Beiträge von Drumstudio1

    Ich erinnere mich bestens als 1-2 Kollegen and me vor einigen Jahren auf den schleichenden Tod der Musikmesse hinwiesen. Nach der Wirtschaftskrise nach 2007/2008 ging es Jahr für Jahr 'runter. Mancher dachte "wir" seien "Miesmacher". :D


    Nun, 2018 ist der Tiefpunkt selbst mit geschlossenen Augen :D für jeden sichtbar.
    Willkommen in der Realität!


    Alles ist im Wandel: Produktions(stand)orte, Vertriebsstrukturen, Verkaufsoutlets etc. Die Erde dreht sich weiter... den ein oder anderen schüttelt sie heftig durch und manchen schüttelt sie ab... einige sind bereits im freien Fall!


    Ich war heute nur da um 2-3 alte Bekannte zu Treffen. Da ist mir die Musikmesse immer noch lieber als jeder Swinger-Club :D . Mehr Anreize (außerhalb der Kontaktpflege) bietet sie mir allerdings nicht mehr.

    Zitat

    Da bringen jetzt irgendwelche Tests mit Dynamikstufen vermutlich gar nichts, da so etwas mit einem Softwareupdate ganz schnell ganz anders aussehen kann.


    Das war tatsächlich auch mein 2. Gedanke heute vormittag die ich einem Mitarbeiter gegenüber auch kolportierte (womöglich wird es eine Parametereinstellungsssache sein, oder kann in künftigen Softwareversionen noch besser umgesetzt werden?).


    Trotzdem, ganz egoistisch ;) von mir formuliert: mich würde interessieren wie es jetzt (oder konkreter z.B: Morgen) Kollegen wahrnehmen. Denn rein rational kann man ja "Nur" bzw. "eher" einen jetzigen Status checken... und nicht das was vielleicht noch kommt.


    Also, sollte ich mich radikal geirrt haben, oder heute Parameter ungut justiert gewesen sein... just let me know!

    Völlig oberflächlich mein Kommentar... und wirklich nur erste Bauchgefühle, da ich maximal 5 Minuten an einem Pad und dem Modul zubrachte. Aber vielleicht kann es Kollegen anregen genauer in die Tiefe der Menüebenen vorzudringen und dadurch fundiert zu berichten.


    Ich eilte soeben von der Messe nach Hause.


    Das Hardwaremodul sieht auch wenn "Gewa" 'draufsteht wirklich schön aus. Gerne würde ich Vorurteile pflegen... aber das wäre kindisch. Ich war in Natura sehr überrascht. Selbst die oftmals vernachlässigte Rückansicht mit den Anschlüssen. Bei den vielen Einzelausgängen geht mir das Herz auf. Optisch das schönste Drummodul das ich je sah. Keine Ironie. Ganz sachlich.


    Auch die graphische Darstellung der Benutzeroberfläche wirkte auf mich ziemlich beeindruckend. Ich erwischte nicht immer jene der kleineren Menüpunkte, dies kann aber an meinem Tremor liegen bzw. dass ich in der Tendenz zu soft drücke, da ich bis auf einen Drucker zu Hause fast nichts mit Touchdisplay nutze. Das müßte ich mal in Ruhe checken bzw. einüben.


    Da ich viele Gerätegenerationen von Roland kenne und deren Menü-Ebenen und deren Software-Ergonomie (ich fand deren Zugang zu Parametern immer sehr logisch) sich wie ein Virus in meinem Gehirn festgesetzt haben, war ich mit der Touchdisplay-Oberfläche bzw. der für mich natürlich neuen Struktur etwas verloren. Vieles wirkt aber gut strukturiert angelegt. Hier denke ich bräuchte ich 5 - 10 Minuten mehr Zeit und ich hätte zielgerichteter agieren können.


