ZitatUK steht für "Unknown Kelvin"
Hajo K
You made my day ...
... and warmed my heart
ZitatUK steht für "Unknown Kelvin"
Hajo K
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... and warmed my heart
Sorry... ich hoffe ich bin nicht slightly off-topic. Ich kann auf Zuruf gerne löschen, wenn es das Thema zu weit verläßt.
ZitatMan erkennt dort einen grundsätzlichen Unterschied in der Soundphilosophie bzw. -generierung der beiden Module: Das TD-25 hört sich (wie ALLE) Rolandmodule an, als ob ein Laie eine Steroanlage eigestellt hat: Bass & Höhen auf voll, wenn`s geht die Mitten noch absenken oder die Loudness-Taste drücken. Dazu noch ein ganz bißchen Ambience hier und da, etwas Kompression und fertig. Dagegen klingt das Alesis geradezu "langweilig pur"- für mich aber, nach etwas Einhörzeit wesentlich aufregender als die Einheits-Rolandsounds. Gerade die Mitten, die ja den Klang wesentlich formen oder definieren, kommen bei den verwendeten Samples nicht zu kurz. Nicht jeder Sound klingt perfekt (das tun auch die Originale nicht) und weichgespült. MIR gefällt gerade das! Man muss allerdings auch sagen, das das TD-25 ein ganz schlimmer Finger in Sachen Effekthascherei ist, aber das verkauft sich vermutlich gut.
Das denken womöglich viele oder würden viele unterschreiben.
Ich halte diesen Ansatz trotzdem für zuweilen irreführend bis teilweise falsch
(zumal ja auch viele Demos von Alesis immens Effektanteil- bzw. Compressor-überladen klingen), denn er vernachläßigt die Entwicklung bzw. das Feilen und immense "manipulieren"
an Drumsounds auch und gerade in Tonstudios der letzten Jahrzehnte.
Es sind mitnichten "nur" originär die E-Drum-Sounds die unsere Hörwahrnehmung massiv beeinflussen, sondern auch/"schon" das was seit Jahrzehnten in Tonstudios bei vielen Musikproduktionen in Sachen Aufnahmeraum-Auswahl!, EQ, Compressor, Ambience, "Spuren putzen" (Übersprechende Signale entfernen, rausschneiden, muten, "gaten" etc.) bei der Aufnahme akustischer Drums getan wird. Ob dies geschieht, weil immer mehr Produktionen Samples und E-drums als Drumbasis nutzen oder umgekehrt (also den nachbearbeiteten Akustikdrumset-Sounds namhafter CD-Produktionen, von E-Drum Modulen und deren Herstellern nachgeeifert werden ist eigentlich garnicht mehr wichtig). Ob die Henne zuerst da war oder das Ei?... als Frage vielleicht gar nicht mehr so relevant oder zielführend. Auch tragen neuere Mikrofonentwicklungen insbesondere bei der Kick ja oftmals den sich ändernden Hörerwartungen Rechnung (Höhenanhebung schaltbar etc. etc.). Es ist alles ein dynamischer (Entwicklungs)prozeß.
Jeder der auch nur mal eine reale Bass-Drum (sei sie noch so wertig) mit RE20, AKG112, Beyerdynamik TG D70, Audix D6 etc. (ich wie viele andere hatte all diese und mehr) aufnimmt, wird zuweilen enttäuscht feststellen, dass er trotz wertiger/teurer Mikrofonierung und wundervollen Bassdrums dennoch meilenweit von vielen Kicksounds entfernt ist, die er auf unzähligen CD-Produktionen ab 1992 hören kann. Wenn er gar das Pult linear läßt (wie in Studioberichten immer gerne mal behauptet oder gar herbeifabuliert
) bleibt er oftmals chancenlos! Eine Kick mit unangetasteten linearen Mittenreglern oder gar Mittenanhebung (?) mag vielleicht als Gag im Hip-Hop-Umfeld oder als Trash-Kick akzeptiert werden... bei vielen POP-, Rock- und Metal-Anwendungen wird man hingegen oftmals irgendwo im Spektrum der Mitten, jene Absenken wollen und/oder zumindest Höhen anheben für die Betonung des Attack des Schlegelauftreffens und der Ortbarkeit. Dazu noch etwas Anhebung des (Tief)bass-Anteils. Weil wir es für zig Produktionen so kennen und je nach Musikstil heute folglich "so erwarten".
Will heißen... Drumsounds bzw. Aufnahmetechnik sind dynamisch im Wandel, vermutlich schon seit Drums überhaupt aufgenommen wurden. Irre vieles beeinflußt unsere Hörwahrnehmung und letztlich unsere Hörerwartung (ob wir es wollen oder nicht).
