Beiträge von Drumstudio1

    Zitat

    Pearl Export Depression“ als - Modellname!


    Das ist eine wundervolle Idee/Assoziation :D (Depression als Serienname), die womöglich irgendwann ein Fernosthersteller mangels anglizistischem Weitblick (unfreiwillig) aufgreifen wird.



    Das Pearl Decade leitet sich bekanntich auch nicht von dekadenlanger Forschung für die (neue) Serie ab, sondern von DEKADENZ! :D

    Wenn ich die Bassklauen, die Spannböckchen und die Bassdrumspurs richtig erkenne (ich bin sicher) ist es die letzte Export Version bevor die Export Sets eingestellt wurden bzw. eine zeitlang noch neben (unter) den Vision im Pearl Portfolio befindlich, letztlich durch das Vision ersetzt wurden.


    Heutzutage haben wir das Export ja wieder bekommen ;) So ist alles im Wandel.


    Aber einige Jahre war das Export weg vom Markt.
    Anyway... Dein Export (um 2007) hat Pappel Kessel und diese klangen beim Export nicht sooo übel wie viele unterstell(t)en. Da würde ich mir keine so großen Sorgen machen, bzw. viele Ursachen liegen woanders.


    JürgenK hat humorig aber eben mit erstaunlich viel fachlicher (korrekter) Qualität schon vieles andere angesprochen.

    Ich habe 2 hier von. Einer hatte leider direkt nach dem Auspacken einen sehr lauten (meiner Meinung nach defekten) Lüfter mit "Reibgeräuschen". Wenn das Drumming startet nervt es nicht mehr... nach einigen Minuten wird er dann auch wieder etwas leiser. Ich hätte den auch umtauschen können, war aber zu faul.


    Von den Effekten und der wirklichen sagenhaften Motorsteuerung war ich eher bis sehr positiv überrascht. Die sind vom Preis für reguläre Moving-Heads eher lachhaft (Ok, für mich war es immer noch viel Geld), aber ihre Funktionalität hatte mich begeistert. Ich hätte nie gedacht, dass "2 Lampen" ohne jede externen Lichtpulte oder sonstigen Aufwand, einen so professionellen Eindruck VORTÄUSCHEN können. Vortäuschen :D deswegen, weil die klingen Dinger auf professionellen Bühnen natürlich nicht verwendet werden.


    Langzeittest kann ich aber (noch) keinen bieten. Hier trennt sich dann oft bei Produkten die Spreu vom Weizen.


    Zur "Musiksteuerung":
    Sie reagieren auf druckvolle Pegel. Will heißen auf Cymbal-Spiel reagieren sie bei mir meist garnicht. Aber auf Kick, Snare und Toms sofort! und unmittelbar. Für Drummer optisch ein Fest. Ich würde behaupten, wenn der Sänger (also die Anlage) genug Pegel liefert, reagieren sie genauso auf ihn, oder E-Bass etc. etc.


    https://www.thomann.de/de/adj_…moving+heads+adj_332607_2

    Ich liebe (im Idealfall günstige) Moving-Heads mit eingebautem Mikrofon. Diese reagieren dann auf dynamische Impulse (insbesondere reagieren sie toll und zeitnah auf die Rhythmik des Drumsets). Es wirkt fast, wie eine programmierte Choreographie...eben weil es zeitnah zum Drumming Licht-bzw. Gobos "durch den Raum führt".


    Faktisch schaltet man diese aber nur ein und der Rest passiert von selbst. Also keine leidige Programmierung, keine weitere Verkabelung oder gar externe Geräte nötig.

    Zitat

    hat sich aber mein ex untern Nagel gerissen...


    Die soll er sofort zurückbringen. ;)



    orinocco


    Dein erster Beitrag war doch sehr konstruktiv! Ich hatte ursprünglich aus Faulheit die Punkte zwischen die Buchstaben nicht gesetzt. Insofern konnte man die Überschrift von mir leicht überlesen. Ich habe es nun geändert.

    Jeder der auch nur annähernd Rock, oder Hardrock oder Metal aus den Siebzigern, Achtzigern, Neunzigern, 2000 + X Jahren hört(e), hat ihn zigfach im Plattenschrank und auf CD. Garantiert!


