Beiträge von Drumstudio1

    Das Thema hatten wir schon oft.


    Stöcke herumdrehen. Hunderte Singlestrokes an stabilem ;) Spannreifen ausführen und beim Spiel die Stöcke immer mal wieder Vor- und Zurücktaumeln lassen.
    Ziel des ganzen: in dem Bereichen wo der Stock real gehalten wird, sollen unzählige leichte! Kerben enstehen.


    Dann herumdrehen und normal trommeln und sich am subtilen aber viel besserem Grip erfreuen!


    Wichtig: Größere und tiefere Kerben (oder wie oft käuflich zu erwerben, Sticks mit Ausfräsungen oder gar tiefen Rillen) empfinde ich als Unfug, da sie das sichere Feel und das erlernen und verfeinern von Balance-, "Rutsch"- und Schwerpunkt-Empfinden beeinträchtigen, beschädigen oder gar im worst case verhindern können.


    Diese leichten oberflächlichen Kerben (die ich oben empfehle) hingegen sind der beste Weg, Rutschen abzustellen, und mehr Kontrolle zu erlangen, und sich nicht! etwas zu versauen in Sachen Technik oder der Wahrnehmung der Interaktion zwischen Stock sowie Finger/Körper.


    Btw: es ist auch der beste Weg nagelneue Sticks, die mir seit jeher vom Feel nicht gefallen, in einen "leicht angeschmoddert"-Modus, zu wandeln der sich für viele etwas erfahrenere Drummer auch tatsächlich besser anfühlt. Dies ist allerdings ein subjektiver zweiter Effekt den nicht jeder braucht, wahrnimmt oder erwünscht.

    Zitat

    Gerald, Dir muss ich widersprechen (Ich trau mich was!).
    Von denjenigen Auserwählten, die ganz oben verweilen,
    haben ALLE geübt wie die Irren.


    :thumbup:


    Und noch schlimmer: Du hast auch noch recht! Ich wollte erst 99 Prozent schreiben und schrieb dann 90.
    Dabei wäre 99,9999 bis 100 % wie Du völlig korrekt :thumbup: anmerkst die einzig richtige Angabe gewesen.

    Zitat

    Danke das das jetzt auch international (also außerhalb Österreichs) bestätigt wird und ich außen vor bin :P
    Aber lt. Aussagen war es wirklich so, das wenn du anderen abends unterwegs waren, er seine Rudiments runter
    geprügelt hat.


    :thumbup:


    Ja, mit Sicherheit.


    Oben am Mount Everest ist die Luft dünn. Den erklimmen nicht alle. Im Forum liest man manchmal, man müsse nur den selben Rucksack kaufen und die edlen Bergschuhe und 10 Kniebeugen mehr als sonst machen und dann wäre man auch oben. Ich nenne derartigen Unfug: "das eigene Spiegelbild anlügen". :D


    Wer ganz oben ist (das erreichen nur sehr wenige) hat in 90 % der Fälle das Vorstellungsvermögen des Normalbürgers übersteigendes! hohes Talent und zusätzlich die meisten von jenen wenigen noch außerordentlich diszipliniert und viel geübt.


    Das klingt für manche nicht nach Rock 'n' roll, aber romantisierende Legenden helfen ja nicht weiter, die Bandbreite dieser Welt zu verstehen.


    Der Weckl z.B. war in manchem Interview schon früher auch zuweilen deutlich, dass als Kumpels am Strand in der Sonne mit Girls im Plausch etc. waren, er im Keller trommelte und zwar stundenlang, jeden! Tag über Jahre. Das irgendwie alles seinen Preis hat.


    Wenn man Kontraste liebt, findet man auch im Black Metal-Bereich sehr beeindruckende Drummer und Hochgeschwindigkeitsartisten die über zig Jahre 3-5 Stunden Snare-Technik übten und zusätzlich 3-5 Stunden Double-Bass (macht 6 - 10 Stunden täglich!) und eben dann auch im Verbund! mit außerordendlichem Talent somit zu den auserwählten wenigen! gehörten mit der Bergbesteigung ohne Sauerstoff bzw. atemberaubend-virtuose Dinge am Instrument vollbringenden. Ich weiß zwar nicht wann die parallel zu derartigem Übeprocedere noch der Schulpflicht nachkamen ;) ... aber diese Frage erklärt dann vielleicht indirekt zuweilen "die intellektuelle Tiefe" mancher Texte einzelner Bands :D ;) Humor rulez

    Zitat

    Diese Lederhosen-Feuer-Shows finde ich auch nicht sonderlich beeindruckend. Prinzipiell könnte das jeder x-belibige andere und mittelmäßig talentiere Trommler auch machen.