Bevor jetzt jemand spöttisch einwendet "das stimmt nicht", ein ganz pragmatisches Beispiel: eine Vielzahl meiner Drumschüler ist am Anfang des Hörschulungsprozesses (den ich immer zu fördern versuche) nicht in der Lage bei Songs z.B. früher Kiss Platten (1973, 1974) den Standtom-Sound von der Kickdrum zu trennen. Kann also eher simple Rhythmen nicht sicher heraushören. Weil sie von heutigen Produktionen geprägt sind, wo eine Kick viel Tiefbass hat, aber auch viel mehr Höhenanteil (mehr Attackanteil und wesentlich besser zu orten) und auch wesentlich prominenter im Mix ist. Auf jenen historischen Aufnahmen hingegen, klingen die Kicks teilweise wie durch eine Telefonleitung übertragen. Sehr flach bzw. mittendominiert. Dadurch verschwimmen sie in den Ohren mancher Schüler untrennbar mit den Standtomanschlägen (und umgekehrt). Dies gilt für eine Fülle alter Aufnahmen.
Von Antolinis Direktschnitt "Knock Out" die mich um 1979/80 wie viele andere meines Jahrganges wahnsinnig beeindruckte bis zu den oft zitierten sehr einflußreichen Finnfox Drumproduktionen (ab Mitte der Neunziger) oder der "Images and Words" von DT (1992 mit Sample-Sound-Unterstützung) und viele Jahre darüber hinaus war es eine weite Entwicklung. Man kann diese negieren, ignorieren sich ihr entgegenstellen, alles ist erlaubt
...
... "nur" hat sich in manchen bis vielen Musikgenres der Grad der Klangbearbeitung von Drums in Tonstudios so weit von dem Klang eines echten Drumsets in einem realen Raum entfernt, das heutzutage selbst manche Menschen bei Drumdemonstrationen toll aufspielender Drummer auf Weltklasse-Drumequipment geradezu ketzerisch anmerken: "bei mir Zuhause auf CD klingt das aber viel besser".
Insofern wäre es natürlich schön, wenn E-Drums auch möglichst nackte, nüchterne Samples von unbearbeiteten Naturdrums bereitstellen. Nur: ohne das Angebot auf jene noch massiv bearbeitend Einfluß zu nehmen, würde sich das Zeug niemals in nennenswerten Stückzahlen verkaufen lassen. Da eben von den meisten sterblichen dien Hörerwartung von dem geprägt ist, was uns die Tonträger bzw. Medien die uns umgeben, vorgeben.
Und "echte" oder wünschenswerte" Linearität gibt es selbst bei Naturdrums nicht wirklich. In einem massiv reflektionsgeminderten "Kinoton-Mehrkanal-THX-Raum" eines Kollegen gefällt mir das identische hochwertige Drumset dramatisch! weniger als in einem Holzvertäfelten Raum oder einem mit mehr Steinanteil und deutlich mehr Reflektionen etc. etc.
Wie, wo und mit welcher Begründung
will man beim raumklang-abhängigsten Instrument überhaupt
(dem Drumset) eine Referenz-Linearität herleiten?
Was ich damit sagen will: nicht alles der E-Drum Anbieter ist böser Wille.
Aber in diversen Preset-Kits wird auch für mein Hörempfinden massiv übertrieben bzw. zu extrem mit Effektanteilen oder Kompression gearbeitet.
Vielleicht ist dies, trotz vieler divergierender (individual)Meinungen in diesem und anderen Threads ein rudimentärer Minimal-Nenner. ![]()
edit: Only Rechtschreibung. Inhaltlich nix verändert.
ZitatUnd falls es mal richtig kalt ist, habe ich immer ein paar alte Sticks für ein Feuerchen dabei
![]()
Das Becken wurde nicht in Hamburg gefertigt.
ZitatViele behaupten immer das umgekehrte. "Kaufe teure Felle und rüste eine Schrottmühle (mit miesem "Klangholz" bzw. mieser Verarbeitung) damit akustisch auf".
Wir wissen alle was sie damit meinen, aber es geht nicht selten auch in umgekehrter Richtung.
ZitatEr behauptet darin, dass nach seiner Erfahrung mind. 70 % des Klangs vom Fell kommen, der Rest besteht dann aus Art der Spannreifen, Kesselmaterial, Kesselkonstruktion, Spannböckchen, Aufhängung, ... das ist eigentlich ernüchternd ...
