Beiträge von Drumstudio1

    Erlaubt ist was gefällt. Wem der Thread Erkenntnisgewinn und Freude bringt der macht natürlich weiter. Warum auch nicht?


    Abseits des Funfaktors könnte man manches aber auch anderes sehen. Nämlich dass sich mancher hier für eine Lappalie oder sehr subjektiv empfundenes, zwanghaft verbeißt. :D


    Man muß auch mal loslassen können im Leben :D



    Damit es noch spaßiger wird:
    Wäre ich die Person um die es geht, würde ich (um ein bisschen den unfreiwilligen Humor des Threads erwachsenen-pädagogisch zu Spiegeln) folgendes Posten:


    "Ihr habt recht. Ich habe einen großen, fast unverzeihlichen Fehler gemacht. Ich habe ein völlig unmusikalisch klingendes Preset aktiviert und nicht bemerkt wie zerstörerisch dessen Klangparameter auf meine Komposition wirken muß und wie verstörend, nein traumatisierend! auf die ganze Drumcommunity. Die Kritiker hier haben völlig recht, solch ein Kardinalfehler darf eigentlich nicht passieren. Ich hoffe Ihr gebt mir eine zweite Chance. Ich werde künftig mein Drumming und die Soundpresets nur noch an der Mehrheitsfindung von Youtube-Kommentaren ausrichten. Warum bin ich selbst darauf nur nicht früher gekommen? Virtueller Gruß!" :D


    Das Drumming selbst ist für meine Ohren toll, und wenn viele Drummer glauben, dass sie nur "etwas mehr üben müßten" oder ihre Aufmerksamkeit "etwas mehr" auf diese Inhalte des Drummings legen würden, könnten sie sicher auch dieses spieltechnische Niveau erreichen, dann schwindeln sie ihr eigenes Spiegelbild an.

    Mit der Autostory triggerst Du bei mir (indirekt) was... :D


    Vielleicht ist der Hinweis nicht unwichtig, dass es in Bands und ganz allgemein "um das Musikmachen herum", viele Seitenstränge gibt, die von weitem betrachtet garnix mit der Musik zu tun haben (ja beinahe Off-Topic anmuten), unter dem Brennglas bzw. akribisch betrachtet aber eben doch in Zusammenhang - zuweilen fatalem Zusammenhang mit der Musik und ihrer Akteure stehen. Teambildung, Kumpels, Freundschaft, Spaß oder auch in Krisenzeiten helfend füreinander da sein ??? Ein großes Faß, dem mancher mit Brachialgewalt den Boden ausschlägt...

    Prolog:
    Welche Situation war die peinlichste, ungemütlichste oder unverhoffteste Wendungen nehmende im Leben? Eine Gesprächssituation, der ich an einem hier nicht näher spezifizierten Tag/Jahr (nur der vage Hinweis: ich war noch sehr jung) mehr oder weniger unfreiwillig beiwohnte, erhebt Anspruch darauf, gleichermaßen alle 3 Kategorien zu erfüllen, streift aber eher peripher das Thema Musik und ist verbal oder textlich eigentlich nur unzureichend wiederzugeben. Das untenstehend Beschriebene mal Faktor 10 nehmen, dann hat man in etwa eine annähernde Vorstellung in Bezug auf den Streß bzw. die xenophobe „Atmosphäre“ während folgender Begebenheit.