    Unzählige Produktionen der letzten 40 !!! Jahre namhafter Künstler und Bands gingen auf ihn zurück. Sein Name als Produzent (oftmals auch Mann am Mischer/Engineer etc. etc.) war seit Dekaden weltberühmt. Der Diehard-Musik-Kenner wird zusätzlich einige seiner Platten auch als Wendepunkte für neue klangliche und musikstilistische Neu-Ausrichtungen diverser Bands, die vorher woanders aufnahmen bzw. produzieren liessen, erinnern ("Painkiller" z.B. von Judas Priest dürfte als einer der erfolgreichsten Neuausrichtungen gelten, an der er mitwirkte).


    In meinem Plattenschrank habe ich auf die Schnelle diese hier gefunden/erinnert (es dürften noch viele mehr sein... wenn ich genauer suche):


    Gary Moore "Back on the streets"
    Gary Moore "Dirty Fingers"
    Gary Moore "Live at the marquee"


    Thin Lizzy "Renegade"
    Thin Lizzy "Thunder and Lightning"


    Black Sabbath "Eternal Idol"


    Judas Priest "Painkiller"


    Yngwie Malmsteen "Magnum Opus"
    Yngwie Malmsteen "Inspiration"
    Yngwie Malmsteen "Facing the animal"
    Yngwie Malmsteen "Alchemy"


    King Diamond "Conspiracy"



    Bei untenstehender Liste (die auch bei weitem nicht vollständig ist) bleibt einem in Bezug auf die Vielfalt und Anzahl der Künstler fast die Luft weg:
    https://www.allmusic.com/artis…ides-mn0000101312/credits



    Dieses Youtube-Interview hatte ich mir vor ein paar Jahren mal angesehen, weil ich nach Jahrzehnten des permanenten Stolperns :D über seinen Namen auf Platten und CD´s, endlich mal wissen wollte, wie er leibhaftig aussieht.


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=ebSKxWpaeiE[/video]


    Wem obiges Interview etwas zu lang oder technisch zu detailliert erscheint, der mag vielleicht eher das anekdotenhafte kurze Interview hier:
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=s0DX14PuEnc[/video]

    Das Video ist dem Threadstarter sicher oder womöglich schon bekannt... ?
    Ich war vor 2-3 Wochen eher zufällig darüber gestolpert.


    Es belegt recht eindrucksvoll die Wirkungen von Raumklang! aber auch manches seines Instumentariums (inklusive der Sleishman Bass) ist sichtbar. Dürfte schon einige! Jahre alt sein, wenn man auf May und Taylor schaut.


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=j-qeq691--w[/video]


    Etwas modernder unter den taylorschen Gliedmaßen dann dies hier:
    Da sind dann diverse der heiligen Ingredienzien schon über Bord geworfen. Sleishman etc. etc scheint ihm für den Sound vielleicht doch nicht sooo unersetzlich bzw. wichtig zu sein ;) Die Speed-King sucht man hier auch vergeblich :D . Der Schriftzug "Queen" auf dem Kick-Fell macht aber zweifelsfrei deutlich, dass er es ist. :D ;)
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=-gK0CjS8WAE[/video]


    Und auf der 2017 Tournee gibt es seit Monaten im Web schon wieder ein paar andere Dinge zu bestaunen.
    Fazit: diverse Drummer switchen im Rahmen ihrer Karriere so viel... in Bezug auf ihr Equipment.

    Man darf davon ausgehen, dass diese Sets eine Produktdifferenzierung unter den Starclassic darstellen.
    Da ist ja nix verwerflich 'dran. Aber es erklärt eben manches der Ausstattung...


    So wie abseits der Analogien zu "Laboratorien" die SLP-Snares auch (und marketingtechnisch ganz bewußt von Anfang an lanciert) eine preisliche! Produktdifferenzierung bildeten zwischen Metalworks und jenen Tama Snare-Serien (budget-technisch) viel weiter oben.

    2-3 Hinweise.


    Das Kesselmateriel macht meist sehr viel weniger aus als das Drumstick-Gewicht bzw. dessen Durchmesser/Länge.


    Ich habe z.B. diverse Bellbrass und Stahl-Guß bzw. "herausgefräßte" Metall-Snares besessen mit 3 - 5 Millimeter Kesseldicke.
    Allen sagte man nach, sehr durchsetzungsstark bzw. deutlich lauter gegenüber 1 mm Metall-Pendants zu sein.


