Beiträge von Drumstudio1

    Ich denke wer den Threadstartpost genau liest, wird bei nüchterner Betrachtung viele verschiedene Ebenen entdecken, die verquickt wurden bzw. Ebenen erkennen die vielleicht nicht intendiert waren, mitgeteilt zu werden. Mancher hätte einen Brief an den Store vermutlich anders verfaßt. Und der Threadverlauf hier macht recht deutlich, dass manche diese anderen Ebenen mehr wahrnehmen oder gar herausstellen als andere ;-). Mit diesem zugegeben etwas schwammigem Hinweis ;) (im Zweifel noch mal den Start lesen) möchte ich es bewenden lassen.


    Ansonsten (an anderen Stellen auch im Forum bin ich durchaus zum heftigen Diskurs bereit, wenn wirklich wiederholt Nonsens - meist ja von den identischen "Figuren" ;) - geschrieben wird) würde ich hier für einen gelasseneren Umgang und "back to freundlicherem Tonfall untereinander" plädieren.


    Sonst würde der Store-Mitarbeiter (sofern er hier mitliest?) womöglich zurecht denken: "also so ruppig wie die miteinander umgehen, bin ich zu Kunden selten". :D


    Orinocco mag pointiert schreiben, aber verwerfliches lese ich da nicht.


    Freak-928 schätze ich auch! und deswegen ist der Diskurs in dieser Form sooo schade und ich denke auch nicht nötig.

    Zitat

    (auf dem kleinen Kasten stand im Anzeigefeld "beech" oder war es "Beach"?


    Du hast Dich verlesen!
    Da stand WEAK.


    Da war der Hersteller ausnahmsweise ehrlich bei der Namensgebung.
    Also das Drumset-Preset heißt auf dt. "schwach". Es bezeichnet den schwachen Sound bzw. die schwache Klangperformance.


    Aufgrund des Machine-Gun-Effektes den Du ja deutlich vernahmst, ist es aber auch möglich, dass Du das Preset "Nam Beach" angewählt hattest. Hier ist es Roland in tatsächlich beeindruckender Authentizität gelungen, MG-Salven des M16 synthetisch nachzubilden. "Virtual Spitting Bullets" hiess der brilliante Algorithmus den Roland hier einsetzte, der dem audiophilen Drummer den Groove der sechziger und siebziger Jahre nebst deren politischen Umgangsformen, endlich akustisch beeindruckend nahe bringt.



    Humor rulez

    Zitat

    Die Forces und Ascents wurden ohne Memory-lock bei den Bassdrumfüßen ausgeliefert. Das ist ja die Crux.


    Die deutschen sitzen stets am Stammtisch.
    Alle? :D


    Es gab diverse Force-Serien/Phasen (und Ascent) mit Memory Locks an den BD-Spurs.


    Daneben werden angebliche Spezifika als Firmennachteil oder "produkttypischer Firmennachteil" genannt, die für diverse Produktkonstruktionen diverser Mitbewerber auch gelten. Seltsam oder Holla!


    Der Tellerrand ist zuweilen dichter am Brotkrümel als vorstellbar. :D

    Der Fall strotzt natürlich vor verschiedenen Ebenen...
    Ich möchte nicht alles auseinanderdröseln. Und ich kann durchaus auch Pbu sehr gut verstehen.


    Man könnte sich natürlich fragen, wie Justmusic mit den selben 2 Kiddies und dem Wunsch zu trommeln reagiert hätte?


    Da ich nicht auf diesen recht komplexen Individualfall allzu spezifisch eingehen, will - aber den Eindruck habe der Store hat ein gewisses Problem, folgende Story:
    Vor 1-2 Jahren standen Bandkollegen vor der Entscheidung einmal gemeinsam zu Thomann fahren oder die weitere! Strecke (bedenkt man die Wohnorte jener Musiker) zum Store. Ich kannte den Store nur aus seligen Budengassen-Jahren und machte intern "Werbung" für das Ausflugsziel Store. Die Bandkollegen ließen sich tollerweise von mir überreden. Store-Besuch!, nicht zu Thomann.


