gesangsplayback bei Live-Gigs, aber gefallen tut mir "Lead-Gesang unhörbar mischen" auch nicht.
Edit: zum Sichergehen, auch andere! 2023-Konzerte mit Zuschauerpositionen Mittig oder ganz links in der Zuschauerschar, lassen Don Dokken durch den Mix kaum hörbar klingen. Es ist also mitnichten die Nähe der Kamera zur Gitarreanlage. Er wird offensichtlich ganz bewußt extrem weit in den Hintergrund gemischt.