Behauptungen sind zunächst mal Behauptungen. Da muß zunächst eigentlich nichts ernüchtern. Denn man muß Behauptungen ja nicht unreflektiert übernehmen.
Wer länger unterwegs ist, weiß wie es manchmal gemeint ist.
Es gibt Situaitonen, da ist der Raum prozentual viel bestimmender als der Felltyp.
etc.
etc.
Es gibt durchaus auch Situationen da drehen sich dogmatisch festgelegte Prozentualverhältnisse in einem Ausmaß, dass einem schwindelig wird.
Will sagen: Wer Ohren hat, stellt vieles fest, abseits von Dogmen. ![]()
Und natürlich macht es keinen Sinn, nach suboptimalen Fellen zu "suchen", wenn es bessere gibt.
Ich kenne (wie wir alle) zig Felle von zweifelhafter Qualität und Herkunft, die eine schwach bis mäßige Trommel klanglich ins Verderben reißen bzw. jener dann wirklich auditiv den Todesstoß versetzen. Oder auch eine an sich mit guter Befellung ehemals interstellar-toll klingende Trommel, nach aufziehen des miesen Fells brutal schwächer klingen lassen. Keine Frage.
Fakt ist in meinem Gehörgang, dass die UT deutlich besser sind als von einigen/vielen Händlern behauptet (jene nicht selten im manipulativen Wunsch, Kunden noch schnell einen teuren US-made Fellsatz zu verkaufen). Wobei wir schon wieder bei Behauptungen sind. ![]()
ZitatNebenbei gibt es natürlich neben BWL auch noch Naturwissenschaft. Wer allso eine
Trommel, die Kaffee kocht, will, der sollte nicht erwarten, dass sie klingt, wie eine,
wo keine Kaffeemaschine eingebaut ist.
![]()
Orinocco hat nicht ganz unrecht
. Was viele Drummer nicht immer wahrhaben wollen... bis zu einer gewissen Schmerzgrenze (bei einer zumindest noch gewissen vorliegenden Restqualität) können subtoptimale Felle auf gut klingender "Kesselsubstanz" oftmals noch einen durchaus passablen Drumsound ermöglichen. Erst recht wenn der Raumklang viel aufwertet.
Viele behaupten immer das umgekehrte. "Kaufe teure Felle und rüste eine Schrottmühle (mit miesem "Klangholz" bzw. mieser Verarbeitung) damit akustisch auf".
Wir wissen alle was sie damit meinen, aber es geht nicht selten auch in umgekehrter Richtung.
Ein mit guter Kesselverarbeitung und im Idealfall tollen Holzlagen ausgestattetes Drumset kann selbst mit etwas suboptimalen Fellen oft noch sehr passabel klingen. Wiederum auch hier: erst recht wenn der Raumklang noch etwas gutes tut.
Brutale Ultra-low-Budget-Schrottfelle natürlich ausgeklammert.
Der (versteckte) Fehler im Film ist ein anderer...
... "Schadensersatzforderungen"
sind an den Youtuber schon alleine deshalb zu stellen, weil er das ganze ohne Sticker darstellt.
Bei den meisten Schlegeln (insbesondere jenen aus Holz) ist dieser aber zum Erhalt des Bassdrumfells sehr bis immens! wichtig.
Wer mal bei Alibaba etc. surft wird viele asiatische Hinterhof-Fellanbieter (und auch manche Produzenten) für Low-Budget-Felle entdecken.
Dies stellt mitnichten! eine Empfehlung dar... hahaha. Sondern ist nur ein banaler Hinweis.
Leo bringt vieles auf den Punkt.
Trotzdem noch ein paar weitere (seit Jahren bekannte) offizielle Details, um etwaige Unklarheiten zu beseitigen :
Die UT sind durchaus etwas besser als ihr Ruf
. Laut Aussage von Remo (seit Jahren so offiziell verlautet) verwenden diese das Original-Dupont-Mylar aber sind im Unterschied zu den USA-made Fellen konstruktionstechnisch: "CRIMPED" (nutzen also eine kostengünstigere Klemmung um die Fellfolie im Trägerreifen zu halten).
Die UX hingegen (und ebenso die UK) sind auch crimped, nutzen aber nicht die Original Folie und sind somit im Einkauf für die Drumhersteller nochmals günstiger zu erwerben und gelten unter uns Drummern als (nochmals) etwas schwächer.
In anderen! Threads hatten wir den schon ![]()
Uralte Methode von uns allen... aber schön pragmatisch, deswegen lohnt der Hinweis für Rookies in jedem Fall.