    Mir gefiel es, mal so was räumlich großes zu sehen. Mir gefielen auch 1-2 völlig unaufgeräumte Ausnahme-Räume (kenntlich gemacht) mit B-Ware. Ich fand genau dies kultig. Instrumente oder Teile auf irgendwelchen Grabbeltischen oder Ablagen, die teilweise wirklich für einen Witzpreis angeboten wurden. Da hätte ich locker noch eine halbe Stunde länger verweilen können.


    Mir gefiel auch, dass wir auf dem Sofa im Eingangsbereich Platz nahmen und der erste! Store-Mitarbeiter den ich fragte ob er ein Foto von meiner alten Band machen könne, das nett und toll! gemacht hat. Bis hierhin würde ich sagen: Ausflugsziel gut gewählt. Es war kultig und schön.


    Nun wollte aber unser Gitarrist Dinge (ein Effektgerät und woanders im Store noch Gitarrenaiten und Kabel) kaufen. Und da war er an 2-3 desinteressierte (einer eher unfreundlich) bzw. gelangweilte Verkäufer geraten. Ich stand zwar nur daneben, kann aber nicht anders als so etwas wahrzunehmen. Wir nahmen das locker. Vielleicht hatten jene Verkäufer keinen Spaß an der Arbeit? Dann können sie sich vielleicht eine andere suchen?


    Frappierend war, dass in mehreren Abteilungen an zig "Exponaten" keine Preise waren. Das war doof und mir unerklärlich. Wieder und wieder entdeckten wir fehlende Preise. An dem Tag als wir da waren, waren fehlende Preise in regulären Abteilungen eher die Regel als die Ausnahme... crazy!


    Ich fand es war trotzdem alles in allem ein schöner Tagesausflug, was natürlich auch daran lag, dass wir uns untereinander prima verstanden und ich den Store unbedingt mal sehen wollte. Diese Bedingungen färben dann natürlich positiv auf die Bewertung ab.


    Aber die Frage der Auswahl und Motivation von Teilen des Personals beschäftigte mich noch Tage danach. Wäre ich für Personalfragen zuständig :D ... ich möchte garnicht weiter oder konkreter schreiben... hahaha :D ;)


    Aber vielleicht ist der Store auch zu schnell gewachsen... ? Oder man hat generell im Leben ab einer gewissen Teamgröße neben manchen tollen Mitarbeitern, auch ab und zu leider eine Gurke darunter. Ich will Desinteresse, mangelnde Motivation oder etwaige Unfreundlichkeit nicht per se entschuldigen. Aber ich ertappe mich oft im Leben bei dem Gedanken wie lange!!! man sucht um nur!!! 2-3 andere Musikanten zu finden um im Idealfall in schöner freundschaftlicher Atmosphäre miteinander Musik zu machen. Oder wenn man bedenkt, wie lange mancher kleine Handwerksbetrieb sucht, um einen tollen weiteren Mitarbeiter zu finden. Wie viel schwerer muß es sein, in einer Firma 10, 20, 30 oder 100 Mitarbeiter zu finden, die alle das Seil mit der selben Begeisterung in die selbe Richtung ziehen? Natürlich bedarf es toller und fähiger Menschen in der Personalauswahl für eine Unternehmung. Da erlaube ich mir beim Store (mangels irgendwelcher Kenntnisse) kein Urteil.


    Ohne Entschuldigen zu wollen: Mitarbeiterselektion und -Motivation ist ein hartes Brot und mancher Außenstehende gibt sich vielleicht auch Illusionen hin. Wie z.B: der Illusion, das jeder der uns irgendwo im Leben begegnet, gerne dort ist und gerne dort das tut, was er tut... oder wenn er es nicht gerne tut, doch bitte so tut (uns gegenüber) als täte er es gerne! ;)


    P.S: in Anbetracht der Tatsache wie viele Mails heutzutage unbemerkt in Spamordnern hängenbleiben oder die Firewall nicht passieren oder einfach im Datenhighway-Nirvana verschwinden... würde ich (wenn es dem Threadstarter wichtig ist) solch eine Mail über einen anderen E-mail Provider nochmal schicken. Ich behaupte: es wird eine Antwort kommen!

