Beiträge von Drumstudio1

    Thanks für den wichtigen Hinweis. :thumbup:


    Zitat

    Mailanbieter werden auch gehackt, die E-Maildressen geklaut und damit Rechnungen verschickt. Das ist gerade voll in. Wenn viele falsche Invoices über die Mailserver der Provider gegen, fällt das natürlich auf.


    Genau dieses Phänomen hatte ich vor ca. 3 Jahren. Es war sehr turbulent und eine höchst unschöne Erfahrung.


    Nur wundert mich warum nun! mit einer Latenz von Jahren solch eine Meldung kommt...

    Bei einer E-mail-Adresse die von mir genutzt wird erscheint nun regelmässig beim einloggen "verwenden sie bitte eine andere Emailadresse"


    Ich kann mich noch einloggen, aber dieser Hinweis ist irgendwie... unschön bzw. beunruhigend.
    Meine Assoziation wäre beim Boarding von einer Stewardess begrüßt zu werden mit den leise gemurmelten Worten: "mit dieser Maschine würde ich nicht fliegen".


    Niemals zuvor habe ich sowas gelesen.


    Irgendwelche Hinweise, wer kennt sowas auch?

    Wann immer mich mal jemand fragte "welche Band aus Deutschland hörst Du gerne?" gab ich jahrzehntelang folgende ehrliche! (aber das Gegenüber meist verstörende) Antwort:


    "Ich höre in der Freizeit fast keine Musik dt. Bands. Mit einer Ausnahme: ZENO, eine Band die fast keiner kennt, liebe ich seit Jahrzehnten. Du wirst sie sicher nicht kennen!"


    Ob der Kopf überhaupt in den letzten Jahren/Jahrzehnten noch in Deutschland lebte... wußte ich nicht, zumal sich die Zeno CD´s sicher allenfalls in Japan noch verkauften.

    Soeben wurde bekannt gegeben: Zeno Roth ist tot.
    Ich liebe viele seiner Songs, aber insbesondere sein orgiastisches Gitarrenspiel, dass neben Geschwindkeit und viel Spieltechnik stets auch melodisch wundervolle "Songs innerhalb seiner Songs" bildete.


    Ein schwarzes Jahr, jetzt schon.

    R.I.P.


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=bBTR0kLkfiQ[/video]

    Sehr sympathisch und authentisch ' rüberkommend (sofern man dies von einem Video erschließen kann) ;)


    Wer lang genug hoch aufmerksam lauscht, wird erfahren, dass DW auch eine tolle Option gewesen wäre, wenn es mal nicht geklappt hätte (bzw. wie dicht DW produkttechnisch bzw. auch personell für ihn im Wettbewerb zu Sonor stehen.)


    Da bin ich fast vom Stuhl gefallen. Gerade bei Briten ist es oft hoch-spannend wann die oftmals überragende Diplomatie und politeness mal kurz einen Millimeter weit verlassen wird. Es ist superfreundlich und immer noch irgendwie diplomatisch... aber doch mehr und konkreter als manche andere in Interviews zuweilen äußern. Insofern wahrscheinlich auch sehr ehrlich!


    In Bezug auf die materialtechnische Solidität etc. hat er fachlich natürlich mit der alten Sonor Signature-Hardware recht. Sowas bietet niemand mehr an. Selbst Sonor nicht.
    Es ist womöglich die einzige Hardwareserie bzw. das einzige menschliche Erzeugnis, dass in einer Million Jahren die Aliens beim Besuch des Planeten als Überbleibsel der Menschheit vorfinden werden. :D


    SPOILERALARM!!! Alleine die Story seiner alternativen Verwendung eines fälschlicherweise gelieferten (im doppelten Wortsinne :D ) Force 3000 auf einer Konzertbühne ist der Brüller des Jahres... auch wenn die Story schon über 2 Jahrzehnte zurückliegt. Göttlich!


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=uN7QueS4L2U[/video]

    Thanks!