    Für die Studio-Freaks:
    Erstaunlicherweise wurden die Soundfiles wohl im Berliner Funkhaus und zusätzlich einem Studio in den USA aufgenommen. Holla, ein nicht unerheblicher Aufwand. Von den vorab von mir hier im Thread gemutmaßten Frost-Samples wurde nichts mehr genutzt. Die ganze Entwicklung dieses nun vorgestellten Moduls startete, so die Auskunft, wieder bei Null bzw. ganz von vorne.


    Liefertermin ist wohl (vorsichtig) der Herbst angestrebt.


    Eine Sache hatte mich verwundert. Ich testete nur ein Pad mit Snare-Sounds. Ich fand die dynamische Umsetzung seltsam. Es waren recht deutlich Sprünge 'drin die ich mir nicht erklären konnte. Ein wirklich geduldiger und Auskunfts-Kompetenter Mitarbeiter (Dennis?) konnte befragt werden. Ich sagte "die Umsetzung der Dynamik ist offensichtlich nicht linear, können wir das mal im Menü checken bzw. verändern". Und tatsächlich, es hatte wohl jemand eine andere Dynamik-Umsetzung angewählt. Sie wurde dann also durch den Mitarbeiter verändert es wurde vielleicht etwas besser aber ich war immer noch irritiert. Ich bat um resetten des Gerätes und auch diesem Wunsch wurde entsprochen. Finde ich gut und nett. Ich vergewisserte mich nun nochmal per Rückfrage ob dies nun dem Werkszustand entsprechen würde, wenn man das Modul nun anschließt und erstmalig spielt.


    Mein oberflächlicher Eindruck blieb, dass irgend etwas mit jenem Pad und/oder dem Trigger oder dem Modul(Eingang) in Bezug auf die dynamische Umsetzung (also in welcher Intensität erreicht der Trommelstock das Fell und in welcher daraus resultierenden Lautstärke wird dann ein Schlag ausgegeben) nicht wirklich stimmte. Für mich waren es vorrangig nicht nachvollziehbare Dynamiksprünge. Also minimal mehr Stock-Impact resultierte für mich etwas überraschend in einer deutlich lauteren Soundausgabe, Vielleicht hätte man das Modul auch nochmal ausschalten müssen? Das weiß ich nicht. Wer es länger testet wird vielleicht feststellen, dass ich spinne und mich heute beim oberflächlichen Check geirrt habe? Das ist gut möglich. Vielleicht hätte man auch noch andere Menü-Ebenen anwählen müssen und an die Spielweise viel genauer justieren und anpassen müssen?


    Wäre interessant wie Kollegen die es die nächsten Tage testen, dies empfinden bzw. vielleicht meine Aussage widerlegen können. Genau dafür ist unser Forum da. Menschen auch auf deren Irrtümer hinzuweisen.


    Anmerken möchte ich noch, dass ich nach dem Testen und bei der gefühlten 50. Umrundung der überschaubaren Drumaussteller noch einen wirklich netten Plausch mit Diehappy hatte. Und dass obwohl er um meine kritische Haltung vielem gegenüber weiß und wußte. In so einer guten und kollegialen Form hätte ich das nicht erwartet... und das war klasse! War somit doch kein Fehler dieses Jahr ad hoc nochmal die Messe aufzusuchen.

    Die berühmteste Prog-Rock Band seit Jahrzehnten (die aber fast keiner kennt ;-)) ist Spock's Beard. Ein bisschen ironisch, denn die Fanbase (99 % Musiker) auf der Welt ist beachtlich. Nur eben am Radio gehen sie vorbei.

    SPOILERALARM:
    Da ich Trash-Humor sehr mag, gefällt mir der Bassist in der Hobby-Werkstatt am besten. Geile Idee in Zeiten sinkender Budgets keinen Aufwand mehr zu machen sondern es mit Humor und Selbstironie zu meistern.