    Mir fehlen die Worte.
    Dies ist eine grandiose Fehleinschätzung die manchem mitunter im Forum passiert. In diesem Schweregrad :D allerdings nur selten.


    Somit just for the record und zum Nachlesen für die Nachwelt, mein deutlich vernehmbares: NEIN!

    Mal sehen ob es über die vollmundigen Drumcraft E-Drum Spezifikationen hinausgeht.
    Den E-Drum-Prospekt habe ich noch irgendwo... war der von 2011 ?


    Aber das ambitionierte Projekt schien wie der Flughafen der Hauptstadt. Insofern wollen wir hoffen, dass die Zeit gelohnt hat. Manche Beckensound-Files damals waren doch winterlich aufgenommen. Also vom Frost. Die werden sie doch nicht alle in die Tonne getreten haben... oder?


    Die Entwickung vom E 6 zum G 5 klingt für mich doch sehr verdächtig.


    Nichts genaues weiß man nicht. Genug der Laberei. :D
    Einfach abwarten.

    Danke, Very Cherry. :thumbup: :thumbup:


    Ich habe bislang nie eine in Natura gesehen.


    Die in den achtzigern produzierten Superstars hingegen sieht man dauernd! Das ist bis heute massenhaft bei Kollegen zu finden.

    Zitat

    Außen wurde auf Hochglanz lackiert


    Meist :D


    Aber es gab natürlich auch matte offizielle "Außen"-Finishes (auch diese bekam ich - wie die 22 x 15 Kicks, nie in Natura zu Gesicht):
    a). Walnut (in matt/satin)
    b.) Mahogany (in matt/satin) bitte nicht mit der späteren Super Mahogany-Version im Hochglanzlack verwechseln

    Letzteres (also Maple und Birke) hatte ich vor zig Jahren ab und an mal zitiert. Auch irgendwo in den Tiefen des Forums, denn es gab 1-2 Uralt-Katalog(e) wo auf Birkekessel mit Mapleanteil hingewiesen wurde. Nur würde ich auch dort keinen Eid `drauf schwören für welche Sets bzw. für wieviele "Produktläufe" dies mal galt.


    Genau den Katalog hast Du scheinbar gefunden! :thumbup:


    Die wenigsten wissen auch dass es Superstarkessel zunächst mit 4-Lagen (6mm) und Verstärkungsreifen gab. Erst später dann 6 ply (9mm), ohne re-rings.


    Unlängst wies jemand sogar auf alte 22 x 15" Bassdrums des Superstar hin, nebst Katalog-"Proof", die angeblich kein Druckfehler eines Tama-Kataloges waren. Keine Ahnung, jene sah ich noch nie real.


    Es gibt vieles, was mancher vergessen hat... oder noch nicht wußte.

    Zitat

    Nett, dass du mich als "jungen Menschen" einstufst :D


    Das tat ich nicht. ;)
    Ich bezog mich auf 1-2 Statements von Dir und wie diese von jungen und/oder unerfahreneren Drummern eingeordnet werden "könnten" bzw. im worstcase ;) fast zwangsläufig (mangels eigener konkreter Erfahrung) werden. Denn so wie ich den Threadstart verstehe oder dieses Thema hier im Thread, sind die erfahreneren Drummer die letzten die Antworten brauchen ;)


    Zitat

    mein Ansatz sollte eher in die Richtung gehen, dass man sich von deren Seiten erstens in allen Qualitätsklassen eingekauft hat und da dann bestimmt auch das eine oder andere brauchbare Instrument existiert und zweitens, deren "Entry Levels" ja zu ähnlichen Konditionen zusammengeschustert werden wie andere Billigeimer aus Fernost auch


    Genau so hatte ich Dich verstanden. Dieser Ansatz stützt sich auf Plausibilität und kann in vielen Lebensbereichen bei unvollständiger Informationslage oftmals tolle Näherungswerte zur Abbildung der Realität liefern. Immer?


    Davon abgesehen: Humor rulez, in diesem Punkt sind wir zwei uns immer! einig. :thumbup:

    Ich mache es knapp.