    Akt 1: Ein fantastischer Sänger hatte abseits der Musik immer wieder Probleme, einem geregelten Job nachzugehen. Als wieder mal ein Zeitarbeitsvertrag gelöst wurde, standen noch gewisse Restzahlungen an ihn aus. Er bat mich eindringlich, ihm bei einem bevorstehenden Gespräch mit der Chefin der Zeitarbeitsfirma (deren Name und Firmenstandort hier keine Rolle spielen soll und darf) als „Freund“ und „Zeuge“ beiseite zu stehen. Er hatte sichtlich Angst das noch ausstehende Geld, welches er dringendst für die Miete und den Unterhalt seines Autos (welches ihn bislang stets zuverlässig zur Bandprobe beförderte) benötigte, vorenthalten zu bekommen oder, neudeutsch formuliert, “abgezockt“ zu werden. Ich befürchtete von vornherein, dass es ein sehr schwieriges Gespräch werden würde. Insofern definierte ich mit ihm genauestens die Spielregeln an die er sich zu halten habe. Wir spielten sogar mehrere Gesprächsverlaufsoptionen durch. Als Worst-Case-Scenario bestand ich darauf, dass, wenn er sich in sehr ungeschickter Weise im Gespräch mit der Chefin äußert, ich ihm unter dem Tisch als unmissverständliches „Erkennungszeichen“ auf den Fuß treten werde. Dadurch würde er sofort gewahr, dass er sich verbal falsch verhalten hat und hätte die Chance, seine Argumentation zu verändern - nötigenfalls würde ich dann das Wort ergreifen und das Gespräch in eine andere Richtung lenken. Ganz wichtig war mir aber, dass er mich der ehemaligen Chefin nicht als „Zeuge“ vorstellt, sondern als Freund, der ihm als Ausländer hilft, die schwierigen, verklausulierten deutschen Vertragsbedingungen zu lesen und inhaltlich zu verstehen! Vier mal… nein fünf mal vor dem Gespräch, letztmalig im Aufzug, wenige Sekunden bevor wir im Büro ankamen, sagte ich „benutze NIEMALS das Wort Zeuge“. Denn das würde der Chefin sofort klar machen, dass wir sie quasi vorab kriminalisieren bzw. ihr übles, vertrauensunwürdiges Treiben unterstellen und somit unsere Erfolgsaussicht, durch ein konstruktives Gespräch das Geld zu erhalten, mindern. Ich machte meinen Bandkollegen außerdem darauf aufmerksam, dass sie als Chefin Hausrecht hat und mich gar nicht einlassen muß bzw. jederzeit rauswerfen kann und selbiges sicher sofort tun wird, wenn die Vokabel „Zeuge“ fällt. Das hatte er offensichtlich verstanden und mir mehrfach mit eigenen Worten versichert, dass er die Strategie versteht und befolgen wird.


    Akt 2: Die Fahrstuhltür öffnet sich, wir kommen in einen Vorraum und begegnen wenige Sekunden darauf der Chefin (die unsympathischste Frau, die ich bis dato je erblicken „durfte“ und für die ich selbst beim höchsten Honorar der Welt niemals und in keiner Form – dazu später mehr - arbeiten würde). Bereits bevor wir dazu kamen, an ihrem Tisch Platz zu nehmen, stellt mich der Sänger mit folgenden „diplomatischen“ Worten vor: „Ich bin hier, weil ich noch Geld von dir kriege, und das ist Gerald, den habe ich als Zeugen mitgebracht“. Ich dachte mich trifft der Schlag. Das war wirklich jenseits meiner pessimistischsten Horror-Szenarien, dass bereits in der ersten Sekunde alle Dämme brechen. Sofort (wie von mir befürchtet) rief sie: „Raus“ und deutete mit ihrem Finger in meine Richtung bzw. die der Tür. Und immer wieder und wieder: „Sie verlassen sofort mein Büro.“ Ich hatte im Vorfeld dem Sänger versprochen, nach Möglichkeit nicht von seiner Seite zu weichen, bis wir das Geld haben, und nun das. Da der Sänger zu großer emotionaler Instabilität neigte (auch körperliche Aktionen/Reaktionen nicht vollends auszuschließen waren), schoß mir sofort durch den Kopf: „Wenn hier irgendwo andere Männer in Büro-Räumen sind und versuchen sollten, uns zu entfernen, gibt es womöglich eine zerlegte Einrichtung bzw. die sprichwörtlichen Toten auf der Tanzfläche.“ Glücklicherweise eilte keiner herbei, der sich gegen uns stellen wollte/konnte. Es waren scheinbar nur 1 - 2 andere Damen in weiterem Abstand bzw. angrenzenden Büroräumen anwesend, die sich interessanterweise nicht einmischten. In gewisser Weise sicher auch bezeichnend für jene Firma bzw. den „Beliebtheitsgrad“ der Chefin. Somit nutzte ich die Chance (zugegebenermaßen widerwillig und beschämt) in Richtung Diplomatie zu agieren und möglicherweise dadurch das vorab angestrebte Ziel doch noch zu erreichen. Ich redete mit Engelszungen auf diese Frau, Chefin oder was auch immer sie sein mochte ein und sagte, der Sänger sei gerade sehr unbeherrscht gewesen, hätte totalen Quatsch geredet, „es wäre doch schön, wenn wir in Ruhe über die Sache reden können“ etc. etc. Immer wieder, geradezu inflationär ihre postwendende Antwort: „Raus!!!!!!!!!!“ Ob es eher meiner sportlich-stoischen Geduld und Trotzköpfigkeit oder ihrer fehlenden Ausdauer zuzuschreiben ist, dass ich mich keinen Millimeter in Richtung Ausgang bewegte und die Büroräume NICHT VERLASSEN habe, vermag ich bis heute nicht zu erklären. Ich gebe zu, einen kleinen Filmriß gehabt zu haben, bis wir uns plötzlich sitzend in einer Unterhaltung an ihrem Bürotisch wiederfinden. Was zwischen ihrem vielfachen „Raus“ und dem Platznehmen an ihrem Tisch stattfand ist wie ausgelöscht – ein Blackout meinerseits. Ich gelobe feierlich sie weder bedroht noch geküsst zu haben. Alle anderen Handlungsformen zwischen Mann und Frau, die sonst noch existieren mögen, kann ich nicht ausschließen. Ich weiß es wirklich nicht. Ich kann mich nur daran erinnern, dass mir im Anschluß an das Gespräch unser Sänger neben unendlich vielen Dankesworten übermittelte, ich würde unzweifelhaft der beste Psychologe ;) Deutschlands werden oder so ähnlich und mir in Sachen Verhandlungsführung kein zweiter Erdenbürger das Wasser reichen könne. ( Gleichwohl bedeutete mir der überschwängliche Dank nichts in Anbetracht dieses Horrormeetings mit "Lady Evil" und war in keinem Fall eine angemessene Wiedergutmachung. Das ein oder andere ergraute Haupthaar ist sicherlich jenem unvergesslichen Nachmittag zuzuordnen. Zurück zum Verhandlungstisch!


