Thanks!
Kleine Randanekdote: Ich wunderte mich früher über die verschiedenen Sounds früher Kiss Platten. Manche frühe Scheiben klangen dumpf und verwaschen. Der Horror klanglich war die "Hotter than Hell" insbesondere deren furchtbar schlechter Drumsound. Eine Platte stach im Kontrast aber positiv heraus: Der Sound der Scheibe "Rock 'n' Roll over" war besser als der Sound der Schallplatten davor und mancher danach. Kurios! Die Antwort ergab vor Jahren das Internet. Eddie Kramer hatte bei der "Rock 'n' Roll over" den Job von Kiss für das Mixing bekommen und massiv! auf den Drumsound dieser Platte eingewirkt. Aber auch die anderen Dinge hatte er gut auf der Scheibe gemischt.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Da unlängst leider verstorben, setze ich hier mal den ebenso weltberühmten Chris Tsangarides an.
Seine (ich weiß nicht ob er das Verfahren wirklich erfunden hat) "Vortex-Methode" ist akustisch atemberaubend. Ich schüttel zwar über Hype-Begriffe gerne den Kopf, aber die Methode! bzw. den theoretischen Hintergrund dieses Recording-Verfahrens finde ich cool. Er wendet es wohl insbesondere für (Rhythmus)- Gitarren an.
Close Mike und "Fernab"-Mike links und rechts verteilt und die frequenzselektive Stereomodulation (laienhaft formuliert) die damit erreichbar ist.
Wir Drummer erkennen im ersten Video sicher den 7/8 Takt (Song: "Enemy" von Malmsteen). Der Cozy an den Drums ist natürlich für uns Drummer auch sofort identifizierbar. Tsangarides verrät im Video das Klangbeispiel nicht, deswegen mein Hinweis, wer das konkrete Hörbeispiel auf CD sucht: "Enemy" auf der CD Facing the Animal von 1997.
Die CD ist nun über 20 Jahre alt. Der Gitarrensound (und vieles klanglich mehr) selbst heute noch unglaublich fett und räumlich! Man hätte eigentlich erwarten müssen, dass die Tracks heute mixing-technisch betagt klingen. Mitnichten!
Vortex-Methode in der Theorie (Stereo-Effekt mittels 2 Mikros für Gitarrenamp)
[video]http://www.youtube.com/watch?v=7sSdok8Q4yw[/video]
"Vortex"-Methode in der Praxis:
(Amp-Sound irre schwach, das Gitarrenspiel und andere Dinge lasse ich fairerweise unkommentiert) und doch ist das schnelle Ergebnis ein Brett! Wundervoll räumlich bzw. "vital flottierend". 
[video]http://www.youtube.com/watch?v=0H64YSqTwuI[/video]