    Zitat

    Also ich finde die alten Böckchen vieeeeel schöner. Hab ja selbst ein Ascent.


    Ja, deren Böckchen waren designtechnisch toll und wirkten edel. Ich besaß mal das Ascent (Hybrid X-Kit). Diese Böckchen hatten optisch weitestgehend etwas eigenständiges. Ich war damals eher überrascht, als Sonor mit so etwas augenschmeichelnd-edlem aufwartete.

    Mega-hohle Plattencover müssen die Musik nicht in den Abgrund ziehen. :D


    Wundervoller Song (trotz deutlichem Schielen auf Kommerz). Weltklasse-Riffing und wundervolles Drumming das den Spagat zwischen Airplay und tanzbarer Mainstream-Ausrichtung auf der einen Seite und geschmackvollem, wohlüberlegten Drumarrangement mit coolen Wendungen auf der anderen Seite, eindrucksvoll ausführt.
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=c2a7qQ3FHMc[/video]

    Gerade bei den Overhead-Spuren hört man dass die Snare aufgrund der Rimshots sehr laut ist und sich durchaus absetzt bzw. pegelmässig durchsetzt. Genau so wie es zu erwarten ist.


    Vielleicht hattest Du andere Hörerwartungen... aber an den Aufnahmen ist nix seltsam. ;)

    Die Bertelsmann Stiftung kenne ich nicht. Dazu kann ich somit leider garnichts sagen.


    Ich beziehe mich nur auf die Erpelfrau-Stiftung. Von der träume ich öfters und entdecke quasi im Schlaf seit Jahren Ergebnisse die mich handwerklich erschaudern lassen. Ich erinnere nach dem Aufwachen fast ausnahmslos Ergebnisse die in meinem Riechkolben nach sozialer Erwünschtheit, Gefälligkeitsgutachten oder lahme Ente im kippenden Teich rochen. Aber vielleicht ist meine Nase auch deformiert und meine verträumten Sinne täuschen mich da wiederholt? Um die Erpelfrau-Stiftung geht es hier im Thread ja auch garnicht und was bedeuten schon Träume? Anyway, die Nasendeformation hätte uns früher mancher Dozent im Studium verpaßt wenn wir uns erlaubt hätten, im Studium Studien in der Qualität wie... ach lassen wir das, ich werde offensichtlich schon wieder müde und muß ins Bett. :D

    38 Special hatten in Deutschland nicht viele auf dem Schirm.


    Irgendwo angesiedelt zwischen Southern Rock, Hardrock und kommerziellem Schielen auf US-Airplay. Andere sehen sie dicht an Boston mit etwas mehr Blues-Anteil in Richtung Bad Company.


    Ich liebte insbesondere 4-5 Songs wegen dem tollen Gitarren-Riffing und den fantastischen Hooklines die sich in die Hirnrinde bohren und niemals mehr abgeschüttelt werden (können).


    Doch schon wenige! Sekunden nach den ersten Höreindrücken in den späten Achtzigern in einem CD-Laden, entdeckte ich die Ebene des Drumming. Das Drumming ist bei 38 Special in diversen Songs wundervoll. Auch in diesem Killer-Song. Schon der Introbeat groovt, ist aber (faktisch einhändig gespielt) nicht ohne.
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=1722VFxD-qI[/video]

    Zitat

    Viele helfende Stimmen hier sprechen eher negativ von Hyperdrive-Kesseln. Warum ist das so? Was spricht dagegen?


    Sie sind hängetomtechnisch in Sachen Positionierungsoptionen recht flexibel. Der Drummer ist schön zu sehen bzw. man kann komfortabel "auf der Tischtennisplatte trommeln". Das ist für diverse drummer durchaus (sehr) positiv.