    Akt 3: Die Chefin hat sämtliche Vertragsunterlagen auf dem Tisch. Verhandelt werden Arbeitstage, Anfahrtswege und Kilometerpauschalen sowie (als wäre die ganze Vorgeschichte nicht schon lächerlich genug gewesen) Arbeitskleidung insbesondere Arbeitsstiefel. Immer wieder dutzt der Sänger die Chefin und mir kommen übelste Phantasien zotigster Prägung, ob in diesem Raum vielleicht noch etwas gänzlich unausgesprochenes eine Rolle spielt(e), von dem ich nichts weiß. Gleichwohl läßt der Sänger kein Fettnäppchen aus. Immer in jenen Momenten, in welchen sich annähernd eine Entspannung in Sachen Verhandlungsführung der Chefin andeutet, verhält er sich falsch, wird immer wieder anmaßend wirft ihr u.a. mehrfach im Gespräch vor, mehr Geld als er zu verdienen (kein Wunder, sie ist Chefin einer Firma, er ist Zeitarbeitsnehmer), beruft sich auf die Arbeitsbedingungen seines Herkunftslandes, wo alles viel besser und fairer sei als hier usw. Immer wieder trete ich mit meinem Fuß auf seine Zehen. Nicht einmal, nicht fünfmal… unzählige Male, teilweise je nach Wortwahl von ihm gemäß deutscher Silbentrennung. Ein Mitzählen war schon bald nicht mehr möglich. Ich hielt mich verbal weitestgehend zurück, da die Chefin mehrfach ein lasziv-debiles Grinsen in Richtung des Sängers auflegt und plötzlich ansetzt, private Situationen zu schildern, wo sie ihn gesehen haben will. Völlig irre und zusammenhangslos sowie überhaupt nicht in Übereinstimmung mit den heftigen Worttiraden wenige Minuten vorher vor ihrem Büro in Einklang zu bringen.


    Akt 4: Formale Verabschiedung. Der Sänger bekommt bis auf vernachlässigbar geringe Abzüge sein Geld (die Arbeitsstiefel wurden meiner Erinnerung nach nicht bezahlt). Wir haben gesiegt. Kann man das sagen? Ich weiß es nicht – das, was wir als Zielsetzung definiert hatten, haben wir zu 99 % erreicht. Alle besprochenen Gesprächsstrategien und Spielregeln wurden von mir strikt befolgt. Vom Sänger in keiner Minute des Gesprächs. Er dankt mir wie bereits erwähnt überschwänglich, auch Tage später betont er, dass sich niemals zuvor in seinem Leben jemand so stark und entschlossen für ihn eingesetzt hat, beklagt aber auch mehrfach, wie schlimm ihm seine Füße wehtun. Ich hätte unter dem Tisch immer wieder übelst und mit großer Kraft auf ihn eingetreten. Kein Wunder, so wie er sich verhalten hat!


    Epilog: Trotz mehrmaliger Aufforderung meinerseits, wenigstens im Nachhinein zuzugeben, dass zwischen ihm und der Chefin sexuelle Begehrlichkeiten eine Rolle spielten (jene wiederum ein „Grund“ für die Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf die Vertragserfüllung waren) und dies maßgebliche Ursache für die sehr eigenwillige Kommunikation zwischen beiden und dem absonderlichen Gesprächsverlauf sein muß, leugnete er dauerhaft und entschieden jegliche sexuelle Verbindung mit „Lady Evil“.