Und da manchen Zahlen mehr sagen:
Shellsets des Decades (Kick, Snare, 3 Toms sowie 2 Unilock, somit stufenlos einstellbare Tomhalter) sind auf Nachfrage bei manchen dt. Händlern neu zwischen 599.-, 629.- und (je nach Händler) 649.- zu haben.
Wir reden von diesen Maßen:
22" x 18" Bass Drum mit Bass Drum Rosette
10" x 07" Tom Tom
12" x 08" Tom Tom
14" x 14" Stand Tom
14" x 5,5" Snare Drum
Ich habe das Kit sehr ähnlich. Allerdings mit einer Abweichung: 16" Standtom.
Das Set zielt auf die untere Mittelklasse, das sollte man wissen.
Es klingt für mich schon mit Werksbefellung recht gut (Remo UT on Top, ich vermute noch billigeres Remo-Lizenz-Derivat auf Resoseite)
Die Bassdrum gefällt mir sofort, einer der wenigen Hersteller der Kicks in diesem Preissegment (deutlich unter 7,X Millimeter Dicke) anbietet, nämlich mit recht dünnen 5,4 mm.
Die kurzen Toms sind irre praktikabel und bequem justierbar. Nicht soo flach wie Hyperdrive aber eben schon richtig bequem und spiel-tief justierbar, wenn man denn möchte. Selten hat mir spielen mit einem Kit so schnell Freude bereitet, zumal die 2 Tomhalter im Zusammenhang mit den Hängetom-Maßen super komfortabel einstellbar sind, wenn man dem Pearl-Tomhalter-System vorurteilsfrei begegnet und dieses "versteht".
Die Standtom-Fuß-"Lochung" und Enkopplung der Pearl Standtombeine (die Pearl ja auch beim Decade so herausstellt) ist zwar wirklich besser als bei manchen Herstellern und Serien die über eine Entkopplung ihrer Standtoms garnicht nachdenken (also keine haben, davon gibt es leider immer noch viele), aber eben auch für Kenner schlechter als z.B. die alte Mapex Feder-Entkopplung oder die Feder-Entkopplung der Dixon Artisan-Sets. Der Vergleich ist natürlich etwas unfair, da diese Systeme wesentlich teureren Sets vorbehalten waren, bzw. je nach Hersteller dem Kostendruck der Gegenwart entsprechend, leider schon wieder aufgegeben (downgraded) wurden.
Die Snare klingt für mein Ohr durchaus besser, als zunächst unterstellt/vermutet. Ein Kollege hier vom Forum fand sie zunächst recht gut, um sie 14 Tage später mit den Worten "besorg Dir mal eine anständige Snare" abzuwerten. Dies belegt, wie die Info um den Preis oder die Einordnung des Sets im Pearl-Portfolio die Wahrnehmung zuweilen massiv beeinflußt. ![]()
Die Kessel haben außen mehrheitlich sichtbare und fühlbare "Übergänge" an den Holzlagen. Dies gab es auch öfters bei den lackierten Pearl ELX-Sets Mitte der zweitausender Jahre. Pearl kann das natürlich produktionstechnisch viel besser, ich denke aber sie lassen dies bewußt so
, als Produktdifferenzierung nach unten. Mir fiel es sofort auf. Auch Schülern war es initiativ erwähnenswert, ohne! jeden Hinweis durch mich.
Insgesamt bin ich dünnen Kesseln sehr zugetan, so dass die Entscheidung auf 5,4 mm für mich in diesem Preissegment der cleverste Schachzug von Pearl an der Bude war. Es spricht schnell an, das bewirken dünne Kessel originär.
Ich unterstelle aber (eine nicht beweisbare, freche These meinerseits) dass Pearl bei den Vorgängerserien Visions zu wenig Geld verdient hat.
Insofern habe ich etwas Zweifel an dem im Tonfall sehr ähnlich abgedruckten Promo-Statement:
"Pearl hat 10 Jahre geforscht um mit dem Decade dem Endkunden nach 10 Jahren Forschung das MAXIMUM an Wert für sein Geld zu bieten".
Ich würde hingegen sagen:
"Pearl hat womöglich ein paar Jahre herstellungslogistische Effektivierungs-Studien betrieben, um herauszufinden, wie man ein passabel bis gut klingendes Set auf den Markt bringt, dass nicht nur eine Produktdifferenzierung zu den bereits bestehenden Pearl-Serien aufzeigt, sondern mit dem sich auch noch etwas Gewinn erwirtschaften läßt".
