Beiträge von Drumstudio1

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    Ich denke, Ceranfelder sind immer plan!


    Definitiv nicht.


    Aber!!!! ;)
    Sie sind pragmatisch also "auf die Schnelle" die planste Auflage die wir normalsterbliche Bürger im Haushalt ohne großen Aufwand als Referenz vorfinden. Deswegen empfehlen wir sie oft für Gratungschecks. Und wie ich finde zu Recht, denn es reicht meist zum Prüfen der Gratung.


    Aber es ist auch angeblich in der Industrie kein Geheimnis, dass diese mitnichten so plan sind, wie umgangssprachlich/im Volksmund behauptet.

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    Also ich bin wahrlich kein Profi und ich halt mich mit Tipps bzgl. Technik immer zurück, aber, vielleicht solltest Du mal Dein Stockhaltung grundsätzlich Überdenken. Wenn ich höre, dass Du Druck gibst bis es weh tut, kann da doch was nicht passen.


    :thumbup:


    (2 Schurken, ein Gedanke... ich hatte mir den Hinweis allerdings in softer Tagesstimmung ;) verkniffen)

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    Und die Dellen reinzuhauen fühlte sich für mich schon immer merkwürdig an, wenn diese Dellen durch Rimclicks entstanden. Da sind mir die Stöcke dann zu uneben, das ist, wie mit den Händen das Gleichgewicht zu verlieren. Das mag für einige gut sein und ich stelle auch nicht die Methode an sich in Frage, aber für mich ist das nichts.


    Nur zum Sichergehen: das Ausmaß der Einkerbungen steuerst/bestimmst Du ja selbst durch die Ausholstärke beim Einbringen der Kerben.
    Es ist also faktisch von garnicht fühlbar (somit auch noch lange vor "uneben" erfahrbar), über fast nicht fühlbar, über kaum fühlbar, etc. etc. bis markant fühlbar einstellbar. Es ist total vergleichbar mit den Dynamikstufen beim Snarespiel: von ultra-leisen "angehauchten" ;) Ghostnotes bis hin zur Maximalauslenkung. Da sind sehr viele Zwischenstufen möglich.


    Ich denke das wird von manchem schnell nicht bedacht ;)
    Aber natürlich ist erlaubt was gefällt. Es soll niemand bekehrt werden. Aber viele Menschen können von der Methode sehr profitieren. Und da die Suche manchmal nicht jedem hilft, schadet die erneute Erwähnung des Procederes von mir vielleicht ;) nicht. Vielleicht wird es nun leichter gefunden. :D

    Das Thema hatten wir schon oft.


    Stöcke herumdrehen. Hunderte Singlestrokes an stabilem ;) Spannreifen ausführen und beim Spiel die Stöcke immer mal wieder Vor- und Zurücktaumeln lassen.
    Ziel des ganzen: in dem Bereichen wo der Stock real gehalten wird, sollen unzählige leichte! Kerben enstehen.


    Dann herumdrehen und normal trommeln und sich am subtilen aber viel besserem Grip erfreuen!


    Wichtig: Größere und tiefere Kerben (oder wie oft käuflich zu erwerben, Sticks mit Ausfräsungen oder gar tiefen Rillen) empfinde ich als Unfug, da sie das sichere Feel und das erlernen und verfeinern von Balance-, "Rutsch"- und Schwerpunkt-Empfinden beeinträchtigen, beschädigen oder gar im worst case verhindern können.


    Diese leichten oberflächlichen Kerben (die ich oben empfehle) hingegen sind der beste Weg, Rutschen abzustellen, und mehr Kontrolle zu erlangen, und sich nicht! etwas zu versauen in Sachen Technik oder der Wahrnehmung der Interaktion zwischen Stock sowie Finger/Körper.


    Btw: es ist auch der beste Weg nagelneue Sticks, die mir seit jeher vom Feel nicht gefallen, in einen "leicht angeschmoddert"-Modus, zu wandeln der sich für viele etwas erfahrenere Drummer auch tatsächlich besser anfühlt. Dies ist allerdings ein subjektiver zweiter Effekt den nicht jeder braucht, wahrnimmt oder erwünscht.

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    Gerald, Dir muss ich widersprechen (Ich trau mich was!).
    Von denjenigen Auserwählten, die ganz oben verweilen,
    haben ALLE geübt wie die Irren.