    Ok, leichtverdaulich ohne! Verletzung von Persönlichkeitsschutzinteressen dritter (und womöglich juristischer Konsequenzen ) ist dies hier:


    Spätestens ab Mitte/Ende der Achtziger gab es im Hardrock-, Rock- und Metalgenre, wie viele sicher erinnern, diverse namhafte Drummer mit Stick-Twirls und/oder bestimmten "Wurftechniken" beim Drumming.


    Ich hatte um 1985 Mountain auf dem Maimarktgelände in Mannheim gesehen... ein riesen Openair wo man zig Bands über sich ergehen ließ, obwohl die meisten nur für die Deep Purple-Reunion gekommen waren. Anyway... der Mountain-Drummer hatte ein riesen Stock-Reservoir neben sich. Quasi gefühlt die Tagesproduktion eines Trommelstockherstellers. Warum? wurde schnell klar. Bei jedem 2. oder 3. Crashabschlag ließ er direkt beim Auftreffen des Stocks am Crash diesen los. Entsprechend seiner Ausholbewegung flog der Stock zig Meter weit nach dem Auftreffen am Crash über jenes Hinweg hoch-energetisch-schwungvoll ins Publikum. Diese Technik hatte ich dort erstmalig gesehen... (erfunden hat er es sicher nicht) und das inflationär häufige Anwenden von ihm fand ich klasse schräg und bizarr. Die Musik der Kombo ließ mich kalt. Der "Stockverschleiß" hatte sich in mein Gehirn gefräst, der Drummer hatte den Gig für meine Augen gerettet. Wundervoll offensiv!


    Um 1988/89 dann vor einem kleinen Dorfgig in der Dämmerung im Freien(wir waren damals die einzige Kombo die sich "traute" Rock völlig eigenverantwortlich, also ohne jede Vereinshilfe oder Dorf-Lobbyisten in leicht angestaubter Umgebung aufzuführen) übte ich diese Technik ein paar Mal im Proberaum. Relativ gemeingefährlich in engem Raum. Ich dachte sehr bald um Material- und Inventarverluste im Raum gering zu halten: es reicht für die Live-Anwendung, um die Landbevölkerung in Aufregung oder (je nach Fasson) in Verzückung zu versetzen.


    Aber wie live agieren, als Provinztrommler ohne Endorsementunterstützung?
    Ich sammelte zum Glück schon von Beginn des Drummings (1979) meine defekten Sticks... bzw. warf sie bis dahin so weit ich es erinnere, selten bis niemals weg. Also stellte ich eine Sammlung zusammen jener Sticks die ich ähnlich wie beim berühmten Vorreiter, direkt nach dem Crashabschlag entbehren könnte. Der Unterschied war nur: meine waren kaputt. Es wäre also monetär kein Fiasko.


    Es kam zum Gig.
    Als ich das dritte Mal unseren damaligen Gitarristen (er wurde Jahre später einer der virtuosesten dieses Landes und unterhält mittlerweile ein fulminantes Tonstudio, wurde mir berichtet) am Hinterkopf bzw. Nacken traf (er stand eben immer wieder mal ungünstig in der "Flugrichtung" :D ) drehte er sich zu mir um und sagte, ich solle das lassen, ich meine noch so etwas wie: "das tut weh!". :D


    Das brutale, wenn solche Sticks jemand der Zuschauer in die Augen bekommen hätte... gar nicht auszudenken. Irre, welches Risiko zuweilen junge Menschen eingehen. Ich bin sonst eher Risikovermeider.


    Drollig war aber, dass nicht jeder der "Dorfbevölkerung" ;) mein Ansinnen bzw. den intendierten optischen Unterhaltungswert verstand. So gaben mir nach den Songs manche Leute freundlich meine doch längst defekten Drumsticks zurück.... total nett - eigentlich. Die dachten wirklich, ich hätte jene beim Trommeln "verloren". Liebenswert!!!

    Einer der schönsten Songs des Melodic-Rock-Genres überhaupt.


    Die 2. CD von Mr. Big lag Wochen oder gar monatelang wie "Blei in den Läden" ... dann entdeckten Radiostationen "To be with you" als massentaugliche Hitsingle... die Band wurde weltberühmt, die CD verkaufte sich plötzlich wie verrückt und die Rockmusikanten entdeckten spätestens nun, dass auf jener CD noch viel, viel bessere Songs waren. Z.B: "Greentinted sixties mind". Zugegeben... ich gehörte zu jenen Spätkäufern... etwa 2-3 Monate nach dem Erscheinen. Das ist nun über 25 Jahre her und kommt mir vor wie gestern.