    Kleine Randanekdote: Ich wunderte mich früher über die verschiedenen Sounds früher Kiss Platten. Manche frühe Scheiben klangen dumpf und verwaschen. Der Horror klanglich war die "Hotter than Hell" insbesondere deren furchtbar schlechter Drumsound. Eine Platte stach im Kontrast aber positiv heraus: Der Sound der Scheibe "Rock 'n' Roll over" war besser als der Sound der Schallplatten davor und mancher danach. Kurios! Die Antwort ergab vor Jahren das Internet. Eddie Kramer hatte bei der "Rock 'n' Roll over" den Job von Kiss für das Mixing bekommen und massiv! auf den Drumsound dieser Platte eingewirkt. Aber auch die anderen Dinge hatte er gut auf der Scheibe gemischt.
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    Da unlängst leider verstorben, setze ich hier mal den ebenso weltberühmten Chris Tsangarides an.
    Seine (ich weiß nicht ob er das Verfahren wirklich erfunden hat) "Vortex-Methode" ist akustisch atemberaubend. Ich schüttel zwar über Hype-Begriffe gerne den Kopf, aber die Methode! bzw. den theoretischen Hintergrund dieses Recording-Verfahrens finde ich cool. Er wendet es wohl insbesondere für (Rhythmus)- Gitarren an.
    Close Mike und "Fernab"-Mike links und rechts verteilt und die frequenzselektive Stereomodulation (laienhaft formuliert) die damit erreichbar ist.


    Wir Drummer erkennen im ersten Video sicher den 7/8 Takt (Song: "Enemy" von Malmsteen). Der Cozy an den Drums ist natürlich für uns Drummer auch sofort identifizierbar. Tsangarides verrät im Video das Klangbeispiel nicht, deswegen mein Hinweis, wer das konkrete Hörbeispiel auf CD sucht: "Enemy" auf der CD Facing the Animal von 1997.


    Die CD ist nun über 20 Jahre alt. Der Gitarrensound (und vieles klanglich mehr) selbst heute noch unglaublich fett und räumlich! Man hätte eigentlich erwarten müssen, dass die Tracks heute mixing-technisch betagt klingen. Mitnichten!


    Vortex-Methode in der Theorie (Stereo-Effekt mittels 2 Mikros für Gitarrenamp)
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=7sSdok8Q4yw[/video]


    "Vortex"-Methode in der Praxis:
    (Amp-Sound irre schwach, das Gitarrenspiel und andere Dinge lasse ich fairerweise unkommentiert) und doch ist das schnelle Ergebnis ein Brett! Wundervoll räumlich bzw. "vital flottierend". ;)
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=0H64YSqTwuI[/video]

    Anders Johansson backstage als der Drumtech vorbeischaut und ihm wenige Minuten vor Gig in gut gefüllter Langener Stadthalle verkündet:
    Drumtech/roadie: "I can not fix the broken pedal."


    Anders (lapidar): "It doesn't matter to me".


    Den Abend hat er mit zerbröseltem Kugellager bzw. beim Rückprall stets steckenbleibenden! Beater der Fußmaschine trotzdem fulminant gut getrommelt. :thumbup:

    Den Song liebe ich seit 1990. "A touch of evil"
    Atemberaubender Refrain mit im späteren Verlauf dramaturgisch super inszenierten Song-Höhepunkt herausgeschrien: "You`re possessing me" ... und vielem weiteren zu entdeckenden mehr.


    Keyboards: Don Airey (da hätte mancher auch nicht die massive Mitwirkung bei Priest vermutet).


    Produziert und im Falle dieses Songs mitkomponiert vom unlängst leider verstorbenen weltberühmten Engineer-Meister Chris Tsangarides.
    R.I.P.


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=0z8WZ6kh3CM[/video]

    Zitat

    Billie Squier


    Ich Hirni,
    den Billy Squier hatte ich vergessen zu listen. Ein musikalischer riesen Einfluß ab 1981 bei mir (auch und besonders sein Drummer, live 1981 gesehen: Bobby Chouinard)

    Das freut mich sehr. Auch ich und 2-3 Kumpels waren damals völlig aus dem Häuschen. Der hat bei uns Bilder im Kopf entstehen lassen... unvorstellbar!!! heutzutage. Und man hatte damals diverse Songs von ihm (so gut es ging) text-treu hoch und runter rezitiert.