    :thumbup:


    Und noch schlimmer: Du hast auch noch recht! Ich wollte erst 99 Prozent schreiben und schrieb dann 90.
    Dabei wäre 99,9999 bis 100 % wie Du völlig korrekt :thumbup: anmerkst die einzig richtige Angabe gewesen.

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    Danke das das jetzt auch international (also außerhalb Österreichs) bestätigt wird und ich außen vor bin :P
    Aber lt. Aussagen war es wirklich so, das wenn du anderen abends unterwegs waren, er seine Rudiments runter
    geprügelt hat.


    :thumbup:


    Ja, mit Sicherheit.


    Oben am Mount Everest ist die Luft dünn. Den erklimmen nicht alle. Im Forum liest man manchmal, man müsse nur den selben Rucksack kaufen und die edlen Bergschuhe und 10 Kniebeugen mehr als sonst machen und dann wäre man auch oben. Ich nenne derartigen Unfug: "das eigene Spiegelbild anlügen". :D


    Wer ganz oben ist (das erreichen nur sehr wenige) hat in 90 % der Fälle das Vorstellungsvermögen des Normalbürgers übersteigendes! hohes Talent und zusätzlich die meisten von jenen wenigen noch außerordentlich diszipliniert und viel geübt.


    Das klingt für manche nicht nach Rock 'n' roll, aber romantisierende Legenden helfen ja nicht weiter, die Bandbreite dieser Welt zu verstehen.


    Der Weckl z.B. war in manchem Interview schon früher auch zuweilen deutlich, dass als Kumpels am Strand in der Sonne mit Girls im Plausch etc. waren, er im Keller trommelte und zwar stundenlang, jeden! Tag über Jahre. Das irgendwie alles seinen Preis hat.


    Wenn man Kontraste liebt, findet man auch im Black Metal-Bereich sehr beeindruckende Drummer und Hochgeschwindigkeitsartisten die über zig Jahre 3-5 Stunden Snare-Technik übten und zusätzlich 3-5 Stunden Double-Bass (macht 6 - 10 Stunden täglich!) und eben dann auch im Verbund! mit außerordendlichem Talent somit zu den auserwählten wenigen! gehörten mit der Bergbesteigung ohne Sauerstoff bzw. atemberaubend-virtuose Dinge am Instrument vollbringenden. Ich weiß zwar nicht wann die parallel zu derartigem Übeprocedere noch der Schulpflicht nachkamen ;) ... aber diese Frage erklärt dann vielleicht indirekt zuweilen "die intellektuelle Tiefe" mancher Texte einzelner Bands :D ;) Humor rulez

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    Diese Lederhosen-Feuer-Shows finde ich auch nicht sonderlich beeindruckend. Prinzipiell könnte das jeder x-belibige andere und mittelmäßig talentiere Trommler auch machen.


    Mir fehlen die Worte.
    Dies ist eine grandiose Fehleinschätzung die manchem mitunter im Forum passiert. In diesem Schweregrad :D allerdings nur selten.


    Somit just for the record und zum Nachlesen für die Nachwelt, mein deutlich vernehmbares: NEIN!

    Mal sehen ob es über die vollmundigen Drumcraft E-Drum Spezifikationen hinausgeht.
    Den E-Drum-Prospekt habe ich noch irgendwo... war der von 2011 ?


    Aber das ambitionierte Projekt schien wie der Flughafen der Hauptstadt. Insofern wollen wir hoffen, dass die Zeit gelohnt hat. Manche Beckensound-Files damals waren doch winterlich aufgenommen. Also vom Frost. Die werden sie doch nicht alle in die Tonne getreten haben... oder?


    Die Entwickung vom E 6 zum G 5 klingt für mich doch sehr verdächtig.


    Nichts genaues weiß man nicht. Genug der Laberei. :D
    Einfach abwarten.

    Danke, Very Cherry. :thumbup: :thumbup:


    Ich habe bislang nie eine in Natura gesehen.


    Die in den achtzigern produzierten Superstars hingegen sieht man dauernd! Das ist bis heute massenhaft bei Kollegen zu finden.

    Zitat

    Außen wurde auf Hochglanz lackiert


    Meist :D


    Aber es gab natürlich auch matte offizielle "Außen"-Finishes (auch diese bekam ich - wie die 22 x 15 Kicks, nie in Natura zu Gesicht):
    a). Walnut (in matt/satin)
    b.) Mahogany (in matt/satin) bitte nicht mit der späteren Super Mahogany-Version im Hochglanzlack verwechseln