    Faktisch können sie auch klingen, aber durchaus hörbar weniger variabel wie längere Maße. Das ist Fakt und da drückt Orinoco genau den Finger in die Wunde. Den verstärkten Attackanteil bzw. das luftig-percussive (bei gleichzeitig abgesenktem Bassanteil) der nennenswert kürzeren Kesselvarianten kann ich auch durch Fellwechsel kaum rückgängig bzw. nur in deutlichen Grenzen kompensieren. Ich kenne/besaß zig Derivate verschiedenster Hersteller und Serien mit verkürzten Toms. Keine der um 1,5 Zoll plus X verkürzten Kessel, hatte den vollmundigen ;) Bassanteil (nicht mit Tonhöhe verwechseln) der entsprechenden längeren Version.


    Man kann diesbezüglich auch schlecht diskutieren. Es ist eher Physik und nicht! Esoterik. Wer mehr Bauch, Bass oder "sattes Bauchfett" :D will, der sucht nicht flach.


    Wer hingegen komfortablere Positionierungsflexibilität bei Hängetoms will, oftmals auch aufbautechnisch nicht verkehrt bei kleineren Körpermaßen oder plötzlich ein Preisschnäppchen geboten bekommt oder sogar bewußt weniger "Bassanteil" will und perkussivere, anschlagsdominierte Sounds, der ist bei Hyperdrive Toms richtig.


    Das ist das tolle an der üppigen Marktauswahl seit vielen Jahren, man kann genau abwägen was man sucht und dann exakt (aus)wählen.

    JürgenK
    :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup:


    Wo zur Hölle Du den von mir zitierten Rebroff mit einem Song "im tiefsten Keller" ausgegraben hast ist mir ein Rätsel. Den kannte ich ehrlich! nicht.
    Das Video paßt aber wie Arsch auf Eimer auf meine Posts. Unglaublich, hast Du das Ding nachgedreht nebst Double und Stimmenimitator? Es ist der passendste Video-Link der ganzen Drummerforum-Historie. Ich bin platt bzw. BEGEISTERT. Habe Dein Video (oder das vom Ivan) eben erst! gesehen.


    Zitat

    Doch aktuell 2017 kommen viele Songs die früher ton(k)lagentechnisch O(h)rgasmen auslösten schon alleine von den Instrumenten tonal herüber als hätten die Don Kosaken samt ihrer Balalaika, Kehlkopf-Katarrh! ;( Erinnert sich noch jemand an Ivan Rebroff? An den muß ich nun fast ;) bei Ozzy-Songs denken - tonlagentechnisch


    Zitat


    017 Beispiel 1: "No more Tears" Ohne Worte... ich habe das Gefühl ich stehe im tiefsten Keller dicht vor dem Magmaeinstrom. Ich dachte in den ersten Sekunden mit meiner Wahrnehmung stimmt was massiv nicht... es kann doch nicht sein, dass jemand bereit ist "sooo tief zu sinken" (Tonal versteht sich ;)


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    Keine Ahnung - aber eben nicht wie bei Ozzy und diversen anderen so weit unten, das sinnbildlich die Songs klingen wie die "Don Kosaken mit de-tunter Balalaika beim Kohleschaufeln im Keller".



    Doch halt, einen klitzekleinen Fehler hast Du beim Videodreh gemacht. Der schaufelt nicht Kohle (er scheffelte vielleicht) sondern pumpt Wein `rein.
    Aufgrund Deinem aufwendigen Einsatz modernster Videorealistic-Anatomic-Sculpting-Technic ;) erwähne ich in einem künftigen Thread demnächst mal Babsi, Chantal, Justine und Claudette. Mal sehen welches Video Dir dazu einfällt.


    Erwartungsvoller Gruß :D

    Die Starclassic Maple Kits und die B/B schon lange in China.
    Die Starclassic Bubinga (in jedem Fall jene für den japanischen Markt, ich meine sogar alle und die STAR-Sets sowieso) in Japan.


    Im Unterschied zu diversen anderen (japanischen etc.) großen Drummarken handelt Tama offensichtlich sehr bedacht. Man weiß ja nicht ob es gesund ist sich von der Fertigung in einem anderen Land vollends! abhängig zu machen?.... insofern wurden/werden gewisse Fertigungskapazitäten im Stammwerk bzw. Firmensitz in Japan bislang erhalten. Ob es ewig so bleibt kann niemand wissen. Ich fand es sehr klug nicht alles aufzugeben.