    Mitte der siebziger:
    SWEET (da insbesondere deren Übergang von Glam-Rock auf Hardrock gemocht)
    Frank Zander (meine erste und vielleicht einzige echte Identifikationsfigur, zwischen 10 und 12 Lebensjahren war er für mich der Größte)
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=Rf2ndQOpkHc[/video]


    sehr späte siebziger:
    Kiss
    (dann etwa ab 1980 die vorher sehr gemochten Frühwerke der Band eher als doof bzw. wahrnehmungstechnisch als "nicht sooo überragende Musiker" empfunden... obwohl mir bei der Unmasked-Scheibe damals frappierend! auffiel wie gut der Drummer "plötzlich" geworden war... Jahre später erfuhr ich/man dann, wer sie wirklich eingespielt hatte)


    ab 1979
    Ufo
    Thin Lizzy



    ab 1980/81
    Rainbow
    Whitesnake
    Rush !!!
    Saga


    Ab 1982/83
    Dio
    Ozzy (wegen der stets sehr guten Instrumentalisten in seiner Band, sein Gesang hingegen war schon damals, auch als junger Mensch als sehr schwächelnd ;) identifizierbar)
    Black Sabbath


    Ab 1985
    Triumph
    Yngwie Malmsteen !!!



    ich muß selbstzensorisch aufhören... sonst sprengt es den Thread ;)

    Wundervoller Refrain. "Walking on water"


    Brachial-fetter! Gitarrensound.


    Bei den Bildinhalten, fühle ich mich an unendliche Waldläufe erinnert wo ich mit triefenden Schuhen zurückkomme, da die kleinste Pfütze alles Schuhwerk durchdringt.
    Dem international hoch renommierten Gesangsprofi gelingt es im Video offensichtlich besser. :D


    Die Idee aus der Story um Vlad bzw. Dracula ein Konzeptalbum zu machen hätte in den siebziger-Jahren millionenfache Aufmerksamkeit und Absätze garantiert. In der heutigen Reizüberflutung hingegen ist so ein Projekt nur eine Randnotiz von der kaum einer Kenntnis nimmt.


    Brilliante Idee, zur falschen Zeit. So brutal ist der dynamische Strom des Lebens, auch und gerade für Künstler.

    [video]http://www.youtube.com/watch?v=V9Gme_E8ZWk[/video]

    Abseits vom Direktbezug aus China (den manche/viele scheuen)...


    Bei Musikmessen wird nicht selten am letzten Tag (für oftmals unvorstellbar wenig Geld) was von diversen Fernostanbietern (ab)gekauft. So kommt es zuweilen dazu, dass dann irgendwann Becken auf Ebay oder in kleinen Läden mal angeboten werden, obwohl es keinen offiziellen Vertrieb gibt.

    Genau mit dem "hin-und her-wabern" der Luftsäule bei geschlossenem Frontfell, kommen viele Drummer nicht zurecht.
    Ich persönlich mag es... aber viele andere tun dies nicht! Deswegen ist auch der "bessere" Rebound bei geschlossenem Frontfell für viele ein irritierender (und somit subjektiv "schlechterer") Rebound. Genau dieses Phänomen ist (insbesondere bei Doppelpedal-Drummern) seit Jahrzehnten Thema und nicht selten, höchst subjektiv bewertet. Man kann es ausprobieren was einem mehr mundet aber nicht selten reden Menschen diesbezüglich aneinander vorbei (siehe Zeile zuvor: "warum ein besserer Rebound durch geschlossenes Frontfell für einige bis viele Drummer, der irritierende und somit schlechtere Rebound ist") :D


    Ich persönlich (so wie viele andere) würde aber den "drum-material-technischen Detailblick" in diesem Thread nicht empfehlen weiter zu verfolgen. :D


    Achtung: Untenstehende Aussagen werden nun viel allgemeiner und nicht auf einen konkreten Drummer bezogen. Sie sind schon gar nicht konkret auf den Threadstarter gemünzt.

    Was nützt es mir alle Körperhaare vor dem Gang ins Schwimmbad abzurasieren um vielleicht eine zehntausendstel Sekunde schneller am Ziel anzuschlagen, wenn ich das kleine Seepferdchen noch nicht habe.