    Ja, sie waren oft etwas lauter als 1 mm Metallsnares... aber diese infernalische Lautstärke die ihnen oft unter manchen Kollegen angedichtet wird, konnte ich niemals nachvollziehen bzw. so dramatisch nie feststellen.


    Der Schritt von 5b zu 2b in Sachen Drumsticks ist in Sachen Lautstärkezuwachs oder umgekehrt (von 2B zu 5b wenn es leiser werden soll) bei mir (und allen Drummern die ich kenne) deutlich stärker als von 1 mm Stahlsnare auf 3 - 5 Millimeter Stahlsnares.


    Auch der oftmals schnell herbeigezogene Tip (wenn es leiser werden soll) "höher stimmen" ist zuweilen relativ bzw. von wirksam bis marginal oder kontraindiziert ist manchmal alles möglich. Denn je nach subjektivem Gehör setzt sich im Bandgesamtgefüge (Instrumentarium und Frequenzrange im konkreten Bandgefüge und Raum) manchmal eine Snare die höher gestimmt ist besser durch, als eine mittel bzw. normalgestimmte. Soll ich nun blind dem "Dezibelmesser" glauben oder dem subjektiven Gehör? Sehr schwierig und ein Grund warum mitunter "10 Drummern umeinanderstehen" und jeder felsenfest überzeugt von seinen (aber zueinander divergierenden) Erfahrungen berichtet.


    Auch den physikalisch bzw. strenger Versuchsaufbau-meßtechnisch sicher nachweisbaren Tip von 14" auf 13" gehen (wenn es leiser werden soll), halte ich für die meisten Fälle eher für einen Witz. Bei gleichen Sticks und identischer Ausholbewegung ist der Dynamikunterschied in meinem Ohren nicht so groß (meist marginal, machmal je nach Umgebung unhörbar)wie oftmals kolportiert. Die Drumhersteller freuen sich natürlich über stetigen Neuerwerb... der Trend geht ja zur 2. oder 3. Snare bzw. zum 20" und 22" Drumkit :D .


    Wenn die Dynamikunterschiede von Meßtabellen so dramatisch in unserem gottgebenen Meßlabor "OHR" wären, müßte ein Tomlauf von 8" zu 10" über 12", 13" und 16" ja permanent nachjustiert werden. Weil es ja mit jedem Tom deutlich lauter wird? Es wären dann ja gar keine homogenen klingenden Fills über mehrere Toms verteilt
    möglich. Ob dem wirklich so ist, dass kann ja mal beim nächsten Trommeln überprüfen.


    Jetzt bekomme ich die Kurve: vor weiterem (teuren) Materialerwerb gibt es massig Möglichkeiten auf die Lautstärke des bisherigen Instrumentes Einfluß zu nehmen. Vieles davon kostet nix.


    Geld ausgeben für neues oder zusätzliches Equipment macht aber natürlich auch Freude! Es soll also kein Aufruf zur Finanzbremse sein. :D


    Edit: Verflucht... Kollege Seelanne war schneller. Ich habe es eben erst gelesen. Ändere meinen Post aber jetzt nicht. Sorry für die Redundanz.

    Zitat

    Meine Physiotherapeutin hat meinen ersten "Kontakt" mit dem Set (nach ca. 2 Monaten) auch direkt begleitet! Sie hat sich das im Proberaum genau angeschaut und mir gesagt welche Bewegungen gehen und welche ich erstmal sein lassen soll. Das erste Konzert konnte ich dann nach ca. 3,5 Monaten spielen.


    Ich glaube das war eine sehr kompetente Person. Das hier beschriebene finde ich wundervoll und beispielhaft... habe aber Zweifel, dass es die Regel ist.

    Sorry... hier wird viel verwechselt. Es gibt wesentlich mehr Performer-Versionen.


    Die wirklich frühen, hatten Accutune-Bassdrumreifen und Philipine Mahogany und etwas Birke-Anteil - einzelne Lage(n). Um 1996.


    Dann kamen Perfomer mit Linde und Außen sowie Innenlage: Birke. Um 1998.


    Dann kam Full Birch. Um 2000.


    Davon gab es dann wiederum diverse Varianten.
    Mir fehlt leider aktuell die Zeit für alles.