Genau mit dem "hin-und her-wabern" der Luftsäule bei geschlossenem Frontfell, kommen viele Drummer nicht zurecht.
Ich persönlich mag es... aber viele andere tun dies nicht! Deswegen ist auch der "bessere" Rebound bei geschlossenem Frontfell für viele ein irritierender (und somit subjektiv "schlechterer") Rebound. Genau dieses Phänomen ist (insbesondere bei Doppelpedal-Drummern) seit Jahrzehnten Thema und nicht selten, höchst subjektiv bewertet. Man kann es ausprobieren was einem mehr mundet aber nicht selten reden Menschen diesbezüglich aneinander vorbei (siehe Zeile zuvor: "warum ein besserer Rebound durch geschlossenes Frontfell für einige bis viele Drummer, der irritierende und somit schlechtere Rebound ist") 
Ich persönlich (so wie viele andere) würde aber den "drum-material-technischen Detailblick" in diesem Thread nicht empfehlen weiter zu verfolgen.
Achtung: Untenstehende Aussagen werden nun viel allgemeiner und nicht auf einen konkreten Drummer bezogen. Sie sind schon gar nicht konkret auf den Threadstarter gemünzt.
Was nützt es mir alle Körperhaare vor dem Gang ins Schwimmbad abzurasieren um vielleicht eine zehntausendstel Sekunde schneller am Ziel anzuschlagen, wenn ich das kleine Seepferdchen noch nicht habe.
Ein Kernproblem: namens "früher war ich beim Doppelpedalspiel der King, heute nur noch der Knappe", ist auch so häufig wie das Haar von Rapunzel lang.
Es gibt mindestens 3 potentielle Erklärungsansätze die sehr häufig unter Kollegen auftreten:
a.) Der beschriebene Zustand ist wirklich so. Manchmal sogar durch Tonträger des isolierten Drummings beweisbar (... oftmals aber nicht).
b.) Die Hörerfahrung reift(e) im Verlaufe der Zeit. (Kleine) Mängel und Schwankungen die in der Vergangenheit nicht wahrgenommen werden, werden in der Gegenwart wahrgenommen - werden nun aber biasbehaftet, einer spieltechnischen Verschlechterung zugeschrieben.
Ich empfehle öfters mal Musikern Aufnahmen die 2-3 Jahre alt sind, hervorzuholen. Gerade unter jungen Menschen fällt da schnell die Kinnlade herunter. "Ich hatte die Aufnahme viel besser in Erinnerung" oder "die Gitarre war damals ja total verstimmt, wie konnten wirdie Spur so lassen?"... oder "die Kick ist ja völlig untight gewesen" oder "der E-Bass schnarrt ja ohne Ende" ... unzählige Dinge werden oftmals offenbar, die damals im konkreten Lebensabschnitt von diversen der Beteiligten (noch) nicht gehört wurden.
c.) Zwanghafte"
Körperwahrnehmung. Mancher Kollege wird sich nun kaputtlachen
. Und genau dies hilft gegen dieses Problem
. Ich kenne unzählige Drummer, die ihr Bassdrumspiel respektive ihre Füße zwanghaft-neurotischer Beobachten als das Maßband vor dem Pornocasting. Insbesondere Männern ist es beim Drumming unglaublich wichtig, dass die Füße MACHEN MÜSSEN!!!, was das Gehirn als Wunsch verlangt. So einfach ist es aber nicht, sondern durch diese pedantisch akribische Beobachtung versteifen diese Kollegen körperlich oft brutalst! Was beim Pornocasting noch Vorteile bringen würde
, ist beim Drumming Bullshit. Lockerheit entscheidet... und natürlich üben und Unterricht etc. etc.
Kurioser wird es noch, wenn Kollegen mitunter minutenlang! muskuläre Verspannungssyndrome (über zig Körperteile hinweg ausstrahlend) en detail schildern können, auf die Frage wie sie sich auf ihre Fußarbeit vorbereiten, wie sich sich körperlich oder mental vorbereiten aber lapidar antworten "garnicht". Kennt jemand den Begriff "unglaublich". Ja, manches ist unter uns Drummern unglaublich und doch ist es wahr. 
Jetzt bekomme ich die Kurve zum "Kaputtlachen". Genau das lachen können, dass sich über die eigene Unzulänglichkeit amüsieren können und sich diese "Verzeihen können" und sich (Auf)lockern und den Streß nehmen ist neben dem Analysieren der Fehler (das Analysieren ist natürlich auch wichtig) und dem korrekten Üben einer der Schlüsselmomente ab wann es (wieder) besser wird.
Das wird mancher nicht glauben können, ist aber nochmals neben dem Üben und nüchternen Analysieren das 3. Schlüsselelement ab wann es wirklich besser wird. Dies dann auch nicht von jetzt auf gleich... sondern meist ein schleichender bzw. fliessender Prozeß...
Manchmal sagt man dann unter Kollegen: "Merkst Du was?... die Bassfiguren, die vor einem Jahr unmöglich schienen, feuerst Du nun völlig entspannt ab... "
Nicht wenige wollen aber zu viel, zu schnell, unter völlig biasbehafteter Wahrnehmung, unter Negieren jeglichen konstruktiven Außeninputs, bzw. mit falschen Übemodi, nebst geradezu absurd gesetzten Material-Schwerpunkten: "ich muß meine Maschine unbedingt auf die Ninja-Bearings umrüsten"
etc. etc.
edits: Rechtschreibung... davon einiges.