    Ein Kernproblem: namens "früher war ich beim Doppelpedalspiel der King, heute nur noch der Knappe", ist auch so häufig wie das Haar von Rapunzel lang.
    Es gibt mindestens 3 potentielle Erklärungsansätze die sehr häufig unter Kollegen auftreten:
    a.) Der beschriebene Zustand ist wirklich so. Manchmal sogar durch Tonträger des isolierten Drummings beweisbar (... oftmals aber nicht).


    b.) Die Hörerfahrung reift(e) im Verlaufe der Zeit. (Kleine) Mängel und Schwankungen die in der Vergangenheit nicht wahrgenommen werden, werden in der Gegenwart wahrgenommen - werden nun aber biasbehaftet, einer spieltechnischen Verschlechterung zugeschrieben.


    Ich empfehle öfters mal Musikern Aufnahmen die 2-3 Jahre alt sind, hervorzuholen. Gerade unter jungen Menschen fällt da schnell die Kinnlade herunter. "Ich hatte die Aufnahme viel besser in Erinnerung" oder "die Gitarre war damals ja total verstimmt, wie konnten wirdie Spur so lassen?"... oder "die Kick ist ja völlig untight gewesen" oder "der E-Bass schnarrt ja ohne Ende" ... unzählige Dinge werden oftmals offenbar, die damals im konkreten Lebensabschnitt von diversen der Beteiligten (noch) nicht gehört wurden.

    c.) Zwanghafte" :D Körperwahrnehmung. Mancher Kollege wird sich nun kaputtlachen :D . Und genau dies hilft gegen dieses Problem :D . Ich kenne unzählige Drummer, die ihr Bassdrumspiel respektive ihre Füße zwanghaft-neurotischer Beobachten als das Maßband vor dem Pornocasting. Insbesondere Männern ist es beim Drumming unglaublich wichtig, dass die Füße MACHEN MÜSSEN!!!, was das Gehirn als Wunsch verlangt. So einfach ist es aber nicht, sondern durch diese pedantisch akribische Beobachtung versteifen diese Kollegen körperlich oft brutalst! Was beim Pornocasting noch Vorteile bringen würde :D , ist beim Drumming Bullshit. Lockerheit entscheidet... und natürlich üben und Unterricht etc. etc.


    Kurioser wird es noch, wenn Kollegen mitunter minutenlang! muskuläre Verspannungssyndrome (über zig Körperteile hinweg ausstrahlend) en detail schildern können, auf die Frage wie sie sich auf ihre Fußarbeit vorbereiten, wie sich sich körperlich oder mental vorbereiten aber lapidar antworten "garnicht". Kennt jemand den Begriff "unglaublich". Ja, manches ist unter uns Drummern unglaublich und doch ist es wahr. ;)


    Jetzt bekomme ich die Kurve zum "Kaputtlachen". Genau das lachen können, dass sich über die eigene Unzulänglichkeit amüsieren können und sich diese "Verzeihen können" und sich (Auf)lockern und den Streß nehmen ist neben dem Analysieren der Fehler (das Analysieren ist natürlich auch wichtig) und dem korrekten Üben einer der Schlüsselmomente ab wann es (wieder) besser wird.


    Das wird mancher nicht glauben können, ist aber nochmals neben dem Üben und nüchternen Analysieren das 3. Schlüsselelement ab wann es wirklich besser wird. Dies dann auch nicht von jetzt auf gleich... sondern meist ein schleichender bzw. fliessender Prozeß...
    Manchmal sagt man dann unter Kollegen: "Merkst Du was?... die Bassfiguren, die vor einem Jahr unmöglich schienen, feuerst Du nun völlig entspannt ab... "


    Nicht wenige wollen aber zu viel, zu schnell, unter völlig biasbehafteter Wahrnehmung, unter Negieren jeglichen konstruktiven Außeninputs, bzw. mit falschen Übemodi, nebst geradezu absurd gesetzten Material-Schwerpunkten: "ich muß meine Maschine unbedingt auf die Ninja-Bearings umrüsten" :D etc. etc.


    edits: Rechtschreibung... davon einiges.