    P.S: von den kaum bekleideten Ladies wußte ich damals nix. Die habe ich eben erst entdeckt. Ehrlich!


    R.I.P. Pat Torpey.
    Green tinted sixties mind
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=-Hr0rBXILMY[/video]

    Fantastische Idee.


    Ich schaue, mal ob ich hier konstruktiv etwas betragen kann. Ich habe jetzt vor Lachen schon wieder die Tränen in den Augen... wobei viele Dinge auch grausam-bizarr sind. Also nicht alles nur zum Lachen ist oder war. Ich muß mich erst mal ordnen ("Bilder im Kopf") :D

    Ich finde es überragend souverän getrommelt. Auch der Gitarrist ist handwerklich toll...
    .. und wenn man den Kemper im Hintergrund sieht, würde ja fast das Roland auch dazu wieder passen... (von wegen Virtuell und so) nur der Kemper klingt eben besser! hahaha
    Geil. Prodcut-Placement für Kemper. Naja, vielleicht war der Kemper auch garnicht angeschlossen, keine Ahnung.


    Im Ernst: Die Frau trommelt klasse, Ihr Liedgut hingegen muß ich/man nicht kaufen :D . Aber wenn Ihr sowas hilft ein Roland TD50 umsonst zu bekommen (wovon ich ausgehe), dann kann man es ihr doch gönnen. Ihr Marktwert ist seit Jahren eben sehr hoch... und das entgeht Firmen bzw. Vertriebsleuten nicht - so what.


    Das alles auf einem echten Drumset besser klingen würde, ist uns klar.

    Auch hat allzu leicht mitunter "seinen Preis".


    Ich erinnere bestens ein Kit mit Spannböckchen aus synthetischem Werkstoff. Ins Feld wurde für jene immer wieder geführt "drummer mögen es leicht". Ich war mir hingegen sicher: der maßgebliche, ehrlichere Grund für jene war die günstigere Produktionsmethode. Ich war von Anfang an sehr skeptisch.


    Anyway... eines Morgens fand ich ein Spannböckchen der Snare auseinandergeplatzt vor. Es hielt den Zugkräften der Spannung nicht stand. Ich war sicher nicht der einzige dem dies passiert war... aber es wurde mancherseits so ungern darüber gesprochen...


    Um Sicherzugehen: ich favorisiere im Prinzip auch leichtere Kesselhardware (ich mag bis heute die 1,6 mm Spannreifen, wenn jene gut gefertigt sind und habe die Verteufelung jener von manchen nie verstanden), aber nicht um jeden Preis :D

    "I'll see the light tonight"... einer meiner alltime favorite-Lieblingssongs seit 1985!!! Abertausende Male gehört, neben der offiziellen Studio-Version auch zig Live-Varianten.


    Wenn man bereit ist über manche "etwas" affektierten bzw. adrenalin-getriebene Klischee-Gesten hinwegzusehen... bleibt eine rattenscharfe Live-Performance.
    Leider auch schon 2 (der unter Musikern berühmten) Artisten auf der Bühne im Jenseits.


    Die Wahnsinns-Performance bleibt für die Ewigkeit.


    Zum Glück bin ich kein HNO-Arzt ;) . Kann sowas also unbelastet sehen, hören und geniessen. Der fantastisch klingende Gesang/Einsatz der Stimmbänder und das massive Hinzufügen von Zerrung in der Stimme! bis an die Leistungsgrenze in hohen Tonlagen, kann auf Dauer für die Stimme nicht wirklich förderlich sein. :D
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=jhHsy4Vb26k?t=2m19s[/video]

    Sein Drumming insbesondere auf den ersten 2 - 3 Mr. Big CDs fand ich genial. Auch heute noch. Es war technisch oftmals anspruchsvoll (je genauer man hinhörte, umso mehr entdeckte man) aber dazu trotzdem songdienlich zugleich. Und das verrückte: es war zusätzlich auch noch weitestgehend eigenständig. Bei Mr. Big kamen bei vielen Songs drumtechnische Leckereien zu Tage, die man bei anderen virtuosen Hardrock- und/oder AOR-Bands nicht hörte. Es war bei diversen Songs und Songparts augenfällig (ohrenfällig) anders getrommelt als es viele andere Drummer tun würden.


    Der Sensenmann tut mit vielen Menschen grausame Dinge. Brutal!