    Manche (vermutlich die mental agileren Fans) erkennen den Pragmatismus & Humor des Videos und posten ebenso spaßig Dinge wie: "mach' das Fenster zu" oder "die Plattenfirma sollte die Vorschuß-Budgets für Videos künftig etwas erhöhen"... andere verstehen die harten Zeiten sowie den Humor leider nicht und posten "schlechtes Video". Manchmal ist es zum Fremdschämen. Ich liebe dieses Video und mag auch den Song und finde nichts! zu kritisieren.


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=pG2J3mjnFL4[/video]



    https://www.youtube.com/watch?v=pG2J3mjnFL4

    Zitat

    Ich denke, Ceranfelder sind immer plan!


    Definitiv nicht.


    Aber!!!! ;)
    Sie sind pragmatisch also "auf die Schnelle" die planste Auflage die wir normalsterbliche Bürger im Haushalt ohne großen Aufwand als Referenz vorfinden. Deswegen empfehlen wir sie oft für Gratungschecks. Und wie ich finde zu Recht, denn es reicht meist zum Prüfen der Gratung.


    Aber es ist auch angeblich in der Industrie kein Geheimnis, dass diese mitnichten so plan sind, wie umgangssprachlich/im Volksmund behauptet.

    Zitat

    Also ich bin wahrlich kein Profi und ich halt mich mit Tipps bzgl. Technik immer zurück, aber, vielleicht solltest Du mal Dein Stockhaltung grundsätzlich Überdenken. Wenn ich höre, dass Du Druck gibst bis es weh tut, kann da doch was nicht passen.


    :thumbup:


    (2 Schurken, ein Gedanke... ich hatte mir den Hinweis allerdings in softer Tagesstimmung ;) verkniffen)

    Zitat

    Und die Dellen reinzuhauen fühlte sich für mich schon immer merkwürdig an, wenn diese Dellen durch Rimclicks entstanden. Da sind mir die Stöcke dann zu uneben, das ist, wie mit den Händen das Gleichgewicht zu verlieren. Das mag für einige gut sein und ich stelle auch nicht die Methode an sich in Frage, aber für mich ist das nichts.


    Nur zum Sichergehen: das Ausmaß der Einkerbungen steuerst/bestimmst Du ja selbst durch die Ausholstärke beim Einbringen der Kerben.
    Es ist also faktisch von garnicht fühlbar (somit auch noch lange vor "uneben" erfahrbar), über fast nicht fühlbar, über kaum fühlbar, etc. etc. bis markant fühlbar einstellbar. Es ist total vergleichbar mit den Dynamikstufen beim Snarespiel: von ultra-leisen "angehauchten" ;) Ghostnotes bis hin zur Maximalauslenkung. Da sind sehr viele Zwischenstufen möglich.


    Ich denke das wird von manchem schnell nicht bedacht ;)
    Aber natürlich ist erlaubt was gefällt. Es soll niemand bekehrt werden. Aber viele Menschen können von der Methode sehr profitieren. Und da die Suche manchmal nicht jedem hilft, schadet die erneute Erwähnung des Procederes von mir vielleicht ;) nicht. Vielleicht wird es nun leichter gefunden. :D

    Das Thema hatten wir schon oft.


    Stöcke herumdrehen. Hunderte Singlestrokes an stabilem ;) Spannreifen ausführen und beim Spiel die Stöcke immer mal wieder Vor- und Zurücktaumeln lassen.
    Ziel des ganzen: in dem Bereichen wo der Stock real gehalten wird, sollen unzählige leichte! Kerben enstehen.


    Dann herumdrehen und normal trommeln und sich am subtilen aber viel besserem Grip erfreuen!


    Wichtig: Größere und tiefere Kerben (oder wie oft käuflich zu erwerben, Sticks mit Ausfräsungen oder gar tiefen Rillen) empfinde ich als Unfug, da sie das sichere Feel und das erlernen und verfeinern von Balance-, "Rutsch"- und Schwerpunkt-Empfinden beeinträchtigen, beschädigen oder gar im worst case verhindern können.