Wie schwierig eine Produktdifferenzierung zuweilen ist bzw. das jene teilweise je nach Absatzmarkt angepaßt wird, zeigt die Tatsache, dass die Decades in Japan nicht wie hierzulande mit dem Export-Hardwaresatz ausgeliefert werden, sondern mit der etwas aufwendigeren 900' er Hardware. Dafür sind sie dort etwas teurer, wenn ich nicht irre.
Nun ganz aus dem Bauch: Ich mag! die Kiste, die ich als Shell-Set erworben habe.
ZitatDer Trommeltom ist noch etwas größer als ich, knapp 2 Meter, entsprechend lange Hände, und spielt 7A, noch dazu in einer Rockband.
Dann wundert mich nichts mehr.
Aber um Gottes Willen, wie kommt man denn auf die Idee bei anatomisch gegebenem D, in einem Shop nach den BH's in AA zu fragen und die dann auch noch anzuziehen?
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Blue Note...
Du bist genial!
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ZitatEs hilft natürlich, das tote Schreibwissen in ein aktives Handlungswissen zu überführen.
Genau darin liegt so häufig das Scheitern begründet - auch hier im Forum.
Angelesenes ist nämlich nicht per se von jedem anwendbar - schon garnicht auf recht komplexe Wirkzusammenhänge.
Es gibt tatsächlich immer mal wieder Sticks die nicht gerade sind.
Man kann es leicht testen... viele rollen sie über den Tisch...
... ich finde oft wesentlich aussagekräftiger das Nebeneinanderlegen/halten am dicken Stick-Ende und dann "einen gegen den anderen drehen" in Ausrichtung zu einer Lichtquelle. Wenn man beide Sticks bündig nebeneinander hält und einen davon nun mit den Fingern um seine Achse dreht, entdeckt man immer mal wieder bei irgendwelchen aufgeklaubten Drumsticks, dass diese sich während des Drehvorganges "nähern und entfernen" und mehr oder weniger Licht durchscheint. Also, dass mitunter Sticks nicht wirklich gerade sind. Wenn das Ausmaß extrem ist, bemerkt man es auch beim Spiel... manchmal zunächst eher unbewußt... aber mittels des Dreh-Tests zur Lichtquelle, ist dann das "latente Unwohlsein beim Spiel" hinterher logisch begründbar ;-). Es ist leider nicht so gut erklärt von mir... sorry. Bin schon etwas zu müde, heute ![]()
Trotzdem vermute ich (nicht erschrecken), dass bei Dir ein mir unbekanntes "neurologisches Phänomen" auftritt und Du womöglich nicht obenstehendes (nicht exakt gerade Sticks) meinst.. Ich zumindest, habe seit 1979 nie solch ein Gefühl, wie Du es schilderst gehabt.
Aber: ich habe einmal während eines Auftritts plötzlich beim Drumming einem eingeschlafenen Arm gehabt.... hihihi.
Während! des Trommelns. Heute kann ich darüber schmunzeln. Aber damals war es das bizarrste Körper-Wahrnehmungsphänomen, dass ich beim Musizieren jemals hatte... es war zum Glück nur einmal. Aber hätte mir vorher jemand gesagt, dass während des aktiven Trommeln ein "Arm einschläft", hätte ich gekontert mit: "das ist unmöglich".
Der eine mag im zahnmedizinischen Bereich tätig sein ...
... ich als Zuhörer bin gerade in der Notaufnahme.
Humor rulez
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Ein Kumpel von mir hatte (ganz ohne "Fellträger") um 1980 ein Bettlaken als Frontfell bezogen. Ging auch. ![]()
ZitatAlles anzeigenNur ganz nebenbei : ich bin in weißenfels geboren...
Und : hatte herzlichsten und engen kontakt mit dem letzten Direktor (Klaus... ? )
Und : konnte mir damals aus der lfnd. produktion meinen kesselsatz
aus russ. birke (!!!) zusammenstellen !!! wie folgt :
2x 22x16 , 16x16 , 14x14, 13x13 , sn.14x6,5 incl.hardware(furchtbar,sorry... )
für sage u. schreibe 800.- mark (ost)
OT out.
Da die meisten von uns sehr wenig über die Ostproduktionen von Drums wissen, wäre es super, wenn Du vielleicht irgendwann mal einen Thread zu obenstehender Story und/oder weiteren Deiner Erlebnisse dazu erstellst. Das fände ich super.
Selbst wenn manche Erinnerungen vielleicht nur individuelle Einzelepisoden sind, trägt es eben doch oft zum Wissenserwerb für andere bei. Alleine das, was Du obenstehend anreißt, weckt bei mir großes! Interesse, mehr! zu erfahren.