    Ich hatte und habe vieles... von nahezu allen Firmen mal angeschafft zur langfristigen Nutzung.
    Auch von Ddrum einige! Sets und Snares.


    Ddrum ist nüchtern bewertet ein x-beliebiger Brandname der je nach Serie bzw. je nach Produktionslauf auf einige der günstigeren Fernostfertiger setzt. Das beachten die wenigsten... ist aber Schlüssel zur "Er"(klärung) diverser unterschiedlicher "Produktausprägungen" unter dem Brandname DDrum ;)
    (Custom-USA Produkte klammere ich hier aus, da sie auf dem hiesigen Markt keine Rolle spielen).


    Die Tatsache, dass jene Produkte der letzten 15 Jahre wo Ddrum 'draufsteht teilweise von z.B. Jin Bao (...), Maxtone (naja...) oder Wang Percussion(... joooah) gefertigt werden/wurden macht eine allgemeinverständliche Aussage für Rookies oder Semi-Erfahrene so schwer... weil jene die Aussagen nicht bewerten oder ins Verhältnis setzen können.


    Kleinere bis mittlere bis massivere Mängel finden sich eben je nach Fertiger.
    Damit möchte ich es diplomatisch bewenden lassen.

    Noch der Hinweis, dass es Websites mit "Free-Fonts" gibt, mit denen man im Einzelfall vielleicht auch mal eine wie auch immer geartete "Überraschung" erleben kann.


    Ich hatte vor wenigen Jahren den Fall, dass ich für eine Website einen "Gratis" Font auf einer dieser Free-Fonts Websites fand. Nach stundenlanger, über mehrere Tage verteilte Suche, fand ich endlich einen einzigen!, der mir optisch wundervoll zusagte zur Verwendung für eine neue Website von mir. Ich hatte den niemals zuvor gesehen und dachte: "Typisch, da gibt es einen so wundervollen Font und keiner verwendet den, die Welt ist voller Banausen die zu blind sind zu erkennen wie schön und seriös der ist." :D


    Meiner damaligen Webdesignerin kam der Font seltsam vor, sie hatte vielleicht sofort gewisse Zweifel oder einen Riecher ;) , recherchierte und fand heraus, dass just dieser (genau dieser!) Font für gar nichts freigegeben ist. Selbst für wenige Texte auf meiner Website hätte der eine jährliche! Nutzungsgebühr erfordert, die meine Providerkosten der Website um das 5-fache pro! Jahr übersteigt. Wie der auf diese "Gratis"-Font-Seite kam, ist mir ein Rätsel.


    Als meine Schnappatmung endlich aussetzte, habe ich mich dann in Anbetracht dieser Kosten gegen die Schrift (so toll sie war) entschieden.


    Vielleicht war "mein" Font ein Einzelfall... aber ich denke LeoB weist zu Recht darauf hin, dass man genau schauen sollte unter welchen Lizenzbedingungen welcher Font angemeldet und abgerechnet wird.


    Ich hatte mich damals auf die "Politik" der Website verlassen, die sagte alle gelisteten Fonts dieser Website können geladen und frei verwendet werden (privat & kommerziell).

    Kleiner Hinweis:
    Fast alle Printmedien (Tageszeitungen, Wochenzeitungen, Monatsausgaben, regionale Anzeigenblätter/Gazetten, Fachmagazine) sind seit Jahren bis Jahrzehnten im Abwind. Von diversen kann man die offiziellen Zahlen nachlesen... die stetig sinkenden Auflagen. Manches ist ein Bild des Schreckens schwer vorstellbaren Ausmaßes.


    Auch der Kampf um Anzeigenkunden (war schon lange meist ein hartes Brot) ist heftig bzw. manche Anzeigenkunden überlegen dreimal wo, in welcher Frequenz und Größe sie inserieren bzw. schon lange ob sie überhaupt noch in Printmedien werben wollen und können.


    Auch die Drumzeitschriften segeln hart am Wind.


    Randdetail: mir war bei einem Magazin vor einigen Monaten das unschärfere Druckergebnis bzw. das andere Papier? aufgefallen. Ich dachte erst, ich muß zum Augenarzt. Aber wer Ausgaben der Jahre und Dekaden zuvor daneben legt, erkennt es womöglich.