    Diese leichten oberflächlichen Kerben (die ich oben empfehle) hingegen sind der beste Weg, Rutschen abzustellen, und mehr Kontrolle zu erlangen, und sich nicht! etwas zu versauen in Sachen Technik oder der Wahrnehmung der Interaktion zwischen Stock sowie Finger/Körper.


    Btw: es ist auch der beste Weg nagelneue Sticks, die mir seit jeher vom Feel nicht gefallen, in einen "leicht angeschmoddert"-Modus, zu wandeln der sich für viele etwas erfahrenere Drummer auch tatsächlich besser anfühlt. Dies ist allerdings ein subjektiver zweiter Effekt den nicht jeder braucht, wahrnimmt oder erwünscht.

    Zitat

    Gerald, Dir muss ich widersprechen (Ich trau mich was!).
    Von denjenigen Auserwählten, die ganz oben verweilen,
    haben ALLE geübt wie die Irren.


    :thumbup:


    Und noch schlimmer: Du hast auch noch recht! Ich wollte erst 99 Prozent schreiben und schrieb dann 90.
    Dabei wäre 99,9999 bis 100 % wie Du völlig korrekt :thumbup: anmerkst die einzig richtige Angabe gewesen.

    Zitat

    Danke das das jetzt auch international (also außerhalb Österreichs) bestätigt wird und ich außen vor bin :P
    Aber lt. Aussagen war es wirklich so, das wenn du anderen abends unterwegs waren, er seine Rudiments runter
    geprügelt hat.


    :thumbup:


    Ja, mit Sicherheit.


    Oben am Mount Everest ist die Luft dünn. Den erklimmen nicht alle. Im Forum liest man manchmal, man müsse nur den selben Rucksack kaufen und die edlen Bergschuhe und 10 Kniebeugen mehr als sonst machen und dann wäre man auch oben. Ich nenne derartigen Unfug: "das eigene Spiegelbild anlügen". :D


    Wer ganz oben ist (das erreichen nur sehr wenige) hat in 90 % der Fälle das Vorstellungsvermögen des Normalbürgers übersteigendes! hohes Talent und zusätzlich die meisten von jenen wenigen noch außerordentlich diszipliniert und viel geübt.


    Das klingt für manche nicht nach Rock 'n' roll, aber romantisierende Legenden helfen ja nicht weiter, die Bandbreite dieser Welt zu verstehen.


    Der Weckl z.B. war in manchem Interview schon früher auch zuweilen deutlich, dass als Kumpels am Strand in der Sonne mit Girls im Plausch etc. waren, er im Keller trommelte und zwar stundenlang, jeden! Tag über Jahre. Das irgendwie alles seinen Preis hat.


    Wenn man Kontraste liebt, findet man auch im Black Metal-Bereich sehr beeindruckende Drummer und Hochgeschwindigkeitsartisten die über zig Jahre 3-5 Stunden Snare-Technik übten und zusätzlich 3-5 Stunden Double-Bass (macht 6 - 10 Stunden täglich!) und eben dann auch im Verbund! mit außerordendlichem Talent somit zu den auserwählten wenigen! gehörten mit der Bergbesteigung ohne Sauerstoff bzw. atemberaubend-virtuose Dinge am Instrument vollbringenden. Ich weiß zwar nicht wann die parallel zu derartigem Übeprocedere noch der Schulpflicht nachkamen ;) ... aber diese Frage erklärt dann vielleicht indirekt zuweilen "die intellektuelle Tiefe" mancher Texte einzelner Bands :D ;) Humor rulez

    Zitat

    Diese Lederhosen-Feuer-Shows finde ich auch nicht sonderlich beeindruckend. Prinzipiell könnte das jeder x-belibige andere und mittelmäßig talentiere Trommler auch machen.


    Mir fehlen die Worte.
    Dies ist eine grandiose Fehleinschätzung die manchem mitunter im Forum passiert. In diesem Schweregrad :D allerdings nur selten.


    Somit just for the record und zum Nachlesen für die Nachwelt, mein deutlich vernehmbares: NEIN!