Das Thema hatten wir schon oft.
Stöcke herumdrehen. Hunderte Singlestrokes an stabilem
Spannreifen ausführen und beim Spiel die Stöcke immer mal wieder Vor- und Zurücktaumeln lassen.
Ziel des ganzen: in dem Bereichen wo der Stock real gehalten wird, sollen unzählige leichte! Kerben enstehen.
Dann herumdrehen und normal trommeln und sich am subtilen aber viel besserem Grip erfreuen!
Wichtig: Größere und tiefere Kerben (oder wie oft käuflich zu erwerben, Sticks mit Ausfräsungen oder gar tiefen Rillen) empfinde ich als Unfug, da sie das sichere Feel und das erlernen und verfeinern von Balance-, "Rutsch"- und Schwerpunkt-Empfinden beeinträchtigen, beschädigen oder gar im worst case verhindern können.
Diese leichten oberflächlichen Kerben (die ich oben empfehle) hingegen sind der beste Weg, Rutschen abzustellen, und mehr Kontrolle zu erlangen, und sich nicht! etwas zu versauen in Sachen Technik oder der Wahrnehmung der Interaktion zwischen Stock sowie Finger/Körper.
Btw: es ist auch der beste Weg nagelneue Sticks, die mir seit jeher vom Feel nicht gefallen, in einen "leicht angeschmoddert"-Modus, zu wandeln der sich für viele etwas erfahrenere Drummer auch tatsächlich besser anfühlt. Dies ist allerdings ein subjektiver zweiter Effekt den nicht jeder braucht, wahrnimmt oder erwünscht.