    Insofern steigen nicht nur Preise, sondern es wird viel (zuweilen zuviel getan, um die Kosten des Druckerzeugnisses zu senken). Ich verstehe den Kostensenkungsdruck (Thema Druckergebnis) durchaus... aber wenn ein PC-Monitor billigster Preisklasse ein höheres Lesevergnügen bietet als ein Printmedium... dann wird es sehr heikel. Ich fand es schade. Vielleicht auch nur meine subjektive Einzelmeinung ;)


    Ich gehe seit Jahren davon aus,schrieb dies ja schon häufiger, dass nicht mehr alle 3 Fachzeitschriften nebeneinander existieren werden... oder eben nur mit Notbesatzung und allenfalls brutalst zusammengestutzt. Also bei knallhart reduzierter Mannschaftsstärke.


    Ein Alleinstellungsmerkmal (auch gegenüber Produkt-Claquer-Websiten der Industrie) wären sehr viel kritischere Produkttests gewesen, aber auch die Einführung ganz neuer Rubriken, die es anderswo nicht gibt ("mancher" ;) hat hier im Forum einige beispielhafte Threads gestartet die nicht so ganz zufällig, Ideen vorgaben bzw. auch für Printmedien "vorleben" sollten)... aber die Printmedien machen eben weiter wie bisher...


    ... und so sehe ich persönlich eher die See rauer und rauer werden und die Sonne am Horizont untergehen.


    Ahoi oder gute Nacht! Schade eigentlich...

    Vor ca. 12 - 15 Jahren gab es eine Gratis-Software, die aus jedem x-beliebigen Jpg eine Wasserspiegelung in absolut flüssiger und extrem-vielschichtigem Wellenverlauf generierte. Es gab dann einen HTML Code mit dem man diese absolut flüssige, photoreale Animation auf Webseiten anbetten konnte. Diese per software generierten Wellen waren noch dazu sehr komplex. Es wirkte unglaublich echt und wirkte sehr plastisch "in die Tiefe".


    Ich meine der Macher dieser Software war aus Italien, aber bin nicht mehr sicher. Ich meine etwas mit A beginnend und dann Soft. Die Buchstaben dazwischen ;) sind mir entfallen. Anyway... nach ein paar Jahren war die Software plötzlich weg.


    Nun haben wir das Jahr 2018 und ich finde aktuell keine Software die auch nur annähernd diese flüssigen Bewegungen generieren kann. Alles was ich finde ist in Sachen Optik ein schlechter Witz. Ich habe das Gefühl, als würden Animationen aus dem Jahre 1984 gezeigt.


    Als sehr schwach empfinde ich dies: Sqirlz Water Reflections.


    Hat irgendjemand eine Empfehlung besserer Freeware oder gar ein Programm, mit dem er mir ein Bitmap oder Jpg-Bild in eine etwa 10-sekündige Film-Sequenz mit Water Reflections wandeln kann/würde?


    Vielen Dank für jeden konstruktiven Hinweis.

    Ich habe eine schlechte Nachricht für Dich.


    Das sind alles billige Fälschungen aus Fernost.


    Es sind gülden bemalte Messingkessel, die Felle sind uralte völlig verschlissene des Fernost-Herstellers Fen-Murk-Si die einer mit einem schon 1978 in Sachen Haltbarkeit abgelaufenen Tortensahne-Spray neulich ganz billig auf hell weiß bzw. "looks like new, smells like death" gepimpt" hat. Der Teppich setzt sich aus alten Fischgräten zusammen die hastig in eine giftige Bleilösung getaucht wurden. Ich sage nur Gehirnschwund... nur eine der fatalen Folgen der musikalischen Nutzung dieser Pseudo-Instrumente. Erspare mir bitte die Nennung weiterer Details, wie es zur unheilvollen Zusammenstellung dieser 3 wertlosen Schrotthaufen kam.


    Für Dich nun aber sicher wichtiger:
    Damit Du nun nicht noch zusätzlich Ärger mit der ordnungsgemäßen Entsorgung dieses fernöstlichen Dreifaltigkeits-Mülls hast (die Kessel sind in Wahrheit ultradünn und kein bisschen Verwindungssteif, die lassen sich falten wie Papier), wäre ich bereit - aus purem Mitleid - Dir diesen Gang zum Wertstoffhof abzunehmen. Ich hole sie selbstlos Morgen früh ab. Ehrensache, man kann Dich mit dem Kummer ja nicht hängenlassen.


    Also bis Morgen um 10.00 Uhr.